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Blutdrucksenker führt zu Erektionsstörungen: Gibt es Alternativen?

Erektionsstörungen als Folge blutdrucksenkender Medikamente sind eher selten, aber sie kommen vor. Vor allem für manche Betablocker und Diuretika (Entwässerungsmittel) ist dieses Problem bekannt.

Wenn das bei Ihnen auftritt, sollten Sie in jedem Fall das Gespräch mit Ihrem Arzt suchen. Und lassen Sie sich damit nicht abwiegeln. Ein guter Arzt wird Sie damit absolut ernst nehmen und das Problem versuchen, mit einem Medikamentenwechsel zu beseitigen.

Sartane eine empfohlene Alternative

In Frage kommen dann vor allem sogenannte Sartane. Das sind sehr moderne und relativ teure Blutdrucksenker. Sie werden auch Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Angiotensin-Blocker genannt. Davon gibt es verschiedene. Vor allem der Wirkstoff Valsartan (Diovan®, Provas®, Cordinate®) und auch Losartan (Lorzaar®) hatten in Studien sogar günstige Effekte auf die Potenz. Allerdings gibt es hier keine pauschalen Empfehlungen. Man muss individuell herausbekommen, welches Mittel am geeignetsten ist. Das erfordert Geduld und einen kooperativen Arzt. Ist er das nicht, wechseln sie ihn.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

Kommentare  

# ErektionsstörungenGilbert 02.11.2021 20:26
Habe einen leicht erhöhten Blutdruck. Zunächst habe ich Ramipril bekommen. Eine Katastrophe. Dann bekam ich Candesartan Zentiva. Auch hier hat sich nach drei Tagen eine Erektionsstörung eingestellt. Mein Kardiologe meinte nur: Der Blutdruck ist wichtiger. Super. Mein Sexualleben bleibt auf der Strecke. Das geht nicht. Wer kann mir helfen?
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Autor unseres Artikels
 
Dr. med. Jörg Zorn, Arzt

Dr. med. Jörg Zorn
Arzt

    Studium:
  • Universitätsklinik Marburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität in München
    Berufliche Stationen:
  • Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg
  • Medizinischer Chefredakteur im wissenschaftlichen Springer-Verlag

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Dr. med. Jörg Zorn, Arzt / medizinischer Fachautor

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