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Verstopfung: Ursachen und Behandlung

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Was sind die Ursachen für eine Verstopfung? Wie kann man den Darm selber wieder in Schwung bringen? Und welche Möglichkeiten zur Vorbeugung gibt es? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in diesem Beitrag.

Basiswissen

Wann ist eine Verstopfung wirklich eine Verstopfung?

Zunächst sollten Sie wissen: Der Darm reagiert auf viele unterschiedliche Einflüsse. Schon eine Reise, eine Umstellung der Ernährung oder auch Stress können dazu führen, dass sich der Stuhlgang verändert. Das kann sich in Durchfall oder Verstopfung zeigen, beides ist möglich. Tatsächlich sind solche Schwankungen aber meistens nicht bedenklich oder gar krankhaft. Es handelt sich eher um eine vorübergehende Störung.

Bei einer Verstopfung werden verschiedene Formen unterschieden. Wichtig ist vor allem die Einteilung in akute und chronische Verstopfung.

Verstopfung ist nicht gleich Verstopfung - ein kurzer Einblick in die Unterteilungen

Was gilt als chronische Verstopfung?

Definitionsgemäß liegt eine chronische Verstopfung vor, wenn zwei der folgenden Kriterien über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten erfüllt sind:

  • weniger als drei Stuhlentleerungen pro Woche
  • und / oder mindestens bei jeder vierten Stuhlentleerung:
    • starkes Pressen notwendig
    • klumpiger oder harter Stuhl
    • Gefühl der unvollständigen Entleerung
    • Gefühl, der Darmausgang sei blockiert
    • manuelles Nachhelfen (also mit der Hand) beim Stuhlgang nötig

Das bedeutet: Eine Verstopfung kann auch dann vorliegen, wenn die Anzahl der Stuhlgänge zwar im normalen Bereich liegt, der Vorgang der Stuhlentleerung gemäß der oben genannten Kriterien aber erschwert ist.

Was sind Kennzeichen einer akuten Verstopfung?

Es kann passieren, dass Sie vorübergehend Probleme mit dem Stuhlgang haben, z.B. im Urlaub oder wenn Sie eine fieberhafte Erkrankung haben. Das ist möglicherweise unangenehm, meist aber harmlos. Man spricht hier von einer situativen oder passageren Verstopfung.

Wenn allerdings weitere Symptome wie starke Bauchschmerzen, Erbrechen von Kot oder ein angeschwollener Bauch auftreten, ist Vorsicht geboten. Denn es können ernste, schwerwiegende Ursachen wie ein Darmverschluss dahinter stecken. Diese Art der akuten Verstopfung ist relativ selten, sollte aber so schnell wie möglich von einem Arzt abgeklärt werden.

Kommt Verstopfung wirklich häufiger im Alter vor?

Ja, das stimmt. Verschiedene Studien kommen zwar zu unterschiedlichen Ergebnissen, wie viele ältere Menschen tatsächlich an einer Verstopfung leiden. Klar ist aber: Das Risiko einer Verstopfung steigt im Laufe des Lebens. Vor allem Menschen ab 65 Jahren sind betroffen.

Bei älteren Menschen ist der Darm träger

Dafür gibt es viele verschiedene Gründe. Dass der Körper altert, geht auch am Darm nicht spurlos vorüber. Er wird mitunter schwächer und müder. Die Folge: Es dauert länger, bis der Darm den Nahrungsbrei zum After befördert hat. Auf dem Weg wird dem Darminhalt immer mehr Wasser entzogen, dadurch kommt es zu einer Verstopfung. Auch die Schließmuskeln am Darmausgang arbeiten im Alter möglicherweise etwas langsamer oder eingeschränkt.

Demenz oder Morbus Parkinson begünstigen eine Verstopfung

Krankheiten wie Demenz, Morbus Parkinson oder Diabetes mellitus können mit einer Verstopfung einhergehen – und diese Krankheiten treten gehäuft bei älteren Menschen auf. Überhaupt nehmen Krankheiten und Beschwerden im Alter zu. Parallel dazu steigt die Medikamenten-Einnahme und damit das Risiko, dass als Nebenwirkung eine Verstopfung auftritt. Natürlich spielt auch eine Rolle, dass viele ältere Menschen weniger trinken und sich weniger bewegen als jüngere.

Ursachen

Welche Ursachen kann eine Verstopfung haben?

Für einen erschwerten oder seltenen Stuhlgang gibt es viele verschiedene Ursachen. Zum einen wirken sich Stimmungen und Gefühle auf den Stuhlgang aus. Zum anderen können organische Ursachen vorliegen.

Aber zunächst zu den psychischen Ursachen:

Der Einfluss der Psyche auf die Verdauung

Ängste, Ärger oder Streit können dazu führen, dass der Darm seine Arbeit nicht mehr so macht, wie er sollte. Auch bei Menschen, die unter Depressionen leiden, läuft die Verdauung langsamer als bei Gesunden.

Wenn Sie beispielsweise sehr unter Stress stehen, dann bekommt der Körper das Signal, dass jetzt keine Zeit für die Verdauung ist. Also werden die Darmbewegungen heruntergefahren. Bleibt der Stuhl nun zu lange im Darm, wird er fest – es kommt zu einer Verstopfung. Auch wer den Stuhlgang wegen Zeitmangels immer wieder unterdrückt, bekommt das möglicherweise längerfristig zu spüren. Der Darm „merkt“ sich das – und streikt auch dann, wenn sein Einsatz erwünscht ist.

Ein wichtiger Faktor ist zudem der Ekel: Wer – beispielsweise auf Reisen – auf öffentliche Toiletten angewiesen ist, die hier und da nicht besonders einladend sind, muss damit rechnen, dass der Darm dicht macht.

Es ist aber immer wieder wichtig, dass Sie sich klar machen: Viele Menschen haben zwar das Gefühl, eine Verstopfung zu haben. Unter medizinischen Gesichtspunkten ist aber alles zwischen drei Stuhlentleerungen pro Woche und drei Stuhlentleerungen pro Tag völlig normal.

Medikamente, Erkrankungen und andere Ursachen einer Verstopfung

Können auch Medikamente zu einer Verstopfung führen?

Ja, einige Medikamente können eine Verstopfung auslösen. Das gilt in manchen Fällen sogar für Abführmittel selbst: Wenn Sie zu viele davon einnehmen, kann es passieren, dass Sie mit der Flüssigkeit auch Kalium verlieren. Ein Kaliummangel wiederum macht den Darm träge. Nehmen Sie dann noch mehr Abführmittel um gegenzusteuern, beginnt ein Teufelskreis, der Ihrer Gesundheit schaden kann. Auch andere Medikamente oder Krankheiten, die einen Kaliummangel hervorrufen, begünstigen eine Verstopfung.

Beachten Sie: Eine chronische Verstopfung liegt nach medizinischer Definition erst vor, wenn die Beschwerden mindestens drei Monate bestehen. Wir haben hier aber auch Ursachen aufgeführt, die zu vorübergehenden, kurzzeitigen Störungen führen können.

Was kann außerdem eine Verstopfung auslösen?

Änderungen / Gegebenheiten der Lebensumstände:

  • Reisen
  • Umzug
  • Schichtarbeit

Darmerkrankungen:

Hormonelle Ursachen:

Elektrolytstörungen:

  • erniedrigter Kaliumspiegel im Blut
  • erhöhter Kalziumspiegel im Blut

Medikamente:

  • Säureblocker
  • Antidepressiva
  • Anti-Parkinson-Mittel
  • opioidhaltige Schmerzmittel
  • wassertreibende Mittel (Diuretika)
  • Zytostatika (v.a. zur Krebsbehandlung eingesetzt)
  • Abführmittel (v.a. bei einer zu hohen Dosis)

Erkrankungen des Nervensystems:

Psychische Ursachen:

  • Stress, Kummer

Verstopfung: Was ist wichtig für den Arztbesuch?

Wenn es um eine Verstopfung geht, dann ist der Arzt ganz besonders auf Ihre Mithilfe angewiesen. Denn nicht selten ergeben sich aus einem Gespräch über Ihre Lebensgewohnheiten, Ernährung, Medikamente, Bewegung usw. schon Hinweise darauf, was die Ursache für die Verstopfung sein könnte.

Tipp: Führen Sie ein „Stuhltagebuch“

Um dem Arzt einen Überblick über die Beschwerden zu geben, kann es hilfreich sein, für einige Zeit ein „Stuhltagebuch“ zu führen. Darin sollten Sie Tag für Tag folgende Aspekte dokumentieren:

  • Trinkmenge
  • körperliche Aktivitäten
  • Stuhlgang: ja/nein
  • Beschaffenheit des Stuhls (z.B. hart/weich/flüssig)
  • Einnahme von Abführmitteln
  • Zufuhr von Ballaststoffen: ja/nein
  • Beschwerden beim Stuhlgang: ja/nein
  • ggf. Besonderheiten (z.B. Reisen, Krankheiten, Ernährungsumstellung, neue/andere Medikamente)

Wenn Sie sich solch ein Stuhltagebuch nicht selbst anlegen möchten, dann schauen Sie sich im Internet um, dort gibt es einige kostenfreie Vordrucke zum Herunterladen.

Warum habe ich im Urlaub immer Verstopfungen?

Sie gehören wahrscheinlich zu den Vielen, deren Darm auf eine Umstellung sensibel reagiert. Und an Umstellungen mangelt es auf Reisen nicht:

Nicht nur die ungewohnte Ernährung, auch das Klima und der Zeitzonenwechsel können den Darm durcheinanderbringen. Der Darm reagiert auf solche Einflüsse oft mit besonderer Trägheit.

Hinzu kommen oft Bewegungsmangel, zum Beispiel durch lange Autofahrten oder lange Flüge. Tagelange Verstopfungen können dann Völlegefühl und schmerzhafte Blähungen verursachen.

Unterschätzt: Verstopfung auf Reisen

Wenn man Reisende in südliche Gefilde befragt, mit welchen möglichen Gesundheitsbeschwerden sie rechnen, nennen viele Durchfall und Magenverstimmung. Eine Verstopfung haben die wenigsten auf dem Zettel. Dabei ist sie eines der häufigsten "Reiseleiden" überhaupt, wie jetzt das Deutsche Grüne Kreuz betont.

Dass es so oft zur Verstopfung kommt, ist gar nicht in erster Linie dem ungewohnten Essen geschuldet. Der Klimawechsel und auch der Zeitzonen-Sprung sind die wichtigeren Ursachen. Wer zum Beispiel regelmäßig zu einer bestimmten Tageszeit zur Toilette geht, um sein großes Geschäft zu erledigen - und das ist bei Vielen so -, dessen Rhythmus kommt bei einem Flug nach Amerika oder Asien gehörig ducheinander. Die gewohnte Stuhlgangzeit kann dann plötzlich mitten in der Nacht liegen.

Selbsthilfe auch ohne Abführmittel

Aber auch starkes Schwitzen in den ersten Urlaubstagen und natürlich auch die ungewohnte Kost lassen den Darm oft ersteinmal innehalten - und diese Darmträgheit führt zu Völlegefühl und eben Verstopfung.

Das Deutsche Grüne Kreuz empfiehlt dringend, immer ein Abführmittel im Reisekoffer zu haben, und zwar ein ganz bestimmtes. Das klingt uns ein bisschen sehr nach Sponsor-Befriedigung und ist auch nicht unsere Empfehlung. Zwar kann Verstopfung belastend sein, insbesondere dann, wenn sie ein paar Tage anhält, aber ein Abführmittel ist höchstens die zweitbeste Lösung. Denn Ihren reisegestressten und trägen Darm bekommen Sie auch gut mit viel Bewegung, viel Trinken und ballaststoffreiche Kost auf Trab. Auch Feigen sollen gut wirken.

Untersuchungen

Woran erkennt man, woher eine Verstopfung kommt?

An erster Stelle steht normalerweise die Anamnese: Der Arzt fragt nach Ihren Ernährungsgewohnheiten, Lebensumständen, anderen Erkrankungen, Medikamenteneinnahme usw.

Bei der körperlichen Untersuchung hört und klopft der Arzt den Bauch ab und tastet mit dem Finger den Enddarm ab.

Routine-Check wie Blutanalyse und Ultraschall

Außerdem gibt es weitere Untersuchungen und Tests, die oft durchgeführt werden:

  • Blutanalyse (Kaliummangel oder hormonelle Veränderungen wie Schilddrüsenunterfunktion können eine Verstopfung auslösen)
  • Ultraschalluntersuchung des Bauches
  • Röntgenuntersuchung des Darms
  • Untersuchung des Stuhls auf Blut
  • Darmspiegelung

Defäkografie, Hinton-Test und weitere Untersuchungsmethoden bei einer Verstofpung

Was ist eine Defäkografie (Analyse der Stuhlentleerung)?

Darüber hinaus gibt es noch speziellere Untersuchungen, zum Beispiel die sogenannte MRT-Defäkografie. Dabei wird Gel über einen dünnen Schlauch in den After eingebracht. Nun müssen Sie etwas mithelfen und das Gel hinaus pressen – so als würden Sie auf der Toilette sitzen. Während dieses Vorgangs werden MRT-Bilder gemacht (MRT steht für Magnetresonanztomografie; bei diesem Verfahren sind Sie keiner Strahlung ausgesetzt).

Was kommt bei einem sogenannten Hinton-Test und der anorektalen Manometrie auf mich zu?

Bei einer anderen Untersuchung – dem sogenannten Hinton-Test – wird gemessen, innerhalb welcher Zeit die Nahrung den Darm passiert. Dazu müssen Sie etwa eine Woche lang täglich immer zu derselben Uhrzeit eine Kapsel schlucken, die mit röntgendichten Markern gefüllt ist. Wichtig: Während dieser Zeit dürfen Sie keine Abführmittel nehmen, denn es geht ja darum, den ursprünglichen Problemen des Darms auf den Grund zu gehen. Am Ende dieser Untersuchungszeit wird ein Röntgenbild des Verdauungstraktes gemacht. Darauf kann der Arzt sehen, wo welche Marker hängen geblieben sind – und wo der Transport des Darminhalts möglicherweise gestört ist.

Anorektale Manometrie

Bei der anorektale Manometrie wird u.a. der Druck des Schließmuskels am Enddarm bestimmt. Der Patient liegt dazu auf der Seite. Dann wird eine Sonde mit einem aufblasbaren Ballon in den Enddarm geschoben. Anschließend wird in mehreren Situationen der Druck gemessen, beispielsweise in Ruhe, beim Husten, Anspannen des Schließmuskels oder beim Pressen. Die Untersuchung an sich ist normalerweise nicht schmerzhaft, allerdings empfinden viele Patienten sie als unangenehm.

Beachten Sie: Nicht alle genannten Untersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Was meint der Arzt mit kologener oder anorektaler Verstopfung (Obstipation)?

Kologene Obstipation

Von einer kologenen Verstopfung oder „Slow-transit-Verstopfung“ spricht der Arzt, wenn die Beweglichkeit des Darms eingeschränkt ist. Das führt dazu, dass der Nahrungsbrei recht viel Zeit benötigt, um den Darm zu passieren.

Der Darminhalt verliert zu viel Wasser

Auf dem Weg wird dem Darminhalt kontinuierlich Wasser entzogen, das ist auch bei Gesunden so. Wenn der Transport durch den Darm aber länger dauert als vorgesehen, verliert der Darminhalt entsprechend mehr Flüssigkeit als üblich – dadurch wird er spröde und hart.

Ursache können Nervenstörungen sein

Auslöser einer kologenen Verstopfung sind z.B. Nervenstörungen, eine ballaststoffarme Ernährung, hormonelle Störungen oder Medikamentennebenwirkungen (z.B. bei opioidhaltigen Schmerzmitteln, Anti-Parkinson-Mitteln oder Mitteln zur Wasserausscheidung).

Anorektale Obstipation

Bei der anorektalen Verstopfung liegt die Ursache im Enddarm oder After. Zwar werden die Nahrungsreste zunächst problemlos durch den Darm transportiert. Aber am Ende ist der Ausgang versperrt bzw. verengt. Oder die Schließmuskeln funktionieren nicht richtig. Dadurch staut sich der Darminhalt auf – es kommt zu einer Verstopfung.

Zu einer anorektalen Verstopfung kann es z.B. in folgenden Fällen kommen:

  • bei Verengungen im Bereich des Afters (Analstenosen)
  • bei einer Aussackung des Enddarms (Rektozele)
  • wenn die Motorik der Schließmuskeln gestört ist
  • wenn Teile des Enddarms durch den After nach außen vorfallen (Rektumprolaps)

Folgen

Schadet eine Verstopfung dem Körper?

Klar ist: Eine Verstopfung führt nicht zu einer Vergiftung des Körpers! Die „Vergiftungs-Theorie“ hat eine sehr lange Geschichte, schon in einer ägyptischen Papyrusrolle gibt es entsprechende Aufzeichnungen darüber. Wissenschaftlich konnte aber nie nachgewiesen werden, dass eine Verstopfung eine Vergiftung auslöst.

In den meisten Fällen ist eine Verstopfung harmlos, auch wenn sich viele Menschen damit unwohl fühlen.

Evtl. Hämorrhoiden und Risse durch starkes Pressen

Es gibt aber einige andere Begleiterscheinungen, die durch eine Verstopfung (mit) ausgelöst werden können. Wenn Sie beispielsweise stark pressen, um den oft harten Stuhl herauszudrücken, können sich Hämorrhoiden oder Risse in der Schleimhaut bilden. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich Teile des Mastdarms durch den After hindurch nach außen drücken (Mediziner sprechen hier von einem Rektumprolaps).

Vorsicht bei Koterbrechen und starken Bauchschmerzen

Aufmerksam sollten Sie werden, wenn die Verstopfung ganz plötzlich auftritt und weitere Beschwerden wie starke Bauchschmerzen, Erbrechen (vielleicht sogar von Kot) oder Fieber dazu kommen. In diesem Fall sollten Sie möglichst rasch zum Arzt gehen – denn es könnte eine ernste Erkrankung dahinter stecken.

Selbsthilfe

Welche Nahrungsmittel sollte ich bei einer Verstopfung meiden?

Als Faustregel gilt: Lebensmittel, die wenige Ballaststoffe und/oder viel Fett enthalten, verlangsamen den Verdauungsprozess und verstopfen den Darm.

Dazu gehören beispielsweise Produkte aus Weißmehl (Toastbrot, Weißbrot usw.) sowie Fleisch (vor allem Rind- und Schweinefleisch). Ähnlich sieht es bei Käse, Eiern und vielen Fertiggerichten aus.

Zucker und Bananen stopfen

Außerdem sollten Sie möglichst wenig Haushaltszucker und Süßigkeiten (v.a. Schokolade) zu sich nehmen, weil sie stopfen. Bei den Obstsorten stehen vor allem Bananen auf Liste der Nahrungsmittel, auf die Sie bei Verstopfung verzichten sollten.

Ist es schädlich, beim Stuhlgang durch Pressen nachzuhelfen?

Generell gilt: Ein kleiner „Anschub“ ist natürlich erlaubt, um den Stuhlgang auszulösen. Wenn Sie aber darüber hinaus stark pressen, vergrößern sich mit der Zeit die hämorrhoidalen Gefäßpolster.

Diese Gefäßpolster liegen einige Zentimeter oberhalb des Afters im Analkanal. Wenn sie sich erweitern, bilden sich knotenartige Vorwölbungen, die sehr unangenehm werden können. Außerdem führt starkes Drücken beim Stuhlgang dazu, dass die Beckenbodenmuskulatur geschwächt wird.

Für den Alltag heißt das: Versuchen Sie, nicht gehetzt auf die Toilette zu gehen, und setzen Sie sich nicht unter Druck, den Stuhl schnell herauszupressen. Aber machen Sie es sich auf der Toilette auch wiederum nicht zu gemütlich – etwa mit Zeitschriften, Büchern usw. Das verleitet dazu, länger sitzen zu bleiben und unbewusst ins Pressen zu verfallen.

Kann ich meinen Darm zu regelmäßigem Stuhlgang „erziehen“?

Tatsächlich ist der Darm ein "Gewohnheits-Organ". Das bedeutet: Sie können den Darm bis zu einem gewissen Grad "erziehen".

Am besten klappt das, wenn Sie täglich zu derselben Uhrzeit auf die Toilette gehen (günstig ist das z.B. kurz nach dem Frühstück) und so versuchen, einen regelmäßigen Rhythmus einzuhalten. Aber bitte ohne etwas erzwingen zu wollen. Wenn Sie merken, dass kein Stuhlgang einsetzt, sollten Sie nicht durch Pressen nachhelfen – denn auf Dauer schadet das dem Darm eher und kann beispielsweise Hämorrhoiden hervorrufen.

Schon kleine Veränderungen irritieren den Darm

Beachten Sie aber: Schon kleine Veränderungen können den Darm aus dem Takt bringen. Wenn Sie beispielsweise verreisen, Ihre Ernährungsgewohnheiten ändern oder Stress haben, kann es sein, dass Ihr Darm streikt und der Stuhlgang nicht wie gewohnt einsetzt. In solchen Fällen löst sich dieser "Stau" aber oft von allein wieder, wenn Sie zu Ihrer Normalität zurückgekehrt sind oder sich an die neue Situation gewöhnt haben. Ansonsten können Sie versuchen, mit Quellstoffen wie Flohsamen oder Leinsamen ein wenig nachzuhelfen (bitte mit genügend Flüssigkeit, sonst bilden sich nur harte Kotballen).

Was kann ich gegen Verstopfung im Urlaub tun?

Manchmal hilft schon ein keimarmes Örtchen, in dem Sie sich behaglich fühlen. Reinigen oder desinfizieren Sie in Ihrer Unterkunft zunächst die Toilette. Außerdem sollten Sie im Urlaub nicht nur auf der faulen Haut liegen, sondern sich auch viel bewegen – das macht auch dem Darm Beine.

Dann kommt es auf die Ernährung an:

  • viel trinken, am besten Tee, Mineralwasser oder Apfelsaftschorle
  • ein Glas warmes, stilles Wasser vor dem Frühstück
  • ballaststoffreiche Kost: viel Obst (aber keine Bananen), Gemüse und Vollkornprodukte
  • für zwischendurch: Trockenobst und Rohkost
  • keine Nahrungsmittel mit Weißmehl, wenig Fleisch und Schokolade.

Behandlung 

Verstopfung: Wie sollte ich Quellstoffe zu mir nehmen?

Das wichtigste ist, dass Sie Quellmittel wie Leinsamen oder Flohsamen mit genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Als Anhaltspunkt können Sie sich merken, dass das Verhältnis von Quellmittel zu Flüssigkeit eins zu zehn betragen sollte.

Wenn Sie zu wenig Flüssigkeit zu den Quellmitteln zuführen, kann es passieren, dass sich nur vertrocknete, harte Klumpen bilden, die den Darm noch mehr verstopfen oder sogar ganz verschließen.

Quellmittel über mehrere Wochen oder Monate nehmen

Die Dosis richtet sich nach Ihren Bedürfnissen und den jeweiligen Mitteln (Flohsamenschalen quellen am stärksten). In der Regel können Sie 2-3 Mal täglich jeweils 1-2 Esslöffel nehmen. Seien Sie etwas geduldig, es kann einige Tage dauern, bis Sie eine Wirkung merken. Generell wird empfohlen, Quellstoffe mehrere Wochen oder Monate zu nehmen.

Leinsamen sollten nicht vorquellen

Bei Leinsamen sollten Sie darauf achten, dass sie ganz oder höchstens leicht gequetscht („aufgebrochen“ oder „angestoßen“) sind. Geschroteter Leinsamen wird nach etwa einer Woche ranzig und reizt dann die Darmwand. Außerdem sollten die Leinsamen nicht vorquellen. Denn erst, wenn sie tatsächlich vor Ort – also im Darm selbst – quellen, wird die Darmwand genügend gedehnt, um schließlich einen Entleerungsreflex auszulösen (anders sieht es aus, wenn Leinsamen zur Behandlung einer Entzündung im Magen-Darm-Trakt eingesetzt werden, dann ist es günstiger, die Samen vorquellen zu lassen).

Medikamente nicht zusammen mit Quellstoffen einnehmen

Wichtig ist auch: Sie sollten Quellstoffe nicht im Liegen und auch nicht direkt vor dem Schlafen nehmen. Medikamente dürfen Sie erst mit einem gewissen zeitlichen Abstand einnehmen, weil sie sonst möglicherweise schwächer wirken als vorgesehen.

Quellstoffe, Zäpfchen, Einläufe & Co. gegen Verstopfung: Wann nehme ich was?

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Quellstoffe gegen Verstopfung?

Die verschiedenen Quellstoffe variieren in ihrer Fähigkeit, Flüssigkeit zu binden und so ihr Volumen zu steigern. Am intensivsten wirken Flohsamenschalen, sie quellen sehr viel stärker als die reinen Flohsamen.

Weniger effektiv sind Leinsamen und Weizenkleie. Außerdem rufen Flohsamen im Vergleich zu Weizenkleie oder Leinsamen weniger Blähungen hervor.

Leinsamen haben vergleichsweise viele Kalorien

Bei Leinsamen gibt es einen Unterschied zwischen goldfarbenen und braunen Leinsamen sind. Die Goldleinsamen sind eine spezielle Züchtung und quellen stärker als die braunen. Generell sollten Sie bei Leinsamen beachten: Durch die enthaltenen Leinöle haben sie einen relativ hohen Kaloriengehalt.

Verstopfung: Wann darf ich keine Quellstoffe verwenden?

Auf Quellstoffe sollten Sie verzichten, wenn Sie schon einmal einen Darmverschluss hatten oder wenn ein Verdacht darauf besteht (Hinweise sind ein aufgeblähter Bauch, starke Bauchkrämpfe und ausbleibender Stuhlgang); außerdem, wenn Ihr Darm oder Ihre Speiseröhre verengt ist.

Auch wenn sich bei Ihnen schon harte Kotballen gebildet haben, sind Quellstoffe nicht die richtigen Mittel für Sie.

Quellstoffe beeinflussen den Blutzuckerspiegel

Wenn Sie an einem insulinpflichtigen Diabetes mellitus leiden und Quellstoffe nehmen, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel besonders gut überwachen. Denn Quellstoffe führen dazu, dass Kohlenhydrate langsamer vom Organismus aufgenommen werden – möglicherweise müssen Sie Ihre Insulindosis also anpassen.

Verstopfung: Sind pflanzliche Abführmittel aus Sennes oder Aloe milder als synthetische?

Nein! Wenn es um Abführmittel geht, sind pflanzliche Mittel wie Sennes oder Aloe keine sanftere Alternative zu synthetischen Medikamenten. Denn ihre Wirkung beruht ganz ähnlich wie bei vielen synthetischen Abführmitteln auf einer chemischen Reizung der Darmwand.

Anthrachinone wirken abführend

Sennesblätter/-früchte und Aloe enthalten sogenannte Anthrachinone. Auch in anderen Pflanzen kommen diese Stoffe vor, z.B. in der Faulbaumrinde, der Cascararinde und der Rhabarberwurzel. Diese Pflanzen sind aber weniger gebräuchlich.

Die Anthrachinone werden im Darm in ihre wirksame Form umgewandelt. Dort reizen sie die Darmwand, sodass sich der Darm häufiger zusammenzieht. Dadurch bleibt mehr Wasser im Darm, und der Darminhalt wird weicher. Außerdem wird der Darm schneller gefüllt. Das führt wiederum dazu, dass die Darmwand gedehnt wird. Für den Körper ist das das Signal: Jetzt soll der Darm entleert werden. Damit sind die gewünschten Effekte erreicht, und es klappt wieder besser mit dem Stuhlgang.

Aloe und Sennes reizen die Darmschleimhaut

Ähnlich funktionieren auch die chemischen Abführmittel Dulcolax® und Laxoberal®. Allerdings sind es gerade die pflanzlichen Mittel, die die Darmschleimhaut besonders stark reizen. Das gilt vor allem für Aloe. Sennesblätter und -früchte sind etwas milder.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat die Anwendungsdauer von anthranoidhaltigen Arzneimitteln ausdrücklich auf zwei Wochen beschränkt. Zudem sollten Sie sich strikt an die Dosierungshinweise im Beipackzettel halten. Für Schwangere und stillende Mütter sind diese Mittel komplett tabu.

Daher gilt: Gehen Sie vorsichtig und sorgsam mit Abführtees, Früchtewürfeln oder anderen Arzneimitteln um, die Sennes, Aloe usw. enthalten. Und nehmen Sie – wenn überhaupt – diese Arzneimittel nicht dauerhaft zu sich.

Wie wirken Zäpfchen und Einläufe bei Verstopfung?

Zäpfchen und Einläufe wirken nur lokal im Enddarm. Sie eigenen sich also dazu, dort feste Kotballen aufzulösen – nicht aber, um Einfluss auf den gesamten Darm zu nehmen. Sowohl Zäpfchen als auch Einläufe wirken relativ schnell, meist nach 15 bis 60 Minuten (bei vielen anderen Abführmitteln sind es etwa sechs bis zwölf Stunden).

Kohlendioxid-Zäpfchen in drei Varianten

Es gibt Zäpfchen, die im Enddarm Kohlendioxid freisetzen (z.B. Lecicarbon®). Dieses Gas produziert der Darm auch ganz von allein, insofern unterstützen die Zäpfchen im Grunde den natürlichen Vorgang. Feine Kohlendioxid-Bläschen setzen sich an die Darmwand. Sie bewirken eine Dehnung, dadurch wird ein Reflex ausgelöst, den Darm zu entleeren. Nach Angaben des Herstellers von Lecicarbon® tritt auch kein Gewöhnungseffekt ein, wenn Sie die Zäpfchen häufig und über einen längeren Zeitraum nehmen. CO2-Zäpfchen gibt es in verschiedenen Dosierungen: für Erwachsene (E), Kinder (K) und Säuglinge (S).

Dulcolax®-Zäpfchen nicht für den Dauergebrauch

Dulcolax®-Zäpfchen enthalten den Wirkstoff Bisacodyl. Er bewirkt, dass dem Darm weniger Wasser entzogen wird. Wenn die Zäpfchen dauerhaft und/oder häufig angewendet werden, kann es nach Angaben des Herstellers zu einem Kaliummangel kommen.

Größere und kleinere Einläufe

Bei Einläufen (auch Klistier oder Klysma genannt) wird Flüssigkeit über den Anus in den Enddarm eingebracht. Meist werden Klistiere mit 100 bis 200 ml Inhalt oder Miniklistiere mit 5 bis 10 ml Inhalt verwendet.

Mineralhaltige Mischungen als Einläufe

Phosphathaltige Einläufe (z.B. Freka-Clyss® und 1xklysma salinisch®) sollten Sie höchstens einmal am Tag anwenden – und nicht über einen längeren Zeitraum. Sonst besteht die Gefahr, dass es zu Elektrolytstörungen kommt. Für Schwangere, Stillende und Kinder eignen sich diese Einläufe nicht. Außerdem dürfen Sie diese Mittel nicht nutzen, wenn Sie an einer Nierenstörung, an Hämorrhoiden oder einer entzündlichen Darmerkrankung leiden.

Miniklistiere wie Microlax® sind dagegen auch für Kinder geeignet – dann in einer geringeren Dosis. Die Rektallösung mit Natriumcitrat und Sorbitol führt dazu, dass der Stuhl weicher wird.

Mit Glycerin gleitet der Stuhl besser

Dann gibt es noch Zäpfchen oder Einläufe, die Glycerin enthalten. Dabei handelt es sich um ein Gleitmittel. Der Stuhl wird also u.a. weicher und geschmeidiger. Die Zäpfchen (z.B. Glycilax®) dürfen in der Regel auch Schwangere und Kinder verwenden. Speziell auf Kinder und Säuglinge abgestimmt sind glycerinhaltige Einläufe (z.B. Babylax®).

Hilft Teufelskralle wirklich gegen Verstopfung?

Ja. Das ist mittlerweile sogar nach streng wissenschaftlichen Maßstäben nachgewiesen. Die verdauungsanregende Wirkung beruht auf den Bitterstoffen in der Teufelskralle. Wegen dieser Bitterstoffe wirkt die afrikanische Heilpflanze auch appetitanregend. Eine Art Magenbitter, ohne Alkohol.

Wenn Sie es mal ausprobieren wollen, suchen Sie einfach eine Apotheke auf. Es gibt zahlreiche Teufelskrallen-Präparate von verschiedensten Herstellern. Man kann die Pflanze als Tee oder auch in Tablettenform bekommen.

Vorbeugung

Was kann man tun, damit es gar nicht erst zur Verstopfung kommt?

Das beste Mittel gegen Verstopfung ist die Vorbeugung. Wenn Sie also häufig an Verstopfung leiden oder dazu neigen, lohnt es sich unbedingt, grundsätzlich etwas dagegen zu tun. Denn Abführmittel, immer dann wenn es akut wird, sind auf Dauer überhaupt keine gute Lösung, weil sie zahlreiche Nebenwirkungen haben können und vor allem das Problem nicht an der Wurzel packen.

Tipps zur Vorbeugung oder Linderung von Verstopfung:

  • viel Bewegung und immer viel trinken (am besten Mineralwasser oder ungesüßten Tee)
  • ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten
  • bewährte Hausmittel: eingeweichtes Trockenobst, Leinsamen, Weizenkleie und der regelmäßige Verzehr von Naturjoghurt
  • entspannende Bäder und Bauchmassagen

Das Gute ist: Mit den beschriebenen Maßnahmen tun Sie nicht nur etwas gegen die Verstopfung, sondern grundsätzlich etwas für Ihre Gesundheit.

Gibt es Trainingsmethoden gegen Verstopfung?

Die gute Nachricht ist: Ja, es gibt Trainingsmethoden. Die schlechte: Sie helfen nicht bei jeder Form von Verstopfung.

Der Knackpunkt ist der äußere Schließmuskel. Denn wirklich trainieren lässt sich nur der äußere Schließmuskel am Darmausgang. Erst wenn sich der äußere Schließmuskel entspannt, kann der Stuhl hindurch. Leiden Sie beispielsweise an einer Beckenboden-Schwäche, so kann es sein, dass dieser Mechanismus nicht mehr richtig funktioniert.

Was versteht man unter einem Schließmuskel-Trainung mit Biofeedback?

In einigen Fällen ist es möglich, den Stuhlgang durch Biofeedback-Training wieder zu erleichtern. Bei dem Training geht es darum, dass Sie lernen, den Schließmuskel gezielt zu entspannen. Und das funktioniert so: Sie bekommen einen Ballonkatheter (das tut in der Regel nicht weh). Er misst den Druck bzw. die Muskelspannung im Enddarm und zeigt die Ergebnisse direkt auf einem Bildschirm an. Das bedeutet also, dass Sie sehen können, was Ihr Schließmuskel jeweils macht – ob er anspannt oder entspannt. Im Idealfall können Sie das nach einigem Training später (dann natürlich ohne Bildschirm) auf der Toilette umsetzen.

Es muss aber nicht immer gleich ein Training mit einem Biofeedback-Gerät sein. Es kann auch schon helfen, wenn Sie die Muskeln des Beckenbodens durch Gymnastik aufbauen. Die Muskeln werden dadurch nicht nur kräftiger, sondern werden auch in die Lage versetzt, wieder besser zu entspannen.

Noch ein Extra-Tipp:
Können natürliche Wirkstoffe bei Verstopfung hilfreich sein?
Unsere Empfehlungen dazu finden Sie hier.

Quellen:

  • Deutsches Grünes Kreuz e.V.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

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