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Blähungen: Ursachen - Was dagegen tun?

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Welche Nahrungsmittel sollten bei Blähungen gemieden werden? Gibt es natürliche Heilmittel gegen die Beschwerden? Und wann sollte man zum Arzt gehen? Diese und weitere Fragen beantworten wir im folgenden Beitrag.

Ursachen

Welche Nahrungsmittel führen zu Blähungen?

Eine Reihe von Lebensmitteln kann die Produktion von Darmgasen oder Blähungen fördern. Bei den Flüssigkeiten sind das zum Beispiel Getränke mit Kohlensäure, Bier oder Sekt, aber auch Getränke mit Koffein. Weiterhin verursachen frisches Obst, darunter besonders Birnen, unter Umständen Blähungen.

Daneben zählen verschiedene Gemüsesorten zu den „blähenden“ Nahrungsmitteln, beispielsweise Zwiebeln, Knoblauch, Pilze, Spargel, Kohl, Hülsenfrüchte oder Paprika. Aber auch frisches Brot, Eier, Nudeln mit Eiern oder Mayonnaise können Blähungen auslösen bzw. verstärken.

Fazit: Wenn man zu Blähungen neigt, kommt man zu 100% nicht drumherum, es sei denn, man entscheidet sich für eine sehr radikale Auslese beim Essen.

Welche Medikamente können Blähungen hervorrufen?

Bei Blähungen denkt man unwillkürlich ans Essen, aber mitunter können auch Medikamente die Ursache sein. Insbesondere solche, die die Bakterienflora oder den Zuckergehalt durcheinander bringen. Das sind vor allem Antibiotika und Diabetes-Medikamente.

Es erwischt auch die "guten" Bakterien

Bei den Antibiotika liegt die Ursache in ihrer ureigenen Wirkung: nämlich Bakterien abzutöten. Was an anderer Stelle offenbar notwendig ist (sonst sollte man sie nicht einnehmen), sorgt im Darm für Chaos. Friedliche Bakterienstämme, die der Verdauung gut tun, werden plötzlich stark dezimiert. Und so kommt es vor allem deshalb zur Luftbildung, weil bestimmte Gärungs-Prozesse nicht mehr so ablaufen, wie sie sollen.

Deshalb kann man im Prinzip auch keine bestimmten Wirkstoffe oder Präparate hervorheben, weil es sich hier eher um eine generelle Nebenwirkung dieser Arzneimittel handelt. "Generell" in dem Sinne, dass fast jedes Antibiotika-Präparat Blähungen verursachen kann, nicht in dem Sinne, dass das auch immer passiert. Dem ist nicht so, diese Nebenwirkung tritt nur hin und wieder auf.

Liste der Kandidaten ist lang

Neben den angesprochenen Diabetes-Arzneimitteln (z.B. der Wirkstoff Acarbose) führen auch Schmerzmittel und Rheuma-Medikamente wie Diclofenac oder Mittel gegen Übergewicht (Wirkstoff Orlistat) häufiger zu Blähungen. Und wenn man etwas genauer sein will und jeden Beipackzettel studiert, wird die Liste der möglichen Kandidaten unendlich lang.

Das heißt: Denken Sie bei auftretenden Blähungen neben Ihrer Ernährung (und vielleicht zu hastigem Essen) immer auch an die Möglichkeit, dass Medikamente die Ursache sein könnten. Wenn Sie denn welche einnehmen. Dann sind Sie die Beschwerden wahrscheinlich kurz nach Beendigung der Einnahme wieder los (z.B. bei Antibiotika). Auf eigene Faust absetzen sollten Sie die Medikamente deshalb aber auf keinen Fall. Dann lieber mit Ihrem Arzt sprechen oder für die akute Linderung rezeptfreie Anti-Blähungs-Mittel besorgen.

Mehr zu den Ursachen

Was sind typische Fehler bei der Ernährung, die zu Blähungen führen?

Fehler ist vielleicht das falsche Wort, aber am häufigsten entstehen Blähungen durch die Ernährung. Dabei kann sowohl das, was wir essen, die Luft im Darm hervorrufen, als auch die Art, wie wir essen.

Fangen mir mit letzterem an: Wenn Sie häufig schnell und hastig essen, haben Sie möglicherweise schon die wesentliche Ursache Ihrer Blähungen entdeckt. Denn wer beim Essen zur Eile neigt, schluckt erstens häufig Luft. Und zweitens kaut man dann auch fast immer zu wenig. Und nur halb zerkaute Nahrung belastet den Magen und Darm naturgemäß mehr, als wenn durch gründliches Kauen reichlich Speichel hinzukommt.

Und dann gibt es natürlich auch die Speisen und Getränke, die Luftbildung im Darm eindeutig fördern. Die müssen nicht unbedingt zu Blähungen führen, aber wenn Sie dafür eine gewisse Veranlagung haben, dann sollten Sie diese Nahrungsmittel eher mit Zurückhaltung genießen.

Nahrungsmittel, die häufiger zu Blähungen führen:

  • fettiges Essen, unausgewogene Kost, mit einem Wort: Fast Food
  • das gilt nicht nur für Burger-Tempel, sondern auch für die meisten Fertiggerichte
  • alle Getränke mit Kohlensäure
  • blähende Nahrungsmittel wie Zwiebeln, Bohnen oder Linsen
  • zu viel Süßstoff (z.B. Sorbit, Mannit)
Kann hinter ständigen Blähungen auch eine Laktoseintoleranz stecken?

Ja. Das ist bei häufig auftretenden Blähungen gar nicht so unwahrscheinlich, weil die Laktoseintoleranz (Unverträglichkeit von Milchzucker) recht häufig vorkommt und im Laufe des Lebens zunehmen kann. Noch wahrscheinlicher ist allerdings, dass die "Winde im Darm" eine noch harmlosere Ursache haben: zu viele Bohnen, zu viele Zwiebeln, zu viel Kohlensäure oder zu hastiges Herunterschlingen des Essens zum Beispiel.

Meist nicht nur Blähungen

Liegt die Ursache in einer Milchzuckerunverträglichkeit, sind Blähungen meist nicht das einzige Symptom. Allgemeines Rumoren im Magen-Darm-Bereich nach dem Essen, Völlegefühl oder auch Durchfall treten mindestens genauso häufig auf. Allerdings ist die Laktoseintoleranz ausgesprochen schwierig dingfest zu machen. Bei einer Magen- oder Darmspiegelung wird der Arzt beispielsweise nichts Verdächtiges entdecken.

Dass der unverdaute Milchzucker schuld an den Beschwerden ist, bekommt man am ehesten noch durch einen Selbsttest heraus: In dem man gezielt 2-3 Wochen keine Milchprodukte verzehrt und dann in einem Tagebuch dokumentiert, ob und wie häufig Blähungen & Co auftreten. Kommen sie erst wieder, wenn wieder Milch getrunken wird, ist der Fall klar. Joghurt und Käse sind bei Laktoseintoleranz übrigens häufig nur geringe Auslöser von Beschwerden.

Wie bekomme ich heraus, was meine Blähungen auslöst?

Durch ein Tagebuch. Klingt komisch, aber das ist der beste Weg. Ein Tagebuch, in das Sie regelmäßig eintragen, was und wie Sie gegessen haben – und ntaürlich, ob Sie Blähungen hatten.

Am häufigsten werden Blähungen durch bestimmte Nahrungsmittel ausgelöst. Hier gibt es eine ganze Reihe an möglichen Kandidaten. Die als Übeltäter weithin bekannten "dicken Bohnen" sind nur einer von vielen. Aber auch das Essverhalten kann zu den unangenehmen Winden im Darm führen. Vor allem zu schnelles Herunterschlingen mit dem unvermeidlichen Schlucken von Luft ist eine häufige Ursache von Blähungen.

Womit wir beim Tagebuch sind.

Ein möglicher Eintrag könnte lauten:

  • Milch
  • Müsli
  • Seelachsfilet
  • Kartoffeln
  • Erbsen
  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • Wurst
  • Eiscreme
  • 4 Tassen Kaffee
  • 1 Glas Bier
  • Essverhalten: Frühstück und Mittagessen hastig, Abendessen in Ruhe
  • Blähungen: ja, vor allem spätnachmittags

Am besten, Sie gestalten das Tagebuch in Form einer Liste, in der Sie hinter den aufgelisteten Lebensmitteln nur Kreuzchen zu machen brauchen. Das spart Zeit, denn Sie müssen das ja schon mindestens ein paar Wochen durchziehen. Oder Sie machen das alles in Form einer Excel-Tabelle, je nach Geschmack.

Entscheidend ist: Nach ein paar Wochen, evtl. auch erst nach mehreren Monaten sollten Sie dann in die Analyse-Phase gehen: Wann traten die Blähungen besonders oft auf? Gibt es Auffälligkeiten? Wann traten die Blähungen nicht auf? Diese Recherche kann kein Arzt in gleicher Weise liefern.

Und wenn Sie dann einen Verdacht haben: Machen Sie die Probe aufs Exempel und lassen Sie bestimmte Nahrungsmittel einfach mal ein paar Tage weg. Oder essen Sie drei Tage lang mal ganz bewusst sehr langsam mit gründlichem Kauen. Ist danach alles gut? Dann sind Sie fast am Ziel. Jetzt heißt es "nur" noch: liebgewonnene Gewohnheiten ändern.

Blähungen: Wann sollte man zum Arzt?

In der Regel sind die Ursachen von Blähungen zum Glück harmlos und ein Arztbesuch ist – abgesehen von der beratenden Funktion – nicht unbedingt notwendig. Meist entstehen die unangenehmen Gase im Darm ja entweder durch blähende Nahrungsmittel oder durch zu hastiges Essen – oder durch beides zugleich.

Aber in seltenen Fällen können Blähungen auch mal ernste Ursachen haben und Anzeichen für eine Erkrankung sein. Warnhinweise sind folgende Begleiterscheinungen:

  • wiederholtes Erbrechen
  • Blut im Erbrochenen
  • Blut im Stuhl (auch schwarzer Stuhl)
  • wiederholt voluminöser, übel riechender Stuhl
  • unbeabsichtigter Gewichtsverlust
  • Fieber

Wenn solche Symptome bei Ihnen auftreten, suchen Sie zur Sicherheit auf jeden Fall einen Arzt auf.

Selbsthilfe mit Ernährung

Gibt es auch Nahrungsmittel gegen Blähungen?

Zwar verursachen oder fördern viele Nahrungsmittel die Entstehung von Blähungen bzw. Darmgasen. Zum Glück gibt es aber auch Nahrungsmittel, die das Gegenteil bewirken. Dazu gehören zum Beispiel Heidelbeeren und Preiselbeeren.

Ähnliche Effekte haben auch Heidelbeer- und Preiselbeersaft. Daneben werden Anis- und Fencheltee blähungshemmende Wirkungen zugeschrieben. Außerdem soll Joghurt Blähungen reduzieren oder verhindern. Das Gleiche gilt für Schwarzkümmel sowie Kümmel, Kümmelöl oder Kümmeltee.

Hilft Basilikum wirklich gehen Blähungen?

In der Volksmedizin ist Basilikum bekannt als Mittel gegen Blähungen. Die Wirkung ist zwar nach streng wissenschaftlichen Kriterien nicht bewiesen, aufgrund der jahrtausendealten Erfahrung mit dieser Gewürzpflanze kann man aber davon ausgehen, dass das stimmt.

Von Naturheilkundlern wird folgendes Rezept empfohlen:

  • Basilikum trocknen lassen
  • aus den getrockneten Blättern einen Tee zubereiten
  • dazu einfach einen Teelöffel Basilikumkraut in eine Tasse geben und mit heißem Wasser übergießen
  • 10 Minuten ziehen lassen, dann Blätter abseihen
  • nach den Mahlzeiten trinken

Allerdings gibt es auch ein gewichtiges Gegenargument gegen eine medizinische Anwendung von Basilikum. Basilikumöl enthält zu 85% Estragol. Und für Estragol gibt es bei sehr hohen Konzentrationen Hinweise darauf, dass es bösartige Zellveränderungen verursachen kann.

Bei normaler Zufuhr von Basilikum als Zutat und Gewürzpflanze ist das kein Problem. Auch bei einem vereinzelten Tee sicher nicht. Bei hochdosierter Anwendung ist aber nicht 100%ig auszuschließen, dass Basilikumöl auch Krebs auslösen kann.

Behandlung

Welche Medikamente gibt es gegen Blähungen?

Das beste Mittel gegen Blähungen ist natürlich, die Ursache zu beheben. Also zum Beispiel ein Verzicht auf blähende Nahrungsmittel oder auch – oft zu wenig beachtet – ein ruhigeres Essen. Wer seine Mahlzeiten genießt und reichlich kaut, schluckt nämlich weniger Luft und schickt über den Speichel mehr Verdauungsenzyme in den Magen. Aber wenn das alles nichts nutzt oder wenn es um rasche Hilfe geht, gibt es natürlich auch eine ganze Reihe an Medikamenten. Die meisten davon sind gut verträglich und völlig unbedenklich.

Zur Verfügung stehen diverse pflanzliche Wirkstoffe, dann sie sogenannten Entschäumer und – eher etwas für problematischere Fälle – Verdauungsenzyme und krampflösende Mittel.

Pflanzliche Wirkstoffe und Präparate

Die wichtigsten pflanzlichen Wirkstoffe sind:

  • Kümmel
  • Fenchel
  • Anis
  • Kamille
  • Melisse
  • Pfefferminze
  • Koriander
  • Aloe vera

Die pflanzlichen Arzneistoffe werden am besten als Tee zubereitet. Man bekommt in der Apotheke aber auch entsprechende Kapseln.

Weitere Wirkstoffe und Präparate

Die Entschäumer sorgen dafür, dass die kleinen Gasblasen im Darm platzen, sich also auflösen. Hierzu zählen:

  • Dimeticon (z.B. Ceolat®)
  • Simeticon (z.B. Lefax®, Sab simplex®, Elugan®, Espumisan®, Imogas®, in Österreich: Antiflat®, in der Schweiz: Flatulex®, Uluxan®)

Diese Medikamente werden am besten zu den Mahlzeiten eingenommen.

Als Verdauungsenzyme kommen Tabletten mit Pepsin oder Pankreatin in Betracht. Sie sind aber eher etwas für generelle Verdauungsstörungen (z.B. nach Operationen am Magen oder Darm), weniger für leichte Blähungen. Krampflösende Medikamente sind meist verschreibungspflichtig und haben im Falle von Blähungen etwas von "Kanonen auf Spatzen".

Welche pflanzlichen Mittel helfen gegen Blähungen?

Blähungen lassen sich sehr gut mit pflanzlichen Arzneien lindern. Vor allem Kümmel, Fenchel und Anis gelten als sehr effektive Anti-Bähungs-Mittel. Und das seit Jahrtausenden. Schon in den alten Hochkulturen in Ägypten, China und Arabien waren diese Heilpflanzen bekannt, vor allem die krampflösenden Eigenschaften von Fenchel. Und Fencheltee ist auch heute noch ein vielfach empfohlenes Mittel gegen die Dreimonatskoliken von Säuglingen, die ja auch so etwas wie Blähungen sind.

Der Vorteil dieser blähungstreibenden Heilpflanzen, in der Fachsprache Karminativa genannt, liegt neben ihrer guten Verträglichkeit auch in dem raschen Wirkungseintritt. Oft dauert es nur eine viertel Stunde, bis die erste Linderung spürbar ist. Es sind laut Bühring wohl vor allem die ätherischen Öle, die den Druck im Bauchraum nehmen und die kleinen Gasbläschen zum Platzen oder Entweichen bringen.

Vorbeugung

Wie kann man Blähungen vorbeugen?

Noch besser als die Heilpflanzen ist nur eines: wenn es gar nicht erst zu Blähungen kommt. Hierzu gibt es folgende Tipps:

  • langsam essen
  • nicht schlingen
  • und noch viel weniger: schlingen und dabei reden
  • blähende Speisen vermeiden

Wissenswertes

Warum bezeichnen Ärzte Blähungen als Flatulenz?

Zum einen natürlich, weil es eleganter klingt. Und dann sicher auch, weil für nicht wenige Ärzte der Grundsatz gilt: "Warum etwas verständlich ausdrücken, wenn es auch unverständlich geht".

Es gibt aber auch eine akademische Erklärung für diesen merkwürdigen Begriff: Flatus ist das lateinische Wort für Wind. Und um Winde handelt es sich ja im weitesten Sinne bei Blähungen. Und früher wurden die unangenehmen Gase im Darm auch tatsächlich Leibwinde genannt.

Einige Ärzte verwenden den Begriff Flatulenz auch speziell für den Austritt der Gase. Also das, was wir volkstümlich als Furz, Pups oder in Österreich auch als Schas bezeichnen.

Wie viel Luft im Darm ist noch normal?

Mehr als man gemeinhin denkt. Denn der Magen-Darm-Trakt enthält, auch wenn man nicht unter Blähungen leidet, reichlich Luft. Ein Wissenschaftler, der weiter nichts zu tun hatte, hat mal ausgerechnet, dass täglich 14 Liter Gase im Magen und Darm gebildet werden. Dass man daran nicht platzt, liegt daran, dass der Großteil dieser Gase ziemlich rasch auch wieder aus dem Darm entschwindet. Und zwar nicht über den Po, sondern vom Darm aus ins Blut.

Und das geht so: Der Magen bildet zur Auflösung und Zerkleinerung der Nahrungsmittel bekanntlich Säure. Dieser saure Magensaft wird im oberen Teil des Darms wieder neutralisiert. Bei diesem chemischen Prozess wird Kohlendioxid gebildet, also dasselbe Gas, das wir auch ausatmen. Das Kohlendioxid wird über die Darmwand in die Blutbahn befördert, dort gebunden und dann in den Lungen gegen frischen Sauerstoff ausgetauscht.

Die meisten Darmgase sind geruchlos

Diese im oberen Magen-Darm-Trakt gebildeten Gase haben also nichts mit aufgeblähtem Bauch oder Blähungen zu tun. Das Kohlendioxid ist auch geruchlos. Die bekannten unangenehmeren Gase, die im Unterbauch drücken und schlecht riechen, entstehen eher durch die Zersetzung blähender Nahrungsmittel, durch eine zu hektische Darmpassage und auch durch Luftschlucken, wenn man zu sehr schlingt.

Noch ein Extra-Tipp:
Mit den richtigen Mikronährstoffen können Sie viel für Ihre Gesundheit tun.
Unsere Empfehlungen dazu finden Sie hier.

Quellen:

  • Zeitschrift für Phytotherapie 2005; 26: 27-29

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

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Kommentare: Archiv

Schwarzkümmeltee
Donnerstag, den 15. August 2019 um 18:45 Uhr, anonym68
Mir riet gestern eine Bekannte zu Schwarzkümmeltee, da ich seit über einer Woche an extremen Magenschmerzen mit Übelkeit, Völlegefühl, aber auch Brechreiz und Sodbrennen litt...ich habe kaum noch was essen können außer Kartoffelbrei, also besorgte ich mir Schwarzkümmel und machte mir einen Tee. Ich bin echt nicht mäkelig, aber den Tee schon runter zu bekommen ist wirklich mit Körperbeherrschung verbunden, ziemlich ekelerregend und ich mag Kümmel sehr gern. Ich freute mich auf eine erste schmerzfreie Nacht,dank dieses Tee's aber was folgte war echt die Hölle, ich konnte mich vor Schmerzen kaum bewegen, mein ganzer Bauch, Leib war absolut schmerzempfindlich, ich bin kaum zur Ruhe gekommen. Ich habe mir nun Iberogast geholt und im Moment geht es mir wirklich gut, falls es mir schlagartig schlechter geht, bleibt mir nur noch der Arzt.
 
Blähungen nach Dickdarm-OP
Montag, den 19. März 2018 um 17:14 Uhr, Willi
Hallo, nach meiner OP nach Divertikulitis, fehlt ein Stück Dickdarm (40cm).Seitdem bekomme ich unheimliche Blähungen, besonders auf Gemüse und alles Mögliche. Warum war das früher nicht? Grüße
 
Carminativa
Freitag, den 14. Juli 2017 um 13:04 Uhr, D H
Mich würde interessieren, ob die entblähende Wirkung der pflanzlichen Carminativa auf dem gleichen Prinzip beruht wie bei Di(Si) meticon. Ist es auch bei Vorliegen eines Leaky Gut Syndroms gesichert, dass Entschäumer die Darmwand nicht passieren können?
 
 
Blähungen als Folge drückt das Zwerchfell aufs Herz und ich habe viele Herzrhythmusstörungen (10-15 mal in der Minute)
Freitag, den 15. Januar 2016 um 16:00 Uhr, Baier Georg
Der Arzt sagt ,keine Lebensmittel die blähen ansonsten nicht besorgniserregend.
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