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Antibiotika: Wirkung und Nebenwirkungen

Wann sind Antibiotika sinnvoll, wann nicht? Worauf muss man bei der Einnahme achten? Welche Nebenwirkungen können auftreten? Der folgende Beitrag, der sich noch im Aufbau befindet, wird all diese Fragen beantworten.

Nebenwirkungen

Sind Antibiotika schädlich für mein Kind?

Nein. Wenn wir mal von einem gewissenhaften Verhalten Ihres Kinderarztes oder Ihrer Kinderärztin ausgehen, müssen Sie hier keine allzu großen Befürchtungen haben. Bei den meisten Antibiotika ist nicht mit ernsteren Nebenwirkungen zu rechnen. Antibiotika schwächen auch nicht die körpereigene Infektabwehr Ihres Kindes.

Entscheidend sind dabei aber zwei Dinge:

  • Antibiotika sollten nur verschrieben werden, wenn dazu auch ein Anlass besteht. Wenn es also einen begründeten Verdacht gibt, dass die Auslöser des Infekts Bakterien (und keine Viren) sind, die auf die Mittel ansprechen. Aber die Mehrzahl der Ärzte verhält sich auch nach dieser Regel.
  • Außerdem ist wichtig, dass das verordnete Antibiotikum so lange eingenommen wird, wie es der Arzt festgelegt hat. Sonst kann es passieren, dass einige wenige Bakterien überleben und eine Resistenz gegen das Antibiotikum entwickeln. Die Einnahme darf also nicht vorzeitig beendet werden, auch wenn die Infektsymptome abgeklungen sind!

Natürlich bedeutet das nicht, dass Antibiotika völlig harmlos sind. Immerhin sind sie in der Lage, ganze Bakterienpopulationen hinwegzuraffen (was sich im Darm in Form von Durchfall bemerkbar machen kann). Aber was man sich dabei immer klar machen muss: Vor rund 100 Jahren starben unsere Kinder noch an heute eher belanglosen Infekten – weil es keine Antibiotika gab.

Wechselwirkungen

Ofloxacin und andere Antibiotika vertragen sich nicht mit zuviel Sonne

Sonnenlicht tut Leib und Seele gut. Und so mancher, der unter Depressionen leidet, nutzt die wohltuende, quasi therapeutische Wirkung von Licht in Form von langen Spaziergängen, Sonnenbädern oder im Winter auch dem Solarium. Und das ist auch gut so.

Etwas aufpassen muss man allerdings, wenn man gegen seine Depression Johanniskraut einnimmt. Denn das pflanzliche Arzneimittel kann die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Und vergleichbar dem Johanniskraut gibt es auch noch andere Medikamente, bei deren Einnahme man mit Lichtstrahlung sehr vorsichtig sein muss. So vertragen sich auch diverse Antibiotika wie z.B. Ofloxacin (Tarivid®, Ofloxacin STADA® etc.) oder Tetracyclin (Imex®, Tefilin®) nicht mit starkem Sonnenlicht. Das Problem ist, dass durch die Medikamente die Lichtempfindlichkeit der Haut reduziert wird und diese bei UV-Kontakt mit Hautausschlägen und unverhältnismäßigem Sonnenbrand reagiert.

Während der Behandlung mit diesen Antibiotika sollten Sie also ausgiebige Sonnenbäder und Solarien unbedingt meiden.

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