Unter Schirmherrschaft der
Deutschen Gesellschaft für Gesundheit e.V.
Navigator-Medizin.de
   X   

[Krankheiten von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Medikamente von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Diagnostik & Laborwerte von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Therapieverfahren von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Gesundheitsthemen von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Symptome von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   
Suche

Ofloxacin und andere Antibiotika können Blutzucker senken

Diabetiker leiden überdurchschnittlich häufig an Harnwegsinfekten, welche in vielen Fällen antibiotisch behandelt werden sollten. Zu beachten ist dabei, dass viele Antibiotika als Begleiterscheinung den Blutzucker senken und damit die Wirkung von einigen Diabetes-Medikamenten verstärken. Insbesondere ist dies der Fall bei den Antidiabetika Glibenclamid dura®, Amaryl® und Novo-Norm® sowie bei den injektionspflichtigen Humaninsuline.

Bei den blutzuckersenkenden Antibiotika handelt es sich beispielsweise um  häufig bei Blasenentzüngung verschriebenen Medikamente wie Sulfonamide, Ciprofloxacine oder Ofloxacine z.B. in Ofloxacin 1A® oder Ciprobay®.

Wenn Sie einen behandelnden Hausarzt haben, wird dieser die Wechselwirkung natürlich berücksichtigen. Sollten Sie aber zu einem anderen Facharzt (Urologe o.a.) oder – häufig bei heftigen Harnwegsinfekten – in die Notfallambulanz einer Klinik gehen, müssen die Mediziner dort auch erfahren, dass Sie Diabetiker sind und Medikamente nehmen. Auch wenn die Beschwerden Sie heftig plagen – eine umfassende Aufzählung der Medikation ist gerade bei Menschen mit Diabetes äußerst wichtig.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

Kommentare  

# MoxifloxacinUlrike Brucker 25.02.2023 17:35
Nebenwirkungen waren: Einige Wochen Durchfall, Sehstörungen, depressive Verstimmtheit und Erschöpfung. Die Ärzte müssten bei diesem extremen Mittel den Patienten aufklären. Der Patient sollte die Möglichkeit haben, dieses so schädliche Medikament abzulehnen, da es bleibende Schäden verursachen kann.
Antworten

Kommentar schreiben

Autorin unseres Artikels
 
Dr. med. Monika Steiner, Ärztin und Wissenschafts-Redakteurin

Dr. med. Monika Steiner
Ärztin und Wissenschafts-Redakteurin

    Studium:
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
    Berufliche Stationen:
  • Leitung Medizin-Online / Chefredakteurin Springer Nature
  • Medizinische Gutachterin für ärztliche CME-Fortbildung bei esanum.de

mehr Informationen

Medizinische Prüfung
des Artikels
Dr. med. Jörg Zorn, Arzt

Medizinisch geprüft von
Dr. med. Jörg Zorn
Arzt / Chefredakteur

    Studium:
  • Universitätsklinik Marburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität in München
    Berufliche Stationen:
  • Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg
  • Medizinischer Chefredakteur im wissenschaftlichen Springer-Verlag

mehr Informationen

Navigations-Menü & weitere Artikel zum Thema Top

Dr. med. Monika Steiner, Ärztin und Wissenschafts-Redakteurin

Autorin
Dr. med. Monika Steiner
Ärztin und Wissenschafts-Redakteurin

mehr Informationen

 

Medizinisch geprüft von
Dr. med. Jörg Zorn
Arzt / Chefredakteur

mehr Informationen

 
Krebs & Heilpflanzen

Navigator-Medizin.de
Sanfte Pflanzenkraft bei Krebs

Studien weisen darauf hin, dass in bestimmten Heilpflanzen ein erstaunliches Anti-Krebs-Potential vorhanden ist. Einige davon möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Mehr dazu lesen
Sie hier!