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Wie lange dauert es, bis ein Abführmittel wirkt?

Das kommt darauf an, welche Mittel Sie in welcher Form nehmen. Bei Zäpfchen werden Sie innerhalb von 15 bis 60 Minuten einen Effekt spüren – allerdings wirken sie nur im Enddarm.

Bei vielen Medikamenten oder Produkten in Tablettenform, als Tropfen oder Pulver dauert es dagegen einige Stunden (meistens bis zu zwölf Stunden), bis eine Wirkung eintritt. Ausnahmen sind Macrogol, Lactulose sowie Quellstoffe wie Flohsamen oder Leinsamen. Hier müssen Sie sich erfahrungsgemäß ein bis zwei Tage gedulden, bis Sie eine Änderung beim Stuhlgang bemerken.

Ganz unterschiedliche Wirkmechanismen

Dazu muss man wissen, dass die verschiedenen Abführmittel – mal ganz unabhängig davon, ob sie oral oder anal in den Körper gelangt sind – einen sehr unterschiedlichen Wirkmechanismus haben. Einige ziehen Wasser in den Darm und verursachen dadurch Stuhlabgang (z.B. Bittersalz, Glaubersalz, Lactulose, Macrogol). Andere beeinflussen den Stoffaustausch direkt in der Darmwand (vor allem pflanzliche Mittel wie Aloe oder Sennesblätter, aber auch Bisacodyl). Und dann gibt es auch noch die sogenannten Quellmittel, die den Darminhalt "aufquellen" und damit wässriger und gleitfähiger machen (z.B. Leinsamen, Flohsamen).

Je nachdem, welches Abführmittel man benutzt, ist damit auch die Geschwindigkeit des Wirkeintritts unterschiedlich. Und nicht automatisch sind die "schnellen" auch die "guten".

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

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