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Was passiert, wenn ich zu viele Abführmittel eingenommen habe?

Die meisten Abführmittel bewirken über verschiedene Mechanismen, dass sich im Darm Wasser sammelt. Dadurch wird der Darminhalt weicher und voluminöser, die Darmwand wird gedehnt – damit klappt es besser mit dem Stuhlgang. Letztlich wird dem Körper aber Flüssigkeit entzogen.

Wenn Sie eine zu hohe Dosis an Abführmitteln einnehmen, kann es passieren, dass der Elektrolyt- und Wasserhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Denn auch Kalzium, Magnesium und Kalium werden ausgeschieden.

Kaliummangel bringt das Herz aus dem Takt

Vor allem Kalium spielt eine wichtige Rolle. Denn wenn zu wenig Kalium vorhanden ist, hat das Konsequenzen. Es kann u.a. zu Herzrhythmusstörungen kommen. Aber nicht nur das: Durch den Kaliumverlust wird auch der Darm träge, es wird immer schwieriger mit dem Stuhlgang. In diesem Fall bewirken die Abführmittel, die eigentlich eine Erleichterung bringen sollten, das Gegenteil und verstärken die Verstopfung.

Ohne Flüssigkeit macht der Darm dicht

Wenn Sie Quellmittel nehmen, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass Sie genügend dazu trinken. Sonst bilden sich harte Klumpen, die den Darm nur noch mehr verschließen.

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Autorin unseres Artikels
 
Anna Brockdorff, Heilpraktikerin / medizinische Fachautorin

Anna Brockdorff
Heilpraktikerin / medizinische Fachautorin

    Studium:
  • Publizistik-Studium
  • Heilpraktiker-Ausbildung
    Berufliche Stationen:
  • Autorin für Heilpraktiker-Prüfungstrainer
  • Autorin, Redakteurin und Moderatorin für Gesundheitssendungen

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Dr. med. Monika Steiner, Ärztin / Gutachterin für medizinische Fortbildung

Medizinisch geprüft von
Dr. med. Monika Steiner
Ärztin / Gutachterin für medizinische Fortbildung

    Studium:
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
    Berufliche Stationen:
  • Leitung Medizin-Online / Chefredakteurin Springer Nature
  • Medizinische Gutachterin für ärztliche CME-Fortbildung bei esanum.de

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