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Darf man Alkohol trinken, wenn man bereits eine koronare Herzkrankheit hat?

Bei koronarer Herzkrankheit ist moderater Alkoholkonsum nicht verboten. Moderat bedeutet zum Beispiel 1-2 Gläser Wein oder Bier jeden zweiten Tag. Alles darüber führt zwar nicht unbedingt zum Herzinfarkt, ist aber trotzdem nicht gut für Ihren Körper. Außerdem macht Alkohol dick, und Übergewicht ist bei verengten Herzgefäßen eher ungünstig.

Zu bedenken ist außerdem ein möglicher Einfluss von Alkohol auf die Wirksamkeit der Medikamente, die Sie einnehmen. Unter Berücksichtigung der verabreichten Medikamenten sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob und wieviel Alkohol Sie trinken dürfen.

Kommentar:

Bei der koronaren Herzkrankheit ist moderater Alkoholgenuss nicht nur nicht verboten, er senkt sogar wissenschaftlich anerkannt das kardiovaskuläre Risiko (= das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und ähnliche Ereignisse). Bei Männern bedeuten moderate Mengen ca. 25 g und bei der Frau 15 g täglich, wobei ein oder zwei wöchentliche Abstinenztage empfehlenswert sein können.

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Ein Mehr an Alkohol führt sicher nicht zu einem Herzinfarkt, eher das Gegenteil ist der Fall, aber es führt zu einem nicht empfehlenswerten Risiko für andere Erkrankungen, auch Erkrankungen des Herzmuskels. Daher sind die oben genannten Trinkmengen Kompromiss-Lösungen. Diese Trinkmengen gelten weiterhin auch nur für (leber-)gesunde Menschen. Eine gleichzeitige oder zeitnahe Einnahme von Medikamenten und Alkohol halte ich nicht für sinnvoll, bei den klassischen Herz-Kreislauf-Medikamenten ist aber die entsprechende Gefahr vergleichsweise gering.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

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Kommentare: Archiv

Angina-pectoris-Anfall nach Wein
28. März 2021 um 19:00 Uhr, Ramona Köhler
Guten Abend, nach 4 Herzinfarkten in den letzten Jahren habe ich eine vasospastische instabile Angina pectoris diagnostiziert bekommen. Infarkte: 3 N Stemis, ein stummer Infarkt plus ungewisser Dunkelziffer. Nun habe ich immer wieder mal (mehrere Monate Abstand) abends am Wochenende ein Glas Wein getrunken und bekomme unmittelbar danach einen heftigen Angina-pectoris-Anfall. Mein Mann vermutet, es läge am Wein. Liegt das Problem wirklich am Wein? Freue mich über zuverlässige Infos.

Alkohol nach Herzinfarkt
12. Februar 2021 um 08:04 Uhr, Grauweisses
Alkohol ist ein Zellgift. Das ist unbestritten. Trinkt man zu viel, wird man Alkoholkrank. Darum geht's aber hier nicht. Hier geht's darum, ob Alkohol nach einem Herzinfarkt schadet. Ich komme gerade von einer Reha nach einem Herzinfarkt zurück. Dort hatte ich Gelegenheit, über mich und meine Mitpatienten nachzudenken. Bezüglich meiner Mitpatienten bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mein Leben nicht lang, sondern schön sein muss. Deswegen werde ich abends ein Glas Wein genießen - wann immer ich dazu Lust verspüre. Wenn dadurch ein paar Hirnzellen absterben, ja mein Gott. Ich bin 64, so what... Die Untersuchungen haben ergeben, dass mein Risiko genetischer Natur ist, also lebe ich gesund, treibe viel Sport und genieße ab und an ein Gläschen Wein, das ist Leben!!

Alkohol und Herzkrank
25. Juni 2020 um 14:01 Uhr, MrNice
Ich finde es unerhört, dass immer wieder gesagt wird, Alkohol sei in kleinen Mengen gesund. Das ist völliger Schwachsinn. Alkohol ist und bleibt Gift für unseren Körper. Mit jedem Schluck - und das ist wissenschaftlich erwiesen - zerstört man Zellen und Nerven seines Körpers! Vor allem, wenn man Tabletten nimmt. In 90% der Packungsbeilagen steht ja auch: „NICHT MIT ALKOHOL EINNEHMEN“. Wenn man Menschen, die einen Herzinfarkt hatten und eine Menge Tabletten nehmen müssen, sagt, dass es ok sei, abends ein Glas Wein oder ein Bier trinken zu können, ist das meiner Meinung nach unverantwortlich und fahrlässig!

KHK und Alkohol
27. September 2019 um 11:10 Uhr, Hugo
Ich trinke Bier nicht wegen des Alkohols, sondern weil es mir schmeckt. Gibt geschmacklich keine Alternative. Alle alkfreien Getränke sind extrem süß. Außer Wasser natürlich.

Alkohol bei KHK
22. April 2019 um 16:58 Uhr, Jürgen
Hey, Alkohol ist ein Zellgift und sollte niemals genommen werden. Außerdem macht es dick, und die Wechselwirkung mit Medikamenten ist ein unkalkulierbares Risiko. Habe selber eine Bypass-OP hinter mir und weiß, von was ich rede.

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Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bestimmte Pflanzen wie Grüner Tee, Aroniabeeren oder der Rotweinstoff Resveratrol dem schleichenden Verstopfungsprozess in unseren Blutgefäßen entgegenwirken. Diese Verstopfungen verursachen letztlich Herzkrankheit und Infarkt. Die natürlichen Pflanzenstoffe schützen vor dem Gefäßverschluss – einzeln schon gut und zusammen noch besser.

Selbst wenn Sie sich gesund fühlen – unterstützen Sie Ihre Gefäße dabei, es auch lange zu bleiben.

Lesen Sie mehr dazu hier: Sechs Heilpflanzen, die nachweislich gut für Herz und Gefäße sind.

Autoren unseres Artikels
 
Dr. med. Susanne Endres, Fachärztin für Innere Medizin

Dr. med. Susanne Endres
Fachärztin für Innere Medizin

    Studium:
  • Freie Universität Berlin
    Berufliche Stationen:
  • Vivantes Humboldt-Klinikum, Berlin Reinickendorf
  • McGaw Medical Center of Northwestern University, Chicago

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Dr. med. Julia Hofmann
Ärztin und medizinische Fachautorin

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Medizinische Prüfung
des Artikels
Dr. med. Monika Steiner, Ärztin

Medizinisch geprüft von
Dr. med. Monika Steiner
Ärztin

    Studium:
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
    Berufliche Stationen:
  • Leitung Medizin-Online / Chefredakteurin Springer Nature
  • Medizinische Gutachterin für ärztliche CME-Fortbildung bei esanum.de

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Dr. med. Susanne Endres, Fachärztin für Innere Medizin

Haupt-Autorin
Dr. med. Susanne Endres
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