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Eine verstärkte Körperbehaarung mit mehr und längeren Haaren an Unterarmen, Unterschenkeln und Rücken kann bei Mangelernährung vorkommen und ist bei der Magersucht häufig. Experten sprechen von Hypertrichose. Die flaumartigen, fast an ein Fell erinnernden weichen Haare werden auch Lanugo-Haare genannt.

Ursache ist die Unterversorgung mit Nährstoffen. Auch bei schweren Krebserkrankungen wird dieses Phänomen hin und wieder beobachtet. Die Lanugo-Behaarung verschwindet wieder, sobald sich die Nährstoffzufuhr wieder normalisiert hat.

Auch wenn das zunächst etwas paradox klingt: Das Kopfhaar geht bei einer Magersucht infolge der Mangelernährung eher verloren. Hier ist von einem Lanugo-Effekt also nichts zu spüren.

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Kommentare: Archiv

Magersucht-Behaarung
Mittwoch, den 19. August 2015 um 02:41 Uhr, AusErfahrung
Ich bin zwar nicht magersüchtig, aber genauso dünn wie Magersüchtige und kann bestätigen, je mehr ich zunehme (natürlich im Normalbereich) desto mehr Körperhaare habe ich verloren. Das soll eine Warnung an alle sein. Hört nicht auf andere und ernährt euch gesund. Was ihr euch zunehmt, werdet ihr auch ausstrahlen.

Autor unseres Artikels
 
Dr. med. Jörg Zorn, Arzt

Dr. med. Jörg Zorn
Arzt

    Studium:
  • Universitätsklinik Marburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität in München
    Berufliche Stationen:
  • Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg
  • Medizinischer Chefredakteur im wissenschaftlichen Springer-Verlag

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Dr. med. Jörg Zorn, Arzt / medizinischer Fachautor

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