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In welchem Tempo darf man die Dosierung von Opioiden (Morphin, Hydromorphon, Oxycodon, Methadon) reduzieren?

Wenn die Schmerzbehandlung mit Opioiden abgesetzt oder die Dosis relevant reduziert werden soll, muss das schrittweise und unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, um Entzugserscheinungen zu vermeiden.

Für Morphin, Hydromorphon, Oxycodon und auch intravenös verabreichtes Fentanyl gilt: Pro Tag sollte die Dosis nicht mehr als etwa 20-30% reduziert werden.

Bei Methadon muss man deutlich behutsamer vorgehen: Empfohlen wird eine Dosisreduktion von 10-20% pro Woche.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

Kommentare  

# Pregabalin/LyrikaGabriele 31.08.2021 17:49
Ich möchte kurz etwas zu Pregabalin sagen: Es ist tatsächlich eine super gute Hilfe bei Entzugsschmerzen (Opioide)!
Aber - unbedingt nur ganz kurz nehmen. Max. 2 Wochen und in niederer Dosierung! Immer erst probieren, ob nicht auch schon eine niedrigere Dosierung hilft? Mehr geht ja immer! Es macht wirklich sehr, sehr schnell abhängig, und der Entzug ist „grausam“!!
Bitte, passt wirklich auf!
Ich wünsche Allen viel Kraft und Mut. Wir schaffen das!
Antworten
# Entzug OxycodonIsara 16.08.2021 19:00
Nach 2 Jahren Oxycodon bei 80-80-100 angekommen. Nun reduziere ich wöchentlich um 10 mg. Bin zurzeit bei 60-70-80. Und klar, habe ich Entzugserscheinungen wie: schlimme Schlafprobleme,Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, trotzdem Hungergefühl, Herzrasen und Muskelschmerzen. Alles immer am 3 bis 6 Tag nach erneuter Reduktion. Dennoch: In 2 Tagen gehe ich auf 60-60-80 u.s.w. und hoffe, damit Erfolg zu haben. Sollte es zu viel sein, warte ich 14 Tage und gehe dann weiter runter...
Antworten
# Entzug OxycodonGabriele 31.08.2021 16:26
Liebe Isara,
ich mache gerade einen Entzug von Morphium. Seit Monaten !
Ich reduziere ein Mal (!) alle zwei Wochen max. 10%. Nehme im Moment noch 60 mg als Retardtablette. Ab 50 mg werde ich auf 5% reduzieren. Wenn du keinen Druck hast, mach' langsamer! Du ersparst dir viel „Leid“, glaube mir !
Alles liebe und viel Kraft !
Antworten
# Oxycodon-Entzugilonose 29.08.2021 05:22
Hallo,
ich mache gerade auch einen Oxycodon-Entzug durch. Habe 60-40-40 genommen und bin nun bei 35-20-20. Nun habe von meiner Therapeutin das Medikament Clonidin retard 250 mg gegen die Entzugserscheinungen verordnet bekommen. Das ist zwar ein blutdrucksenkendes Mittel, aber es hilft auch gegen Entzugserscheinungen. Ich hatte dolle Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Schüttelfrost. Mit Clonidin habe ich gar keine Entzugserscheinungen mehr. Entziehe jetzt auch in größeren Schritten, als nur 5 mg. Ich kann das Clonidin wärmstens für einen Entzug empfehlen!!
Antworten
# Vorsicht!Gabriele 31.08.2021 16:44
Auch Clonidin hat Nebenwirkungen, und muss immer ausgeschlichen werden. Also NICHT abrupt absetzen ! Für eine kurze Einnahme ist es sicher eine Hilfe. Ich möchte aber nichts nehmen und lieber in kleinen Schritten runter gehen - ohne andere Medikamente, die meinen Körper zusätzlich belasten.
Aber das kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Ich will das bestimmt nicht negativ bewerten.
Alles liebe und gute!
Antworten
# RE: Vorsicht!Guest 02.10.2021 09:25
Clonidin ist keinesfalls ein abhängig machendes Medikament. Das kann man auch nachlesen. Man soll es nur nicht abruppt absetzen, da es ein blutdrucksenkendes Mittel ist. Bei abrupptem Absetzen steigt dann der Blutdruck recht hoch. Nur aus dem Grund soll man es langsam absetzen, aber nicht aus dem Grund, weil es abhängig macht.
Antworten
# 20-30%Sven 02.08.2021 16:34
20-30% Reduktion pro Tag halte ich nach eigener Erfahrung für viel zu schnell. Um halbwegs erträglich abzudosieren, würde ich nie mehr als 10-20% alle 1-2 Wochen runtergehen. Je nach Anfangsdosis können die ersten Reduktionsschritte auch höher sein aber bei Morphin, Oxycodon und anderen mittellang wirksamen Opioiden braucht der (mein) Körper in der Regel mindestens eine Woche, um sich an die neue Dosis zu gewöhnen. Das deckt sich auch mit den Erfahrungen von mir bekannten "Abhängigen".
Außerdem ist die Dauer der Einnahme auch entscheidend. Je länger das Medikament genommen wird, um so länger sollte man sich Zeit lassen.
UND was sehr wichtig ist: Jeder Mensch reagiert unterschiedlich. Das, was für den einen noch gut funktioniert, ist für den anderen eine traumatische Erfahrung, und genau das kann eine zu schnelle Reduktion sein, eine traumatische Erfahrung.
Antworten
# Ich merkte auch 5 mg Reduzierung extremLausderndl 01.08.2021 16:17
Targin - Entzug zu Hause ohne ärztliche Unterstützung. Reduzierung alle 2 Wochen um 10 mg, dann um 5 mg. Erste Woche immer heftig schlimme Entzugserscheinungen (Schwitzen mit gleichzeitigem Frieren, Kopfweh, Schwindel, Herzrasen, Blutdruck erhöht, Unruhe zum Verrücktwerden, unruhige Beine gerade Nachts, Schlafstörungen, Durchfälle). 2. Woche dann besser. Nach nun einem halben Jahr bin ich seit 4 Tagen bei 0 mg - die Entzugserscheinungen sind genauso schlimm wie in der ersten Woche Reduzierung. Nun weiß ich aber, dass nach einer Woche der Körper sich gewöhnt und es besser wird, so war es auch bei den Reduzierungen - eine Woche schlimme Entzugserscheinungen, zweite Woche war viel besser. Meine Erfahrung daraus: Es ist egal, wieviel man reduziert und wie hoch man einnahm, der Entzug kommt. Vielleicht mal ausprobieren eine Einnahme zur Hälfte zu nehmen. Die ersten beiden Tage merkte ich nichts bei diesem ersten Versuch, aber dann merkte ich die Entzugserscheiungen.
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# Der Entzug kommt…Gabriele 31.08.2021 17:05
So ein Quatsch…natürlich sind die Entzugsschmerzen nicht so schlimm, wenn man langsamer runter geht, kleine Schritten sind immer einfacher !
Das der Entzug kommt ist ja klar, aber wie heftig er ausfällt ist auch bei jedem Mensch anders !!!
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Kommentare Archiv:

 
Oxycodon
2021-06-24 14:17:35, Brigitte
Ich nehme seit 2 Jahren tgl. 2×20 mg Oxycodon, möchte aber davon weg. Kann ich den Entzug selber machen, indem ich langsam kleinere Mengen nehme? Hat jemand Erfahrung damit? Möchte nicht in eine Klinik gehen. Danke für jeden Hinweis.
 
@Mario Klatte
2021-06-13 08:52:25, Robin D.
Wissen Sie welchen Tee sie kriegen? Sagen Sie bitte nicht: Fenchel/Baldrian. Die habe ich bei einem Dihydrocodein-Entzug bekommen. Konsumdauer knapp 6 Monate. Dosierung 100 mg. Verglichen mit Ihrer Oxy-Dosierung ist dies ein Witz! Ein Placebo ist es jedoch nicht, aber bei Ihrem Anliegen ist es kaum besser als ein Placebo. Finde ich ziemlich fahrlässig von der Klinik!
 
Dosierung
2021-06-13 08:28:07, Robin D.
Ich habe knapp 2 Jahre 200-400 mg Diaphin pro Tag konsumiert. Jedoch nicht aufgrund von Schmerzen. Letztes Jahr habe ich mich dazu entschlossen, einen „warmen“ Entzug mit Sevre-Long zu starten. Anfangs bekam ich 400 mg/d. Auf Grund eines Bandscheibenvorfalls blieb ich (aus Angst vor Schmerzen) lange bei 400 mg. Von 400 mg bin ich dann (ärztlich begleitet) auf 320 mg und reduziere momentan auf 240 mg, obwohl meine Ärztin den Schritt als zu groß empfand. Jedenfalls wollte ich fragen, ob ich von 240 mg auf 200 mg oder 180 mg soll? Ihre Empfehlung bezieht sich wahrscheinlich eher auf einen kurzzeitigen Konsum? Speziell bei Methadon sehe ich, dass Abhängige mehrere Monate brauchen. Selbst bei minimaler Reduktion. Wird Methadon wirklich bei Schmerzen verwendet? Methadon hat doch viele Wechselwirkungen, und ist eher bei der Substitution ein “beliebtes“ Mittel? Gibt es bei Oxycodon/Morphin/Fentanyl Wechselwirkungen, die eine Methadon-“Therapie“ nötig machen könnten? Bleiben Sie gesund! :)
 
Verdeckter Opioid-Entzug
2021-05-06 14:13:37, Mario Klatte
Ich bin seit 3 Wochen auf einer Entzugsstation. Habe zuvor 1 Jahr lang ca. 180 mg Oxycodon am Tag genommen. Auf der Station wurde mir ein verdeckter Entzug aufgedrängt: 4x am Tag Tee mit einem Ersatzmedikament! Für mich Placebo, also Oxycodon von 100 auf 0. Seit dem plötzlichen Entzug leide ich an Schwäche. Kann kaum laufen. Rücken, Beine, alles wie Gummi. Habe mir jetzt einen Rollator geben lassen. Mehrfach habe ich um Ausschleichen gebeten. Keine Chance. Ich habe das Gefühl, ich komme hier nicht mehr raus. Kann mir jemand Rat oder Hilfe anbieten? Bitte!
 
Entzug von starken Schmerzmitteln, z. B. Morphium u. s. w.
2021-04-15 02:25:16, Petra Gunder
Ich habe einen Entzug von Targin mitgemacht. Es war die Hölle. Ich rate jedem, der einen Entzug machen will: Geht damit ins Krankenhaus! Ihr tut euch keinen Gefallen, wenn ihr es zu Hause unter ärztlicher Aufsicht macht. Ich sage euch, dass ich nicht durchgedreht bin, war nicht alles. Bin Amok gelaufen! Ehrlich! Macht nicht den gleichen Fehler wie ich! Petra Gunder
 
Oxycodon - chronische Rückenschmerzen
2021-04-06 09:10:37, guenter loechner
Mit der angedachten 0-8-15 Entzugs-Therapie beschreiben Sie die Entzugssymptome sehr "pauschal und einfach". Ich bin der Meinung, dass der Patient, der über lange Jahre Oxycodon in unterschiedlichen Tagesdosen (Sucht) zu sich genommen hat, am besten weiß, wie ein sanfter Entzug vonstattengeht. Mein Vertrauen in die Fachärzteschaft - und vor allem in das Oxycodon - ist nahezu auf den Nullpunkt gesunken. Aus welchem Grund auch immer - hier meine Frage: Warum gehen Sie bei einem Entzug nicht auf eine begleitende Cannabis-Therapie ein? Ich habe festgestellt, dass es, obwohl von der KK und durch fachärztliche Gutachten belegt, nicht auf Rezept verordnet wird, sondern nur per Privatrezept! Traurig. Das ganze Gesundheitssystem ist so verlogen. Und die Pharma-Ärzte spielen dieses Spiel zum großen Teil mit. Jeder Arzt weiß heute, dass Cannabis eine gute Hilfe ist, verweigert aber dessen Anerkennung. Mfg GL.
 
MORPHIUMPFLASTER
2021-03-21 21:02:13, Klein
Ich klebe seit 17 Jahren Fentanyl. Mittlerweile 100 mg alle 3 Tage. Leider reichen 100 mg nicht mehr aus, daher möchte ich auf Dronabinol, Tropfen oder Kapseln, umstellen. Demnächst habe ich einen Termin bei einem Schmerztherapeuten. Ich hoffe auf dessen Erfahrung und ein positives Denken des Arztes in Bezug auf Dronabinol.
Habe auch großen Respekt vor der Reduzierung meiner Pflaster, und wie es für mich dann sein wird. Ich muss positiv denken! Dann klappt das schon!
 
Entzug intrathekale Morphinpumpe
2021-03-03 23:15:14, Nathalie Winter
Seit 2012 bin ich Trägerin einer intrathekalen Morphinpumpe aufgrund eines Schmerzsyndroms. Nach einer Funktionsstörung mit immer wiederkehrenden Entzugserscheinungen, erhielt ich einen Pumpenaustausch. Mehrmals hat man seitdem vergeblich versucht, mich durch Reduktion der Dosis von der Pumpe zu befreien. Jedesmal waren die Symptome so heftig, dass ich mittlerweile richtig Angst vor weiteren Dysfunktionen habe. Gerne würde die Morphinpumpe loswerden. Aber niemand kann mir fachlich beim Entzug zur Seite stehen - ggf. mit der richtigen Medikation, um nicht wieder in den kalten Entzug zu kommen. Wer kann mir hier einen Rat geben? Ich möchte diese Pumpe gerne loswerden.
 
Heroin /Morphin-Entzug
2021-02-06 15:38:29, Jan. L
Liebe Leser,
ich bin nun seit 1 Monat in einer Entzugsklinik. Seit 2 Monaten frei von Heroin. Ich nahm täglich 2 gr. Heroin zu mir, danach 1000 mg Morphin. Nun habe ich es endlich auf die letzten 30 mg Morphin geschafft - nach Horrornächten und unerträglichen Schmerzen. Nun heißt es für mich, die letzte Woche komplett auf Null zu gehen. Ich möchte jedem, der mit Opiaten in Berührung kam, Mut zusprechen. Das Wichtigste ist, einfach zu kämpfen und immer weiter zu machen. Egal, wie schwierig es auch wird. Es wird sich lohnen!
 
Oxycodon
2020-11-10 13:09:31, Simone
Seit 2013 nehme ich Oxycodon. Morgens und abends jeweils 15 mg. Seit ca. einem Jahr habe ich mit juckender Haut zu tun. Dachte Anfangs, dass dies eventuell mit den Wechseljahren zu tun hat. Nun habe ich aber gelesen, dass es mit dem Oxycodon zu tun haben könnte. Da dieses Hautjucken sehr belastend ist und mir auch ab und an den Schlaf raubt, möchte ich das Oxycodon absetzen. Bekommen habe ich es, weil ich chronische Schmerzpatientin bin. Als Abhängige im eigentlichen Sinn sehe ich mich nicht, da es des Öfteren vorkommt, dass ich vergesse die Tabletten einzunehmen. Daher weiß ich aber auch um die Entzugserscheinungen. Nun möchte ich aber, auf Grund der Hautprobleme, die Einnahme beenden. Dass das nicht einfach wird, weiß ich. Auch, dass es langsam erfolgen muss. Deshalb habe ich schon im Internet nach einem Plan für dieses Vorhaben gesucht, allerdings nicht viel gefunden. Nur eine PowerPoint-Präsentation. Da mein nächster Termin bei meiner Schmerztherapeutin aber schon bald ist, werde ich sie um Rat fragen.
Hat hier jemand einen "Entzug" von Oxycodon allein und ohne ärztliche Hilfe/Kontrolle erfolgreich durchgeführt? Ich möchte diese Maßnahme auch nicht übers Knie brechen, sondern langsam angehen. Habe mir überlegt, morgens und abends jeweils über 2 Wochen, 5 mg weniger zu nehmen sowie in der 3. und 4. Woche das Ganze wieder um 5 mg zu reduzieren usw. Über Erfahrungen und Anregungen würde ich mich freuen.
 
Oxycodon Entzug
2020-11-10 08:35:20, Martin käufer
Habe 15 Jahre Oxycodon genommen. In allen Stärken. Im letzten Jahr 5x am Tag 80 mg und 10 mg akut nach Bedarf - Tumorschmerz war so groß. Als dann die Diagnose Krebs kam und der gesamte Darm Anfang Oktober entfernt werden musste, lag ich intensiv ohne viel Schmerzmittel. Denn eine weitere Gabe hätte zum Atemstillstand geführt. Eine Woche ging ich auf der Intensivstation durch die Hölle. Mir war noch nie so bewusst, wie abhängig ich von diesen Pillen bin, und habe mir geschworen, davon loszukommen. Innerhalb von sechs Wochen habe ich gekämpft, und die Dosis auf 2x am Tag auf 5 mg geschafft. Ich werde es ganz schaffen. Ohne Klinik. Nur nach Rücksprache mit meinem Hausarzt. Ohne einen bärenstarken Willen ist das niemals zu schaffen. Es war ein Leidensweg beim Entzug, den man niemandem wünscht. Was eine so kleine Pille für Schäden anrichtet, ist nicht mit Worten zu beschreiben. Ich wünsche allen, dass sie davon wegkommen. Grüße Martin
 
Wie lange ist Fentanyl auf offenen Pflastern wirksam? Verlieren sie mit der Zeit - nach 6 bis 7 Jahren - ihre Wirksamkeit?
2020-10-29 11:53:36, Harald
Habe noch Fentanylpflaster von 2013 bis 2014. Wirken diese Pflaster noch?
 
Seit 12 Jahren Fentanylpflaster 100 bis 150
2020-10-28 23:08:38, Harald
Wie lange hält sich das Fentanyl in geschlossenen Pflastern und in offenen Pflastern auf der Oberfläche? Plaster sind 6 bis 7 Jahren alt.
 
Entzug M-Stada
2020-10-12 11:39:02, Anja Spiegler
Seit 2013 habe ich M-Stada 10 mg Retard genommen. Spondylose in der HWS C5/6 und C6/7 wurde 2017 mit Cage ersetzt. Die Tabletten habe ich 2x täglich genommen. Vor 4 Wochen fing ich an, sie für den Abend abzusetzen. Seit dem 11.10. nehme ich keine mehr. Als Ersatz hatte ich im Juli angefangen CBD Öl Kapseln zu nehmen. Das Einzige was ich habe und hatte, sind Müdigkeit und Durchfall. Begleitend zum Absetzen habe ich meine Ernährung umgestellt, und ich gönne mir viel Ruhe. Da ich eigentlich chronische Schmerzpatientin bin und immer wieder Schmerzen habe, greife ich immer wieder auf Hanfcreme mit Chili zurück. Und, ich gehe viel ins Wasser. Nicht nur zum Schwimmen, sondern auch, um meine Verspannungen zu lösen.
 
Oxicodon Entzug
2020-10-02 22:40:04, Jens
Hallo, hat jemand Erfahrung mit Oxicodon Entzug in einer Klinik. Würde gerne mal wissen, wie es abläuft. Ich muss ab dem 13.10.2020 in eine Klinik für Entzug. Nehme seit 2006 Oxicodon momentan sind es 50mg am Tag. Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

Lg Jens
 
Targinentzug mit Cannabisblüten?
2020-08-07 13:33:23, Uwe
Hallo zusammen,
nachdem Targin mich fast "in die Klappse" gebracht hat, will ich jetzt versuchen, Targin (4 x 20/10 mg/Tag) abzusetzen. Mit Hilfe von Cannabisblüten. Da ich aber vor einem Jahr einen Herzinfarkt hatte, traue ich mich nicht so richtig. Hat jemand Erfahrungen mit Cannabisblüten, also mit der Möglichkeit, damit Opioide zu entziehen? Danke für eine Antwort - Uwe a. Saarbrücken.
 
Entwöhnung Morphinpumpe und große Angst!
2020-07-20 18:58:46, Susanne
Hallo zusammen,
ich habe heute mit dem Entzug von Morphin angefangen. Bisher habe ich wegen starker Schmerzen vor ca. 12 Jahren eine Morphin-Pumpe implantiert bekommen. Meine Tagesdosis lag bei 2,7 mg/Tag intrathekal! Da sich mein Gesundheitszustand deutlich verbessert hat, soll und will ich von dieser Pumpe weg. Diesbezüglich wurde heute meine Morphinpumpe von 2,7 mg/Tag auf 1,3 mg/Tag intrathekal reduziert. Ich habe große Angst vor Entzugserscheinungen. Wobei ich noch nie welche hatte! Außerdem erscheint mir die Reduktion von 50% sehr heftig. Ich habe solche Angst! Habe zwar ein blutdrucksenkendes Mittel zur Dämpfung der Entzugserscheinungen bekommen, dennoch habe ich eine schreckliche Angst davor!! Ist eine Reduktion von 50% auf einen Schlag nicht viel zu viel.
Kann mir jemand helfen?
 
Kerstin Koyan
2020-06-27 04:38:47, Andrea G.
Hallo, Kerstin,
ich habe dich heute angemailt. Vielleicht möchtest du in deinem Posteingang nachsehen, falls ich im Spam-Ordner gelandet bin. Danke und alles Gute für deinen Entzug.
 
oxycodon
2020-03-20 09:22:37, Kleo
Ich nehme ungefähr 24 Oxycodon-Pillen. Ich bin Angestellter und kann die Dosierung nicht reduzieren. Wenn Sie die Aufnahme von Oxycodon zu Beginn nicht kontrollieren, wird es unmöglich, sie zu reduzieren. Ich sehe die Pillen online von freepharmacy.net und bin es zurückgetreten .
 
Absetzen von verschiedenen Opiaten
2020-02-14 10:03:47, Glückspilz
Ich war jahrelang heroinsüchtig und schon mit verschiedenen Opiaten substituiert: Subutex, Sevre-Long, MST, Methadon und eine Weile nahm ich Tramal, weil ich es in großer Menge zur Verfügung hatte. Ich habe schon unzählige kalte und und sehr langsame Entzüge (Morphin 400mg - 0, während der Dauer von 18 Monaten)gemacht. Je jünger ich war, umso besser steckte ich auch kalte Entzüge weg. Ich finde es ist immer die Frage, wie lange und wie stark man bei dem Entzug leiden will - oder leiden kann. Bei längerer Einahme (über 6 Monate) empfehle ich eine Reduktion von 10 - 20% pro Woche, wenn du dabei leistungsfähig bleiben und deinen Alltag wie gewohnt bestreiten willst. Jede Reduktion mit der du schneller als 10% pro Tag reduzierst, empfehle ich statinonär oder engmaschig begleitet und unterstützt. Wichtig zu wissen finde ich, ist, dass der größte Schritt immer der letzte ist - nämlich auf Null. Ich habe die Erfahrung, dass ich diesen massiv erträglicher mache, wenn ich vorgängig auf kleine Dosierungen reduziere, statt aus Ungeduld und Leidensdruck am Schluss zu schnell beenden zu wollen. In der Regel haben wir keinen Zeitdruck, sondern machen uns diesen selber.
Wie bei fast allem, spielt auch bei einem Opiatentzug unsere innere Haltung, wie z.B. Zuversicht und Entschlossenheit die wichtigste Rolle. In diesem Sinne wünsche ich dir viel Kraft, Entschlossenheit und Zuversicht.
 
Targin, Oxycodon-Retard
2020-02-09 01:58:14, Frank
Schweres Wirbelsäulen und Spinalkanalsyndrom. Ich nehme seit 8 Jahren - zuerst 2 Jahre bis 80 mg Targin - und seit 6 Jahren Oxycodon-Retard. Ich habe auch schon einen kalten sowie einen kontrollierten Entzug in einer stationären Schmerztherapie hinter mir. Jetzt bin  ich runter auf morgens und abends 20 mg Oxycodon Retard. Dazu nehme ich noch bei zu starken Schmerzen 10 mg Oxycodon unretardiert und Arcoxia 90 (ist kein Opiat - hilft auch nicht viel). Eine Operation ist nicht machbar, da ich schon 6 Herzinfarkte hinter mir habe. Mit 6 Stents und 3 Bypässen. Man weiß bei meiner Wirbelsäule also nicht, wo man anfangen soll. Sie sieht aus wie ein Korgenzieher. Ist total im Eimer! Laufen kann ich noch, aber nur kurze Strecken um 150-200 Meter. Und unter starken Schmerzen. Hinzu kommt noch ein "Restless Legs"-Syndrom. Mein Ziel ist, einmal wieder einen klaren Kopf zu bekommen und für einige Zeit von den Opiaten runter zu kommen. So lange es halt geht. Ich weiß, die 20 mg sind nicht viel, aber mehr will ich nicht nehmen. Sie helfen auch bei weitem nicht. Aber mein Mediplan ist knapp 3 DIN A4 Seiten lang, und ich will und kann nicht mehr Opiate nehmen. Ich laufe jetzt schon teilweise wie ferngesteuert herum. Hat jemand eine Idee, was mir helfen könnte? Schmerztherapie mache ich schon. Ich wäre sehr dankbar.
 
Entzugserscheinungen
2020-01-19 11:01:19, Giesela
Ich bekam vor 15 Jahren starke Rückenschmerzen, konnte nicht mehr laufen, ect, Iliosakral kaputt, Arthroseknoten an der Bandscheibe (mehrere Vorfälle). Alles nicht operabel. Nach ca. 2 Jahren Schmerztherapie mit punktuellen Spritzen in den Nerversack, Akupunktur usw., bekam ich 16 mg Palladon. Die halfen nur ca. 6 Jahre. Dann schlichen sich die Schmerzen wieder ein. Mein Schmerzarzt verschrieb mir dann Palexia 200 mg 2 x tägl., wie das Palladon zuvor. Ich nahm dann abends die letzte Palladon und morgens die erste Palexia. Ich habe den Wechsel ohne ärztliche Begleitung gemacht. Am 2. Tag ging es richtig los. Ich hatte Schüttelfrost, Fieber, Schmerzen, Übelkeit. Ich konnte nichts essen oder trinken. Es kam immer wieder raus. Zudem hatte ich Juckreiz, so dass ich mich blutig kratzte. Nach einer Woche ging es besser. Nach 2 Wochen war es endlich vorbei. Ich hatte 10 Kilo abgenommen. Ich nehme weiterhin Palexia, und es geht mir - außer leichten Dauerschmerzen - gut. Ich nehme am Leben teil, bin selten schlapp oder so. Beide Mittel habe ich gut vertragen. Keine Nebenwirkungen. Die ersten 3 Wochen hatte ich ein bisschen Übelkeit. Meine Blutwerte sind ok. Werde das Medikament mein Leben lang - je nachdem, wie es wirkt - nehmen müssen. Ich kann jedem nur empfehlen: Kein Absetzen oder Wechseln der Medikamente ohne ärztliche Hilfe!
 
Absetzen Targin (1 x 10mg)
2020-01-15 01:10:21, Heavy
Über 2 Jahre habe ich nach einer Bandscheiben-OP Targin eingenommen. Im 1. Monat nach der OP: morgens 20 mg und am Abend 20 mg, Dann auf 15/15 mg. Bis irgendwann abends „nur“ noch 10 mg. Danach sollte es auf 5 mg gehen, und dann absetzen. Leider habe ich das nie geschafft und nun noch für 1,5 Jahre Vorrat, um jeden Abend 10 mg nehmen zu können. Als ich wusste, dass mein Vorrat noch für 2 Monate reicht, habe ich die Tabletten zerbrochen (nicht empfehlenswert) und hatte so 5 mg. Dann hätte ich noch einen Monat, und ich wollte es alleine schaffen. Was ein großer Fehler war. Denn ich war extrem abhängig. Jeder Mensch ist individuell und jeder Mensch braucht individuelle Dosierungen. Und andersherum kann jede Dosierung bei jedem Menschen wieder komplett individuell sein. Man darf keine Vergleiche machen.
Ich für meinen Teil war süchtig. Ich habe die Tabletten nicht mehr bzgl. der Schmerzen genommen, sondern zum Runterkommen. Oder um leistungsfähiger und effizienter zu sein, da man vieles sehr emotionslos und mehr rational sieht. Was in meinem Beruf von Vorteil war.
Nach 2 Notrufen und Einweisung in ein Akutkrankenhaus wurde eine Entzugsinduzierte Angst/-Panikstörung diagnostiziert. Im Anschluss daran folgten 4 Wochen Psychiatrie. Hätten mir die Ärzte zu Anfang zugehört, hätte ich mich nicht für die Einnahme so geschämt und hätte ich gleich auf einen betreuten Entzug bestanden, wären mir 8 Wochen Hölle erspart geblieben. Wieso schreibe ich das? Letztendlich habe ich es geschafft. Aufgrund des Rückhalts der Familie, der Partnerin und kompetenter Ärzte! Aber das Internet ersetzt kein jahrelanges Studium. Natürlich soll es Motivation geben. Aber macht bitte nicht auf eigene Faust einen kalten Entzug. Ich habe in der Psychiatrie mehrere Menschen aus allen Schichten kennenlernen dürfen, bei denen der Entzug schlimme chronische psychische Erkrankungen ausgelöst hat, weil sie es alleine versucht haben. Weil sie Angst oder Scham hatten, sich jemanden anzuvertrauen.
Also nochmal. Sucht euch ärztliche Hilfe. Jeder Arzt versteht euch. Auch, wenn ein blöder Spruch oder ein blöder Blick kommt. Egal, ihr tut es für euch. Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen Mut machen sich zu „Outen“ und sich einzugestehen süchtig/abhängig/krank zu sein. Und sich Hilfe zu suchen, um das nicht alleine durchstehen zu müssen.
Teilweise waren es Ärzte, die diese Tabletten verabreicht haben. Also sind diese Personen da, um einen Missbrauch wieder zu regulieren. Natürlich habe ich eine ganz klare Mitschuld - aber ich hätte auf der anderen Seite auch nie soviel Tabletten auf Vorrat bekommen dürfen, die für knapp 2 Jahre ausgereicht haben.
Ich wünsche jedem viel Erfolg und hätte mir gewünscht, damals so einen Text gehabt zu haben.
 
Reduzieren
2020-01-04 00:45:45, Hintermir
Meiner Meinung und Erfahrung nach kann ich nur sagen, dass sich Methadon in zwei Wochen um 10-15% reduzieren lässt. Das ist perfekt und fast schmerzfrei. Viel baden gehen und sich bewegen. Sauna, wenn man es schafft. Und auch versuchen, sich zu beschäftigen. Nach etwas längerer Zeit, also nach etwa 6-7 Wochen wird es körperlich besser. Und kopfmäßig wird es dann nach 3-6 Monaten besser. Es kommt immer drauf an, wie sehr man sein Hirn beschäftigt und körperlich aktiv ist. Viele Faktoren spielen da also mit.
 
Hydromorphon
2019-11-22 11:32:23, Andy
Nehme seit ca. 1 Jahr Hydromorphon (2 mal 16 mg)! Nebenwirkung: Verstopfung! Liest man überall. Ich habe aber seit einigen Wochen starken Harndrang/Harnverhalt. Das tut ziemlich weh und raubt einem den nächtlichen Schlaf. Hat jemand ebenfalls solche Erfahrung gemacht und vielleicht Tipps, wie das zu bessern ist?
 
Oxycodon
2019-11-08 19:08:00, Doris
Vier (4) Monate nahm ich diese Pillen wegen L1-S5. Hatte Angst, wenn ich sie noch weiter nehme, dass ich in eine Klink muss. Da beschloss ich, sie einfach abzusetzen. Habe noch Schmerzen, aber ich versuche zu Erden. Gehe barfuß raus und mache Gymnastik. Dann wieder ins Bett. Der Entzug hat 2,5 Wochen gedauert. War nicht ohne Hitzewallungen. Dann gefroren. Kann wieder klarer denken. Achja - Meditation tat auch gut... Jeder muss selbst auf seinen Körper hören. Mein Arzt war schockiert darüber. Aber egal. Viel Glück euch und alles Gute.
 
Opioide
2019-11-07 21:33:43, Ritsch
Habe durch einen nicht verschuldeten Verkehrsunfall starke Schmerzen, und war deshalb auch schon öfter auf Therapie/Entzug. Habe immer etwas Neues bekommen, oder eben nichts. Nicht einfach. Ich nehme seit 10 Jahren starke Schmerzmittel. Ich wäre gerne in der Gruppe. Aber jede Mail die ich sende, kommt zurück. Diese E-Mail-Adresse gibt es leider nicht: opioideundco@gmail.com - oder habe ich da einen Tippfehler? Hilfe!
 
Entzug
2019-10-25 10:01:13, Gerhard Guelde
Nun, 60 mg Oxycodon pro Tag. Vorgestern meinte mein DOC. auf 0 runter. Ob der weiß, was das heißt? Wie lange soll der Horror noch dauern?
 
Absetzen Oxycodon
2019-10-13 01:03:46, Werner
Ich muss Oxycodon unter ärztlicher Kontrolle wegen der Nebenwirkungen absetzen. Seit Wochen kann ich Nachts kaum schlafen, habe eine Unruhe in mir, und meine Beine finden auch kaum Ruhe.
 
Oxycodon
2019-09-13 16:57:05, Edith
Seit 12 Jahren nehme ich Oxycodon. Ich hatte das GBS-Syndrom und starke Schmerzen in den Beinen. Ich war bei 180 mg. Nun verlangt mein Arzt, dass ich es absetzen soll. Ich habe es allein auf 140 mg abgesetzt. Doch jetzt fangen meine Beine wieder an zu schmerzen. Da ich die Schmerzen nicht mehr aushielt, habe ich wieder 20 mg mehr genommen. Wer weiß Rat und kann mir helfen? Wie komme ich am besten davon ab? In eine Klinik möchte ich nicht.
 
Oxynorm
2019-08-26 14:15:28, Stefanie Eschmann
Ich bekam nach der 2. Rücken-OP mit 35 eine Oxynorm-Lösung verschrieben. Das nahm ich nun 2 Jahre lang. Bis ich von einer Dosis von 18 ml bei 180 mg angekommen bin. Dann gab es immer mehr Probleme mit Verstopfung. Daraufhin habe ich mich entschieden, einen Entzug zu machen. Nun liege ich seit einer Woche im Krankenhaus. Oxynorm wurde am ersten Tag durch Morphin IV ersetzt. Das läuft kontinuierlich über 24h. Am Anfang zusammen mit wenig Ketamin. Das Ketamin kam am zweiten Tag schon weg. Anfangsdosis waren 4,5 mg Morphin pro Stunde. Jetzt bin ich bei 0,5 mg und hatte schon verschiedene Schwierigkeiten. Die Zappelei in den Beinen und das nervös sein sind die schlimmsten Sachen. Ich drehe teilweise fast am Rad. Morgen wird auf Null reduziert. Bin gespannt, wie es weitergeht. Bin unendlich froh, danach befreit zu sein!
 
Sevre-Long Entzug
2019-06-17 09:18:52, Rebi
Seit 21 Jahren Methadon genommen, vor 9 Monaten auf Sevre-Long gewechselt. Nun am Abbauen (Anfangsdosis 1200mg, in 60mg-Schritten alle 1-2 Wochen). Momentan auf 150mg Sevre-Long. Obwohl der letzte Abbau 3 Wochen her ist, kann ich kaum auf den Beinen stehen. Völlig schwach, alles schmerzt. Habe Angst vor den weiteren Schritten. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wann geht's wieder aufwärts? Nach Wochen, Monaten?
 
Morphinreduktion
2019-03-16 00:46:36, Ren.
Ich mache nun seit 11 Tagen Entzug von Morphinpräparaten. Es geht mir soweit gut, weil ich es sehr langsam mache. Nun kommt aber die Zeit in der die Dosis immer geringer wird und ich dann nicht weiß, ob ich es in gleichen Schritten - wie jetzt zu Anfang - schaffe. Ich bin aber sehr zuversichtlich. Bei Gott, es ist nicht das erste Mal, dass ich damit aufhöre, aber das letzte Mal. Lasse mich von keinem Arzt mehr dazu überreden, wenn ich es schaffen sollte. Ein Drittel habe ich schon hinter mir. Geduld ist das halbe Leben. Ich hoffe, dass ich klar komme. Gott sei mir gnädig!
 
Targin/ Oxycodon
2019-03-14 00:04:33, Sigrid Unterberg
Nach einem komplizierten Ellbogenbruch und vielen Arztfehlern in der Uniklinik Regensburg, bekam ich über ein Jahr die tollen Tabletten. Zum Glück habe ich einen sehr guten Hausarzt, leider aber seit über 10 Jahren Depressionen. Habe letzten Sommer zu Hause den Entzug alleine geschafft. Bei mir war die Folge: Fast 20 Kilo Zunahme. Ich hatte ständig Hunger, konnte damit auch die körperlichen Schmerzen bekämpfen. Nun ist der Ellbogen immer noch defekt, mit viel Blech. Noch schlimmer ist meine Angst vor den Ärzten. Ich wurde erst nach Monaten vom Hausarzt über die Folgen der Medikamente aufgeklärt. Nichts davon in der Klinik, obwohl ich dort etliche Wochen war. Auch die Tatsache, dass das Ersatzgelenk zu groß war, wurde trotz mehrfacher OP's geleugnet. Fazit: Nie wieder Uni-Klinik Regensburg und nie wieder Oxycodon. Und wie werde ich nun die 20 Kilo los? Passt auf euch auf!
 
Morphin absetzen
2019-03-06 01:54:00, S.
Ich bekomme wirklich schon sehr lange Morphin-Präparate, und habe mich auch (vor einigen Jahren) an den so genannten kalten Entzug gemacht. Leider hat mir mein Arzt nach drei Monaten das Medikament wieder verschrieben. Dabei habe ich nur gesagt, es ginge mir nicht gut. Umsonst war die Mühe. Aber ich gebe nicht auf. Obwohl ich nicht mehr die Jüngste bin, möchte ich es nicht mit ins Grab nehmen. Gott behüte.
 
Tramadol Absetzung
2019-02-20 14:59:05, Tolpatsch
Hallo, ihr Geplagten,
wenn ich lese, was ihr da an Mengen zu Euch nehmt, dann ist mein Fall eher Pillepalle. Bin im Oktober vergangenen Jahres ganz blöd gestürzt und hatte mir dabei gleich dreifach das Schultergelenk gebrochen. Nach der OP verschrieb mir meine Hausärztin eine 100er Packung Ibuflam. Ziemlich fahrlässig, wusste sie doch, dass ich als Kind eine schwere Nierenbeckenentzündung hatte. Außerdem halfen selbst 2400 mg nicht gegen die nächtlichen Schmerzen, die die Titan-Platte im Arm verursachte. Nach ca. 10 Tagen Schlaflosigkeit zu einer anderen Ärztin, die mir Tramadol Lotion für die Nacht verschrieb. Obwohl ich, fast 60 Jahre alt, viel Erfahrungen mit Cannabis hatte, war ich so etwas von vorsichtig und ehrfürchtig, dass ich mir vorsichtshalber einen Eimer neben das Bett stellte. Für den Fall der Übelkeit, die als Nebenwirkungen von ihr erwähnt wurden - damit ich nicht laufen und wieder stürzen würde. Aber nichts geschah! Ich vertrug Tramadol sehr, sehr gut. Auch keine Verstopfung. Während der stationären Reha hatte ich allerdings - durch die vielen Anwendungen - derartige Schmerzen, dass selbst Tramadol-Retard 100 mg 2 x am Tag und zusätzliche Tropfen den Schmerz nicht besonders verringerten. Dann bekam ich dort einen 10er Riegel 5mg Oxycodon, welches das einzige Medikament war, das mich 24 Stunden schmerzfrei hielt. Allerdings habe ich bis jetzt nur 4 mal eine für die Nacht genommen. In Extremfällen! Jetzt, nach vier Monaten, nehme ich nur noch abends eine 100 mg Tramadol-Retard und seit ein paar Tagen gar nichts mehr, da ich ziemlich schmerzfrei bin. Entzugserscheinungen, Schwindel, Schwitzen und ein komisches Geräusch im Kopf, wenn ich ihn bewege. Sehr unangenehm. Aber, ich hatte mir das sehr viel schlimmer vorgestellt. Klar, psychisch fühle ich eine Leere, und dass Tramadol auch psychoaktiv wirkt, merkt man leider erst, wenn man es absetzt. Vorbei, das gemütliche und geborgene Gefühl. Aber immer noch tausendmal besser, als sich mit IBU, Diclofenac oder Paracetamol Nieren, Magen, Darm und sonstige innere Organe zerstören zu lassen. Opiate sind ein Segen für Menschen mit unerträglichen Schmerzen. Würde man mich vor die Wahl stellen, würde ich immer das Risiko der Entzugserscheinungen der zerstörerischen Wirkung von freiverkäuflichen Schmerzmitteln vorziehen. Immerhin kann man Opiate jahrzehntelang nehmen, ohne dass innere Organe zu Schaden kommen. Prof. Gottschling hat das in seinem Buch "Schmerzlos werden" sehr gut beschrieben. Finde, dass Opiate zu Unrecht verteufelt werden. Muss im April wieder zur OP, dann kommt die Titan-Platte raus. Ob ich bis dahin clean bin und dann wieder von vorne anfange, oder ob ich geringe Dosen bis zur OP weiternehme, weiß ich noch nicht. Jedenfalls kann man den Entzug von Oxycodon, RLS, sehr gut mit Tramadol abschwächen. Beim Tramadol-Entzug helfen dann wohl nur eine warme Umgebung und liebe Menschen mit Verständnis. Euch allen viel Glück und - wir hätten diese Probleme ja nicht, würden Ärzte nicht plötzlich die Rezepte verweigern. Liebe Grüße vom Tolpatsch
 
Oxycodon
2019-02-19 14:34:05, Rasmata
Hallo,
ich nehme seit 7 Jahren Oxycodon 40mg (4x40 mg pro Tag). Die Einnahme ist medizinisch bedingt. Ich bin mittlerweile wegen meiner Schmerzen EU-Rentner. Da ich nun keinen Erfolgsdruck mehr habe möchte ich versuchen, von dem Zeug runter zu kommen. Oder es zumindest deutlich reduzieren. Welche Medikamente helfen, die Entzugserscheinungen zu reduzieren? Kennt jemand im Berliner Raum fähige Ärzte, die mich dabei entsprechend unterstützen können?
 
Oxycodon absetzen (RLS)
2019-01-27 20:02:38, Meister LU
@Christina
Hallo Christina,
ich habe dasselbe Problem. Nachdem ich mein Fentanyl-Pflaster 37,5 µg/h und das Oxycodon 20-0-20-0 abgesetzt hatte. Ich habe herausgefunden, dass Tramadol RLS sehr gut abschalten kann. Allerdings musst Du wenigstens 100-100-100-100 nehmen. Wenn Du unter 60 Kg wiegst, dann sollten 50-50-100-100 aber auch reichen. Wenn das Tramadol unretardiert wäre, dann profitierst Du am besten davon. Retardiert musst Du sehen, ob es Dir in der ersten Nacht schon hilft? Aber die ZWEITE sollte Dich wenigstens 4-5 Std schlafen lassen. Pass' auf Dich auf. LG, der Meister LU.
 
Oxycodon-Morphin-Entzug
2019-01-27 16:17:40, Momo
Bin um die 30, habe mit Tilidin angefangen und bin dann schnell bei Oxys und Morphin gelandet. Habe etliche Probleme mit meinem Rücken: Morbus Scheuermann Skoliose, LWS links wie rechts! Ich habe 24/7-Schmerzen, hatte 4 Wochen einen Krankenschein, saß jeden Tag beim Arzt - aber keiner interessierte sich dafür. Im Krankenhaus wollten sie mir Cortison spritzen. Aber durch die ganzen Negativbewertungen (8 bis 9 von 10) habe ich diese Schmerztherapie im Krankenhaus verflucht. Physio hat mir Null geholfen. Nur die Massagen waren mal gut. Nach einer OP hat man meistens mehr Probleme. Bei mir ist von unten bis oben nur Hals - bis jetzt. Gott sei Dank ❤ Alles kaputt. Bin echt verzweifelt und wütend zugleich. Man bezahlt jeden Monat die Krankenversicherung, und jeder wird gleich behandelt. Ja, ersteinmal Cortison-Spritzen und Schmerz-Therapie. IPhone8! Bald kommt ein Handy mit Bildschirm zum Falten - aber in die Medizin investiert ja heute keiner mehr wie früher! Traurig! Hatte gelesen, ein deutscher Professor hat Morphin verändert und ein paar negative Effekte genommen, um Versuche am Menschen zu machen. Kosten 6 Millionen, was nicht finanziert wird. Warum auch? Lässt sich ja kein Profit machen.
Ich war jetzt 12 Monate auf Morphin. Am Ende 360mg oder 180mg Oxycodon. Die höchste Dosis war 400mg Oxy am Tag. Kann nur sagen, Ausschleichen ist für den Arsch. Man verlängert nur sein Leid, was ich nach ein paar Entzügen für mich sagen kann. Jeder ist da anders, und muss für sich den besten Weg finden. Bin gerade wieder mitten im Entzug. Was mir hilft ist Valium, um wenigstens ein bisschen zu schlafen.
Es ist ein Teufelskreislauf. Früher oder später bringen die Schmerzen einen wieder zu den Tabletten. Nach Wochen, aber am besten nach Monaten erst wieder. Und dann kommt erneut der Entzug. Dann monatelang Schmerzen, dann wieder die Opioid-Hölle, dann wieder der Entzug ...
 
Targin abgesetzt
2018-12-30 15:12:50, Christina
Wegen zu starker Nebenwirkungen musste ich Targin absetzen. Seit dem 27.12. nehme ich kein Targin mehr. Habe in Schritten abgesetzt. Meine RLS hat sich schlimm verschlechtert, und ich kann kaum schlafen. Diese Verschlechterungen habe ich seit der Reduktion. Aber jetzt, seit ich nichts nehme, ist es nicht auszuhalten. Dieses Medikament hat mich kaputt gemacht, obwohl es mir bei Schmerzen geholfen hat. Wer kann mir helfen? Habe erst am 22.1.19 einen Termin beim Neurologen. Danke im Voraus.

Tramadol

2019-12-22 09:46:25, B Keller
Ich habe 15 Jahre lang - und zum Schluss - 100 ml Tramadol Tropfen in 3 Tagen weggehabt. Als ich ein offenes Bein bekam, wurde mir vom Arzt Bromazepam verordnet, da ja eh kein Schmerzmittel mehr wirkt. Letztes Jahr Dezember hatte ich dann die Nase voll von den 1000den Flaschen, dem Nebel, in dem man sich befindet sowie dem ständigen "gedämpft" sein. Alles in den Müll geschmissen. Die Quittung: Psychosen, Delirium und eine Amnesie. Ich musste wieder lernen wie man sich wäscht, anzieht, schreibt, liest. Einfach alles. Ganz verschiedene Sachen aus dem Studium sind noch im Kopf, aber alles ist ein einziges Durcheinander. Dazu rieche und schmecke ich nichts mehr und muss alle Therapien, die was bringen, selber anleiern. Kennt sich jemand mit sowas aus?

Absetzungserscheinungen von Tramadol Retard nach nur 10 Tagen Einnahme möglich?

2019-12-14 19:11:16, Penny
Ich habe aufgrund eines akuten HWS-Syndroms vom Orthopäden 1 Packung Tramadol retard 100 mg verschrieben bekommen. Ibuprofen, Novamin und Etoricoxib hatten leider nicht geholfen. Mit Tramadol waren die Schmerzen nicht weg aber erträglich und ich konnte endlich wieder mal schlafen. Ein Physiotherapeut riet mir, das Absetzen des Tramadol mit 4x2 Paracetamol am Tag abzufedern. Das habe ich auch gemacht. Gegen die Schmerzen war das auch ok. Ich nahm dann morgens die letzte Tramadol und in der Nacht darauf hatte ich Schlafstörungen, Übelkeit und Durchfall. Außerdem jetzt dazu Gliederschmerzen und Depressionen vom Allerfeinsten. Können das tatsächlich nach nur 10 Tagen Entzugserscheinungen sein?

Hydromorphon retard

2019-11-03 15:49:51, Daria W.
Hallo,alle Betroffenen,
ich habe mir die meisten Kommentare durchgelesen und bin erschüttert, was manche Menschen unverschuldet durchmachen müssen. Ich hatte einen Autounfall und bin mit 60 km/h gegen einen Baum gefahren. Die Ölspur, die sich unter den Blättern verbarg, war nicht zu sehen. Mit Brust- und Rückenprellungen und einem angebrochenen Lendenwirbel kam ich ins Krankenhaus. Ich hatte unsagbare Schmerzen. Auch im Intimbereich, weil ich dort Strahlenschäden nach einer Krebsoperation hatte. Zu dieser Zeit hatte ich auch meine 3. Blasenentzündung in Folge. Ich wurde auf 2x Hydromorphon retard und 3 x 1 Novaminsulfon am Tag eingestellt. Anfangs ging alle gut. Die Tabletten haben mir geholfen. Nach ca.5 Wochen bekam ich die Nebenwirkungen des Opiats zu spüren: Atemdepression, Schwäche, Krankheitsgefühl, Schwitzen, depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit. Es wurde immer schlimmer. Inzwischen betreut mich mein Hausarzt. Ich habe mich entschlossen, die Hydromorphon abzusetzen. Jeden 2. Tag um 50% reduzieren. Ich vergaß zu sagen: Diese Tabletten waren 4 mg stark und 2x am Tag zu nehmen. Das ist, im Vergleich zu manchen von euch, nicht viel. Die Entzugserscheinungen sind aber heftig. Ich kann nicht schlafen, schwitze dauernd, bin kraftlos und ziemlich mutlos. Habe ein starkes Krankheitsgefühl. Mein Arzt will mir zur Linderung kein Zopiclon und Diazepam mehr aufschreiben. Ich bin davon nicht abhängig, ich hätte es nur gerne zur Erleichterung beim Entzug. Mir bleibt nichts anderes übrig, als mich da allein durchzuquälen. Es fällt mir sehr schwer. Ich will es aber schaffen. Ich muss! Denn diese Atemdepressionen waren fürchterlich. Ich wünsche allen, die so kämpfen müssen, Durchhaltevermögen und dann den Erfolg. Gebt niemals auf!

Absetzen Hydromorphon 16 mit Eineitung Dronabinol

2019-10-30 19:03:13, Joachim Jan Glatza
Nach 4 Jahren Palexia und dann Hydromorphon 16 mg long, bekomme ich in der letzten Phase bei 4 mg Probleme.  
Ich weiß schon nicht mehr, was ich vor Schmerzen, Zittern, Beinschwäche sowie inzwischen auch Erschöpfung, Berührungsschmerz und Durchfall... tun soll? Ich glaube, mein Hydromorphon 4 mg ist schnell durch. Was kann ich tun? Doktor ist im Urlaub.

Opiate psychisch/physisch

2019-10-23 08:10:59, Thomas
Würde ich nicht genau so unterschreiben. Denn, ob Heroin oder Opioide in Form von Medikamenten sind und bleiben Opioide/Opiate. Ich warne jeden der denkt, wenn es der Arzt verschreibt, ist es ok. Nein! Die Opioide der Pharmakonzerne sind meist viel potenter als z. B. Heroin. Meine Erfahrung ist, dass jeder 2. süchtig wird und dies bis zu seinem Lebensende - gerade bei Opiaten - süchtig bleibt. Natürlich kommt es auf einen Suchtcharakter an. Wer wenig Geduld hat, immer der erste sein will, sind Anzeichen dafür. Es sollte mehr Aufklärung betrieben werden. Nicht nur auf der Straße gibt es harte Drogen. Auch in Form von Medikamenten. Der Heroin-Entzug ist in 6-10 Tage vorbei. Andere Opioide sind wesentlich potenter. Bei Methadon kann es Monate dauern. Das euphorische Gefühl dieser Stoffgruppen stellt immer eine Suchtgefahr dar. Deshalb überlegt euch gut, ob ihr opioidehaltige Medikamente nehmt, sofern durch die Krankheit die Sucht in den Hintergrund rückt.

Oxycodon 40 mg / Fentanyl-Pflaster 25 ug/h

2019-10-19 23:04:35, Oliver
Ich habe 3 Jahre Opioide genommen. Erst Oxycodon von 10 mg auf 40 mg (3x am Tag). Und, weil das nervig war, dann auf 25 ug/h Fentanyl-Pflaster umgestiegen. Dann habe ich selbst einen Entzug gestartet. Natürlich erst die Dosis nach und nach reduziert. Habe Valium (Diazepam) und Xanax (Alprazolam) gegen die psychischen und vor allem Lyrica (Pregabalin) gegen die physischen Entzugserscheinungen eingenommen. Ich kann nur sagen, Lyrica (300 mg) ist bei mir ein Wundermittel gewesen. Ich hatte schon einmal - da Arzt im Urlaub - 3 Tage einen kalten Entzug gehabt. Es war die Hölle. Lyrica hat komplett die physischen, vor allem die muskulären Probleme komplett beseitigt. Nach einer Woche habe ich alles ausgesetzt. Das neue Körpergefühl war noch etwa 3-5 Wochen neu und ungewohnt. Ich war ziemlich hibbelig mit den Beinen. Aber das war ich vorher auch (zur Musik mitgewippt etc.).
Dann war langsam alles vorbei und wieder wie gewohnt. Zwar habe ich jetzt wieder ab und an starke Schmerzen. Wenn sie zu stark werden, nehme ich auch entretardiertes Tilidin (kein Safer-Use!), da der Körper nicht sofort wieder abhängig wird. Empfehlen kann ich dieses Prozedere aber niemandem. Es erfordert sehr viel Disziplin. Jedenfalls wollte ich für den Entzug auf Lyrica (Pregabalin) aufmerksam machen. Das wirkt zwar nicht bei allen, aber bei vielen tatsächlich wie eine Art Wundermittel. LG

MST 30 und 10 mg

2019-10-07 11:36:43, Pauline H.
Seit 1992 nehme ich MST-Tabletten. Zuerst alle acht Stunden 20 mg, später und bis jetzt alle acht Stunden 40 mg. Das MST hat über Jahre mein Leben wieder lebenswert gemacht. In letzter Zeit habe ich aber plötzlich schlimme Rückenschmerzen. Ich habe meinen Schmerztherapeuten gefragt, ob ich das MST nicht etwas höher setzen darf? Aber er ist nicht dafür. Jetzt will ich das Medikament absetzen, um zu sehen ob es überhaupt noch wirksam ist. Wie lange dauert es, bis ich die ersten Nebenwirkungen spüre? Wenn ich es einmal wegen Kopfschmerzen mit Erbrechen nicht nehmen kann, merke ich keine Nebenwirkungen. Außer vermehrter Rückenschmerzen.

Zusatz zu Beitrag 288

2019-09-27 02:19:10, Angelika F.
Der Aufbau von Sertralin hat gar nicht funktioniert. Habe morgens weiterhin Übelkeit und Durchfall. Also sind seit Montag Opioide und Antidepressiva komplett weg. Es geht mir weiterhin schlecht und bin seit 16@Tagen schlaflos.

Absetzen von Opiaten und Antidepessiva

2019-09-27 02:19:10, Angelika F.

Alles andere als leicht.
Durch den Wechsel von Tramadol 300 mg auf Tilidin, Anfangsdosis 100 mg sowie zusätzlich verordneten Antidepressiva Sertralin 200 mg und Doxepin 25 mg, ist es zu einem Serotonin-Syndrom gekommen. Von jetzt auf gleich wurden alle Medikamente abgesetzt. Die Folgen waren krass. Entsetzliche Übelkeit, Durchfall, Unruhe, Schlaflosigkeit. Das Schlimmste aber sind die Muskelkrämpfe, die in Armen und Beinen sind. Damit schlafen, geht gar nicht. Das von mir gewünschte Lorazepam lässt die Muskelkrämpfe etwas schwächer werden. Das mache ich jetzt schon 10 Tage mit. Seit 2 Tagen entwickel ich mich zum Workaholic. Obwohl ich sehr starke Schmerzen haben, arbeite ich im Garten und drehe alles von rechts nach links. Wie im Zwang. Um 20 Uhr bin ich so müde, dass ich umfallen könnte. Aber schlafen geht nicht. Momentan nehme ich nur den Betablocker Thyronajod, Doxepin 25 mg und Sertralin 50 mg. Freundliche Grüße

Absetzen

2019-09-13 08:33:02, MedienTec
Ich bin davon überzeugt, dass es die Angst vor Entzugserscheinungen ist, die den Prozess verlangsamt. Du musst es selber wollen und versuchen, nicht alles zu glauben was gesagt und geschrieben wird. Ich glaube an die Aussage meiner Fachärztin, dass ich keinen richtigen Entzug mitmachen werde. Denn die Schmerzen sind der Grund, warum ich jahrelang eine hohe Dosis Targin bekomme. Ich mache einen harten Cut. Und: Ich habe keine Schmerzen, sondern einen leichten Entzug, der täglich weniger wird. Also habe ich das Medikament jahrelang genommen, weil ich überzeugt war, Schmerzen zu haben. Ich ziehe das weiter durch und komme super damit klar. Meine Dosis war täglich 2 mal 40/20 Targin. Der Wille, es nicht mehr zu wollen, zählt.

Opioidentzug

2019-09-11 07:41:05, Nicole
Sie schreiben, dass ein Ausschleichen keine psychische Symptome macht,sprich Opioide machen nicht psychisch abhängig. Bei den Entzugssymptomen steht aber Depression. Alle Opioide machen eine immense psychische Abhängigkeit. Und wie passt Imodium, loperamid zu einer Symptomreduktion?

Tilidin

2019-09-09 11:08:34, Marion
Hallo, ich bin 55 und nehme seit 2012 Tilidin. Zuerst wegen Bandscheibenvorfall verschrieben, merkte ich schnell, wie gut ich davon drauf war. Hatte zu der Zeit ein paar Probleme, und konnte das mit dem Tilidin gut wegdrücken. Tja,  leider wurde das immer mehr und ich schaffe es nicht aufzuhören. Mittlerweile nehme ich 10! Tabletten á 100/8 am Tag. Nicht nur, dass ich immer schlapper und lustloser werde, sondern ich falle natürlich auch bei den Ärzten auf. Habe mehrere, die ich jeweils wechsele. Ich will unbedingt aufhören, schaffe es aber nicht. Ich will absolut nicht in eine Klinik, weil ich nicht will, dass meine Kinder was merken. Ich versuche jetzt zu reduzieren. Ich nehme auch immer direkt 2 auf einmal. Wenn ich morgens nicht 2 nehme, komme ich gar nicht in die Gänge. Jetzt versuche ich 3 mal 2 am Tag. Ich muss einfach. Bitte gebt mir Tipps. Wenn ich keine Kinder hätte würde ich mich eine Woche ins Bett legen - aber das geht ja nicht. Lg

Opioide: Abhängigkeit

2019-08-10 14:04:15, Kerstin
Hallo,
ich habe schon ein paar Mails geschickt. Und zwar wegen der WhatsApp-Gruppe. Allerdings scheint die Mail-Adresse nicht richtig zu sein, denn sie kamen immer als Fehlermeldung zurück!? Gruß Kerstin

Tilidin

2019-06-17 00:41:55, Thomas M.
Hallo, zusammen,
anscheinend habe ich noch Glück, denn ich nehme Tilidin und Morphin erst seit einigen Monaten. Kein Arzt sagt einem, dass die Wirkung relativ schnell nachlässt und die Dosis immer höher wird. Da sich deshalb mein Leben drastisch geändert hat und die Nebenwirkungen mittlerweile schlimmer sind als der eigentliche Grund, habe ich mich entschlossen einen Entzug zu machen. Habe es mir leichter vorgestellt. Zum Glück bin ich in einer guten Reha-Klinik und habe hier einen Anfang gemacht. Kein Ibu mehr. Kein Gabapentin mehr. Kein Morphin mehr.
Das Schlimmste von allem ist aber der Entzug von Tilidin. Jetzt weiß ich auch, warum viele "Teufelszeug" dazu sagen. Unkontrolliertes Zucken, Zittern, starke Kopfschmerzen, Schwitzen und - vor allem - Schlaflosigkeit machen mich fertig. Jede Nacht höchstens 2 Stunden. Aber, das ist es wert. Schon nach 10 Tagen ging es mir körperlich deutlich besser. Die Therapien fangen an zu helfen. Jetzt nur noch 2 Novamin und eine reine Baldrian vor'm Schlafen bzw Schlafversuch. Ist wahrscheinlich auch für den Kopf wichtig. Deshalb an alle, die einen Entzug machen wollen: Sucht euch Hilfe (es gibt auch gute Ärzte), seid geduldig (auch bei kleinen Rückschlägen), redet darüber (z.B. hier) und zieht es durch. Euer Körper und euer Kopf werden es euch danken. Ich wünsche allen viel Glück dabei.
Übrigens ist es jetzt 2.38 Uhr und die Nacht ist vorbei. Trotzdem freu' ich mich wieder auf den nächsten Tag. Und: In ein paar Wochen habe ich es geschafft! "Du musst kämpfen!"

Sehr hilfreicher Link

2019-05-04 12:02:36, Waltraut
Ich habe mir vor meinem Absetzen von Oxy die Zeit genommen, alle Beiträge hier durchzulesen und fand den Link im Beitrag 152 sehr interessant. Auch mein Hausarzt ist der Meinung, dass dieser „Leitfaden“ für alle, die Opiate/Opioide planen abzusetzen, hilfreiche Aspekte enthält:
 
https://www.eve-rave.ch/Forum/viewtopic.php? f=102&t=28169&sid=44d88114140d0f2abee0fb5f5a9de5aa

Selbstverständlich sollte man immer, egal, ob es sich „nur“ um schwache, nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallende Mittel - wie Tramadol oder Tilidin retard Tabletten oder eben die starken BTM-pflichtigen Medikamente handelt - nur mit Hilfe des Hausarztes absetzen. Da leider noch immer manche Ärzte die Verschreibung von Benzodiazepinen (Diazepam, Tavor etc.) und Pregabalin (Lyrica) recht locker handhaben, möchte ich explizit darauf hinweisen, dass diese Medikamente (mir half speziell Pregabalin sehr) bei längerer Anwendung (2 Wochen +) süchtig machen können. Speziell Benzodiazepine. Viel Erfolg und wenig Leid (ganz ohne geht es nicht).

Oxycodon

2019-04-20 12:40:03, cornelia
14 Jahre habe ich Oxycodon eingenommen. 2 mal 80mg. Vor 2 Jahren habe ich mich allein auf 2 mal 40mg gesetzt. Ohne Probleme. 2018 wurde ich endlich am Knie operiert, hatte leider eine Lungenembolie, wurde dort auf 3 mal 20mg runtergesetzt und in der Reha dann auf 2 mal 20mg. Das ging auch. Hier, zu Hause, bin ich dann allein von 2 mal 20mg auf 2 mal 10 mg und dann eine Woche auf 2 mal 5mg ausgeschlichen. Nun bin ich seit 3 Tagen von Oxycodon weg. Aber ich bin nervös und kann nicht schlafen. Habe mir "Hoggar Night" besorgt, um wenigstens 3 Std. schlafen zu können. Aber, die Schmerzen im Nackenbereich und das Jucken der Haut bringen mich um. Vor allem auch Beschwerden im Genitalbereich, den ich als am Schlimmsten empfinde, weil ich das Gefühl habe, ständig einen Orgasmus haben zu müssen. Es ist schrecklich. Ich habe noch mit niemandem darüber gesprochen. Und es würde auch niemand verstehen. Wie lange dauert dieser Zustand noch an??

Hydromorphon 2 x 16mg absetzen

2019-04-19 13:37:56, Liesa
Guten Tag,
seit gut 3 Jahren nehme ich, aufgrund eines Kreuzbeinbruches, 2 x täglich 16 mg Hydromorphon ein, da ich unter starken Schmerzen leide. Meine neue (leider sehr unsympathische) Schmerztherapeutin drängt mich massiv, diese abzusetzen. Und zwar für 4 Wochen in der Klinik. Mit der Begründung, dass 32 mg Hydromorphon täglich sehr viel sei. Meiner Ansicht nach habe ich einen "Pegel" von 16mg /24 Std. Sehe ich das falsch? Hätte das Präparat eine Langzeitwirkung von 24 Std., wären es doch auch 16 mg. Kann mir bitte jemand sagen, wie ein klinischer "Entzug" in einer Klinik vonstatten geht? 4 Wochen empfinde ich als sehr lange. Außerdem habe ich Angst vor den Absetzerscheinungen und den Folgen, da mir das Hydromorphon bei meinem vorhandenen Morbus Crohn gute Dienste leistet, und ich somit dafür keine Medikamente einnehmen muss. Vielen Dank für eure Hilfe. Viele Grüße Liese

Ausschleichen von Hydromorphon

2019-04-08 16:44:27, Chajim
Von Tagesdosis 3 x 4mg = 12 mg
3 Tage 2 x 4mg = 8 mg nach festem Zeitfenster
3 Tage 1 x 4mg = 4 mg nach festem Zeitfenster
7.Tag  0 / 8.Tag 4 / 9.Tag 0 / 10.Tag 0
Folgen: Leichte Ermattung im Tagesverlauf, Erkältungssymptome, leichte Unruhe. Keine Ersatzmedikation.

CBD

2019-03-20 01:51:18, max
Eine Schmerzbetroffene schreibt auch noch, dass ihre Ärztin es nicht schafft, einen Antrag für das CBD zu stellen. Was für einen Antrag? Wenn du CBD-Öl in der Apotheke kaufen willst, dann kannst du das machen. Die Ärztin kann dir dann einfach ein Rezept ausstellen - und musst es nicht bezahlen. Wenn du es selber bezahlen willst, dann gehst du in die Apotheke und kaufst es dir. Jetzt kommt das Erschreckende. CBD ist der Wirkstoff des so umjubelten "Cannabis", der nicht "high" macht. Noch etwas: Wenn du ein wirkungsvolles CBD-Öl haben willst, dann musst du dir ein CBD-Öl holen, das mind. >50% Wirkstoffgehalt hat. Das muss meistens bestellt werden. Die, die in Deutschland im Umlauf sind, haben meistens nicht mehr als 10% Wirkstoff. Hoffe das hilft noch. Antrag muss man für CBD nicht stellen. Alles Gute.

einfach mal lesen

2019-03-20 01:51:18, max
Habe heute etwas im Internet gesucht, und bin zufällig auf dieser Seite gelandet. Seid mir bitte nicht böse, aber was ich hier gelesen habe ist teilweise ein absoluter Blödsinn. Da schreibt eine Pübby am 25.02.19 oder so, dass sie selbst Mediziner ist und beschwert sich über ihren Orthopäden. Dann schreibt sie noch, dass sie soviel Schmerzmittel einnimmt. Das einzige Schmerzmittel, das sie einnimmt, ist Hydromorphon. Ibuprofen ist ein leichter NSAR-Hemmer. Das sollte man als Mediziner wissen. Und hört endlich auf, Lyrica zu einer Schmerzbehandlung zu nehmen. Entweder ihr wohnt dort, wo es tatsächlich keine guten Schmerzmediziner gibt, oder ihr habt andere Probleme. Bitte nicht böse sein. Ich musste das einmal schreiben, da ich mir noch andere Beiträge durchgelesen habe. Gut fand ich auch den, wo jemand schreibt, dass er/sie täglich ein 100 mg Fentanylpflaster gegessen hat. Ich gehe davon aus, dass die betreffende Person ein 100 Mikrogramm/h-Pflaster meint. Und, wenn jetzt jemand behauptet, dass auch das nicht möglich ist, den muss ich enttäuschen. Es ist möglich. Der Metabolismus eines Menschen macht hier sehr viel aus. Wünsche euch allen alles Gute.

Reduzierung v. Morphium ret. Tbl.

2019-03-16 20:18:07, Viola
Ich hatte ein sehr schweres Restless-leg-Syndrom, und das Einzige, was mir half, war MST.ret.240 mg u. Carbamazepin-Tbl. Alles andere, was ich ausprobierte, half nichts. Das nahm ich über Jahre, u. hatte auch schon mit meinem Neurologen darüber gesprochen, das Medikament zu reduzieren. Aber das klappte eigentlich nie. Nach spätestens 3-4 Tagen war ich wieder bei derselben Dosis. Jetzt, nach etl. Jahren, habe ich im letzten Frühjahr auf einmal 1 Tbl. weniger am Tag genommen. Also 60 mg weniger. Dass das nicht gerade einfach ist werden wohl die meisten von Euch wissen, die so einen kalten Entzug schon mal mitgemacht haben. Schwitzen, frieren, Kopfschmerzen, Depressionen und Schlafstörungen waren die Folge des Entzugs. Das ging so ca. 6-7 Wochen. Was mir aber geholfen hatte dass ich schlafen konnte o. ruhiger wurde, war Carbamazepin. Nun mache ich das Ganze jetzt noch einmal. Wieder mit 60 mg - u. habe es auch schon wieder fast geschaft. Nach demselben Prinzip! Noch bin ich nicht über dem Berg, aber die Nebenwirkungen haben stark nachgelassen, u. es geht mir den Umständen entsprechend gut. Ein kalter Entzug ist schon hart, aber ich habe es geschafft, dass ich statt 240 mg, nur noch 120 mg nehme. Und darauf, dass ich es so gepackt habe, bin ich auch stolz. Mir hatte auch ein Arzt angeboten, das in einer Klinik zu machen, aber das war schon längere Zeit her. Und damals waren meine Schmerzen noch so stark, dass ich mich gar nicht getraut hätte, die Medikamente abzusetzen. Dennoch würde ich es nie ohne ein Gespräch mit dem Arzt machen, der mir diese verschreibt u. den man auch mal an seiner Seite hat, wenn es einem schlecht dabei geht. Ich möchte allen Mut machen, die es versuchen möchten. Wie gesagt, ich habe 4 Anläufe gemacht bis es geklappt hat.

Oxycodon-Entzug

2019-03-16 00:19:22, Tim
Weiß vll. jemand wie man am besten davon weg kommt? Ich kriege seit einem Jahr Oxy verschrieben - 100 Stk/Packung, 3x täglich. Aber ich nehme das Doppelte, weil ich abhängig geworden bin, und mir 100 Stk net reichen. Und manchmal, wenn ich keine habe, bekomme ich es mit den Entzugserscheinungen zu tun: Schwitzen, Unruhe, kalt/warm, Schüttelfrost und die Beine tun weh. Kann mir bitte jemand sagen wie ich davon weg komme? Und mit welchen Mitteln? Ich will mir das net mehr geben. Die Entzugserscheinungen sind heftig. Ich ertrage das gerade mal so einen Tag, wenn überhaupt. Schreibt mir ruhig, wenn jemand etwas weiß. Auch diejenigen, die es auch nehmen. Schreibt mir mal. Danke im Voraus :)

Targin

2019-02-14 17:18:16, Gabriele
Hallo @mirco,
ich würde Dir raten, langsam das Targin wieder in einer Dosis, die Dir den Entzug nimmt, einzunehmen, um dann ganz, ganz langsam (höchstens 10%) auszuschleichen. Laß' Dir wirklich Zeit! Ich habe für meinen Morphium-Entzug (230 mg) 1 Jahr eingeplant. Habe vor 6 Monaten bei 320 mg Substitol (Morphium) mit dem Reduzieren angefangen. Quäle Dich nicht, sondern nimm Dir Zeit! Ich sende Dir viel Kraft und liebe Grüße.

Targin

2019-02-13 20:18:03, Mirco
Möchte auch kurz mein leid in die Runde werfen.
Nach einer Diskushernie im November wurde mir erst Tramaltropfen, anschliessend retardiertes Tramadol und als die Nebenwirkung und schmerzen zu schlimm wurden ging es rüber zu Targin. Die Dosis ging bis auf 2x50mg am Tag. Vor 12 Tagen dann aber die erlösende Infiltration bekommen und die schmerzen gingen langsam zurück. Entsprechend habe ich auch begonnen das Targin auszuschleichen.
Leider viel zu schnell. Innerhalb von 9 Tagen auf 0. Nun leide ich seit 48 Stunden einen fürchterlichen Entzug. Kein Ende in Sicht. Fühlt sich an wie eine Grippe, Vollrausch und Kater gleichzeitig. Mein Arzt meinte, ich solle wieder langsam steigern um dann schön gemächlich davon weg zu kommen. Bin im Moment echt ratlos ob ich es durchziehen soll oder wieder zu den Tabletten greifen soll. Keine Ahnung ob ich schon über dem Berg bin, aber lange halte ich es nicht mehr aus. Ist echt ein Teufelszeug, nie mehr!

 

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