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Kleinere oberflächliche Verletzungen, Nasenbluten oder Zahnfleischbluten sind meist kein größeres Problem. Bei Nasenbluten helfen Nasensprays, die für eine Engstellung der Gefäße in der Schleimhaut sorgen.

Solche Nasensprays werden sonst gegen die laufende Nase bei Erkältungen eingesetzt. Sie sind frei in Apotheken erhältich. Handelsnamen solcher Sprays sind z.B. Otriven®, Nasivin® u.v.m. Bei stärkeren Blutungen sollte die Nase mit Verbandsmaterial, Gaze oder Tempo tamponiert werden und ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufgesucht werden.

Bei stärkeren Blutungen aus einer Vene oder kleineren Fleischwunden, etwa durch einen Messerschnitt, sollten Sie die Wunde mit einem sauberen Handtuch mit leichtem Druck abdecken, bis die Blutung zum Stillstand kommt.

Größere oder tiefere Verletzungen müssen meist chirurgisch behandelt werden. Auch bei Blut im Urin, Stuhl oder blutigem Erbrechen müssen Sie einen Arzt informieren.

Handelt es sich um pulsierende Blutungen, ist eine Arterie verletzt. Dann ist eine sofortige Kompression nötig sowie die Alarmierung des Notarztes (Telefon 112).

Haben Sie eine Frage? Dann stellen Sie sie gern und wir versuchen zu antworten. Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten)

Kommentare  
Nach Marcumar-Einname: Blut beim Husten
Meine Mutter hat etwas Blut im Hustenschleim. Sie ist 90 Jahre alt und nimmt Marcumar. Gemäß dem Medikationsplan verordnet, erhält Sie 2x1/4, 1x1/2, 2x1/4, 1x1/2 und 1x keine Tablette Marcumar 3 mg. Sie war deswegen auch vom 6.5. - 9.5.24 im Krankenhaus.
Es klappte alles wieder reibungslos, allerdings hat sich das wegen ihrer chronischen Bronchitis leider wieder verschlechtert (durch die leicht herbstliche und regnerische Witterung). Sicher werde ich mit ihr zum Arzt gehen, aber das Blut im Hustenschleim tritt nicht regelmäßig auf. Ich habe die Torasemiddosis leicht erhöht und gebe ihr Mucosolvan-Hustensaft 30 mg.
Können Sie mir einen Ratschlag geben, oder muss sie sofort ins Krankenhaus? Wie gesagt – sie hat nur hin und wieder Blut im Schleim. Ich bin der Sohn und pflege meine Mutter seit mehreren Jahren. Beste Grüße Klaus-Dieter Plömacher
PS:
Sonst geht es meiner Mutter altersbedingt gut und konnte gestern sogar – nach einem Beckenbruch vor 2 Monaten – (ohne Rollstuhl!) wieder mit dem Rollator gehen.
Antwort
Hallo Herr Plömacher,
bitte einen Arzt aufsuchen. Auch wenn es möglicherweise harmlos ist, wäre eine Ferndiagnose unseriös.
Alles Gute vom Navigator-Team
Wegen der Anfrage heute zu meiner Mutter
Bitte geben Sie doch noch einen Vorschlag, da der Husten meiner Mutter selten auftritt. Aber wenn, dann sehr heftig. Ich habe mit Torasemid 5 mg nachbehandelt und Hustensaft 30 mg von Mucosolvan verabreicht. MfG Klaus-D. Plömacher
Antwort
Das dürfen wir nicht, Herr Plömacher. Da sind Ärzte schon für verklagt worden. Was Sie schreiben, reicht ja bei weitem nicht aus, den Gesamtzustand Ihrer Mutter seriös zu beurteilen. Und selbst dann dürften wir es nicht. Wir können Zusammenhänge erklären, aber keine Behandlungstipps geben.
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Autorin unseres Artikels
 

Dr. med. Julia Hofmann
Ärztin und medizinische Fachautorin

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Dr. med. Julia Hofmann
Ärztin / medizinische Fachautorin

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