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Masern: Symptome und Behandlung

Welche Symptome treten bei Masern auf? Wie wird die Erkrankung behandelt? Alle wichtigen Fragen und Antworten dazu finden Sie im folgenden Beitrag.

Überblick

Kurz zusammengefasst: Was sind die Masern?

Die Masern (Morbilli) sind eine hoch ansteckende Viruserkrankung mit einem typischen Hautausschlag (Masern-Exanthem). Die Infektion wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und tritt vor allem bei Kleinkindern auf. Nahezu jeder Mensch, der mit dem Masernvirus erstmals in Berührung kommt, wird von dem Erreger befallen und erkrankt auch. Kleinste Mengen, ein Husten oder Niesen genügen, um den Erreger von einem Menschen zum anderen zu übertragen.

Wegen des hohen Risikos, an gefährlichen Komplikationen zu erkranken, zählen die Masern zu den ernstzunehmenden Kinderkrankheiten, nach Einschätzung von UNICEF sogar zu den gefährlichsten weltweit. Ein lebenslanger Schutz ist durch frühzeitige und ausreichende Impfung möglich.

Während in manchen Ländern die Masern dank Impfung mittlerweile komplett verschwunden sind, nimmt ihre Ausbreitung in Deutschland und anderen Ländern aufgrund von Impfmüdigkeit seit 2005 wieder zu.

Wie werden Masern diagnostiziert?

Da die Masernerkrankung ein recht charakteristisches Erscheinungsbild aufweist, reicht zur Diagnose eine einfache Untersuchung durch den Kinderarzt normalerweise aus.

Zusätzliche Laboruntersuchungen oder andere Maßnahmen werden meistens nur bei Verdacht auf Komplikationen durchgeführt.

Wann muss ich mit meinem Kind zum Arzt, wenn es die Masern hat?

Immer. Erstens zum Absichern der (Eigen-) Diagnose und zweitens wegen der möglichen Gefahr von Komplikationen. Wenn sich diese bzw. ein ernsterer Krankheitsverlauf bereits abzeichnen, sollten Sie den Arzt umgehend aufsuchen oder herbeirufen:

  • noch am selben Tag, wenn Ihr Kind über Ohrenschmerzen klagt oder es zu einer Verschlechterung kommt, nachdem der Hautauschlag bereits aufgetreten ist
  • sofort bei einer der folgenden Beobachtungen:
    • steifer Nacken oder Krämpfe
    • reduzierte Ansprechbarkeit
    • Veränderung der Atmung, sichtbare Bewegung der Nasenflügel beim Atmen (Warnzeichen einer Lungenentzündung!)
    • dunkelrote Flecken an Haut oder Schleimhäuten (Hautblutungen)

Nicht ohne Anmeldung zum Arzt!

Rufen Sie vor dem Besuch in der Praxis an, damit Ihr Kind dort separiert aufgenommen werden kann und ungewollte Ansteckungen vermieden werden. Insbesondere stärker gefährdete Personen müssen vor einer Ansteckung geschützt werden (z.B. Säuglinge, schwangere Mütter, immungeschwächte Personen).

Ursachen

Wodurch werden die Masern verursacht?

Durch ein Virus. Auslöser der Masern ist das zur Gruppe der Morbilliviren (Familie der Paramyxoviridae) gehörende Masernvirus, das hoch ansteckend ist. Es wird durch Tröpfcheninfektion, vor allem durch Husten und Niesen, übertragen.

Die Masernviren sind humanpathogen, also nur beim Menschen krankheitsauslösend, und befallen bevorzugt Zellen des Immun- und Nervensystems.

Symptome

Wie verläuft eine Masern-Infektion?

Die Masernerkrankung hat einen charakteristischen Krankheitsverlauf mit grippeähnlichem Vorstadium und anschließendem Hautausschlag, der heute – aufgrund der erfolgreichen Impfmaßnahmen – nicht mehr in vielen Kinderarztpraxen gesehen wird.

  • Ansteckung erfolgt, aber noch keine Symptome erkennbar: Inkubationsstadium (ca. 7-14 Tage)
  • Erster Fieberanstieg (bis 39 °C): Prodromalstadium (3-5 Tage)
    • grippeähnliches Erscheinungsbild mit Abgeschlagenheit, Kopf- und Bauchschmerzen, Schnupfen, Husten, Halsbeschwerden, auffälliger Bindehautentzündung („verschwollene Augen“) und ausgeprägtem Krankheitsgefühl
    • nach 2 bis 4 Tagen charakteristischer Ausschlag an der Wangenschleimhaut im Mundinnern (Koplik-Flecken)
    • Fieberabfall
  • Zweiter Fieberanstieg (bis über 40 °C): Hautausschlag (Exanthemisches Stadium, ca. 4-7 Tage)
    • nach 3 bis 5 Tagen typischer Hautauschlag (Masern-Exanthem): zunächst hellrot und punktförmig, beginnend hinter den Ohren und an der Halsseite, Ausbreitung über das Gesicht auf den ganzen Körper
    • Flecken unregelmäßig zusammenfließend, erhaben knötchenförmig, bräunlich
    • Gesicht aufgedunsen, Augen tränen und sind stark gerötet, Lichtscheue (Tageslicht schmerzt)
  • nach 4 bis 7 Tagen Absinken des Fiebers und Abblassen des Ausschlags, Nachlassen des Krankheitsgefühls

Bei konsequenter Bettruhe und Schonung für mindestens zwei Wochen verlaufen die Masern meistens ohne Probleme.

Vorsicht vor anderen Infekten!

Auch wenn die Masern überstanden sind, ist noch Vorsicht angesagt: Nach der Infektion ist das Abwehrsystem noch für einige Wochen geschwächt. Dadurch ist der Körper anfällig für weitere Eindringlinge. Bakterien haben jetzt leichtes Spiel und können eine nachfolgende Entzündung der Ohren, der Lunge oder sogar des Gehirns auslösen.

Wie sieht der Hautausschlag bei Masern aus?

Es beginnt ganz unscheinbar mit Fieber und Erkältungssymptomen. Erst ein paar Tage danach breitet sich der typische Ausschlag über den ganzen Körper aus. Es bilden sich rot-braune Hautflecken, die hinter den Ohren beginnen, sich innerhalb kurzer Zeit über Hals, Gesicht und schließlich den ganzen Körper verteilen und auch jucken können. Im Fachjargon werden die Hauterscheinungen makulopapulöses Exanthem genannt, was so viel wie fleckiger und knotiger, d.h. leicht erhabener Ausschlag bedeutet.

Im Verlauf können die Flecken zusammenfließen (konfluieren) und blassen nach etwa 4-5 Tagen wieder ab. Zurück bleibt oft eine feine Hautschuppung.

Ansteckend auch ohne Hautausschlag

Eine perfide Strategie der Masern ist außerdem, dass sie nicht gleich in Form des charakteristischen Hautausschlags ihr wahres Gesicht zeigen, sondern zunächst unspezifisch und scheinbar harmlos daherkommen. In dieser Zeit ist der Betroffene jedoch schon ansteckend und trägt die Erreger womöglich nichtsahnend weiter durch die Straßen – es ist ja nur eine kleine Erkältung. Wenn der Ausschlag dann beginnt, ist die Übertragungsgefahr am größten. Vier Tage nach Auftreten der roten Flecken ist jemand mit Masern anschließend noch ansteckend.

Wodurch entsteht der Hautausschlag bei Masern?

Der für die Masern typische Hautausschlag entsteht durch eine virusbedingte Schädigung der Blutgefäße, die in der Folge durchlässiger werden. Der Austritt von Flüssigkeit und Zellmaterial führt zu dem fleckigen, später knötchenartigen Ausschlag (makulopapulöses Exanthem). Nach erfolgreicher Bekämpfung der Viren durch die Immunabwehr klingen die Beschwerden ab, der Ausschlag verblasst und die Haut kehrt unter starker Schuppung wieder in ihren Normalzustand zurück.

Was sind Koplik-Flecken?

Unter Koplik-Flecken versteht man die für Masern charakteristischen „kalkspritzerartigen“ Flecken auf der Mundschleimheit. Sie treten 2 bis 4 Tage nach den ersten Krankheitsanzeichen an der Wangeninnenseite gegenüber den Backenzähnen auf.

Die zartroten Pünktchen mit weißem Zentrum stellen als Ausschlag im (Mund-) Schleimhautbereich ein Enanthem dar, im Gegensatz zu einem Exanthem auf der äußeren Haut. Für ihre Entstehung sind Immunreaktionen in den Blutkapillaren verantwortlich.

Ansteckung

Wann besteht bei Masern Ansteckungsgefahr?

Bei einer Masern-Erkrankung besteht die Ansteckungsgefahr bereits 2 bis 4 Tage vor Ausbruch der allerersten, grippeähnlichen Symptome. Das macht die Reduzierung der Ansteckungsgefahr nicht einfacher.

Wenn bei Ihrem Kind der typische Hautausschlag auftritt, war es in der Regel schon 5 Tage davor ansteckend. Die Ansteckungsgefahr hält bis zum Verschwinden der Infektion an.

Alles rund um die Ansteckung mit Masern

Können die Masern über die Kleidung übertragen werden?

Das ist sehr unwahrscheinlich. Die Übertragung läuft bei der Masernerkrankung durch direkten Kontakt mit einem Erkrankten oder über eine Tröpfcheninfektion, vor allem durch Husten und Niesen. Eine indirekte Übertragung, etwa über die Kleidung, ist unter normalen Verhältnissen praktisch auszuschließen.

Der medizinische Begriff Tröpfcheninfektion bedeutet: Das Masern-Virus wird über Tröpfchen in der Atemluft übertragen. Ein infiziertes Kind atmet das Virus beim Sprechen oder Husten aus, ein gesundes Kind in der Nähe atmet diese keimhaltigen Tröpfchen im ungünstigsten Fall wieder ein. Aber auch ein direkter Kontakt mit infektiösem Sekret ist ansteckend, zum Beispiel wenn Kinder das gleiche Besteck benutzen oder aus dem gleichen Becher trinken.

Wie lange halten sich Masernviren auf einem Menschen oder in der Umgebung?

Die Masernviren sind an der Luft relativ instabil und bleiben auf der Kleidung oder im Raum nur etwa zwei Stunden infektiös. Da sie über eine Hülle verfügen, können diese Viren mit fettlösenden Reinigungs- oder üblichen Desinfektionsmitteln leicht zerstört werden. Auch gegenüber erhöhter Temperatur und Sonnenlicht bzw. UV-Strahlung sind sie sehr empfindlich.

Können geimpfte Kinder die Masern auf ungeimpfte Kinder übertragen?

Normalerweise nicht. Wenn Kinder mit Impfschutz mit einem Masernkranken in Kontakt kommen, lassen sich zwar einige Tage später Masernviren in ihrem Blut nachweisen. Die Immunabwehr verhindert aber eine weitere Ausbreitung der Viren, z.B. auf die Mandeln, von wo aus sie auf Dritte übertragen werden könnten.

Blind verlassen sollte man sich darauf aber sicherheitshalber nicht, vor allem wenn es um Risikopersonen wie ungeimpfte Schwangere oder Säuglinge geht.

Was sind Masernpartys?

Das sind Kinderfeste, bei denen man die Ansteckung mit Masern vorantreiben will. Und zwar, in dem man Kinder mit Masern bewusst mit seinen gesunden Kindern spielen lässt. Klingt verrückt, gibt es aber.

Trends in Deutschland kommen häufig aus Amerika. So ist es auch bei den Masernpartys, die als „measles parties“ in den 50er- und 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den USA populär waren – allerdings bevor dort die Impfung gegen Masern eingeführt wurde.

Gefährliche Marotte von Impfgegnern

In Großbritannien wurden die fragwürdigen Festivitäten von Impfgegnern wiederbelebt, da man der Masern-Mumps-Röteln-Impfung fälschlicherweise unterstellte, Autismus zu verursachen. Auch in Deutschland liegt diese Art, Feste zu feiern, in impfkritischen Elternkreisen im Trend, über die Masern hinaus auch bei anderen Erkrankungen wie z.B. Windpocken (Pockenparty).

Nicht nur aus ärztlicher Sicht handelt es sich dabei um ein grob fahrlässiges Treiben. Denn selbst wenn man dem Impfen gegenüber kritisch eingestellt ist, ist das noch lange kein Grund, sein Kind mit Absicht mit dieser belastenden und manchmal auch gefährlichen Erkrankung anzustecken.

Behandlung und Selbsthilfe

Wie kann ich meinem Kind bei einer Masernerkrankung helfen?

An erster Stelle stehen liebevolle, beschützende Zuwendung und absolute Bettruhe. Wird diese nicht eingehalten, steigt die Gefahr (lebens-) bedrohlicher Komplikationen wie beispielsweise einer Gehirnentzündung.

Weitere empfehlenswerte Maßnahmen:

  • Sorgen Sie für eine leichte Abdunkelung des Zimmers, um die lichtempfindlichen Augen Ihres masernkranken Kindes zu schonen.
  • Auch Lesen und Fernsehen ist mindestens während der Fieberphase tabu.
  • Hohes Fieber kann mit Wadenwickeln oder Fieberzäpfchen gesenkt werden.
  • Kühle Waschungen wirken lindernd, falls der Ausschlag juckt, und helfen gleichzeitig gegen das Fieber.
  • Bieten Sie Ihrem kleinen Patienten reichlich Flüssigkeit und nur leichte Kost an.
  • Halten Sie die Raumluft kühl und feucht, wenn Ihr Kind an Schnupfen und Husten leidet.
  • Eine Schonzeit von mindestens zwei Wochen schützt Ihr Kind vor Rückfällen und komplizierten Krankheitsverläufen.
  • Lassen Sie Ihr Kind erst nach Abklingen des Ausschlags und anschließender Schonfrist wieder in Krippe, Hort, Kindergarten oder Schule gehen. Informieren Sie die entsprechende Einrichtung über die Erkrankung Ihres Sprösslings (es besteht Meldepflicht gemäß Infektionsschutzgesetz!).
  • Der Kontakt zu kranken Kinden sollte wegen eingeschränkter Abwehrkraft für eine Weile gemieden werden.

Übrigens: Ob eine Absenkung des Fiebers wirklich notwendig oder überhaupt sinnvoll ist, wird teilweise in Frage gestellt. Insbesondere anthroposophisch orientierte Ärzte weisen auf die körperliche und seelische Heilkraft von Fieber hin und lehnen eine Fiebersenkung bei Masern deshalb ab.

Komplikationen

Wann ist eine Masern-Erkrankung nicht mehr harmlos?

In den meisten Fällen (deren im Jahr 2010 gemeldete Gesamtzahl in Deutschland 787 betrug) verläuft die Masern-Erkrankung ohne größere Probleme und hinterlässt keine bleibenden Schäden. Manchmal kommt es allerdings zu Komplikationen und ganz selten zu einem lebensbedrohlichen oder sogar tödlichen Krankheitsverlauf.

Von den stark ausgeprägten Komplikationen sind neben ungeschützten Säuglingen oft Erwachsene betroffen, bei denen die Masern häufig schwerer verlaufen als bei Kindern.

Seltene Komplikationen:

  • Masern-Krupp mit Kehlkopfentzündung: meistens milder Verlauf
  • Mittelohrentzündung: bakteriell, in den meisten Fällen ebenfalls ohne Folgeschäden
  • Lungenentzündung: bei frühem Auftreten viral (Masernviren), bei späterem Einsetzen und vorgeschädigter Schleimhaut bakteriell verursacht

Sehr seltene, aber gefährliche Komplikation:

  • masernbedingte Gehirnentzündung (Masernenzephalitis):
    • Tage bis Wochen nach Beginn des Hautausschlags
    • Krämpfe, Bewusstseinsstörungen, unterschiedlichste Ausfälle
    • meist Ausheilung, aber auch bleibende Schäden am Gehirn oder tödlicher Verlauf möglich

Extrem seltene Komplikation:

  • subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE):
    • chronische Entzündung des Gehirns mit schrittweisem Abbau von Gehirn und Rückenmark
    • tritt 5-10 Jahre nach durchgemachter Masernerkrankung auf
    • verläuft innerhalb von 1-3 Jahren tödlich

Wie werden Komplikationen behandelt?

Gegen Mittelohr- oder Lungenentzündung helfen Antibiotika, bei Masern-Krupp (begleitende Kehlkopfentzündung) Inhalationen mit Kochsalzlösung. Von besonderer Bedeutung ist die Betreuung des masernkranken Kindes zuhause, wo u.a. unbedingt für konsequente Bettruhe und anschließende Schonung gesorgt werden muss, um die Gefahr bedrohlicher Krankheitsverläufe zu minimieren.

Vorkommen

Kommen Masern auch bei Erwachsenen vor?

Ja, das kommt gelegentlich vor, wenn auch weniger häufig. Erwachsene können die Masern bekommen, wenn sie sie noch nicht durchgemacht haben und nicht geimpft sind. Seit ein paar Jahren steigt der Anteil älterer Betroffener sogar an. Das ist besorgniserregend, da die Viren dadurch eine neue Heimstätte finden.

Einmal an Masern erkrankt baut der Körper eine lebenslange Abwehr gegen den Erreger auf. Man kann also nach einer Maserninfektion nicht erneut erkranken. Wer sie in der Kindheit durchgemacht hat, ist von da an geschützt

Verantwortung für sich und andere

Sich auch als Erwachsener nachträglich impfen zu lassen ist insbesondere für Mitarbeiter in Kitas, Kindergärten oder Schulen sowie für Menschen, die in der medizinischen Versorgung tätig sind wichtig. Aber grundsätzlich ist jeder aufgerufen, seinen Impfstatus zu überprüfen und ggf. aufzubessern.

Denn: Eine Impfung schützt nicht nur den Betroffenen selbst. Vor allem die Schwächsten sind gefährdet und bedürfen des Schutzes vor der Erkrankung und ihren möglichen dramatischen Folgen. Säuglinge unter 11 Monaten, die noch zu jung sind für die Impfung, sowie Menschen, die aufgrund einer geschwächten Körperabwehr nicht geimpft werden dürfen, sind auf das Verantwortungsbewusstsein derer angewiesen, die den Masern Einhalt gebieten können.

Die Impfung ist daher nicht nur eine Frage der persönlichen Einstellung und Präferenz. Sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die jeden angeht.

Wer ist von den Masern bedroht?

Früher wurden vor allem Klein- und Schulkinder masernkrank. Sie machen heute noch etwa die Hälfte der Betroffenen aus. Denn seit vermehrt gegen die Masern geimpft wird, hat zwar die Fallzahl der Masern-Erkrankungen insgesamt deutlich abgenommen, dafür werden aber zunehmend Teenager, junge bzw. immungeschwächte Erwachsene und Säuglinge Opfer dieser „Kinderkrankheit“.

Die ersten beiden Gruppen kamen entweder noch überhaupt nicht mit Masernviren in Kontakt – weder mit Wild- noch Impftypen. Oder sie wurden nicht ausreichend oft und erfolgreich geimpft, so dass ihr Impfschutz von vorneherein zu schwach war oder im Laufe der Zeit abhanden gekommen ist.

Gefahr für das Neugeborene

Wenn dies bei Schwangeren der Fall ist, sind sie nicht in der Lage, den nötigen Antikörperschutz über die Plazenta an ihr ungeborenes Kind weiterzugeben (Nestschutz im ersten Lebensjahr). Das ist der Grund, weshalb auch Säuglinge heute vermehrt an Masern erkranken können, während dies in früheren Zeiten durch die weit verbreitete natürliche Immunität der werdenden Mütter verhindert wurde.

Vor diesem Hintergrund erscheint bei ungenauer Kenntnis der eigenen Immunitätslage eine Messung des Masern-Antikörper-Titers im Blut vor einer geplanten Schwangerschaft als sinnvoll. Entweder, um sich vorher noch impfen zu lassen. Oder um zumindest Bescheid zu wissen und den Kontakt mit Infizierten peinlich zu meiden.

Kann man die Masern mehrmals bekommen?

Nein, die Masern bekommt man nur einmal. Das Durchmachen der Erkrankung hinterlässt eine lebenslange Immunität.

Lebenslanger Schutz nach Masern

Wenn das Masernvirus einen ungeschützten Menschen befällt, der also weder geimpft ist noch die Erkrankung bereits durchgemacht hat, bricht fast immer eine Infektion mit entsprechenden Krankheitszeichen aus. Das Virus gehört zu den ansteckendsten Erregern überhaupt.

Der Körper wehrt sich dagegen, indem er Abwehrzellen rekrutiert und sogenannte Antikörper gegen den Eindringling bildet, die ihn letztlich unschädlich machen – sofern das Abwehrsystem stark genug ist. Erste Symptome wie Fieber und ein allgemeinen Krankheitsgefühl sind Ausdruck dieser Immunantwort. Auch der für die Masern typische Hautausschlag zeigt den Kampf des Körpers gegen das hochansteckende Virus an.

Die Antikörper bleiben nach einer überstandenen Infektionskrankheit lebenslang erhalten und sind im Blut nachweisbar.

Viren, die immer wieder zuschlagen können

Während der Mensch an den Masern nur ein einziges Mal erkrankt, können andere virale Infektionskrankheiten immer wieder ausbrechen, sei es durch Neuinfektionen von außen oder durch eine Reaktivierung im Körper selbst. Manche Erreger nisten sich nämlich bei uns ein und schlummern über längere Zeit vor sich hin, bevor sie die Gunst der Stunde nutzen, um erneut zuzuschlagen. Das ist besonders günstig, wenn der Körper gerade geschwächt ist und sich nicht ausreichend wehren kann.

Zu den bakteriellen und viralen Infektionserkrankungen, die mehrmals ausbrechen können, gehören u.a.:

Einmal und nie wieder

In der Regel nur einmal im Leben treten dagegen u.a. folgende Virusinfektionen auf:

Impfung: doppelt hält besser

Der lebenslange Schutz gilt allerdings nicht automatisch auch nach einer Impfung. Dabei handelt es sich um eine Lebendimpfung, für die im Labor echte, allerdings abgeschwächte Masernviren herausgezüchtet werden.

Nach etwa 2-3 Wochen sind beim Geimpften Antikörper nachweisbar. Allerdings ist der sogenannte Titer, also die Menge an Antikörpern niedriger als nach einer durchgemachten Erkrankung. Die Effektivität einer einmaligen Impfung beträgt etwa 91%. Daher wird heutzutage eine zweimalige Impfung innerhalb der ersten beiden Lebensjahre empfohlen. Damit liegt die Erfolgsquote bei bei nahezu 100%.

Prüfen Sie Ihren Impfstatus

Da früher oft nur einmal geimpft wurde, wird Erwachsenen, die nach 1970 geboren wurden und entweder gar nicht geimpft sind, nur einmal oder es nicht wissen, eine einmalige Impfdosis empfohlen. Dass das nicht wirklich umgesetzt wird, zeigt sich an der zunehmenden Zahl älterer Personen, die an Masern erkranken.

Solange der aggressive Erreger, dessen natürliches Reservoir der Mensch ist, weiter ein Zuhause findet und vom einen zum anderen zirkulieren kann, wird die endgültige Ausrottung der Masern nicht gelingen.

Gefahren und Impfung

Soll ich mein Kind gegen Masern impfen lassen?

Ja, unbedingt! Es ist nicht oft genug zu betonen: Masern sind nicht harmlos. Sie gehören zu den ansteckendsten Erkrankungen überhaupt und können vor allem bei Kindern schwerwiegende Komplikationen hervorrufen. Dabei wäre es so einfach, das Virus mit konsequenten Impfungen vollständig auszurotten.

15 bis 18. Das ist die Zahl derjenigen, die ein an Masern erkrankter Mensch durchschnittlich ansteckt. Das ist enorm und bedeutet, dass fast jeder, der nicht geimpft ist und mit dem Erreger in Kontakt kommt, erkrankt. Wenn jemand mit Masern einen Raum verlässt, tummelt sich das Virus darin noch bis zu zwei Stunden und kann in dieser Zeit andere Menschen befallen

Mit den Impfungen hakt es nach wie vor

Erst nach zwei Impfungen besteht ein Schutz von 93-99%. Doch die Empfehlung für die Auffrischimpfung im Jahr 1991 durch das Robert-Koch-Institut, das alljährlich den Impfkalender herausgibt, wurde nicht ausreichend beherzigt.

Außerdem werden Kinder oft zu spät geimpft, also nicht innerhalb des zweiten Lebensjahres. Bei den Zweijährigen liegt die Rate für beide Impfungen derzeit weit unter 80%. Seit einem Tiefstand an Masernerkrankungen im Jahr 2004 steigen die Zahlen seither eher wieder an.

Wissenswertes zur Masernimpfung

Warum ist Impfen gegen Masern so wichtig?

Wir wollen Ihnen keine Angst machen, aber doch an dieser Stelle ein paar Worte über das Virus verlieren und manches klarstellen. Ideologische Grabenkämpfe führen nicht weiter. Wichtig ist es, über die Erkrankung Bescheid zu wissen und zu verstehen, wieso man sein Kind impfen lassen sollte und wovor man es dadurch bewahren kann. Dabei schadet es nicht, sich einmal die Fakten genauer anzusehen.

Das Masernvirus wird in der Regel über direkten Tröpfchenkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Über die Schleimhaut im Nasen-Rachen-Bereich gelangt der Eindringlich zunächst in die benachbarten Lymphknoten, wo er sich einrichtet und ausgiebig vermehrt. Derart erstarkt macht er sich über den Blutweg auf in Richtung Haut und Schleimhäute der oberen Atemwege.

Es fängt ganz harmlos an

Zu Beginn sind die Beschwerden unspezifisch. Bei Schnupfen, Husten, Fieber und geröteten Augen denkt wohl keiner gleich an die Masern. Der typische Hautausschlag, der im Gesicht beginnt und sich von dort aus über den gesamten Körper verbreitet, tritt erst nach einigen Tagen auf.

Das ist die erste heimtückische Strategie des Erregers. Denn obwohl es anfänglich ganz harmlos zu beginnen scheint und daher oft noch gar nicht erkannt wird, ist der Befallene in dieser Zeit bereits hoch ansteckend. Er zieht also mit seinem Husten weiter umher, und auch das Kind bleibt mit einer trielenden Nase noch nicht gleich daheim, sondern wird weiterhin in die Kita gebracht.

Schwere und tödliche Verläufe

Eine weitere arglistige Strategie des Virus ist es, das Abwehrsystem des Körpers für einige Wochen lahmzulegen. Die vorübergehende Immunschwäche macht die Betroffenen anfällig für weitere Infektionen oder auch für eine Reaktivierung schlummernder infektiöser Erkrankungen.

Das ist genau der Grund, weshalb es immer wieder zu gefürchteten sogenannten bakteriellen Superinfektionen wie Mittelohr- oder Lungenentzündung kommt. In einem von 1000 bis 2000 Fällen greift die Entzündung sogar auf das Gehirn über. Noch heute verlaufen 30% dieser schwerwiegenden Komplikation tödlich, weitere 20% mit erheblichen Folgeschäden.

Die schwerste Form der Gehirnentzündung entwickelt sich – dritte Perfidie des Virus – erst nach einigen Jahren. Für die Betroffenen kommt dann jede Hilfe zu spät. Eine SSPE (subakute slerosierende Panenzephalitis), wie die Erkrankung genannt wird, ist nicht aufzuhalten und verläuft immer tödlich.

Schutz für sich und andere

Klar machen sollte man sich auch, dass man mit einer Impfung nicht nur sich selbst oder sein Kind schützt. Frauen im gebärfähigen Alter, deren Impfstatus nicht gesichert ist, können mit einer nachträglichen zweimaligen Impfung auch ihrem späteren Kind einen anfänglichen Netzschutz verleihen.

Wenn das Kleinkind dann im zweiten Lebensjahr selbst die Impfungen erhält, werden damit wiederum all jene vor der Erkrankung bewahrt, die aufgrund einer Immunschwäche nicht geimpft werden können, ebenso wie Babys, die den Netzschutz verloren, das erste Lebensjahr aber noch nicht erreicht haben und deshalb gleichfalls noch nicht geimpft sind. Gerade diese Gruppen sind besonders gefährdet, von dem Virus befallen zu werden und schwere Verläufe zu erleiden.

Die Eradikation der Masern ist damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der alle mitwirken können. Ob auch Masernviren wie die Pocken irgendwann nur noch in einigen Hochsicherheitslaboren zu finden sich, hängt von uns, von jedem Einzelnen, jeder Familie ab.

Welche Impfrisiken gibt es?

Schwerwiegendere Impffolgen wie Fieberkrämpfe oder bestimmte Blutbildveränderungen sind selten und treten in einem von 1000 bis 10.000 Fällen auf. 5-15% der Kinder entwickeln nach der Impfung kurzzeitig Fieber, ein Anzeichen für die Auseinandersetzung des Körpers mit dem Erreger. Ein Zusammenhang zwischen der Impfung und schweren Erkrankungen wie Asthma, Multiple Sklerose, Morbus Crohn oder anderen Infektionen konnte nach jahrzehntelanger weltweiter Erfahrung nicht festgestellt werden.

Heutzutage sterben in den Industrieländern immernoch 1-3 von 1000 Erkrankten an Masern. Weltweit zählen sie nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen im Kindesalter.

Diese Zahlen sind nicht unerheblich und sollten zu denken geben. Denn sie sind schlicht und ergreifend vermeidbar. Seit Einführung von Impfungen sind wir manchen gefährlichen Erregern nicht mehr schicksalhaft ausgeliefert, sondern können ihnen die Lebensgrundlage entziehen und sie dadurch von dieser Erde verbannen. Mit dem Pockenvirus ist das 1980 bereits gelungen.

Wie funktioniert die Impfung?

Während man Kinder früher lediglich einmal geimpft hat, werden heute zwei Impfungen im zweiten Lebensjahr durchgeführt, damit sich ein sicherer Schutz aufbaut.

Von der Ständigen Impfkommission (STIKO), die den jährlichen Impfkalender herausgibt, gibt es klare Empfehlungen – nicht nur für Kinder:

  • Kinder sollen zwischen 11 und 14 Monaten sowie frühestens vier Wochen darauf erneut geimpft werden.
  • Ungeimpfte Kinder und Jugendliche sollen die Zweifachimpfung baldmöglichst bekommen.
  • Wer nach 1970 geboren ist, keine oder nur eine Impfung erhalten hat oder sich nicht daran erinnern kann, soll einmalig geimpft werden.

Können die Masern ausgerottet werden?

Ja, das Beispiel der seit drei Jahrzehnten vom Erdboden (außerhalb von Laboren) verschwundenen Pocken zeigt, dass so etwas möglich ist. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) strebt dieses Ziel für 2015 an. Bis vor kurzem galt allerdings noch 2010 als Zielmarke, es scheint also nicht so einfach zu sein.

Erforderlich ist dafür ein konsequenter Impfschutz, genau gesagt: eine Impfquote von 95% nach der zweiten Impfung. Diese ist nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Deutschland leider bisher nicht erreicht worden. Aktuell ist die Zahl der Masernerkrankungen in unserem Land sogar wieder auf dem Vormarsch.

Fast die Hälfte der in 2011 bisher registrierten Fälle wurde aus Baden-Württemberg gemeldet, mit einem siebenfachen Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dieser Trend verdeutlicht die Wichtigkeit der Impfung nicht nur für Kleinkinder, sondern auch für Erwachsene, die nach 1970 geboren wurden, da bei ihnen die Impflücken besonders groß sind.</p>

Konsequente Durchimpfung: Es gibt auch Kritiker

Allerdings gibt es auch Kritiker der heutigen Durchimpfungsstrategie, die in der Auffrischung (Boosterung) der Immunität von Geimpften und Nichtgeimpften durch natürlich vorkommende Wildviren die bessere Alternative für einen umfassenden Bevölkerungsschutz sehen.

Richtig ist, dass die gesundheitliche Bedrohung bestimmter Bevölkerungsgruppen (wie Säuglinge, nichtgeimpfte Erwachsene und Immungeschwächte) derzeit möglicherweise wächst. Richtig ist aber auch, dass der langfristig allerbeste Schutz in der endgültigen Auslöschung des Erregers besteht. An den einstmals gefürchteten Pocken stirbt oder leidet heute jedenfalls kein einziger Mensch mehr.

Wissenswertes

Warum heißen die Masern auch „Morbilli“?

Die lateinische Bezeichnung für Masern lautet Morbilli. Dies bedeutet so viel wie „kleine Pest“ und rührt von den ausgedehnten Epidemien des Mittelsalters her, die mit hoher Sterblichkeit einhergingen.

In den Entwicklungsländern stellen die Masern auch heute noch ein gravierendes und weit verbreitetes Problem dar. Während dort die Sterblichkeitsrate bis zu 25% beträgt, wird sie in den Industrienationen nur noch mit einer Größenordnung von 1:10.000 bis 1.1.000 angegeben. Neben mangelndem Impfschutz ist dies auch auf die Lebensumstände in der unterentwickelten Welt zurückzuführen, insbesondere auf Unterernährung und enge Wohnverhältnisse. Noch im Jahr 2003 starben nach Angaben der WHO weltweit etwa 530.000 Menschen an Masern – die Mehrzahl Kinder.

Erhöhen Masern die Gefahr einer Frühgeburt?

Ja, die Viren können eine Frühgeburt auslösen. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe warnt, dass bei Frauen, die sich in der Schwangerschaft mit Masern anstecken, 25% der Babys zu früh geboren werden. Schon deshalb sei der Impfschutz für Schwangere unbedingt notwendig. Doch nicht nur wegen dieser Gefahr müssen sich Schwangere vor Masern schützen. Steckt sich eine werdende Mutter zu einem späten Zeitpunkt der Schwangerschaft an, kann das Kind mit einer Masernerkrankung geboren werden. Da das Immunsystem von Neugeborenen aber noch nicht vollständig ausgebildet sei, kann das Lebensgefahr bedeuten.

Kann ich nochmal an Keuchhusten erkranken, obwohl ich die Krankheit schon hatte?

Leider ja, eine überstandene Pertussis-Erkrankung schützt nicht vor einer erneuten Ansteckung. Nur in der ersten Zeit danach besteht eine Immunität. Das bedeutet, dass Sie sich theoretisch auch mehrmals im Leben infizieren können. Deshalb wird von der STIKO (ständige Impfkommission) eine regelmäßige Impfung empfohlen, um den Schutz aufrecht zu erhalten.

Wie gut schützt eine Impfung vor Keuchhusten?

Sehr gut, wenn Sie sich konsequent an die Auffrischimpfungen halten. Wie bei einer durchgemachten Erkrankung, besteht auch nach einer Pertussis-Impfung kein lebenslanger Schutz, sondern dieser lässt über die Zeit wieder nach.

Grundimmunisierung als Säugling, Auffrischung als Erwachsener

Besonders gefährlich ist die Erkrankung für Säuglinge, daher wird von der STIKO empfohlen, die erste Grundimmunisierung so früh wie möglich vorzunehmen, nämlich unmittelbar nach Vollendung des zweiten Lebensmonats. Im Anschluss daran folgen weitere Impfungen im Alter von 3 und 4 Monaten und noch eine nach 11-14 Monaten.

Die erste Auffrischimpfung sollte im Alter von 5 bis 6 Jahren und nochmals zwischen 9 und 17 Jahren durchgeführt werden. In der Regel wird hierfür ein Kombinationsimpfstoff verwendet, der bei der ersten Auffrischimpfung gleichzeitig Tetanus und Diphtherie mit abdeckt und bei der zweiten Polio.

Schutz während der Schwangerschaft

Seit März 2020 wird von der STIKO auch eine Impfung für alle schwangeren Frauen empfohlen, und zwar je nach Risiko einer Frühgeburt zu Beginn des 2. oder 3. Trimenons. Dabei soll die Impfung unabhängig von dem jeweiligen Impfstatus erfolgen, also auch, wenn die letzte Auffrischung noch gar nicht so lange zurückliegt. Hintergedanke ist der Schutz für die Neugeborenen, bevor sie selbst die erste Impfung erhalten können.

Noch ein Extra-Tipp:
Können natürliche Wirkstoffe hilfreich für die Gesundheit sein?
Unsere Empfehlungen dazu finden Sie hier.

Quellen:

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