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Hashimoto: Sinkt dadurch die Lebenserwartung?

Nein. Wer unter einer Hashimoto-Thyreoiditis leidet, hat eine normale Lebenserwartung. Voraussetzung ist allerdings die regelmäßige Einnahme von Schilddrüsen-Hormonen, um die fehlende Produktion der Schilddrüse auszugleichen.

In die Rolle der Schilddrüse schlüpfen

Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Schilddrüsengewebe vom eigenen Immunsystem irrtümlicherweise angegriffen und zerstört wird. Da die Schilddrüse in der Folge nicht mehr genügend Hormone produzieren kann, führt die Erkrankung regelhaft zu einer Unterfunktion der Schilddrüse.

Diese lässt sich allerdings gut mit der Einnahme von Medikamenten behandeln. Dabei werden dem Körper die fehlenden Hormone einfach wieder zugeführt. Die Präparate werden synthetisch hergestellt, entsprechen in ihrer Struktur jedoch den körpereigenen Stoffen, so dass keine Nebenwirkungen zu erwarten sind.

Gut eingestellt durchs Leben

Generell kann man sagen, dass Hashimoto bei der richtigen Behandlung keine schlimme Erkrankung darstellt. Durch eine gute medikamentöse Einstellung ist in der Regel ein beschwerdefreies Leben möglich.

Allerdings kann es nach Ausbruch der Erkrankung eine Zeit lang dauern, bis bei Ihnen die individuell richtige Medikamentendosis gefunden wird, bei der Sie sich möglichst wohl in Ihrer Haut fühlen und keine Beschwerden mehr haben. Das liegt daran, dass die Hormone der Schilddrüse zahlreiche Aufgaben im Körper zu erfüllen haben. Die Dosis muss daher so gewählt werden, dass sie alle weiterhin funktionieren. Normalerweise aber können Betroffene, die gut eingestellt sind, ohne Einschränkungen leben.

Behandlung nur bei Unterfunktion

Heilen lässt sich eine Hashimoto-Thyreoiditis jedoch nicht. Denn die Erkrankung verläuft chronisch und heilt nicht spontan aus wie manche anderen Erkrankungen. Die Einnahme der Hormontabletten muss daher lebenslang erfolgen, damit es nicht zu erneuten Beschwerden kommt.

Eine Hashimoto-Thyreoiditis muss allerdings nicht immer – vor allem am Anfang der Erkrankung – mit einer Schilddrüsenunterfunktion und Beschwerden einhergehen und ist daher auch nicht immer behandlungsbedürftig.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

Kommentare  

# HashimotoAnonym 17.08.2022 16:28
Probiert doch mal eine alternative Behandlung mit Thyrolux von Sensilab. Morgens und abends jeweils 1 Kapsel + zusätzlich Jodid Hexal kann sein (muss es aber nicht unbedingt), da auch in Thyrolux Jodid enthalten ist. Über Nacht dann Detox Pflaster auf die Füße, und Eure SD dankt es euch mit mehr Elan, weniger Hashi-Depps...,einfach mehr Wohlbefinden. Dann noch eine unstrukturierte Ernährung. (Z.B. Glutenfrei oder wenigstens Glutenreduziert, laktosefrei bevorzugen. Alles in Plastik verpacktes vor dem Verzehr in der Pfanne anbraten ist für die SD meist verträglicher) Möglichst Getränke aus Glasflaschen oder Dosen Tetrapack trinken.
Antworten
# HashimotoMarie Marlene 14.07.2022 13:07
Ich bin an Hashimoto erkrankt, habe alle Einschränkungen und Symptome, die mich schwer belasten. Alle Blutwerte bewegen sich im Normalbereich. Man gibt mir keine Medikamente. Mir ist das Ganze auf das Gehirn geschlagen. Alle möglichen Untersuchungen haben nichts ergeben. Was kann man machen?
Antworten
# HashimotoMarleen Klein 25.06.2021 21:07
Habe seit vielen Jahren Hashimoto und nehme im Moment 100mg L-Thyroxin. Bis vor 10 Jahren hat der alte Hausarzt Sonographie gemacht, der, der die Praxis übernommen hat, macht das nicht. Auch kaum Blutabnahme. Spreche ihn darauf an, wurde gemacht. Das ist nicht OK. Er war in Urlaub, aber danach ruft er nicht an.
Habe Haarausfall, starke Gewichtszunahme, reagiert er nicht drauf. Habe Bluthochdruck und habe 2020 im Oktober einen Stent am Herzen bekommen.
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