Unter Schirmherrschaft der
Deutschen Gesellschaft für Gesundheit e.V.
Navigator-Medizin.de
   X   

[Krankheiten von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Medikamente von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Diagnostik & Laborwerte von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Therapieverfahren von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Gesundheitsthemen von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   

[Symptome von A bis Z]

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

   X   
Suche

Wie äußert sich ein Hashimoto-Schub?

Viele Hashimoto-Patienten berichten, dass ihre Beschwerden im Verlauf der Erkrankung schubweise auftreten. Was etwas verniedlichend auch "Hashi-Schub" genannt wird, kann für die Betroffenen sehr unangenehm sein.

Ganz individuelle Verläufe

Ein Schub bedeutet, die Symptome, die für die Hashimoto-Thyeroiditis typisch sind, kommen an manchen Tagen stärker zum Vorschein und klingen anschließend wieder ab. Er kann von einem Tag bis hin zu mehreren Tagen andauern.

Da jeder Betroffene etwas anderes unter einem „Schub“ verstehen kann, muss mit dem Begriff vorsichtig umgegangen werden. Generell kann man sagen, dass sich ein Hashimoto-Schub durch das zeitgleiche Aufeinandertreffen „typischer“ Symptome äußert.

Folgende Symptome können bei einem Hashimoto-Schub in unterschiedlichen Kombinationen auftreten:

  • Druck- oder Kloßgefühl im Hals, ziehende Schmerzen sowie gerötete und überwärmte Haut im Bereich der Schilddrüse
  • Grippegefühl und ein „heißer Kopf“ (ohne Fieber und ohne klassische Grippesymptome wie Husten und Schnupfen)
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Erschöpfungszustand
  • Wiederauftreten von Unterfunktionssymtomen (da noch vorhandenes, funktionsfähiges Schilddrüsengewebe zerstört wird) wie Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, etc.
  • Schwellungen um die Augen
  • trockene Haut mit zum Teil gelblichen Verfärbungen
  • Haarausfall
  • heisere Stimme
  • Vergrößerung der Schilddrüse (Kropfbildung)

Was das Fass zum Überlaufen bringen kann

Häufig berichten junge Frauen in der ersten Zyklushälfte (bis zum Eisprung) über sogenannte Krankheitsschübe. „Schuld“ daran kann der schwankende Östrogenspiegel sein. Generell lässt sich sagen, dass Hormonschwankungen, lang anhaltender Stress, der übermäßige Genuss jodreicher Lebensmittel und das Rauchen den Verlauf der Erkrankung negativ beeinflussen können. Sie sind nicht die Ursache der Erkrankung, können aber das fragile hormonelle Gleichgewicht durcheinanderbringen und Beschwerden auslösen.

Außerdem: Ob man tatsächlich einen Schub hat, können meist nur Betroffene beurteilen, die einen stabilen Gesundheitszustand haben, das heißt Patienten, die medikamentös gut eingestellt sind und größtenteils – also trotz der Erkrankung – beschwerdefrei sind.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

Kommentare  

# Evtl. Hashimoto Schub?Claire 04.06.2022 20:46
Hallo,
bisher habe ich noch keine Diagnose für Hashimoto bekommen, bin allerdings wegen Struma und Knoten in regelmäßiger Behandlung. Bisher ohne Medikation. Seit 2014 ist bei mir Fibromyalgie diagnostiziert.
Nun hatte ich aus heiterem Himmel, nachdem ich - aus für mich unerfindlichen Gründen - über 41 Stunden nicht habe schlafen können, das Gefühl, als wäre ich in einem falschen Körper oder ich sei auf irgendeinem Trip. Dabei bin ich ansonsten ein ruhiger und ausgeglichener Mensch. Aber da habe ich meinen persönlichen Horrortrip erlebt. Das Ganze hat dann mit einem Heulkrampf, Hyperventilation, Übelkeit sowie Herzrasen (Sinustachykardie) geendet, so dass ich dachte, ich bekäme einen Herzinfarkt. Schließlich bin ich als Notfall in der Klinik gelandet. Organisches am Herzen war nicht zu finden. Von dem Mann am Telefon in der Leitstelle wurde mir eine Psychose unterstellt und gefragt, warum ich denn solange am Stück nicht schlafen würde? Zuerst wollte er nicht einmal jemanden losschicken, dabei hatte ich ja reale Beschwerden. Was ja aufgrund des Blutdrucks deutlich sichtbar und mein Herz wie ein Dampfhammer in meiner Brust abgegangen war. Als würde das jemand freiwillig machen, solange nicht schlafen zu können. Ich hatte Todesangst, dachte, die lassen mich im Beisein meiner Kinder sterben.
Vor 5 Jahren hatte ich schon einmal derartige Symptome nach einer Operation. Damals wurde ich auch als psychisch überlastet hingestellt.
Momentan habe ich keinen Appetit, innerhalb von 2 Tagen 3 kg verloren, Extrasystolen in Ruhe und, und, und ... Trockene Haut, Schwellungen am Körper. Bin jetzt 44 und hatte 2 Geburten (2005 + 2009), die beide erst durch den Wehentropf in Gang kamen. Von allein konnte ich keine Wehen bekommen.
Hat jemand etwas ähnliches erlebt?
Antworten
# Bei mir genausoJessica 21.06.2022 09:59
Ich habe bei Überfunktion immer genau die selben Symptome. Seit zwei Wochen z. B. wieder schlimme Probleme mit Schwäche und Kreislauf, Zittern, Durchfall. Und immer wieder huscht mich die Angst aus dem Nichts an. Zugespitzt hat es sich dann vor 3 Tagen mit Herzrasen, Schlafstörungen, Herzstolpern und so einer Kreislaufschwäche, dass ich kaum aufs Klo gekommen bin. Ich habe das seit fast 3 Jahren immer wieder mal und hält dann 2-6 Wochen an. Ich fühle mich in der Zeit so hilflos, und meine Werte zeigen leider nie etwas richtig Auffälliges.
Bin voll verzweifelt. Vor allem, weil ich auch immer in die Psycho-Ecke abgeschoben werde.
Antworten
# HashimotoJulia 06.06.2022 21:39
Bitte lass' alle Deine Schilddrüsenwerte checken! TSH, FT3 und FT4 sowie Antikörper TRAK und TPO. Und bitte auf HPU testen (Urintest: Kann man im Internet bestellen und selber machen). Alles Gute!
Antworten
# HashimotoMia89 21.05.2022 18:28
Seit meinem 20. Lebensjahr ist mir bekannt, dass ich Hashimoto habe (festgestellt durch Blutanalysen, Antikörper und Ultraschall). Außer, dass ich sehr müde und träge war, etwas Gewichtsschwankungen (bei 1.58 ungefähr von 54 bis 61 kg) und Ängstlichkeit hatte, hatte ich keine weiteren Beschwerden. (Nur zur Info: Hatte keine Probleme schwanger zu werden. Es ging bei beiden Schwangerschaften schnell. Jedoch bei einem Zyklus von 35 Tagen-Eisprung nicht um den 14., sondern eine Woche verschoben.)
Mein Wohlbefinden hat sich bereits nach meiner 1. SS Nov/15 ( Kaiserschnitt, Geburtsstillstand, 39. Woche direkt gestillt, hat super geklappt) - um genau zu sein - seit Wiedereintritt der Regel (06/16) jedoch drastisch verschlechtert. Obwohl ich mich nicht großartig bewegt habe, waren die Symptome: plötzlicher Bluthochdruck, Panikattacken, starker Schwindel, Schwitzen, starke Übelkeit, Unruhe, schwere Beine und das Gefühl einer starken Benommenheit sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl. Das Ganze ging 2 Monate, einhergehend mit vielen Besuchen in der Notaufnahme und sogar auch noch im Urlaub. Ich dachte, ich muss sterben. Alle empfanden, dass ich übertrieben hätte und überfordert wäre, da ich ein Kind bekommen habe. Aber so war es nicht. Ich wusste, es ist was passiert im Körper. Trotz normalem TSH- Wert T3 und T4 wurde ich immer nach Hause geschickt. Die Antikörper waren jedoch um die 2000.
Nach diesen zwei Monaten entwickelte ich eher eine Unterfunktion: starke Müdigkeit, Muskel- und Gliederschmerzen, Antriebslosigkeit, Übelkeit sind geblieben. Jedoch mehr zyklusabhängig. Leichte Kopfschmerzen zur Mitte des Zyklus'. Magen und Darm Beschwerden.
Schilddrüse wurde weiterhin kontrolliert, jedoch alles unverändert. Tablettenzufuhr zwischen 62,5 und 75 mg L-Thyroxin pro Tag. Magen-Darmspiegelung 08/17 alles ok. Nur Dünndarm etwas entzündet, aber nicht weiter besprochen. Weiterhin habe ich bzgl. der weiteren hormonellen Beschwerden (dachte, evtl. stimmt die Hypophyse nicht) ein MRT gemacht. Auch alles soweit in Ordung - außer einer Pinealiszyste von 5 mm und ein HWS-Verdacht (5. Halswirbel).
Mal besserte sich das Befinden, mal nicht. Diese Beschwerden während des Zyklus' machten mich wahnsinnig: Juckreiz am Körper, Muskel- und Gelenkschmerzen, Atemnot, sehr schwere Beine und zum Teil brennende Muskeln.
Meine zweite SS war ungeplant (06/19), aber einfach nur toll. Wie bei der ersten SS keine Beschwerden. Außer etwas Übelkeit am Anfang. Ich war super happy. Die Entbindung war toll. Spontan in 4 Stunden mit einem Wehencocktail wegen einer Wehenschwäche, die laut Gyn. im Krankenhaus von Hashimoto kommt.
Und somit wiederholt sich das Ganze. Erneut 6 Monate nach Entbindung die gleichen Beschwerden im Zyklus: Müde, teils antriebslos, Muskelschmerzen, Atemnot, Übelkeit usw. Aber keine Überfunktionssymptome.
Gestillt habe ich die Kleine fast zwei Jahre bis 03/22. Letzten Monat hatte ich kurzzeitig Symptome Überfunktion (1. Monat nach Abstillen) sowie eine Woche lang Herzrasen, Übelkeit, Unruhe.
Nach jetzigen Unterlagen: 1,25 TSH, Hormone (DHEA) etwas erhöht und SHBG leicht unter Norm. Androgene auch etwas erhöht, Testosteron normal. Abnahme 2-3 Zyklustag im März/22.
Das zu meiner Geschichte. Jetzt möchte ich gerne Fragen, ob jemand eine ähnliche Situation erlebt hat, oder Anregungen hat, wie ich weiter voranschreiten soll? Ich weiß, dass die Symptome in der zweiten Zyklushälfte schlimmer sind, aber nicht warum. Ggf. Wechselwirkung mit der Schilddrüse?
Antworten
# HistaminJessica 22.06.2022 07:57
Mir wurde mal gesagt, ich soll mich auf Histaminintoleranz testen lassen, weil meine Probleme kurz vor der Periode richtig schlimm wurden. Google es mal. Vielleicht passt das?!
Würde auch passen, wenn du sagst, in der Schwangerschaft ging es dir richtig gut.
Antworten
# Dasselbe in GrünSF 24.05.2022 13:45
Hi,
mir ging es in allen drei SS auch gut. Aber ca. 3 Monate nach den Entbindungen fingen die Probleme an: Magen-Darm, Gelenke, Muskeln, Depressionen, Angstzustände. Allerdings Hashimoto nicht diagnostiziert, demnach nicht eingestellt.
Mir ging es immer besser, wenn meine leeren Nährstoffdepots wieder aufgefüllt wurden (Selen, Vit D, Vit B12, Eisen, Zink, Magnesium). Immer schwankende TSH-Werte, aber nie dramatisch und behandelbar.
Jetzt erst war ich letztens bei 6,06 - und die Ärztin konnte im Ultraschall Abbauprozesse feststellen (10 Jahre nach Beginn der Beschwerden und unzähligen Arztbesuchen). Im Sommer geht's mir immer besser. Im Herbst und Frühling sehr schlecht. Chronische Nebenhöhlenentzündung begleitet mich ebenso die ganze Zeit, wie zu viel Gewicht, Muskelschmerzen, extreme Müdigkeit.
Aktuell habe ich mir einen Heilpraktiker an die Seite gestellt, der mich mit Akupunktur super auffängt!
Antworten
# HashimotoMasi 05.04.2022 18:27
Mein Arzt hat bei TSH von 4.0 nichts unternommen, und mir nicht einmal Bescheid gesagt. Zusätzlich hat er bei mir Vitamin D abgesetzt, obwohl ich unter Vitamin D-Mangel gelitten habe. Ich war damals sehr depressiv und psychisch verändert. Mein Vater war krank zu Hause. Durch diese falsche Diagnose und die falsche Behandlung, konnte ich ihn zu Hause nicht besuchen, und mich von ihm nicht verabschieden.
Ein guter Hausarzt ist sehr wichtig.
Antworten
# Hashimoto EnzephalopathieLisaSunshine 01.03.2022 18:53
Hallo,
Sie haben ggf. eine Hashimoto-Enzephalopathie und könnten sich in der Uniklinik Freiburg vorstellen. Oder bei Herrn Dr PD Dietrich in Bochum oder Herrn Prof. Dr Bretzel in Giessen.
Ihre Schilddruese ist eindeutig nicht richtig eingestellt. Es gibt bei FB eine Gruppe "Leben mit Hashimoto Thyreoiditis". Da kann man sich sehr viel Informationen und Ratschläge geben lassen. Sie bräuchten L-Thyroxin und ggf. Thybon. Beim Arzt abklären lassen.
Viele Grüße Lisa Sunshine
Antworten
# Druck im HalsJenny 84 05.12.2021 23:29
Hallo, ihr Lieben,
ich leide unter Schilddrüsenunterfunktion, Hashimoto, Bandscheibenverwölbung und Schizophrenie. Deswegen bin ich schon Frührentner. Alles in allem eine Katastrophe. Friere nachts immer, habe Druck im Hals, juckende und brennende Augen, Hals- und Nackenmuskelschmerzen bei zu langem Stehen. Wenn ich zu Bett gehe und die Augen schließe, sehe ich weiße Punkte und habe kurz stechende Schmerzen am ganzen Körper - die aber nach Minuten wieder weggehen. Kann aufgrund der Xeplion-Spritze (1x im Monat) wegen Schizophrenie nicht schlafen. Bin immer bis morgens früh um vier Uhr wach. Dadurch jeden Tag Katastrophe: Trockener Mund, manchmal Heiserkeit, Heißhunger, die Arme schlafen ein, ebenso wie manchmal auch die Beine. Und, ich höre unbestimmbare Musik in meinem Kopf. Dadurch, wie gesagt, kein Schlaf bis 4 Uhr früh. Wog damals 50 kg, jetzt 110 kg. Man hat also kein Sättigungsgefühl. Dafür Alpträume, Suizidgedanken und manchmal stechende Kopfschmerzen.
Nur zu Info: Bei all diesen Symptomen könnt ihr die Rente beantragen und müsst nie mehr wieder arbeiten! Lg
Antworten
# RE: Wie äußert sich ein Hashimoto-Schub?Christina 21.10.2021 17:58
Bei mir wurde vor einigen Monaten, nachdem ich Herzrasen und Panikattacken hatte, ein Hashimoto festgestellt. Seitdem verläuft es in Schüben. Wochenlang bemerke ich nichts, und mir geht es gut. Dann fängt alles mit Herzrasen an, gefolgt von Engegefühl im Hals, innerer Unruhe und starker Müdigkeit. In dieser Zeit schwankt mein TSH-Wert enorm. Erst vor 2 Wochen war er bei 14,8. Nun bei 1.3.
Langsam verzweifle ich mit dieser Symptomatik, da sie mich wirklich in meinem Alltag einschränkt. Vielleicht hat jemand Tipps oder genau das Gleiche, und kann mir weiter helfen.
Antworten
# RE: Wie äußert sich ein Hashimoto-Schub?etra 02.03.2022 04:43
Ich habe die gleichen Symptome. Habe fälschlicherweise Jodkontrastmittel bei einer radiologischen Untersuchung bekommen. Das ist kontrainduziert. Grüße Petra
Antworten
# RE: Wie äußert sich ein Hashimoto-Schub?S. 13.12.2021 08:59
Hallo Christina,
noch einmal ein Update. Vor ein paar Tagen gab es bei mir eine Szintigraphie der Schilddrüse im Krankenhaus. Mir wurde Kontrastmittel (größere Mengen Jod) gespritzt. Am Abend ging es mir erst nicht so gut, vlt. durch die Nebenwirkungen des Kontrastmittels. Jedenfalls waren einige Stunden später das Herzrasen/ Extrasystolen weg und mein Engegefühl im Hals ist auch besser geworden, bis heute.
Möglicherweise schwankst du zwischen einer Über-/Unterfunktion und solltest dich in einer Klinik mit Schwerpunkt Schilddrüse mal checken und richtig einstellen lassen, denn zu viel und zu wenig Jod könnten hier auch die Ursache sein.
Viel Glück lg
Antworten
# Wie äußert sich ein Hashimoto-Schub?S. 30.11.2021 16:53
Hallo, liebe Christina,
ich kann Dich sehr gut verstehen.
Vor einem Jahr traten bei mir auch sehr ähnliche und weitere Symptome während eines Infekts auf. Ärzte haben bis heute die Ursache nicht finden können und sind überfordert, da auch eine Reihe an weiteren Untersuchungen bisher keine Ergebnisse brachten.
Selbst wenn ein Arzt sagt, dass die T und TSH Werte normal sind, fühlt man sich aber gleichzeitig ganz und gar nicht normal. Es ist schier zum verzweifeln, jedoch kennst Du Deinen Körper am besten.
Hashimoto-T.: Eine Unterfunktion ist bei mir schon jahrelang bekannt und bis vor einem Jahr, also vor dem Infekt, gab es diese "Beeinträchtigungen" in dieser Heftigkeit nicht. Mittlerweile belastet es mich psychisch und körperlich sehr, da es meinen Alltag bestimmt und einschränkt.
Die schlimmsten Symptome sind das permanente Engegefühl im Hals, die Schluckbeschwerden und die zeitweilige "Atemnot" mit dem Gefühl, dass irgendetwas im Hals "steckt"/diesen verengt. Mehr noch nach körperlicher Anstrengung, als im Ruhezustand.
Herzrasen, Stolpern bzw. Extrasystolen habe ich seit einem Jahr auch. Mehr im Ruhezustand als in der Bewegung. Das ist zwar nicht angenehm, jedoch ist eine kardiologische Untersuchung zum Glück ohne Befund geblieben.
Ich möchte manchmal aus meinem Körper ausbrechen. Wie Du liest, bist Du damit nicht allein.
Was ich Dir an Tipps geben kann:
Unabdingbar ist ein Hausarzt/eine Hausärztin, der/die Dich und Deine Beschwerden versteht und Dich hinsichtlich der Erkrankung beraten kann.
Wahrscheinlich hast du ein Blutbild im Hinblick auf die TPO-Ak und Thyreoglobulin auch mal checken lassen. Die sind bei einer Hashimoto sehr deutlich erhöht und kann mal zwischen einer Unter-/Überfunktion schwanken.
Eine Anamnese zu führen wäre z.B. auch eine Möglichkeit.
Dann würde ich auch das Blutbild auf mögliche Mängel hin analysieren lassen und ggf. über eine Supplementation nachdenken, wenn erforderlich.
Eine Überweisung zum Endokrinologen, oder ein Ultraschall/Sonographie könnte auch schon hilfreich sein und Aufschluss geben. Eine Struma oder ein Knoten konnte ausgeschlossen werden? Denn diese können auch das Herz-Kreislauf-System beeinträchtigen.
Je nachdem welche Medikation du einnehmen musst, würde ich bei einer Veränderung (Erhöhung) auch immer dein Herzrasen im Hinterkopf behalten. Eine Alternative oder Unterstützung zur Schulmedizin wäre noch die TCM in Form einer Akupunktur.
Antworten
# HerzstolpernJessica 22.06.2022 08:03
Ich hatte auch ganz schlimmes Herzstolpern. Immer und überall. Das ging weg, als ich meine Ernährung 10 Monate auf Paleo und zwei Wochen auf AIP umgestellt hatte. Es tritt jetzt nur noch in Extremsituationen auf. LG
Antworten
# SchübeSarah 08.09.2021 19:30
Es ist wirklich schwierig den richtigen Arzt zu finden. Ich bin schon seit längerem an der Schilddrüse erkrankt. Mittlerweile besteht der Verdacht auf eine Autoimmunkrankheit der Schilddrüse. Heute hat mir das der Arzt bestätigt. Trotzdem, obwohl ich ihm meine Symptome nannte, fühlte ich mich nicht verstanden. Jeden Monat, wenn die Periode näher rückt, fängt mein Körper an 'doof' zu spielen. Dann habe ich eine allgemeine Schwäche, fühle mich krank, bekomme schlechte Laune, fühle mich nicht leistungsfähig und so weiter. Diesmal war mein Schub ziemlich heftig, da ich dazu noch erkältet war und davor viel auf der Arbeit zu tun hatte. Es war einfach schrecklich. Man weiß manchmal nicht mehr weiter...
Antworten
# Pille und HashimotoYvonne 23.08.2021 18:28
Ich habe die Pille abgesetzt, und alles steht hormonell auf dem Kopf. Ich war 20 Jahre gut eingestellt. Und jetzt das reinste Chaos. Ich fühle mich wie in einer Über- und dann wieder wie in Unterfunktion. Schrecklich.
Antworten
# Pille und HashimotoMone 29.11.2021 07:35
Yvonne, genauso geht es mir auch. 2015 habe ich die Pille abgesetzt, seitdem habe ich Schwierigkeiten mit der Einstellung. Die Hormone spielen verrückt und die Schübe kommen immer öfter.
Antworten
# HashimotoClaudia 09.08.2021 19:14
Hallo,
ich habe das Gefühl, dass momentan mein Hals brennt, meine Stimmung schwankt ständig und ich bin schnell genervt.
Diese ganzen Symptome habe ich das erste Mal seit der Teilentfernung wegen Knoten, die nun fast drei Jahre her ist.
In letzter Zeit habe ich nicht so akribisch auf die Ernährung geachtet, was ich nun wieder ernster nehmen werde und hoffe, ich hab es dann erstmal wieder im Griff.
Antworten
# RE: Wie äußert sich ein Hashimoto-Schub?Sylvia Amann-Imboty 26.03.2021 15:33
Hallo ihr,
Ich habe auch die gleiche Symptome... nur bei mir wurde Fibromyalgie diagnostiziert...
Antworten
# RE: Wie äußert sich ein Hashimoto-Schub?Christina 19.03.2021 07:59
Schön zu lesen, dass es anscheinend nicht nur mir so geht. Laut meiner Schilddrüsenärztin bin ich gut mit L-Thyroxin eingestellt und meine Schilddrüse sehe gut aus. Nur seltsamerweise habe ich immer mal wieder oben genannte Symptome, mal mehr mal weniger, mal nur eins und mal fast alle. Aber das kann ja eigentlich nicht sein, weil meine Werte ja "in Ordnung" sind.
Das ist leider sehr frustrierend, da anscheinend die Ärzte das einfach nicht wahrhaben wollen, dass man auch mit angeblich guten Werten Beschwerden hat und die Lebensqualität erheblich darunter leidet.
Antworten
# RE: Wie äußert sich ein Hashimoto-Schub?Rita 19.02.2022 06:16
Meine Werte waren nur leicht erhöht. Nach einem Szintigramm, bei dem viele Knoten festgestellt wurden, wurde mir die rechte Seite der Schilddrüse entfernt. Die histologische Untersuchung ergab eine Autoimmunerkrankung. Der Arzt sagte es sei Hashimoto. Mein Hausarzt hielt dies lange für möglich, weil die beiden Werte ( MAK / TAK) nur teilweise erhöht waren. Durch den historischen Befund besteht aber zu 100 % Sicherheit, dass es so ist.
Fazit: jeder Körper ist anders. Man sieht lange nicht alles auf dem Blutbild. Ich bin, von den Werten her, sehr gut auf L-Thyroxin eingestellt.
Trotzdem habe ich oft "Schübe" mit nervöser Unruhe, Müdigkeit, Extrasystolen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, heißem Kopf, übermäßigem Schwitzen, Magen und Darm Problemen und Schlaflosigkeit. Bin immer dankbar, wenn ein Schub vorbei ist.
Antworten
# Druck im HalsJay 06.11.2020 10:48
Ich habe viele dieser Symptome seit mehr als 12 Jahren und habe mehrmals meine Schilddrüse checken lassen und immer sagte man mir, dass dort alles in Ordnung sei und es nur stressbedingt ist.
Das Ganze belastet mein Leben schon so lange und kein Arzt kann mir helfen. Ich habe mich jetzt seit längerem mit Hashimoto beschäftigt und gehe stark davon aus, dass ich daran leide. Wissen tue ich es aber nicht. Es kommt bei mir vor, dass ich mehrere Monate bis Jahre kaum Symptome habe oder nur leichte, wie Haarausfall, Müdigkeit etc. Aber manchmal so wie jetzt gerade habe ich immer wieder mehrere Tage hintereinander einfach alles auf einmal, und am schlimmsten ist dieser Druck im Hals, ich habe ständig das Gefühl als müsste ich aufstoßen, aber es bleibt dann im Hals stecken. Wenn ich trinke oder esse, wird es immer schlimmer, es fühlt sich an, als würde sich in meinem Hals alles verengen, und es gibt kein Platz, um Trinken, Nahrung oder Luft aufzunehmen. Und dann bekomme ich natürlich auch Panik und das macht das ganze schlimmer.
Habe über mehrere Jahre Cannabis geraucht und hatte nie Beschwerden. Dann auf einmal waren diese ganzen Symptome da und ich dachte, es kommt vom Rauchen, habe aufgehört und das über mehrere Jahre, Symptome blieben trotzdem. Wie gesagt, nicht jeden Tag und manchmal auch nicht. Hatte z.B. fünf Jahre nicht geraucht. Symptome kamen und gingen dann, und ungefähr 1- 2 Jahre hatte ich nichts. Habe wieder angefangen zu rauchen und dann nach zwei Jahren fingen die Symptome wieder an, schlimmer zu werden (Druck im Hals, Herzrasen, Lustlosigkeit). Dann habe ich wieder aufgehört zu rauchen und die Symptome blieben.
Wenn ich Ärzten davon erzähle, sagen Sie mir immer, das meine Schilddrüse in Ordnung ist.
Antworten
# RE: Druck im HalsMike 23.11.2021 11:29
Hey Jay,
gewisse Teile Deiner Beschreibung erinnern mich an eine andere Krankheit, die bei mir (zufälligerweise fast zeitgleich mit Hashimoto) diagnostiziert wurde: die Eosinophile Ösophagitis (kurz: EOE). Vor allem das mit dem verengten Hals ist in den meisten Fällen eigentlich nicht so ein typisches Hashimoto Ding. Google das mal, und sprich mit Deinem Arzt über eine entsprechende Abklärung!
Antworten
# RE: Druck im HalsLysi 03.06.2021 11:26
Dann rauch doch wieder !
Antworten
# Nati 25.12.2019 09:14
Hallo, es ist beruhigend zu lesen, dass es auch andere mit solchen Symptomen gibt....
Ich habe immer zu Beginn meines Eisprungs Muskelverspannungen, Schwindel, verspanntes Zwerchfell, vertrage kaum noch Lebensmittel, abends ist meine Nase immer zu, als hätte ich Schnupfen, meine Augen sind empfindlich .. Dies dauert ein paar Tage, bis die Periode anfängt, dann geht es wieder los, schlimm...
Antworten
# Jessica 22.06.2022 08:10
Vielleicht mal Histamin-Intoleranz testen lassen. Gerade mit Nase zu Und Anfangserfolg Periode kenn ich zu gut …
Ich möchte dass jetzt auch testen lassen da ich den Verdacht habe.
Antworten
# Anonymos 12.12.2019 18:47
Wunderbarer Bericht. Nach manchen Berichten hat man das Gefühl was Lebensqualität angeht tot geweiht zu sein....
Antworten
# Achti 78 11.11.2019 17:26
Es sind exakt die Symptome, die ich auch habe. Fühle mich verstanden und es tut gut zu wissen, dass ich mit meinen Beschwerden nicht alleine bin. Danke Edel 1969. Achti 78
Antworten
# Edel1969 04.10.2019 13:07
Also ich glaube, dass ich alle paar Wochen einen 2- bis 3-tägigen Schub habe. Das läuft immer gleich ab. Erst nachts Blähungen und Grummeln im Bauch, dann am Morgen weicher Stuhl bis Durchfall, dann friere und zittere ich, die Augen jucken und brennen, die Hals- und Nackenmuskeln schmerzen wie verrückt, habe einen Film auf den Augen und sehe schlecht, der Kopf wird dumpf und alles ist im Nebel, kann keinen klaren Gedanken fassen, bekomme dumpfe oder auch mal stechende Kopfschmerzen, Heißhunger, bin kaputt und die Wadenmuskeln krampfen, der Hals brennt, muss husten und mich räuspern. Nach spätestens 3 Tagen ist der Spuk vorbei und ich bin fast symptomfrei. Ich kann mir das nur mit Schüben der Schilddrüse erklären. Laut Ultraschall ist wohl zu erkennen, dass sie sehr aktiv ist und gewesen sein muss.....
Antworten
# Kessy 71 08.11.2019 18:50
Das kommt mir sehr bekannt vor mit diesen Symptomen von den Schüben??
Antworten

Kommentar schreiben

Kommentare: Archiv

Hashimoto- Schub
1 Donnerstag, den 01. November 2018 um 17:45 Uhr
Ich habe die Krankheit schon seit Jahren. Leider habe ich meist gute Blutwerte und bekomme gar keine Medikamente. Nun habe ich wohl einen Schub. Bin manchmal zittrig und schwitze oft. Und hatte gerade Stress wegen einem Umzug. Habe auch zwei Knötchen an der Schilddrüse, die aber da bleiben durften bislang. Immer ein Kloßgefühl zur Zeit. Habe morgen einen Arzttermin. Hoffe, ich muss nicht zur OP. Bekomme dann Medikamente. Was kann man gegen das Kloßgefühl machen?

Weitere Artikel zum Thema Top
 naturstoffe=

Navigator-Medizin.de
Gibt es Naturstoffe, die vor Krebs schützen?

12 Heilpflanzen, die unser Ärzte-Team empfiehlt

Sie glauben an die Wirksamkeit von Heilpflanzen? Wir auch! Dabei gibt es aber Unterschiede – nicht alles, was aus der Natur ist, ist automatisch gut.

Wir möchten Ihnen 12 Arzneipflanzen vorstellen, deren Wirkung mittlerweile auch in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen wurde. Gegen Krebs, aber auch viele weitere Erkrankungen. Und die meisten dieser Naturstoffe kann man als Kombinationspräparate bekommen.

Mehr dazu lesen
Sie hier!