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In den ersten Wochen nach einer Hämorrhoiden-Operation muss man leider mit Schmerzen rechnen, vor allem beim Stuhlgang. Das hängt damit zusammen, dass die Operationswunde der besseren Heilung wegen häufig "offen" bleibt, also nicht komplett vernäht wird.

Wenn Ihnen Ihr Arzt zu einer operativen Entfernung der Hämorrhoiden rät, sollten Sie die relativ kurze Zeitspanne mit unangenehmen Schmerzen (im Vergleich zur langen Zeit mit den Hämorrhoiden) aber nicht zum Anlass nehmen, auf die Operation zu verzichten.

Haben Sie eine Frage? Dann stellen Sie sie gern und wir versuchen zu antworten. Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten)

Kommentare  
Gerda
Hallo an alle,
auch bei mir wurde die Milligan Morgan Methode angewandt. Die OP ist jetzt 9 Tage her. Entfernt wurden 3 Hämorrhoiden und einige Marisken, entlassen wurde ich einen Tag nach der OP. Die ersten Tage waren mit den Schmerzmitteln gut auszuhalten. Aber da hatte ich ja auch noch keinen Stuhlgang!
An Tag 5 gings los. Ich hatte mindestens 20 mal an dem Tag das Gefühl, ich müsse jetzt sofort aufs Klo. Es kam aber nichts, außer Luft. Es tat einfach alles nur weh. Am 6. Tag dann das erste Mal Stuhlgang, und ja, es war wie viele hier schreiben: Schmerzen, wie damals beim Kinderkriegen. 2 Tage lang war jeder Gang auf die Toilette (8 mal pro Tag) die Hölle. Danach bin ich immer direkt ins Bett, weil alles nur noch weh tat. Aber seit gestern wird es besser, ich konnte die Schmerzmittel drastisch reduzieren, der Druck auf den Damm lässt etwas nach, und der Toilettengang schmerzt auch kaum noch.
Meine Medikation zu Beginn: morgens und abends Novalgin 500 und zusätzlich 3 mal am Tag Ibuprofen 600. Dazu gab's täglich 1 Tüte Macrogol. Hinzu kam das Abduschen nach der Toilette und einmal täglich ein Kamillesitzbad.
Ich denke, ich hatte mehr Glück als viele andere, die hier schreiben. Aber vielleicht kann ich ja manchen, die es noch vor sich haben, Mut machen.
Hämorrhoiden-OP nach Milligan-Morgan
Hallo,
auch ich möchte in diesem Forum von meinen Erfahrungen berichten:
Ich hatte im vergangenen Jahr eine HAL-RAR-Operation, bei der zirkulär vier Hämorrhoidalknoten versorgt wurden. Meine Beschwerden danach ähnelten den hier von euch beschriebenen. Ich habe mich nahezu ausschließlich von Tabletten ernährt und war vollständig zugeschwollen. Selbst Wasserlassen kaum möglich, und beim ersten Stuhlgang bin ich vor Schmerzen fast kollabiert. Zwei Wochen lang war es die Hölle, danach signifikant besser und nach vier Wochen war ich praktisch schmerzfrei.
Leider gab es ein Rezidiv – einer der Knoten rutschte wieder hervor, und die nächste geplante OP war Milligan-Morgan. Meine Angst unbeschreiblich, habe bis zuletzt überlegt, ob ich es abblase und mit den Beschwerden lebe...
Vorgestern war meine OP. Mit Standardanalgesie am OP-Tag und der ersten Nacht. Danach nahezu schmerzfrei. Gestern Entlassung mit minimaler Medikation (2x tgl. 1 Ibu 400), alles ruhig. Habe zur Sicherheit Movicol eingenommen und ein bisschen vorsichtig gegessen. Erste Nacht zu Hause schmerzfrei; geschlafen wie ein Baby. Kaum Wundfluss, Blutungen schon gar nicht. Heute erster Stuhlgang, vor dem mir nach den Erfahrungen des letzten Jahres entsetzlich graute! Bei wirklich MINIMALEM Schmerz klappte alles prima. Meine Chirurgin riet mir, nach gründlichem Ausduschen den Popo trocken zu fönen, damit „die Keime im feuchtwarmen Milieu nicht Party feiern“. Nun hoffe ich, dass es nicht noch irgendwie kippt, bin aber zuversichtlich. Vor allem bin ich tausendmal froh, mich FÜR die OP entschieden zu haben.
Ich blogge hier bewusst, um zu zeigen, dass es nicht immer so schlimm ausgeht wie beschrieben. Sicherlich hängt es maßgeblich von der Kunst und Erfahrung des Chirurgen ab, und den kennt man vorher in der Regel nicht.
All jenen, die es schlimm erwischt hat, wünsche ich gute und schnelle Besserung. Es ist entsetzlich, was ihr durchleben musstet und müsst. Verliert nicht den Mut!
Allen, die noch vor der Entscheidung stehen: Traut Euch, es gibt auch weitaus bessere Verläufe (die nur eben meistens nicht gepostet werden).
Martina
Hallo,
ich hatte am 2. April meine Operation, und es ist die Hölle.
Ich habe drei Wunden, die mir immer noch starke Schmerzen bereiten. Ich bekomme starke Schmerzmittel, die nach einer Woche erhöht wurden. Mich hat es vor Schmerz nur noch geschüttelt. Ich hatte vorher keine Probleme. Erst in der Schwangerschaft bzw. bei der Geburt haben sich Hämorrhoiden und Marisken gebildet. Dass ich diesen Eingriff habe machen lassen, lag für mich vor allem an der Ästhetik. Ich konnte mir nicht ausmalen, was da auf mich zukommt. Aber jetzt muss ich da durch. Aber das ist wirklich das Schlimmste, was ich körperlich aushalten muss. Ich hoffe jeden Tag, dass es einfach viel besser wird. Ich kann nichts machen, außer liegen. Ich kann nicht sitzen und das Gehen verursacht ebenfalls Schmerzen.
Hatte Hämorrhoiden 3./4. Grades und wurde nach Parks operiert. Ich will einfach, dass es endlich verheilt.
Christian
Ich darf morgen wieder ins KK, da ich nach dem Stuhlgang extreme Schmerzen habe. Die OP ist 6 Monate her.
R. Feick
Ich wurde vor 2 Tagen am Po operiert. Nehme Schmerzmittel ein. Trotzdem habe ich Schmerzen. Was soll ich machen? Soll ich wieder ins Krankenhaus gehen?
OP
Hallo,
hatte vor 2 Jahren meine erste OP nach der Morgan-Methode. Ich müsste eigentlich wieder unters Messer, da eine zweite 3.-gradige Hämorrhoide festgestellt wurde, aber nur eine entfernt wurde. Ich werde die OP so lange wie möglich hinauszuzögern. Die Schmerzen nach der ersten OP in den ersten 24 Stunden waren nicht von dieser Welt. Unerträglich. Solange mein Problem für mich so erträglich ist, dass ich damit gut leben kann, werde ich eine 2. Operation zu 100% vermeiden. Gruß
Hämorrhoiden-OP
Hatte am Montag 19.02. Stapler-OP. Zwei Tage später hatte ich Blut im Urin.
Frage: Ist das normal?
Ich bin zufrieden
Meine OP ist jetzt vier Tage her. Es wurden drei Hämorrhoiden Stufe 3 plus eine Papille weggelasert. Natürlich merke ich noch am Darmausgang, dass dort gewerkelt wurde. Aber wirklich große Schmerzen habe ich nie gehabt. Schmerzmittel habe ich nicht gebraucht. Beim ersten Stuhlgang war es logischerweise nicht so schön. Aber heute war ich schon wieder eine kleine Runde mit dem Hund spazieren. Leichtes Nachbluten bzw. Nässen in den ersten Tagen ist normal. Aber das Schmerzempfinden ist halt sehr unterschiedlich. Esse jeden Morgen mein Müsli mit Flohsamen und zum Kaffee ein Glas Apfelsaft. Das macht bei mir den Stuhlgang fluffig. Lasst euch nicht verunsichern. Grundsätzlich ist eine solche OP eine sichere Sache.
Stefan: 57 Jahre, 204 cm groß, 114 kg schwer
Hemoroid (Hämorrhoiden 3.°)
Guten Tag,
vergangenen Freitag wurde ich operiert. Im Gegensatz zu jetzt, waren die Schmerzen vor der OP viel erträglicher. Sechster Tag, und ich zittere immer noch vor Schmerzen! Da hilft kein Schmerzmittel, keine Creme und kein Sitzkissen etwas. Die Schmerzen in der Heilphase, sind extrem unerträgliche Dauerschmerzen! Kann nicht liegen, nicht sitzen, nicht stehen – man läuft wie ein verrücktes Huhn durchs Haus. Und hinzu kommen zusätzlich die extremen Schmerzen beim Stuhlgang.
Da ich Morbus Crohn-Patient bin, habe ich mehrere und teils größere OP's, die über mehrere Stunden gingen, hinter mir. Aber keine dieser OP's war so schmerzhaft, wie die "kleine" Hämorrhoiden-OP!
Was hilft? Eisbeutel und beten ...
OP 3. Grades nach Milligan Morgan
Die erste Woche war recht anstrengend. Aber mit viel Ibuprofen einigermaßen erträglich. Die zweite Woche etwas besser. Jetzt, 6 Monate später, bin ich sehr glücklich darüber, ohne Beschwerden auf die Toilette zu gehen. Ich empfehle jedem, der mit Hämorrhoiden-Probleme zu tun hat, sie sich entfernen zu lassen. Am besten operativ, da alles andere keine dauerhafte Lösung ist.
In diesem Forum suchen Menschen nach Trost und Unterstützung, um sich besser zu fühlen und nicht allein zu sein. Aus diesem Grund empfehle ich dringend, vor der Operation diese Berichte nicht zu lesen, sondern erst danach. Es ist wichtig, sich auf die bevorstehende Operation vorzubereiten, und sich auf eine positive Genesung zu konzentrieren.
Hämorrhoiden-OP
Guten Tag,
ich hatte letzte Woche Donnerstag eine Hämorrhoiden-OP und liege seit 5 Tagen nur auf der Couch, da ich nicht richtig sitzen kann, geschweige denn schlafen. Die Schmerzen sind unerträglich. Habe mir ein Wärmekissen an den Po gelegt, um die Schmerzen ein bisschen zu lindern. Wie habt ihr das mit den Schmerzen überstanden? Was hat bei euch geholfen?
RE: Hat man nach einer Hämorrhoiden-Operation Schmerzen?
An Ron –
ich hoffe, dass es dir eines Tages wieder besser geht. Lass' nicht den Kopf hängen. Auch ich habe die "Arschkarte" gezogen, aber nicht so schlimm wie du.
Ich wünsche dir eine gute Besserung. Dein Thorsten
Hämorrhoiden OP/Levator
Ich bin Thorsten.
Eigentlich wollte ich nicht schreiben, aber nachdem ich über Ron gelesen habe, was ihm nach der Operation passiert ist, das wünsche ich keinem. Auch mir ist bei der Hämorrhoiden OP, die ich im Februar hatte, etwas zugestoßen. Die Operation war sehr schmerzhaft. Bin durch die Hölle gegangen. Nach 8 Wochen gingen die Schmerzen langsam zurück, und es ging aufwärts – dachte ich.
Doch dann merkte ich immer mehr, dass etwas mit meinem Darm/After nicht stimmte. Jeden Tag hatte ich starke Schmerzen, alles war verkrampft, und die Gasansammlung im Darm bekam ich nicht raus, was mich verrückt machte. Erst, wenn ich pupsen konnte, ging es besser. Aber bis ich pupsen konnte, vergingen etliche Stunden. Bis dahin, wie gesagt, Verkrampfung und Schmerzen. War bei 3 verschiedenen Proktologen. Jeder hatte eine andere Meinung. Der eine sagte, ich hätte ein Reizdarm, der 2. sagte, ich habe keinen Reizdarm, sondern eine Magen-Darm-Verkrampfung und der 3. meinte zu mir, ich hätte ein Levator ani Syndrom, das nicht heilbar wäre. Super, jetzt steh' ich da und weiß nicht, was ich noch machen soll?
Langsam habe ich die Schnauze voll, von die Ärzten. War auch im Krankenhaus in dem ich operiert wurde, und habe dort eine Untersuchung machen lassen. Aber es konnte nichts festgestellt werden. Habe dann noch Ultraschall-MRT- sowie CT machen lassen – ebenfalls mit negativem Befund. Gegen die Verkrampfung, also für die Entkrampfung, nahm ich die Medikamente: Duspatal, Buscopan, Pfefferminz- und Kümmelöl – aber nichts hat geholfen. Ich habe keine Ahnung, was ich noch machen soll.
Und das wegen einer Hämorrhoiden-Operation, die mir mehr Probleme schafft, als ich zuvor hatte. Hätte ich bloß nicht auf den Proktologen gehört, mich operieren zu lassen. Jetzt muss ich damit leben, was kein Zustand ist. Wenn man alles voraussehen könnte, hätte man einiges anders gemacht.
Thorsten
Reizdarm / Morbus Crohn
Ich bin es nochmal, Ron.
Ich wollte nur berichten, dass ich - nachdem ich im April wegen Hämorrhoiden 3. Grades operiert wurde – zusätzlich noch ein Reizdarm Syndrom/Morbus crohn bekommen habe. Das wünsche ich nicht mal meinem ärgsten Feind. Habe vor der Hämorrhoiden-OP noch 78 kg gewogen. Das war im April. Jetzt haben wir November, und ich wiege nur noch 67 kg.
Mein Leben ist nur noch ein Leidensweg. Kann nirgendwo mehr hingehen, ohne dass ich gleich wieder in die Hose machen muss. Da ich erst 25 Jahre alt bin, ist mein Leben zerstört. Früher war ich ein lebenslustiger Mensch, der jeden Scherz mitmachte. Heute sitzte ich auf dem Sofa, bin nur noch am Heulen und frage mich immer wieder, warum ich? Hätte ich die "sch..." Hämorrhoiden-OP bloß nicht machen lassen, dann hätte ich nicht das gehabt, was ich jetzt habe. Auch meinen Beruf als Fernfahrer kann ich vergessen, muss mich jetzt arbeitslos melden. Was kommt dann? Habe mir Pampers besorgt. Wie peinlich ist es, damit herumzulaufen wie ein Kleinkind, nur, um damit ich die Termine, die ich noch habe, hinbekommen kann, ohne die Hose vollzumachen. Sonst bleibe ich nur noch zuhause. Wenn ich nur dran denke, dass ich bis zum Lebensende damit leben muss, dann möchte ich nicht alt werden. Das ist doch kein Zustand, wenn man mehr als 10-mal auf die Toilette muss. Und dann mit Krämpfen im Magen-Darm-Bereich.
Ich werde erstmal aufhören mit Schreiben, und mich später nochmal melden. Euer Ron
An Ron
Hi Ron,
hier ein Leidensgenosse.
Hatte auch eine OP im Januar und quäle mich täglich. Das Problem ist, dass das Zeug nicht raus will. Ich muss, ich will, aber ich kann nicht. Bei mir geht das allerdings nur bis zum Mittag so. Morgens kommt viel bis sehr viel, und mittags habe ich das letzte bisschen rausgeprügelt. Ab diesem Moment fühle ich mich leer, aber so, als wäre nichts gewesen. Außer, dass alles wund ist und sich ausgeleiert anfühlt. Die Wunde heilt einfach nicht. Ist zwar erst 8 Wochen her, aber ich hatte vor 4 Jahren eine Stapler-OP, die der Anfang allen Übels war. Habe mich 4 Jahre gequält. Biss die Dinger so riesig waren, dass sie jetzt rausmussten und man mir After und Rektum plastisch rekonstruieren musste. Ich hoffe, du hast Fortschritte gemacht? Mein Status quo sind jetzt 4 Wochen, in denen sich nichts mehr verbessert hat. Der Vormittag ist ein Horror. Hatte damals Bio Feedback, was nichts geholfen hat. Ich musste sogar live ins MRT sxxxxxen. Dort hat man es auf meine Psyche geschoben. Ich weiß auch nicht mehr weiter…
Hoffe, du gibst mal ein Update. Morbus Crohn wurde mal ausgeschlossen. Aber wenn ich deine Story lese, denke ich natürlich auch nur Schlechtes.
Hämorrhoiden-OP/Reizdarm
Hallo,
ich bin es nochmal, Ron.
Da ich nach der Hämorrhoiden-Operation ein Reizdarm-Syndrom bekommen habe, war ich bei einem anderen Proktologen, der mir das gleiche sagte. Nämlich, dass es nicht mehr heilbar sei. Woraufhin in mir eine Welt zusammenbrach. Der Proktologe verschrieb mir Duspatal 200 mg. Das nehme ich schon über 2 Wochen (morgens und abends) ein. Bringen überhaupt nichts, die Tabletten. Habe bis zehnmal (10x) am Tag Stuhlgang, wobei nur Flüssiges oder nichts rauskommt. Vom Essen ist keine Rede mehr, habe schon ein paar Kilo verloren und 3x in die Hose gemacht, weil es unerwartet kommt. Das Leben macht keinen Sinn mehr, wenn man so etwas hat. Und das mit 25 Jahren. Meine Arbeitsstelle kann ich auch vergessen, den ich bin LKW Fahrer. Werde mich später noch mal melden. Ron
Wie lange brennen beim Stuhlgang?
Hallo zusammen,
wie lange hat es bei euch nach einer Marisken- und / oder Hämorrhoiden-OP beim Stuhlgang gebrannt? Meine OP ist jetzt genau eine Woche her. Mir geht es soweit jeden Tag besser, aber Stuhlgang ist die Hölle und verändert sich gefühlt gar nicht. Wurde das Brennen bei euch dann irgendwann allmählich besser und habt ihr Tipps, was man dagegen machen kann? Ernährung, Sitzbad usw. mache ich schon. Danke!
Sonja
Brennen
Hallo Sonja,
das Brennen hatte ich mehrere Wochen bei jedem Stuhlgang. Auch ich kann ein Lied davon singen. Machen kann man nichts, nur abwarten. Das einzige, was du machen könntest, wäre Salbe drauf schmieren. Bei mir hat es geholfen. MfG – S.
Brennen
Au weia ...! Danke für die ehrliche Antwort!
Brennen
Nichts zu danken ...
RE: Wie lange Brennen beim Stuhlgang?
Hallo Sonja,
ich wurde am 6.10. operiert und bei mir brennt es immer noch. Ich habe morgens 3 - 4x Stuhlgang, und bis nachmittags ist "Feuer im Hintern". Ich könnte ... :-( Ich hoffe jeden Tag, dass es besser wird ...
Hämorrhoiden-OP
Bei mir wurden Hämorrhoiden 3. Grades operiert. Die ersten 4 Wochen waren die Hölle. Schmerzen ohne Ende. Mit Oxycodon, Novalgin und 600 Ibu habe ich gegen die Schmerzen angekämpft. Ich habe echt 4 Wochen nur im Bett gelegen. Bin jetzt in der 6. Woche und verspüre nur noch ein ganz leichtes Brennen. Wenn ich Stuhlgang habe, muss ich allerdungs in 6 Sekunden ein WC erreichen. Aber bis ich meinen Popo in den Griff bekomme, wird noch eine Zeit vergehen. Das war mittlerweile die 3. OP dieser Art. Nach jeder habe ich gesagt, das lasse ich nie wieder machen. Aber die Alternative wäre gewesen, lebenslange Schmerzen mit 0 Lebensqualität. Lasst Euch helfen. Auch, wenn es ein paar Wochen sehr schmerzhaft ist. Bin auf dem Wege der Besserung.
Allen Leidensgenossen alles Gute.
Reizdarm zugeholt
Hallo,
nachdem ich mir die Hämorrhoiden im April habe entfernen lassen, was nicht ohne war, habe ich jetzt ein Reizdarmsyndrom bekommen. Ich bin am Ausrasten, und das alles wegen der Hämorrhoiden, die raus mussten. Ich kann die Wohnung nicht mehr verlassen weil ich immer wieder Stuhlgang habe, und es kommt nur flüssig oder nichts raus.
Manchmal sitze ich pro Stuhlgang 30 Minuten. Ich war ein gesunder
Mensch. Hatte nie Krankheiten. Außer mal die Grippe, sonst nichts. Und jetzt das. Bin erst 25 Jahre alt, und mein Leben ist zerstört. Ich weiß nicht mehr weiter. Wieso habe ich ein Reizdarmsyndrom?
Ich habe mit den Proktologen gesprochen. Auch er konnte nichts dazu sagen. Nur, dass ich damit leben müsste. Das war seine Antwort. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich mir die Hämorrhoiden nicht operieren lassen. Auch wenn ich 3. Grades hatte.
Hiermit verabschiede ich mich erstmal und wünsche euch allen eine gute Besserung. Ron
Hämorrhoiden
Hallo Ron,
kann es sein, dass du eine Colitis ulcerosa hast? Hört sich so an.
RDS / Morbus Crohn
Hallo, Dominik,
sorry, dass ich mich erst jetzt melde. Nach vielen Untersuchungen wurde bei mir festgestellt, dass ich kein RDS habe, sondern Morbus Crohn.
Und das, wegen so eine "sch..." Hämorrhoiden OP.
Das kann doch nicht sein, dass man sich von einer Hämorrhoiden-OP, die ohnehin schon sehr schmerzhaft war, so etwas weg holen kann. Nicht nur tagsüber, auch nachts muss ich öfter zum WC. Von Schlaf ist kaum noch die Rede. Mehr als 2-3 Std. sind nicht mehr drin. Habe auch sehr viel Gewicht verloren, weil ich fast nicht mehr essen kann und dann sofort wieder die Toilette aufsuchen muss. Da beneide ich die anderen, die das nicht bekommen haben.
Hilfe!
Ich brauche etwas Zuspruch wegen dieser Schmerzen!
Bei wem dauern die Schmerzen auch so lange an? Bei mir wurde nach der Darmspiegelung im Januar erst eine Analvenentrombose weggeschnitten und dann im März, im April und im Juli (jeweils am Ende des Monats) insgesamt 3 Hämorrhoiden Stufe 2 mit Gummiband entfernt. Die letzte OP ist jetzt also 3 Monate her.
Ich habe allerdings immmer noch große Schmerzen beim Sitzen sowie nach dem Stuhlgang. Obwohl ich die mir verschriebene Diltiazem Salbe 2 x täglich nehme. Beim Laufen und im Liegen ist es ok.
Bitte bestätigt mir doch mal jemand, dass er dies ebenso durchleiden musste, damit ich etwas Mut finden kann. Die Schmerzen sind heftig und kaum zum Aushalten. Bei einem von mir vereinbarten Termin beim behandelnden Proktologen, sagte der, es sei alles schön verheilt und die Hämorrhoiden hätten sich zurückgebildet ...
RE: Hilfe!
Ergänzung :
Der Proktologe sagte vor 1 Woche, ich hätte einen kleinen Riss im Darm. Muss jetzt 2 x täglich Diltiazem-Salbe nehmen. Es brennt aber immer noch beim Sitzen. Hat das auch jemand?
Hämorrhoiden / Marisken OP
Hallo zusammen,
meine OP ist jetzt 6 Tage her. Mir wurden 2 Hämorrhoiden und 2 Marisken entfernt .Ich habe die erste Zeit auch mit viel Schmerz zu kämpfen, aber es wird von Tag zu Tag besser. Ich hatte auch gedacht , dass der Heilungsprozess wesentlich schneller geht. Aber man muss wirklich mit ca. 4 Wochen rechnen. Nachblutungen, schmerzhaftes Druckgefühl und die Schwellungen sind Begleiterscheinungen. Ich trinke auch etwa 2 Liter am Tag. Kamillen- und Pfefferminztee sind meine Favoriten. Selter ohne Kohlensäure geht auch. Sitzbäder habe ich gleich in ein Kamillenbad umgewandelt, da man eine komplette Entspannung im Analbereich erhält. Wichtig, nicht pressen beim Stuhlgang, es kommt irgenwann sowieso. Zum Essen helfen bei mir Haferflocken, Jogurt und kleine Häppchen. Von großen Mahlzeiten sehe ich ab, denn alles was reinkommt, muss auch wieder raus. Weichmacher sind auch ganz wichtig. Kühlakku gegen die Schwellungen, Bauchmassage und den After ausduschen. Kompressen regelmässig wechseln und Stuhlgang im Stehen helfen mir. Ich wünsche allen Leidensgenossen gute Besserung! Euer Tom
Hämorrhoiden-OP
Hatte am 16.10.23 meine Hämorrhoiden-Operation 3./4. Grades. Vor der Operation hatte ich schon Schmerzen, aber was für Schmerzen ich jetzt habe, das kann man sich nicht vorstellen. Trotz Schmerztabletten, die ich nehme. Und den Stuhlgang habe ich noch vor mir. Ich bin mal gespannt, ob ich Verstopfung bekomme, weil ich auf dem Beipackzettel gelesen habe, dass man Verstopfung/Durchfall bekommen kann. Ich lasse mich einfach überraschen. Trotz 2 Liter Wasser am Tag, was natürlich meine Blase in Mitleidenschaft zieht und ich fast jede Stunde, ob Tag oder Nacht, auf die Toilette gehen muss – was wirklich nerven kann. Ich hoffe, dass die Schmerzen nicht zu lange anhalten, es bald ein Ende hat und es langsam besser wird. MfG an alle Leitgenossen – Elmar
Habe das schon hinter mir – Tipps!
Hallo,
meine OP ist mittlerweile über drei Wochen her, ich habe, weiter unten, unter: "Schmerzen werden besser nach Milligan/Morgan OP – alles wird gut", ein paar Tipps gesammelt, die mir geholfen haben. Es wird nach dem ersten Stuhlgang auf jeden Fall viel besser (ein paar Stunden bis einen Tag später). Ich würde auf jeden Fall einen Stuhlweichmacher nehmen (z. B. Laevolac), sonst kann das mit der Verstopfung echt schmerzhaft werden. LG und alles Gute
PS.: Ich habe kaum mehr Schmerzen beim Stuhlgang und brauche keine Schmerzmittel mehr, aber es juckt teilweise noch ziemlich durch die Heilung und die Nähte, die noch nicht aufgelöst sind und rausstehen.
Hämorrhoiden 3./4. Grades
Dank für den Tipp. Betrifft: Weichmacher.
Habe den Stuhlgang jetzt hinter mich gebracht. Und, was habe ich bekommen? Verstopfung! War ja klar. Halleluja, was für Schmerzen.
Werde mir bei der Apotheke ganz schnell den Weichmacher besorgen. Ich hoffe, danach wird es besser. MfG Elmar
RE: Hämorrhoiden 3./4. Grades
Hallo Elmar,
Du kannst auch Flohsamenschalen nehmen und diese vor dem Essen trinken. Ganz wichtig dabei ist, dass Du 2 große Gläser nachtrinkst, sonst wirkt das nicht richtig. Alles Gute ... Ein Leidensgenosse
Verstopfung
Danke für den Tipp. Werde ich auch ausprobieren.
Nach 3-maliger Verstopfung, habe ich die Schnauze voll. Die Schmerzen sind unerträglich und kaum auszuhalten, bei mir wenigsten. Habe mein Essen umgestellt. Esse nur noch, was flüssig ist – Hühnersuppe, Milch mit Haferflocken etc. Schmerztabletten nehme ich nicht mehr, trotz der Schmerzen. MfG Elmar
L tyroxinHämorrhoiden-OP
Hallo,
ich bin Benjamin, 39 Jahre alt, und komme aus Berlin.
Vor 5 Tagen wurde ich wegen Hämorrhoiden operiert. Aus einer Hämorrhoide wurden 2. Gut so, da muss man nicht 2 x leiden. Der Arzt sagte mir nach OP, ich solle mit den Schmerztabletten gar nicht erst warten bis Schmerzen kommen, sondern sie sofort nehmen. Aktuell sind es 4 x täglich Novaminsulfon. Am 2. & 3. Tag nach der OP hatte ich, trotz vielem trinken, 2-3 x am Tag Verstopfung. Soll wohl an der Vollnarkose liegen. Heute ist Tag 5, und im Liegen keine Schmerzen mehr. Der Stuhlgang schmerzt aber, hallo. Danach wird mit Po-Dusche gespült, Toilettenpapier getrocknet und eine nicht sterile Kompresse mit Ratiopharm Panthenol Wundbalsam zwischen die Pobacken gelegt und 2-3 x am Tag gewechselt. Dann lege ich mich ca. 10 Minuten hin, und mir geht es wieder gut. Die Wunde hat sich beruhigt. Übrigens, nehmt Panthenol oder Wundsalben, keine Zinksalbe, da sie die Wunde austrocknet und das nicht förderlich ist, so mein Arzt. Bin heute auch schon 20 Minuten mit dem Hund spazieren gegangen, und war überrascht, wie gut das ging.
Achtet auf eine eiweiß-, vitamin- als auch ballaststoffreiche Ernährung, um euren Körper bei der Arbeit zu unterstützen.
Nach aktuellem Stand kann ich sagen, ich laufe keinen Sprint & auch keinen Marathon, aber mir geht es nach 5 Tagen (ausgenommen Stuhlgang) nicht so schlimm, wie vielen noch nach Wochen oder Monaten die hier schreiben. Sicher, Blähungen & Blut sind nicht toll. Aber ich renne seit 4 Jahren mit Hämorrhoiden 3. Grades rum, auch weil mir Corona ein Bein stellte. Es wurde feucht zwischen den Pobacken, man ist ständig auf dem Klo, um es zu trocken, es juckt und als Kirsche auf der Sahnetorte, hatte ich regelmäßig Analthrombosen. Manchmal bis zu 3 auf einmal. Und zwei Analfissuren hatte ich auch schon. Wer das hinter sich hat, schafft auch den Heilungsprozess. Liegt viel und hört auf euren Körper. Freut euch über Freunde und Familie, die euch Unterstützung anbieten und nehmt sie an. In 3 Wochen soll ich das Schlimmste hinter mir haben & nach 6-8 Wochen soll es komplett ausgeheilt sein. Nächste Woche (9 Tage nach der OP) habe ich noch mal einen Termin zur Nachsorge.
Ansonsten alles Gute an alle Betroffenen und die, die es vor sich haben. Lasst es machen, es wird nicht besser, sondern schlimmer.
Brennen Wochen nach OP
Hallo Leidensgenossen,
ich bin jetzt mittlerweile 4 x an Hämorrhoiden operiert worden. Alles im Abstand von sechswöchigen "Heilphasen", dann immer die nächste OP (Gummiband). Ich hatte Hämorrhoiden Stufe 2. Die letzte OP ist jetzt 9 Wochen her. Dennoch habe ich nach dem Stuhlgang immer noch ein Brennen, das stundenlang anhält. Ich habe hier schon gelesen, dass dieses Brennen bis zu einem halben Jahr anhalten kann. Kann mir das bitte mal jemand bestätigen, der das gleiche Leiden hat? Ich denke, das würde mich etwas beruhigen. Besten Dank und Gruß an alle – Richard
RE: Brennen: Wochen nach der OP
Haben andere nach 10 Wochen auch noch dieses "Brennen"?
Beschwerden über lange Zeit
Meine OP ist 13 Wochen her, und noch lange ist nicht alles in Ordnung. Es wurden zwei Hämorrhoiden entfernt. Meine Wunden sind bis heute nicht vollständig verheilt. Sie reißen immer wieder auf. Daher habe ich nach fast jedem Stuhlgang (2 bis 3-mal am Tag) Schmerzen und Blutungen. Brennen und Druckgefühl sind ebenfalls noch vorhanden.
Seit ein paar Tagen habe ich etwas Eiter gesehen, ich muss das mal beobachten. Wenn es nicht besser wird, muss ich wohl erneut zum Arzt, wohin ich nie wieder gehen wollte.
RE: Beschwerden über lange Zeit
Hallo Anne,
bei mir ist es ebenso. Daher gebe ich Dir mal ein feedback. Alle schreiben hier von Schmerzen, aber keiner baut den anderen auf. Hab' Geduld, es wird besser werden, aber das braucht an diesen Stellen im Körperinneren eben viel Zeit. Meine letzte OP (insgesamt 4 Hämorrhoiden-OPs (Gummiband, Stufe 2) ist jetzt ebenfalls 3 Monate her, und ich kann immer noch nicht ohne Schmerzen sitzen. Es brennt, zwickt und schmerzt. Trotz Salbe, die man mir gestern beim Proktologen verschrieben hat. Wir müssen Geduld haben. Das wird (hoffentlich) bald besser werden.
Hoffnung
Das stimmt! Es wird noch besser! Auf jeden Fall ist es immerhin schon jetzt ein besserer Zustand, als zuvor mit der heftigen Entzündung! Wenn alles vorbei ist, blicke ich wahrscheinlich nie wieder zurück – und freue mich!
RE: Hoffnung
Ja, genau. Auf diesen "schönen Moment" müssen wir hindenken! Dann haben wir es überstanden.
RE: Beschwerden über lange Zeit
Hallo Anne,
schreibe doch mal, ob es bei Dir dann besser geworden ist, und was der Arzt gesagt hat. Das würde ja auch diejenigen interessieren und beruhigen, die dies hier lesen ... Gruß Richard
Narbe nach der MM
Ich möchte gerne diejenigen ansprechen, die bereits die OP erfolgreich hinter sich haben.
Nach etwa 3 Monaten habe ich bemerkt, dass sich bei mir eine Narbe gebildet hat, die sich wie eine kleine Erhebung anfühlt.
Die OP, der ich mich unterzogen habe, wurde nach der Miligan-Morgan-Methode durchgeführt. Die Narbe verursacht keine Schmerzen, ist jedoch deutlich spürbar.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir sagen, ob die Narbe im Laufe der Zeit flacher wird? Ich wäre sehr dankbar für eure Erfahrungswerte.
Keine Hämorrhoiden Probleme
Hi,
mein Name ist Helmut, bin 35 Jahre jung und habe noch keine Hämorrhoiden-Probleme. Aber mein Freund um so mehr. So, wie ich das weiß, hat er 3. Grades und muss operiert werden. Da ich ja neugierig bin, habe ich solange gesucht, bis ich auf dieses Forum gestoßen bin. Ich wollte nur wissen, was auf einen zukommt, wenn man die Operation hinter sich hat! Nachdem ich das aber alles mehrmals gelesen habe, habe ich nur gedacht, das kann doch nicht wahr sein, was hier alles so drin steht! Ich bin froh, dass ich keine vergrößerten Hämorrhoiden habe. Gott sei Dank. Das Dumme ist nur, dass ich das hier gelesen habe.
So etwas speichert man im Hinterkopf – und dort bleibt es. Sollte es mir in ein paar Jahren auch passieren, dass meine Hämorrhoiden so groß sind, dass sie operiert werden müssen, weiß ich jetzt schon, was auf mich zukommt. Weil ich das gelesen habe. Oder man hat Demenz. Da vergisst man schnell wieder, was man nicht haben möchte. Genauso wenig wie das, was Tobias hat. Das wünsche ich keinem. In meiner Verwandtschaft ist einer Arzt, der im Krankenhaus arbeitet. Und den habe ich wegen der Hämorrhoiden-OP befragt, weil mein Freund es hat. Und, ob die Schmerzen nach der Operation wirklich so schlimm sind!
Normalerweise nicht, es käme drauf an, wie weit fortgeschritten es ist, und wie der Körper es verkraftet. Aber so schlimm wäre das nicht. Das war seine Antwort. Wem glaubst du mehr? Dem Arzt oder denen, die etwas schreiben. Ist auch egal. Das einzige, was mich tierisch nervt, sind all die negativen Nachrichten, die ich lese. Es stimmt schon, was andere schreiben. Aber man sollte lassen, alles nur negativ zu bewerten. Ich bin dabei, so etwas nicht zu schreiben! Und es stimmt, dass die Leute, die nur negatives schreiben, das nur einmal tun. Danach hört man nichts mehr von ihnen.
MfG – Helmut
Hämorrhoiden-OP
Hallo Helmut,
Du hast wirklich leicht reden!
Ich erzähle von meinem Leidensweg und berichte nur die Wahrheit. Ich habe die Stapler-OP nach Longo (Hämorrhoiden 3./4. Grades) seit 6 Tagen hinter mir und habe bis heute Schmerzen, die nicht von dieser Welt sind. Ich wurde nach 2 Tagen aus dem KH entlassen, und habe mich zuhause 3 Tage mit Sauschmerzen gequält. Bis hin zum Ohnmachtsgefühl!!
Ich weiß nicht, ob es bei mir eine Ausnahme ist, was die Schmerzen angeht, aber ich kann sagen, dass es alles andere als schön ist. Ich wurde im Leben schon öfters operiert, aber diese Art von Schmerzen hatte ich noch nie in meinem Leben. Ich bin aber auch zuversichtlich und guter Dinge, da ich die "Sch...e" nach knapp 15 Jahren endlich los bin.
Nun möchte ich mitteilen: Überlegt euch vorher, welche Methode ihr in Betracht zieht. Bei mir, wie gesagt, ist es die Hölle. Es soll aber auch eine Methode geben, die "Rafaelo"-Therapie genannt wird, und schmerzfrei sein soll.
Ich bin momentan wieder im KH und bekomme Opiate, die mir helfen sollen. Ich wünsche allen eine gute Besserung und – Kopf hoch, es kommen bessere Zeiten.
Liebe Grüße, Daniel
Leute, die nicht antworten
Hi Rita,
ich habe deinen Hilferuf gelesen. Gut, dass dich dein Mann in ein anderes Krankenhaus gefahren hat.
Nach der OP hat man meistens Schmerzen, aber nicht so schlimm, wie du es beschrieben hast. Ich hoffe, dass die Ärzte bei dir etwas finden, denn auch ich hatte Schmerzen nach der OP. Aber nicht so schlimm, wie du. Ich halte dir und deinert Familie fest die Daumen, dass es dir nach der Untersuchung besser geht. Dein Sohn hat recht mit dem, was er geschrieben hat. Ich wünsche dir alles Gute – Anonym bleiben
Schmerzen wie verrückt
Hier ist Rita noch mal. Ich wollte noch etwas hinzufügen.
Hätte ich meinen Mann nicht, der sich liebevoll um mich kümmert, ich weiß nicht, wie ich das alles alleine hätte bewältigen können. Denn ich liege den ganzen Tag nur auf dem Sofa, und krümme mich vor Schmerzen. Nicht mal die Geburt meiner 2 Kinder war so schmerzhaft, wie das, was ich jetzt an Schmerzen habe. Ich bin kein Kind von Traurigkeit, aber das bringt mich um. Und gegessen habe ich in 4 Tagen so gut wie nichts.
Ich weiß keinen Rat mehr, was ich noch machen soll. Nach der Operation bis jetzt, bereue ich jeden einzelnen Tag. Ich weiß nicht, wie andere das schaffen, wenn sie alleine leben! Mein Mann kann mich noch nicht mal zum Arzt fahren, wegen der Schmerzen, die ich habe. Bin nur noch am Heulen und am Fluchen. Wie soll das weitergehen? Und das soll ich noch wochenlang durchmachen?
Jetzt bitte ich euch, wenn ihr das gelesen habt, was soll ich machen??
Ich würde mich freuen, wenn ich eine Antwort bekomme würde. Eure Rita
RE: Schmerzen – wie verrückt.
Hallo Rita,
Du hast ja jetzt bereits 4 Wochen geschafft und die Schmerzen werden langsam immer weniger. Das ist ein sehr langsamer Prozess, aber Du wirst es schaffen! Gt ist das tägliche Ausduschen mit warmen Wasser. Achte auf den Wasserstrahl, dass dieser nicht zu fest ist. Und nichts Scharfes essen, das brennt dann natürlich beim Stuhlgang. Alles Gute und – wie gesagt – Du wirst es schaffen. Es ist eine Frage der Zeit.
Hämorrhoiden OP
Hilfe,
mir wurden vor 5 Tagen die Hämorrhoiden (3. Grades) raus operiert und konnte noch am selben Tag wieder nach Hause gehen. Habe mich nach der OP nur noch gekrümmt vor Schmerzen – und es wird immer schlimmer. Kann nachts nicht mehr schlafen vor Schmerzen. Trotz der Schmerzmittel, die ich einnehme. Es bringt nichts. Die Schmerzen bringen mich um. lch weiß nicht mehr, was ich machen soll? Habe schon im Krankenhaus angerufen, ihnen alles über die Schmerzen, die ich ertragen muss, erklärt und sogar am Telefon geheult. Die Antwort des Arztes war, dass nach so einer Operation mit Schmerzen zu rechnen ist. Ich solle mir vom Hausarzt starke Schmerztabletten verschreiben lassen. Zu mehr hat er sich nicht geäußert.
Ich habe im Leben nicht gedacht, dass es solche Schmerzen sind. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich die Operation nicht machen lassen. Der Stuhlgang, den ich mehrfach am Tag habe, hat mir noch den Rest gegeben. Die Schmerzen, die ich habe kann sich niemand vorstellen, der sie nicht selber hat. Auch ich wurde auf Milligan Morgan Art operiert.
Vielen Grüße an alle – Rita
Betrifft: Antworten
Meine Mutter haben wir – wegen der starken Schmerzen – noch am selben Tag (Dienstag, den 12.09.23) in ein anderes Krankenhaus gefahren, .
Ich wollte mich bei euch allen für die Antworten bedanken, die wir von euch (nicht) bekommen haben. Jeden Tag wird hier geschrieben und gelesen, was für Schmerzen man nach der Operation hat. Das ist auch wichtig! Aber Antworten kann man hier nicht erwarten. Das ist traurig! Hauptsache, ich kann meinen Senf dazugeben. Nur das zählt hier. Mehr nicht.
Trotzdem vielen Dank.
Ritas Sohn
Antworten bekommt man hier nicht
Hallo an Ritas Sohn,
rein zufällig bin ich heute mal reingegangen, und habe den Bericht von dir und deiner Mutter gelesen.
Auch ich habe öfters mal versucht eine Antwort zu bekommen, aber vergeblich. Ich weiß wie das ist, wenn man solche Schmerzen hat, habe es selber erlebt. Ich wurde im Januar nach der Milligan Morgan Methode operiert (auch 3. Grades). Jeder kann nur über seine Krankheiten schreiben, mehr aber auch nicht. Denn jeder soll wissen, wie schlecht es dir geht. Um Mitleid zu bekommen wird (vielleicht) noch etwas dazu gedichtet, um die Schmerzen schlimmer erscheinen zu lassen, als die der anderen hier.
Grüß' deine Mutter von mir. Und, es war richtig, dass ihr in ein anderes Krankenhaus gefahren seid. Silke
Schmerzen nach Milligan/Morgan werden besser
Für Rita leider zu spät, aber zur Beruhigung und als Tipp für alle zukünftigen Leser:
Ich hatte am 29.09.2023 eine Hämorrhoiden-OP (3.+4. Grades) nach Milligan Morgan und empfand die Schmerzen danach auch ohne Stuhlgang und trotz der Schmerzmittel sehr schlimm. Ähnlich einer Geburt, sozusagen. Es ging mir wirklich dreckig, ich konnte aber, Gott sei Dank, im Krankenhaus bleiben. Habe aufgrund von Übelkeit, Kreislauf, Schmerzen und Angst vor dem Stuhlgang die ersten 3-4 Tage kaum/nicht gegessen. Selbst das Pinkeln war schwierig. Aufgrund von Schmerzen, Taubheit und Problemen, locker zu lassen.
Jetzt die gute Nachricht:
Es ist, nach dem ersten Stuhlgang vier Tage nach der OP, als ich mich endlich zum Essen überwunden hatte, nach zuerst natürlich größeren Schmerzen extrem schnell extrem viel besser geworden! Außerdem empfindet jeder anders und es gibt viele Menschen, die mit Schmerzmitteln gut durchkommen und gar nicht in dem Ausmaß leiden müssen. Jetzt noch ein paar Tipps, die ich gerne vorher gewusst hätte, mir aber geholfen haben:
1) unbedingt Stuhlkontrolle (=Weichmacher) nehmen (z.B. Lactulose). Allerdings kann das zu Blähungen, die ja durch die Wunden auch schmerzhaft sind, führen, daher:
2) Windwasser/Antiflat oder ein anderes Blähungsmittel kombinieren, das spart immens viel unnötige Schmerzen,
3) viel Trinken und auch Essen nicht vermeiden sobald es halbwegs geht, sonst zögert man es nur hinaus. Die Angst davor ist schlimmer, als wenn man es endlich hinter sich hat. Und mit Weichmachern ist es nicht so schlimm,
4) Schmerzmittel nehmen, was geht (wenn nötig) und sich nicht von Ärzten ausreden lassen, die die Schmerzen unterschätzen,
5) falls Probleme beim Wasserlassen/Stuhlgang bestehen, in die warme Dusche stellen oder in eine kleine Wanne/Sitzbad mit lauwarmen Wasser setzen. Das entspannt, hilft beim Ansteuern und nimmt Druck und Schmerzen,
6) ich habe nach ein paar Tagen Anulind, eine klassische Hämorrhoiden Salbe für die äußerlichen Wunden, bekommen, die nach meinem Gefühl aber eher gereizt als geholfen hat. Ergibt für mich auch Sinn, es sind ja keine Hämorrhoiden mehr, sondern Wunden. Bin daher jetzt auf Zinksalbe umgestiegen. Das hilft extrem gegen das Brennen durch Sekrete oder Stuhl, weil es einen guten Schutzfilm macht und es den Bereich eindeutig beruhigt.
Mehr fällt mir gerade nicht ein. Auch, wenn die anfänglichen Schmerzen in meinem Fall subjektiv sehr schlimm waren und ich echt verzweifelt bin (inklusive Heulen etc.), hat sich die OP auf jeden Fall gelohnt. Es wird jeden Tag besser und ist jetzt wirklich gut erträglich. Ich hoffe, ich konnte ein bisschen Mut machen. Wie gesagt, Menschen sind einfach unterschiedlich und manche haben kaum oder nur kurz Beschwerden. Aber selbst im schlimmsten Fall dauert es nicht ewig und wird dann schnell besser.
Viel Glück und Zuversicht für eure OP. LG – SFB
RE: Schmerzen nach Milligan/Morgan werden besser
Danke für deinen Beitrag. Du gibst sehr hilfreiche Tipps.
Hämorrhoiden 3/4. Grades
Hallo an alle,
auch ich habe die Kommentare gelesen. Heute in 1 Woche werde auch ich operiert. Was soll ich sagen zu dem, was hier alles so geschrieben wird? Ich kann nur eines sagen: Jeder Arzt, der dich operiert ist anders. Der eine versteht was von der Hämorrhoiden OP, der andere nicht. Ich kann nur beten, dass der Arzt, der mich operiert Ahnung hat. Sonst habe ich die "A...Karte" gezogen. Entweder läuft bei mir alles positiv, oder ich gehöre zu den Leuten, die nur negative Erfahrungen gemacht haben.
Werde mich später nochmal melden. Sven
Hämorrhoiden 3. Grades
Hallo,
was ich nicht verstehe, ist, dass viele Leute hier an den Hämorrhoiden 3. Grades (meistens nach der MM-Methode, so wie ich auch) operiert werden, aber die einen (mit leichten Schmerzen) nach 6-8 Wochen geheilt sind, andere dagegen erst nach 4-8 Monaten mit sehr viel Schmerzen.
Woher kommt das? Das verstehe ich nicht? Liegt es am Arzt, am Alter oder an etwas anderem?
Ich werde am 12.September operiert und habe jetzt ein wenig Angst vor der OP. Denn ich weiß nicht, was auf mich zukommt, wenn ich die OP hinter mir habe. Habe ich Glück?
MfG – Ulrich
Hämorrhoiden OP 3. Grades hinter mir
Hallo, Ulrich,
auf deine Antwort – auch ich hatte Hämorrhoiden 3. Grades und wurde wie fast jeder andere auf Milligan Morgan operiert. Meine Operation war im Januar. Ich habe ebenfalls im Forum gelesen, dass die OP-Wunde bei den einen schneller und mit weniger Schmerzen verheilt, als bei vielen anderen hier. Auch bei mir hat es sehr gut geklappt. Der Arzt, der mich operierte, machte das nicht zum erstmal, und das habe ich nach der Narkose, als ich aufwachte, gemerkt. Ich hatte schon Schmerzen, aber erträglich. Man konnte es gut verkraften. Auch die Tabletten, die ich danach genommen habe, haben die Schmerzen noch etwas mehr gelindert. Nachts konnte ich sehr gut schlafen, mit Schmerzen. Das ging 2 Tage gut, bis ich das erste Mal Stuhlgang hatte. Das war in den ersten paar Minuten sehr unangenehm, aber danach ging es wieder. Nur, was mich am meisten genervt hat, war das Wundsekret samt Blut, das mehrmals am Tag rauskam. Jedes Mal musste ich mir eine neue Binde reinlegen. Auch das Sitzen hat bei mir länger gedauert, weil der After angeschwollen war und das wehgetan hat – trotz Sitzring.
Aber sonst kann ich mich nicht beschweren. Habe nach jedem Stuhlgang meinen Hintern/After mit Feuchtigkeitstüchern gereinigt, was genauso gut und schnell ging, als sich jedes Mal abbrausen zu müssen. Das war für mich zu viel Aufwand.
Jetzt zu dir Ulrich: Lass dich operieren. So schlimm wird das nicht. Geh deinen Weg! Horst
3. Grades
Hallo an alle,
ich bin Bärbel und habe die Berichte über die Schmerzen nach einer OP gelesen. Viel brauche ich nicht mehr schreiben, denn es wurde schon alles gesagt.
Auch ich hatte Hämorrhoiden 3. Grades und wurde im Mai operiert. Es stimmt schon, nach der OP hat man meistens Symptome, wie zum Beispiel Schmerzen beim Stuhlgang, geschwollenen After, Druck im Darm, Brennen sowie noch weitere Schmerzen, die hinzukommen können. Auch ich habe das alles mitgemacht. Bis ich endlich schmerzfrei war, hat der ganze "Spaß" bei mir ca. 8 Wochen gedauert. Auch bei mir gab es GZ/SZ. Da muss man durch. Ich habe die Operation nicht bereut und bin froh, endlich alles hinter mir zu haben.
Die meisten Symptome, von denen ich geschrieben habe – außer Stuhlgang – hatte ich auch schon vor der Operation. Nur, dass ich über 1 Jahr damit rumgelaufen bin. Ich bin froh, dass mein Chef mich nicht entlassen hat, weil ich wegen dieser Hämorrhoiden-OP 8 Wochen krankgeschrieben war. Ich würde es immer wieder machen lassen. Viele Grüße – Bärbel
Häufigkeit Stuhlgang
Moin Bärbel,
geht mir ähnlich. Die Schmerzen werden immer weniger. Bin bei Woche 5, gehe aber schon seit einer Woche wieder zur Arbeit, da Toilettenpapier schon wieder – aufwendig, aber machbar – geht. Wie häufig hast Du Stuhlgang morgens? Bei mir bis zu 5-mal. Mit mehr oder weniger Menge. Das nervt natürlich extrem. War das bei Dir auch so? Falls ja, hat es sich nach 8 Wochen normalisiert?
Betrifft Stuhlgang
Hi, Andreas,
betrifft deinen Stuhlgang:
Wenn ich das richtig gelesen habe – 5 x morgens, oder über den ganzen Tag verteilt – das habe ich nicht.
Bei mir ist es meistens morgens nach dem Aufstehen sowie nachmittags nach dem Essen. Vorher musste ich auch mehrmals, aber nicht so oft wie du. Bei mir war es nach 5-6 Wochen wieder normal. Hast du das deinem Proktologen erzählt? Das mit dem Stuhlgang?
Normal ist das nicht. Nicht dass du einen RDS hast ? Das hört sich so an. Wenn nicht, lass' dir von deinem Proktologen oder Hausarzt Duspatal 200 mg verschreiben. Das hilft gegen Durchfall/Verstopfung. Ich habe es anfangs auch genommen.
Bis dahin – Bärbel
März: Hämorrhoiden raus!
Hallo an alle,
die noch eine OP vor sich haben, und diesen Bericht lesen. So schlimm ist das nicht, wie viele andere behaupten.
Jetzt zu mir:
Meine Hämorrhoiden kamen im März raus. Hatte 3. Grades, wie die meisten hier. Nach der OP im Krankenhaus, musste ich 3 Tage dort bleiben. So schlimm war es nicht. Mit Schmerzmitteln konnte man die Schmerzen lindern.
Die erste Woche war allerdings doch schlimm. Besonders der Stuhlgang, der war nicht ohne. Auch das austretende Wundsekret und das Blut, waren nicht angenehm. In der zweiten Woche ging es mir mit den Schmerzen schon etwas besser. Wundsekret und Blut wurden auch weniger. Später, in der 3.-4. Woche, waren die Schmerzen noch weniger. Das Wundsekret und das Blut auch. In der 5.-6. Woche, waren die Schmerzen fast weg. Wundsekret und das Blut auch. In der 7.-8. Woche waren die Schmerzen weg.
So schlimm war es nicht. Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Ich würde mich immer wieder operieren lassen. Wurde auch auf Milligan Morgan Art operiert. Ich habe Glück gehabt, dass mich ein erfahrener Arzt operierte.
Wenn ihr eine Hämorrhoiden OP vor euch habt, fragt den Arzt, ob er schon öfter solche OP's gemacht hat. Wenn ja, dann seid ihr in sicherer Hand. Reinhard
Krankenhaus: Verlängerung
Hi,
ich bin es nochmal, Ron.
Normalerweise würde ich jetzt – Freitag, den 08.09.23 – zuhause sitzen. Aber leider wurde mir ein Strich durch die Rechnung gemacht. Wegen der gestrigen Blutung in der Nacht. Nach dem Stuhlgang fing es an zu Bluten und hörte nicht mehr auf.
Musste zum zweiten Mal operiert werden, und das innerhalb von drei Tagen. So, wie ich es verstanden habe, musste was genäht werden. Beim Stuhlgang wäre etwas aufgerissen, erklärte mir der Arzt heute bei der Visite. Ich solle mehr Wasser trinken. Mindestens 3 Liter. Und bis Montag solle ich zur Kontrolle noch im KH bleiben. Sollte am Montag alles in Ordnung sein, könne ich Dienstag nach Hause.
Ab sofort werde ich 3 Liter Wasser trinken. Obwohl ich eine schwache Blase habe. Auch das mit dem Stuhlgang werde ich jetzt ändern. Bevor ich um Hilfe bitte werde ich versuchen, das allein hinzubekommen. Beispielsweise die Afterreinigung. Auch, wenn das sehr weh tut. Heute Morgen waren die Schmerzen unerträglich, aber mit Schmerztabletten geht es jetzt wieder. Es gibt ein Sprichwort: "Was einen nicht tötet, macht einen härter!"
Trotz der Schmerzen denke ich immer wieder, dass auch das mal vorbeigeht. Heute in einem Jahr werde ich daran denken, dass die Hämorrhoiden entfernt wurden und ich froh sein kann, die OP nicht länger hinausgezögert zu haben. Ich sage mir auch immer, dass andere, die operiert wurden, ganz sicher ebensolche Schmerzen haben – egal, nach welcher Methode sie operiert wurden. Man muss positiv denken, dann ist es halb so schlimm.
Wenn es jetzt keine Komplikationen mehr gibt und die Schmerzen erträglich bleiben, werde ich die letzten Wochen gewiss auch noch schaffen. Ich bin schon froh, wenn die Afterschwellung in einer Woche zurückgeht und das Wundsekret samt Blutung in 2-3 Wochen ebenfalls nachlassen. Dann habe ich es geschafft. Und den Rest, die Schmerzen, werde ich auch noch in den Griff bekommen.
Ich werde mich später wieder melden – Ron
Stark bleiben ...
Hi,
ich wünsche dir ganz viel Kraft. Unbedingt ganz viel Trinken! Und Ballaststoffe! Und wenns noch immer nicht weich genug ist, Stuhlweichmacher! Die Wunde braucht Zeit zum Verheilen, da kann man nichts machen. Aber man kann alle Faktoren, die man beeinflussen kann, optimieren, um weniger Schmerzen zu haben und schneller gesund zu werden!
Deshalb: Oberste Priorität -> ein guter Stuhlgang. Und dabei niemals stark pressen! Lieber erst später gehen, als zu viel pressen. Und mindestens 3-mal täglich die Wunde ausduschen, damit sich da nichts entzündet. Meine OP ist jetzt 5 Tage her und ich habe wirklich versucht, alles bestens zu machen. Mittlerweile brauche ich nur noch zum Einschlafen und vorm Stuhlgang mittelstarke Schmerzmittel. Kopf hoch, bald hast du es geschafft! LG – Toby
Milligan Morgan OP
Hi,
ich bin 21 Jahre jung und vermutlich aus genetischen Gründen, aber vor allem auch durch schlechte Gewohnheiten beim Stuhlgang, hatten sich bei mir leider Hämorrhoiden 3. Grades entwickelt. Meine Beschwerden hielten sich trotzdem noch sehr in Grenzen. Mein Arzt riet mir aber trotzdem zu einer OP, da sich die Hämorrhoiden von alleine nicht mehr zurückbilden würden und früher oder später stärkere Beschwerden auftreten würden. Ich habe mich dann für die OP entschieden. Ich habe die Berichte hier Monate zuvor gelesen und möchte euch echt sagen: Macht euch nicht verrückt! Solche Internetforen haben es an sich, dass vor allem Leute mit schlechten Erfahrungen erhöhten Mitteilungsbedarf haben. Patienten, bei denen es besser läuft, haben keinen so großen Drang, ihre Erfahrung zu teilen. Die sind wohl einfach froh, dass es gut geklappt hat und wollen damit abschließen. So entsteht ein verzerrtes Bild und die OP wirkt schlimmer als gedacht. Hämorrhoiden werden ungefähr 50.000-mal pro Jahr in Deutschland operiert. Da wirken einige Einträge hier im Forum über die Horror-Erfahrungen schon nicht mehr so schwer. Also, macht euch bitte nicht verrückt Leute!
Jetzt nochmal zu meiner Erfahrung:
Ich hatte meine OP vor 5 Tagen, also am Montag. Die OP war am Morgen und den ersten Tag war ich ziemlich zugedröhnt mit Narkose und Schmerzmitteln. Ich habe die meiste Zeit geschlafen oder gedöst. Die Schmerzen hielten sich in Grenzen. Am 2. und 3. Tag bekam ich mehrmals täglich Novalgin, womit die Schmerzen echt ziemlich erträglich waren. Es ist natürlich nicht schön, aber Leute, das hält man echt aus. Nach einer OP muss man halt ein paar Tage die Zähne zusammenbeißen. Vorm Stuhlgang habe ich zur Sicherheit etwas Stärkeres genommen, nämlich Diclofenac. Mein Stuhl war anfangs etwas hart, und es war leider ein wenig Pressen notwendig. Durch das Schmerzmittel waren die Schmerzen ungefähr wie nach einem ziemlich scharfen Essen, kombiniert mit einem Druckgefühl am Hintern. Das bleibt für etwa 1-2 Stunden nach dem Stuhlgang. Etwa, wenn das Schmerzmittel aufhört zu wirken, werden die Schmerzen wieder leichter. Mittlerweile bemühe ich mich wirklich, 3 Liter am Tag zu trinken, nehme zusätzlich noch eine Ballaststoff-Mischung und Stuhlweichmacher, um meinen Stuhlgang noch schonender zu halten.
Am 3. Tag nach der OP wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Zu Hause konnte ich endlich mal in Ruhe länger durchschlafen. Es ist jetzt Freitagmorgen und gerade komme ich sogar völlig ohne Schmerzmittel aus. Ich denke, wenn es keine Zwischenfälle mehr gibt und mein Stuhlgang gut bleibt, bin ich bereits auf einem guten Weg der Heilung.
Also Leute, lasst euch nicht verrückt machen. Lasst euch vom Arzt aufklären. Schont euch nach der OP, haltet euren Stuhl weich und nehmt bei Bedarf Schmerzmittel. Das ist wirklich machbar und die Horror-Geschichten, wie man sie hier liest, sind wirklich die Ausnahme. Ich wünsche euch alles Gute.
Krankenhaus aufgenommen: Verlängerung
Hi,
heute haben wir den 07.09.23 (Donnerstag, 13:24h). Ich werde morgen nicht entlassen. Hatte gestern Abend nochmal Stuhlgang. Daran anschließend musste mir der Krankenpfleger mit dem Abbrausen des Afters wieder helfen, um ihn, den After, sauber zu halten. Bis dahin war alles gut, habe mich danach wieder ins Bett gelegt, um ein wenig zu schlafen, als ich plötzlich spürte, dass Blut aus dem After kam. Es hörte nicht mehr auf zu bluten. Habe sofort die Klingel gedrückt, die Nachtschwester kam, sah das Bett voll mit Blut und informierte umgehend den Arzt. Ich wurde sofort in den Operationssaal gebracht, und nochmals operiert. Als ich aus der Narkose aufwachte erklärte mir der Arzt, dass – wegen einer Entzündung, und um die Blutung zu stoppen – etwas genäht werden musste.
Jetzt habe ich Angst, dass noch was anderes kommen könnte. Er sagte auch, dass ich am 08.09.23 (Freitag) nicht entlassen würde, sondern ein paar Tage hierbleiben müsse. Von den Schmerzen, die ich jetzt habe (noch schlimmer wie vorher), will ich nicht schreiben. Werde jetzt auch aufhören zu schreiben, da mich die Schmerzen um den Verstand bringen. Werde mich erst dann wieder melden, wenn es mir besser geht. Bis dahin – Ron
PS: Gut, dass ich im Krankenhaus war und nicht zuhause, als das passierte. Nochmal würde die Operation nicht mehr machen lassen. Erst, wenn kein Weg mehr daran vorbeiführt. Wenn man das alles hätte voraussehen können, wäre mir einiges erspart geblieben ...
Krankenhaus aufgenommen: 2. Tag
Hallo,
ich bin es nochmal. Immer noch Mittwoch der 06.09.23, aber jetzt 13:25h. Hatte um 10:10h meinen ersten Stuhlgang, nach dem Essen (Linsensuppe) meinen zweiten Stuhlgang. lch kann nur beten, dass die Schmerzen bis zur nächsten Woche nachlassen bzw. einigermaßen besser werden. Das hält kein Mensch aus. Ich habe bestimmt 10 Minuten gesessen, bis ich mich wieder bewegen konnte. Die Schmerzen waren
nicht normal. Danach sollte ich mir noch den Po abbrausen? Konnte ich nicht mehr. Dafür hatte ich zu viel Schmerzen. Ein netter Krankenpfleger hat mir dabei geholfen, und das heute 2x. Es war so peinlich für mich, wie ein Kleinkind von einem Krankenpfleger den Po saubermachen zu lassen. Danach habe ich mich wieder ins Bett gelegt und mir eine Schmerztablette genommen. Die Schmerzen sind gleichgeblieben. Hat sich, nach der OP von gestern, nichts geändert. Ich werde ab heute keine 3 Flaschen Wasser mehr trinken, damit ich nicht nochmal den Stuhlgang bekomme! Heute Abend lasse ich mir nochmal eine Schlaftablette geben (Zopiclon), damit ich besser schlafen kann. Ich bin froh, wenn ich am 08.09.23
(Freitag) wieder entlassen werde. Trotz guter Pflege im Krankenhaus. Aber zuhause gefällt es mir besser. Die Schmerzen bringen einen um den Verstand, und die anderen Symptome, die ich im Darm habe, ebenfalls. Der Arzt hat schon recht, als er mir sagte, dass die Schmerzen noch ein paar Wochen dauern. Bis die Wunde geheilt ist.
Hätte ich gewusst, was auf mich zukommt, ich weiß nicht, ob ich in die Operation eingewilligt hätte. Nun muss ich da durch und sage mir: Das geht auch vorbei. Jetzt weiß ich, was mit den Schmerzen – über die ich hier von den anderen gelesen habe – gemeint ist. Man kann sich nicht vorstellen, was für Schmerzen das sind, wenn man sie selbst nicht hat. Ich will auch nicht weiter rumjammern und verabschiede mich für heute. Melde mich morgen wieder.
MfG – Ron, und an alle eine gute Genesung von mir.
Schmerzen nach OP
Hallo,
ich hatte am 30.08.23 meine OP (1 Polypen, 1 Mariske und Hämorrhoiden entfernt). Ich muss sagen, nach einer Woche ist es schlimmer geworden. Da bekommt man schon Panik, wenn sich ein Toilettengang andeutet. Heute hatte ich abends starke Nachblutungen. Gruß
Krankenhaus aufgenommen
Guten Morgen,
wir haben Mittwoch, den 06.09.23 um 08:45h, und ich bin den 2. Tag hier. Der Tag/die Nacht war für mich nicht sehr angenehm. Habe vor Schmerzen kaum geschlafen. Gestern, nach der Operation, habe ich alle 10 Minuten pupsen müssen, um die Luft aus dem After zu bekommen. Das hat sehr, sehr weh getan. Danach musste ich mir jedesmal eine neue Binde in die Unterhose legen, weil Blut und Wundwasser rausgekommen ist. Die meiste Zeit liege ich nur im Bett. Egal, ob ich liege, gehe oder sitze (selbst auf einem Sitzring) – alles tut sehr weh, da mein Po nach der Operation sehr angeschwollen ist. Ich weiß nicht, was schlimmer ist: Die starken Schmerzen, der Druck-Fremdkörper oder mein geschwollener After? Nachts konnte ich nicht schlafen, weil ich nicht wusste, wie ich mich hinlegen sollte. Bekomme täglich 3 Tabletten Ibu 600 und Metamizol 60 Tropfen und zur Nacht noch eine Schlaftablette. Heute morgen war der Arzt da, hat sich meinen Hintern von außen angesehen und sagte, alles sei in Ordnung. Dann ging er wieder. Zu essen gab es gestern Mittag was leichtes: Püree, Soße, Frikadelle, abends Körnerbrot mit Wurst. Heute morgen zum Frühstück habe ich ein Weißbrot mit Marmelade und Kakao bekommen. Heute mittag gibt es Linsensuppe mit Wurst und zum Abendessen wieder Weißbrot mit Marmelade und Kakao. Wegen des Stuhlgangs, den ich noch nicht habe, aber weich bleiben soll, damit ich keine große Schmerzen bekomme. Ich habe mir die Operation ganz anders vorgestellt. Nicht mit so starken Schmerzen hinterher. Werde mich morgen wieder melden und berichten, was sich bei mir noch so ergeben hat. Außer Schmerzen.
MfG aus dem Krankenhaus Johannes Wrestling Klinikum. Euer Ron.
Hämorrhoiden-OP
Hallöchen, liebe Gemeinde,
meine OP war am 28.08.: Dysplasie, kleiner Analtumor und Hämorrhoiden-Entfernung. Weil ich das gerne so wollte. Weg ist weg, dachte ich. Die OP war erfolgreich und ging sehr schnell. Kurz vor halb 9:00h morgens bekam ich die Spinalanästhesie. Kurz darauf das Schlafmittel und um 9:20 Uhr wurde ich schon wach – schmerzfrei. Leider musste ich vor Aufregung ständig zum Klo. Und so dauerte es nicht all zulange, dass ich halt musste. Die Schwester half mir total lieb. Aber als dann der Po-Tupfer ins Klo fiel, wurde mir speiübel – als hätte ich einen Schlag in den Magen bekommen. Nicht wegen der Narkose. Der Schmerz im ersten Moment war Mega! Habe dann nur wenig gemacht und wollte nur aufstehen. Nach dem Saubermachen direkt wieder ins Bett. Mei, war das mies! Ja! Es wurde aber über Tag besser mit den Schmerzen, und als Raucher (hust) will man ja eh schnell lostigern. Das war dann – dank der Spinalen – auch schon gegen 13 Uhr möglich. Auch Sitzen ging. Man muss zwar justieren wie es am besten geht, aber es ging dann. Dienstag 29.08. durfte ich dann nach Hause. Wunde sah gut aus. Naja.
Freitag zur Kontrolle zu meiner Hausärztin. Was soll ich sagen? Trotz des Ausspülens mit der Dusche hatte sich ein leichter Pilz gebildet, der auch das Megabrennen verursachte. Schmerzen habe ich bisher wirklich nur beim Sitzen auf dem Klo und so beim Sitzen ein ziehen, was aber heute (05.09.23) auch schon "angenehmer" ist. Es reißt nicht mehr so am Po. Es wird langsam, ist aber auch erst 8/9 Tage her. Klar ist und bleibt Fakt: Das ist kein Zuckerschlecken! Würde ich die OP nochmal machen? Hmmm? Ich denke ja! Denn je größer die werden, umso größer die Wunde und somit auch der Schmerz, denke ich. Die paar Tage/Wochen sollte man in Kauf nehmen um Schlimmeres zu vermeiden. Gegen die Schmerzen nehme ich 2x tgl. 400er Ibuprofen die (für mich) ausreichen und 7-8 Std. wirken. Ich nehme sie wegen Säubern und Stuhlgang.
Alternativ zur Dusche habe ich eine Laborflasche gekauft, die so einen gebogenen Schnüffel hat (beim großen A). Das Röhrchen darin einfach abziehen – und schon hat man eine gute und angenehme Alternative zur Dusche. Mit der Dusche spüle ich vor dem Zubettgehen dann richtig gründlich aus. Tagsüber reicht die Flasche.
Ich wünsche allen Leidensgenossen baldige (und vor allem schnell) schmerzfreie und gute Besserung! Wir schaffen das! Müssen einfach nur Geduld haben. Drücke Euch feste.
RE: Hat man nach einer Hämorrhoiden-Operation Schmerzen?
Habe die Operation hinter mir. Am Dienstag, dem 05.09.23, um 11:00h. Momentan geht es mir sehr schlecht, liege im Bett und habe Schmerzen. Die Operation ist gut verlaufen. Ohne Komplikationen.
Bin gespannt, wie das mit den Schmerzen weitergeht und was der Stuhlgang noch hergibt, wenn es soweit ist. Ob die Schmerzen dann noch schlimmer werden? Ab morgen (oder übermorgen) werde ich mich nochmal melden. Bis dahin! Euer Ron aus dem Krankenhaus.
Operation heute
Ich bin jetzt im Johannes Wrestling Klinikum (04.09.23). Dienstag um 11:00h Operation. Nach Milligan Morgan. Wegen eventueller Komplikationen bleibe ich anschließend noch 3 Tage im KH. Am 08.09.23 (Freitag) werde ich dann entlassen. Habe zuhause schon vorbereitet und alles gekauft, was ich so brauche. In 1 Stunde ist es soweit. Dann liege ich auf dem OP-Tisch. Je näher die Operation auf mich zukommt, je unruhiger werde ich - was ja aber auch normal ist. Das kennt jeder, der operiert wurde. Ich werde mich später wieder melden, wenn ich zu Hause bin.
Haltet mir bitte fest die Daumen, dass alles gut geht. Euer Ron
Hämorrhoiden OP
Auch ich habe vor meiner Operation im Forum gelesen, um zu wissen, was danach kommt. So konnte ich mich vorbereiten. Da meine Hämorrhoiden nach jedem Stuhlgang mit rausgekommen sind, wusste ich, dass ich jetzt operiert werden muss. Erst waren wir, mein Mann und ich, im Krankenhaus, um zu erfahren, wie alles abläuft. Da ich sehr viele Fragen hatte, die der Arzt aber nicht so richtig beantwortet hat, habe ich mir woanders was gesucht. Nach langem Suchen sind wir auf eine Spezialklink gestoßen, die nur für sowas zuständig ist. Nach einem Gespräch am Telefon, bekam ich schon einen Termin in 3 Tagen. Mein Mann und ich sind dann zur 60 Kilometer von uns entfernten Klinik gefahren. Nach 1 Stunde Wartezeit, konnte ich mit dem Arzt sprechen. Er machte auf mich einen persönlichen Eindruck, hat all meine Fragen ehrlich beantwortet und hat auch erwähnt, was nach der OP auf mich zukommen könne. Aber sie seien ja darauf spezialisiert. Ich habe der Operation zugesagt, nach der ich dann 5 Tage dort bleiben musste. Montag habe ich mich einchecken lassen und – wegen der Operation am nächsten Tag – nochmals mit dem Arzt gesprochen.
Anschließend bekam ich mein Zimmer. Mein Mann blieb nur kurz, weil noch an diesem Tag einige Untersuchungen gemacht werden mussten. Nachdem alles erledigt war, bekam ich noch Abführmittel mit, um den Darm zu entleeren.
Die Operation kam immer näher, und ich konnte vor Aufregung nicht einschlafen, fragte die Krankenschwester, ob ich etwas bekommen könnte, um einschlafen zu können. Sie brachte mir eine Schlaftablette, die ich nahm und danach auch einschlief. Bis zum nächsten Morgen. Während ich zum OP-Saal gebracht wurde, beruhigte mich der Arzt. Schließlich bekam ich die Spritze, schlief ein und wachte auf meinem Zimmer wieder auf. Habe von Schmerzen so gut wie nichts gespürt, da ich noch unter der Narkose stand. Ein paar Stunden später war die Visite, und der Arzt, der mich operierte, war auch dabei. Er sagte, die Operation sei gut verlaufen, erkundigte sich nach meinem Wohlbefinden und riet mir, den ganzen Tag im Bett zu bleiben. Wegen der Operationswunde. Wenn ich auf die Toilette müsse, solle ich nach einer Krankenschwester klingeln, damit sie mich begleiten könne. Mittags und am Abend bekam ich leichte Kost, damit der Stuhlgang schön weich bleibt. Eine Stunde später musste ich alle 10-20 Minuten pupsen, weil nach der Operation Luft rauskommt. Das war nicht angenehm, weil es sehr weh tat. Habe das der Krankenschwester erzählt und sofort brachte sie mir ein paar Schmerztabletten. Danach ging es mir schon etwas besser. Nachts habe ich vor dem Schlafen zur Sicherheit noch eine Tablette genommen. Wegen der Schmerzen, die ich hatte. Habe aber, trotz der Schmerzen, in der Nacht gut geschlafen und am Mittwochmorgen ging es mir auch noch gut. Danach gab es Frühstück. Ich bekam Milch mit Haferflocken. Eine Stunde später merkte ich, ich habe Stuhlgang. Krankenschwester gerufen, damit sie mich zur Toilette begleiten konnte.
Ich bin kein Kind von Traurigkeit – aber der Stuhlgang hatte es in sich. Nach 5 Minuten half mir die Krankenschwester beim Aufstehen. Allein hätte ich das nicht geschafft. Sie half mir auch beim Duschen, damit hinten alles sauber war. Auch das hätte ich wegen der Schmerzen von allein nicht geschafft. Ich war froh, dass ich sie, die Krankenschwester, dabei hatte. Auch, wenn es mir peinlich war, von Fremden den Hintern saubergemacht zu bekommen. Der Schmerz ging nach Stunde wieder weg. Da hatte der Arzt nicht gelogen, dass der Stuhlgang mit sehr starken Schmerzen verbunden ist. Denn der Kot muss an der offenen OP-Wunde vorbei und dann noch am geschwollenen After raus. Auch das Sitzen machte sehr große Probleme, weil der After sehr weh tat. Dennoch habe ich den Tag und die folgende Nacht gut überstanden – mit Schmerztabletten. Donnerstag dasselbe wie am Mittwoch – Stuhlgang usw. Freitag wurde ich entlassen. Mein Mann holte mich ab. Zuvor hatten wir noch ein Gespräch mit dem Arzt, der uns noch einige Dinge erklärte. Zu Hause angekommen, habe ich mich sehr gefreut, wieder in den eigenen Wänden zu sein.
Da ich noch nicht viel machen konnte, war ich froh, dass mein Mann mir alles abgenommen hat.
Nach dem Stuhlgang zuhause, habe ich mich nicht abgebraust wie im Krankenhaus, sondern nur mit feuchten Tüchern sauber gemacht. Es tat nach wie vor weh. Die ersten 2-3 Wochen war der Stuhlgang noch unerträglich, danach ging es von Tag zu Tag immer besser. Auch die Schmerzen waren nicht mehr so schlimm, wie am Anfang. Aber bis ich richtig schmerzfrei war, vergingen noch ein paar Monate.
Ich war froh, dass ich es nicht im Krankenhaus, sondern da hinten in einer Spezialklink habe machen lassen. Ich kann nur positiv über die Klinik berichten. Susanne
Brennen nach OP
An alle Leidensgenossen/innen,
ihr werdet alle genesen! Das dauert eben ein wenig. Und das Brennen nach dem Stuhlgang ist auch normal. Duscht euren After einige Male am Tag mit warmen Wasser, dann wird es besser und das Brennen lässt etwas nach. Man muß die Stelle eben sauber halten. Ich wurde vor 6 Wochen das letzte Mal nach der Gummiband-Methode operiert. Hämorrhoiden-Stufe 2. Insgesamt 4 x die gleiche OP mit 6 Wochen Pause dazwischen für den Heilvorgang. Die Heilungsdauer variiert, und jetzt – 6 Wochen nach der letzten OP – habe ich immer noch ein wenig Schmerzen und ein unangenehmes Fremdkörpergefühl. Aber es wird langsam immer besser. Das dauert also! Euch allen viel Kraft. Das wird schon! Man braucht Geduld ...
Milligan Morgan 3. Grad – 11 Wochen
Ich wurde auch nach der MM Methode operiert. Hatte auch Schmerzen, jedoch konnte man es mit Ibu 800 sehr gut im Griff halten.
Ich bedauere, dass ich es nicht früher habe machen lassen. Man muss extrem auf die Ernährung achten – 3 Tage vor der OP und 2 Wochen danach. Dann ist der Stuhlgang nicht so schlimm. Das haben aber bereits viele hier geschrieben. Nach ca. 10 Tagen musste ich keine Schmerztabletten mehr einnehmen. Nur vor dem Stuhlgang (30 min).
Heute nach 11 Wochen kann ich sagen, dass die OP meinem Körper, meiner Psyche sehr gut getan hat. Ich kann einem normalen Leben wieder nachgehen.
Lasst es machen, wenn es euch wirklich stört. Gute Besserung an alle!
Vergrößerte Hämorrhoiden 2/3.
Hallo,
auch ich wurde am 01. Mai 23 an Hämorrhoiden 2/3. operiert.
Im Februar war ich beim Proktologen und er sagte mir, dass ich die vergrößerten Hämorrhoiden operieren lassen müsste. Habe gefragt, wie schmerzhaft es nach der Operation wird! Nicht so schlimm, mit Schmerztabletten könne man die Schmerzen lindern, und da ich nur vergrößerte Hämorrhoiden hätte, wäre das in ein paar Wochen erledigt.
Danach habe ich im Krankenhaus angerufen, wie jeder andere auch. Bekam nach 1 Woche ein Arztgespräch betreffs der Hämorrhoiden-Operation. Auch von diesem Arzt bekam ich die Antworten, die mir bereits der o.a. Proktologe gegeben hatte. Mit Schmerzen müsse ich schon rechnen, aber es hielte sich in Grenzen, die wären in ein paar Wochen wieder vorbei. Gleiches gelte für den Stuhlgang. Sollten die Schmerzen zu stark sein, was sehr selten vorkäme, solle ich eine Schmerztablette nehmen. Allein schon wegen des Stuhlgangs, der wegen der offenen Operationswunde schon ein wenig Schmerzen verursachen könne, aber in ein paar Tagen nichts mehr zu spüren sei. Auch die sonstigen Schmerzen nicht mehr. Nach dem Gespräch mit dem Arzt, habe ich der Operation zugestimmt. Am 01. Mai 23 war es soweit. Morgens um 08:00h wurde ich operiert, wachte ein paar Stunden später im Krankenbett auf und antwortete auf die Frage des Arztes, wie es mir ginge: Gut!
Da die OP – so, wie der Arzt hinzufügte – gut und ohne Komplikationen verlaufen sei, wurde ich noch am selben Tag entlassen und bekam noch ein paar Schmerztabletten mit.
Zuhause angekommen, habe ich mich erstmal schlafen gelegt, weil die Betäubung noch im Körper war. Ein paar Stunden später wachte ich auf, weil ich Schmerzen bekommen habe – und das noch vor dem Stuhlgang! Die Schmerzen waren so schlimm, dass ich sofort eine Schmerztablette nahm. Nach 1 Stunde waren die Schmerzen nicht mehr so schlimm, aber es hielt nicht lange an. Dann kamen die Schmerzen zurück. Und zwar so schlimm, dass ich am Heulen war. Anschließend habe ich am Laptop gegoogelt, bin auf dieses Forum gestoßen und habe mich informiert, wie es anderen nach der Operation erging – und was für Schmerzen sie hatten. Mein Fehler war, dass ich nicht vorher gegoogelt habe, sonst hätte ich die Operation nicht machen lassen. Denn zuvor hatte ich nur wenig Symptome, und die konnte man verkraften. Bis auf das Sitzen. Das tat ein wenig weh, aber sonst nichts. Nach der Operation ging es mit mir nur noch bergab. Jeden Tag habe ich mir die Frage gestellt, warum ich auf die Ärzte gehört habe und mich habe operieren lassen?
Wie schon beschrieben – die Schmerzen ließen nicht nach. Und den Stuhlgang hatte ich noch vor mir. Die Schmerzen, die ich jetzt schon hatte, konnten beim Stuhlgang doch nicht schlimmer sein? Dachte ich – bis es dann soweit war. Es war unbeschreiblich schlimm! Und danach den Hintern abbrausen, das konnte man vergessen, da ich mich vor Schmerzen mindestens 10 Minuten nicht bewegen konnte. Trotz dieser Schmerzen, habe ich meinen Hintern mit einem feuchten Tuch abgeputzt. Habe mir verschiedene Schmerztabletten besorgen lassen, aber die meisten konnte man in die Tonne treten, weil sie nicht das brachten, was man sich vorgestellt hat. Entweder haben sie nur 1 Stunde vorgehalten oder brachten überhaupt nichts. Oder man bekam Verstopfung! Ein Teufelskreis. Und die Schmerzen blieben. Ich schlucke mehr Schmerztabletten am Tag, als das, was ich esse. Habe auch im Krankenhaus angerufen. Wegen der Schmerzen, die ich immer noch habe. Die Antwort war: Ich müsse mich gedulden, und dass es eine offene Wunde mit langer Heilungszeit ist. Schmerzen? Ja! Aber, dass es so schlimm sein würde, davon war zuvor keine Rede. Hätte ich's gewusst, ich hätte die OP nie machen lassen.
Die Antwort des Arztes darauf war: Jeder würde das anders verkraften. Und, dass die Schmerzen nicht so schlimm sein könnten, wie ich ihm das erzählt hätte. Da wurde ich richtig wütend und habe gesagt: Das müssten Sie mal haben, was ich an Schmerzen habe. Dann habe ich das Gespräch abgebrochen.
Es waren für mich noch sehr schlimme Zeiten, bis es endlich besser wurde. Auch der Stuhlgang hat sehr lange gedauert, bis es langsam abgeheilt war. Nochmal so eine Operation, nein danke, dafür hatte ich zu viel Schmerzen, die ich nicht nochmal mitmachen möchte. Für mich war die Operation die Hölle, durch die ich gegangen bin. Da ich auch nach der Milligan Morgan Methode operiert wurde, kann ich nur genauso negatives berichten, wie viele andere auch.
Da ich nachts vor Schmerzen nicht mehr so richtig schlafen konnte und die Schmerztabletten nichts brachten, habe ich – wie ich es hier im Forum gelesen habe – Schlaftabletten genommen. Damit konnte ich wenigstens ein paar Stunden schlafen. Nach 3 Monaten geht es mir ein wenig besser, die Schmerzen sind nicht mehr so schlimm wie vorher. Aber ich habe sie noch, die Schmerzen, kann aber damit leben und hoffe, dass auch das bald vorbei ist. Sollte ich jemals wieder Hämorrhoiden bekommen, dann warte ich solange, bis sie draußen hängen. Vorher würde ich mich nicht operieren lassen. Bestimmt nicht!
Ich glaube mehr an das Negative, was hier so zu lesen ist, als an das Positive. Das ist meine Meinung.
Jeder sollte sich gründlich überlegen, ob er diese Operation machen lassen will. Oder eben nicht. Denn, solange man es mit den Schmerzen vor einer Operation noch gut aushalten kann, würde ich die Operation nicht machen lassen. Die einen schreiben, man sollte das vorher nicht lesen, was so drin steht, wegen der Angst usw. Die anderen haben es gelesen, damit man weiß, was nach der OP zu erwarten ist. Dann kann man immer noch entscheiden, ob man sich operieren lässt oder nicht.
PS: Glaube nicht alles, was der Proktologe oder die Ärzte sagen. Denn die Wahrheit erzählen sie nicht gerne. MfG – Thorsten
Hämorrhoiden raus
Ich habe gewartet bis ich die Hämorrhoiden-Operation hinter mir habe, damit ich berichten kann, wie es mir jetzt, nach der Operation, geht.
Um die Wahrheit zu sagen: Positives kann ich nicht behaupten. Im Gegenteil.
Dass man nach der Operation Schmerzen hat, das wusste ich. Aber solche Schmerzen, die ich danach hatte, hätte ich nie im Leben erwartet. Und das 4 lange Wochen, bis die Schmerzen etwas weniger wurden. Auch der Stuhlgang war kein Zuckerschlecken. Und über den Rest will ich nicht schreiben, damit ich den Leuten nicht noch mehr Angst mache. Nach 6 Monaten war ich endlich von den Schmerzen befreit.
Nochmal würde ich die Operation nicht machen lassen. Thorsten
RE: Hämorrhoiden raus
Hallo Thorsten,
bei mir ist das ähnlich, wie bei Dir. Jetzt, nach 4 Hämorrhoiden OP`s (Gummiband, Hämorrhoiden Stufe 2) mit immer sechswöchigen Pausen dazwischen, habe ich nach der letzten OP am 18.7.23 immer noch Schmerzen nach dem Stuhlgang. Es ist ein "Brennen", das Stunden anhält. So ganz,ganz langsam wird es besser. Habe gelesen, dass der Schmerz bei Dir auch so 6 Monate gedauert hat. Ich wollte eigentlich nur wissen, ob die Dauer des Schmerzes normal ist? Anscheinend, ja? Gruß Richard
Hämorrhoiden
Ich werde euch über meine Vorgeschichte berichten, bevor ich die Hämorrhoiden operieren lasse.
Ich bin Dieter, 67 Jahre alt, und habe schon einige Operationen hinter mir. Bei mir wurden beide Lungen aufgepumpt, neue Herzklappe bekommen, neue Hüfte, neue Kniescheibe, Bandscheibenvorfall, und dazu habe ich noch COPD 3 und Leberzirrhose, weil ich wegen Stress sehr viel getrunken habe. Bin seit 15 Jahren trocken. Keinen Alkohol mehr! Hinzu kommt noch ein Magengeschwür, das über 2 Jahre anhielt und ich über 20 Kilo an Gewicht verlor, weil ich nicht mehr richtig essen konnte – na, und noch einige andere Krankheiten, die ich hier nicht erwähnen will.
Jetzt zur Hämorrhoiden-OP.
Alle Operationen, die ich bis jetzt
hinter mir habe, waren nicht so schlimm, als die Hämorrhoiden- OP. Ich hätte nicht gedacht, dass man nach der Operation noch so heftige Schmerzen bekommen kann. Für mich war das die schlimmste Operation, die ich je hatte. Bis die Schmerzen und alles was dazu gehört endlich weg waren, vergingen noch über 10 Monate. Nochmal so eine Operation würde ich nicht mehr verkraften.
Ob es an meinem Alter lag, ich weiß es nicht? Oder daran, dass jeder Körper auf so eine Operation anders reagiert? Auch ich habe die Kommentare gelesen und mich gewundert, dass bei einigen die Heilung sehr schnell und mit vergleichsweise wenig Schmerzen gut vonstattenging, bei anderen wiederum nicht.
Auch ich wurde nach der Milligan Morgan Methode operiert, habe aber nicht so viel Glück gehabt, wie die meisten anderen hier. Aber jetzt habe ich es hinter mir. Bis die nächsten Hämorrhoiden kommen, brauche ich mir erst einmal keine Sorgen mehr zu machen.
An jeden, der die Operation noch vor sich hat: Lasst es machen! Es muss ja nicht sein, dass ihr auch solche Beschwerden habt, wie ich. Es kann auch anders ausgehen. So, wie bei vielen anderen Leuten hier. LG – Dieter
Hämorrhoiden 3/4. Grades
Hi, ich bin es nochmal, Ulrich.
Ich werde meine OP im September nicht machen lassen. Erst im Januar, weil ich soviel negatives gelesen habe. Dass, zum Beispiel, die Heilung zwischen 5-7 Monate dauern könnte. Und ich möchte Weinachten/Silvester nicht mit Schmerzen rumhängen. Da ich kein Spieler bin, werde ich das Risiko nicht eingehen. Bis Januar werde ich also die Schmerztabletten weiter einnehmen. Bis dahin – Euer Ulrich
Hämorrhoiden 3/4. Grades
Nachdem ich die ganzen Kommentare gelesen habe, mehr negatives als positives, habe ich mich entschlossen, die Operation nicht mehr machen zu lassen. Ich soll im September auf Milligan Morgan operiert werden. Vielen Dank.
3. Grades
Hallo an alle,
da ich, wie die meisten hier, schon lange Schmerzen im/am After habe, wurde ich im April nach Milligan Morgan operiert. Leider habe ich bei der Operation nicht so viel Glück gehabt, wie ihr. Entweder waren die Ärzte gut, die ihr hattet, oder ich hatte den falschen. Auf jeden Fall war das ein Fehler, dass ich mich habe operieren lassen. Nach der Operation habe ich bis heute nur Schmerzen, die einfach nicht weggehen. Seit 4 Monaten schlucke ich rund um die Uhr Schmerztabletten, die so gut wie nichts bringen. Der Stuhlgang ist zwar ein wenig besser geworden, aber der Rest ist einfach ein Alptraum. Die Schmerzen gehen einfach nicht weg. Ich war mehrfach beim Proktologen, festgestellt wurde nichts. Es hieß, bei der Untersuchung sei alles in Ordnung gewesen und die Wunde würde sehr gut heilen. Solange die Wunde nicht geschlossen ist, solange würde ich noch Schmerzen haben. Aber nach ein paar Wochen würde auch das vorüber sein. Ich solle die Schmerztabletten weiter nehmen. Das kann doch nicht sein, habe ich ihm geantwortet, andere hätten doch keine Schmerzen mehr gehabt. Wieso habe ich sie noch? Darauf hat er nichts gesagt, und ich ging. Ich werde noch ein paar Tage abwarten. Wenn es bis dahin nicht besser geworden ist, suche ich mir einen anderen Proktologen. Auch, wenn ich 30 Kilometer weiter fahren muss. Denn bei mir läuft keine Flüssigkeit mehr aus der Wunde. Warum habe ich dennoch Schmerzen? Das verstehe ich nicht.
Ich werde mich später nochmal melden und euch berichten, ob es mir dann besser geht.
Bis dahin – Bärbel
Longo / Milligan Morgan
Auch ich hatte Probleme mit den Hämorrhoiden, war zu spät beim Proktologen und die Hämorrhoiden mussten raus - was ich mir schon gedacht hatte. Also habe ich bei zwei Krankenhäusern angerufen um zu fragen, auf welche Art die Hämorrhoiden operiert werden.
Das erste sagte: Auf Milligan Morgan Art. Das zweite: Auf Longo Stapler Art. Nachdem ich bei Google nachgeschaut habe, was besser ist,
habe ich mich für die Longo Stapler Art entschieden. Da wird es nur geklammert, ohne dass es rausgeschnitten wird, wie bei Milligan Morgan. Und, man würde keine Schmerzen spüren, weil eben dort geklammert wird, wo schmerzfreies Gewebe ist, und nach 1-2 Wochen würden die Klammern von allein abfallen. Also habe ich natürlich die Longo Art genommen – aber das war mein Fehler.
Eine Woche später hatte ich die Operation. Nach der Operation hatte ich auch keine Schmerzen. Auch einen Tag später nicht, als ich zuhause war. 3 Tage und Nächte ging das so, ohne dass ich was gespürt habe. Ich habe noch gedacht, gut das ich mich für Longo entschieden habe und nicht das andere, wo die Wunde offen bleibt, bis alles geheilt ist. Aber falsch gedacht. Nach dem 4. Tag fing es an, weh zu tun. Erst schwach, dann, am 5. Tag, wurde es schlimmer. Ich konnte nachts, wegen der Schmerzen, nicht mehr schlafen. Habe am 6. Tag im Krankenhaus angerufen, um den Arzt zu sprechen, der mich operiert hatte. Als ich ihn fragte, warum ich solche Schmerzen habe, antwortete er, dass das normal sei und ich mir Schmerztabletten besorgen solle. Dann hat er den Hörer aufgelegt.
Trotz Schmerztabletten gingen die Schmerzen nicht weg. Am 7. und 8. Tag wurde es noch schlimmer. Habe mich nur noch gekrümmt vor Schmerzen. Mein Mann brachte mich dann zum Notdienst in einem anderen Krankenhaus. Ich wurde sofort aufgenommen, und musste dort bleiben. Gegen die starken Schmerzen bekam ich Morphium. Einen Tag später wurde ich nochmals untersucht. Dabei haben sie festgestellt, dass das alles entzündet sei und ich erneut operiert werden müsse, damit die Wunde ausheilen, die Klammern entfernt und die Hämorrhoiden herausgeschnitten werden können. Ich war einverstanden. Am 10. Tag hatte ich die zweite Operation – auf Milligan Morgan Art – hinter mir. Nach der Operation hat der Arzt gesagt, dass ich, wegen der Entzündung und deren Heilung, noch 4 Tage im Krankenhaus bleiben sollte. Und, ich hätte Glück gehabt, dass es nicht am Eitern war. Anderenfalls hätte er nicht operieren können. Okay! Nach der Operation habe ich auch Schmerzen. Aber nicht so schlimm, wie zuvor. Auch der Stuhlgang war, wegen der Entzündung, sehr schmerzhaft. Am 5. Tag wurde ich entlassen und konnte nach Hause gehen. Besser gesagt, mein Mann hat mich abgeholt. Der Arzt gab mir noch Schmerztabletten mit, und ich sollte alle 3 Tage zur Untersuchung kommen. Da ich nach der Operation nicht sitzen konnte, musste ich mir einen Sitz-Ring und Babytücher für mein Popöchen besorgen, damit ich nach jedem Stuhlgang alles abwaschen konnte. Als wir zu Hause waren, habe ich normal gegessen und sehr viel Wasser getrunken, damit der Stuhlgang immer weich bleibt. Nach der ersten Untersuchung beim Arzt war alles in Ordnung und die Entzündung ging langsam weg. Eine Woche später war der Stuhlgang auch nicht mehr schlimm, und die Schmerzen wurden immer weniger. Das Sitzen dagegen hat ein wenig länger gedauert. Aber nach 2 Wochen konnte ich auch wieder sitzen. Und arbeiten konnte ich nach 3 Wochen ebenfalls wieder. Die Schmerzen waren nach 5 Wochen so gut wie weg. Nur das Wundsekret kam noch raus, aber nicht mehr so viel. Nach 6 Wochen war auch das vorbei, und bis heute hatte ich keine Schmerzen mehr. Die erste Operation war im Januar (Longo Art), die zweite Anfang Februar (Milligan Morgan), und Ende April war alles ausgeheilt. Ich bin froh, dass ich jetzt alles hinter mir habe. Über Milligan Morgan kann ich nur positiv berichten. Gute Besserung – Susi
Hämorrhoiden/Schmerzen
Hallo, ich bin Jo,
und werde über meinen Leidensweg mit meinen Hämorrhoiden berichten.
Alles begann im Januar 2022. Anfangs spürte ich nur ab und zu mal ein Brennen im/am After. Aber danach wurde es von Monat zu Monat immer schlimmer. Es kamen Symptome wie u.a. ein Druckgefühl, Stechen und ein Ziehen, das sich bis zum Steißbein hinzog. Zum Schluss konnte ich vor Schmerzen kaum noch sitzen. Schmerztabletten gegen die Schmerzen brachten nur kurz etwas. Es wurde immer schlimmer. Auch nachts konnte ich vor Schmerzen kaum noch schlafen, bin aber bis Februar 2023 damit herumgelaufen. Erst, als ich im Februar beim Stuhlgang und anschließendem Abputzen Blut auf dem Toilettenpapier bemerkte, wusste ich, die Hämorrhoiden waren geplatzt.
Jetzt denkt ihr, warum habe ich mir die Hämorrhoiden nicht früher operieren lassen? Erstens, weil ich Angst hatte und zweitens, weil ich so dumm war wegen der ganzen Horrorgeschichten, die ich, in Bezug auf die Zeit nach der Operation, gelesen habe. Also, was nach der Operation alles auf einen zukommen kann.
Nachdem ich geblutet hatte, habe ich mir einen Termin im Krankenhaus geben lassen. Zwei Tage später hatte ich ein Gespräch mit dem Arzt, der mich auch operieren würde. Nach dem Gespräch gab er mir noch Abführmittel mit, damit ich den Darm entleeren konnte. Einen Tag später war die Operation um 09:00h, und ich sollte eine Nacht dort bleiben. Die Nacht vor der Operation habe ich kaum geschlafen, weil ich wieder Angst hatte. Trotz der Schmerzen. Dann war es soweit. Ich wurde operiert und wachte im Krankenzimmer wieder auf. Da ich noch unter Betäubung stand, habe ich von den Schmerzen kaum etwas gespürt. Ein paar Stunden später kam der Arzt der mich operiert hatte und fragte nach meinem Wohlbefinden und sagte, dass die Operation ohne Komplikationen gut verlaufen wäre. Einen Tag später wurde ich entlassen. Bekam noch Schmerztabletten mit.
Ich mache es jetzt kurz und knapp!
Nach der Operation hatte ich fast die gleichen Symptome, wie vor der Operation. Nur, dass der Stuhlgang hinzu kam, was nicht ohne war. Mit Schmerztabletten habe ich die 2 Wochen gut überstanden. Danach wurde es immer besser, sodass ich wieder arbeiten konnte. Die Heilung dauerte noch fast 6 Wochen bis alles in Ordnung war.
Hätte ich das alles vorher gewusst, dann hätte ich die Operation schon im Januar 2022 machen lassen, und hätte mir die Schmerzen ersparen können.
Nur, weil ich das geglaubt habe, was hier alles so geschrieben wird, habe ich die Operation aus Angst davor nicht früher machen lassen. Sollte ich nochmal operiert werden, werde ich nicht mehr googeln um zu lesen, was alles so berichtet wird. Den Fehler mache ich kein zweites Mal. Nach 3-4 Monaten hatte ich keine Schmerzen mehr. Die Operation war nicht so schlimm, wie alle hier schreiben. Auch ich wurde auf Milligan Morgan Art operiert und ich bin positiv damit zufrieden. Ich würde mich immer wieder operieren lassen. Euer Jo
Hämorrhoiden OP hinter mir
Hallo zusammen,
auch ich hatte Hämorrhoiden. Wurde Mitte März operiert. Nach der Operation durfte ich noch einen Tag bleiben, bevor ich endlich entlassen wurde. Auch ich wurde auf Milligan Morgan Art operiert, wie jeder zweite auch. Ich erzähle euch jetzt meine Geschichte. Wie es ablief nach der Operation.
Nachdem ich wieder zuhause war, mit leichten Schmerzen, die gut erträglich waren, habe ich mich schon mal – nachdem ich in diesem Forum so viel über die Schmerzen danach gelesen habe – vorbereitet, was den Stuhlgang angeht.
Zur Sicherheit habe ich nur Suppe gegessen und, obwohl ich normalerweise sehr wenig trinke, sehr viel Wasser getrunken. Einen Tag später war es soweit. Stuhlgang! Bis dahin waren die Schmerzen noch auszuhalten, brauchte keine Schmerzmittel, was mich wunderte. Und es stimmt! Das mit dem Stuhlgang! Es brannte wie verrückt. Auch ich habe die Schmerzen zu spüren bekommen, wie jeder andere auch, nach dem Stuhlgang. War ja klar - offene OP-Wunde, da rutscht der Kot einfach vorbei. Und das tut sehr weh. Das Abduschen danach habe ich nicht gemacht, sondern mit Feuchtigkeitstüchern. Das ging auch.
Die Schmerzen hielten ein paar Stunden an. Irgendwann musste ich zum ersten Mal eine Tablette einnehmen, wonach es auch wieder ging. Zur Sicherheit nahm ich jeden Tag (morgens/abends) 2 Tabletten Novaminsulfon ein. Nach einer Woche ging es mit dem Stuhlgang. Es tat nicht mehr so weh, wie am Anfang. Nach der 2. Woche habe ich erstmal was Richtiges gegessen, denn ich konnte die Suppe nicht mehr sehen. Habe mir Fisch und Gemüse gemacht. Und keine Probleme beim Stuhlgang gehabt, der auch weich blieb. Allerdings musste ich mehrfach am Tag die Toilette aufsuchen. Auch nachts. Wegen des vielen Wassers, das ich getrunken habe und die Blase ein wenig gereizt hat. In der 3. Woche hatte ich immer noch leichte Schmerzen. Auch beim Stuhlgang. Schmerztabletten habe ich nicht mehr genommen. In der 4. Woche blieb es so. Hatte sich nichts geändert. Bin dann in der 5. Woche wieder zur Arbeit gegangen. In der 6/7. Woche waren die Schmerzen im Darm dann so gut wie weg. Nach der 8/9. Woche hatte ich keine Schmerzen mehr. Nur, was mich am meisten genervt hat, war das, was jeden Tag raus lief – die Flüssigkeit! Jeden Tag musste ich mehrmals die Binde wechseln, und das jeden Tag. Bis die OP-Wunde endlich verheilt war.
Ich bin jetzt froh, dass ich mir das habe machen lassen. Und ja, ich würde die Operation immer wieder machen lassen. Auch ich hatte
3. Grades, und es hat mir vor der Operation über 1 Jahr lang Schmerzen bereitet. Konnte zuletzt kaum noch sitzen vor Schmerzen. Wenn mich einer fragt, ob die Schmerzen vor der Operation schlimmer waren, als danach – okay, die Schmerzen vor der Operation waren nicht so, wie die nach der Operation. Die waren schon heftiger. Wie beispielsweise der Stuhlgang etc. Aber ich konnte mit den Schmerzen gut leben, hatte es mir viel schlimmer vorgestellt. Ich bin mit meiner Hämorrhoiden Operation positiv zufrieden.
PS: Lasst euch nicht den Mut nehmen durch das, was alles so geschrieben wird. Geht hin, lasst euch operieren und lauft nicht noch länger mit den Schmerzen, die ihr jetzt habt, herum. Auch ich habe zu lange gewartet, bis ich dann endlich den Mut gefunden habe, mich operieren zu lassen. Bis dahin – Silvia
Hämorrhoiden
Also, eines muss ich klar sagen: Was ich hier so alles lese, das ist ja schlimmer, als jeder Horrorfilm. Man liest nur Negatives. Zum Beispiel, wie schlecht es einem nach der Operation geht. Nur, was mich stutzig macht, ist, dass dann nichts mehr – oder nur wenig – darüber geschrieben wird, wie sich der Genesungsverlauf verbessert hat. Darüber wird kaum etwas erwähnt. Die, also die Kommentatoren, sollten das mal lassen, sowas zu schreiben. Das macht anderen, die eine Operation noch vor sich haben, nur noch mehr Angst, als sie ohnehin schon haben.
Jetzt zu mir. Auch ich wurde dieses Jahr operiert.
Gut, dass ich diese Plattform vorher nicht gelesen habe, sondern erst nach meiner Operation. Gewiss hätte ich genauso viel Angst bekommen, und hätte die Operation nicht machen lassen.
Dass man nach der Operation Schmerzen hat, ist normal. Immerhin werden im Darm die Hämorrhoiden entfernt und anschließend muss das Fleisch ausheilen. Das verursacht Schmerzen und kann mehrere Wochen dauern. Bei mir war es auch nicht anders. Auch ich hatte Schmerzen. Meistens nach dem Stuhlgang. Aber, nach ein paar Minuten gingen die wieder weg. Die Schmerzen, die ich sonst noch hatte, waren gut auszuhalten. Habe in der ersten Woche meine Schmerztabletten genommen, dann nicht mehr.
Was ich noch sagen wollte: Die erste Woche habe ich nur von Suppe und Wasser gelebt, wegen des Stuhlgangs, damit er immer weich bleibt. Danach habe ich wieder normal gegessen, und der Stuhlgang wurde auch immer besser. Nach 5 Wochen bin ich wieder arbeiten gegangen, und nach 8 Wochen hatte ich keine Schmerzen mehr. Ich würde die Operation immer wieder machen lassen. Auch ich wurde nach der Milligan Morgan Methode operiert. Wie die meisten hier. Last euch nicht von den negativen Berichten abschrecken. Von 10 Operationen ist einer drunter, der eine schlechte Erfahrung damit gemacht hat. Deswegen findest du nur selten Leute, die, wie ich, nur positiv berichten können.
An alle Leidensgenossen, die nach der Operation eine schlechte Erfahrung gemacht haben: Behaltet es für euch, und schreibt hier nicht darüber. Vielen Dank, Mustermann
Hämorrhoiden (draußen)
Ich erzählte euch, wie ich meine Hämorrhoiden-OP überstanden habe.
Bei mir kamen die Hämorrhoiden nach dem Stuhlgang komplett raus. Ich wusste nicht was geschah, als die Hämorrhoiden raus hingen. Habe mein Hausarzt angerufen und ihm das erzählt. Er sagte zu mir, ich müsste sofort ins Krankenhaus. Habe danach sofort im Krankenhaus angerufen, und die Situation geschildert. Ich musste noch am selben Tag dorthin kommen, und wurde sofort für paar Tage aufgenommen. Einen Tag später wurde ich untersucht, musste Abführmittel nehmen (damit ich einen Tag später operiert werden konnte) und wurde vom Arzt kurz aufgeklärt, worauf ich nach der Operation dringend achten sollte. Am meisten auf den Stuhlgang, dass er immer schön weich bliebe, weil es eine offene Wunde sei, und dass ich für ein paar Wochen Schmerzen hätte. Einen Tag später war es soweit. Morgens um 10:00h wurde ich operiert. Als ich danach aufwachte, lag ich wieder in meinem Bett. Ein paar Stunden später kam der Arzt und fragte, wie es mir geht! Gut, bis jetzt, antwortete ich, spüre keine Schmerzen. Einen Tag später wurde ich entlassen. Habe kaum Schmerzen gespürt. Zuhause angekommen, ging es mir auch den ganzen Tag gut. Bis ich dann auf die Toilette musste. Das war sehr unangenehm und schmerzhaft. Danach hatte ich nur noch Schmerzen. Habe was gegen die Schmerzen genommen. Dann ging es wieder.
6 Wochen später bin ich wieder arbeiten gegangen. Aber, ich musste mehrmals am Tag die Slipeinlage wechseln, weil – wegen der noch offenen Wunde – immer was rauskam. Das hat, bis endgültig alles verheilt war, auch noch 4 Wochen gedauert. Also war ich nach 10 Wochen ohne Schmerzen. Trotz der zuvor heraushängenden Hämorrhoiden.
Ich habe gedacht, dass ich – nachdem ich alles hier gelesen hatte – einen Höllentrip erleben würde. Aber so schlimm, wie gedacht, waren die Schmerzen nicht. Nur der Stuhlgang war unerträglich. Macht euch keine Sorgen, wenn ihr operiert werdet. So schlimm wird es nicht werden.
Wolfi
Hämorrhoiden
Ich wurde im April operiert. Jetzt haben wir August, und mir geht es blendend. Wie jeder andere auch, hatte auch ich sehr große Angst vor der Operation. Bevor ich operiert wurde, hatte ich starke Schmerzen. Es brannte und drückte, sodass ich kaum noch sitzen konnte, weil der Hintern richtig weh tat. Ich habe die Operation über ein Jahr hinausgezögert, bis es nicht mehr ging vor Schmerzen.
Im April bin ich endlich ins Krankenhaus gegangen. Aber mit sehr viel Unruhe und Angst. Je näher ich diesem Tag kam, je schlimmer wurde die Unruhe in mir. Dann kam der Tag der Operation. Am Tag davor habe ich vor Angst nicht geschlafen. Mir ging alles durch den Kopf. Zum Beispiel, wie es nach der OP weitergehen würde? Oder, habe ich auch so heftige Schmerzen, wie andere es berichten?
Nach der Operation musste ich noch einen Tag dort bleiben. Dann wurde ich – mit Schmerzen – entlassen. Was, nach einer Hämorrhoiden-Operation, ja klar war. Zuhause war es nicht anders. Am Schlimmsten war der Stuhlgang. Den Rest der Schmerzen, die ich nach dem Stuhlgang hatte, konnte ich mit Schmerzmitteln gut überbrücken. Es gab gute und schlechte Tage, an denen ich mich damit herumschlagen musste.
Aber die Wochen gingen auch vorbei. Nach 8 Wochen waren die Schmerzen so gut wie weg. Nur die Wunde war noch nicht geheilt, das hat noch länger gedauert, aber irgendwann war die Wunde auch verheilt, und heute geht es mir sehr gut – und das ohne Schmerzen.
Bis dahin, Ralf.
Hämorrhoiden-OP
Hi,
ich bin Teddy und neu hier. Habe gegoogelt, und bin so auf dieses Forum gestoßen. Nachdem ich all die Berichte gelesen habe, habe ich nun doch noch ein paar Fragen zur Hämorrhoiden-OP, da auch ich Ende September nach Milligan Morgan operiert werde.
So möchte ich gerne wissen, warum manche Leute nach 6 Wochen wieder gesund sind, andere dagegen nach 6 Monaten oder sogar erst nach 1 Jahr?
Dann lese ich über die Blase. Was hat die Blase mit den Hämorrhoiden zu tun? Warum ist der Stuhlgang so schmerzhaft? Wieso hat man nach der Operation so lange Schmerzen? Welche Schmerztabletten eignen sind am besten gegen die Schmerzen?
Es wäre nett, wenn ich eine Antwort auf meine Fragen bekommen würde.
Teddy
Blase
Hallo an Unbekannt!
Auch ich habe nach der Hämorrhoiden Operation nach Milligan Morgan mit der Blase Probleme gehabt. Und das über 2 Jahre. Mach' dir keine Gedanken darüber, das geht auch wieder weg. Meine Hämorrhoiden-OP war 2021 und die Wundheilung hat auch bei mir sehr lange gedauert. Fast 8 Monate, bis die Schmerzen langsam weniger wurden. Schmerzfrei war ich erst über 1 Jahr später. Ich dachte, die Wunde würde nie heilen, weil sie offen ist. War auch öfter im Krankenhaus. Aber festgestellt wurde nichts. Wegen der Schmerzen, die ich also immer noch hatte, war ich am Boden zerstört. Auch die Blase hat mich sehr belastet. Bin wegen der Blase kaum noch aus dem Haus gegangen, weil ich dachte, ich mache mir in die Hose.
Ich weiß nicht, was schlimmer war? Die Blase? Oder die Schmerzen, die ich immer hatte? Aber, alles geht vorbei. Bei manchen früher, bei anderen später.
Einer Bekannten von mir wurden auch die Hämorrhoiden weggenommen. Bei ihr war nach 6 Monaten alles geheilt. Auch sie wurde nach Milligan Morgan operiert. Bis dahin schaffst du das auch noch. Ich wünsche dir eine gute Besserung – Sabine
Hämorrhoiden/Blasenprobleme
Betrifft: Hämorrhoiden & Blasenprobleme nach der Operation.
Ich wurde im Februar im Krankenhaus wegen meiner vergrößerten Hämorrhoiden operiert, da ich im Dezember vor der Operation nur leichte Schmerzen in/am After hatte – konnte schlecht sitzen, hatte ein bisschen Brennen und Druckgefühle etc. Nach der Untersuchung beim Proktologen im Januar hieß es, die Hämorrhoiden müssten rausoperiert werden. OP-Termin Februar im Krankenhaus! Wurde im Februar operiert sowie noch am selben Tag entlassen. Die ersten 2 Tage konnte ich noch mit den Schmerzen leben – bis ich den ersten Stuhlgang hatte. Da brach für mich eine Welt zusammen. Ich habe mich gekrümmt vor Schmerzen. Solche Schmerzen hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht. Das war die reinste Hölle, die ich durchgemacht habe. Und das mehrmals am Tag. Wegen des Stuhlgangs. Auch, wenn nichts raus kam. Ich habe geheult vor Schmerzen. Nach dem 1. Stuhlgang hatte ich rund um die Uhr nur noch Schmerzen. Aber, es blieb nicht nur beim Stuhlgang, ich bekam auch noch Blasenprobleme dazu, die mich zusätzlich um den Verstand brachten. Alle 5 bis 10 Minuten musste ich auf die Toilette. Und das jeden Tag und jede Nacht. Vom Schlafen war keine Rede mehr. Entweder waren es die Schmerzen oder die Blase, die mich wach hielten. Wenn ich lese, dass man nach dem Stuhlgang mit warmem Wasser abduschen sollte, um den After sauber zu halten, war ich – bei diesen Schmerzen nach dem Stuhlgang – schon froh, meinen Hintern wenigstens mit einem feuchten Tuch einigermaßen sauber halten zu können. Die Schmerztabletten, die ich mir reingeballert habe, brachten nichts. Die Schmerzen blieben. Nach 4 Tagen habe ich den Arzt angerufen und ihn wegen der Schmerzen & der Blase gefragt. Er sagte mir, es wäre eine offene OP und das dauere etwas, bis die Wunde heilen könne, da ja keine Luft dran käme. Und das mit Blase könne auch ein paar Tage dauern, da sie von der Operation gereizt sei. Solle mir keine Sorgen drum machen. Ok, habe ich gedacht, dann warte ich ab. Bis zur nächsten Untersuchung im Krankenhaus. Die Woche war um, aber nur mit Schmerzen. Bei der Untersuchung wurde nichts festgestellt, alles war in Ordnung. Aber, was ist mit meiner Blase und den Schmerzen, die mich um den Verstand bringen, fragte ich. Seine Antwort war: Damit müsse ich leben. Es dauere nun mal ein paar Monate, bis alles geheilt sei. Und mit der Blase solle ich auch noch warten, auch das ginge vorbei. Die Untersuchung war im März. Ende März/Anfang April waren meine Schmerzen immer noch nicht weg, und die Blase bringt mich immer noch um. Genauso wie die anderen Schmerzen, die ich immer noch habe. War Mitte April und Ende April wegen der Untersuchung noch mal dort. Mit Schmerzen und mit der Blase, die sich bis Ende April immer noch nicht gebessert hatten. Bei allen Untersuchungen waren keine Komplikationen festzustellen. Immer, wenn ich gefragt habe, warum die Schmerzen immer noch da seien und das mit der Blase auch nicht besser würde, bekam ich immer die gleiche Antwort. Ich müsse nur Geduld mitbringen, es ginge schon von selbst wieder weg. Das war im April, aber meine Schmerzen sind immer noch vorhanden. Jeden Tag/Nacht denke ich immer nur an eins. Warum nur habe ich die Operation machen lassen? Vor der Operation ging es mir 100% besser. Anfang Mai bin ich zu einer Urologin gegangen. Wegen der Blase. Sie untersuchte mich und sagte, ich hätte mir eine Blasenentzündung eingefangen. Sie schrieb mir Spasmex auf und dann konnte ich gehen. Zuhause sofort eingenommen. 3 × 1 Tablette. Gebracht hat es nichts, außer, dass ich Verstopfung für 2 Tage bekam. Und das habe ich beim Stuhlgang wieder mal spüren müssen, weil die Wunde immer noch offen ist. Jetzt haben wir schon fast Ende August, und meine Schmerzen sind immer noch dieselben, wie am Anfang. Plus Blase, mit der es bis jetzt auch nicht besser geworden ist. Nach fast 7 Monaten bin ich nur noch ein Wrack, habe über 13 kg abgenommen, und bin jeden Tag/Nacht nur noch am Heulen. Weil ich es vor Schmerzen nicht mehr aushalten kann. Die Wunde will und will nicht heilen.
Niemand kann mir helfen. Bin inzwischen bei mehreren Ärzten und Krankenhäusern gewesen, aber keiner kann mir helfen. Die wissen auch nicht, warum die Wunde nicht heilt.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Jeden Tag bin ich nur noch am Fluchen und Heulen. Warum ich? Warum habe ich die Operation machen lassen? Warum? Was würde ich geben, wenn ich die Uhr zurückdrehen könnte.
Werde mich später nochmal melden. Bis dahin wünsche ich euch allen eine gute Genesung.
Operation verschoben
Ich bin es nochmal, Patrick.
Bin wieder zuhause, ohne das ich die Operation habe machen lassen. Wollte den Arzt noch einmal fragen, ob ich die Operation auf einen späteren Zeitpunkt verschieben kann. Das passte ihm auch ganz gut, denn um 14:00h musste meine OP wieder abgesagt werden. Er fragte mich, ob wir das um 1 Woche verschieben könnten. Ich sagte, dieses Jahr nicht mehr. Da meine Hämorrhoiden nicht solche Beschwerden machen, und ich damit gut leben kann, werde ich es vor Weihnachten nicht mehr machen lassen, habe ich zum Arzt gesagt. Er war damit einverstanden. Ich habe ihm auch das, was ich gelesen habe erzählt. Dass es nicht in 4-6 Wochen erledigt sein könnte, weil es eine offene Wunde ist und man nicht weiß, wie schnell es heilen kann. Der Arzt war sehr ehrlich zu mir und sagte, dass so eine OP, wenn man die macht, danach sehr schmerzhaft ist, und dass so eine Wunde sehr lange dauert, bis es abgeheilt ist, das könnte schon mehrere Monate dauern, die ich einplanen müsste. Aber da meine Hämorrhoiden nur 2. Grades sind, könnte ich mir Zeit nehmen und die Operation auf das nächste Jahr verschieben, sagte er zu mir. Ich war happy, verabschiedete mich vom ihm – und fuhr nach Hause.
Das wollte ich euch nur berichten, Patrick
Hämorrhoiden + Blase
Hallo Guest,
ich habe deinen Bericht gelesen und wollte nur sagen – mach' dir keine Gedanken über die offene Wunde und über die Blase. Ich hatte vor 2 Jahren auch eine Operation wegen meiner vergrößerten Hämorrhoiden und bekam nach der Operation ebenfalls Ärger mit der Blase. Genauso, wie du.
Ich vermute mal, dass du, so wie ich, auf Milligan Morgan Art operiert wurdest. Da bleibt die Wunde offen, damit keine Entzündung entsteht und das Wundsekret plus Blut herauslaufen können. Bei mir hat das ewig gedauert, bis die Wunde endgültig verheilt war. Über ein Jahr! Und mit der Blase war es nicht anders. Hat auch über ein Jahr gedauert, bis es sich wieder eingespielt hat. Da du geschrieben hast, dass die Wunde in Ordnung ist und du dir keine sonstigen Komplikationen weggeholt hast, brauchst du keine Angst zu haben. Bei den einen geht das schnell, bei anderen dauert es ein wenig länger, wie bei dir. Bei mir, so, wie ich es noch in Erinnerung habe, hat die Wunde bei mir erst nach 8-9 Monaten geheilt, und die Schmerzen gingen langsam zurück. Nur die Blase hat ein wenig länger gedauert, aber das wird auch wieder. Ich bin genauso ausgerastet wie du, weil die Schmerzen einfach nicht weggingen. Genauso war das mit meiner Blase. Wenn ich tagsüber irgendwo hin musste, habe ich immer eine Plastikflasche dabei gehabt. Sonst hätte ich mir öfter in die Hose gemacht, wenn keine Toilette in der Nähe gewesen wäre. Nachts war es bei mir auch nicht anders, als bei dir. Alle 2 Stunden musste ich aufstehen. Ich habe genauso gedacht, wie du – warum ich?
Man liest in diesem Forum sehr viel Negatives, selten etwas Positives. Das kommt wohl daher, weil alle Beteiligten letztlich die gleichen Erfahrungen mit der Hämorrhoiden-OP gemacht haben.
Also Guest, lass' den nicht Kopf hängen. Es wird schon besser, glaube mir. Denn auch ich habe das alles mitgemacht. Du kannst, wenn es dir besser geht, einen Bericht schreiben. Bis dahin toi, toi, toi – dein Horst.
PS: Nochmal würde ich so eine Operation nicht mehr machen lassen!
Patrick
Hallo Patrick,
warum willst du Hämorrhoiden zweiten Grades überhaupt operieren lassen? Da versucht man es doch erst mal mit der Gummibandligatur. Eine OP kommt nach meinen Infos erst ab Grad 3 infrage.
LG – Lilly
Operation verschoben
Hallo Lilly,
dankeschön für deine Antwort. Ich war beim Proktologen, der nur meinte, keine Gummibandligatur machen zu können, da die Hämorrhoiden schon zu groß wären. MfG – Patrick
Hämorrhoiden OP verschoben
Hallo,
ich bin es nochmal, Patrick.
Am 16.08.23 habe ich gepostet, dass ich am 21.08.23 zwischen 09:00 und 11:00h eine Hämorrhoiden-Operation habe. Jetzt liege ich im Krankenhaus, aber die Operation wurde auf 14:00h verschoben. In der Nacht zuvor habe ich wegen der bevorstehenden Operation kaum geschlafen. Die Unruhe wurde immer schlimmer, je näher die Operation auf mich zu kam. Als ich im Krankenhaus ankam, hatte ich bis zur Operation noch 1 Stunde Zeit. Kurz bevor es losgehen sollte, kam der Arzt und sagte, dass die Operation verschoben wird, auf 14:00h. Bis dahin solle ich mich im Krankenzimmer aufhalten. Jetzt wurde ich immer unruhiger.
Da ich im Grunde nicht so recht Schmerzen habe, nur ab und zu mal, bin ich echt am überlegen, ob ich die Operation absage. Habe nochmal die ganzen Berichte durchgelesen, was einen nach der Operation erwartet – Schmerzen! Und das mehrere Wochen.
Da ich vom Krankenbett aus schreibe und noch fast 3 Stunden Zeit habe, bin ich echt am überlegen, die Operation überhaupt noch machen zu lassen. Ich glaube nicht. Werde mit dem Arzt nochmal sprechen, ob ich die Operation auf einen späteren Zeitpunkt verschieben kann.
Ich werde mich auf jeden Fall noch einmal melden. Bis dahin. Euer Patrick
Hämorrhoiden-Operation
Hi,
habe meine Hämorrhoiden-Operation im März machen lassen. Nach Milligan Morgan. Die Heilung hat bis August gedauert, also fast
5 Monate. Aber die Wunde ist immer noch nicht so richtig geschlossen. Schmerzen habe ich nicht mehr, aber Wundsekret & Blut kommen immer noch raus. Ich habe den Arzt gefragt, wie lange das noch dauern würde? Woraufhin er sagte, da es eine offene Wunde sei, dauere die Heilung etwas länger. Wie lange, könne er nicht sagen.
Eines stünde fest: Bei einer Hämorrhoiden Operation müsse man mit 4-6 Monaten rechnen, bis alles geheilt sei. Ohne Komplikationen natürlich, mit dauere die Heilung noch länger.
Zu den Schmerzen werde ich mich nicht äußern, das haben andere schon getan. Ich bin froh, dass ich die Operation jetzt hinter mir habe. Einmal und nie wieder! Alleine wegen der Schmerzen, die unerträglich waren, und die man mehre Monate hat.
Hiermit verabschiede ich mich und wünsche Euch allen eine gute Besserung, Sven
Hämorrhoiden raus
Hallöchen,
im April wurden bei mir mehrere Hämorrhoiden rausgeschmitten. April/Mai Schmerzen, Mai/Juni Schmerzen, Juni/Juli weniger Schmerzen, Juli/August weniger Schmerzen. Von April bis August hatte ich immer noch Schmerzen, die aber nicht mehr so stark wie zu Anfang waren. Trotzdem noch Schmerzen im After, und es sind schon 5 Monate rum. Bei mir kommt immer noch Wundsekret oder Blut raus, manchmal auch beides. Und das nach 5 Monaten. Die Heilung dauert sehr lange (bei mir).
Lieber eine Hüft- oder Knie-OP, als die Sch...Hämorrhoiden. Bei jeder anderen Operation wäre ich schon geheilt. Es gibt nichts schlimmeres als die Hämorrhoiden, das habe ich schon festgestellt. Und von Schmerzen will ich nicht schreiben. Ich frage mich immer wieder, wie ich das bis jetzt durchgehalten habe! Und die Genesung ist immer noch nicht zu Ende.
Jeder, der noch eine Hämorrhoiden-Operation vor sich hat, sollte es vor Weihnachten am besten nicht mehr machen lassen, sofern man die Schmerzen nicht aushalten will.
Von ein paar Wochen ist keine Rede,meistens dauert es doch ein paar Monate, bis im/am After alles geheilt ist.
Aber ihr müsst selber wissen, was ihr macht. An Weihnachten mit Schmerzen vor dem Tannenbaum sitzen? Ich weiß nicht!? Bis dahin ...
Betrifft: Horrorgeschichten
Hallo,
auch ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen.
Habe mir die ganzen Berichte durchgelesen und festgestellt, dass hier sehr viele negative Sachen drin stehen. Zum Beispiel, was jemand nach einer Operation für mehrere Wochen oder Monate an Schmerzen leiden muss, bis alles geheilt ist. Ich finde es ja gut, dass man Erfahrungsberichte austauschen kann, aber ich denke, wäre es nicht besser, dass man das für sich behält? Wenn man den Horrorgeschichten, die man hier so
liest, folgt, dann werden die Leute noch ängstlicher, als sie es ohnehin schon sind, wenn sie die OP vor sich haben. Obwohl auch ich das gelesen habe, werde ich trotzdem die Operation ohne zu zögern machen lassen. Je eher ich das hinter mir habe, je eher habe ich auch meine Schmerzen hinter mir.
Dass man nach der Operation Schmerzen hat, hat mir auch der Arzt bestätigt. Weil nämlich im/am After operiert werden muss. Und das kann ein paar Wochen/Monate mit Schmerzen dauern, bis die Wunde verheilt ist. Ich lasse mich deswegen nicht von dem, was hier im Forum steht, verunsichern. Von positiver Seite steht so gut wie nichts drin. Es muss ja nicht jeden treffen, wenn er/sie die Operation hinter sich hat. Ich lasse das, was nach der Operation geschehen kann, auf mich zukommen!
Mein Termin ist am 21.08.23 (Montag) zwischen
09:00 und 11:00h. Entweder ich hab die "A....Karte" gezogen wie ihr, oder ich habe Glück das nach der Operation die Schmerzen nicht so schlimm sind oder werden. Auch ich werde nach Milligan Morgan operiert. Und dort steht sehr viel Positives drin. Ich lasse mich überraschen. Bis dahin wünsche ich euch allen eine gute Genesung. Patrick
Hämorrhoiden-OP
Mein Name ist Joker – und ich habe eine Hämorrhoiden-OP vor mir.
Vor 10 Tagen bin ich auf dieses Forum gestoßen. Ich wollte nachschauen, wie schlimm es wird, wenn man die Hämorrhoiden-OP hinter sich hat. Dass man Schmerzen hat, das wusste ich ja, aber dass es so schlimm wird, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Das, was ich hier alles so gelesen habe (und das habe ich mehrfach getan), hat mir noch mehr Angst gemacht, als vorher. Ich kann nachts nicht mehr richtig schlafen und wache jeden Morgen mit Angstzuständen auf. Mit Schmerzen nach der OP habe ich überhaupt nicht gerechnet. Wäre ich bloß nicht so neugierig gewesen. Jetzt, nach den Horrorgeschichten die ich gelesen habe, habe ich keinen Bock mehr, mich noch operieren zu lassen. So wurde ich vom Arzt, der mich operiert, nicht aufgeklärt. Im Gegenteil, ich solle mir wegen der Operation keine Sorgen machen, würde kaum Schmerzen haben und in 4 Wochen wäre alles vorbei. Jetzt bin ich am Boden zerstört. Da ich ja auf Basis Milligan Morgan operiert werden soll (wobei die Wunde wegen des Wundsekrets offen bleibt, um nicht zu eitern und besser heilt), solle ich auf jeden Fall auf einen weichen Stuhlgang achten, erklärte mir der Arzt. Aber dass man nach der Operation solche Schmerzen bekommen kann, davon hat der Arzt mir nichts berichtet. Ehrlich gesagt, ich glaube das, was alles so berichtet wurde. Das kann man sich nicht aus den Fingern saugen. Dafür schreiben ✍ so viele Leute fast das Gleiche über ihre Probleme. Zum Beispiel über die Schmerzen nach der Operation. Am meisten lese ich immer wieder, dass der Stuhlgang sehr schmerzhaft sein soll. Auch das hat der Arzt mir nicht gesagt. Langsam glaube ich auch nicht mehr, dass ich nach 4 Wochen wieder gesund und ohne Schmerzen bin. Weil ich ja nach Milligan Morgan operiert werden soll. Je mehr ich hier lese, je größer ist meine Angst geworden. Ob ich das überhaupt noch machen lasse soll?
Werde mich nochmal mit dem Arzt in Verbindung setzen. Er soll mir die Wahrheit sagen, sonst lasse ich es nicht machen. Warum habe ich nicht die ganzen Jahre bei einem Proktologen die Voruntersuchung machen lassen? Dann hätte ich die Hämorrhoiden-Operation nicht gehabt. Wie der Vorredner (Jo). Er hat es richtig gemacht. Vorher sollte man auch wissen, dass die Hämorrhoiden so unerwartet kommen, und wenn die erstmal da sind, ist es meistens zu spät, wie bei mir (zum Kotzen). Jetzt steh' ich da mit meiner Weisheit und weiß nicht mehr, was ich machen soll. Operieren lassen muss ich ja, da geht kein Weg mehr vorbei.
In 10 Tagen habe ich die OP. Bis dahin werde ich kaum noch Schlafen können. Wegen der OP und der Schmerzen danach. Warum war ich nur so neugierig? Nur, um zu wissen, wie es nach der Operation aussieht mit den Schmerzen und der Länge der Heilungszeit. Jetzt weiß ich, was mich erwartet.
Wie schon Jo + Alex geschrieben haben, werde auch ich – nachdem ich die schmerzhafte Operation hinter mir habe – jedes Jahr wegen der Hämorrhoiden einmal zum Proktologen gehen. Nicht, dass es ein 2. Mal kommt!
Bis dahin. Der Joker
Hämorrhoiden-OP
Hallo Joker,
ich bin es, der Alex, der deine Kommentare gelesen hat.
Ich muss dir vollkommen recht geben. Auch ich habe den Fehler gemacht hier alles zu lesen, was einem nach der OP solche Schmerzen bereiten kann. Damit habe ich im Leben nicht gerechnet.
Aber zum anderen bin ich auch froh und weiß jetzt, was nach der OP auf mich (oder besser gesagt, uns) zukommt. Auch mir hat der Arzt nicht alles über die Schmerzen nach der OP gesagt – oder er wollte es nicht. Allerdings sagte er mir, dass ich meinen Stuhlgang weich halten solle. Von Schmerzen beim Stuhlgang war keine Rede. Ebenso nicht, dass man 24 Std., also rund um die Uhr, mit Schmerzen leben muss. Und das wochenlang. Nichts davon hat der Arzt erwähnt. Oder ich habe nicht richtig hingehört, was er sagte. Auch ich werde auf Milligan Morgan Art operiert. So wie du, Joker. Wobei die Wunde offen bleibt, das Wundsekret abfließen kann, wie bei einem Abflussrohr und es nicht zu einer Entzündung kommen kann. Aber, dass man beim Stuhlgang derartige Schmerzen bekommen kann? Damit habe ich nicht gerechnet.
Aber zu einem gewissen Teil bin ich auch selber schuld. Denn obwohl ich ja wusste, dass ich Hämorrhoiden hatte die noch sehr klein waren und mich nicht gestört haben, habe ich das alles hinausgezögert. Ich habe mir gesagt, gut, morgen geht's zum Proktologen und lässt es entfernen. Aus dem Morgen wurden Tagen-Monate-Jahre, in denen ich mich nicht mehr gekümmert habe. Dafür bekomme ich jetzt meine gerechte Strafe. Und das zurecht. Wer rechnet auch damit, dass sich Hämorrhoiden erst dann melden, wenn es meistens zu spät ist. Wie bei mir (oder uns). Ich werde, genau wie du, kaum noch schlafen, weil ich nur noch an die OP denke. Joker, wenn du jetzt fragst wann ich die OP habe, kann ich dir das noch nicht sagen, da ich noch keinen Termin gemacht habe.
Um ehrlich zu sein, habe ich jetzt – nach dem Lesen der Kommentare – mehr Angst als zuvor. Aber machen lassen muss ich es. Nur ich weiß nicht wann. Solange meine Schmerzen noch zu ertragen sind, werde ich die OP auf einen späteren Zeitpunkt verlegen. Aber eins steht bei mir fest: Nach der Operation, wenn ich es hinter mir habe, werde ich mich auf jeden Fall (so, wie ihr es auch macht) in jedem Jahr vom Proktologen untersuchen lassen. Das habe ich jetzt gelernt. Aber vorher muss ich erstmal durch die Hölle gehen, ebenso wie Joker.
An alle, die das gelesen haben – macht nicht den gleichen Fehler wie Joker und ich! Denn, wer braucht schon Schmerzen. Niemand! Und auch, wenn ihr noch keine Probleme mit Hämorrhoiden habt, geht zum Proktologen. Denn es kann jeden treffen, ohne dass man selbst es mitbekommt. Die Hämorrhoiden kommen ohne Vorwarnung. Und, wenn sie dann da sind, und ihr ein Brennen, ein Druckgefühl oder sonst was spürt, geht zum Proktologen. Vielleicht kann er noch etwas machen!
Bis dahin. Euer unbekannter Alex
RE: Hämorrhoiden-OP
Hallo Joker,
ich muss Dir jetzt mal schreiben, um Dir etwas die Angst zu nehmen. Ich habe jetzt genau 4 Hämorrhoiden-OP`s hinter mir! Alle im Abstand von 6 Wochen. Die letzte vor 3 Wochen. Mittlerweile kenne ich den "Genesungsprozess". Die OP merkst Du überhaupt nicht. Bei mir wurde die Gummiband-Methode angewandt. Die ersten Tage merkst Du ebenfalls nichts. Dann, mit der Wundheilung, kommt langsam der Schmerz. Bei mir war das erst nach 2 Wochen. Jetzt habe ich nach der Toilette Schmerzen. Das ist wirklich unangenehm und man hat ein "Fremdkörpergefühl". Mit Diclofenac 100 bekomme ich das in den Griff. Die nehme ich dann ab und zu mal. Ich kann Dir nur empfehlen, mach die OP. Besser wird es nicht. Es kommt auch auf den Grad an. Bei mir war es Grad 2. Wenn der höher ist, musst Du das sowieso machen lassen. Du schaffst das! Ich bin wirklich ein "Schisser" bei solchen OP`s und habe es dennoch geschafft. Dann schaffst Du das auch!! Alles Gute!
Hämorrhoiden Operation
Hallo Richard,
danke für deine Antwort. Nur, ich muss mich operieren lassen, denn ich habe Hämorrhoiden 3/4. Grades.
An einer Operation komme ich nicht mehr vorbei. Joker
Voruntersuchung - Hämorrhoiden
Ich bin es nochmal, Euer Jo,
der jetzt hämorrhoidenfrei ist, ohne eine schmerzhafte Hämorrhoiden-Operation machen zu lassen.
Vor ein paar Jahren habe ich im Krankenhaus eine Krebsuntersuchung machen lassen. Weil es nach 10 Jahren wieder soweit war. Krebs haben die bei mir nicht gefunden, dafür aber Hämorrhoiden im Anfangstadium. Ich sollte mich beim einem Proktologen melden. Ein paar Tage später habe ich beim Proktologen angerufen, um eine Untersuchung machen zu lassen. 1 Woche später hatte ich den Termin für die Untersuchung. Dabei wurde festgestellt, dass ich 2 kleine Hämorrhoiden hatte. Er sagte zu mir, die werde ich mit einer Gummibandligatur machen. Nach 10 bis 15 Minuten war ich fertig.
Dann sagte er noch zu mir, dass die beiden Gummibänder nach 7 bis 8 Tagen abfallen und beim Stuhlgang mit rauskommen würden. Vier Wochen später solle ich zur Nachuntersuchung, ob alles in Ordnung sei – und dass ich jedes Jahr eine Voruntersuchung machen lassen sollte. Es war alles in Ordnung. Und, bis heute habe ich meine Termine eingehalten. Dank meiner Krebsuntersuchung habe ich sehr viel Glück gehabt, dass ich keine Operation machen lassen musste, die, wie ich das alles gelesen habe, sehr, sehr schmerzhaft sein soll. Gott sei Dank!
Nochmal an euch alle: Die Hämorrhoiden melden sich erst dann, wenn es meistens zu spät ist. Da hilft auch kein Proktologe mehr, nur noch eine Operation. Das ist das heimtückische mit den Hämorrhoiden, was ich und viele andere Leute nicht wussten.
Wenn ihr das gelesen habt und es nicht zu spät ist, ruft noch heute an und lasst euch einen Termin beim Proktologen geben. Macht eine Untersuchung, das ist nicht so schmerzhaft wie eine Hämorrhoiden-Operation danach. Ich meine es nur gut mit euch.
Und den Leuten, die jetzt eine Hämorrhoiden-Operation vor oder hinter sich haben, wünsche ich alles gute auf dem Weg – und dass die Heilung sehr schnell geht. Euer Jo
PS: Wartet damit nicht zu lange. Besser für euch. Wer will schon so eine "sch...." Hämorrhoiden-OP gerne machen lassen? Ich nicht.
Proktologe, Voruntersuchung
Hallo Jo,
ich habe deinen Bericht gelesen. Du hast richtig gemacht, was ich nicht gemacht habe. Das war mein größter Fehler. Hätte ich das nämlich auch so gemacht wie du, bräuchte ich jetzt vor der Operation keine Angst mehr zu haben. Aber nein, ich habe einfach alles weggeschoben, bis es zu spät war. Den Fehler habe ich mir selbst zuzuschreiben.
Ich kann nur, wie auch du schon geschrieben
hast, jedem raten zum Proktologen zu gehen und eine Untersuchung machen zu lassen – was ich nicht gemacht habe. Macht nicht denselben Fehler wie ich.
Wie Jo schon geschrieben hat: Hämorrhoiden melden sich erst, wenn es zu spät ist. So heimtückisch sind nun mal Hämorrhoiden. Genauso wie Krebs, nur dass der tödlicher ist.
Also, dem, was schon Jo geschrieben hat, stimme auch ich zu. Geht zu einem Proktologen und schiebt es nicht noch weiter hinaus.
Du (oder ihr) hast/habt doch die Berichte gelesen und wisst, was auf einen zukommt. Nichts Gutes.
Ich bereue heute, nicht zum Proktologen gegangen zu sein.
Wenn du (oder ihr) das hier alles gelesen habt, zögert es nicht länger hinaus. Ruft beim Proktologen an und lasst euch einen Termin geben, um sicher zu sein, dass ihr keine vergrößerten Hämorrhoiden habt.
Wenn ich meine Operation irgendwann hinter mir habe, werde ich es genauso so machen wie Jo: Jedes Jahr einmal zum Proktologen gehen.
Ich denke schon mit Schrecken daran, was nach der OP noch alles auf mich zukommt. Das hätte ich mir alles ersparen können. Ich Idiot.
Hiermit verabschiede ich mich erst einmal. Macht das Richtige! Wer will schon freiwillig eine Operation machen lassen und mehrere Wochen oder Monate mit starken Schmerzen rumlaufen bis endlich alles geheilt ist? Bestimmt niemand.
Alex
Proktologe-Hämorrhoiden
Ich habe das von Alex gelesen, und er hat recht.
Vor 3 Jahren wurde auch bei mir eine Untersuchung wegen Krebs gemacht, wobei vergrößerte Hämorrhoiden festgestellt und mir geraten wurde, mich bei einem Proktologen zu melden. Was ich auch getan habe. lch hatte Glück – es waren lediglich 2 kleine Hämorrhoiden, die mit einer Gummibandligatur entfernt wurden. Danach war ich fertig, und konnte nach Hause gehen. Der Proktologe sagte, zwischen 7 und 8 Tagen fielen die Hämorrhoiden ab. Sie würden beim Stuhlgang rausgekackt. 4 Wochen später hatte ich eine Nachuntersuchung und der Proktologe sagte, es wäre alles in Ordnung. Ich solle mich in einem Jahr wieder melden. Und das habe ich bis heute eingehalten.
Ich hatte Glück, weil ich zuvor eine Krebsuntersuchung habe machen lassen. Ohne hätte ich das nicht gewusst. Darum an euch alle: Geht hin und lasst euch untersuchen, bevor es zu spät ist. MfG Jo
Proktologe
An alle, die jetzt eine Hämorrhoiden-OP vor sich haben und in diesem Forum die Berichte darüber lesen, was einen nach der Operation erwarten kann. Nichts Gutes! Als ich bei einer Untersuchung erfahren habe, dass ich kleine Hämorrhoiden im Anfangsstadium hatte, habe auch ich den Fehler gemacht, nicht zum Proktologen zu gehen. Genauso, wie viele andere hier ebenfalls.
Zu Anfang hatte ich auch keine Schmerzen. Die fingen erst ein paar Jahre später an. Zuerst mit einem Brennen, danach kamen noch andere Symptome dazu. Ich konnte nicht mehr richtig sitzen, weil alles weh tat. Habe mir einen Termin beim Proktologen geben lassen. Aber da war es zu spät. Jetzt hatte ich Hämorrhoiden 3. Grades, die nun operiert werden müssten.
Jetzt, nachdem ich hier im Forum gelesen habe, was für Schmerzen einen nach der Operation erwarten, habe ich noch mehr Angst davor.
Deswegen an euch alle: Wenn es geht, ihr noch keine Schmerzen habt und die Hämorrhoiden noch klein sind – geht zum Proktologen! Lasst euch das entfernen. Das ist weniger schmerzhaft, als eine Operation im Krankenhaus. Am besten macht ihr eine Voruntersuchung beim Proktologen. Und das möglichst jedes Jahr. Ich habe jetzt die "A...Karte" gezogen, weil ich so dumm war, und es nicht vorher habe machen lassen. Nun komme ich an der Operation nicht mehr vorbei. Habe jetzt schon Angst, was wohl auf mich zukommt, wenn ich die Operation hinter mir habe. Schmerzen, Schmerzen und nochmal Schmerzen – und wie lange es dauert, bis alles geheilt ist.
Diesen Fehler habe ich nur 1-mal gemacht. Zum 2. Mal passiert mir sowas nicht mehr. Wie gesagt, ich habe jetzt schon Angst vor der Operation und werde die OP – sofern möglich – hinauszögern, solange ich kann. Bis es nicht mehr geht.
Bis dahin, Alex
PS: Ich werde auch jedes Jahr zum Proktologen gehen, wenn ich die "Sch...Operation" hinter mir habe.
Hämorrhoiden
Hallo,
ich bin Tom (57 Jahre), und habe meine Hämorrhoiden OP vor 1 Jahr machen lassen. Alles begann, als ich 50 Jahre alt war. Habe im Krankenhaus eine Krebsuntersuchung machen lassen. Alles war in Ordnung. Allerdings wurde festgestellt, dass ich Hämorrhoiden 1. Grades hatte. Alles klar, habe ich noch gedacht. Bin dann nach Hause gefahren, und habe mich nicht weiter drum gekümmert. Nebenbei gesagt: Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht einmal, was Hämorrhoiden sind, und habe auch nicht im Internet nachgeschaut.
Ungefähr 6 Jahre später, als sich bei mir die ersten Symptome bemerkbar machten (Brennen, Druck und Stechen im After), die auch nach 3 Wochen immer noch nicht weggegangen waren, habe ich mir einen Termin beim Proktologen geben lassen.
Und, was soll ich sagen? Hatte Hämorrhoiden 3/4. Grades, die ich im Krankenhaus oder einer anderen Klinik operieren lassen sollte. Habe es im Krankenhaus nach "Milligan Morgan" machen lassen. Die Wunde bleibt offen, was besser für die Heilung ist. Was soll ich sagen? Ich habe eine ähnliche Odyssee hinter mir, wie die anderen hier auch.
Ca. 2 Wochen lang war der Stuhlgang die Hölle. Und alles andere an Schmerzen war ebenfalls unerträglich. Danach ging es langsam aufwärts. Nach der 3-4. Woche ging es mir schon besser.
5-7 Wochen später, hatte ich alles hinter mir. Aber daraus habe ich etwas gelernt.
Ich werde jetzt jedes Jahr beim Proktologen eine Untersuchung machen lassen. Nochmal mach' ich sowas nicht mit.
Hätte ich gleich zu Anfang auf den Arzt gehört, der die Diagnose Hämorrhoiden gestellt hatte, wäre ich unmittelbar zum Proktologen gegangen, statt erst 6 Jahre später. Dann hätte ich mir die 3 Monate mit Schmerzen ersparen können. Wobei ich – entgegen aller anderen hier – noch Glück hatte. Also, lieber vom Proktologen eine Gummibandligatur machen lassen, was nicht so weh tut, als sich im Krankenhaus operieren zu lassen. Egal nach welcher Methode. Schmerzen wirst du nach der OP immer haben. Und die sind brutal!
Allen eine gute Besserung, Tom
Betrifft: Hämorrhoiden
Ich hatte vor 5 Jahren eine Ultraschall-Untersuchung, bei der Hämorrhoiden 1. Grades festgestellt wurden. Habe mir auch nichts dabei gedacht, weil es nicht weh getan hat. Bis zum vorigen Jahr. Da fingen die Symptome (Brennen, Druckgefühl etc., etc.) bei mir an. Habe mir einen Termin beim Proktologen geben lassen. Die Untersuchung fiel für mich negativ aus, weil meine Hämorrhoiden so groß waren, dass keine Gummibandligatur mehr gemacht werden konnte. Es musste operiert werden. Habe mich voriges Jahr (2022) im Krankenhaus nach Milligan Morgan operieren lassen.
Am Schlimmsten war der Stuhlgang danach. Auch ich hatte Schmerzen, wie jeder andere hier. Und die begleitenden Schmerzen waren ebenfalls nicht ohne. Bis fast alles vorbei war, hat das Ganze gute 3 Monate gedauert.
Ich kann euch nur empfehlen: Habt ihr Hämorrhoiden 1. Grades, lasst es veröden oder mit Gummibandligatur entfernen. Wartet nicht solange, bis eine Operation vor der der Haustür steht. Den Fehler habe ich nur einmal gemacht. Denn Veröden oder Gummibandligatur ist nicht so schmerzhaft, wie eine OP. Gute Besserung und MfG – Ron
Negative Berichte: Teil 2
Ich bin es nochmal, der Rentner!
Mit "negative Berichte" – Teil 2!
Mein Sohn hatte – wegen Schmerzen im Darm – vor 2 Wochen einen Termin beim Proktologen. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass er Hämorrhoiden 3/4. Grades hat. Er sollte ins Krankenhaus gehen und sich operieren lassen, sagte der Proktologe. Kaum zu Hause, machte mein Sohn einen großen Fehler. Er ging ins Internet und suchte dieses Forum. Beim
Durchsuchen, las er nur negative Berichte darüber, was nach einer Hämorrhoiden-OP alles an Schmerzen auf einen zukommen kann. Das hat meinen Sohn derart abgeschreckt, dass er die Operation nicht mehr machen lassen will. Da habe ich zu ihm gesagt: "Warum hast du das gelesen? Warte doch erstmal die Operation ab. Dass du Schmerzen haben wirst, ist ja klar. Gerade im/am Darm". Ich musste sehr lange mit ihm reden, wurde sauer auf ihn, weil er das nicht mehr machen lassen wollte. Man muss aber nicht immer alles glauben, was so geschrieben wird.
Wenn man nach der Operation sehr starke Schmerzen hat wird sofort gepostet, wie schlecht es einem dann geht. Das liest jemand anderer – und schon geht es los! Das seine Operation noch schlimmer war, als die des anderen. Und dann kommt der 3./4./5. usw. Und das Schönste ist, die Hälfte davon wurden nicht operiert, die wollen sich nur wichtigmachen und anderen Leuten schaden.
Jetzt hat mein Sohn das eingesehen und lässt sich nun doch operieren. Aber mit Angst – nachdem er das hier gelesen hat.
Ich habe zuvor, bei meinem 1. Post, geschrieben, dass ich 66 Jahre jung bin und auch so eine Hämorrhoiden-OP hinter mir habe. Ich bin froh, dass es vor 20 Jahren noch kein lnternet gab, wo man alles hätte googeln können.
Also Leute, wenn der Arzt sagt, ihr müsst operiert werden, lasst es machen. Aber geht nicht erst ins lnternet, um zu lesen, was andere schreiben. Das macht euch nur noch unsicherer, weil meistens nur negative Sachen drin stehen. Wie gesagt, ich bin froh, dass es das Internet früher nicht gab. So hatte ich nie Angst, wenn ich eine Operation vor mir hatte. MfG nochmals – Euer Rentner
Betrifft: Negative Berichte
Hallo,
ich bin 66 Jahre alt, und Rentner. Da ich gerne durchs Internet surfe, ist mir im Forum einiges aufgefallen – egal, um welche Krankheiten es geht, es wird – z.B. nach der Operation – immer nur negativ berichtet, selten mal positiv. Viele Leute, die eine Operation vor sich haben (egal welche) und dann nur NEGATIVES lesen, bekommen meistens Angst und wollen die Operation wahrscheinlich nicht mehr machen lassen. Gerade bei den Hämorrhoiden. Da also ohnehin schon sehr viele Leute Angst vor der Operation haben, haben danach noch mehr Angst und wissen nicht mehr, was sie machen sollen.
Auch ich wurde vor 20 Jahren an den Hämorrhoiden operiert. Aber da gab es noch kein lnternet, wo man das alles hätte durchlesen können. Auch meine Operation war nicht angenehm, musste es trotzdem machen lassen, und habe es auch überstanden.
Da wird so viel hineingeschrieben, was oft nicht stimmt. Nur, um anderen Leuten damit Angst zu machen.
Bitte tut mir ein Gefallen - lasst es! Wer nach der Operation Schmerzen hat (wie es so üblich ist), sollte es für sich behalten, und andere nicht noch mehr verunsichern, die es meistens ohnehin schon sind. MfG
Leidensweg nach OP
Hallo,
ich bin Dieter – und auch neu hier. Was ich jetzt berichte, ist nicht gelogen. Wie gesagt, ich heiße Dieter, bin 36 Jahre alt, verheiratet und habe 2 süße Kinder.
Mein Leidensweg begann im Februar. Ich hatte Schmerzen in/am After, und das Brennen, der Juckreiz, das Druckgefühl etc. hörten nicht auf.
War dann beim Hausarzt und habe ihm das mit meinem After erzählt. Er sagte zu mir, dass das nur die Hämorrhoiden sein können und bekam eine Überweisung zum Proktologen. Habe da angerufen und bekam sofort einen Termin für die Untersuchung. Er sagte, dass ich vergrößerte Hämorrhoiden plus Analfissur hätte, er nichts machen könne, weil die Hämorrhoiden schon zu groß wären, und dass das im Krankenhaus operiert werden müsse. Da war ich schon fix und fertig! Eine Operation im Krankenhaus! Und dann Hämorrhoiden, von denen ich noch nie etwas gehört hatte.
Ok – ich bekam eine Überweisung für die Operation. Zuhause angekommen, habe ich - betreffs eines Operationstermines - im Krankenhaus angerufen. Ende Februar bekam ich dann einen Termin im Krankenhaus. Der Arzt, der mich operieren sollte, klärte mich darüber auf, was auf mich zukommt. Habe ihn gefragt, wie das alles so abläuft. Der Arzt sagte zu mir, die Hämorrhoiden und die Analfissur würden unter Narkose rausgeschnitten. Da es eine Methode nach Milligan Morgan sei, bliebe die Wunde, wegen der besseren Heilung, offen. Ich solle mir aber keine Sorgen machen. Wenn ich mich gut um die Wunde kümmere, und den Stuhlgang weich hielte, wäre die Sache in 4 Wochen vorbei und Schmerzen würde ich kaum spüren. Gut, habe ich gesagt, dann machen wir es. In 4 Tagen war es soweit. Die OP war um 10:00h. Meine Frau fuhr mich hin. Je näher die Operation kam, je unruhiger wurde ich. Dort angekommen, musste ich aufs Zimmer, um mich umzuziehen. Dann kam der Arzt noch einmal rein und sagte, in 20 Minuten sei ich dran, und es würde alles gut gehen. Es wäre nicht seine erste Hämorrhoiden-OP.
Jetzt war es soweit. Ich wurde zur OP abgeholt, bekam die Spritze und wachte im Zimmer wieder auf. Die Operation hatte ich jetzt hinter mir. Da ich noch unter Betäubung stand, habe ich von den Schmerzen kaum etwas gespürt. Außer, dass was in meinem Hintern war, was ein wenig drückte. Dann kam der Arzt, der mich operiert hatte und sagte, alles sei gut verlaufen, ich könne heute noch nach Hause fahren, holte hinten aus dem After das Teil raus, das so drückte und gab mir ein paar Schmerztabletten mit. Meine Frau fuhr uns nach Hause. Da ich ja noch unter Betäubung stand, habe mich ein wenig hingelegt, um zu schlafen. Der Tag ging einigermaßen. Mit leichten Schmerzen, die zu ertragen waren. Gegen Abend, als ich ins Bett gehen wollte, fing es an. Der Schmerz wurde heftiger und, gegen 04:00h morgens, wurde ich vor Schmerzen derart brutal aus dem Bett gerissen, dass ich ein paar Sekunden später heulen musste. Es zog ein Stechen durch den Darm, das man nicht aushalten konnte. Trotz Schmerztabletten waren die Schmerzen kaum auszuhalten. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Meine Frau beruhigte mich ein wenig. Nach 2 Stunden ließ der Schmerz nach. Habe anschließend versucht zu schlafen. Aber es ging nicht. Wegen der Schmerzen. Habe am frühen Morgen auch nichts gegessen, weil ich immer noch starke Schmerzen hatte. Auf einmal, wie aus dem Nichts, hatte ich Stuhlgang. Also auf die Toilette! Aber da brach die Hölle los. Ich habe mich gekrümmt vor Schmerzen, das glaubt ihr nicht. Kam nichts raus, war aber die Hölle. Abwaschen danach, konnte ich nicht. Ich lag vor der Toilette und habe geheult wie ein Baby. Da meine Frau zu dem Zeitpunkt nicht zuhause war (weil sie Arbeiten musste), war ich allein auf mich angewiesen. Nach 1 Stunde, die mir wie eine Ewigkeit vorkam, ging es wieder. Ich rappelte mich auf, und habe mich auf das Sofa gelegt. Keine 10 Minuten später fingen die Schmerzen wieder an. Aber doppelt so stark, wie zuvor. Ich musste wieder auf die Toilette, habe mich dahin geschleppt und wusste, was auf mich zukommt: Schmerzen, Schmerzen und nochmals Schmerzen! Habe vor Schmerzen wieder geheult und rumgebrüllt. Vom Abwaschen danach, wieder keine Rede.
Endlich kam meine Frau mit den Kindern nach Hause und sah mich, wie ich im Badezimmer lag. Gekrümmt vor Schmerzen. Sie hob mich auf, machte meinen After so gut es ging sauber und legte mich wieder aufs Sofa. Dann rief meine Frau im Krankenhaus an, um den Arzt zu sprechen, der mich operiert hatte. Er war nicht da, käme erst 1 Tag später wieder.
Trotz Schmerztabletten, hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus. Bei mir lief auf einmal, 5 Minuten nachdem ich wieder auf dem Sofa lag und ohne, dass ich etwas bemerkte, Wundsekret, Blut und Schmiere mit Kot raus. Und wie immer – mit Schmerzen! Meine Frau brachte mich daraufhin ins Krankenhaus. Dort angekommen wurde ich, nachdem ich (weil ich es nicht unter Kontrolle hatte) das Bett immer wieder "vollge....ssen" habe, einen Tag später untersucht.
Als ich aus der Narkose aufwachte, kam ein paar Stunden später der Chefarzt, den ich bisher nicht kannte – und damit fing mein Leidensweg an.
Er, der Chefarzt, sagte mir, dass bei der Operation ein Fehler passiert sei. Bei der Analfissur! Der Arzt, der mich operiert hat, hätte zu viel Fleisch vom Schließmuskel mit rausgeschnitten, so dass der Schließmuskel nicht mehr richtig schließen könne. Ich verstand die Welt nicht mehr und wusste nicht, was der Chefarzt damit meinte. Er sagte mir, dass ich später, wenn die Wunde geheilt wäre, eventuell einen künstlichen Schlauch bekommen würde. Mit einem Beutel dran. Und, dass ich bis dahin Pampers-Windeln tragen müsste. Nachdem ich das gehört habe, waren meine Schmerzen erstmal weg.
Meine Frau hat nur geheult und ich habe gedacht, das wäre alles nur ein Traum. Wenn ich aufwache, ist der Spuck vorbei. Aber leider war das kein Traum, sondern Realität. Das alles fand im März 2023 statt. Bis heute (August) leide ich immer noch mit starken Schmerzen. Die Wunde der Hämorrhoiden-OP ist soweit geheilt, aber der Schließmuskel nicht. Es ist immer noch eine offene Wunde. Von März bis jetzt, ist mein Leben ein Trümmerhaufen. Mir, mit meinen 36 Jahren, wo das Leben erst so richtig anfängt, wurde von 1 Sekunde nach der OP das Leben zerstört. Früher war ich ein fröhlicher, lustiger Mensch. Heute bin ich nur noch ein Wrack, das die Wohnung nicht mehr verlässt. Ich habe in 5 Monaten über 15 kg verloren, weil ich nichts mehr groß esse, da ich mehrmals am Tag die Windeln wechseln muss – wie bei einem Kleinkind. Und die Schmerzen, die ich jeden Tag habe, sind 24 Std. lang. Hätte ich meine Frau und die Kinder nicht, die mir jeden Tag ein Lächeln schenken, ich glaube, ich hätte mir das ...
Hätte ich früher mal mehr im Internet, oder im Forum die Berichte über Hämorrhoiden, Analfissur und die Schmerzen, die man nach der OP hat, gelesen – ich glaube, ich hätte die Operation nicht machen lassen. Oder erst später. Bei einem anderen Arzt. Hätte, hätte, hätte! Wenn man das alles vorhersehen könnte, da hätten gewiss viele das anders gemacht.
Jetzt muss ich sehen, wie mein Leben weitergeht.
Ich weiß nur eins, es werden noch Jahre ins Land ziehen, bis ich mein Leben wieder unter Kontrolle habe. Werde mich schon jetzt schlaumachen, wie man mit künstlichem Schlauch und Beutel lebt,
und wie viele Operationen ich noch vor mir habe.
An alle, die das hier über mein Schicksal gelesen haben, einen guten Tipp von mir:
Bevor ihr euch operieren lasst, holt euch eine 2. Meinung über die Operation betreffend der Analfissur ein. Und, wenn man auch ein paar Kilometer weiter entfernt fahren muss – es geht um euren Körper! Nicht, dass euch das Gleiche passiert, wie mir. Und glaubt nicht alles, was so ein Arzt dir erzählt.
Von 100% gehen meistens 70%, gerade bei der Analfissur-OP, schief. Habe viel im Fokus darüber gelesen. Hätte ich das früher gelesen, bevor ich die Operation machen ließ, wäre mit mir möglicherweise alles anders gelaufen.
MfG – Dieter
Sabines Horrortrip
Hallo Sabine,
ich habe deinen Bericht gelesen und halte dir fest die Daumen, dass du am 08.08. im Krankenhaus mehr Glück hast, und man dich dort mal richtig untersucht und klärt, warum du nach fast 8 Wochen immer noch so starke Schmerzen hast!
Ich habe auch nicht auf mein Bauchgefühl gehört, und bin deswegen auch öfter auf die Schnauze gefallen.
Ich finde es von den Ärzten auch nicht gut, dass sie einem, wenn man Probleme hat, dann nicht helfen. Warum auch? Aber wehe, die werden selbst an den Hämorrhoiden operiert. Dann sollten sie auch mal solche Schmerzen haben, wie viele andere hier. Ich glaube, dann würden sie über die Patienten gewiss mal anders denken. Aber, solange sie nicht selbst betroffen sind, geht es ihnen am "A...sch" vorbei. Sorry, das musste mal gesagt werden.
70% haben Pech gehabt, aber nur 30% scheinen mit so einer Operation Glück gehabt zu haben. Du gehörst leider zu den 70%.
Melde dich einmal danach. Ich, und viele andere Leute, wollen sicher gerne wissen, warum du immer noch so starke Schmerzen hast – was nicht normal ist.
Toi, toi, toi am 08.08, Norbi
Nach der OP – nur Horror!
Auch ich möchte meinen Kommentar dazu abgeben. Unter Schmerzen!
Das Brennen am Hintern fing Anfang Mai an, von heute auf morgen. Es kam und ging wieder. Meistens bekam ich es nach dem Stuhlgang und hielt mehrere Stunden an, bis es wieder weg war. Und das jeden Tag. Nach ein paar Tagen habe ich mir beim Proktologen einen Termin geben lassen. Die Untersuchung war sehr unangenehm, wobei aber festgestellt wurde, dass ich vergrößerte Hämorrhoiden habe, die er, der Proktologe, nicht mehr veröden oder mit einer Gummibandligatur machen könne. Ich solle mir, wegen der Hämorrhoiden-OP, einen Termin im Krankenhaus geben lassen. Die Überweisung bekam ich mit.
Ich dachte noch, du Sch....e, eine OP! Habe dann im Krankenhaus betreffs eines Termines angerufen, den ich eine Woche später bei dem Arzt, der die OP vornehmen würde, bekam. Da ich vor der Operation sehr große Angst hatte, wollte ich gerne wissen, was auf mich zukommt. Der Arzt erklärte mir, dass es ein ganz normaler Eingriff wäre, und ich mir keine Sorgen machen solle. Nach der OP solle ich aufpassen, dass mein Stuhlgang weich bliebe. Es könne ein wenig Brennen, aber das wäre normal, weil die Wunde im After offen sei. Außerdem solle ich die Wunde nach jedem Stuhlgang immer sauber halten. In 3-4 Wochen würden die Schmerzen immer weniger, seien kaum noch zu spüren und ich könne wieder Arbeiten gehen. Zur Sicherheit bekam ich noch Schmerztabletten mit für den Fall, dass die Schmerzen zu stark würden. Was aber nicht sein sollte, betonte der Arzt noch. Ich habe dann der OP zugesagt, weil ich noch gedacht habe, so schlimm wird es nach der Operation schon nicht sein – und ich wäre dann die lästigen Hämorrhoiden los.
Der Termin wurde am 04.06 um 09:00h gemacht. Der Tag kam immer näher, und ich hatte wegen der OP ein doofes Bauchgefühl. Jetzt weiß ich auch, warum. Was ich da gemacht habe, war mein größter Fehler. Denn nach der OP war alles anders, als ich mir vorgestellt hatte. Noch am selben Tag wurde ich entlassen. Zuhause angekommen habe ich mich hingelegt, um ein wenig zu schlafen, da ich ja noch unter der Narkose stand. Ein paar Stunden später wachte ich vor Schmerzen auf, so, dass mir die Tränen kamen. Was ist denn jetzt los, habe ich gedacht. Die Schmerzen waren kaum auszuhalten. Habe mir sofort eine Schmerztablette genommen, was aber nichts brachte. Die Schmerzen gingen einfach nicht weg. Ich hoffte, dass es morgen besser wird, denn nachts konnte ich vor Schmerzen nicht schlafen. Ich habe nur geheult.
Einen Tag später hatte ich Stuhlgang – aber, da brach in mir die Welt zusammen. So etwas an Schmerzen habe ich in meinem Leben noch nie gehabt. Ich habe wirklich nur noch geheult. Den ganzen Tag – und verflucht, dass ich die OP habe machen lassen. Die Tage vergingen ausschließlich mit Schmerzen. Und das 24/7.
Habe wegen dieser starken Schmerzen im Krankenhaus angerufen, um mit dem Arzt zu sprechen, der mich operiert hat. Er sagte mir, dass, nach so einer OP, alles normal wäre. Ich solle die Schmerztabletten weiterhin nehmen. Dann hat er aufgelegt, bevor ich noch etwas sagen konnte. Daraufhin habe ich mir in einem anderen Krankenhaus einen Termin für den 08.08. geben lassen.
Die Schmerzen gehen einfach nicht weg, ob beim Stuhlgang und überhaupt. Meine Speisekarte besteht aus 4 Gängen. Morgens, mittags, abends und nachts – nur Schmerztabletten! Acht Wochen sind nun schon vergangen, aber die Schmerzen sind immer noch dieselben. Ich verfluche jeden Tag den Tag, an dem ich die Operation habe machen lassen. Hätte ich bloß auf meinen Bauch gehört!
Ich werde mich nächste Woche nochmal melden. Bis dahin, Sabine – und ein schönes Wochenende!
So schlimm war die OP nicht
Ich habe die Berichte gelesen, und wollte mich ebenfalls nicht operieren lassen. Ab Mai fingen allerdings meine Schmerzen so richtig an. Ich konnte nicht mehr richtig sitzen, weil ich ein Brennen und ein Druckgefühl in meinem After hatte. Und es wurde immer schlimmer. Aber kein Blut beim Stuhlgang. Mir blieb nichts anderes übrig, als eine Darmspieglung machen zu lassen. Da ich ja vorher schon wusste, dass ich Hämorrhoiden habe, wusste ich auch, dass sie raus mussten. Nach der Untersuchung hat der Arzt gesagt, dass wir operieren müssen, und dass ich nach der Operation mit einigen Schmerzen rechnen müsse. Da ich die Schmerzen schon vor der Operation nicht mehr aushalten konnte, habe ich der Operation zugestimmt. Am 05. Juni war es soweit. Bis zur OP habe ich nachts kaum noch geschlafen, weil mir so viel durch den Kopf ging. Mir blieb ja nichts anderes übrig, als die OP machen zu lassen. Dann kam der Tag der Operation. Als ich nach der Operation im Krankenbett aufgewacht bin, hatte ich fast keine Schmerzen, da ich noch unter Betäubung stand. Einen Tag später wurde ich entlassen.
Das mit der Toilette stimmt, und dass man Schmerzen hat, auch. Nach der Operation hatte ich die gleichen Schmerzen, wie vor davor. Nur etwas schlimmer. Die Schmerztabletten, die ich bekommen habe, trugen keineswegs zur Linderung bei. Nach 10 Tagen ging es mir schon etwas besser. Schmerzen beim Stuhlgang hatte ich kaum noch, und die anderen Schmerzen gingen auch langsam weg. Bis ich endlich, Ende Juli, keine Schmerzen mehr hatte.
Ich rate jedem, geht hin und lasst euch operieren! Die Schmerzen gehen vorüber – und ihr habt dann Ruhe vor den Hämorrhoiden.
Bis dahin, Euer Sven
Operiert nach Milligan Morgan
Ich möchte dem, was Mr. T geschrieben hat, recht geben.
Vor 7 Wochen wurde auch ich operiert: 4. Grades plus Analfissur. Auch ich hatte Angst vor der OP. Aber, der Arzt hat mir die Angst genommen und mich richtig darüber aufgeklärt, welche Schmerzen mich nach der Operation erwarten. Da ich vor der OP schon starke Schmerzen hatte, die ich nicht mehr aushalten konnte, habe ich jetzt die OP (Milligan Morgan) machen lassen. Nach der Operation ging es mir genauso schlecht, wie euch. Nach 3 Tagen wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Mit Schmerzmitteln und dem Hinweis, an wen und wohin ich mich wenden kann, wenn es Probleme gibt.
Die erste Woche war ein Albtraum. Am meisten der Toilettengang. Da muss man durch. Auch die anderen Schmerzen waren nicht angenehm. Ohne Schmerztabletten hätte ich das nicht ausgehalten. Aber nach ein paar Tagen wurde es von Tag zu Tag immer besser. Ich brauchte auch nicht, wie die anderen hier, wegen starker Schmerzen zwischendurch ins Krankenhaus.
Nach der 2. Woche ging es mir schon besser, trotz Stuhlgang oder Schmerzen. Drei weitere Wochen später wurde es noch besser, brauchte keine Schmerztabletten mehr, und auch die offene Wunde im Analbereich heilte sehr gut. Nach der 4 Woche ging ich wieder Arbeiten. Ohne Schmerzen! Ich habe die Operation nicht bereut und würde es immer wieder machen lassen.
Lasst euch nicht abschrecken wegen dem, was hier alles so berichtet wird. Denn wer eine positive OP hatte, der schreibt hier auch nicht. Oder eben nur ein paar Leute. Wie schon gesagt, lasst es operieren, denn besser wird es nicht.
Thomas
Hämorrhoiden OP
An alle, die noch Schmerzen haben:
Anfang Februar bin ich zufällig auf dieses Forum gestoßen und habe mir die ganzen Berichte durchgelesen, die die Operation und die starken Schmerzen danach beschreiben. Bei mir war es nicht anders, aber ich hatte schon über ein Jahr vor der Operation starke Schmerzen. Als ich die Horrorgeschichten gelesen habe, wie schlimm es nach der Operation ist, wollte ich die Operation nicht mehr machen lassen. Doch meine Schmerzen mit den Hämorrhoiden hielt ich nicht mehr aus. Also bin ich im Mai ins Krankenhaus gegangen und habe mir die Hämorrhoiden 3. Grades raus operieren lassen – auf MM Art. Da bleibt die Wunde offen, bis es geheilt ist. Natürlich hatte ich Angst (wie die meisten anderen auch vor einer OP).
Montagmorgen um 9 Uhr wurde ich operiert. Um 11 Uhr lag ich wieder im Zimmer. Nach 2 Tagen wurde ich entlassen. Kaum, dass ich wieder zuhause war, musste ich dringend auf die Toilette. Und ihr hattet recht! Was für Schmerzen beim Stuhlgang! Aber nach ein paar Tagen wurde es mit dem Stuhlgang immer besser. Auch die Schmerzen wurden weniger. Nach einer Woche ging es mir schon etwas besser. Trotzdem werde ich die Schmerztabletten weiter nehmen. Aber nur tagsüber, weil, nachts kann ich gut schlafen. Ohne Schmerztabletten. Nach der 2 Woche gab es mal Höhen und Tiefen, aber die Schmerzen hielten sich in Grenzen. Besser als vor der OP. Nach der 3. Woche wurde es noch besser. Ich brauchte keine Schmerztabletten mehr, und bei der Untersuchung im Krankenhaus war der Arzt mit mir zufrieden. Er fragte mich, ob ich es bereut hätte. Wegen der OP und der Schmerzen etc., etc. Ich habe Nein gesagt, ich hätte nur bereut, dass ich die Operation nicht früher habe machen lassen. Ab der 4. und 5. Woche (auch wenn ihr es nicht glaubt) hatte ich ab und zu nur leichte Schmerzen. Damit konnte ich sehr gut leben. Ab der 6. Woche war ich endlich schmerzfrei. Bis heute (04.08.23).
Jeder, der eine Operation noch vor sich hat – lasst es machen! Auch ich hatte wegen all der negativen Horrorgeschichten, die hier zu lesen sind, Angst. Dennoch macht es! Wartet nicht noch länger damit. Besser wird es nicht. Im Gegenteil! Und, lasst euch nicht von den Horrorgeschichten abschrecken. Es muss nicht sein, dass ihr nach der Operation die gleichen Erfahrungen macht. Ich kann nur positiv über meine Operation berichten.
Ich wünsche euch allen eine gute Besserung, Euer Mr. T
Tipp für die Neuen
Ich wurde letzte Woche Donnerstag operiert und kann das Gelesene bestätigen. Die stechenden Schmerzen, oder Schmerzen im Ruhezustand, sind komplett weg und ich kann mich ganz normal bewegen. Alles ok!
Stuhlgang hat im Nachgang immer noch einen ekligen brennenden Schmerz, der, gefühlt, sehr langsam von Tag zu Tag besser wird. Die Dauer des Brennens wird jeden Tag ein wenig kürzer. Was sehr, sehr, sehr hilft, ist, direkt nach dem Duschen lauwarmes Wasser – kurz vor heißem Wasser (so wie man Lust hat) – dran zu halten. Probierts aus! Es ist wie ein Wunder!
Schmerzen
An alle Mitleidenden,
ich bin sehr froh, dass ich relativ unbedarft in meine OP nach MM bei einem thrombosierten Hämorrhoidalknoten 3-4 Grades rein gegangen bin! Wenn ich das alles vorher gewusst hätte, weiß nicht, ob ich es hätte machen lassen. Ich bin heute genau 2 Wochen nach OP. Vor 3 Tagen sehr starke Schmerzen, wie ein extremer Krampf. Dann wieder starkes Stechen, dann höllisches Brennen. Ging dann – mit starken Schmerzmitteln (500 mg Paracetamol plus 200-400 mg Ibuprofen) – weg. Danach 2,5 Tage fast gar nichts, hatte mich schon gefreut. Nach heutigem (leider etwas festerem) Stuhlgang schreckliche Schmerzen. Mir ist regelrecht schlecht geworden und ich dachte, ich werde ohnmächtig. Jetzt liege ich seit 2 Stunden im Bett und nach 50 mg Diclofenac ist es im Bereich des Erträglichen. Ich denke immer, das kann doch nicht normal sein! Doch dann habe ich hier bei euch gelesen, dass es tatsächlich noch sehr lange dauern kann, bis dieser unerträgliche Schmerz nach dem Stuhlgang besser wird! Ich wünsche das meinem ärgsten Feind nicht. Bin aber froh, dass ich nicht alleine bin damit, und dass es scheinbar "normal" ist. Das beruhigt mich zumindest.
Meine erste Woche nach OP 3. Grades nach MM
Hallo,
da ich in den letzten Wochen viel in den Kommentaren gelesen habe, wollte ich hier auch mal meine Erfahrung niederschreiben.
Mir wurde am 21.07.2023 nach Milligan Morgan eine Hämorrhoide 3. Grades in einer Größe von 2,8 cm entfernt. Das geschah in einer Praxis in Hanau. Ein paar Tage vor der OP gab es ein Vorgespräch. Ich bin dort raus und – nachdem ich hier nachgelesen habe – dachte ich nur, na toll, mich haben sie nicht richtig aufgeklärt. Sie haben die Schmerzen nur als normal schmerzhaft dargestellt, was viel zu untertrieben gewesen war.
Am Tag der Operation war die Nervosität natürlich sehr groß. Über die OP selbst kann ich nichts sagen, da ich sehr fest geschlafen habe. Nach dem Aufwachen war es hinten etwas unangenehm, aber nicht wirklich schmerzhaft. Nach ca. 1 Stunde sollte ich die Kompresse, die die Ärztin steckengelassen hatte, entfernen. Die habe ich dann etwas nass gemacht. Und, nach einiger Überwindung, war dies eigentlich nahezu schmerzfrei möglich. Ich nahm dann 3x Ibuprofen 600 mg und Novalgin am ersten Tag. Schmerzen waren da, aber aushaltbar. Außerdem nahm ich einmal täglich 10 Tropfen Laxoberal Abführtropfen. Am nächsten Morgen der erste Stuhlgang. Sehr unangenehm, auch schmerzhaft und es kostete wirklich Überwindung, war aber alles machbar. Ich nahm vor dem Stuhlgang eine Paracetamol. Keine Ahnung, ob dies gelindert hat, oder es einfach nur gut für den Kopf war. Am 3. und 4. Tag waren die Schmerzen noch etwas stärker als sonst, aber auch gut aushaltbar. Auch nachts konnte ich immer durchschlafen. Meine Tagesroutine in der ersten Woche: 3 x Ibuprofen 400 mg, 10 Tropfen Laxoberal Abführtropfen sowie morgens und abends je 1 Teelöffel Flohsamenschalen in Wasser aufgelöst und nochmal direkt 2 Gläser Wasser nachgespült. Der Stuhl ist dadurch echt recht weich, aber trotzdem gut geformt. Ein paar Mal gab es auch Fehlalarm, was sich anfühlte, als müsse ich auf die Toilette. Aber es kam nichts. Dann nicht drücken, sondern wieder anziehen und schauen, wann es wirklich kommt. Abgeduscht habe ich mich nach jedem Stuhlgang und so über den Tag verteilt ca. 3-4x zusätzlich. Heute bin ich bei Tag 10 und nehme noch Flohsamenschalen (ich denke, die werde ich auch weiterhin nehmen, da sie einige positive Nebeneffekte haben). Abführtropfen reduziere ich dagegen gerade. Einfach für den Kopf :-). Und Ibuprofen nehme ich noch eine morgens. Ich denke aber, dass ich die in 1-2 Tagen ebenfalls komplett absetze. Das Unangenehmste ist natürlich weiterhin der Stuhlgang und die 1-2 Stunden danach, in denen es echt auch brennt sowie das Wundsekret. Ansonsten absolut auszuhalten. Seit Tag 3 esse ich auch ganz normal (also das, was mir schmeckt, egal ob fettig oder gesund) und bin eigentlich auch wieder recht aktiv am Werkeln. Manchmal wäre sicherlich etwas Ruhe gut für die Wunde, aber es ist wirklich auszuhalten.
Ich bin froh, dass ich diese Operation durchgeführt habe und bin überzeugt, dass die Wunde auch noch gut verheilt und dann die Schmerzen beim Stuhlgang und das Wundsekret weg sind. Dann ist alles gut.
Ich hoffe, ich konnte mit diesen Zeilen vielleicht dem einen oder anderen die Angst nehmen. Ich selbst hatte sie, diese Angst, nachdem ich hier gelesen habe. Leider liest man immer nur die Horrorgeschichten und nicht die (vermutlich sogar mehrheitlich) positiv gelaufenen Fälle.
Allen, die noch starke Schmerzen haben, wünsche ich natürlich rasche Besserung.
Hämorrhoiden OP. Danach!
Hallo,
ich wünsche euch allen einen schönen Tag und hoffe, dass die Schmerzen schon besser geworden sind.
Euer unbekannter Freund
5 Wochen nach Milligan
- Schmerzen im Ruhezustand sind keine mehr da,
- Schmerzen nach dem Stuhlgang haben deutlich nachgelassen. 1-2 Minuten ein brennendes Gefühl,
- beim Tasten schmerzt aber die Wunde noch etwas, ist aber deutlich kleiner geworden,
- die Wunde nässt weiterhin, ist aber nicht tragisch.
Die OP wurde bei Dr. Oswald in Augsburg durchgeführt. Er meinte, 6-8 Wochen Wundheilung. Kann den Arzt wirklich uneingeschränkt empfehlen.
Ganz ehrlich Leute, es ist die beste Entscheidung gewesen, die OP durchführen zu lassen.
Vor der Operation
Hallo,
da ich vergrößerte Hämorrhoiden habe, wollte ich gerne wissen, was man für Symptome hat? Blutungen habe ich nicht.
Es wäre nett, von euch eine Antwort zu bekommen. Danke im Voraus.
Leidensgenossen
Hallo an alle,
was ich nicht verstehe, ist, wenn ich solche starken Schmerzen habe und durch die Hölle gehen muss, wie kann man noch seinen Kommentar abgeben? Wenn ich solche Schmerzen hätte wie ihr, dann könnte ich keinen Kommentar abgeben. Da wäre ich zu stark mit meinen Schmerzen beschäftigt und hätte keine Zeit, etwas zu schreiben. Sorry, so wäre ich. Trotzdem, an alle Leidensgenossen: Ich wünsche euch allen eine gute Genesung.
Hämorrhoiden-OP
Ich bin es nochmal.
Habe alle Berichte gelesen, aber am meisten interessiert mich Herr Pitbull. Was er schreibt, stimmt. Ein Bekannter von mir wollte eine Magenspieglung machen lassen. Egal in welchem Krankenhaus er angerufen hat, zwischen 3 und 6 Monaten muss er warten. Trotz Verdacht auf Krebs. Bis dahin kann der Krebs gestreut haben. Aber das scheint niemanden im Krankenhaus zu stören. Das wollte ich nur berichten. Euer Pascal
Hämorrhoiden OP
Hallo,
ich bin es nochmal, Pascal.
Ich habe von Herrn Richard und Herrn Johnson gelesen, dass es doch nicht so schlimm ist. Bei Herrn Richard wurde schon 3x operiert, und er hatte so gut wie keine Probleme. Ebenso wie bei Herrn Johnson, der ebenfalls so gut wie keine Schmerzen hatte.
Aber die anderen 98% haben wochenlang nur Schmerzen, und die Heilung ist bei sehr vielen noch nicht vorbei.
Ich weiß nicht mehr weiter. Soll ich, oder soll ich nicht? Der Arzt im Krankenhaus kann mir viel erzählen, denn er wird nicht operiert, sondern ich.
Soll ich auf die Bewertung der Leute achten, was sie bis jetzt noch durchmachen mit ihren sehr starken Schmerzen? Oder auf mein Arzt? Wäre ich bloß nicht auf dieses Forum gestoßen, und hätte nicht die negativen Beiträge gelesen. Positiv stehen nur Herr Richard und Herr Johnson drin. Da ich mit meiner OP noch 14 Tage Zeit habe, werde ich auf jeden Fall noch schlaflose Nächte bekommen.
Bis dahin wünsche ich euch allen gute und schmerzfreie Tage! Euer Pascal
RE: Hämorrhoiden-OP
Auf jeden Fall machen lassen. Besser wird es leider nicht. Das Wichtigste ist die Ernährung. 2-3 Tage davor auf Ballaststoffe umstellen (kein Brot, kein Reis, kein Fleisch, keine Kartoffeln etc.). Nur Gemüse, Haferflocken, Buchweizen, 2-3 Liter Wasser am Tag. Dann sind die Schmerzen beim Toilettengang recht gering. 20-30 Minuten vor dem Toilettengang 600 Ibu einnehmen sowie die ersten 7 Tage 3-4 x 600 Ibu. Bei mir wurden 3 große Knoten rausgeschnitten.
Hämorrhoiden-OP
Für Ihre Antwort, Herr Johnson, vielen Dank. Ich werde mich auf jeden Fall operieren lassen. Habe aber richtig Angst davor, und habe die Nacht nicht richtig geschlafen. Nur noch 13 Tage. Je näher der OP-Termin rückt, je mehr Angst bekomme ich.
Ich hoffe, dass es bei mir genauso gut läuft, wie bei Ihnen, Herr Johnson, und nicht die Arschkarte ziehe, wie alle anderen.
MfG – Pascal
Hämorrhoiden OP
Hi,
ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen und habe mir die ganzen Berichte durchgelesen. Da ich in 14 Tagen eine Hämorrhoiden-OP im Krankenhaus habe (3. Grades), bin ich jetzt schon am überlegen, ob ich die OP – bei den Schmerzen, die dann auf einen zukommen – noch machen lasse? Nachdem, was ich hier so lese, habe ich jetzt richtig Angst, mich operieren zu lassen. Was soll ich machen??
Der Arzt, den ich auf dieses Forum angesprochen habe, sagte, so schlimm würde das nicht. In 4 Wochen sei alles vorbei, ich solle nur sehen, dass der Stuhlgang weich bliebe. Beim Stuhlgang könne es ein wenig schmerzen, der Rest heile von allein. Ich solle nicht alles glauben, was im Forum steht. Die meisten schrieben sowas nur, um die Leute abzuschrecken. Damit sie Angst bekommen und die OP nicht mehr machen lassen. Wem glaube ich jetzt mehr? Dem Arzt im Krankenhaus, der mich operiert? Oder dem, was ich hier so alles lese?? Was mache ich jetzt? Ich werde nachts nicht gut schlafen können, weil ich nicht weiß, was ich machen soll.
Es wäre nett, wenn ihr mich beraten könntet. Vielen Dank. Euer Pascal, der Angsthase
Hämorrhoiden OP
Hallo an alle – betrifft Hämorrhoiden-OP!
Vor etlichen Jahren, wenn jemand eine Hämorrhoiden-OP vor sich hatte, blieben der oder die mindestens 4 Wochen lang im Krankenhaus und wurden 24 Stunden rund um die Uhr von der Krankenschwester oder vom Arzt betreut.
Und heute?
Hat man eine Hämorrhoiden-OP vor sich, werden sie oder er spätestens nach 3 Tagen wieder entlassen. Besser gesagt, rausgeschmissen. Und dann, 1-2 Tage später, geht bei den Patienten der Horrortrip los. Schmerzen! Schmerzen so stark, dass sie/er wieder zur Notaufnahme ins Krankenhaus muss. Entweder bekommt man den Termin ein paar Tage später, oder man muss stundenlang warten. Und, wenn man dran kommt, schaut der Arzt nur kurz die Wunde an. Mehr nicht! Vielleicht gibt er noch ein paar Schmerztabletten mit – dann war es das. Und, wem verdanken wir das? Den Politikern und Krankenkassen. Es geht doch nur noch ums Geld – und Zeit. Alles, was an Zeit und Aufwand über die "normale" OP hinausgeht, bezahlt die Krankenkasse nicht mehr. Egal, was im Krankenhaus operiert wird – alles läuft, wie am Fließband. Patienten sind Nebensache. Das ist nicht nur im Krankenhaus so, sondern bei vielen anderen Kliniken läuft das genauso ab.
Heute krank, aber vor 2 Monaten bekommt man keinen Termin – wenn man Glück hat! Es kann aber auch noch länger dauern!
Armes Deutschland, so tief sind wir gesunken – und es wird anscheinend noch schlimmer.
Pitbull
Es braucht eben auch in wenig Geduld
... es ist halt eine OP am Darmausgang, und das verursacht eben auch Schmerzen, die aber gut auszuhalten und gut behandelbar sind. 1-2 Tage Klinik reichen völlig aus, wenn alles normal verläuft. Danach brauchts eben etwas Geduld und Durchhaltevermögen. Mir wurden von 1,1/2 Jahren 60 cm Dickdarm entfernt. Nach 6 Tagen war ich zu Hause, eine Woche später im Job. Insofern stellt sich die Frage, wer wegen so einer "Kleinigkeit" tatsächlich einen langen Klinikaufenthalt ertragen möchte. Ich kann also nur alle ermutigen, es bei Grad 3/4 machen zu lassen.
Hoffnung
Ich möchte allen hier, die ein Hämorrhoidenleiden haben und sich einer OP unterziehen müssen, Hoffnung machen. Nach der OP ist es besser. Allerdings dauert es 4 Wochen, bis die Schmerzen abgeklungen sind. Das lässt sich mit Schmerzmitteln überbrücken. Man muss auch nicht immer unter Schmerzen leiden. Ich habe 3 OP`s über mich ergehen lassen. Bei den ersten beiden waren Schmerzen da, aber bei der letzten so gut wie keine. Also, Euch da draußen, alles Gute – ihr schafft das!
Nach Hämorrhoiden-OP
Hallo,
nachdem ich in den Berichten im Forum gelesen habe, was für ein Horrorlauf einen nach der Hämorrhoiden-OP erwartet, wünsche ich euch allen – so gut es geht – schmerzfreie Tage.
Euer Hämorrhoidenschmerz
4 Wochen nach Milligan Morgan
Nun sind 4 Wochen vergangen. Kaum Schmerzen und kein Druckgefühl mehr. Nur der Stuhlgang ist schmerzhaft. Es brennt ca. 30 Minuten etwas, aber danach ist alles wieder gut.
Das Wichtigste ist die Ernährung. Sobald ich Ballaststoffe reduziere und mich normal ernähre, dann sind die Schmerzen deutlich zu spüren. Ernährt man sich überwiegend von Ballaststoffen und trinkt viel Wasser, dann sind die Schmerzen beim Stuhlgang sehr gering.
OP 3. Grades: Probleme/Schmerzen
Ich hatte am 03. 07. einen OP-Termin zwecks operativer Entfernung von Hämorrhoiden (Stufe 3). Am Montag war die OP, Donnerstag mit extremen Schmerzen das erste Mal Stuhlgang (Medikation Tilidin 4x Täglich, Ibuprofen, Metamizol-Tropfen/Tabletten), Freitag höllische Schmerzen bis kurz vor dem ohnmächtig werden. Ins KH gegangen (OP hat ambulant (in Herzogenrath bei Aachen) stattgefunden – was ich euch niemals empfehlen würde, wenn ihr alleine lebt oder, so wie in meinem Fall, der Arzt nur flüchtig und äußerlich über die Wunde geschaut und etwas gereinigt hat. Wieder nach Hause geschickt. Dann, am Samstagmorgen, Toilettendrang. Da tropfte mir das Blut schon aus dem Hintern. Wieder kurz vor dem ohnmächtig werden vor Schmerzen. Wieder ins KH, wieder drüber geschaut und wieder wollte man mich nach Hause schicken. Dann habe ich die Ärztin gefragt, ob sie die Verantwortung übernimmt, wenn ich ohnmächtig in meiner Wohnung liege, und es vielleicht zum Schlimmsten kommt? Dann hat sie mich stationär aufnehmen lassen. Konnte fast nicht sitzen (ist jetzt noch immer sehr schwierig). Auf dem Zimmer angekommen, wieder Toilettendrang und die ganze Toilette voller Blut. Am 10. 07. wurde unter Vollnarkose nochmal reingeschaut und dabei hat sich, lt. des Oberarztes, herausgestellt, dass zu tief geschnitten wurde. Ich hatte im KH solche Schmerzen mit Tilidin, Ibuprofen, Tropf und Spritzen. Irgendwann ging es dann – nach einer Woche – nach Hause, da es mir etwas besser ging. Jetzt, die OP war am 03. 07., immer noch unkontrollierte Luft, wobei manchmal Stuhlgang und manchmal etwas Blut mit runter kommt. Ich fühle mich so ekelhaft, traue mich nicht zur Tür raus (benutze Kompresse mit Salbe) und das Sitzen ist nach wie vor sehr schwierig.
Hätte ich das im Voraus gewusst – nichts gegen alte Menschen – aber ich bin keine 80, um mit so etwas leben zu müssen.
Schmerzen nach der Operation
Hallo Mr. me,
habe soeben deinen Bericht gelesen. Hört sich nicht gut an. Da wirst du noch einige Monate mit Schmerzen herumlaufen, bis die weg sind. Wenn du Glück hast. Einen schwachen Trost kann ich dir geben: Du bist nicht der Einzige, der nach der Operation solche Schmerzen empfindet. Es sind genügend Leute hier auf der Plattform, die das Gleiche durchmachen wie du. Kopf hoch, und durch. Es kommen auch für dich bessere Zeiten, und dann hast du es hinter dir. Aber bis dahin musst du wohl oder übel 24/7 Tage mit Schmerzen leben.
Ich wünsche dir eine – soweit möglich – schmerzfreie Genesung!
Pitbull
Re
Du machst mir ein wenig Angst. Ich bin lt. der Infos des Arztes davon ausgegangen, in 2-4 Wochen sei alles wieder gut, bla bla. Am Schlimmsten finde ich noch immer die Luft und die Angst, es käme dabei etwas mit runter. Hinzu kommt bei mir ja auch noch die Geschichte, dass er zu tief geschnitten hat. Ich sehe meinen Job schon im Gefahr, ebenso meinen Nebenjob, bei dem ich mehrere Stunden stehen muss. Hätte ich das bloß alles vorher gewusst.
Schmerzen nach der OP
Hallo, Mr me,
ich wollte dir keine Angst machen, aber wenn du die Plattform durchgelesen hast, hast du gewiss eine oder einen gefunden, die/der nach 2-4 Wochen wieder arbeiten konnte. Ich nicht. Das weiß ich von meiner Frau. Aus 3 Wochen wurden mehrere Monate. Sie ist durch die Hölle gegangen. Genauso, wie die anderen hier auch.
Symptome vor der OP
Hallo,
wie geht es dir heute? Haben die Schmerzen ein wenig nachgelassen, oder ist es nicht besser geworden?
Ich habe eine Frage: Bevor du deine Hämorrhoiden-OP gemacht hast, was hattest du für Symptome?
Ich habe folgende Symptome:
1. Brennen
2. Druck drauf
3. Verkrampfung im Magen-Darm
4. Luft im Magen-Darm-Trakt
5. Stechen im Darm
Und das ohne OP.
Es wäre sehr nett von dir zu hören, was du für welche hattest. Schreib bitte alles auf. Danke.
Ich glaube, deine Begleiter werden wohl die Schlaftabletten auf deiner Speisekarte sein. Oder kannst du schon etwas essen?
Ich habe gelesen, dass du am 03. 07. 23 operiert wurdest. Das ist schon 23 Tage her, also 3 Wochen - und es geht dir immer noch nicht besser? Das wusste ich. Deine Arbeit, die kannst du erstmal vergessen. Da hat dich der Arzt im Krankenhaus ganz schön verarscht. Sorry, dass ich das schreiben musste. ✍
Ich finde es nur eine Schweinerei, dass sie die Patienten mit Hämorrhoiden-Leiden nicht richtig aufklären. Hätten sie das gemacht, würden viele 2x überlegen, ob sie es machen lassen würden. So, ich muss jetzt erstmal Schluss machen. Habe um 10:00h einen Termin bei meinem Hausarzt. Ich werde mich nochmal bei dir melden.
Bis dahin eine gute Besserung.
Dein Pitbull
Tabletten
Kann mir jemand sagen, wann bei Duspatal 200 mg (Mebeverin) die Wirkung eintritt, und wie lange die Wirkung anhält? Ich habe schon im
Internet rumgesurft, aber nirgendwo steht was drin. Ich habe gelesen.
Es wäre sehr, sehr nett von euch, wenn ihr mir eine Antwort geben könntet.
MfG – nochmal Mr. Nobody
Verkrampfung Darm
Hallo an alle,
nach jedem Stuhlgang verkrampft sich mein Darm, und das hält Stundenlang an, bis ich wieder Pupsen kann. Dann ist die Luft wieder draußen, und es geht mir besser. Alles fing an, als ich wegen der Darmspieglung und der Hämorrhoiden beim Proktologen war. Habe Duspatal, Buscopan und Lefax-Entschäumer genommen. Nichts hilft! Habe in 1 Jahr, weil ich kaum noch etwas esse, ca. 11 Kilo an Gewicht verloren.
Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll? War schon bei verschiedenen Ärzten, keiner konnte mir helfen. Ich brauche dringend Hilfe von euch, ich weiß mir kein Rat mehr.
Es wäre nett, wenn ich von euch eine Antwort bekommen würde. MfG Mr. Nobody
Dein Leiden
Hallo Nobody,
auch ich habe 12 Kilo in 2 Monaten nach der Hämorrhoiden-OP abgenommen. Das geht vom Kopf aus. Da du wahrscheinlich immer nach dem Stuhlgang Schmerzen hast, könnte das mit der Angst vor dem Esasen gekoppelt sein. Aber das wird alles besser.
Ich habe jetzt die 4. OP (Gummiband) hinter mir. Jedesmal habe ich während der ersten Tage keine Schmerzen, aber dann kommen sie nach ca. 10 Tagen. Flohsamenschalen helfen, den Kot zu verdünnen – und viel trinken! Natürlich kein Pressen. Genau das, war auch immer mein Problem. Ich habe gepresst. Es ist viel Psyche dabei. Was auch hilft, ist, Yoghurt. Am besten griechischen ohne Süßes. Das hilft dem Darm bei der Verdauung. Alles Gute! Auch an alle Leidensgenossen/Genossinnen da draußen. Ihr schafft das. Ohne OP wäre das nicht mehr gegangen. Der Schmerz kommt nach ca. 10 Tagen, und nach 4 Wochen geht er weg!!
Vergrößerte Hämorrhoiden
Ich bin es nochmal.
Habe Blächbauch, aber beim Stuhlgang blutet es noch nicht.
Noch einmal – Euer Uwe
Vergrößerte Hämorrhoiden
Heute bin ich zum ersten Mal hier drin und hätte gerne mal gewusst, ob ihr, bevor ihr eure Hämorrhoiden-Operation hattet, die gleichen Schmerzen hattet wie ich. Ich habe Brennen, Stechen im Darm, Druck, Verkrampfung oder Verspannung im Magen-Darm-Trakt, Bauchschmerzen, Blähbauch, Bauchkrämpfe – also (fast) alles, außer dass es bei mir blutet.
Es wäre sehr nett von euch, wenn ihr mir eine ehrliche Antwort geben könntet.
Danke im Voraus und mit freundlichen Grüßen, Euer Uwe
Uwe
Hallo Uwe,
ich habe Ende März 23 zwei Hämorrhoiden 3. und 4. Grades entfernen lassen (Methode Milligan/Morgan).
Deine geschilderten Symptome hatte ich, bis auf gelegentliches Stechen, nicht. Bei mir waren es die Blutungen, die immer öfter und immer stärker beim Stuhlgang auftraten und mich zu einer OP bewogen haben. Die OP ist jetzt vier Monate her, und die ersten drei Wochen danach verliefen gut. Von Tag 1 bis 8 war es schmerzhaft, vor allem beim Stuhlgang. Die Schmerzen nehmen aber kontinuierlich ab und sind mit entsprechenden Schmerzmitteln auch erträglich. Aber da ist ja auch jeder Mensch anders.
Nach 4 Monaten ist aber bei mir immer noch keine vollständige Wundheilung eingetreten. Außerdem ist der Darm anscheinend irgendwie träge geworden. Ich hoffe, dass sich das alles mit der Zeit wieder einspielt.
Warst du schon beim Proktologen und hast deine Beschwerden abklären lassen? Es kann ja auch was anderes dahinter stecken.
Alles Gute!
Hämorrhoiden Probleme
Hallo Lilly,
ich war, wegen meiner vergrößerten Hämorrhoiden, beim Proktologen. Das war mein größter Fehler. Habe mir jetzt eine Magen-Darm Muskelverspannung zugezogen. Jetzt bekomme ich die Luft nicht mehr richtig raus, weil sich nach jedem Stuhlgang alles zusammenzieht. Und es dauert etliche Stunden, bis die Verkrampfung
weggeht. Die Tabletten, die ich bekommen habe (Duspatal 200 mg) helfen überhaupt nicht.
Vielen Dank für deine Antwort und eine gute Besserung!
Hämorrhoiden: Schmerzen
Hallo an alle,
ich heiße Horst und wollte vor der Hämorrhoiden-OP gerne einmal wissen, was für Schmerzen man hat?
Es wäre sehr nett von euch, wenn ihr mir kurz Bescheid geben könntet, um was für Symptome es sich handelt.
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen, Horst.
Hämorrhoiden Probleme
Hallo,
ich bin es nochmal und werde heute das letzte Mal schreiben, da ja ohnehin keine Nachrichten von euch zu dem kommen, was ich bis jetzt geschrieben habe. Auch werde ich keine Tipps mehr geben, wie man die Schmerzen nach einer Hämorrhoiden-OP lindern kann.
Es wird immer von Schmerzen berichtet, die ich und die die anderen haben. Wenn man die Berichte so liest weiß doch jeder, der eine Hämorrhoiden-Operation hinter sich hat, dass das kein Zuckerschlecken ist. Es sind nun mal starke Schmerzen, die man hat, mit denen man leben muss. Es gibt was Besseres, als vergrößerte Hämorrhoiden zu haben. Trotz Operation kommen sie wieder, was auf Deutsch gesagt – Sch...e ist.
Wer einmal so eine OP hinter sich hat, lassen er oder sie das gewiss nicht gern ein zweites Mal machen. Lieber wartet man – trotz Schmerzen – solange ab, bis die Hämorrhoiden aus dem After komplett raushängen.
Man weiß ja nach der 1. Operation, was bei einer 2. OP wieder auf einen zukommt:
1. Starke Schmerzen,
2. Gewichtverlust,
3. Blase,
4. Stuhlgang,
5. Entzündungen,
6. Schlafstörung, wegen Schmerzen,
7. Heilung die mehrere Wochen oder Monate dauern kann,
8. Medikamente schlucken, die meistens nicht helfen,
9. usw., was kein Ende nimmt.
Das wollte ich noch einmal schreiben, denn danach werde ich mich nicht mehr melden.
Euer Pitbull
PS:
Ab und zu werde ich hier mal reinschauen, ob es was Neues zu berichten gibt.
Hämorrhoiden-OP
Ihr müsst nicht alles glauben, was ihr hier lest.
Ich habe mir die Berichte mal richtig durchgelesen, und da sind mir einige Sachen aufgefallen, die nicht stimmen können. Viele geben ihren Senf dazu – was nicht stimmen kann. Zum Beispiel: Wenn man eine Hämorrhoiden-OP hatte, muss der Stuhlgang weich sein, da darf man kein Morphium nehmen. Von Morphium bekommt man zu 90% Verstopfung. Also lasst die Finger weg, das rat ich euch. Ich lese nur Negatives über Hämorrhoiden-OPs, von positiv so gut wie nichts. Es kann gut sein, dass es einem nach 4 Wochen besser geht, was aber in sehr wenigen Fällen vorkommt. Bei meiner Frau hat es 6-8 Monate gedauert, bis alles bei ihr geheilt war.
Auch ich habe Hämorrhoiden und habe die Operation noch vor mir. Woran ich mit Schrecken denke. Ich werde es nicht im Sommer machen lassen, wegen der ganzen Keimen, die man sich von der Hitze einfängt. Denn immerhin ist das eine offene Wunde am After und es ist sicher nicht gut, wenn man sich auch noch die Keime einfängt. Außerdem werde auch abwarten, bis die Hämorrhoiden komplett aus dem After raushängen. Denn Schmerzen hat man sowieso nach der OP, weil sie in den After reingehen müssen, um die Hämorrhoiden rauszuschneiden. Dann müssen sie aus dem After rausgeholt werden – und das ist genauso schmerzhaft, als hätte man nur 3 Grades.
Solltet ihr nachts nicht schlafen können vor Schmerzen, guter Tipp von mir: Nehmt Zopiclon Schlaftabletten. Die helfen besser, als Schmerztabletten. Und nochmal – Finger weg von Morphium! Euer Pitbull
Betrifft Genesung
Wenn ihr eine Etage tiefer gelesen habt, und ihr noch mehr davon wissen wollt, könnt ihr ein Feedback an mich senden. Wenn ihr wollt. Ich werde soweit jede Fage beantworten. Pitbull
Genesung
Hallo an alle!
Betrifft Genesung:
3 bis 4 Wochen, dann geht es wieder besser? Das ich nicht lache. Wenn alles richtig läuft und keine Komplikationen auftreten, was sehr selten vorkommt, sollte man schon mit einer Genesung zwischen 5-6 Monaten rechnen. Oder noch länger, bis alles Schmerzfrei ist. Wenn man Glück hat. Ich kenne ein paar Freunde von mir, die Hämorrhoiden zwischen 3/4. Grades hatten, und der Arzt sagte: In ein paar Wochen könne man wieder arbeiten oder in den Urlaub
fliegen – glaubt das bloß nicht. Dafür ist die Wunde zu groß, bis alles abgeheilt ist. Das dauert mehrere Wochen oder Monate. Ich will euch keine Angst machen, aber die Hämorrhoiden müssen spätestens dann weg, wenn sie aus dem After komplett rauskommen. Dann führt kein Weg mehr vorbei. Spätestens dann müssen die Hämorrhoiden im Krankenhaus wegoperiert werden.
Ob ich 3. oder 4. Grades habe und vorher mit Schmerzen rumgelaufen bin, oder ich abwarte, bis sie komplett raushängen – die Schmerzen sind nach der Operation alle gleich. Ihr müsst wissen, was ihr machen wollt. Ich will und möchte euch keine Angst machen. Aber die Realität sieht nun mal anders aus.
Guter Tipp von mir, lasst es nicht im Sommer machen. Euer Pitbull
Erfahrungen austauschen
Habe mal alle Kommentare durchgelesen. Von 2021 bis jetzt. Wenn es hochkommt, haben die Leute 2–3-mal über ihre Krankheiten berichtet. Zum Beispiel, wie schlimm die Schmerzen nach der OP waren. Und kaum geht es den Leuten besser, hört man nichts mehr von ihnen. Schade finde ich das, denn man hätte trotzdem weiterhin schreiben ✍ können, wie es den anderen mit ihrer Genesung weitergeht. Aber warum? Ich bin ja jetzt schmerzfrei und mir geht es gut. Also melde ich mich hier nicht mehr.
Deswegen schreibe auch ich meine Krankheiten nicht rein – wie schlecht es mir geht, und was ich für Schmerzen habe. Damit muss ich alleine klarkommen. Davon werden meine Schmerzen auch nicht besser. Euer Pitbull
Betrifft: Erfahrungen austauschen
Hallo Pitbull,
nachdem ich das von Dir gelesen habe, muss ich sagen, Du hast recht. Geht es einem sehr schlecht, dann wird geschrieben wie ein Weltmeister. Ich wurde auch an Hämorrhoiden 4. Grades operiert, und mir ging es danach auch sehr schlecht, habe ebenfalls meine Kommentare abgegeben und, wenn ich Glück hatte, haben sich der oder diejenige 1–2-mal gemeldet. Anschließend hat man von den Leuten nichts mehr gehört. Wenn ich dann mal nachgefragt habe, wie es euch geht, gab es keine Antwort mehr. Jetzt, nach 8 Wochen, geht es mir sehr gut.
Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Genesung.
MfG Jaqueline
Hämorrhoiden: Schmerzen
Egal, in welches Forum ich reingehe, überall schreiben ✍ die Leute über ihre Schmerzen. Find ich auch gut, um Erfahrungsberichte auszutauschen. Nur, wenn es einem besser geht, dann hört man von den Leuten nichts mehr. Und das finde ich schade.
Auch ich habe sehr, sehr starke Schmerzen. Aber deswegen werde ich mich nicht mit anderen Menschen über meine Schmerzen austauschen, weil ich genau weiß, wenn es mir besser geht, werde ich mich auch nicht mehr melden. Trotzdem wünsche ich euch allen, dass es euch bald besser geht.
Euer Pitbull
Schlaftabletten gegen Schmerzen
Besser hilft: Zopiclon 3.75 mg oder 7,50 mg. Das sind sehr starke Schlaftabletten. Nicht umsonst werden sie im Krankenhaus – nach der OP wegen sehr starker Schmerzen – an die Patienten, die nicht schlafen können, verabreicht.
Bei meiner Frau hat es nach ihrer schweren Hämorrhoiden-OP sehr gut geholfen. Besser als die ganzen Schmerztabletten.
MfG Siegfried
Zopiclon Schlaftabletten
Hallo Siegfried,
ich danke Dir für den Tipp.
Habe mir die starken Schlaftabletten Zopiclon 3.75 mg gekauft. Und, was soll ich sagen? Es hat geholfen. Nach 4 Nächten wegen der starken Schmerzen ohne Schlaf, habe ich mit Zopiclon 7 Stunden geschlafen. Ich danke Dir für den Tipp. Warum bin ich nicht draufgekommen? Nehme die Tabletten auch tagsüber ein. Je mehr ich schlafe, je weniger spüre ich noch meine Schmerzen.
Vielen Dank Siegfried – Deine Gaby
Zopiclon Schlaftabletten
Freut mich, Gaby. Bei mir hilft es auch sehr gut. Ich nehme die Schlaftabletten auch tagsüber ein, damit ich ein paar Stunden keine Schmerzen mehr spüre.
MfG – Siegfried
Schlaftabletten gegen Schmerzen
Hallo,
ich bin es nochmal. Wenn ihr nachts nicht schlafen könnt vor Schmerzen, holt euch vom Hausarzt Zopiclon 3.75 mg Schlaftabletten. Die haben bei meiner Frau nach ihren Hämorrhoiden Operation auch sehr gut geholfen. Man schläft 6-8 Stunden durch. Im Krankenhaus bekommen die Patienten nach der OP auch, wenn sie vor Schmerzen nicht schlafen können. Auf jeden Fall besser als jede Schlaftablette.
MfG Siegfried
Hämorrhoidenleiden
Hallo, ich bin es nochmal, Siegfried.
Ich wollte nur mal kurz berichten, wie es meiner Frau vor 10 Jahren ging, als sie die Hämorrhoiden 4. Grades hatte. Bei ihr hingen die Hämorrhoiden aus dem After komplett raus. Im Krankenhaus wurde meine Frau operiert und durfte 1 Tag später wieder nach Hause. Der Arzt sagte, in 3 Wochen könnte sie wieder arbeiten, und die Heilung wäre auch nicht schlimm. Sie bekam noch 2 Schmerztabletten mit, sollte sie, wegen der Schmerzen, Bedarf haben. 2 Tage später kam dann das große Erwachen. Da begannen die Schmerzen. Von Tag zu Tag wurde es immer schlimmer. Sie konnte tagelang vor Schmerzen nicht schlafen. Sie hat also auch alles das mitgemacht, was ihr jetzt durchmacht. Ich wollte nur sagen, aus 3 Wochen sind daraus 8 Monate geworden.
Egal, was die Ärzte sagen, nicht dran glauben.
Denn ich habe auch Hämorrhoiden, werde aber nicht ins Krankenhaus gehen, sondern zu einem Proktologen. Und das war mein größter Fehler. Darüber werde ich euch noch diese Woche berichten.
Bis dahin wünsche ich euch eine gute Besserung.
MfG – Siegfried
Hämorrhoidenleiden
Hallo,
habe all die Kommentare gelesen. Mir standen die Tränen in den Augen, als ich die ganzen Berichte gelesen habe. Es tut mir sehr leid, das ihr nach der OP so viel Schmerzen erleiden musstet. Ich wünsche euch allen eine gute Besserung.
Mfg Siegfried
3 Wochen nach MM
Also, nach 3 Wochen: Keine Schmerzen. Nur beim Toilettengang für ca. 2-3 Minuten – aber zum Aushalten. Es wird von Tag zu Tag deutlich besser.
RE: 3 Wochen nach MM
Es sind jetzt 18 Tage um, aber die Schleimhaut hat sich immer noch nicht zurückgebildet. Und die Schmerzen sind auch noch da.
Brennen nach Hämorrhoiden-OP
Hallo,
meine OP nach Milligan-Morgan ist jetzt 14 Tage her, aber die Schmerzen nach dem Stuhlgang und den ganzen Tag der Druck sind noch da.
Wie lange hat es denn bei euch gedauert, bis es besser wurde? Och, ich dreh bald am Rad.
Hämorrh.-OP
Hat jemand einen Tipp, wenn Ibu oder Nova 1000-1500 nicht wirken? Gibt es vielleicht ein alternatives Medikament, das ihr empfehlen würdet?
Neue Hämorrhoiden kurzzeitig nach OP?
Meine OP (nach dem Longo Verfahren) fand vor genau einer Woche statt. Das ganze Paket mit Schmerzen etc. habe ich auch. Seit ein paar Tagen keine Blutungen mehr.
Was mich aber nachdenklich macht, ist Folgendes: Gestern spürte ich nach dem Stuhlgang beim Saubermachen eine kleine Beule im Rektumbereich. Heute ist die "Beule" größer geworden. Davor war die Stelle eher "flach", nichts da. Für mich fühlt es sich nach einer neuen Hämorrhoide an. Am Montag möchte ich zum Proktologen gehen und mich untersuchen lassen. Haben die Operateure etwas verpasst/übersehen? Habe, um ehrlich zu sein, keine Lust mehr auf eine OP.
Beule
Hallo,
das gleiche Gefühl hatte ich auch. Ich dachte, ich hätte wieder eine neue Hämorrhoide. Bei einer Untersuchung stellte sich heraus, dass es ein Hämatom war. Dies tritt häufig nach OP's auf und sorgt auch oft für Schmerzen. Mit der Zeit ist es immer kleiner geworden und dann komplett verschwunden.
Beste Grüße
Neue Hämorrhoiden kurzzeitig nach OP?
Danke, Sebastian, für deine Nachricht. Das hat mein Wochenende auf jeden Fall ein wenig entspannter gemacht. Hoffe aus vollem Herzen, dass du recht hast! Heute werde ich mit der Klinik telefonieren und fragen, ob ich mich kurzfristig bei denen untersuchen lassen kann.
RE: Beule
Oh, das gibt mir Hoffnung. Dankeschön ...!
Langsam kommt Hoffnung auf ...
Hallo! Ich bin Tom.
Hatte am 16.06.23 meine ambulante OP.
2 Hämorrhoiden 3.u 4. Grades wurden entfernt.
Noch am selben Tag konnte ich direkt nach der OP wieder nach Hause. Da war mit den Schmerzen alles noch auszuhalten, da ja noch alles betäubt war. Am nächsten Tag ging der Horror los. Trotz Morphiumspritze und 3 x 600er Ibus und 4 x Schmerztropfen, war es unerträglich. Gerade nach dem Stuhlgang. 3-5 h unerträgliche Schmerzen. Danach ging es tatsächlich einigermaßen. Schlaf war aber trotz allem Mangelware. Aber jetzt, nach 13 Tagen, geht es eigentlich. Naja, es ist auszuhalten – wenn man sich mit den Schmerzmitteln über Wasser hält. Nehme jetzt 3 x 800er Ibus und bei Bedarf 500er Paracetamol.
Schmerzen sind nach wie vor da, aber ich hoffe, es wird jetzt von Tag zu Tag besser. Wünsche euch allen ganz viel Kraft und Geduld. LG
26.06 nach MM – 3 Grad/3 Knoten
Hallo zusammen,
ich hatte vor 3 Tagen die OP. Mit 3x IBU 400-600 absolut auszuhalten.
Heute: Tag 4
Nach der OP leichte Schmerzen, Druckgefühl und es blutet nach. Also genau das gleiche Gefühl wie vor der OP mit Hämorrhoiden nach dem Stuhl. Nur schaut jetzt aus dem After kein Enddarm mehr raus und es blutet nicht. Das macht unheimlich glücklich. Schmerzen beim Stuhl? Ja, aber die machen auch glücklich, da ich genau weiß, dass keine blutenden Knoten mehr aus dem After rauskommen.
Esse nur Schonkost (Haferflocken, Früchte, Gemüse) und trinke 3 Liter Wasser. Im Großen und Ganzen bin ich total glücklich. Schmerzen werden von alleine vergehen, aber die verdammten Hämorrhoiden werden euch für immer bleiben. Macht die OP! Nach welcher Methode auch immer. Deckt euch mit Schmerzmitteln ein und wartet einfach ab.
Mein Fazit nach Tag 4:
Es sind die gleichen Schmerzen (nur mit 400 Ibu) sowie das gleiche Druckgefühl, wie vor der OP nach dem Stuhlgang. Also nichts Neues.
Tag 5
Tagsüber keine Schmerzen mehr. Esse sehr viel Ballaststoffe und trinke 3 Liter Wasser. Nur leichtes Druckgefühl tagsüber . Nehme 600 Ibu 20-40 Min. vor dem Toilettengang in der Früh. Danach 5-10 Min. leichte Schmerzen. Also werde ich ab morgen wieder arbeiten gehen. OP nach Milligan Morgan mit offenen Wunden war absolut kein Horror.
Hämorrhoiden-OP
Meine OP nach Ferguson in einem KH in Nürnberg ist jetzt 3 Monate her, aber noch lange nicht ausgestanden.
Die Betreuung durch die Ärzte im KH war katastrophal. Der Operateur kam kein einziges Mal vorbei, um sich die Wunden anzusehen. Die Visite vor der Entlassung war nur ein kurzer Blick so nebenbei eines anderen Arztes. Man soll zwar die Wundversorgung und alles andere zu Hause selber machen, aber Fragen diesbezüglich konnte ich überhaupt keine stellen, weil der Arzt sofort wieder weg war. Kontrolltermine bei Komplikationen kann man kurzfristig nicht ausmachen. Wartezeit mind. 2+ Wochen. Der Operateur hat mich bei meinem Kontrolltermin sehr ruppig und rücksichtslos untersucht. Wir mussten die rektale Untersuchung aufgrund unerträglicher Schmerzen abrechen. Ich habe schon geschrien vor Schmerz, trotzdem hat er die Sonde weiter in den Analkanal schieben wollen. Erst, als ich ihn fragte, ob er mich umbringen wolle, hat er die Untersuchung abgebrochen. Mit etwas mehr Gefühl hätte es geklappt. Danach hat er mich – im Arztbrief an meine Hausärztin – für den Abbruch verantwortlich gemacht. Des Weiteren wurden Wundheilungsstörungen festgestellt. Es wurde ein neuer Untersuchungstermin in 2 Monaten(!) ausgemacht. Auch wegen der Wundheilungsstörungen. Dieser Termin wurde, aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen, kurz vorher nochmal um 3 Wochen nach hinten geschoben. Die Wundheilungsstörungen hatten sich jedoch bis zu diesem Termin keineswegs verbessert. Leider muss ich die Behandlung dort zu Ende bringen. Zu wechseln bringt m. E. jetzt nichts. Deshalb: Augen auf bei der KH- und Arztwahl.
Hämorrhoiden-OP Nachtrag
Hatte jetzt endlich den ersehnten Kontrolltermin. Die Untersuchung hat diesmal ein Kollege meines Operateurs gemacht. Es stellte sich heraus, dass ich eine Analfissur über die gesamte Länge des Analkanals habe. Die Stellen, an denen bei der OP genäht wurde, sind jetzt also wieder offen und verheilen nicht. Man könnte auch behaupten, die haben mich damals verhunzt. Entschuldigt den Sarkasmus, aber "sch... drauf, da kann man schon mal auf einen neuen Kontrolltermin 2,5 Monate warten". Der Arzt hat ja keine Schmerzen! Jetzt soll ich nochmal unters Messer. In dem Krankenhaus? Bei den Ärzten? Nur über meine Leiche!
RE: Hämorrhoiden-OP Nachtrag
In welchem KH wurden Sie operiert? Ich soll auch in Nürnberg operiert werden.
Hämorrhoiden OP – KH Nürnberg
Hallo,
darf ich mal fragen, in welchem KH in Nürnberg Du zur OP warst? Ich wurde in der 310 Klinik operiert und war recht zufrieden. War bereits 2x im Nordklinikum und habe mich dort allerdings nicht operieren lassen, bin dort aber im ABC-Zentrum beim Proktologen, der eigentlich recht gut ist.
Danke und gute Besserung!
Hämorrhoidalarterienligatur-OP & Mariskenentfernung
Hallo zusammen,
ich wurde am 22.5. operiert und verbrachte danach zwei Tage mit IV-Morphin in der Klinik. Da waren die Schmerzen noch erträglich. Auch, weil kein Stuhlgang. Mitbekommen hatte ich Oxycodon (10 mg 2x), Paracetamol (1g 4x), Novalgin (500 mg 4x), Ibu (600 mg 3x) und Daflon (500 mg 2x). Zusätzlich, als Stuhlweichmacher, Paragol Sirup. Tage 3-7 waren, wie so oft schon beschrieben, an der Grenze des Erträglichen. Bis zu 20 Toilettengänge pro Tag. Unter höllischen Schmerzen während und im Nachgang. Alles nur (zäh)flüssig. Vorgestern ist der Weichmacher wieder durch Flohsamenschalen ersetzt worden. Gestern erster 20-minütiger Spaziergang. Seit gestern Abend geht der Darm wieder einigermaßen seiner regulären Tätigkeit nach. Heute ist Tag 8 und die Schmerzen sind stark zurückgegangen. Das Sitzen auf Sitzkissen klappt schon wieder sehr gut. Und der Appetit ist auch zurück (mittlerweile nur noch Ibu, Paracetamol und Daflon im Einsatz). Erstaunlich, zu was der menschliche Körper fähig ist. Das Leben geht weiter. Hoffentlich mit neuer Lebensqualität. Ohne Hämorrhoiden Beschwerden.
Dieses Forum hat mir extrem geholfen und Mut gemacht. Durch die verschiedenen Erfahrungs- und Leidensgeschichten, konnte ich Licht am Horizont erblicken. Ich wünsche Euch allen eine gesunde Zeit, viel Kraft für diejenigen, die noch auf der Reise sind und nie die Zuversicht verlieren. Alles wird gut.
RE: Hämorrhoidalarterienligatur OP & Mariskenentfernung
Hallo da sieht man ja einen kleinen Lichtblick, wenn man das liest....alles Gute weiterhin...
HAL-RAR
Ich bin am Montag, den 22. 5., operiert worden. Es wurde als total harmlos hingestellt. Marisken und eine kleine Hämorrhoide sollten nach innen gezogen und dort festgenäht werden. Es fing schon damit an, dass ich um 7 Uhr nüchtern da sein sollte. Um 16,15 Uhr wurde ich dann vorbereitet. Der Chefarzt, der mich operieren wollte, war plötzlich nicht mehr da und ein Assistenzarzt hat sich vorgestellt. Ich habe höllische Schmerzen. Seit 3 Tagen sind auch Hämorrhoiden rausgetreten. Nehme immer noch Ibus und weiß nicht wohin mit mir ...
Sofort zum Arzt/ins Krankenhaus
Das tut mir sehr leid aber ich kann nur raten sofort zu einem Arzt oder ins Krankenhaus zu fahren. Wenn du operiert wurdest, von einem Assistenzarzt und die Dinger wieder ausgetreten sind, gibt es da keine zwei Meinung. Fahr bitte sofort zum Arzt!
RE: Sofort zum Arzt/ins Krankenhaus
Hallo Sebastian,
das schlimme ist – ich war ja am Freitag wegen der Schmerzen beim Chefarzt, der mich eigentlich operieren wollte. Was ich da erlebt habe, hat mich die Entscheidung treffen lassen, dieses Krankenhaus nie wieder zu betreten. Ohne vorher etwas zu sagen und 4 Tage nach der OP (bei der ich innerlich wie eine Uhr genäht worden bin), hat er die Hämorrhoide brutal reingedrückt. Er meinte zu mir, dass ich das jetzt auch daheim immer so machen soll, wenn sie draußen ist. Sollte der Schmerz nicht nachlassen, solle ich diesen Freitag wieder erscheinen. Ach ja, und der schönste Spruch noch zu mir: "Naja, Frau Ammer, da muss ich wohl nochmal ran, und die eine noch wegschneiden". Ich war jetzt schon in einem anderen Krankenhaus. Die behandeln mich Anfang Juli weiter. Wenn was sein sollte, soll ich jederzeit in die Notaufnahme kommen.
OP nach Milligan-Morgen
Hallo zusammen,
Am 28.4. wurde ich nach Milligan-Morgan an 3 Hämhorroiden 3. Grades plus zusätzlich Marisken operiert. Die ersten 10 Tage nach der OP waren die Hölle, danach ging es immer besser. Allerdings bin ich nun 4 Wochen nach der OP immernoch weit davon entfernt, dass alles „normal“ ist. Stuhlgang schmerzt immernoch, die Wunde(n) nässt, es fühlt sich nicht „richtig“ an. Dazu kommt, dass mein After eigentlich genauso wulstig aussieht wie vorher - gibt sich das noch?
Haltet alle durch!
Hämorrhoiden u. Analvenenthrombose
Meine Op ist jetzt knapp 4 Wochen her. Es wird langsam besser. Die Hämorrhoiden waren 4.Grades, es war sehr akut. Ich dachte, nach der OP geht es mir besser, aber ich bin durch die Hölle gegangen vor Schmerzen. War heute beim Proktologen zur Nachuntersuchung, es ist noch nicht verheilt und bin erstmal weiter krank bis 6.6.23. Soll weiter Schmerzmittel nehmen und viel Ruhe. Das Wichtigste ist ein weicher Stuhl, den habe ich aber, nehme früh und abends Flohsamenschalen. Schmerzen nach dem Stuhlgang habe ich trotzdem noch. Beim Sitzen, egal wo, hilft mir ein spezielles Kissen, das habe ich mir gekauft und das ist wirklich gut.
Haltet alle durch, es wird besser, aber man braucht viel Geduld.
Viel besser
Hallo Anke,
es tut mir leid, dass es dir noch nicht wirklich gut geht. Meine OP ist jetzt 2 Wochen her. Am Anfang ging es mir auch sehr schlecht. Aufgrund der Schmerzen (meine Geschichte steht im Chat weiter unten). Nachdem ich meine starken Schmerzmittel reduzieren konnte, bin ich gleich in die Apotheke und habe mir Wobenzym besorgt. Ich hatte leider schon mehrere OP's und daher schon sehr positive Erfahrungen damit. Seit gestern habe ich bis auf ein nerviges Jucken eigentlich keine Probleme mehr, nicht mal Schmerzen beim Gang zur Erleichterung. Es scheint, als hätten die Enzyme wieder gute Arbeit geleistet. Vielleicht kann dir diese Erfahrung ja helfen.
Ich wünsche Dir und allen Anderen weiter gute Genesung.
8. Tag
Bei mir wurden 2 Hämorrhoiden 3-4 Grades weggebrannt und weggeschnitten. Kann mir jemand sagen, wie lange dieses krampfartige Gefühl nach dem Stuhlgang anhält? Es ist das Schlimmste von allem, der Stuhl selber im Vergleich dazu harmlos. Es gibt Tage, da möchte ich am liebsten im Boden versinken. Kurz vor einer Ohnmacht. Und das hält dann immer 3-4 Std. an. Danach ist alles top, wenn man es so nennen darf. Da ich zusätzlich noch M.chron habe, kann ich nicht wirklich Ibus dagegen nehmen. Was ich habe, sind Novalgin-Tropfen – das wars.
Schmerz nach dem Örtchen
Moin,moin.....frag doch deinen Arzt ob du eine Rektalsalbe mit Lidocain (z.Bsp.Posterisan akut o.ä.) benutzen darfst. Das betäubt den Schmerz etwas lokal.
Gute Besserung....;-))
Starke Blutungen 10 Tage nach MM op
Hallöchen,
10 Tage nach der OP musste ich quasi notoperiert werden, da ich plötzlich sehr starke Blutungen bekommen habe... Alle 2 Std kam sehr viel Blut... Grund hierfür war: Im oberen Bereich des Analtraktes hatte sich eine Arterie geöffnet oder wie auch immer, diese wurde jetzt vernäht und neu verödet. Also alles auf Null, wieder auf Anfang, yippii
Hamo rido
Ich habe ähnliche Probleme wie Sie, nun wenn ich in der Nacht aufstehe und Tropfen nehme, nach zwei Std Tilidin, lässt es sich aushalten. Viel Glück
Gute Besserung
Oh je, dass tut mir sehr leid.
Ganz gute Besserung.
RE: Schmerz nach dem Örtchen
Lidocain kann ich jedem ans Herz legen. So 5 Minuten, bevor man aufs Klo muss, richtig viel raufschmieren. Man spürt danach fast nix.
3 Wochen
Die Schmerzmittel habe ich jetzt abgesetzt. Bin zwar nicht schmerzfrei, aber meine Haut reagiert so krass. Ich habe im Gesicht und an der Kopfhaut ganz trockene Haut und rote offene Stellen bekommen. Das tut auch weh.... Nehme jetzt nur noch nach Bedarf mal eine Tablette ibu nach dem Stuhlgang. Leider muss ich immer noch genau darauf achten was ich esse und damit es nicht zu viel ist, sonst ist der nächste Tag wieder Schmerzhafter. Die Narbe schmerzt auch noch ganz schön. Ist das normal?
Bis jetzt merke ich noch nichts von mehr Lebensqualität.... wann kann ich wieder normal Stuhlgang haben ohne Schmerzen?
LG an alle Mitleidenden und gute Besserung
4 Wochen
Meine Wunden am Po sind immer noch nicht verschlossen. Es kommt so ein grünlicher Schleim raus. Ist das normal?
Die Schmerzen werden immer weniger.
Ich glaube, bald habe ich es geschafft.
Gute Besserung an alle.
Frage an die Ärzte und Mitleidenden
Hallo,
ich werfe hier noch mal eine Frage in den Raum.
Ich habe auf einer Website "Proktologen Berlin" gelesen, dass auch eine angelegte Kompresse mit abschwellendem Nasenspray gegen die Wundrandschwellung helfen kann. Das würde ja sicher auch das Druckgefühl etwas lindern. Hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht?
Hämorrhoiden-OP
Ich will euch meine Meinung dazu mitteilen. Dreieinhalb Jahre war ich in Behandlung und immer wieder wurde nur gespritzt. Was, weiß ich nicht. Am Ende meiner Kräfte, hat der Arzt drei Stück per Gummiband gemacht. Danach bin ich vor Schmerzen fast gestorben, weil die dafür alle zu groß waren. Bis zu zwei Zentimetern ist ok, aber die waren groß, wie eine Pflaume. Vier Wochen, mit großen Schmerzen, krank. Blut Werte 8,4. Musste zuerst eine Eiseninfusion bekommen. Danach habe ich den Arzt gewechselt. Jetzt, seit dem 2.5., bin ich operiert. Die ersten drei Tage waren nicht ganz so schlimm, aber sobald Stuhlgang kam, hat es angefangen. Ich stehe alle fünf Stunden auf und nehme Schmerzmittel: Tilidin, Ibu und 4x40 Tropfen. So lässt sich dann ertragen. In den ersten Tagen bin ich nicht in der Nacht aufgestanden, um Schmerzmittel zu nehmen und hatte bis 14-15 Uhr starke Schmerzen. Jetzt nicht. Wünsche euch allen gute Besserung und ein Leben frei von Leiden!
Alles Gute
Hallo Sofi,
ich bin ja auch am 2. 5. operiert worden. Meinen Post kannst du im Chat lesen. Heute, eine Woche nach der OP, konnte ich wenigstens das Tilidin um die Hälfte reduzieren. Es geht langsam bergauf. Meine Ärztin hat mir noch eine Salbe verordnet, die in der Apotheke aus 2,0 g Diltiazem Hydrochlorid, 1,0 g Lidocain Hydrochlorid und 100 g Basiscreme (2x täglich) abgemischt wurde. Zusätzlich benutze ich mittags noch Posterisan akut. Das hilft mir gegen die Schmerzen nach dem Stuhlgang sowie gegen das unangenehme Druckgefühl. Heute konnte ich sogar schon einen Spaziergang machen, und einen Cappuccino im Eiskaffee gab's als kleine Belohnung.
Ich wünsche auch dir weiterhin gute Genesung, bin fest davon überzeugt, dass wir das schaffen, es uns bald wieder gut geht und wir den Sommer genießen können:-))
Else
Vielen Dank für ihre Worte. Ich muss weiterhin 2-5mal aufs Klo. Danach sind die Schmerzen unerträglich. Jetzt stehe ich in der Nacht auf und nehme Tropfen und Tilidin. Heute morgen habe ich die letzte genommen. Dazu habe ich auch Creme bekommen und Zäpfchen gegen Schmerzen. Hoffentlich geht es ohne Tilidin. Gestern bin ich mit dem Hund eine Runde Gassi gelaufen und danach hat es stark geblutet. Denke, dass ich das nicht mehr so schnell mache.
Kontrolle in zwei Wochen. Wann hört das auf mit den Schmerzen nach dem Stuhlgang.
Lg an euch allen und viel Glück
Wie fühlst Du dich? Jetzt, nach ein paar Monaten?
Hallo Sophie,
ich werde wegen Hämorrhoiden 3. Grades operiert und mache mir große Sorgen, ob es mir besser gehen wird. Würden Sie beschreiben, wie Sie sich jetzt, ein paar Monate nach der Operation, fühlen?
Vielen Dank für eine Antwort im Voraus!
RE: Hat man nach einer Hämorrhoiden-Operation Schmerzen?
Vielleicht kann mir kurz jemand bestätigen, dass die per Gummiband abgetrennte Hämohoride heilen wird und die Schmerzen dann komplett aufhören werden.....ich brauche etwas Zuspruch...
Es braucht etwas Zeit.
Hallo Richard,
da bist du einer von vielen hier in der Gruppe. Ich hatte am 28.04. eine Longo-OP und kann daher zum Gummiband nicht viel sagen. Allerdings bestätigte mir mein Proktologe neulich nochmal, dass Schmerz wirklich etwas Individuelles ist. Ich musste, wegen starker Schmerzen in den ersten zwei Tagen, dreimal in die Notaufnahme. Andere gingen einen Tag später wieder arbeiten. Der Bereich des Beckens, ob nun der Darm oder die Blase, ist wirklich sehr empfindlich und für Schmerzen gut zugänglich. Vor allem, wenn noch psychische Faktoren hinzu kommen. Bei mir hat es echt eine Weile gedauert, und ganz frei von Schmerzmitteln bin ich noch nicht. Ich kann dir aber garantieren, dass der Schmerz vergeht. Vor allem, wenn er langsam anfängt, weniger zu werden. Es dauert eben oft eine lange Zeit und die ist für viele, auch für mich, nicht nur physisch, sondern auch psychisch sehr belastend. Um eine fachliche Meinung zu erhalten, sprich gerne nochmal mit deinem Arzt. Ansonsten ist es ein Durchhalten und die Herausforderung, für sich selbst einen passenden Weg zu finden, damit umzugehen. Du schaffst das! Und – direkt, wenn die Schmerzen vorbei sind, kommt die Lebensqualität, die du dadurch gewinnst. Ich wünsche dir dazu alles Gute! Du packst das!
RE: Es braucht etwas Zeit.
Vielen,lieben Dank für Deine Worte!
Hämorrhoiden-OP
Hallo Mitleidende,
vor 3 Wochen wurde ich, während einer Darmspiegelung, operiert. Der Arzt sagte, er habe im Darm eine 1 cm große Hämorrhoide mit einem Gummiband abgebunden, das dann auch einige Tage später beim Stuhlgang abging. Einige Zeit davor, wurden mir einige Hämorrhoiden 2-ten Grades am Afterausgang ebenfalls entfernt (aufgeschnitten).
Seitdem habe ich einen brutalen Leidensweg hinter mir. Kann manchmal kaum sitzen, möchte mich am liebsten einschließen und niemanden sehen. Vor Schmerzen bin ich oft den Tränen nahe. Wenn ich sitze, habe ich ein Fremdkörpergefühl im Darm. So ganz langsam wird es nun besser. Nach 3 Wochen! Dieser brutale Leidensweg macht mich psychisch total fertig. Ich habe mittlerweile 10 kg abgenommen, da ich mich kaum traue, richtig zu essen. Die Anziehsachen passen nicht mehr. Ich war psychisch eh angeschlagen – und jetzt das noch. Ich hoffe, dass es jetzt langsam immer besser wird. Viele Grüße an alle da draußen! Und Kraft!
OP mit Stapler
Leute,
ihr glaubt gar nicht, wie erleichtert ich trotz all der Schmerzen bin hier zu lesen, dass es nicht nur mir so geht.
Meine OP war am 2.5.2023 und am Tag darauf wurde ich entlassen. Fast keine Schmerzen, und ich dachte: "Hey cool"! Am gleichen Nachmittag wurden die Schmerzen, trotz Novamin und Ibu 400, so heftig, dass ich fast keine Luft mehr bekam. Nach Telefonaten und einem Besuch am Freitag 5.5. in der Praxis, ist das Schmerzniveau jetzt mit 2x100 mg Tilidin und 3x600 mg Ibuflam einigermaßen erträglich. Dazu gab es noch eine Salbe mit Lidocain (gibt es als Posterisan akut in der Apo) und Weichmacher-Beutelchen.
Hoffe jetzt natürlich, dass es jeden Tag ein wenig besser wird. Allen weiterhin gute Besserung!
RE: OP mit Stapler
Ja, mir geht's genauso. Man denkt ja, es kann doch nicht sein, dass es so schlimme Schmerzen sind. Als ob man wehleidig wäre? Aber, die Schmerzen sind echt das Schlimmste.
Post OP Tag 11
Hallo liebe "Mitstreiter",
hier noch ein Update von mir: 11. Tag Post OP, die Schmerzen haben deutlich nachgelassen. Bis auf eine " normale Schmerzmittel-Dosis von 2-3 mal 400er Ibu" nehme ich seit 4 Tagen noch 2x3 Wobenzym täglich. Das hat anscheinend bei mir den Durchbruch gebracht. Das extrem schlimme Hämatom am After hat sich damit deutlich zurück gebildet und damit auch die heftigen Schmerzen. Anscheinend lösen sich auch die ersten Klammern, was echt unangenehm ist, aber gut auszuhalten.
Leider zickt der Darm noch ein wenig und will nicht so richtig in Schwung kommen, aber das ist wohl eher ein persönliches Problem. Ich bin echt immer noch dankbar, in diesem Forum gelandet zu sein. Das hat mir Mut gemacht und mich enorm unterstützt. Danke an Alle und weiterhin gute Besserung.
Ab Tag 8 plötzlich bergauf!
Wegen mangelnder Medikation bin ich echt durch die Hölle gegangen. Ich war froh, dass mein Arzt mir dann Oxycodon verschrieben hat (stärker geht es kaum). In Kombination mit Ibu 600 mg bin ich sehr gut über den Tag gekommen. Zum Einschlafen etwas Gras geraucht, und alles war erträglicher. Am 7. Tag war Kontrolle, und ich habe von meinen noch immer starken Schmerzen berichtet. Der Arzt teilte mir mit, dass sich meistens Blutergüsse bilden, die nach etwa sieben Tagen zurück gehen würden. Was soll ich sagen? Am Tag 8 wachte ich auf, und war fast schmerzfrei. Er hatte absolut recht. Nach Bedarf benötige ich nur noch Ibu und natürlich Movicol, damit ich nach dem Geschäft nicht von der Welt gehe. Mein Resümee: Klärt im Vorfeld die Medikamente richtig ab und versucht, den Schmerz nicht auszuhalten. Das muss niemand. Bei manchen Menschen dauert es länger. Auch ich bin für 7 Tage durch die Hölle gegangen. Doch nach den richtigen, wirklich starken, Medis ist es viel besser. Und, wir sollten uns nicht durch derartige Foren verunsichern lassen. Ein gutes Zeichen ist doch, dass der Großteil der Menschen hier ein, vllt. zwei Post absetzt – und dann nicht mehr. Und warum? Weil dann kein Bedarf mehr besteht, sich auszutauschen, weil der Schmerz nachlässt. Umso wichtiger ist es mir, an dieser Stelle auch mal zu sagen, dass es eine gute Entscheidung war, sich nach Longo operieren zu lassen. Denn, wenn der Schmerz so langsam nachlässt, spürt man sofort die Lebensqualität, die man dadurch gewinnt. Also jeder, der die Horrorgeschichten hier liest: Lasst euch nicht unterkriegen! Wenn es keine gravierenden Komplikationen gibt, dauert der Heilungsprozess eben einfach länger – wie bei mir. Ich werde bestimmt noch eine Zeit damit zu kämpfen haben. Aber, das gehört dazu. Sprecht mit euren Ärzten über die richtige Medikation. Mir haben drei Kombinationen geholfen, aber das muss jeder individuell mit seinem Arzt absprechen.
1. Oxycodon 5 mg alle 12 Stunden, Ibu 600 mg und 30 Tropfen Novalgin alle 6 Stunden,
2. Ibu 600 mg und 1000 Paracetamol.
Das hat allerdings nur mir geholfen. Jeder ist anders. Sprecht mit euren Ärzten und haltet durch. Ich wünsche euch alles Gute!!
Danke
Einfach mal ein Danke für deinen Post!
Das macht mir Hoffnung egal ob es bei mir dann an Tag 8,9 oder 10 besser wird. ;-))
Danke!
Danke auch dir dafür. Ich finde es wichtig, dass hier auch mal ein bisschen Mut gemacht wird! Wir schaffen das alle, und vor uns gab es auch viele andere, die das durchgestanden haben :))
Hölle auf Erden
Heute: Tag 7 nach der OP.
Hatte mich vor der OP gefreut, dass nach dem Aufwachen von der Narkose das Leben weitergeht. Doch leider falsch gedacht. Gehe seitdem durch die Hölle. Habe seit Tagen nicht mehr in den Kühlschrank geschaut, weil die Schmerzen nicht von dieser Welt sind. Habe nach der OP gar nichts an Schmerzmitteln oder dergleichen mitbekommen. Heute habe ich immer noch sehr starke Schmerzen. Nehme alle paar Stunden 30 Tropfen Schmerzmittel, 3 Packungen Macrogol und ein paar Joints. Zwischendurch möchte man einfach nicht mehr Leben.
Medikamente
Das verstehe ich richtig gut. Lass dir auf jeden Fall passende Medikamente geben. Ich bin bei Tag 10 und das Leben geht gerade weiter. Kam aber von einen Tag auf den anderen. Stuhl weichhalten ist so wichtig, sonst fällst du nach dem Geschäft immer wieder zurück. So war es bei dir. Ab Tag sieben war plötzlich außer Schmerzen nach dem Stuhlgang gar nichts mehr. Wirklich krass. Aber durchstehen sollte man das ohne Medis auf keinen Fall. Ich habe 4 Tage Hölle gebraucht um meine passende Medikation zu finden. Kopf hoch, das wird!!!
Post-op-Phase nach Longo
Hallo alle zusammen,

ich wurde vor 3 Tagen ambulant nach Longo operiert. Es ist alles super gelaufen und den Tag war ich durch die Narkose noch kaputt, aber ansonsten ging es mir gut. Auf Toilette gehen war nicht möglich - weder Stuhl noch Urin, da ich verkrampft war.
Lange Rede, kurzer Sinn: Die letzten drei Tage waren die Hölle. Ich habe noch niemals solche Schmerzen gehabt. Ich hatte Ibu 600 und Novalginsulfat bekommen. Die Schmerzen waren schneller da als ich reagieren konnte.
Am Ende war es dann zu spät. Ich musste den ersten Abend in die Notaufnahme, wurde kurz an den Tropf gehängt und nach Hause geschickt. In der gleichen Nacht musste ich dann nochmal in ein anderes Krankenhaus, wieder an den Tropf, danach nach Hause. An Aufnahme war nicht zu denken. Beide gaben mir die gleichen Medis mit, die ich schon hatte und nichts hat geholfen. Schmerzen permanent bei 10 von 10. Tagsüber bei einer 8.
Am dritten Tag nach OP am Abend wieder in eine "andere" Notaufnahme. Da wurde mir auch wieder gesagt, dass Schmerzen halt normal sind. Untersuchungen ergaben nichts. Hätte ich gewusst, was das für Schmerzen sind danach, hätte ich mich für meine Hämorrhoiden 3. Grades entschieden.
Psychisch und körperlich mergelt es mich die letzten Tage aus. Heute habe ich mir dann Tilidin besorgt, das wollte man mir in "keiner" Notaufnahme verschreiben. Das Tilidin selbst wirkt nur bedingt, wundert mich aber nicht, wenn ich bedenke, was ich mir seit gestern in den Körper pumpe, um nicht völlig durchzudrehen.
Die Ärzte waren wenig hilfreich. Ich bin gespannt, was der Proktologe am Dienstag bei der Nachuntersuchung sagt. Jetzt gerade habe ich Paracetamol, Ibu, Novalgin und Tilidin drin und es ist gerade mal erträglich. Heute Mittag habe ich sogar nach Jahren wieder angefangen, Gras zu rauchen, damit ich wenigstens ein bisschen entspanne. Das ist definitiv die Hölle gerade und ich wünsche dies keinem. Krass, wenn man so liest, dass Longo eigentlich relativ schmerzfrei sein soll. Stuhlgang hatte ich einmal, gehe aber mehrmals um zu pupsen und etwas Blut im Papier zu haben. Ich wünsche allen ein gutes Durchhalten!
Post OP: Tag 4
Ich musste heute alle sechs Stunden 600 mg Ibu, 30 Tropfen 500 mg Paracetamol nehmen. Dazu alle 12 Stunden eine Tilidin. Es ist dadurch irgendwie erträglich. Um Nachts einschlafen zu können, nutze ich THC. So konnte ich letzte Nacht das erste Mal durchschlafen. Morgen ist der Nachsorgetermin. Schmerzen sind gerade so erträglich, aber noch zu stark, um große Sachen zu machen. Manchmal kommen, trotz Medis, Schmerzschübe. Heute konnte ich ein ganz kleines Geschäft machen. Danach sind die Schmerzen schlimmer. Leider sehe ich auch heute keine Besserung. Außer, dass die Medis jetzt so passen, dass ich nicht mehr in die Notaufnahme muss. Dennoch verfluchte ich die Ärzte dort. Dafür, dass sie die Schmerzen nicht ernst genommen haben. Nun ja. Ich hoffe, es wird nach und nach besser. Ich dachte, das Hämorrhoiden-Drama wäre am Tag der OP gegessen. Doch ich muss immer wieder daran denken, dass es dann eigentlich erst angefangen hat. So'n Scheiß!
Movicol
Hallo,
oh je, ich fühle so mit. Diese Schmerzen sind die schlimmsten, die ich kenne.
Bin bei Tag 15, und es ist jetzt viel besser. Achte unbedingt darauf, dass dein Stuhlgang dünn ist. Ich habe vom Arzt Movicol bekommen. Das hat mir geholfen. Habe auch nur Haferbrei und ungewürztes Gemüse gegessen. Jede Würze im Essen brennt wie die Hölle. Hatte zwischendrin einmal festen Stuhlgang, was mich wieder weit zurückgeworfen hat. Viel, viel trinken, damit die Schmerzmittel im Körper gut abgebaut werden.
Post OP – Tag 5
Moin,
vielen Dank für den Rat. Movicol habe ich mir auch besorgt. Als jemand, der eigentlich wenig trinkt, ist es wirklich schwierig. Vor allem, weil ich nicht gut pinkeln kann. Nachdem ich aber jetzt meine persönlich gute Medikation gefunden habe, komme ich besser mit den Schmerzen zurecht. Heute nachmittag ist Kontrolltermin. Ich gehe davon aus, dass alles soweit in Ordnung ist. Die Lebensqualität ist aber wirklich hin. Zum Glück ist man krankgeschrieben. Für andere Dinge bin ich nicht in der Lage. Beim Stuhlgang ist es bei mir auch so – sobald ich aufs Klo gehe, werde ich zurückgeworfen. Selbst, wenn vorher mal gar keine Schmerzen da waren. Es wird. Aber ganz, ganz langsam.
Kontrolle
Bei der Kontrolle sah alles gut aus. Der Arzt hat mir nun Oxycodon verschrieben und ich hoffe, dass ich es damit in den Griff bekomme. In 2 Stunden soll das Medikament ankommen.
Schmerzen
Ja, mir geht es genauso. Mir hat auch nicht wirklich jemand gesagt, dass die Schmerzen so stark sind. Gestern Nachuntersuchung gehabt. Arzt sagt, das könne doch nicht so schlimm sein. Habe aber dazu noch ein Ekzem bekommen. Will gar nicht mehr essen, weil ich beim Stuhlgang Angst vor den Schmerzen habe. Der Schmerz lässt wohl erst nach, wenn die Fäden rauskommen. Dann gehen die Schwellung innen und der Druck am After weg!?
Schmerzen beim Stuhlgang
Das mit dem Essen verstehe ich gut. Vor allem danach sind die Schmerzen immer schlimm. Trotz Oxycodon merke ich es jedenfalls immer. Und der Druck ist ebenfalls sehr stark. Nützt leider nichts. Wenigstens sind diese schlimmen Schmerzen weg, bei denen man sich eher wünschte von der Welt zu gehen. Halt durch! Wird alles irgendwann besser! Aber schön wäre es ja, wenn der Arzt einen ernst nehmen würde.
Essen
Ich habe auch nichts mehr gegessen. Außer Birne und ungewürztes weichgekochtes Gemüse. Habe 3 Kilo abgenommen. Bei mir wurde es am 14. Tag endlich besser. Durchhalten! Euch alles Gute. Das wird schon bald besser.
8. Tag nach OP
Ich hatte Hämorrhoiden 4.Grades u. Analvenenthrombose. Nach 2 Tagen im KH, wurde ich, trotz höllischer Schmerzen, entlassen. Ich sollte 4x täglich Novalgin nehmen, da hätte ich auch Bonbons essen können. Das sagte ich auch den Ärzten im KH. Trotzdem bekam ich nichts anderes. Habe dann meine Hausärztin angerufen u. nehme jetzt alle 6 Stunden Ibuflam 600. Das bringt etwas Linderung. Das Schlimmste ist für mich der Toilettengang. Selbst mit dem Wasserlassen funktioniert es nicht immer. Die Schmerzen sind unerträglich. Bis gestern hatte ich überhaupt keinen Stuhlgang, weil ich, wegen der Schmerzen, auf der Toilette total verkrampfe. Bin auch psychisch am Ende. Liege fast den ganzen Tag. Ich sollte in der Früh immer Flohsamenschalen zu mir nehmen, aber das bringt bei mir überhaupt nichts. Gestern habe ich meine Hausärztin noch einmal angerufen u. ihr das alles erzählt. Sie hat mir gesagt, das mit den Schmerzen sei normal u. dauere auch noch eine Zeit. Wegen eines weichen Stuhlgangs solle ich in der Apotheke Sennesblätter-Tee holen u. trinken. Habe gestern Abend das erste Mal den Tee getrunken. Heute Morgen konnte ich zur Toilette, dennoch sind die Schmerzen natürlich trotzdem die Hölle. Anschließend habe ich 5 Minuten ein Sitzbad in Kamille (Apotheke) genommen, das lindert etwas. Zum Sitzen habe ich mir ein Sitzkissen bestellt, das ich seit gestern habe und wirklich super ist. Damit kann ich überall besser sitzen. Ich möchte es nicht mehr missen. Der Kauf war es wert. Am 02. 05. muss ich wieder ins KH. Zur Nachkontrolle bei der OÄ. Mal sehen, was sie sagt. Ich wünsche mir nur, dass die höllischen Schmerzen bald weniger werden.
Durchhalten
Ja, ein Sitzkissen habe ich zum Glück auch. Habe mir auch eine Handdusche für die Toilette besorgt, damit ich nicht immer unter die Dusche muss. Das ist auch richtig gut!
Etwas Erleichterung
Am 25.04.23 wurden meine Hämorrhoiden 3ten Grades operiert.
Ich kann mich hier nur anschließen: Die Schmerzen beim und kurz vor dem Stuhlgang sind brutal. Aber: Eine Wohltat ist ein warmes Sitzbad. Ich habe ungefähr 1/3 die Badewanne mit sehr warmen Wasser aufgefüllt und dann einfach reingesetzt. Was für eine Wohltat! In dem Moment hatte ich Null Schmerzen. Besonders direkt nach dem Stuhlgang ist diese warme Bad sehr empfehlenswert.
Zusätzlich nehme ich Lataxan, das ich im Krankenhaus bereits bekommen habe. Damit wird der Stuhl weicher.
Brennen
Bei mir geht das leider gar nicht, es brennt noch mehr.
Voll gut, dass du für dich was gefunden hast. Gute Besserung weiterhin.
RE: Hat man nach einer Hämorrhoiden-OP Schmerzen?
Ich bin gestern, am 26.04. morgens, operiert und zwei Stunden danach nach Hause entlassen worden. Die Schmerzen sind mit Paracetamol auszuhalten. Gestern hatte ich leider noch Durchfall, und mein Becken und Rücken schmerzen seit heute Nacht noch zusätzlich heftig. Kann das durch die OP kommen? Ich darf nicht alles an Medikamenten nehmen, weil ich noch stille.
Tag 9
Hallo zusammen, ich bin vor 9 Tagen operiert worden, solche Schmerzen.... das gibt's doch nicht... Das muss doch nach 9 Tagen mal besser werden.... die Schmerzen sind die schlimmsten die man sich vorstellen kann... vor allem über so einen langen Zeitraum.
Ich muss immer in der Früh 2x auf die Toilette.... und dannach ists am Schlimmsten. Heulkrämpfe, die Schmerzmittel helfen gar nichts.... hoffentlich wirds bald besser....
Ich halt das nimmer lang aus...
Meine Hsut dreht voll durch wg den Schmerzmitteln... mein armer Körper.
Tag 10
Ich bin so am Ende und habe Angst, dass es nie wieder gut wird.
So ein Brennen und Schmerzen... wann hört das endlich auf. Kann mir jemand sagen wie lange noch?
Kann ich jemals wieder ohne Schmerzen Stuhlgang haben....
Ich esse fast nichts mehr...und trotzdem kommt Stuhl... wann hört das auf?
Tag 11
Heute hatte ich zum Glück nur 1x Stuhlgang. Es war wieder mit sehr starken Schmerzen verbunden...trotz Schmerzmittel....
Aber die Schmerzen haben nur 1 Sunde angedauert. Sonst liege ich 6-8 Std mit Schmerzen weinend im Bett.
Ich hoffe, es wird weiterhin besser.
Esse immer noch sehr wenig, gefühlt gar nichts, Haferbrei, Suppe ohne Gewürze...und abends gekochtes Gemüse ohne Würzung... habe so Hunger. 3 Kilo sind schon weg....
Ich freue mich, wenn ich wieder essen kann und schmerzfrei Stuhlgang habe.
Tag 13
Es wird immer besser.
Heute morgen war der erste Tag an dem ich nicht so starke Schmerzen hatte.
Bin das erste mal wieder Auto gefahren und war draußen bisschen im Garten.
Jetzt wirds besser. Ich freue mich.
Ein Auf und Ab – Tag 19
Heute ist es nach dem Stuhlgang wieder ein bisschen schlimmer. Das ist deprimierend, weil es immer mal besser ist, dann wieder ein Einbruch kommt und ich mit Schmerzen im Bett liege. Da kann man wirklich gar nichts planen. Ich hoffe, es wird bald wieder besser. So hat das Leben gar keine Lebensqualität mehr.
Hämorrhoiden-OP
Ich bin 28 und jetzt, seit 2 Tagen, in der Post-OP. Im Krankenhaus gab es wegen der Schmerzen Betäubungsmittel. Entlassen wurde ich einen Tag später mit 500 Novalgin 4x täglich und 3x täglich 400 Ibu. Es waren 2 Hämorrhoiden 4. Grades. Die Schmerzen sind, wenn der Spiegel für die Medis steht, auszuhalten. Allerdings nicht, sobald ich zur Toilette muss. Gase ablassen und sogar pinkeln sind eine Tortur. Stuhlgang war bisher noch keiner. Davor graut es mir allerdings sehr. Gestern Nacht saß ich, Schweiß gebadet, mit Magenkrämpfen auf dem Klo, da die Gase und der Stuhlgang nicht austreten wollten und ein Pressen nicht gestattet ist.
Gute Besserung
Wie geht's dir?
OP: Analvenenthrombose
Ich wurde am 12. 04. operiert und habe mich am nächsten Tag selbst entlassen, weil es mir gut ging. Noch einen Tag später war ich zur Nachkontrolle. Die Schwester sagte mir, sie würde die Tamponade nicht rausbekommen, diese würde aber mit dem nächsten Stuhlgang rauskommen. Ein Tag danach war es dann soweit, ich musste drücken, hatte das Gefühl, es kommt sonst nicht. Das ganze Klo voller Blut. Am Wochenende bin ich in die Notaufnahme. Dort musste ich mit unmenschlichen Schmerzen 6 Stunden warten. Wurde mit Tramadol nach Hause geschickt. Nichts hat was gebracht. Ich habe Tramadol ausprobiert, Tilidin und sogar eine Oxycodon und nichts hat den Schmerz weniger werden lassen. Mittlerweile ist es im Liegen auszuhalten, aber ich habe panische Angst auf Toilette zu gehen. Der Stuhl wird nicht weich, ich muss immer stark drücken und bin dann kurz vorm Erbrechen und einem Kreislaufkollaps. Es ist die pure Hölle. Wenn ich könnte, würde ich mich in ein künstliches Koma versetzen lassen, bis alles komplett geheilt ist. Nie wieder. Auch ich wurde vorher überhaupt nicht aufgeklärt. Die Schmerzen, die ich vorher mit Analvenenthrombose hatte, waren lange nicht so stark wie die, die ich jetzt habe. In mir kommt die Angst auf, ich hätte solche Schmerzen jetzt für immer, obwohl ich weiß, dass es irgendwann wohl aufhört. Wie lange hattet ihr Schmerzen, bis es beim Stuhlgang nicht mehr weh tat? Ich bin komplett am Ende.
Pflaumensaft aus DM
Freya,
ich rate Ihnen, jeden Abend ein Glas Pflaumensaft vom DM zu trinken. Der Stuhl wird weicher, man muss nicht viel drücken, es tut weniger weh.
Die Schmerzen hatte ich auch drei Monate nach der OP.
Großes Leiden
Meiner Mutter wurde vor 6 Tagen eine Hämorrhoide am After und eine Thrombose im Darm entfernt. Nach 3 Tagen wurde sie aus der Klinik entlassen und ist seitdem bettlägerig. Sie hat Metamizol 500, Tramadol und Azur Compositum 500 bekommen, aber der Klinikaufenthalt war der größte Witz! Noch am selben Tag nach der OP hat sie Backfisch zum Abendessen bekommen, aber nichts Stuhlaufweichendes! 5 Tage hatte sie keinen Stuhlgang und merkte, dass der Druck im Darm immer schlimmer wurde. Habe heute recherchiert und ihr Microlax besorgt. Damit war sie nun auf der Toilette, ist aber natürlich 10 Tode gestorben! Dass sie dabei die Klinik "verflucht" hat, muss ich nicht erwähnen. Ich versuche, ihr nun das Tramadol zu reduzieren, um eine Abhängigkeit zu vermeiden. Aber für mich als pflegende Tochter, sind die Tage auch eine Qual. Man hat das Gefühl, dass es nicht besser wird.
Guido
Im Februar hatte ich eine OP nach der nach der Parks Methode. Die Schmerzen waren die Hölle. Dann kam der Tag, an dem gar nichts mehr ging. Nur alle 5 min auf Toilette wegen eines Bubs. Wieder in die Klinik, um zu hören: "Ja, Ihr ganzer Darm ist voll. Und einige Nähte sind gerissen." Nochmal OP. Nach 3 Tagen mit Schmerzen nach Hause geschickt. Die Schmerzen spielen sich in meinen Kopf ab. Ich bin seelisch und körperlich am Ende. Habe fast alles schon ausprobiert. Schmerzen beim Toilettengang. Furchtbar! Nahe an der Ohnmacht. Ich bin am verzweifeln. Kann wegen der Schmerzen nicht schlafen. Zittere an Händen und Füßen. Nie mehr wieder so eine OP. Da bekommt man noch gesagt: "Bedanken Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, dass sie nur 3 Tage im Krankenhaus bleiben können."
Hämorrhoiden + Marisken OP
Hallo zusammen,
ich bin schon vor meiner OP auf diese Seite gestoßen und hatte dann furchtbare Angst vor dem Ganzen. Letzte Woche war es dann so weit. Muss aber sagen, dass sich die Schmerzen bei mir wirklich in Grenzen hielten. Jetzt habe ich aber eine andere „blöde“ Frage: Riecht das bei euch auch so unangenehm? Also, ich dusche mehrmals am Tag aus, aber wenn ich zur Toilette gehe, kommt mir sofort ein wirklich unangenehmer Geruch entgegen. Stärkere Schmerzen habe ich nicht. Ist das normal? Habe so etwas bisher nur im Zusammenhang mit Infektionen gelesen. Vielen Dank für eure Antworten.
RE: Hämorrhoiden + Marisken OP
Der Geruch riecht so leicht süßlich und eklig wie etwas verwesendes… ja ich weiß genau, was du meinst. Bin jetzt bei Tag 9 nach der 3-fach Entfernung nach MM. Jeder Stuhlgang fühlt sich an, als würde alles wieder aufreißen, und selbst wenn ich nur locker lasse, um Wasser zu lassen, habe ich danach für 30-45 Minuten heftige krampfhafte Schmerzen. Das einzige, was mittlerweile aufgehört hat, sind die Nachblutungen. Mein Mann fragt jedesmal, ob ich sicher bin, dass ich nicht zurück in die Klinik will.
Ich freue mich so sehr für dich, dass deine Schmerzen sich in Grenzen halten, hoffentlich bleibt das so. Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung.
Hämorrhoiden OP + Marisken Entfernung
Hallo zusammen,
auch ich bin zufällig hierauf gestoßen und muss sagen, dass es echt erschreckend ist, was man hier so liest. Aber es ist auch beruhigend für mich, dass es auch noch eine Menge andere gibt, die genauso leiden. Denn auch ich bin einer derjenigen, die sagen: "Nie wieder im Leben!!"
Meine OP [ambulant] war genau am 28.03. Seitdem weiß ich was es heißt, durch die Hölle zu gehen. Da ich kein Ibuprofen vertrage, habe ich Tilidin 100 und Novalgin verschrieben bekommen. Und ich muss sagen, dass ich davon nur eins gemerkt habe – dass mich dieses Tilidin zusätzlich psychisch kaputt macht. Deshalb habe ich Tilidin abgesetzt und nehme jetzt Diclofenac 75. Na ja, was soll ich sagen? Egal, was man nimmt: "Nichts hilft!" Die täglichen Schmerzen, besonders die Toilettengänge, zermürben mich. Manchmal meint man wirklich, dass man vor Schmerzen jeden Moment auf der Toilette umkippt. Anschließend komplett ausziehen und abduschen. Das alles kostet mich soviel Kraft. Und das ganze Prozedere, einhergehend mit starken Schmerzen bei obendrein nur einem kleinen bisschen Stuhlgang, 3 bis 4 Mal am Tag. Das ist wirklich unmenschlich. Zusätzlich die psychische Belastung, aufgrund derer man gar nicht mehr das Gespür hat, dass man muss, sondern dass man nur einen höllischen Druckschmerz verspürt, wenn man auf Toilette muss. Langsam bin ich wirklich völlig am Ende und hoffe und bete, dass es langsam wirklich mal besser wird. Ich wünsche euch allen ganz viel Kraft und nur das Beste. Gruß, Guido
RE: Hämorrhoiden OP + Marisken Entfernung
Das ist ganz genau das, was ich gerade erlebe. Ich bin heute bei Tag 6 nach der OP. Gestern habe ich beinahe den Krankenwagen geholt. Alles freiverkäufliche an Schmerzmitteln wirkt – gefühlt – nicht! Es kommt so plötzlich zu dem stechenden Schmerz (der signalisiert, du musst schnell auf Toilette), dass ich gar nicht aus dem Haus möchte. Nicht einmal zum Spazierengehen. Ich habe auch Angst vor jedem Toilettengang. Richtige Panik!
RE: Hämorrhoiden OP + Marisken Entfernung
Durchhalten, irgendwann wird es besser. Am liebsten hätte ich aufgegeben, aber bin Familienvater, da geht sowas nicht. Wenn ich nur p.o. Medikamente gehabt hätte, wäre ich zu einem Dealer gefahren und hätte mir Hydal und Piritramid besorgt. Ohne i.v. Medis hätte ich das psychisch nicht überstanden. Aber glaube mir, es kommt der Tag, an dem es leichter wird. Tut mir echt leid für dich, fühle mit.
Noch vor OP
Bin hier auch gerade zufällig draufgestoßen. Ich bin erst 22, habe aber schon seit Jahren Probleme mit Hämorrhoiden und Thrombosen. Vor allem aufgrund von Magenproblemen. Jedenfalls hatte ich im Winter letzten Jahres, direkt vor Weihnachten, das erste Mal mit einer heraushängenden Hämorrhoide +Thrombose zu kämpfen. Habe täglich geweint und war so verzweifelt. Jetzt wieder dasselbe und ich dachte, ich muss jetzt endlich das Teil entfernen lassen. Aber aktuell habe ich eher Angst, enorme Angst. Weil das, was ich hier lese, wirklich unmenschlich ist. Mir tut das wirklich leid, dass ihr damit solche Probleme habt.
Noch vor OP
Hallo Julia,
hast du dich denn schon informiert, ob es bei dir nicht andere Möglichkeiten gibt? Es gibt ja auch bei Hämorrhoiden die Möglichkeit, diese anders zu behandeln – z.B. per Gummibandligatur. Und bei einer Thrombose habe ich gerade das hier gelesen:
Was hilft bei Thrombose am After?
Eine frische Thrombose kann der Arzt unter Betäubung anstechen, um das Blutgerinnsel zu entfernen. Die Wunde heilt dann meist folgenlos ab. Bei kleineren Thrombosen am After, genügt oft eine Behandlung mit Salben und Schmerzmitteln.
LG-Guido
Noch vor OP
Hallo Guido, hallo Julia,
nachdem ich mich 1 Jahr lang intensiv über alle Möglichkeiten meiner Hämo-Beseitigung informiert habe, kann ich sagen, dass Gummibandligatur nur bis Stufe 2 funktioniert. Wenn die Hämorrhoide erst mal heraushängt (wie auch bei mir) ist es Stufe 3-4. Das lässt sich nur noch per OP entfernen. Mich hat dieses Schicksal vor 4 Wo. ereilt. Näheres über meine Erfahrungen damit, findet ihr hier im Forum unter "Peter" und "OP: Hämos und Marisken". Ich kann nur sagen, dass ich keine andere Wahl hatte, als es machen zu lassen. Als ich meine Hämos noch hatte, hatte ich keinerlei Lebensqualität mehr. Aktuell leide ich zwar auch noch (Schmerzen, Wunden, usw.), aber jetzt ist ein Ende in Sicht. Und ein junger Körper verkraftet das viel besser und heilt schneller. Julia, wenn dein Leben durch die Hämos unerträglich ist, lass es operieren! Trau dich! Das ist eine Erfahrung für`s Leben.
RE: Noch vor OP
Danke euch.
Der Termin zur Behandlung steht bereits. In den letzten Tagen ist mir auch bewusst geworden, dass leider nur ein operativer Eingriff helfen wird.
RE: Noch vor OP
Auch wenn der Weg brutal wird, warte ja nicht ab. 3 Stück 4en Grades, sowas willst du nicht erleben. Geh zum Arzt und ziehs durch, es wird sonst nur noch schlimmer. Habe 20 Jahre gewartet und mir das selber eingebrockt.
Jeder ist willkommen
Ich ertrage nun den 5. Tag nach meiner Hämorrhoidektomie und weiß nicht einmal, wie viel genau bei mir entfernt wurde. Weil die Kommunikation extrem zu wünschen übrig ließ. Mir wurde gesagt, ich solle mehrmals täglich abduschen bzw. ein Sitzbad ohne Zusätze machen, und wurde noch vor meinem ersten Stuhlgang (am Tag nach der OP) nach Hause entlassen. Am Entlassungstag hatte ich extremes Brennen beim Wasserlassen und bekam noch ein Mittel gegen eine leichte Blasenentzündung, bevor ich (mit dem eigenen Auto) nach Hause fuhr. Bekam, bis auf den verschlossenen Arztbrief, keinerlei Anweisungen zur Nachbehandlung und Schmerztherapie. Sitzringe bekommt man offensichtlich nicht verschrieben, sondern muss diese selbst kaufen. Also musste ich ohne Sitzring 45 Minuten Auto fahren. Leider konnte mich niemand abholen. Allerdings ging es mir im Krankenhaus noch verhältnismässig gut, wie ich am ersten Abend zu Hause feststellen musste. Ich hatte den ersten Stuhlgang und hatte so unglaubliche Schmerzen, so dass ich genau spüren konnte, dass ich gleich ohnmächtig werde, wenn ich nicht schnellstens eine Liegeposition einnehme. Also lag ich, vor Schmerzen gekrümmt, im Bad auf dem Boden und weinte wie ein Baby. Außer Ibuprofen und Novaminsulfon-Tropfen haben wir nichts zu Hause.
Um sich besser austauschen zu können, habe ich eine Gruppe in der App Discord erstellt. Gerne darf sich jeder Leidensgenosse anschließen:
discord gruppencode UcRj9AZh
Liebe Grüße, Jen
Hämorrhoidektomie nach MM (3 Stück 4. Grad + 1 Polyp)
Hallo Leute,
ich möchte euch ehrlich und unverblümt meine Erfahrung schildern.
Ich wurde am 14.2.23 operiert. Zunächst war ich 6 Tage stationär in einer Klinik. In den ersten 6 Tagen bekam ich 2x täglich Neodolpasse i.v. (also 75 mg Diclofenac + leichtes Muskelrelaxans), 3x tägl. 1000 mg Paracetamol i.v. und auf Wunsch 1000 mg Novalgin i.v. Zusätzlich Halcion fürs Einschlafen. Zumindest waren die ersten 6 Tage halbwegs erträglich. Die Krankenschwestern waren immer für mich da und ich hatte den Eindruck, dass sie das alles sehr ernst nehmen. Aber die Ärzte waren eine absolute Frechheit. Am ersten postoperativen Tag fragte mich der OA, ob ich nicht lieber nach Hause gehen wolle, weil die i.v. Medikation ja etwas überbewertet wird und eine Therapie per os ausreichen würde. Sehr höflich fragte ich diesen netten OA, ob er mich irgendwie loswerden will, und ob er mich nicht ernst nimmt. Naja, ich durfte noch bleiben, aber er hat mir einen sehr sympathischen Blick zugeworfen. Am 4. Tag wurde dann mein Wundgebiet zum ersten Mal von ärztlicher Seite begutachtet, was mir eigentlich egal war, weil es einige sehr erfahrene Krankenschwestern täglich mehrmals begutachteten und mich ständig motivierten, durchzuhalten. Ich ging dann am 5. oder 6. Tag nach Hause – und ab da begann die Horrorshow. Meine p.o. Medikation war folgende: 3x tägl. 500 mg Mexalen, 3x tägl. 400 mg Seractil und 3x tägl. 500 mg Novalgin bei Bedarf. Ich war erst ca. 2h zuhause, als ich starken Durchfall bekam. Ab diesem Zeitpunkt war die ges. p.o. Medikation reines Placebo. Ich hatte min. 18 Tage massive Schmerzen, die ich nur überstanden habe, weil ich Freunde im Pflegebereich habe, die mir helfen konnten.
Am zweiten Tag legten sie mir einen Venflon (i.v. Leitung) und ich hab 2x tägl. Neodolpasse, 3x. tägl. 1000 mg Paracetamol, 3x tägl. 1000 mg Novalgin erhalten. Ich habe mir auch für die Nacht Psychopax Tropfen organisiert, weil ich psychisch völlig gebrochen war und ich besondere psychische Stresssituationen kenne. Ich war mal Vize-Staatsmeister im Slalom und meine Karriereambitionen wurden durch Leukämie zerstört. Ich war immer schon ein Kämpfer, und kann also mit Druck und Stress gut umgehen. Aber, trotz dieser Medikamente hatte ich durchgehend sehr starke, absolut unerträgliche Schmerzen. Natürlich habe ich meine Dosierung extrem gesteigert. Meine Freunde sagten mir, was alles passieren könnte, falls ich auf so eine Idee kommen würde. Aber mir war wirklich schon alles egal, die Situation war der Horror.
Ich hab mir dann 3x tägl. Neodolpasse, 4x tägl. 1000 mg Paracetamol, 4x tägl. 1000 mg Novalgin i.v. verabreicht. Zusätzlich habe ich 20 gtt Psychopax p.o. in der Nacht eingenommen. Ich wusste genau, was ich da mache und niemand hat es mir empfohlen, aber ich konnte nicht anders, ich war völlig am Ende.
Was noch geholfen hat: Inotyol Salbe (fand diese am besten, hatte alle bekannten Marken durch),
nach jedem Stuhlgang den Analbereich ausduschen und mehrfach kurze Sitzbäder mit Eichenrindenextrakt, Flohsamenschalen für einen weichen Stuhl. Achtet bitte darauf, fester Stuhl wirft euch Tage zurück. Aber kein Abführmittel verwenden, ja nicht. Habe am Anfang 2 Tage auch Bioflorin genommen, womit der Durchfall deutlich besser wurde.
Ohne meine Freunde hätte ich das nicht ertragen. Mein Hausarzt wollte mir nicht einmal 1x tägl. eine Infusion geben, was eh für nichts wäre. Er meinte, die p.o. Medis reichen. Guter und kluger Mann!!
Mir geht es immer noch nicht so gut. Bin bei max. 60%. Schmerzmittel nehme ich ca. 2 1/2 Wochen schon keine mehr, kann mich aber immer noch nicht auswischen. Tut weh und macht mir Angst. Benutze dzt. dafür die Badewanne, also auswaschen. Mit Seife trau ich mich dort auch noch nicht hin, brennt noch etwas. Der Stuhlgang ist leicht schmerzhaft, aber alles locker erträglich. Der Analbereich ist noch leicht geschwollen, was mir auch Angst macht. Möchte keine OP mehr, dann würde ich durchdrehen.
Für mich war das alles ein Horror. Solche Schmerzen hatte ich noch nie. Vor allem, weil sie 24h am Tag da sind. Mich hat das völlig gebrochen. Wahnsinn! Habe mehrmals am Tag wie ein Baby geheult. Und ich war einer von denen, die niemals weinen, weil ichs so gelernt habe.
Eins noch, hört sich zwar blöd an, aber der YT Channel von Mythen Metzger hat mir geholfen. Teilweise komische Themen, aber die Stimme hat mich etwas beruhigt. Wirklich einzigartige Stimme. Mir hats in der Nacht geholfen. Naja, so wars halt bei mir. Was auf jedenfall geblieben ist, ist die Dankbarkeit gegenüber den Krankenschwestern sowie eine besonders hohe Abneigung gegenüber Ärzten.
Ich wünsche euch nur das Beste. Hoffentlich ists bei euch nicht so schlimm.
Kurze Nachfrage
Hallo Mark,
es tut mir sehr leid, dass du so eine große Leidensgeschichte hinter dir hast, bzw., dass deine Beschwerden noch andauern und die Leidensgeschichte immer noch nicht beendet ist. Ich bin vor 9 Tagen nach MM operiert worden: Ein Hämo Grad 3 und ein Grad 4. Die Ärztin sagte mir vor der OP, dass man mehr als zwei Hämorrhoiden gar nicht in einer OP entfernen würde, da die Wunde viel zu groß ausfiele. Deswegen meine Frage: Warum wurden bei dir 3 Hämorrhoiden und dann auch noch 4-gradig auf einmal entfernt? In den Tagen nach der OP war mir nämlich klar, warum man laut meiner Ärztin nicht mehr als zwei operiert....
Ich wünsche dir alles Gute!
RE: Kurze Nachfrage
Ganz ehrlich. Hatte null Aufklärung, die Chirurgin sagte nur: "Och, das machen wir locker". Ich vertraute ihr halt, aber einen Tag nach der OP ist sie zu mir 3x hintereinander ins Zimmer gekommen und fragte wie die Schmerzen sind. Fand ich sehr komisch. Das muss ein riesen Wundgebiet sein. Nächste Woche gehe ich nochmal ins KH, habe immer noch eine kleine Wunde. Hoffentlich hat sich keine Fistel gebildet. Ich denke, dann würde ich durchdrehen.
Diese Arroganz kotzt mich so an, die haben mich einfach sitzen gelassen.
RE: Hämorrhoidektomie nach MM (3 Stück 4. Grad + 1 Polyp)
Der Post ist schon alt, aber ich kann es so nachvollziehen. Diese OP hat mich gebrochen. Ich bin 41 Jahre alt und habe 4 Kinder auf die Welt gebracht. Da kann ich nur sagen, das war ein Zuckerschlecken. Ich war immer schon eine Kämpferin und weine nie – zu meinem Lediwesen, eigentlich. Was ich aber in den letzten 2 Wochen nach der Operation durchstehen musste, war unbeschreiblich. Leider haben mich auch die Schwestern (bis auf eine sehr liebe Kroatin) überhaupt nicht Ernst genommen.
Es würde mich freuen wenn du berichtest, wie es dir jetzt geht! LG, Anna
Starke Schmerzen
Hallo,
meine OP ist nun 12 Tage her und ich bin am verzweifeln. Ich habe immer noch starke Schmerzen. Es brennt und schmerzt, und der Druck ist kaum auszuhalten. Ohne Schmerzmittel geht es nicht. Ich würde die OP niemals mehr machen lassen. Es wird definitiv nicht gut aufgeklärt und über Alternativen gesprochen.
Medis
Frag' deinen Arzt nach Diclofenac 75 mg, Paracetamol, Ibu und Novalgin. Damit kann man bissl Arbeiten. Unbedingt viel trinken, sonst gehen dir vl. die Nieren ein. Besorg' dir Inotyol (half mir).
Kauf' dir Flohsamenschalen, zwei Teelöffel morgens ins Wasser. Einfach runter damit. Bei Durchfall nimm etwas Bioflorin oder vergleichbares. Kein Abführmittel. Bei Flohsamenschalen quillt der Stuhl auf, sieht dann sehr viel aus, ist aber schön weich. Perfekt für deine Wunde. Mehrmals "kurze" (max. 10 min) Sitzbäder mit Eichenrindenextrakt (find ich besser, als Kamille). Besorg' dir vom Hausarzt was für die Psyche, zumindest Halcion fürs Schlafen. Du brauchst was für die Psyche! Ich bin kein Fan von Medikamenten, aber ich kenne deine Situation. Aber vl. hilft es.
Hämorrhoiden-OP
Hallo, ihr alle zusammen!
Meine OP liegt zwar etliche Jahre zurück, aber ich bin erschrocken, als ich hier gelesen habe, dass die Nachsorge noch immer so unzulänglich ist wie ehedem – keine ehrliche Auskunft vor der OP, Desinteresse der Ärzte in der Nachsorge, herunterspielen und verharmlosen der Schmerzen. Von wegen: "Nach 3 Wochen ist alles vorbei!" Ibu 600 zu verschreiben finde ich menschenverachtend, weil es nichts hilft. Mir half nur noch die Höchstmedikation von Novaminsulfon 500 mg, also 120 Tropfen/Tag. Über Tage! Keine Abführmittel nehmen, belasten nur unnötig! Also, normal essen! Sitzring besorgen!! Den nutzte ich über Monate! Vier Wochen lang wagte ich mich vor Schmerzen und unkontrolliertem Stuhlgang nicht aus dem Haus. Solange man sich unsicher fühlt nicht nur Einlagen, sondern auch Windelhosen tragen. Auch dann kaufen, wenn selbst Apotheker blöd grinsen. Ich war in den ersten Tagen mehrmals nahe am Kollaps, hing an der Duschstange und hoffte, dass ich sie nicht ausreiße. Was mir half und Überlebensmut gab, das waren Foren wie dieses hier, wo ehrlich kommuniziert wurde/wird. Und das Wissen, dass es mal vorüber geht. Aber es kann sehr sehr lange dauern! Und heute? Ich werde mich möglichst nie mehr operieren lassen. Also immer brav zum Abklemmen gehen, wenn Hämh. ein erneutes Wettrennen mit einem veranstalten. Mir versicherten die Ärzte, dass ich mit ihrer OP-Methode nie mehr Hämh. bekäme - die Lüge meines Lebens! Ich wünsche euch allen gutes Durchhalten. Tauscht euch untereinander aus. Das hilft, und gibt Mut!
OP: Hämos und Marisken
Hallo Sigrid,
du schreibst mir aus der Seele. Und was du schreibst, macht mir ein wenig Mut, durchzuhalten. Danke! Ich habe in meinen 2 Posts wirklich nichts erfunden. Das sind leider die Fakten.
RE: OP-Hämos und Marisken
Hallo Peter,
vielen Dank! Ich bin überzeugt, dass hier keiner was erfunden hat, eher, dass die meisten sich immer noch sehr zurücknehmen. Wer schreibt schon gerne, wie dieser Nach-OP-Zustand, in den man durch mangelnde Aufklärung und Ignoranz hinein schlittert, eine Beziehung belasten kann. Oder, wie ein Single alleine zuhause tatsächlich "in der Sch..." hängt (ich kann mich da nur noch drastisch ausdrücken). Ich bin ebenso überzeugt, dass jemand, der diese Schmerzen noch nicht durchlitten hat, sie einfach nicht nachempfinden kann. Selbst, wenn er daneben steht. Ich z.B. hatte nicht nur mich, sondern musste mich auch um meinen völlig irritierten Mann kümmern. Falls Dein Zustand noch ähnlich, wie hier unten beschrieben, ist: Hametum-Salbe großzügig verwenden (nachts auf Zellstoff geben, tagsüber könnte Zellstoff reiben), kann unbedenklich genommen werden (= mein Hausarzt). Wenn die Wunde verheilt ist: Tannolact Creme (Facharzt) hilft besonders bei Juckreiz. Immer nur kurz mit leicht lauwarmem Wasser abduschen. Bei mir war die Haut durch das viele und lange Duschen (vom OP-Arzt empfohlen) – einhergehend mit einem Hautausschlag – völlig ausgetrocknet und wund. Kamillesitzbad alle 1 - 2 Tage, ca. 7 Min. Hat mir sehr geholfen, Auch bei der Wundheilung. Obwohl davon abgeraten wurde.
Mein Zustand wird nie mehr so, wie vor der OP. Der Facharzt in seiner Praxis erkannte, dass mein Schließmuskel verletzt wurde und nie mehr voll funktionsfähig ist. Ich kenne die Zeiten, als ich nachts 2 h mit elendem Druck auf dem Klo saß und vor mich einen Hocker mit Kopfkissen hinstellte, über den ich immer wieder völlig fertig sank. Ich komme mittlerweile mit dem Schließmuskel gut klar, sehr gut sogar. Vermutlich, weil ich inzwischen "normalen" Stuhlgang habe. Allerdings spinnt mein Enddarm bei Stress und Nervosität sofort mit Verstopfung oder Durchfall herum. Ca. alle 2 Mon einmal. Ca. 2 x im Halbjahr melden sich höllische Nervenschmerzen, meistens nachts, ca. 1/2 h. Dagegen habe ich, außer Entspannungsübungen (helfen nicht unbedingt, aber lenken ab), noch kein Mittel gefunden. Hämorrhoiden-OP-Patienten sind Opfer der Sparmaßnahmen und beliebige Manipuliermasse. Außerdem befindet man sich in einem völlig wehrlosen Zustand. Man kann nicht wegrennen, hat keine körperliche Energie und keine Nerven, einem Arzt gegenüber klare Kante zu zeigen. Und das nutzen die nach Strich und Faden aus. Ich hatte später tatsächlich die Möglichkeit, mich zu beschweren. Und siehe da, die Ärzte und der Chef wussten genau Bescheid, was da ablief.
Ich wünsche Dir und allen hier gute Besserung, Durchhalten und den Mut, das Trauma zu verarbeiten. Viele Grüße Sigrid
OP-Hämos und Marisken
Hallo Sigrid,
entschuldige, aber ich habe noch `ne Frage. Es gibt unterschiedliche Hametum-Salben. Welche genaue Bezeichnung meinst du in Deiner Mail? Viele Grüße Peter
Hametum
Hametum Wund- und Heilsalbe
Hametum
Hallo Peter, entschuldige diese kurze Mitteilung hier oben, aber meine ausführlichere Antwort ließ sich nicht verschicken!!!!!!!! Es ist also nicht die spezielle Hämorrhoiden-Salbe und auch nicht die "Med. Hautpflege", sondern die "Wund- u Heilsalbe". Siehe auch unter Dr. Willmar Schwabe GmbH Karlsruhe. Sorry, dass ich das jetzt nicht mehr verlinke. Habe ich stets dabei, wenn ich länger außer Haus bin. Vom Hausarzt zur Pflege und Hautberuhigung, je nach Bedarf.
Schön, weiter oben von Dir zu lesen, dass ein Ende in Sicht ist. Das ist auch ein Trost für alle anderen hier!
Alles alles Gute - Sigrid
OP Hämos und Marisken
Hallo,

wie ihr unten (11.03.23, 09:23) sehen könnt ist meine OP jetzt genau 3 Wo. her. Ich habe beim Stuhlgang immer noch leichte Schmerzen, manchmal ist auch noch etwas blutiger Schleim dabei. Aber meine Wunden außerhalb des Analkanals, die man mit einem Kosmetikspiegel kontrollieren kann, verheilen beim besten Willen nicht, nässen noch und schmerzen stark. Nachdem dies weder den Operateur im KH, noch meine Hausärztin interessiert, habe ich auf Tipps im Internet zurückgreifen müssen. Die Tipps helfen aber auch nicht! Bei anderen Proktologen, die sich das auf die Schnelle mal ansehen könnten, bekommt man erst Termine in 4-6 Wo. Meine Situation ist komplett aussichtslos.
Hämorriden OP
Hallo. Bei mir wurden Hämorrhoiden und Marisken nach der klassischen Methode operiert. Also weggeschnitten. Ich muss auch sagen...die Schmerzen sind kaum auszuhalten. Bei mir ist es erst der dritte Tag nach der OP und mir graut es vor den nächsten Tagen. Ich nehme 3x täglich 1mg Navaminsulfon, was eigentlich gar nichts bringt. Hat jemand Erfahrung wie lange man sich so quälen muss?. Ich würde es auch niemals wieder machen lassen!!!
Hämorrhoiden OP
Bei mir sind es nun 8 Tage nach der OP und nach jedem Stuhlgang tut es extrem weh, oft habe ich das Gefühl, ich muss mal, dann kommt aber nichts. Nehme 3x Novaminsulfon, bringt aber nicht viel.
Es blutet aber mit jedem Tag weniger.
Eventuell mal Nummern tauschen
Ich würde gern mit dem einen oder anderen die Nummern tauschen damit man sich besser austauschen kann. Würde denn da Interesse bestehen? Vielleicht kann man eine What's App Gruppe machen und dort über Probleme und Tipps zu sprechen. Mir wäre da sehr geholfen.
Hämorrhoiden und Marisken OP
Hallo, ihr Leidgenossen,
ich bin eben durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Ich wurde jetzt, am Donnerstag, operiert. Hämorrhoiden und Marisken. Hämorrhoiden waren, glaube ich, 2. oder 3. Grad. Leute, ich habe die Schmerzen meines Lebens. Nicht mal der Kaiserschnitt war so heftig. Muss dazu sagen, die OP war ambulant, und ich bin am gleichen Tag wieder heim. Kompresse muss ran. Mehr eben nicht. Po ausduschen. Naja, was soll ich sagen. Da ich wahrscheinlich auch Stuhlgang lassen muss und das wirklich, also wirklich unbeschreiblich schmerzhaft ist, weiß ich nicht, wie ich das weiter aushalten soll. Meine Medikation: 3 x 600er Ibu. Ich komm damit einfach nicht hin. Fühlt sich an, als würden die null wirken. Ständig muss ich aufs Klo und habe das Gefühl, groß zu müssen. Dann kommt bissl was, und es ist die Hölle. Ich halte mich krampfhaft irgendwo fest. Richtig schlecht wird es einem durch den Schmerz. Es ist die Hölle, echt.
Vorhin habe ich sogar geweint, weil ich so Kastenalle bin. Habe mir jetzt noch Postericort akut geholt, damit sich das von außen betäuben lässt. Aber, keine Ahnung, so recht funktioniert das auch nicht. Leute, ich bin echt so im Eimer.
Fast nicht auszuhalten!
Hallo Cindy, mir geht es genauso. Die Hölle! Wurde am Dienstag operiert. Ab dem 3.Tag ist es durch den Stuhlgang nur noch unerträglich. Ich hab den ganzen Tag das Gefühl aufs Klo zu müssen, hab Stuhlschmieren und kann nur liegen. Stehe nur auf, um ins Bad zu gehen. Horror vor jedem Klogang. Ich bin am Verzweifeln!
Hoffe, dass es bald besser wird. Gute Besserung Dir und liebe Grüße! Ich fühle mit dir!
Stuhlgang
Hallo Heidi,
schön dass du schreibst. Ich fühle sowas von mit dir. Welche Schmerzmedikation hast du bekommen? Und, hast du vielleicht Lust, uns per WhatsApp auszutauschen?
Medikamente
Können wir gerne machen. Ich nehme 3x/tgl. Ibu 600. Und dazwischen Novaminsulfon, wenn nötig. Vom KH aus sollte ich nur Novaminsulfon nehmen, aber das reicht mir nicht. Nach den Klogängen kühle ich mit Kühlakkus und spüle mehrfach am Tag. Außerdem mache ich 2x/tgl. Sitzbäder mit Kamillosan.
Austausch
Ich würde dir mal meine Email geben. Darüber kannst du mir mal deine Nummer zukommen lassen. :)
Adresse
Lostray@gmx.net
OP nach Longo
Hallo Cindy, hallo Heidi,
ich heiße Erik und wurde am Mittwoch operiert. Auch nicht anders als bei euch, habe auch ich starke Schmerzen. Geht es euch denn jetzt ein bisschen besser? Würde nur gerne mal wissen, wie lange ich das noch aushalten muss. Grüße
Longo OP
Huhu Erik,
du wurdest nach Longo operiert? Heidi und ich hatten MM. Und ja, was soll man sagen – schön ist definitiv anders. Bei mir sind es heute 7 Tage postoperativ und für mich auch der erste Tag, an dem die Schmerzen erträglich sind und mal kein Blut mitkam. Was genau wurde bei dir operiert? Nur Hämorrhoiden?
OP Hämorrhoiden
Ich bin so froh, diese Seite gefunden zu haben. Bin also nicht alleine mit meinem Schmerz. Respekt, ihr seid alle echt tapfer. Mir wurden vor 3 Tagen 5 Hämos und 2 Marisken nach Ferguson entfernt. Bis heute waren die Schmerzen auszuhalten. Heute hatte ich meinen 1. Stuhlgang, aber danach unglaubliche Schmerzen – nahe an der Bewusstlosigkeit. Nach 1x Tramadol 100 mg, 1000 mg Novaminsulfon und 75 mg Diclofenac waren die Schmerzen nach 3 Std. endlich wieder erträglich. Nachblutungen hielten sich zum Glück im Rahmen.
Ich finde es unverantwortlich, jemanden nach 1 Nacht wieder aus dem Krankenhaus zu entlassen, wenn man noch keinen Stuhlgang hatte. Nur, weil die Kasse lediglich diese 1 Nacht zahlt. Leute, ich habe leichte Panik, was da noch auf mich zukommt. Also, ich kann keinem empfehlen so eine OP machen zu lassen, wenn es medizinisch nicht absolut notwendig ist. Aber "Indianer kennen keinen Schmerz!"
Ewiger Stuhldrang :-(
Ahoi alle zusammen,
hatte vor 8 Tagen meine OP. Mir wurden 3 Hämorrhoiden entfernt, und mein Hintern sieht aus wie ein Mercedesstern. Die ersten beiden Tage nach der OP hatte ich so gut wie keine Schmerzen. Ok, der Gang zu Toilette war nicht grade angenehm, aber aushaltbar. Die Medikation waren Novalgin-Tabletten 500 mg 2-2-2-2 und Ibu 600 1-1-1.
Dann, am 3 Tag ging es steil bergab. Toilettengang fast unmöglich und Bewegung 0. Bei der Nachsorgeuntersuchung wurde ich auf Tilidin 100/8 1-0-1-0 umgestellt, was mich sofort von den Schmerzen befreit hat. Leider habe ich aber die ganze Zeit das Gefühl zur Toilette zu müssen, ohne dass ich Stuhl absetzen kann. Fühlt sich durchgehend so an, als würde ich mit aller Kraft auf der Toilette sitzen und pressen. Sehr unangenehm. Hoffe, meine Ärztin kann dagegen noch was machen. Dann wäre ich eigentlich rundum zufrieden.
Pressen
Hi,
seit 4 Wochen habe ich die OP hinter mir. Die erste Woche war, wegen des Stuhlgangs, die Hölle. Das, was ich mit euch teilen kann, ist, bloß nicht pressen. Man muss den Stuhl weich halten. Movicol Pulver ist da am besten. Ich nehme morgens und abends 1x, und mit der Schmerztherapie klappt alles bestens. Noch was: Mindestens 2-3 Liter Wasser trinken. Ich hoffe, ich habe geholfen.
RE: Ewiger Stuhldrang :-(
Huhu – so ergeht es mir auch. Es kommt zwar Stuhl, aber auch ständig dieser Druck, wenn man einfach nur mal pinkeln will. Es fühlt sich an, als zerreißt man innerlich. Einfach nur Wahnsinn. Tilidin klingt gut. Mein Arzt sagte, wenn es schlimmer wird mit den Schmerzen, dann würde er Novamin verschreiben. Montag muss ich dort anrufen. Glaube, bis dahin geh' ich am Stock.
OP am Donnerstag
Hallo zusammen,
zum Glück habe ich diese Seite nicht am Mittwochabend entdeckt. Mir wurde am Donnerstag eine Hämorrhoide dritten Grades nach Ferguson entfernt. Am Freitag die Nachsorge. Keine Blutungen. Kaum Schmerzen. Ich warte immer noch auf die „starken“ Schmerzen. Die werden womöglich gar nicht eintreten.
Der erste Stuhlgang drei Tage nach der OP. Der Bauch prall gefüllt, starker Stuhldrang und die Angst vor dem „ersten“ Stuhlgang. Das „erste“ Mal verlief gut. Ein Zwicken und etwas Blut aber sonst keine Nachblutungen. Ich bin sehr happy mit der OP. Endlich ist die unschöne Hämorrhoide weg.
Zu meiner Medikation:
Ich nehme täglich 3 x IBU 600 ein (muss ich, mein Arzt hat mir vom Absetzen abgeraten), 3 x Movicol, 1 x Dicolofenac als Analzäpfchen, jeden Tag 2,5 - 3 Liter Wasser, jeden Morgen 1 TL Flohsamenschalen. Ansonsten viel Obst, gekochtes Gemüse, und leichtverdauliche Kohlenhydrate. Außerdem reinige ich den After alle 2 Stunden (okay, das ist vielleicht übertrieben, aber egal!).
Höllische Schmerzen
Ich kann das alles hier so nachvollziehen. Vor 3 Tagen wurde ich operiert (Methode weiß ich nicht). Drei (3) Hämorrhoiden 2. Grades und ein Stück Haut. Mir wurde gesagt, dass die Hämorrhoiden gar kein Thema wären. Die weggeschnittene Haut würde etwas schmerzen, weil hier eine offene Wunde sei. Niemand hat mir gesagt, dass ich solch höllische Schmerzen haben werde. Beim ersten Stuhlgang musste ich an meine Wehen denken. Ich habe mich zwischen Wand und Waschmaschine festgehalten, damit ich es aushalte. Beim 2. Mal hab ich danach geweint, weil es so wehtat. Niemand hat mich darauf vorbereitet.
Schmerzmittel (Ibu 600 alle 6 Std., zwischendurch Novalgin) helfen, und 30 min nach dem Stuhlgang geht es auch wieder. Aber ich habe so Angst vorm nächsten Mal.
Was mir hilft
Hallo,
ich hatte vor vier Tagen eine Operation nach Longo und zusätzlich Marisken Entfernungen. Die letzten beiden Tage waren furchtbar schmerzhaft. Ich fühle mich auch von den behandelnden Ärzten nicht richtig versorgt - was die Nachbehandlung angeht. Als Privatpatient möchte jeder Arzt sehr gerne mal dein aufgeschlagenes Knie versorgen, aber nach so einer Operation scheuen sich alle, auch nur mal hinzusehen bzw. darüber zu reden. Nun ja, ich hab den Vorschlag auch nicht gemacht. Vom Krankenhaus bekam ich die Weisung, die Wunden nach dem Stuhlgang auszuspülen und evt. mit Bepanthen zu cremen. Es war wirklich unglaublich schmerzhaft. Seit heute Mittag habe ich Betaisodona-Salbe und es ist eine wahre Wohltat. Von der Salbe gebe ich einen schmalen Streifen auf eine Slipeinlage und klemme diese nach der Reinigung zwischen die Pobacken. Zusätzlich empfehle ich Wobenzym oder Bromelain und Traumeel. Seit dem Betaisodona habe ich schon 1 ibu 600 einsparen können.
Ich bin ganz zuversichtlich, dass es jetzt aufwärts geht. Euch allen viel Glück und Erfolg bei der Ausheilung.
Stuhlgang
Hallo,
wie war es bei Dir mit dem Stuhlgang? Bin auch nach Longo operiert worden. Nach einer Woche habe ich immer noch Schmerzen während und nach dem Stuhlgang. Freundliche Grüße.
Warum hat mir das der Arzt nicht gesagt?
Meine OP nach Ferguson ist jetzt 1 Woche her. Meine Schmerzen sind kaum auszuhalten. Die letzte Woche war die blanke Hölle. Der "Leidensdruck der Hämorrhoiden" ist nix im Vergleich zu diesen Schmerzen. Toilettengang ist die Hölle. Solch schlimme Schmerzen hatte ich nichtmal bei der Geburt. Mein Körper ist pitschnass von kaltem Schmerzschweiß. Und, das Schlimmste daran ist - ich wurde darüber nicht aufgeklärt! Ich kann nur jedem von so einer OP abraten.
ZWISCHENSTAND
Geht es euch inzwischen schon etwas besser?
Zustand?
Das würde mich auch interessieren… wie ist die Lage zur Zeit?
Hämorrhoiden OP
Vor ca. 1 Monat wurden bei mir Hämorrhoiden 4. Grades festgestellt. Leider wurde mir nur eine OP vorgeschlagen, um sie zu entfernen. Ich habe mir den Vorschlag des Proktologen zu Herzen genommen, und habe vor 1 1/2 Wochen die OP gehabt. Die ersten 4 Tage verliefen ganz gut, doch danach ging es mir schlagartig schlecht. Die Schmerzen waren so schlimm, dass ich sogar geweint habe. In der selben Nacht, genauer: am Morgen um ca. 5 Uhr, rief ich vor Panik meine Mutter und bat sie, einen Notarzt zu rufen. Ich hatte auch etwas stärker geblutet. Bis der RTW kam, habe ich mich vor Schmerzen nur noch gewunden. Schließlich gab man mir Fentanyl gegen die Schmerzen und musste 2 Tage unter Beobachtung im Krankenhaus verbleiben. Auch dort war der Stuhlgang die Hölle auf Erden. Mittlerweile habe ich mich mit vielen Schmerzmitteln eingedeckt. Darunter Etoricoxib- und Novaminsulfonsalben (Stuhlweichmacher). Dennoch ist der Stuhlgang für mich beängstigend, da ich mich jedesmal irgendwo festhalten muss, weil ich sonst vor Schmerzen um mich schlage. Im Großen und Ganzen bereue ich die Operation und würde sie auch nicht noch einmal machen wollen.
2 Woche
Bei mir ist das nun zwei Wochen her. Zwar nimmt es ab, ist jedoch immer noch nicht zu ertragen. Habe mir Morphium besorgt!
Zustand
Wie ist inzwischen die Lage bei euch beiden?
Offene Hämorrhoidektomie nach Milligan-Morgan
Mir wurden Hämorrhoiden nach Milligan-Morgan entfernt. Ich hatte mich für eine Spinalanästhesie entschieden. Die Operation ist jetzt 4 Tage her. Aber sofort, nachdem die Anästhesie nachgelassen hat, hatte ich unerträgliche Schmerzen. Die intravenöse Gabe verschiedenster Mittel hat nicht für eine Linderung gesorgt. Am nächsten Tag, an einem Mittwochnachmittag, wurde ich, ohne Mitgabe von Medikamenten entlassen. Der Schmerz ist die ganze Zeit präsent, habe mich aber weitestgehend daran gewöhnt - bis zu meinem ersten Stuhlgang. Der Schmerz wurde unerträglich. Er wurde so schlimm, dass mir von den Schmerzen übel wurde. Inzwischen, der Schmerz ist weiterhin präsent, versuche ich, den Stuhlgang auf maximal einmal am Tag zu halten.
Ca. eine Stunde nach dem Stuhlgang ist der Schmerz wieder aushaltbar, aber bis dahin krümme ich mich immer vor Schmerzen. Ich versuche es 3 mal am Tag mit Ibuprofen 600 und 3 mal am Tag mit Movicol. Es wird aber nicht erträglicher. Aktuell bereue ich diesen Eingriff sehr und habe Angst zu essen oder auf die Toilette zu gehen. Husten, niesen, lachen und ähnliches tut auch sehr weh. Ich wurde vor der OP auch nicht vorbereitet, wie schlimm das werden kann. Ich hatte eine ganz andere Erwartung gehabt - bis ich hier auf den Artikel und die Kommentare gestoßen bin. Ich hoffe, dass ich noch eine Möglichkeit finde, den Schmerz beim und nach dem Stuhlgang zu reduzieren.
Schmerzen
Tobias,
ich wurde am 14.12.2022 nach der selben Methode operiert. Ich habe immer noch starke Schmerzen nach dem Stuhlgang. Wie ist es bei Ihnen. Danke für die Antwort.
Hämorrhoiden und Mariskenentfernung
Tja,
hätte ich das gewusst, hätte ich das nicht getan. Die Schmerzen sind unerträglich. Nach dem Stuhlgang habe ich noch schlimmere Schmerzen, als bei den Wehen. Ich verstehe nicht, warum die Ärzte einfach nicht sagen, dass es höllische Schmerzen geben wird. Ich bin verzweifelt. Am schlimmsten sind die Schmerzen in der Nacht – auf der Schmerzskala 10, tagsüber immer noch 8.
Anal OP
Ich wurde gestern operiert und habe großen Druck und brennende Schmerzen. Ich habe große Angst auf die Toilette zu gehen. Es drückt stark von innen. Dabei habe ich das Gefühl, dass die Narbe /Wunde platzen könnte. Auch, wenn ich nicht presse! Manchmal nehme ich auch 2 Stk. Ibuprofen auf einmal. Aber bei mir wirkt Paracetamol schneller. Leider, so habe ich gehört, wird das Blut verdünnt.
Alles Gute und gute Besserung allerseits! ♥♥♥ Wünsche schon mal frohes Fest! ^^°^^
Hämorrhoiden OP
Ich finde mich in euren Beschreibungen so wieder. Meine ambulante OP (Marisken und Analthrombose) ist 4 Tage her. Ich kombiniere 400 Ibuprofen mit den Novalgin Tropfen, aber ich habe trotzdem permanent Schmerzen. Hatte 3x Stuhlgang bisher, weich und ohne Pressen, aber ich falle vor Schmerz fast in Ohnmacht. Es brennt und sticht wie verrückt.
Mein ganzer Beckenboden ist ein Schmerzfeld und ich versuche es irgendwie zu lockern.
Am wohltuendsten sind die kühlen Duschen am Bidet.
Schmerzen
Liebe Carla, wie geht es Ihnen jetzt? Sind alle Schmerzen weg?
RE: Hat man nach einer Hämorrhoiden-Operation Schmerzen?
Ich wurde vor 4 Tagen nach Longo operiert. Musste erst verstehen, wie ich die Medikamente am besten einteile. Nach dem Stuhlgang habe ich sehr viel Druck. So, als ob noch etwas raus wollte. Ansonsten gehts. Wann möglich, lege ich mich hin und raste. Hoffe, dass es von Tag zu Tag besser wird.
Hämorrhoiden
Ja, die Schmerzen und das Brennen. Aber es wird Tag für Tag besser. Bin vor 6 Tagen operiert worden.
Erfahrung
Ich hatte vor 5 Tagen meine OP. Tagsüber komme ich fast ohne Schmerzmittel aus, nachts mit 400er Ibus. Ich kann, weil ich stille, nicht alles nehmen. Stuhlgang hatte ich mittels Abführmitteln erst einmal. Schön ist anders, aber danach ging es mit der lokalen Salbe. Mein Problem ist, dass ich wenig esse und echt Panik vor der Toilette habe. Aber da muss ich wohl durch ...
Extremer Druck
Meine Longo-Stapler-OP ist jetzt 5 Tage her. Der unheimliche Druck ist kaum auszuhalten. Liegen, stehen, laufen, sitzen, einfach alles ist kaum auszuhalten. Der Druck ist nicht immer da, die Schmerzen habe ich mit Ibu/Paracetamol und Novalgin einigermaßen unter Kontrolle. Was kann ich gegen den Druck tun? Habt ihr Tipps?
Wenn ich daran denke, dass es noch Wochen dauern kann, würde ich am liebsten alles rückgängig machen.
Extreme Schmerzen
Vor 10 Tagen Hämorrhoiden OP mit Klammernaht. Außen Entfernung einer Hämorrhoide sowie Mariskenentfernung. Trotz 4x 1000 mg Novalgin und 2x 50 mg Tilidin sind die Schmerzen unerträglich. Nach dem Stuhlgang stundenlange Schmerzen und Druck. Als ob ein Flammenwerfer vorgehalten wird und von innen mit Rasierklingen geschnitten wird. Kann nur auf Seitenlage liegen. Jeden abend Macrogol, um den Stuhl weich zu halten. Ausduschen ist für Sekunden die einzige Linderung. Ich verliere das Vertrauen, dass es jemals wieder gut wird. Dass man mit solch extremen Schmerzen so allein gelassen wird, ist unvorstellbar. Hat jemand einen Tipp zur Linderung?
Happy Po hilft nach dem Toilettengang etwas. Gute Investition. Gibt es eine Salbe, die hilft? Lidocain hilft mir nicht. Wann hört das endlich auf?
RE: Extreme Schmerzen
Hallo,
setze Novalgin ab, und nimm 3 x täglich 1 Iboprof. 600 mg, und du kommst relativ schmerzfrei über den Tag. Ich hatte dasselbe Problem.
Gleiches Empfinden
Hallo Lisa, geht es dir mittlerweile besser?
Schmerzen
Guten Abend Lisa,
du schreibst mir aus der Seele. Mir geht es genau gleich. Bei mir ist es morgen eine Woche her, dass ich operiert wurde. Es ist die Hölle! Hätte ich das vorher gewusst ... Hilfeeee! Ich bin nur noch am Schmerzmittel nehmen, und schlafen geht gar nicht mehr. IBU 800 und Novalgin. Angst vor dem Stuhlgang, Angst zu essen. Heute habe ich erfahren, dass es bis zu 2 Monate dauern kann, bis alles einmal ein bisle verheilt ist. Ich hoffe, uns geht es bald besser ...
Hämorrhoiden abbinden und im Darm zusammenziehen
Hallo,
ich habe mich am 31.3.23 ambulant operieren lassen. Gleich nach der Narkose hatte ich starke Schmerzen, mein Po sieht aus, als hätte man Dart darauf gespielt. Der ständige Druck ist die Hölle, der andauernde Drang nicht auszuhalten und sitzen geht auch nicht wirklich, da auch der Stein höllische Schmerzen bereitet. Freitag hatte ich beim Toilettengang nur Blutstropfen und Samstag habe ich vor Schmerzen geweint. Es kam nur Wundwasser. Heute das erste Mal unter großen Schmerzen ein wenig Stuhlgang. Das Sitzen auf der Toilette ist nicht auszuhalten. Ich hoffe, dass es bald besser wird.
Medikation ist 4x 600 Ibu und zwischendurch bis zu 5x 500 Novamin. Aber helfen tut da nicht wirklich was. Morgen muss ich zur Nachkontrolle, aber an meinen Po lasse ich sie nicht ran.
OP Hämorrhoiden & Analvenenthrombose
Bin nun bei Tag 4 und muss sagen, dass ich für diesen umfangreichen Eingriff recht fit bin. Schmerzen waren nach höherer Verabreichung von Novalgin (4 x 1000 Gramm) alle 4 Stunden nicht mehr wirklich gegeben! Ohne, oder weniger Schmerzmittel, würde ich nicht empfehlen!
Auch Stuhlgang ist zum Aushalten. Nicht schön und brennt etwas, geht aber! Wenn man sein großes Geschäft verrichten muss, ist Eile geboten. Halten schaffe ich nicht, tut dann auch weh. Von daher - nicht warten und sofort aufs Klo!
Unangenehmer Druck ist immer noch da, aber ganz ok!
Binde (normale Damenbinde) wechsle ich tagsüber alle 2 Stunden, und dusche 4 Mal. Nässen ist schon etwas mehr, habe das aber erwartet. Nachts gibts eine XL-Binde mit mehr Saugkraft. Das reicht wunderbar bis zum Morgen!
Von daher: Keine Angst vor der OP. Es gibt Schlimmeres - auch wenn es kurzzeitig unangenehm ist, und es schönere Dinge im Leben gibt!
3. Tag nach OP
So geht es mir zurzeit auch. Nach der OP, dank Schmerzmitteldepospritze, für zwei Tage null Schmerzen! Erster Stuhlgang am Tag 2 nach der OP, relativ schmerzfrei. Medikation erst zwei Tage 4 x 1000 mg Metamizol, danach zurzeit 3 x 750 mg. Ab dem 6. Tag soll ich 4 x 600 mg Ibuprofen nehmen, später nur noch 3 x am Tag.
3 x am Tag die Wunde 2 min ausduschen plus nach jedem Toilettengang. Viel Vollkornprodukte essen, Flohsamenschalen und 3 x Laxatan M für einen weichen Stuhlgang. Schmerzen sind natürlich da, aber beim Stuhlgang gut aushaltbar. Es soll ja nach zwei Wochen deutlich besser werden.
Gegen das Nässen helfen mir Küchenpapier und Damenbinden, was alle 2 Stunden gewechselt wird.
Schmerzen
Meine OP nach Miligan-Morgan war vor 6 Tagen. Es wurden 3 Stück wegoperiert. Der erste Stuhlgang war trotz der Schmerzmittel kaum zu ertragen. Es galt: Schreien und durch. Der zweite war schon etwas besser. Ich kann bestätigen, dass es mit jedem Tag besser wird. Starker Schmerz geht mehr ins Brennen nach dem Stuhlgang über. Was die Schmerzmittel angeht: Gut, wenn man sie verträgt. Ich habe Novalgin genommen, musste es jedoch wegen Nebenwirkungen am dritten Tag absetzen. Ab heute versuche ich, ganz ohne Schmerzmittel auszukommen.
Zum heulen
Vor 4 Tagen die OP gehabt.
4 Stück und es macht so gar keinen Spaß.
Hömorrhoiden
Ich hatte vor 8 Tage meine OP. Am Anfang große Schmerzen, aber es wird jeden Tag besser.
OP Hämorrhoiden
Ich habe auch vor zwei Wochen eine Hämorrhoiden-OP gehabt, und die Schmerzen sind schon nicht mehr so schlimm, wie in der ersten Woche. Nehme allerdings auch noch Schmerzmittel. Es wird von Tag zu Tag besser. Ab und zu auch warme Sitzbäder machen. Es wird gut…
Schmerzen immer noch
Ich habe vor zwei Wochen eine Hämorrhoiden-OP gehabt! Leider habe ich immer noch Schmerzen und Ziehen, als würde etwas im inneren reißen !! Ist das normal? Bitte um Hilfe!
OP: Hämorrhoiden
Ich bin vor 8 Tagen operiert worden. 2 grosse Dinger: 1x 13 mm und 1 x 8 mm. Laut Arzt nun 2-3 Wochen Schmerzen. Besonders heftiger Schmerz nach dem Stuhlgang. Horror!!
Hämorrhoiden OP
Hallo an alle,
ich habe am 27.07.23 einen Hämorrhoiden OP im Krankenhaus (3. Grades).
Zufällig bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe die ganzen negativen Beiträge gelesen. Jetzt habe ich Angst, die OP noch machen zu lassen.
Das hat der Arzt im Krankenhaus mir nicht erzählt, dass das so schlimm ist. Er sagte nur, in 2 Wochen wäre alles vorbei und ich hätte nach der Operation keine Schmerzen mehr. Damit, dass man noch schlimmere Schmerzen hat als vor der OP, hätte ich in meinem Leben nicht gerechnet. Also hat der Arzt mich angelogen. Und er wollte mich Operieren? Das kann er vergessen. Von so einem Arzt werde ich mich nicht operieren lassen.
Was soll ich machen? Operation oder nicht? Habe jetzt eine Sch...angst! Werde nochmals mit dem Arzt reden, bevor ich mich operieren lasse. Lügt er mich wieder an, sage ich die OP ab.
MfG Patti
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Kommentare: Archiv

Vorbeugen
Mittwoch, den 05. Februar 2020 um 16:32 Uhr, C.k
Viel trinken, Vollkornprodukte und langsam laufen. Ich massiere mich an den pobacken selbst - lindert die Schmerzen und beruhigt.
 
Brennen nach Hämorrhoiden-OP
Sonntag, den 01. September 2019 um 08:49 Uhr, Huhni
Ich habe da mal eine Frage: Ist es normal, dass Nachts der After brennt wie hulle, und tagsüber nicht? Kommt das vom Wundsekret oder von der Doloproct-Salbe? Wobei ich die tagsüber nach dem Toilettengang, dem Duschen und/oder Sitzbad auch nehme.
 
Hämorrhoiden-OP
Samstag, den 09. Februar 2019 um 15:18 Uhr, georges
In der ersten Woche hatte ich sehr starke Schmerzen beim Stuhlgang. Es war so schlimm, dass ich ohne Blister nicht zur Toilette gehen konnte. In der zweiten Woche ging es schon besser, aber ich brauchte immer noch einen halben Tag, bis mein Stuhlgang zu Ende war. Nun hoffe ich, dass das in der dritten Woche besser wird. Meine Essgewohnheiten habe ich schon lange auf Vollkorn-Produkte umgestellt.
Hämorrhoiden-Operation
Mittwoch, den 13. September 2017 um 12:26 Uhr, Sybille
Vor 2,5 Wochen hatte ich eine Hämorrhoiden-Operation 3 Grades. Im Krankenhaus wird man mit BTM und weiteren Schmerzmitteln wie IBU 600 mg und Novalgin, 3 mal täglich zugedröhnt! Klar sind das Schmerzen und vor allem beim Stuhlgang, welcher erst nach 4 Tagen wieder einsetzte. Jetzt muss ich bis zu 11 mal am Tag stuhlen und das ist schmerzhaft und sehr belastend. Ich kann das Haus nicht verlassen, da ich immer damit rechnen muss, dass ich unterwegs stuhlen muss und das geht von jetzt auf gleich. Es soll bis zu 4 Wochen andauern, bis sich der Darm wieder eingestellt hat und die Op-Narbe verheilt ist. Ich habe ab dem 5. Tag komplett auf Schmerzmittel, sowie Stuhlweichmacher wie Pflaumensaft, Linus und Flohsamen verzichtet, da ich sonst nur auf der Toilette den ganzen Tag verbringen würde. Die Wundschmerzen sind zwischen den Stuhlphasen erträglich. Also muss man Geduld haben mit der Heilung, das wird schon!
Hämorrhoiden OP
Dienstag, den 30. August 2016 um 07:09 Uhr, Teddybaer14
Ich hatte auch eine OP nach Fergusson Anfang August und Mariskenentfernung. Habe jetzt noch Schmerzen, Schwellung und Wundsekretabsonderung. Teilweise das Gefühl, man kann den Stuhl nicht halten, und bekommt den Po nicht sauber nach dem Stuhlgang, trotz ausduschen danach. Darüber bin ich sehr unglücklich.
Hämorrhoiden 3. Grades op
Sonntag, den 03. Juli 2016 um 16:35 Uhr, chris
Ich wollte mal was fragen. Ich hatte vor drei Tagen eine OP, musste auch nur eine da bleiben. Meine Frage: Ist das normal, dass der Analeingang bzw. das Operationsgebiet geschwollen ist bzw. noch blutet? Und wie lange soll das andauern, die Heilung? Schwellung ist kirschgroß. Ich bitte um schnellstmöglichen Rat. Mfg
nach Hämorrhoiden OP
Dienstag, den 17. Mai 2016 um 13:31 Uhr, a.müller
Ich wollte einmal nachfragen, ob es normal ist, dass man eine Woche nach der OP noch dolle Schmerzen hat und auch immer noch blutet? Meinem Sohn geht es nach der OP nicht besonders gut, ich mache mir Sorgen!

Autor unseres Artikels
 
Dr. med. Jörg Zorn, Arzt

Dr. med. Jörg Zorn
Arzt

    Studium:
  • Universitätsklinik Marburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität in München
    Berufliche Stationen:
  • Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg
  • Medizinischer Chefredakteur im wissenschaftlichen Springer-Verlag

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Dr. med. Jörg Zorn, Arzt / medizinischer Fachautor

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