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Kann es bei einem plötzlichen Absetzen von Betablockern zu Entzugssymptomen kommen?

Betablocker führen nicht zur Abhängigkeit, wie dies zum Beispiel manche Schmerzmedikamente tun. Beim Absetzen von Betablockern kann es jedoch zu körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Unruhe, Angst, Schwitzen oder Schlaflosigkeit kommen. Mit einem Entzug wie zum Beispiel bei Alkoholkrankheit hat das aber nichts zu tun.

In der Regel gehen diese Absetzbeschwerden von alleine zurück, in Einzelfällen können sie jedoch auch Komplikationen hervorrufen, wie zum Beispiel massiv erhöhten Blutdruck oder Puls. Das kann dann unter Umständen soweit führen, dass ein Krankenhausaufenthalt notwendig wird. Ein Absetzen sollte daher nur in Absprache mit dem Arzt erfolgen, um mögliche Risiken soweit wie möglich zu reduzieren.

Schnelles Absetzen geht nach hinten los

Die Entzugserscheinungen treten vor allem auf, wenn Sie Betablocker von heute auf morgen absetzen. Besprechen Sie daher am besten mit Ihrem Arzt, ob und über welchen Zeitraum Sie die Therapie beenden können.

Soll der Betablocker abgesetzt werden, da Beschwerden oder Nebenwirkungen aufgetreten sind, so sollte dies vorsichtig und langsam erfolgen. Der Betablocker muss, wie Mediziner das nennen, "ausgeschlichen" werden, da der Organismus sich bereits an ihn gewöhnt hat.

Blockierte Hormone toben sich aus

Mit einem Entzug wie bei einer Sucht hat das aber nichts zu tun. Der Grund für diese Beschwerden ist ein anderer: Betablocker senken den Blutdruck und die Herzfrequenz, in dem sie die Arbeit von Adrenalin und Noradrenalin behindern. Diese Hormone sind dafür da, den Kreislauf anzukurbeln. Durch die Betablocker werden aber die Andockstellen (Rezeptoren) besetzt, über die sie ihre Signale weiterleiten.   

Nach dem zu raschen Absetzen sind diese Stresshormone plötzlich im Übermaß aktiv. Denn die Rezeptoren, die von den Betablockern blockiert wurden, stehen plötzlich alle wieder frei – und haben sich zudem während der Behandlung vermehrt. Wen das näher interessiert, findet weiter unten eine detailliertere Erklärung. 

In der Regel gut verträglich

Eingesetzt werden Betablocker bei Menschen mit Bluthochdruck, Herzrhythmusstörung, Herzstolpern, Herzschwäche oder nach einem Herzinfarkt. Aber auch zur Migräneprophylaxe oder bei starkem Lampenfieber etwa bei Schauspielern können sie helfen.

Betablocker schützen aus medizinischer Sicht Ihr Herz. Dennoch haben sie keinen guten Ruf. Oft sorgen sich Betroffene, dass Beschwerden wie zum Beispiel Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Stimmungsschwankungen durch die Betablocker ausgelöst werden.

In der Tat können sie Nebenwirkungen wie einen zu niedrigen Puls, einen zu niedrigen Blutdruck oder starke Asthmabeschwerden verursachen. In diesen Fällen müssen die Ärzte vorsichtig sein. Auch Durchfall, Schwindel, verstärkte Schmerzen beim Gehen bei Menschen mit stark verkalkten Beingefäßen oder Probleme mit der Zuckereinstellung bei Diabetikern können auftreten. In den allermeisten Fällen werden Betablocker aber gut vertragen. 

Der Körper reagiert auf Betablocker mit einer Überproduktion 

Nun zur oben angekündigten Erklärung: Dass sich die Rezeptoren für Adrenalin und Noradrenalin während der Betablocker-Einnahme vermehren, ist die wesentliche Ursache für die Absetz-Symptome. 

Betablocker sind Medikamente, die an kleinen Rezeptoren der Zelloberfläche andocken und darüber den Blutdruck und Puls senken können. Die heißen Beta-1- und Beta-2-Adreno-Rezeptoren, daher der Name der Betablocker. Diese Rezeptoren sitzen unter anderem an den Herzzellen, den Wänden der Blutgefäße und auch in den Bronchien der Lunge. Normalerweise docken körpereigene Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin hier an. Beide Hormone kurbeln den Kreislauf an.

Der Betablocker passt nach demselben Schlüssel-Schloss-Prinzip in diese Rezeptoren. Er kommt den Botenstoffen somit zuvor und belegt deren Ankerstellen. So kann er die Wirkung von Adrenalin und Noradrenalin hemmen und dadurch Blutdruck und Herzfrequenz senken.

Aber der Körper empfindet das als Fehler – und produziert als Gegenregulation vermehrt Beta-Rezeptoren. Wird der Wirkstoff dann plötzlich abgesetzt, gibt es für die Hormone Adrenalin und Noradrenalin viel mehr Ankerstellen als vor der Therapie. Sie können all diese Rezeptoren gleichzeitig aktivieren und den Kreislauf so überstimulieren. Es ist wie bei Kindern in der Grundschule, die nach zwei Stunden Stillsitzen wie wild in die Hofpause stürmen: Die beiden Hormone, die den Kreislauf ankurbeln, finden nach ihrer erzwungenen Sperre endlich wieder Raum für Aktivität. 

 

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

Kommentare  

# Nebenwirkungen MetohexalUlli 12.01.2023 21:07
Im Oktober hatte ich Corona. Mit einem leichten Verlauf. Eine Woche später bekam ich Herzrasen, Tachykardien sowie totale Erschöpfungszustände.
Daraufhin bekam ich Metohexal 23,5 verschrieben. Bei der Einnahme habe ich mich anfangs sehr schwer getan. Leider traten dann einige Nebenwirkungen - u.a. Bradykardien, Druck im Kopf und Übelkeit auf. Daraufhin habe ich die Tabletten halbiert, und damit ging es ganz gut.
Nun traten erneut obige Nebenwirkungen - u.a. auch Schwindel auf. Daraufhin sollte ich sie vorgestern absetzen, habe aber wieder mit heftiger Unruhe und teilweise auch Tachykardien zu tun. Wie lange dauern diese Symptome noch an? Vielleicht kann mir ja jemand dazu was sagen.
Betablocker sind echt ein Teufelszeug.
Antworten
# Metohexal CoronaNina 17.01.2023 16:05
Hallo Ulli,
im Juli Corona und einen Monat später Herzrasen, Erschöpfungszustände und innere Unruhe. Irgendwann stellte sich heraus, dass der Ruhepuls ständig über 90 wenn nicht sogar über 100 lag. Nehme auch seit Ende Nov. 22 Metohexal 25. Aber nur eine halbe Tablette. Seitdem ist es wieder stabil, aber trotzdem ab und zu irgendwie ganz schnell wieder oben. Schon bei leichter Betätigung. Werde aber demnächst einen Ausschleichversuch vornehmen.
Antworten
# Ausschleichen BisoprololMatthias 18.10.2022 19:40
Ich hatte eine Nasen OP und danach eine Blutung. Mit einem Ruhepuls von 130 kam ich auf die Intensivstation. Dort wurden Ultraschall und EKG gemacht. Ohne Befund. Ich habe bisher 5 mg Amlodipin und 10 mg Ramipril genommen. Nach einem Tag im Krankenhaus wurde ich mit 5 mg Bisoprolol entlassen. Mein Puls ging danach auf teilweise 40 Schläge runter. Ein Termin beim Kardiologen, inkl. Herz CT und Belastungs EKG, ergab keinen Befund. Alles in Ordnung. Es erfolgte eine Reduzierung auf 2,5 mg, jedoch war ich beim Sport eingeschränkt. Bis Puls 150 ging es. Danach war Schluss: Atemnot, Druckschmerzen.
Dann habe ich selbst auf 1,25 mg reduziert, womit ich ganz gut zurechtkomme. Mein Kardiologe hat mir empfohlen, die Bisoprolol wegzulassen und mir HCT Dexcel verschrieben. Leider habe ich seit dem Absetzen vor ca. 3 Tagen Probleme mit dem Puls. In der Ruhe ca. 80, bei leichter Betätigung sofort 100 und mehr. Ich werde jetzt auf 0,6 reduzieren, oder alle 2 Tage eine Bisoprolol 1,25 mg nehmen. Ich hoffe, ich komme davon weg. Sollte ich aber nach 4 Wochen einen zu hohen Puls haben, werde ich wieder auf 1,25 mg Bisoprolol setzen. Mein Blutdruck ist bei ca. 140 zu 90. Also so halb in Ordnung, aber nicht perfekt.
Antworten
# Hi MatthiasTobi 19.10.2022 10:02
Mich würde der Auslöser deines hohen Pulses nach der Blutung interessieren. Der Puls steigt ja nicht einfach so hoch an, weil man eine Blutung hat. Ist denn kein großes Blutbild gemacht worden? Das hört sich an als hättest du dir dato einen fiesen Infekt einkassiert. Beim Absetzen von Bisoprolol kommt das auf die Dauer der Einnahme an. Nimmst du diesen Blocker schon länger, bilden sich neue Rezeptoren (Adrenalin), die sich erst langsam abbauen müssen, dann dauert auch die Normalisierung des Pulses länger. Wenn du gut Englisch kannst, schau dir mal dieses Forum an. Fieses Zeug, dieses Bisoprolol. Gruß und alles gute .Tobi
Antworten
# RE: Hi, MatthiasMatthias 19.10.2022 18:20
Hallo Tobi,
ja, der Kardiologe sagt, es wäre eine psychische Tachykardie, weil ich Panik hatte. Die Blutung hörte nicht mehr auf, da ich schon direkt bei der Nasen-OP Blutungen hatte, und der Arzt mich direkt ohne Betäubung verödet hat. Die Antwort des Anästhesisten nach der OP war: Ja, bei der OP hatten Sie einen hohen Blutdruck. Das hatte ich im Fragebogen angegeben, aber das wird ja alles nicht mehr gelesen. Großes Blutbild wurde gemacht: Keine erhöhten Entzündungswerte! Ich hatte im März Corona , im Mai die OP, im Juni die Tachykardie. Seit Juni 2022 nehme ich also Bisoprolol.
Antworten
# Seit 3 Wochen: Bisoprolol 5 mg TanjaMaria 19.09.2022 03:59
Hallo!
Kann ich das Bisoprolol nach 3-wöchiger „Ersteinnahme“ sofort absetzen? Hatte das vorher noch nie, und erst genau heute vor 3 Wochen von meiner Ärztin bekommen. Vertrage das aber nicht. Habe starken Hautausschlag, schwitze extrem, habe Schwindel und Übelkeit und kann den Alltag so nicht schaffen. Danke für eure Hilfe!
Antworten
# RE: Seit 3 Wochen: Bisoprolol 5 mg Matthias 19.10.2022 18:23
Tanja, um Gottes Willen! Auf keinen Fall von 5 mg auf 0. Das ist fahrlässig, und wird dir heftige Probleme machen. Reduziere erst mal 2 Wochen auf 2,5 mg, dann auf 1,25 mg. Dann musst du mal sehen. Ich bin gerade dabei, sogar auf 0,6 zu reduzieren.
Antworten
# Absetzen: Metohexal 2.5Helen 05.11.2022 20:03
Mein Kardiologe hat mir Candesartan zur Senkung des Blutdrucks verschrieben. Im Gegenzug soll ich den Betablocker Bisoprolol 2.5 weglassen. Kann ich einfach das eine weglassen und mit dem neuen Medikament beginnen?
Antworten
# Bisoprolol 1,25 absetzenboernie1981 16.09.2022 12:47
Hallo!
Seit November vergangenen Jahres nehme ich Bisoprolol 1,25 mg. Vor der Einnahme wurde ich mit stark erhöhtem Puls ins Krankenhaus eingeliefert. Bei der Untersuchung im Mai beim Kardiologen, wurde ein gesundes Herz festgestellt. Laut Ärztin weiter nichts Auffälliges. Dennoch sagte sie, ich könne wegen des Herzstolperns, das ich sehr oft habe, das Biso in niedriger Dosis weiterhin nehmen. Nun würde ich aber gerne absetzen. Muss ich bei solch einer niedrigen Dosis ebenfalls auschleichen, oder kann ich es gleich weglassen? Hat jemand Erfahrung damit? Ich habe in letzter Zeit leichte Übelkeit und habe das Medikament im Verdacht.
Antworten
# Absetzen bei geringen DosenTobias 22.01.2023 07:34
Hallo Boernie1981,
ich bin Jahrgang 1980, nehme seit kurzem auch
Bisoprolol 1,25 mg und habe meinen Arzt darauf angesprochen, was passieren würde, wenn ich absetzen würde? Er meinte, bei so einer geringen Dosis bestünde keine Gefahr. Trotzdem werde ich es, falls ich absetzen möchte, schrittweise durchführen - die Dosis in der 1. Woche jeden 2 Tag nehmen, dann, in der 2. Woche, jeden 3 Tag usw. Oder, zu Anfang der ersten Woche die Tablette reduzieren, also halbieren. In der 1. Woche dann wie oben beschrieben. Immer um einen Tag versetzen, damit sich der Körper wieder darauf einstellen kann. Ich habe am kommenden Donnerstag einen Termin zum Ultraschall und EKG. Danach wird ein Blutbild erstellt, wonach man sieht, ob man mit der Behandlung weiter macht, die Dosis anpasst oder auf ein anderes Medikament zurückgreift u. Bisoprolol 1,25 mg somit langsam reduziert? Ich hoffe das Beste.
Antworten
# Hallo BoernieTobi 26.09.2022 09:34
Versuch es mal mit einer halben Dosis. Etwa eine Woche. Wenn es ohne Probleme läuft, mal weglassen und gucken. Sollte es Probleme geben, nimm wieder eine viertel Dosis für eine Woche, und versuche das so weiter. Dabei immer den Arzt konsultieren. Gegen Herzstolpern hilft mit z. B. das
"Taxofit Magnesium 400 + Kalium". Gibt es bei DM, kostet nur 4 € und reicht - bei Einnahme von einer Tablette - einen guten Monat. Alles Gute, Tobi.
Antworten
# RedaktionAnnabelle 07.09.2022 23:14
Hallo,
wenn ihr eine Funktion hättet, dass man seine Email-Adresse eingeben kann (ohne, dass sie veröffentlicht wird) und man somit eine Meldung bekommt, dass zu einer Frage eine Antwort kommt, dann würden hier nicht so viele unbeantwortete und halbfertige Threads entstehen. Kann man das nicht ändern? Grüße, Annabelle
Antworten
# an AnnabelleRedaktion 08.09.2022 10:08
Hallo Annabelle,
ich fürchte, unser System lässt das nicht zu. Aber die Idee ist gut, wir sprechen mal mit der Technik.
Viele Grüße vom Navigator-Team
Antworten
# RedaktionAnnabelle 08.09.2022 11:16
Schade, wäre eine gute Lösung. Andere Kommentarbereiche, auf anderen websites, handhaben das so. Danke und Grüße
Antworten
# Bisoprolol absetzenHannah 07.09.2022 19:13
Hallo, könnt ihr bitte eure Erfahrungen teilen, mit Betablocker absetzen. Ich schleiche mega langsam aus, es ist trotzden sehr unangenehm. Grüße, Hannah
Antworten
# Absetzen Biso 2,5 mgPeter 25.09.2022 11:17
Hallo Hannah,
ich habe ca. 3 Jahre Biso 2,5 (1x pro Tag) genommen und einen "tollen" mittleren Blutdruck von 110/65 gehabt. Biso wurde mir damals wegen temporärer Panikattacken empfohlen. Ich treibe regelmäßig Ausdauersport, und mein Puls lag nie höher als 140. Vor 2 Wochen meinte mein Arzt (Kardiologe), ich könnte das Biso bedenkenlos absetzen. Pustekuchen. An Tag 2 ohne Biso, bekam ich beim Sport urplötzlich einen Puls von >180 und einen Druck von 170/110. Mein Messgerät zeigte sogar Extrasystolen an. Man kann sich denken, dieser Zustand war sehr unangenehm. Nach ca. 30 min Ruhe hat sich alles wieder normalisiert. Was lerne ich daraus? Auch, wenn niedrig dosiert, werde ich das Biso nun langsam ausschleichen lassen. Alle 2, dann alle 3 Tage. Ich hoffe, dass solche radikalen Puls/Blutdruck-Ausbrüche damit unterbleiben. Falls nicht, nehme ich Biso halt weiter. Ich vertrage es ja gut. Ich hoffe, ich konnte einigen mit meiner Erfahrung helfen.
Antworten
# @PeterHannah 29.09.2022 12:02
Hallo, Peter,
danke, dass Du deine Erfahrungen geteilt hast. Hoffe, es klappt bei dir jetzt mit dem Ausschleichen.
Ich habe trotzdem totale Probleme. Grüße, Hannah
Antworten
# Amlodipin 5 mg, Nebivolol 5mgHeidelore 28.07.2022 18:38
Hallo,
habe Herzryhtmusstörungen, und nehme morgens 1x Amlodipin 5 mg und 2x Tromcardin complex. Am Abend 1,25 mg Nebivolol und 2x Tromcardin complex. Mein Blutdruck ist abends immer sehr niedrig: 117 zu 75.
Habe Nebenwirkungen von Nebivolol: Müdigkeit, Haarausfall, Hautprobleme. Nehme es seit 5 Monaten. Seit 3 Monaten nehme ich, auf Anraten meiner Hausärztin, zusätzlich Tromcardin complex - und der Blutdruck ist besser. Kann ich Nebivolol einfach absetzen?
Antworten
# Nervös nach Absetzen BisoprololClaudia 22.07.2022 17:34
Ich habe fünf Jahre 2,5 mg Bisoprolol morgens eingenommen - wegen leicht erhöhten Blutdrucks. Da ich in der letzten Zeit vermehrt Nebenwirkungen bekommen habe - massiven Haarausfall, Schlaflosigkeit, Hautirritationen - haben mein Arzt und ich beschlossen, Bisoprolol langsam auszuschleichen. Habe eine Woche eine halbe genommen, dann, in der zweiten Woche, nur noch ein Viertel und jetzt komplett abgesetzt. Leider verspüre ich nun eine wahnsinnige Unruhe und Nervosität. Mein Blutdruck ist natürlich erst mal wieder hoch auf 160 zu 100, und der Puls ist auch bei 80. Aber ich denke, dass sind ganz normale Reaktionen, die sich nach einiger Zeit wieder geben.
Meine Frage: Kann mir jemand sagen, wie lange diese nervösen Absetzerscheinungen andauern können? Und, wann hat sich der Blutdruck komplett normalisiert?
Vielen Dank für Ihre Antwort,
Claudia
Antworten
# Bisoprolol absetzenJennifer 07.09.2022 02:28
Da würde ich doch gerne mal mitlesen.
Wie geht es dir denn jetzt @Claudia ?
Hat die Unruhe und der schnelle Puls nachgelassen ????
Antworten
# #bisoprolol absetzenHannah 07.09.2022 18:42
Mich würde es auch interessieren...
Was sind deine Erfahrungen, Jennifer?
Ich schleiche meeeeeeega langsam aus. Habe Kapseln aus der Apotheke hergestellt bekommen und mache was 0,1 Schritte, bin bei 0,625 und es ist schrecklich, habe Angst, dass ich den Rest nicht schaffe... Schreckliches Zeug dieses Biso!
Antworten
# BisoprololJennifer 08.09.2022 16:35
Seit April 2021 habe ich Bisoprolol genommen. Ich hatte extreme Herzstolperer. Wir gingen von 2,5 mg Biso auf 1,25 runter und setzten es dann am Wochenende ab. Seitdem habe ich einen Puls von 89-117 und bekomme ihn nicht beruhigt.
Man verschrieb mir nun Metohexal (Metoprolol), aber das verspüre ich absolut nicht. Mein Puls rennt und rennt. Ich habe mittlerweile echt Angst.
Morgen muss ich nochmal zur Hausärztin. Sie hat bislang kein EKG gemacht. Und das will ich morgen klären. Aber aus meiner Sicht ist Bisoprolol ein Teufelszeug.
Antworten
# @jenniferHannah 08.09.2022 18:38
Das hast du schnell abgesetzt. Die meisten Ärzte sagen, dass man das schnell absetzen kann. Stimmt aber nicht.
Ich habe meinen Arzt überzeugt, dass ich Kapseln von der Apotheke hergestellt bekomme. In Minischritten, sodass ich langsamer Absetzten kann - und selbst so ist es schwer. Dir viel Glück!
Antworten
# Metohexal reduzierenHeike 27.06.2022 07:12
Hallo,
bin grad' auf diese Seite gestoßen, und hoffentlich kann jemand helfen? Also, ich nehme seit fast vier Jahren Metohexal 47,5 1-0-1/2. Der Kardiologe sagt: Nur noch 'ne halbe, morgens. Aber ich weiß nicht, wie ich richtig ausschleiche. Mein Hausarzt sagt: Mach mal ruhig. Aber ich möchte es lieber ausschleichen und nicht abrupt weglassen.
Antworten
# MetoprololHexe 03.09.2022 17:24
Hi,
hatte auch 9 Jahre lang Metoprolol. Lange Zeit von meiner Dosis eine halbe. Vier Wochen lang. Davon wieder eine halbe und zum Schluss von der niedrigen Dosis die Hälfte, 3 Wochen lang. Dann 3 Wochen lang nur noch jeden 2.Tag. Bin jetzt 7 Wochen ohne Metoprolol.
Antworten
# @hexeHannah 07.09.2022 21:04
Wie hoch war denn deine Dosis?
Wie geht es dir ohne? Hast du Entzugssymptome?
Antworten
# Sofortiges Absetzen von Beloc zok Herz 23,75mgMona 19.05.2022 08:11
Guten Tag. Ein Arzt (Rhythmologe) sagte zu mir, wegen meines im EKG entdeckten Vorhofflimmerns und Vorhofflatterns wäre der Betablocker falsch und ich soll ihn sofort absetzen und Flecainid einnehmen. Dieses soll man aber erstmals nur unter stationärer Kontrolle durchführen, wie ich im Beipackzettel gelesen habe. Nun bin ich sehr unsicher, wie ich mich verhalten soll, denn auch den Betablocker darf man nicht sofort absetzen, wie mir der Apotheker erklärte.
Antworten
# RE: Sofortiges Absetzen von Beloc zok Herz 23,75mgIhr Navigator-Team 19.05.2022 08:54
Betablocker werden seit vielen Jahren zur Behandlung verschiedener Rhythmusstörungen eingesetzt, inklusive bei Patienten mit Vorhofflimmern. Jedoch sind auch sie nicht ohne Nebenwirkungen. Auch kommt es immer auf die individuelle Situation an, ob ein Medikament für einen bestimmten Patienten geeignet ist oder nicht. Aus der Ferne kann man hier nicht sagen, ob die Entscheidung für oder gegen einen Betablocker richtig ist. Ein Rhythomologe ist jedoch ein Experte auf dem Gebiet der Herzrhythmusstörungen, sodass die Empfehlung wahrscheinlich Ihre persönliche Situation und Krankheitsgeschichte mit berücksichtigt. Das Praxisteam kann sicherlich genauer beantworten, was zu der Empfehlung, das Medikament zu wechseln, geführt hat.
Flecainid greift in die Reizüberleitung des Herzens ein und soll daher unter medizinischer Kontrolle begonnen werden. Das heißt nicht unbedingt stationär, sondern kann, je nach Patientensituation, auch beim niedergelassenen Arzt erfolgen.
23,75 mg Beloc zok ist keine sehr hohe Dosis, die man in der Regel absetzen kann ohne es auszuschleichen. Wenn Sie Bedenken haben, sollten Sie Ihren Rhythmologen ansprechen, was der Beste Weg für Sie ist, damit Sie mit einem guten Gefühl das Medikament wechseln können. Wir wünschen Ihnen in jedem Fall gute Besserung!
Antworten
# RE: Kann es bei einem plötzlichen Absetzen von Betablockern zu Entzugssymptomen kommen?Stephan Mayer 08.05.2022 06:46
Habe Bisoprolol 2.5 mg 2 Tage jeweils morgens und abends genommen und konnte dadurch überhaupt nicht mehr schlafen. Es senkt zwar den Puls und den Blutdruck, aber die Nebenwirkungen stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Diese Betablocker haben alle die gleichen Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Haarausfall, erhöhtes Diabetesrisiko, Impotenz, Depressionen und seit Kurzem wird vermutet, dass es auch das Risiko einer Parkinson-Erkrankung erhöht. Deswegen lasse ich die Finger davon!!
Antworten
# Bisoprolol 1,75 mgJacqueline 30.04.2022 19:08
Sehr interessant, was ihr über eure Erfahrungen berichtet. Ich hatte eine beidseitige LE und durch meine akute Rechtsherzbelastung hatte ich starke Probleme mit meinem Puls (Sinustachykardie), bei Belastung ein Puls von knapp 200. In Ruhe 100-160.
Nach meinem KH-Aufenthalt auf der Intensiv und in der Reha habe ich dann wegen starker Atemnot und viel zu hohem Puls bei kleinster Belastung Bisoprolol bekommen 2,5 mg 1-0-0. Hat sich auch schlagartig verbessert. Hatte mit der Einnahme keine Atemnot mehr (nur noch belastungsabhängig) und der quälende Husten (Herzhusten) ist auch viel besser geworden.
Dann sollte ich nach 2 Wochen auf 2,5mg 0,5-0-0 reduzieren. Bin denke ich damit ganz gut eingestellt. Nehme es jetzt so seit 9 Monaten. Soweit geht es mir gut damit. Langzeit-EKG wurde auch öfter gemacht und ergab teils Pulsausschläge, aber eine Hf von 73 im Mittelwert. Habe nach wie vor immer mal wieder bei leichter Anstrengung einen Puls über 120 und noch höher.
Die Reha-Klinik damals sagte, dass das Bisoprolol nach 3 Monaten abgesetzt werden soll. Nehme es aber immer noch, weil ich ehrlich gesagt sehr große Angst habe, es abzusetzen, dass dann die schlimme Atemnot wiederkommt oder der Husten wieder schlimmer wird oder eben der Puls wieder viel zu hoch ist. Bei mir ist es eher umgekehrt. Ich würde das Bisoprolol lieber nicht absetzen...
Antworten
# Metoprololsuccinat: Angst- und PanikattackenJani91 03.04.2022 09:28
Hallo,
aufgrund von Kopfschmerzen und Schwindel war ich beim Hausarzt. Er hat erhöhten Blutdruck und hohen Puls 126 festgestellt. Danach bekam ich Metoprolol. Angefangen mit 1x 23,75 früh und 1 davon abends. Hat am Anfang ganz gut geholfen. Deswegen dachte ich, ich könnte es wieder weglassen. Am Wochenende habe ich etwas getrunken. Danach kamen die Kopfschmerzen wieder. Daraufhin sollte ich noch eine zusätzlich nehmen. Am Morgen. Zunehmend ging es mir schlechter. War wieder beim Arzt. Blutdruck war bei 140/100, Puls bei über 100. Daraufhin wurde die Dosis weiter erhöht, bis ich innerhalb von 5 Wochen bei einer Dosis von früh eineinhalb 47,5 mg und abends eineinhalb 47,5 mg eingenommen habe. Es ging mir da schon so schlecht, dass mir so schwindlich wurde, dass ich nur noch im Bett lag und gar nichts mehr konnte. Jeden Tag Angst- und Panikattacken. Habe dann die Tabletten ausgeschlichen. Trotzdem geht mit Belastung gar nichts. Sofort ist die Angst wieder präsent. An arbeiten ist nicht zu denken. Liegt das an den Tabletten? Wenn ja, wann geht das endlich weg? Ich bitte um Rückantwort. Vielen Dank.
Antworten
# Metoprololsuccinat: Angst- und PanikattackenTobi 07.04.2022 21:16
Hallo, Jani91,
du solltest dir gegebenenfalls ein anderes Präparat von deinem Arzt verschreiben lassen.
Kann sein, dass du bei Metoprolol unangenehme Nebenwirkungen hast. Ich habe lange Jahre mit Nebivolol als Blutdrucksenker gute Erfahrung gemacht. Dieses Medikament war bei mir weitgehend frei von Nebenwirkungen. Das sollte aber dein Arzt entscheiden! Allerdings kommt es auch auf deine Verfassung an. Wenn man dem Bluthochdruck mit Sport, Gewichtsabnahme und Ernährungsumstellung entgegenwirken kann, sollte man das tun, und sich lieber Präparate wie z. B. ACE-Hemmer geben lassen. Betablocker sind starkes Zeug, und entwickeln beim Absetzen nach längerer Einnahme sehr unangenehme Nebenwirkungen bzw. Absetzerscheinungen. Hoffe, ich konnte etwas helfen. Gruß Tobi
Antworten
# RE: Metoprololsuccinat: Angst- und PanikattackenJani91 23.04.2022 15:03
Hey, danke für deine Antwort.
Blutdruck und Puls scheinen sich bei mir eingepegelt zu haben. Jedoch ist meine Belastbarkeit immer noch im Eimer. Egal wie sehr sehr ich will und tue und mache, aber mehr als ein leichter Spaziergang ist leider immer noch nicht drin. Bin froh, wenn ich endlich wieder gesund werden würde. Wenn man wenigstens wüsste, dass es nach paar Wochen wieder supi wäre, aber so ist es echt immer nur ein Kampf.
Antworten
# RE: Metoprololsuccinat: Angst- und PanikattackenTobi 29.04.2022 19:29
Hi Jani91,
das ist in diesem Forum wirklich schwierig zu beurteilen.
Das müssen Ärzte machen. Wenn dein Herz soweit gesund ist und du Angst- und Panikattacken bzw eine Leistungsschwäche hast, solltest du auf jeden Fall mit deinem Arzt reden und ihm alles schildern. Vielleicht eine Überweisung zu einem Internisten oder Kardiologen. Könnte auch ein psychologisches Problem sein. Dann wäre eine Überweisung zu einem Psychologen die bessere Wahl.
Antworten
# RE: Kann es bei einem plötzlichen Absetzen von Betablockern zu Entzugssymptomen kommen?TomatenSouce 14.03.2022 20:22
Ich nehme jeden Morgen 2,5 mg Bisoprolol. Eine recht niedrige Menge. Ich sollte das nun für eine Woche einfach mal weglassen und dann zur Langzeitblutdruck-Kontrolle gehen. Ich war mir erst unsicher und habe den Arzt gefragt, wie ich das nun machen soll? Er meinte, dass ich nun 3 Tage 1,25 mg täglich einnehmen solle und danach nichts mehr. Nach rund 2 Tagen ohne Medikamente habe ich Kopfschmerzen und ein hohen Puls.
Antworten
# RE: Kann es bei einem plötzlichen Absetzen von Betablockern zu Entzugssymptomen kommen?David Rogge 19.05.2022 16:04
Was heißt hoher Puls?
Antworten
# Nuklearuntersuchung vom HerzenSausi 20.02.2022 15:33
Ich habe am Mittwoch eine Untersuchung, für die ich 3 Tage vorher den Betablocker absetzen muss. Ich habe Angst, dass mir was passiert. Oder ist das okay?
Antworten
# RE: Nuklearuntersuchung vom HerzenSausi 23.02.2022 11:10
Hoffe, du hast alles gut und ohne Probleme überstanden?
Antworten
# RE: Nuklearuntersuchung vom HerzenSausi 24.02.2022 18:09
Nein, leider nicht. Mein Ruhepuls war auf 165, und ich habe ihn nicht runter bekommen. Habe dann im Krankenhaus angerufen. Die sagten, ich solle den Betablocker sofort wieder einnehmen, weil ich auch ein 5,1 Aortenaneurysma am Aortenbogen habe. Ich habe mich ganz schön in Gefahr begeben. Montag gehe ich zu meiner Ärztin, der ich einiges dazu sagen werde.
Antworten
# @SausiTobi 24.02.2022 21:25
Ich finde, ein Arzt, der anordnet einen Betablocker einfach mal so eben abzusetzen, handelt grundsätzlich fahrlässig. Gott sei Dank ist noch mal alles gut gegangen. Hätte auch extremst übel ausgehen können. Alles Gute!
Antworten
# RE: @SausiSausi 25.02.2022 16:07
Danke
Ja da hatte ich nochmal Glück
Schönes Wochenende
Antworten
# an SausiRedaktion 20.02.2022 17:46
Hallo Sausi,
wahrscheinlich ist das okay, aber seriös beantworten kann das nur der behandelnde Arzt, der oder die alle Fakten kennt.
Viele Grüße, Ihr Navigator-Team
Antworten
# TobiGuest 23.02.2022 11:07
Ich weiß z.B., dass bei einer nuklearmed. Untersuchung am Vortag und am Untersuchungstag der Betablocker wegen der Herzmuskeldurchblutung nicht eingenommen werden darf. Aber doch nicht Tage vorher ganz absetzen.
Antworten
# Okay?Tobi 22.02.2022 19:04
Sollte es sich um einen selektiven Betablocker handeln und die Einnahme schon länger andauern, ist gar nichts "okay". So ein schnelles Absetzen kann böse Folgen (wie z.B. Herzinfarkt) haben. Auch unverständlich, warum man einen Betablocker für eine "Untersuchung" absetzen muss. Ich persönlich habe bei Nebivolol 5 mg drei Monate ausschleichen lassen, und immer noch sind Betablocker ganz übles Zeug, wenn's um Absetzen geht.
Antworten
# RE: Okay?Tobi 22.02.2022 19:07
Korrektur: "Ich persönlich habe bei Nebivolol 5 mg drei Monate ausschleichen lassen und immer noch Probleme mit dem vegetativen Nervensystem."
Antworten
# @tobiHannah 07.09.2022 19:02
Wie geht es dir jetzt? Wie lange her ist dein Absetzen und was für Symptome hast du?
Antworten
# Hallo HannahTobi 24.09.2022 23:33
Bin jetzt ca. 12 Monate weg von diesem Blocker. Trotz regelmäßigem Ausdauersport, habe ich immer mal wieder Episoden mit Herzstolpern am Abend. Seltener Kreislaufprobleme. Allerdings innere Unruhe sowie ab und an auch ein fieses Gefühl im Oberkörper, das mir das Gefühl vermittelt, ich müsse ständig die Rückenmuskulatur strecken. Allgemein immer mal undefinierbare (ich denke, Nervensystem) unangenehme Gefühle, dann wieder längere Zeit gar keine Beschwerden, und alles ist ok. Diese Episoden werden mit der Zeit immer seltener. Keine Ahnung, wann das letztendlich ganz aufhört. Diese Blocker wirken nicht, wie man immer liest und es erzählt bekommt, nur am Herzen und an den Nieren. Dieses Zeug wirkt bei längerer Einnahme überall, und überwindet die Bluthirnschranke (ständig fiese Träume, Depression u.s.w). Wenn man am Herzen gesund ist, sollte man tunlichst die Finger von dem Betablockermist lassen und andere Medikamente zur Blutdrucksenkung nehmen.
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# Bisohexal 1,25Mona 24.12.2022 05:57
Danke für deine geteilten Erfahrungen. Ich hatte Biso 2,5 im Kh. zum Puls senken, ab Reha 1,25 seit Feb. / März - und habe es am 7.12.22 abgesetzt. Bin geschockt über die Nachwirkungen. Das ist echt der Hammer. Ich dachte immer, 1,25 ist ja nix. Für mich ist die Einnahme jetzt definitiv beendet. Mein RR war und ist immer schon niedrig und mein Puls wird sich auch wieder fangen.
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# @TobiHannah 29.09.2022 12:06
Danke für deine Antwort. Ich bereue es so sehr, den Blocker genommen zu haben. Mir geht es sehr schlecht beim Absetzen. Nimmst du noch andere Medis? Drücke die Daumen, dass es bei dir schnell vorbei geht.
Grüße
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# Hallo HannahTobi 30.09.2022 20:01
Hallo Hannah, nein andere Chemikalien nehme ich nicht. Baldrian und Passionsblume-Extrakt-Kapseln helfen mir z.B gegen innere Unruhe und Nervosität. Ich werde keine Chemie mehr zu mir nehmen, wenn es nicht dringend erforderlich ist. Viele Grüße
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# Metohexal 47,5Cerol 20.01.2022 00:47
Ich nehme den Betablocker Metohexal 47,5, 1 Tablette täglich. Bei mir ist es so, dass dieser eingesetzt werden sollte, da mein Puls und Blutdruck schwanken, das nur rein vegetativ, organisch ist alles in Ordnung. Nun möchte ich mich vom Betablocker verabschieden, wie geht man vor, wenn man 1 Tablette täglich eingenommen hat? Ich habe jetzt den 2. Tag ohne Einnahme hinter mich gebracht und spüre keine Veränderungen. Vor Jahren hatte ich diesen Betablocker zunächst ohnehin nur sporadisch eingenommen, wenn es mal Tage mit schnellen Puls oder Unruhe gab, das klappte damals ganz gut. Nur seit einem Jahr hatte ich ihn dann doch täglich eingenommen, da man oft liest, dass dieser fürs Herz allgemein gut ist.
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# RE: Metohexal 47,5Ihr Navigator-Team 20.01.2022 16:43
Das stimmt, Betablocker sind kardioprotektiv, das heißt sie schützen das Herz. Wenn man diese unvermittelt absetzt, kann es als Reaktion zu erhöhtem Puls und Blutdruck kommen. Diese Reaktion kann einige Tage auf sich warten lassen. Bei Absetzwunsch sollte daher der verschreibende Arzt konsultiert werden. In der Regel gibt es ja einen Grund für das Verschreiben von Betablockern. Ein Absetzversuch kann oftmals Sinn machen, Ihr Arzt kann Sie dahingehend detailliert beraten.
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# metohexalralf 14.01.2022 10:10
Dieses Medikament hat derart viele Nebenwirkungen, dass man es gar nicht erst nehmen sollte. Hautausschlag, Veränderung der Nägel (sieht aus wie ein Pilz), Verursachung von Herzrythmusstörungen, Veränderung sexueller Neigungen sowie wahrscheinlich noch so einiges anderes. Habe es nach 10 Jahren jetzt einfach abgesetzt und werde mich in Zukunft weigern, derartige Medikamente einzunehmen. Muss auch sagen, dass es nie eine Verbesserung des Zustandes bewirkt hat. Absetzen, wenn man in einer Woche z.B. 1-0-0 hat 0,5-0-0, dann, in der 2. Woche 0-0-0. Puls nicht überanstrengen, aber auf keinen Fall nur rumsitzen bzw. liegen. Bewegt euch! Macht z.B. Spaziergänge. Wie lange der Körper nun braucht, um wieder den Normalzustand zu erreichen? Keine Ahnung. Wichtig auf jeden Fall: Blutverdünner weiter nehmen. Lest die Nebenwirkungen, bevor ihr irgendwas einnehmt und wechselt den Arzt, wenn er euch zu so einem Scheiss bringt.
Mfg & lasst es euch gut gehen.
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# MetohexalCerol 20.01.2022 00:51
Hallo Ralf, ich nehme täglich eine Tablette des Betablockers 47,5. Wie kann ich am besten ausschleichen? Vor einigen Jahren nahm ich ihn noch sporadisch ein, das funktionierte ohne Probleme. Jetzt habe ich Tag 2 ohne Einnahme und es geht mir gut. Wie würdest du jetzt weiter verfahren?
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# Mein Tipp zu Metropolol absetzenBirgit 10.01.2022 10:50
Ich habe jahrelang zur Migräneprophylaxe und wegen leichtem Bluthochdruck täglich 1/2 Tablette "Beloc-Zok Mite" (=Metoprolol 38,91 mg pro 1 Tablette) genommen. Nachdem ich durch Intervallfasten und Bewegung 10 kg abgenommen hatte und keinen Arbeitsstress mehr hatte, wurde Migräne viel seltener und der Blutdruck niedriger. Ich hatte hier doch durch den niedrigen Blutdruck starken Schwindel, z. B. beim Aufstehen oder Bücken. Das wurde besser, nachdem ich die Beta-Blocker abgesetzt habe. Da ich nur eine halbe Tablette täglich genommen habe, habe ich sie von einem Tag auf den anderen abgesetzt. Wichtig dabei war, täglich den Blutdruck zu kontrollieren. Nach dem Absetzen habe ich wieder Herzklopfen bei Anstrengung und Aufregung gespürt, was ich ja gar nicht mehr kannte. Das war einige Tage etwas beunruhigend, ging dann aber weg. Blutdruck und Puls haben sich nach 2 Wochen eingependelt.
Ich wollte diese Erfahrung teilen. Vielleicht hilft sie jemandem, der auch absetzen will.
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# Betablockeratiram 28.11.2021 17:00
Ausschleichen:
Meine Meinung dazu ist: Die Dosis ganz langsam reduzieren, also z.B. bei Einnahme von Bisoprolol 5 mg/Tag auf 2,5 mg morgens und 1,25 mg abends gehen. Für ca. 3 Wochen. Dann 1,25 mg morgens und 1,25 mg abends. Wieder 3 Wochen lang.
Dann nur 1,25 mg zur Nacht für 3 Wochen, dann jeden 2. Abend diese Menge. Danach jeden 3. Abend. Immer für ca.3 Wochen.
Danach nur noch 1x/Woche für 3 Wochen. So habe ich es gemacht, und bin jetzt ohne Unruhe (Herzrasen) angekommen. Viel Glück!
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# Betablocker ausschleichenNicole 11.03.2022 22:36
Hallo,
ich habe deinen Tipp zum Ausschleichen gelesen. Ich musste morgens 5 mg nehmen, habe aber vor 3 Wochen angefangen nur noch 3,75 mg zu nehmen. Der Körper hatte, meines Empfindens nach, ziemlich damit zu tun. Meinst du, ich kann es beibehalten nur morgens die Dosis zu reduzieren? Oder sollte ich von "nur morgens" auf "auch abends" umsteigen?
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# RE: BetablockerSusanne Pojer 20.12.2021 15:24
Vielen Dank für diesen tollen Tip. Jetzt weiß ich, warum ich solche Probleme hatte :-) Wusste nicht, dass man so langsam ausschleichen muß, um die Nebenwirkungen zu umgehen.
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# Danke für die Info, ErfahrungSan 29.11.2021 10:17
Danke für deine Info zum Ausschleichen. Ich nehme 2,5 mg. Einmal am Tag.
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# RE: Danke für die Info, ErfahrungBrigitte Novak 04.12.2021 20:03
Hallo, San!
Wie geht es dir damit? Ich habe auch 2,5 g/Tg verschrieben bekommen (wegen hohem Puls), und habe ziemlich Respekt vor der Einnahme. Danke und LG
Antworten
# BetablockerKröning 18.01.2022 10:02
Hallo, ich bin 39 Jahre (w) und habe Herzfrequenzen bis 180. Es handelt sich um eine Sinustachykardie. Ich nehme Bisoprolol 2,5 mg 1-0-0 und überlege ebenfalls, die Tabletten auszuschleichen. Oft heißt es ja doch von den Ärzten, dass es psychisch bedingt ist und man Sport treiben soll. Wenn dem so ist, dann möchte ich auch keine Tabletten mehr einnehmen.
Antworten
# RE: BetablockerIhr Navigator-Team 19.01.2022 21:03
Betablocker senken die Herzfrequenz und schützen dadurch das Herz. Ein zu schneller Puls ist auf lange Sicht nicht gut, daher kann es sein, dass der Arzt Betablocker verschreibt. Der hohe Puls kann ganz unterschiedliche Ursachen haben, da kann die Psyche auch eine Rolle spielen. Trotzdem sollten die Betablocker nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden. Auch wenn die Tachykardie psychisch bedingt ist, können Betablocker unterstützend hilfreich sein.

Welche Erfahrungen haben andere Leser gemacht?
Antworten
# Komm.Alois 17.11.2021 11:39
So wie Brigitte habe ich das auch empfunden !
Antworten
# AntwortenBrigitte 06.10.2021 22:58
Warum folgen auf die Fragen so gut wie nie Antworten? Welchen Sinn machen denn dann solche Foren wenn die Fragen alle im Raum stehen bleiben?
Antworten
# an BrigitteRedaktion 07.10.2021 07:37
Hallo Brigitte,
nicht die fehlende Antwort ist das Problem, sondern die Frage. Dies hier ist ein Forum, in dem sich Leser untereinander austauschen können.
Wir als Arzt-Redaktion können bei Millionen von Lesern unmöglich auf einzelne Fragen eingehen. Wir dürfen es nicht mal, weil in den meisten Fällen die individuelle Situation bekannt sein muss und wir aus der Ferne keine konkreten Handlungsanweisungen geben dürfen.
Wie Bisoprolol auszuschleichen ist und ob das überhaupt sinnvoll ist, kann und sollte nur der verschreibende Arzt beantworten.

Bitte bedenke auch, dass dies hier ein kostenloser Service ist. Wir arbeiten viel dafür, ohne dass irgendein Leser dafür zahlen muss. Das ist so, als würden wir Gesundheitsbücher schreiben und kostenlos an der Straße anbieten. Ein Dankeschön dafür hören wir selten. Forderungen nach mehr dagegen öfter.

Viele Grüße vom Navigator-Team
Antworten
# S.R. 18.10.2021 12:51
Wenn ihr dieses Forum einstellt, das habt ihr weniger Arbeit.
Antworten
# an S.Redaktion 18.10.2021 12:59
Warum einstellen? Wir möchten doch, dass unsere Leser sich austauschen.
Antworten
# Bisoprolol 2,5 ausschleichenArtz 03.08.2021 07:32
Wie kann ich Bisoprolol 2.5 mg ausschleichen

artzhans@gmx.de
Antworten
# RE: Bisoprolol 2,5 ausschleichenGuest 04.08.2021 21:07
Bisoprolol statt einer ganzen nur eine halbe,14 Tage lang.
Antworten
# RE: Kann es bei einem plötzlichen Absetzen von Betablockern zu Entzugssymptomen kommen?Hase 21.06.2021 17:47
Hallo,
hat jemand Erfahrung, wie lange nach Absetzen des Betablockers Propranolol die Nebenwirkungen noch andauern?
Antworten
# RE: Kann es bei einem plötzlichen Absetzen von Betablockern zu Entzugssymptomen kommen?ralf 14.01.2022 10:27
Es scheint eine Weile zu dauern, bis der Körper sich wieder auf normal umstellt. Denke, mal so 1-2 Monate?
Antworten
# AntwortenHase 18.06.2021 12:12
Hallo, wo kann man denn die Antworten lesen ?
MfG
Antworten
# AntwortRedaktion 18.06.2021 12:27
Direkt unter dem Beitrag, wenn es eine gibt.
Viele Grüße
Ihr Navigator-Team
Antworten
# Tabletten absetzenChris 25.03.2021 12:22
Ich hatte 2007 eine Myocarditis mit anschließendem Herzstillstand, durch schnelle erste Hilfe konnte ich überleben, habe einen Defi implantiert bekommen und habe angefangen mit Bisoprolol 5 mg. Nach ein paar Jahren konnte ich auf 2,5 mg reduzieren.
Habe die ersten Jahre sehr viel Sport gemacht, ab 2015 hat sich meine Leistung stark vermindert und ich konnte nicht mehr an meine ersten Jahre anknüpfen! 2018 habe ich den Defi explantiert bekommen, weil er sich verschoben hat und laut dem Kardiologen alles in Ordnung ist!
Jetzt habe ich seit Weihnachten die Tabletten nach der zwischenzeitlichen Reduzierung auf 1,25 mg abgesetzt und es wird von Tag zu Tag schlimmer... die Ärzte sagen alle, dass es an der Angst liegt! Ich kann keinen Stress mehr haben, bin nicht mehr so leistungsfähig, arbeitsfähig und kann auch kein Sport mehr machen.
Könnt Ihr mir da helfen oder hattet ihr auch so eine ähnliche Situation?! Der Blutdruck ist immer sehr niedrig und der Puls dementsprechend sehr hoch!!
Antworten
# ChrisHannah 07.09.2022 19:08
Hi Chris!

Wie geht es dir denn jetzt? Wie hast du denn ausgeschlichen?
Antworten
# Wann ist Bisoprolol 2,5 aus dem KörperKerstin 14.11.2020 22:04
Hallo!
Ich nehme seit Jahren u.a. den Betablocker Bisoprolol 2,5 mg.
Wegen einer Immunisierung (Allergie) darf ich diesen jedoch nicht gleichzeitig einnehmen.
Wie lange dauert es, bis die Wirkung nicht mehr da ist? Also wenn ich z.B. am Freitag die letzte Tablette genommen habe, wann ist der Wirkstoff raus aus meinem Körper?
Antworten
# Kurze FrageHasan 28.02.2021 16:10
Ich habe eine Frage, dieselbe Frage wie Sie, wie lange hat es bei ihnen denn gedauert, bis alle Symptome verschwunden sind?
Antworten
# HasanHannah 07.09.2022 19:06
Wie geht es dir jetzt?
Antworten
# BisoprololHasan 26.02.2021 15:53
Kurze Frage:
Habe das Medikament auch genommen und seit 2 Wochen jetzt ausschleichen lassen. Kannst du mir bitte Auskunft geben, wie lange nach Nicht-Einnahme die Nebenwirkungen noch angedauert haben?
Antworten
# Bisoprolol 2,5mgSimone 03.11.2020 11:25
Habe 20 Jahre Bisoprolol gegen Bluthochdruck genommen, Hausarzt gewechselt, sollte sofort absetzen, Blutdruck war unter 120, Puls ca. 55.
Habe von mir aus ca. 10 Tage halbe Dosis genommen, dann abgesetzt.
Das ist jetzt ca. 4 Wochen her und seit 1 Woche bin ich wegen einer Angststörung krankgeschrieben. Bin in psychiatrischer Behandlung, aber mir geht es noch nicht wirklich besser.
Wie lange soll dieser Zustand anhalten, Medikamente helfen nur bedingt.
Mein Vertrauen zu meinem Hausarzt ist weg.
Antworten
# SimoneBernd 11.04.2021 19:49
Wie geht es dir jetzt? Ich habe das gleiche Problem.
Antworten
# RE: SimoneFabian 23.09.2021 10:39
Ich sitze momentan auch beim Arzt. Wegen Angstzuständen und erhöhter Reizbarkeit.
Antworten
# Fabian/Bernd/SimoneHannah 07.09.2022 19:05
Wie geht es euch denn jetzt?
Wie lange habt ihr ausgeschlichen und Welche Dosis?
Schleiche auch gerade aus... es ist eklig.
Antworten
# BetablockerLaura 29.10.2020 07:55
Hey Sven, wie geht es dir jetzt? Ich mache aktuell Ähnliches durch und frage mich, wie lange diese innere Unruhe noch da sein wird. Habe Biso 2,5 mg 3 Jahre täglich genommen und soll jetzt wegen einer Schwangerschaft komplett weglassen. Blutdruck und Puls sind gut, aber das Herzklopfen. Manchmal bis in den Hals spürbar. Ich hoffe, bei dir hat es sich irgendwann gebessert. Erzähl mal!
Antworten
# RE: Betablockerralf 14.01.2022 10:28
Ja. Echt starke Herzschläge im Hals fühlbar. Es dauert halt eine Weile, bis alles wieder normal ist.
Antworten
# Josch 29.12.2019 05:40
Ich habe 28 Jahre Metoprolol retard 200 eingenommen, dabei 40 kg zugenommen, häufig müde gewesen, jetzt Erektionsstörungen. Mein Arzt hat kurzfristig umgestellt auf Moxonidin. Seither Schweißausbrüche, Angstzustände, Schlafstörungen und Gedankenkarussell. Der Puls hält sich in Grenzen, da das Moxonidin auch auf den Pulsschlag einwirkt. Blutdruckwerte sind aber schlecht, ständig 160l100. Nehme jetzt erstmal wieder Metoprolol morgens und abends 50 mg dazu und schleiche dann über einen längeren Zeitraum aus.
Antworten
# Kay 14.12.2019 20:01
Nehme seit einem Jahr Metoprolol 47,5 mg. Werde ab morgen mit dem ausschleichen beginnen, da es bei körperlichen Belastungen wie Treppen steigen, joggen oder Fahrrad fahren ... zu sehr zur Atemnot kommt. Werde erst mal die Hälfte der Tablette ein paar Wochen lang einnehmen und beobachten wie es mir ergeht und ob sich die Herzrhythmusstörungen wieder melden. Und da ich am 16.01.2020 den nächsten Termin (nach einem halben Jahr Wartezeit) beim Kardiologen habe, kann man dort alles weitere besprechen.
Antworten
# Harwie 20.10.2019 21:54
Wer einmal nach solch einem Pulsrasen (160 Schläge in der Minute) erlebt hat und sich dann auf der Intensivstation wieder findet, wird die Angst vor dem Säbelzahntiger schwer wieder los.
Einfach so von selbst, ohne Ärztlichen Beistand, den Betablocker abzusetzen,
davon kann ich nur abraten.
Antworten
# Anonymous 25.07.2019 20:56
Kann ich nach 3 Tagen Betablockerteinnahme, jeweils nur eine halbe pro Tag, diese einfach wieder absetzen?
Antworten
# Redaktion 21.08.2019 10:01
Normalerweise dürfte das kein Problem sein. Aber es kommt - wie leider immer - auch ein wenig auf die Umstände an (sonstige Medikamente, Grund für die Einnahme, etc.), deshalb bitte so oder so noch einmal mit Ihrem Arzt sprechen.
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Kommentare: Archiv

Betablocker
Sonntag, den 19. Mai 2019 um 11:55 Uhr, Sven
Bin vor ca.3 Wochen ins KH gekommen, da ich einen zu schwachen Puls hatte. Daraufhin wurde Bisoprolol 5mg von der 4-jährigen Einnahme mit einem Tag auf 2,5 mg und danach auf Null abgesetzt. Kein Ausschleichen. Nichts. Infolgedessen unheimliche innere Unruhe, Blutdruckspitzen, erhöhter Puls. Nachdem die Medikamente abgesetzt wurden, hatte ich drei Wochen derart heftigen Schwindel, dass ich kaum laufen konnte. Mache fast täglich Sport. Es wird - denke ich zumindest - jeden Tag ein bisschen besser. Falls noch jemand solch ein Problem hat, wäre ich über einen Austausch darüber, wann die Symptome nachlassen, sehr, sehr dankbar.
 
Betablocker
Donnerstag, den 02. August 2018 um 13:05 Uhr, Nicole
Ich nehme Metohexal 95 mg - und die Nebenwirkungen sind: Durchfall Haarausfall und Gewichtsabnahme. Die Ärztin hat daraufhin die Betablocker abgesetzt, und ich bin heute in der Notaufnahme gelandet. Mit zu hohem Blutdruck, erhöhtem Puls und Herzrasen. Welche Alternativen gibt es denn zu diesem Betablocker? Denn die Nebenwirkungen kann man nicht ertragen.
 
Absetzen von Bisoprolol
Samstag, den 26. August 2017 um 22:39 Uhr, Monika Hanutko
Ich habe 10 Jahre Bisoprolol genommen. Nachdem ich endlich mehr als 40kg abgenommen habe und mich regelmäßig bewege, ist mein Blutdruck super eingestellt, ja beinahe zu niedrig.
Deshalb riet mir mein Hausarzt, Bisoprolol stufenweise abzusetzen. Im Abstand von 3 Wochen bin ich von einer halben Dosis auf NULL runter und habe grausige Nebenwirkungen.
Mein BD ist zwar immer noch gut, was sicher auch an der regelmäßigen Bewegung liegt, aber mein Ruhepuls liegt bei 100 und mehr. Dazu bin ich unruhig, habe Schlafstörungen und spüre meinen eigenen Herzschlag.
Nach einem Anruf bei einem recht unwirschen Notarzt nehme ich ab morgen früh wieder eine halbe Bisoprolol und bleibe vorerst auch dabei. Immer in der Hoffnung, dass sich die "Entzugserscheinungen" dadurch etwas abmildern.
Weiß jemand, wie lange es dauern kann, bis man keine Nebenwirkungen vom Absetzen des Medikamentes mehr hat?
 
Betablocker absetzen
Dienstag, den 17. Mai 2016 um 11:23 Uhr, WolfgangO
Ich bekam 20 Jahre Betablocker nur gegen zu hohen Blutdruck und habe ihn endlich abgesetzt - vor allem wegen der Nebenwirkungen - die Positionen der Fachärzte dazu waren katastrophal. Nun habe ich vier Wochen lang reduziert und habe 3 Wochen danach noch Entzugserscheinungen - Blutdruck geht hoch und runter, Puls um die 100 bis 105, es soll Monate dauern und man muss durch. Darauf weist einen kein Arzt hin - darum kann ich nur raten, Betablocker nur unter enger Indikationsstellung zu nehmen - der Entzug ist schlimm!
 
Entzugssymptome...
Dienstag, den 13. Januar 2015 um 11:14 Uhr, E. Oll
sind von Betroffenen recht leicht zu erkennen. Ich selbst schleiche den BB langsam aus und bin jetzt bei 1 x 12,5 mg. Dafür nehme ich Strophantin. Tropfen, die mir erst ein Leben wieder ermöglicht haben.
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