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Was kann bei Morbus Crohn-bedingten Darmverengungen gegessen werden?

Darmverengungen (Darmstenosen) sind bei Morbus Crohn nicht selten. Manchmal muss deshalb sogar der betroffene Darmabschnitt operativ entfernt werden. Was man bei Vorliegen von Stenosen noch essen kann und was besser nicht, hängt vor allem davon ab, wie groß die Verengung ist. Einerseits geht es darum, Schmerzen nach der Nahrungsaufnahme zu vermeiden, andererseits aber auch darum, einen kompletten Darmverschluss zu verhindern.

Prinzipiell muss man mit Ballaststoffen eher zurückhaltend sein. Sonst empfiehlt man zwar immer das Gegenteil, aber im Falle von Verengungen im Darm sind ballaststoffreiche Nahrungsbestandteile oft zu "raumgreifend". Anstelle von Teigwaren aus Vollkorn sollten also eher Weißmehlprodukte auf dem Speiseplan stehen. Statt Gemüsesorten wie Kohl, Zwiebeln oder Hülsenfrüchte, die Blähungen nach sich ziehen können, bieten sich grüner Salat und andere leichter bekömmliche Gemüse an.

Was sonst noch eher ungünstig ist

Auch Nüsse, Körner und faserreiche Nahrungsmittel sind eher ungünstig. Sie können den Engpass noch schmaler machen und eventuell ganz verschließen. Daher sollten folgende Nahrungsmittel eher nicht oder nur in kleinen Mengen auf den Tisch kommen:

  • Spargel
  • Fenchel
  • Sauerkraut
  • Zitrusfrüchte
  • Obst mit harter Schale
  • Gemüse mit harter Schale
  • zähes Fleisch
  • grüne Bohnen
  • getrocknetes Obst
  • Blattspinat
  • Nüsse

Ist die Engstelle im Darm sehr schmal, kann es im Einzelfall sogar notwendig werden, auf pürierte Nahrung oder Trink- bzw. Sondennahrung ohne Ballaststoffe zurückzugreifen.

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Autoren unseres Artikels
 
Dr. med. Jörg Zorn, Arzt

Dr. med. Jörg Zorn
Arzt

    Studium:
  • Universitätsklinik Marburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität in München
    Berufliche Stationen:
  • Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg
  • Medizinischer Chefredakteur im wissenschaftlichen Springer-Verlag

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Dr. med. Anne-Kristin Schulze
Ärztin / medizinische Fachautorin

    Berufliche Stationen:
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  • Schulze, A-K Entgif­tungs­be­hand­lung www.tk.de

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des Artikels
Dr. med. Monika Steiner, Ärztin / Gutachterin für medizinische Fortbildung

Medizinisch geprüft von
Dr. med. Monika Steiner
Ärztin / Gutachterin für medizinische Fortbildung

    Studium:
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
    Berufliche Stationen:
  • Leitung Medizin-Online / Chefredakteurin Springer Nature
  • Medizinische Gutachterin für ärztliche CME-Fortbildung bei esanum.de

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