Autorin des Artikels
Dr. med. Susanne Endres
Fachärztin für Innere Medizin
Zwischen Anspannung und Entspannung sollte – wenn möglich - immer ein ausgeglichenes Verhältnis herrschen. Vielleicht können Sie den Feierabend nutzen, um häufiger Sport zu treiben. Ruhe und Entspannung sind wichtig für Herz und Kreislauf und um chronischen Stress zu reduzieren.
Quellen:
- Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft
- Lipsitz et al.: Reexamining the Effect of Antihypertensive Medications On Falls in Old Age. Hypertension 2015; 66: 183-189.
- The SPRINT Research Group. A Randomized Trial of Intensive versus Standard Blood-Pressure Control. N Engl J Med 2015;373(22):2103-16.
- Mancia G et al. 2013 ESH/ESC Guidelines for the management of arterial hypertension: the Task Force for the management of arterial hypertension of the European Society of Hypertension (ESH) and of the European Society of Cardiology (ESC). J Hypertens 31:1281-357.
- Cushman WC et al. Effects of intensive blood-pressure control in type 2 diabetes mellitus. N Engl J Med 2010;362:1575-85.
- SPRINT Trial Finds Lowering BP Target May Lower Rate of CV Events, All-Cause Mortality. Veröffentlichung des American College of Cardiology vom 09.11.2015. (www.acc.org; Zugriff am 09.09.2016)
- Positionierung zur SPRINT-Studie: Hochdruckliga empfiehlt Senkung der Zielwerte für Risikopatienten. Stellungnahme der Deutschen Hochdruckliga vom 11.05.2016. (www.hochdruckliga.de; Zugriff am 09.09.2016)
- GBD 2015 Risk Factors Collaborators. Global, regional and national comparative risk assessment of 79 behavioural, environmental and occupational, and metabolic risks or clusters of risks in 195 countries, 1990-2015: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2015. Lancet 2016;388:1659-724.
- Ettehad D et al. Blood pressure lowering for prevention of cardiovascular disease and death: a systematic review and meta-analysis. The Lancet 23. Dezember 2015. Doi: 10.1016/S0140-6736(15)01225-8.



Ich nehme seit etwa drei Monaten morgens 1,25 mg Bisoprolol ein. Das Medikament wurde mir aufgrund eines hohen Pulses und erhöhten Blutdrucks infolge von starkem Stress verordnet. Abends soll ich bei Bedarf 2,5 mg Amlodipin einnehmen. Ich nehme es jedoch regelmäßig, da ich nicht ganz verstehe, warum ich einen Blutdrucksenker nur bei Bedarf einnehmen soll.
Nun habe ich das Problem, dass ich bereits morgens im Bett unter Übelkeit und Herzrasen leide. Nach dem Aufstehen muss ich außerdem Schleim mit etwas Blut erbrechen. Das habe ich meiner Hausärztin schon mehrfach mitgeteilt, aber sie reagiert nicht weiter darauf und meint, es sei stressbedingt. Nahrung erbreche ich nicht, sondern nur morgens einmal diesen Schleim mit Blut.
Vor zwei Jahren hatte ich dieselben Beschwerden und erhielt damals die Diagnose einer Magenschleimhautentzündung. Pantoprazol vertrage ich inzwischen nicht mehr, da ich davon starken Schwindel bis hin zur Benommenheit bekomme.
Ich bin sehr verunsichert, weil mir auch keine alternativen Medikamente angeboten werden. Was kann ich tun?
Danke für die Mühe, einen schönen Sonntag noch,
Grüße aus Mannheim
das ist eine Frage, die Sie an den Arzt oder die Ärztin vor Ort richten sollten. Wir wissen viel zu wenig über Sie, um das seriös beurteilen zu können.
Sowohl für das Herzrasen als auch für den Magen (es klingt tatsächlich eher nach Gastritis und nicht nach den Medikamenten) wären Untersuchungen notwendig, um das besser beurteilen zu können. Jeder Tipp aus der Ferne ohne konkreten Befund wäre unseriös. Übrigens gibt es zahlreiche Alternativen zu Pantoprazol.
Viele Grüße, Dr. med. Jörg Zorn