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Allergie gegen Katzen- und Hundehaare

Wie kommt es zu einer Tierhaar-Allergie? Ist man dann automatisch z.B. gegen alle Hunde allergisch? Was bringt eine Hyposensibilisierung? Im folgenden Beitrag finden Sie Antworten auf diese Fragen.

Ursachen

Warum sind Allergien gegen Katzen häufig?

Tier(haar)allergien sind die dritthäufigste Ursache für allergische Erkrankungen überhaupt. Dabei kommt den Katzenhaaren eine besondere Bedeutung zu, da sie sehr schwebfähig sind und lange in der Raumluft verbleiben.

Ihre guten Schwebeeigenschaften sorgen auch dafür, dass die Katzenallergene an Kleidungsstücken oder anderen Gegenständen hängenbleiben und leichter in eine an sich „katzenfreie“ Umgebung eingeschleppt werden können.

Allergisch sind Betroffene übrigens gar nicht gegen die Katzenhaare selbst, sondern gegen bestimmte Proteine, die den Katzenhaaren anhaften. Diese Eiweiße stammen zum einen aus dem Speichel der Katzen, zum anderen aus Hautschuppen.

Ist man bei einer Hundehaar-Allergie automatisch gegen alle Hunde allergisch?

Nein, das muss nicht sein. Eine Hundehaar-Allergie kann durchaus auf nur eine oder wenige Rassen begrenzt sein. Es gibt auch Fälle, in denen eine Allergie gegen fast alle Hunde besteht, nur nicht gegen den eigenen.

In Wirklichkeit handelt es sich übrigens auch hier weder um eine Allergie gegen Hunde noch gegen Hundehaare. Vielmehr richtet sich die allergische Reaktion gegen bestimmte Eiweißstoffe, die in den Tierhaaren, vor allem aber im Speichel der Hunde vorkommen. Und da sich Hunde mit der Zunge reinigen, gelangen diese Eiweiße ständig auch auf das Fell und die Hundehaare.

Lassen Sie sich in jedem Fall – sofern vorhanden – auf Ihren eigenen Hund testen, wenn Sie den Verdacht haben, auf Hunde(haare) allergisch zu reagieren.

Behandlung

Warum wird bei einer Tierhaar-Allergie nur selten eine Hyposensibilisierung empfohlen?

Bei der Hyposensibilisierung geht es ja in erster Linie darum, das Immunsystem an den Allergie-Auslöser zu gewöhnen. Und zwar durch Spritzen mit behutsam ansteigenden Mengen des Allergie-Stoffes (Allergen).

Bei einer Katzenhaar-Allergie oder Hundehaar-Allergie ist das aber weder einfach noch ungefährlich, wenn ein gleichzeitiger Umgang mit dem betreffenden Tier gepflegt wird bzw. nicht vermieden werden kann. Denn nur wenn der Allergen-Kontakt unter kontrollierten Bedingungen langsam ansteigt, bietet die Behandlung gute Aussichten auf Erfolg. Da darf aber dann kein Kontakt außerhalb der Arztpraxis hinzukommen. Deswegen werden auch Hyposensibilisierungs-Behandlungen gegen Pollen-Allergien immer außerhalb der Saison durchgeführt.

Bei einer Tierhaarallergie steht deshalb – so traurig das ist – an erster Stelle der Empfehlungsliste das Meiden des Kontakts mit dem betreffenden Tier. Eine Hyposensibilisierung wird nur in besonderen Einzelfällen durchgeführt.

Was bringen Luftreinigungsgeräte in der Wohnung?

Gerade bei Hundehaar- oder Katzenhaarallergie ist die Neigung natürlich groß, auf "schnelle und einfache" Lösungen zurückzugreifen, statt sich mit der belastenden Frage auseinanderzusetzen, ob das Tier weggegeben werden muss. Genau damit verdienen die Hersteller von Luftreinigungsgeräten gegen Allergien ihr Geld.

Die Tiere zu behalten oder im Falle der Hausstaubmilben-Allergie auf die Sanierung von Betten und Polstermöbeln zu verzichten und stattdessen ein Luftreinigungsgerät in die Wohnung zu installieren, dass die Allergie-auslösenden Stoffe auffängt, ist natürlich verlockend.

Allerdings springt man damit in aller Regel zu kurz – und kommt um die unangenehmeren Maßnahmen meist nicht herum. Zwar gelingt es den entsprechend ausgewiesenen Luftreinigern tatsächlich, die schädlichen Allergene aufzufangen. Aber um eine manifeste Allergie gegen Tierhaare oder Hausstaubmilben in den Griff zu bekommen, reicht das meist nicht aus. Zumindest nicht als alleinige Maßnahme.

Worauf Sie achten sollten

Luftreinigungsgeräte, die zur Verhütung von allergischen Beschwerden in Wohnungen oder Häuser eingebaut werden, sollen vor allem Staub und Allergene (Allergie-auslösende Stoffe) aus der Luft abfangen. Die besten Ergebnisse liefern hier Geräte mit Mikrofeinfiltern (HEPA-Filter).

Quellen:

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