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Die häufigste Nebenwirkung von Protaphane ist ein zu starker Abfall des Blutzuckerspiegels, die Hypoglykämie.

Die Gefahr einer Hypoglykämie ist vor allem dann hoch, wenn der Blutzucker des Patienten zu Beginn der Therapie noch nicht gut genug eingestellt wurde oder aus Versehen eine zu hohe Dosis Insulin gespritzt wurde.

Lebensgefährliche Situation

Da ein starker Abfall des Blutzuckers für den Betroffenen lebensbedrohlich werden kann, sollten Anzeichen einer Hypoglykämie stets ernst genommen werden. Bei Unsicherheiten sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, der in eventuellen Notfällen entsprechend reagieren und lebensrettende Maßnahmen zur Normalisierung des Blutzuckerspiegels einleiten kann.

Allergische Reaktionen bis zum anaphylaktischen Schock

Auch lokale Überempfindlichkeiten an der Einstichstelle können vorkommen. Um diese möglichst zu vermeiden sollte die Einstichstelle häufig gewechselt werden, sodass das selbe Hautareal nur ungefähr einmal im Monat zum Spritzen verwendet wird. Ist ein Hautareal dennoch vom Spritzen gereizt, sollte es geschont werden, bis es völlig abgeheilt ist.

Allergische Reaktionen, die den gesamten Körper betreffen, sind sehr selten. Bei bekannten Überempfindlichkeiten gegenüber Humaninsulin oder einen der anderen Bestandteile von Protaphane darf das Präparat jedoch nicht verabreicht werden, um den Patienten nicht dem Risiko eines anaphylaktischen Schocks auszusetzen.

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Autorin unseres Artikels
 

Celina Hofmann
medizinische Fachautorin

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Medizinische Prüfung
des Artikels
Dr. med. Monika Steiner, Ärztin / Gutachterin für medizinische Fortbildung

Medizinisch geprüft von
Dr. med. Monika Steiner
Ärztin / Gutachterin für medizinische Fortbildung

    Studium:
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
    Berufliche Stationen:
  • Leitung Medizin-Online / Chefredakteurin Springer Nature
  • Medizinische Gutachterin für ärztliche CME-Fortbildung bei esanum.de

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