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Bitterklee: Wirkung und Nebenwirkungen

Wirkung

Bei welchen Magen-Darm-Problemen hilft Bitterklee?

Früher galt Bitterklee als Naturheilmittel gegen fiebrige Erkrankungen. Daher auch der häufig verwendete Name Fieberklee. Doch nach aktuellem Wissensstand ist eine solche Wirkung nicht nachvollziehbar. Sicher ist dagegen, dass Bitterklee gegen Magen-Darm-Probleme wie Völlegefühl, Magendrücken und Appetitlosigkeit hilft.

Die medizinisch wirksamen Substanzen befinden sich dabei in den Blättern des Bitterklees. Es handelt sich um Gerbstoffe und Bitterstoffe. Die sind nicht sonderlich schmackhaft, regen dafür aber die Verdauung an.

Tee-Rezepte

Man kann Bitterklee zum Beispiel als Tee zu sich nehmen. Dafür gibt es fertige Zubereitungen in der Apotheke, man kann es aber auch selber machen. Dafür muss man im Mai oder Juni, wenn die Pflanze blüht, die Blätter abschneiden (nicht abreißen!) und dann trocknen lassen.

Für einen Tee einfach einen Teelöffel zerstoßene Blätter mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergießen und dann 5 Minuten ziehen lassen. Es finden sich im Internet auch noch zahlreiche abweichende Dosierungsangaben, aber unterm Strich bleibt der Effekt auch bei etwas weniger oder mehr Bitterstoffen in etwa der gleiche.

Schwieriger ist freilich, die Pflanze überhaupt zu finden. Sie wächst zwar in ganz Nordeuropa, allerdings eher in sumpfigem Gelände, also in Mooren, aber auch an Ufern von Teichen oder Seen.

Quellen:

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