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Hagebutte: Wirkung und Anwendung

Warum fördern Hagebutten die Gesundheit? Welche Inhaltsstoffe sind in den roten Früchten enthalten? Und kann eine "Überdosis" an Hagebutten-Tee Nebenwirkungen verursachen? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir für Sie im folgenden Beitrag.

Basiswissen

Was sind Hagebutten?

Die kleinen roten Früchte, die gerne als Tee getrunken werden oder auch in Form von Mus und Marmelade beliebt sind, stammen von der Wildrose. Nach der Blüte entwickeln sich die Hagebutten, die reich an Vitamin C und anderen wertvollen Inhaltsstoffen sind und traditionell als Heilpflanze v.a. zur Stärkung des Immunsystems genutzt werden.

Wirkung

Was macht Hagebutten so gesund für uns?

Hagebutten gelten als pflanzliche Entzündungshemmer. Dies verdanken sie insbesondere dem hohen Gehalt an Vitamin C, das die Immunabwehr unterstützt und für diverse Prozesse im Körper von Bedeutung ist. Ganze 400-5000 mg Vitamin C stecken in 100g frischen Hagebutten.

Weitere Inhaltsstoffe der Fruchtkörper der Rose sind:

  • Flavone
  • B-Vitamine
  • Fruchtsäuren
  • Linol- und γ-Linolensäure

Gegen welche Erkrankungen und Beschwerden wirken Hagebutten?

Die getrockneten Beeren, Schalen und der Hagebuttenkern werden in der Pflanzenheilkunde empfohlen bei:

Stimmt es, dass Hagebutten gut gegen Rheuma sind?

Wissenschaftlich belegt ist das nicht, aber in der Naturmedizin ist die Hagebutte schon seit langem als "austreibende" Heilpflanze bekannt. Das aus Hagebutten zubereitete Mus oder Hagebutten-Aufgüsse werden deshalb in der Pflanzenheilkunde gegen Gicht und rheumatische Beschwerden empfohlen.

Auch bei Arthrose wird Hagebutten ein lindernder Effekt zugesprochen.

Hagebutten-Extrakte gibt es auch in der Apotheke.

Anwendung

Wie bereite ich einen Tee-Aufguss aus Hagebutten zu?

Aus getrockneten Hagebutten kann man hervorragend Kräutertee kochen, der nicht nur angenehm frisch säuerlich schmeckt, sondern auch reich an Vitamin C ist.

Die Fruchtschalen für den Tee können Sie im Kräuterladen kaufen oder selber herstellen: Ernten Sie die reifen roten Früchte im Herbst, halbieren und befreien Sie sie sorgfältig von den Kernen. Aber Vorsicht: Tragen Sie hierbei bitte Handschuhe, da der Hautkontakt mit den Kernen starken Juckreiz auslöst!

Anschließend trocknen Sie die klein geschnitten Hagebutten an einem warmen Ort, z.B. über der Heizung. Fertig ist der selbstgemachte Hagebutten-Tee.

Für die Zubereitung eines Teeaufgusses übergießen Sie 2 bis 2,5 g zerkleinerte Hagebutten mit kochendem Wasser und lassen das Heißgetränk 15 Minuten ziehen, damit sich alle Inhaltsstoffe aus den Früchten lösen können. Den abgeseihten Tee können Sie durchaus mehrmals täglich genießen.

Übrigens, außer zu Tee können Hagebutten auch zu einem leckeren Mus verarbeitet werden. Ein Esslöffel hiervon soll den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C decken.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen kann die Einnahme von Hagebutten-Tee und Co. auslösen?

Es sind keine unerwünschten Begleiteffekte bekannt. Wenn Sie Hagebutten-haltige Extrakte oder Tees in der empfohlenen Menge einnehmen, sollten keine negativen Auswirkungen auftreten.

Quellen:

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

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