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Risperidon (Risperdal): Wirkung und Nebenwirkungen

Wie wirkt Risperidon (Risperdal) bei Psychosen und ähnlichen Problemen? Welche Nebenwirkungen können auftreten? Diese Fragen beantworten wir im folgenden Beitrag.

Wirkung

Wie wirkt Risperidon (Risperdal) bei Schizophrenie?

Als "atypisches" Antipsychotikum gehört Risperdal® zu den neueren Medikamenten, die bei psychotischen Erkrankungen gegeben werden. Dennoch gibt es bereits langjährige Erfahrungen mit dem Wirkstoff Risperidon.

Risperdal® ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes antipsychotisches Medikament. Seine Wirkung entfaltet es wie viele andere Substanzen auch über eine Blockade mehrerer Rezeptoren (Andockstellen an den Zellen). Dadurch kommen Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin nicht mehr zum Zug und werden bereits am Eingang zur Nervenzelle abgewiesen. So werden psychotische Symptome wirksam eingedämmt.

Ein Experte für Nachhaltigkeit

Risperidon hilft dabei vor allem nachhaltig. Es ist bei der Schizophrenie weniger zur Akuttherapie geeignet als vielmehr zur sogenannten Erhaltungstherapie bei Betroffenen, die bereits gut und stabil mit einem anderen Antipsychotikum eingestellt sind, das sich jedoch für eine längerfristige Behandlung nicht eignet. Um bei ihnen einen Rückfall zu vermeiden, reichen in der Regel bereits niedrige Dosierungen von 4-6 mg Risperidon täglich aus.

Damit ist Risperdal® das erste explizit zur Langzeittherapie vorgesehene "Atypikum". Es ist grundsätzlich möglich, von jedem anderen antipsychotischen Wirkstoff auf Risperidon umzustellen. In der Regel wird es von den meisten Betroffenen gut oder sogar besser als der Vorgänger vertragen.

Depotvariante: alle zwei Wochen genügt

Wer auf eine Langzeitbehandlung mit dem Medikament angewiesen ist, kann außerdem von einer besonders eleganten Wirkweise der Substanz profitieren. Risperidon kann nämlich auch als Injektion in den Muskel gespritzt werden. Was erst einmal unangenehm und abstoßend klingt, hat langfristig viele Vorteile. Man muss nicht jeden Tag an die Tabletten denken und ist dennoch für längere Zeit sicher mit dem Wirkstoff versorgt.

Diese Stabilität ist gerade in der Langzeitbehandlung sehr wichtig, gelingt aber nicht immer. Bei Risperdal® reicht es aus, sich etwa alle zwei Wochen einmal pieksen zu lassen.

Zu beachten ist allerdings, dass es eine Weile dauert, bis das Medikament als sogenanntes Depotpräparat seine volle Wirkung entfaltet. Daher müssen Betroffene in den ersten drei Wochen weiterhin parallel zu den Spritzen ihre Tabletten schlucken. Danach können sie langsam abgesetzt werden.

Hilft Risperdal auch bei anderen Erkrankungen?

Allerdings. Risperidon (Risperdal®) hilft nicht nur bei Schizophrenie, sondern hat sich auch bei manischen Episoden im Rahmen von bipolaren Erkrankungen bewährt. Außerdem kann es bei einer sehr sensiblen Gruppe gegeben werden: bei älteren Menschen mit Alzheimer-Demenz.

Demenz: Risperidon als Behandlungsoption bei Verhaltensstörungen

Einige Experten (aber längst nicht alle) empfehlen das Mittel auch bei Wesensveränderungen und Verhaltensstörungen infolge einer Demenz.

Pro-Argument: Ermutigende Studienergebnisse

Einer der Befürworter, Prof. Alexander Kurz vom Alzheimer-Zentrum der Technischen Universität München, hatte Risperidon im Rahmen von Studien mit über 7.000 Demenz-Patienten unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind nach seinen Worten sehr ermutigend. 90% der Betroffenen hätten auf die Behandlung angesprochen. Wobei unter Ansprechen hier eine um mindestens 30% verbesserte Beurteilung des Verhaltens gemeint ist. Maßgeblich war hierbei auch die Einschätzung der Angehörigen – meist diejenigen, die unter den Wesensveränderungen ihrer Liebsten durch die Demenz am meisten zu leiden haben.

Allerdings gibt es auch zahlreiche Experten, die eine Gabe von Neuroleptika bei Demenz mehr oder minder strikt ablehnen. Sie schätzen die Gefahren höher ein als den Nutzen.

Mit äußerster Vorsicht

Gerade bei älteren Menschen dürfen antipsychotische Medikamente nur sehr zurückhaltend und vorsichtig gegeben werden. Das Risiko für Nebenwirkungen an Herz, Kreislauf und Lunge ist vor allem bei entsprechenden Begleiterkrankungen erheblich. Auch die Sterblichkeit ist unter Antipsychotika im Alter erhöht.

Individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung

So ist auch bei Risperdal® Vorsicht geboten. Bei schweren psychotischen und für die Betroffenen selbst oft quälenden Symptomen oder auch bei stark aggressivem Verhalten mit der Gefahr einer Selbst- oder Fremdschädigung kann die kurzfristige Gabe jedoch hilfreich und lindernd sein. Die Dosis wird anfangs möglichst niedrig gewählt und sehr behutsam gesteigert. Die Verordnung sollte regelmäßig überprüft und hinterfragt werden. Langzeitbehandlungen sind bei älteren Menschen möglichst zu vermeiden.

Ganz anders übrigens bei der Schizophrenie. Hier ist Risperdal® gerade für eine längerfristige Behandlung sehr gut geeignet.

Manische Phasen wirksam abfangen

Aber zurück zu den anderen Erkrankungen, bei denen das Medikament hilft. Bipolare Störungen sind eine therapeutische Herausforderung. Das Schwanken zwischen Euphorie und ungezügelter Ausgelassenheit auf der einen sowie tiefer Betrübnis und Verzweiflung auf der anderen Seite machen die Erkrankung zu einem wahren Wechselbad der Gefühle für die Betroffenen.

Zumindest in den manischen Phasen kann Risperidon hier jedoch akut Abhilfe schaffen. Die Dosis entspricht dabei in etwa der antipsychotischen Behandlung und sollte 6 mg am Tag nicht überschreiten.

Schaden abwenden

Zugelassen ist Risperdal® schließlich auch für eine weitere Indikation: zur kurzzeitigen Behandlung von bis zu 6 Wochen bei geistig behinderten Kindern und Jugendlichen mit schweren Impulskontrollstörungen und stark aggressivem Verhalten, die sich selbst und anderen Menschen Schaden zufügen können.

Natürlich ist die Verordnung hier sehr genau abzuwägen und darf immer nur für kurze Zeit erfolgen. Man sollte aber auch nicht außer Acht lassen, welchen Fortschritt und Segen auch für die Betroffenen die Einführung antipsychotischer Medikamente bedeutete, mit denen schwere, quälende und mitunter gefährliche Unruhezustände erstmals wirksam und gleichzeitig schonend eingedämmt werden konnten.

Ein zukünftiger Alleskönner?

Risperidon könnte in Zukunft auch noch bei anderen Erkrankungen und psychischen Störungen zum Zuge kommen. Derzeit muss es sich noch bewähren. In vielen Studien zeigte es aber bereits vielversprechende Wirkungen.

In folgenden Situationen könnte das Medikament in Zukunft ebenfalls eingesetzt werden:

  • bei schwer therapierbaren Depressionen als Augmentation (Verstärkung der bisherigen antidepressiven Medikation)
  • bei drogeninduzierten Psychosen
  • bei gleichzeitiger Schizophrenie und Abhängigkeitserkrankungen
  • bei Autismus
  • bei Tic-Störungen
  • bei posttraumatischen Belastungsstörungen
  • bei psychotischen Symptomen im Rahmen von Persönlichkeitsstörungen
  • bei schweren Zwangsstörungen

Das Potential von Risperidon ist also groß. Schon heute ist es ein vielfach bewährtes Medikament, das in der Regel gut verträglich und leicht zu handhaben ist.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen kann Risperidon verursachen?

Der Wirkstoff Risperidon (Risperdal®) zeichnet sich grundsätzlich durch eine gute Verträglichkeit aus. Daher eignet er sich auch zur Langzeittherapie. Außerdem ist er als bisher einziges Antipsychotikum auch bei älteren Menschen mit Demenz zugelassen.

Allerdings gilt das nur bei ausgeprägten psychotischen Symptomen oder starker Aggressivität, womit die Betroffenen sich selbst und andere gefährden. Denn ältere Menschen reagieren anders und sensibler auf Medikamente als in jungen Jahren. Wenn es ein Medikament daher schafft, auch für diese sensible Gruppe zugelassen zu werden, ist das durchaus eine gewisse Auszeichnung.

Kognitive Störungen sind selten

Das liegt vor allem daran, dass Risperidon zwar zahlreiche Rezeptoren im Gehirn besetzt, einen Botenstoff jedoch weitgehend in Ruhe lässt: das Acetylcholin.

Viele andere antipsychotische Medikamente unterdrücken es und verursachen dadurch sogenannte anticholinerge Nebenwirkungen. Dazu gehörten u.a. Mundtrockenheit, Verstopfung und Harnverhalt, aber auch ein schneller Puls und Störungen der Merkfähigkeit. Insbesondere bei älteren Menschen besteht zudem die Gefahr eines Delirs.

All das passiert bei Risperdal® nicht. Aber natürlich kommt auch dieses Präparat nicht ohne Nebenwirkungen aus. Es liegt an der Komplexität unseres Gehirns, dass es kaum möglich ist, gezielt nur eine Störung zu behandeln, ohne auch andere Funktionen zu beeinträchtigen. Hinzu kommt, dass nach wie vor viele Mechanismen bei der Entwicklung der Schizophrenie und anderer psychischer Erkrankungen nicht durchdrungen sind.

Eine Frage der Dosis

Aber nun endlich zu den Nebenwirkungen. Am häufigsten treten Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit auf. Risperidon kann aber genauso auch müde und schläfrig machen.

Wie bei allen anderen Antipsychotika auch kann es darüber hinaus zu Bewegungsstörungen kommen. In den ersten Wochen der Behandlung ist es vor allem das sogenannte Parkinsonoid, das sich entwickeln kann. Dabei kommt es, wie der Name schon sagt, zu Beschwerden, die denen des Morbus Parkinson ähneln. Das kann eine eingeschränkte Beweglichkeit, Steifigkeit, ein Zittern oder der Verlust der Feinmotorik sein.

Insgesamt sind diese Nebenwirkungen allerdings dosisabhängig. Da Risperdal® in der Regel in recht niedriger Dosierung gegeben wird, treten sie eher selten auf. Und wenn, dann kann man die Dosis eventuell entsprechend anpassen, ohne das Medikament gleich absetzen zu müssen.

Gewicht und hormonelle Veränderungen

Was die gefürchtete Gewichtszunahme angeht, liegt Risperidon etwa im Mittelfeld. Es birgt zwar das Risiko für ein paar Kilo mehr auf der Waage (in 2 bis 3 Monaten können das 1,5 bis 3 kg sein); das muss aber durchaus nicht jeden betreffen. Manch einer bleibt unter der Behandlung rank und schlank. Risperdal® kann sogar eine alternative Option sein, wenn ein anderes Medikament wegen starker Gewichtszunahme abgesetzt werden muss.

Relativ häufig kommt es zu bestimmten Begleiterscheinungen, die gerade für Männer sehr unangenehm sein können. Gemeint sind Erektions- und Libidostörungen. Auch die Brust kann anwachsen. Bei Frauen bleibt oft die Periode aus oder wird unregelmäßig. Aber auch diese Beschwerden sind wieder eine Frage der Dosis.

Schlackernde Iris

Die Liste der weiteren möglichen Nebenwirkungen ist lang. Wir wollen sie hier nicht im Einzelnen aufzählen. Nur ein spezielles Phänomen soll an dieser Stelle noch hervorgehoben werden.

Risperidon kann, ebenso wie sei verwandter Wirkstoff Paliperidon, eine Komplikation am Auge hervorrufen, die den netten Namen "Floppy-Iris-Syndrom" trägt. Bei einer Kataraktoperation (Einsatz einer neuen Linse beim Grauen Star) gerät die Regenbogenhaut (Iris) dabei ins Schlingern und kann sogar aus dem Auge "vorfallen" (Irisprolaps). Der Augenarzt muss daher unbedingt Bescheid wissen, wenn Sie Risperdal® einnehmen. Unter Umständen müssen Sie das Medikament eine Zeit lang absetzen.

Anwendungstipps

Wann darf man Risperdal (Risperidon) nicht einnehmen?

Absolute Kontraindikationen, also Situationen, in denen Risperdal® auf keinen Fall gegeben werden darf, gibt es nicht. Kritische Konstellationen, bei denen Nutzen und möglicher Schaden gut abzuwägen sind, aber durchaus.

Das Gute an Risperidon ist, dass meist recht niedrige Dosen genügen. Bei der Schizophrenie reichen in der Regel 4 mg täglich aus. In dieser Menge eignet sich das Medikament auch für eine längere Behandlung. Je geringer die Dosis, umso geringer auch die Gefahren.

Vor der Verordnung gut durchchecken

Dennoch muss der Arzt bei manchen Betroffenen gut aufpassen. Grundsätzlich müssen vor jeder Therapie mit Antipsychotika bestimmte Basisuntersuchungen erfolgen. Dazu gehören eine Blutentnahme, die Messung von Blutdruck, Puls und Gewicht, ein EKG zur Erfassung der Herzfunktion sowie ein EEG, bei dem die Hirnströme aufgezeichnet werden.

Bei einer schweren Funktionsstörung von Leber oder Niere kann es zu Problemen kommen, da Risperidon über diese Organe verarbeitet und ausgeschieden wird. Oft reicht es aber aus, die Dosis entsprechend zu verringern.

Heikel: Parkinson, Epilepsie und Demenz

Vorsicht ist auch bei gewissen Vorerkrankungen geboten. Beim Morbus Parkinson ist wie bei der Schizophrenie auch das Dopaminsystem betroffen, allerdings in entgegengesetzter Richtung. Eine antipsychotische Behandlung kann die Symptome der Erkrankung daher verstärken. Es ist nicht einfach, hier die richtige Therapie zu finden. Auch epileptische Vorerkrankungen oder Beeinträchtigungen am Herzen müssen im Einzelfall berücksichtigt werden.

Wenn Risperdal® bei älteren Menschen mit Demenz eingesetzt wird, gibt es strikte Bestimmungen. Zwar gilt die Substanz bei aggressivem Verhalten oder Wahnvorstellungen als Mittel der Wahl, sollte aber dennoch sehr behutsam angewendet werden. Vor allem bei Durchblutungsstörungen des Gehirns muss die Gabe des Medikaments wohlüberlegt sein.

Nicht jeder kann mit jedem

Zu beachten sind außerdem diverse Interaktionen mit anderen Medikamenten. Sämtliche Mittel, die das zentrale Nervensystem beeinflussen und vor allem dämpfen, können in der Kombination mit Risperidon ungleich stärker wirken. Das gilt im übrigen auch für Alkohol.

Zusammen mit anderen Medikamenten, die den Herzrhythmus beeinflussen, kann Risperdal® außerdem das Herz gehörig aus dem Takt bringen. Andere Mittel wiederum werden in ihrer Wirkung abgeschwächt oder dämmen umgekehrt die Wirkung von Risperidon ein.

Um in diesem Durcheinander den Überblick zu bewahren, ist es wichtig, dass Ihr Arzt alle Medikamente kennt, die Sie einnehmen. Oft kann Risperdal® aber durchaus zusammen mit anderen Substanzen gegeben werden, wenn die Dosis entsprechend angepasst und Sie engmaschig kontrolliert werden.

Kommentare: Archiv

FTD
Freitag, den 04. November 2016 um 06:02 Uhr, Bettina dörfler
Mein Mann bekommt 0,5mg. Meine Meinung, eine Veränderung sehe ich nicht, er hat eine starke Zungen-Zirkulation bekommen.
 
atypische Neuroleptika hier Quetiapin
Freitag, den 04. Dezember 2015 um 21:21 Uhr, Cornelia
Meine 78 jährige, Demenz-kranke Mutter entwickelte zunehmend eine störende Verhaltensauffälligkeit mit Schreien, Schimpfen und Halluzinationen. Neue Hausärztin 'diagnostizierte' durch bloßes Anschauen eine "schizophrene Psychose" und verordnete Quetiapin AbZ 50mg Retardtabletten zu 1. Tag 1-1-1; 2. Tag 1-2-2 und ab 3. Tag 2-2-2. Wirkung: komplette Sedierung innerhalb von 4 Stunden, Muskulatur völlig schlaff, in sich zusammen gesunken, nicht fähig zu essen oder zu trinken, stark geminderte Reaktion auf Ansprache und Berührung mit dem sichtlichen Versuch, die Augen öffnen zu wollen, aber nicht zu können. Während des 2. Tages wurde das Medikament komplett wieder abgesetzt. Seitdem ist sie nicht mehr in der Lage selbständig zu Laufen, zu Sitzen oder nach dem Essen zu greifen. Darf ein demenzkranker Mensch nicht einfach normaldement sein? Auch wenn es störend ist?
 
Einsatz von Neuroleptika bei Demenz
Montag, den 09. März 2015 um 12:49 Uhr, Hilde
Mein Mann ist durch die Gabe von mehreren Neuroleptika und 2 Benzodiazepinen innerhalb von 7 Wochen verstorben. Er hatte Alzheimer, konnte bei Aufnahme in die Klinik noch alleine gehen, sprechen, essen. Am 2. Tag der Neuroleptikagabe war er so sediert, dass er erheblich sturzgefährdet war. Das habe ich auch bei anderen Patienten auf Station genauso mitbekommen. Diese Medikamente führen zu einer erhöhten Mortalität. Warum werden denn nicht andere Beruhigungsmittel, evtl. auf pflanzlicher Basis, bei Unruhezuständen von Demenzpatienten zumindest ausprobiert.
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