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Die häufigste Nebenwirkung nach der Anwendung von Humalog und Liprolog ist die Hypoglykämie (niedriger Blutzucker). Vergisst der Patient nach der Insulinspritze zu essen oder spritzt sich zu viel des Präparats, kann der Blutzucker stark abfallen.

Zu niedrige Blutzuckerwerte sind ein Notfall

Hierbei handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der für den Betroffenen lebensbedrohlich werden kann. Patienten und Angehörige sollten die Anzeichen einer Hypoglykämie deshalb genau kennen und ihr Auftreten stets ernst nehmen. Außerdem sollte der Blutzuckerspiegel immer engmaschig kontrolliert werden, um Veränderungen rechtzeitig zu bemerken. Kommt es häufig zu starken Veränderungen des Blutzuckerspiegels, sollten Betroffene dies mit ihrem Arzt abklären, um ein besseres Blutzuckermanagement mit ihm zu erarbeiten.

Allergische Reaktionen bis zum anaphylaktischen Schock möglich

Ebenfalls häufig kommt es zu lokalen allergischen Reaktionen an der Einstichstelle. Um Sie zu vermeiden sollten Personen, die Humalog oder Liprolog anwenden, die Einstichstelle möglichst häufig wechseln und die Anweisungen des Herstellers zur Anwendung beachten. Kommt es dennoch zu Reaktionen, sollte sicherheitshalber mit dem behandelnden Arzt Rücksprache gehalten werden. Auch generalisierte allergische Reaktionen können nach der Anwendung von Humalog oder Liprolog auftreten, sind aber deutlich seltener als lokale Reaktionen. Da ein allergischer Schock lebensbedrohlich sein kann, darf das Präparat bei bekannten allergischen Reaktionen auf Insulin lispro oder andere in Humalog und Liprolog enthaltene Stoffe nicht angewendet werden.

Umwandlungen des Unterhautfettgewebes durch häufiges Stechen

Eine weitere mögliche Nebenwirkung ist die Entstehung einer Lipodystrophie, bei der es zur Vermehrung des Unterhautfettgewebes an der Einstichstelle kommt. Auch hier empfiehlt es sich zur Vermeidung die Einstichstelle häufig zu wechseln und dieselbe Stelle nur ungefähr alle vier Wochen zur Injektion zu verwenden. Bleibt die von einer Lipodystrophie betroffene Stelle ausreichend lange vom Spritzen verschont, entwickelt sie sich in der Regel vollständig zurück.

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Autorin unseres Artikels
 

Celina Hofmann
medizinische Fachautorin

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Medizinische Prüfung
des Artikels
Dr. med. Monika Steiner, Ärztin / Gutachterin für medizinische Fortbildung

Medizinisch geprüft von
Dr. med. Monika Steiner
Ärztin / Gutachterin für medizinische Fortbildung

    Studium:
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
    Berufliche Stationen:
  • Leitung Medizin-Online / Chefredakteurin Springer Nature
  • Medizinische Gutachterin für ärztliche CME-Fortbildung bei esanum.de

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