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Ja. Weisheitszähne, die bereits Probleme bereiten, können einen Tinnitus begünstigen. Denn jeder unserer Zähne (Frontzähne, Schneidezähne, Eckzähne, Weisheitszähne) steht mit bestimmten Körperregionen in Verbindung. Zu den nahegelegenen Ohren herrscht eine ganz besondere Beziehung.

Dem Tinnitus auf den Zahn gefühlt

Wer schon einmal Zahnschmerzen hatte, weiß vielleicht, dass bereits ein einziger kranker Zahn den ganzen Körper beeinflussen kann. Eine Zahnfehlstellung oder ein schmerzender Weisheitszahn können zum Beispiel Kopf-, Nacken-, Ohren- oder Rückenschmerzen verursachen. Umgekehrt kann ein krankes Organ auch Ursache von Zahnschmerzen sein.

Da die Weisheitszähne über ein feines Nervengeflecht mit unseren Ohren verbunden sind und zwischen Innenohr und Weisheitszähnen eine besondere Wechselwirkung besteht, sollte bei einem Tinnitus, für den noch keine Ursache gefunden wurde, immer auch ein zahnärztliches Problem in Betracht gezogen werden. Häufig wiederkehrendes Ohrensausen und auch Schwindelgefühle können die Folge von Zahnproblemen sein.

Wie der Zahnarzt bei Tinnitus helfen kann

Wer an unerklärlichem Ohrensausen leidet und womöglich zugleich über Zahnschmerzen klagt, sollte daher zur Abklärung der Beschwerden einen Zahnarzt aufsuchen. Stellt der Arzt fest, dass ein kranker Weisheitszahn die Ohrenschmerzen oder den Tinnitus auslösen könnte, sollte über eine Entfernung der Weisheitszähne nachgedacht werden.

Folgende Gründe können zu Problemen mit den Weisheitszähnen führen und die Entwicklung eines Tinnitus begünstigen:

  • Entzündungen beim Durchbruch des Weisheitszahns
  • Karies oder Wurzelentzündungen des Weisheitszahns
  • Gefährdung anderer Zähne und Zahnwurzeln durch Platzmangel
  • Zahnfehlstellungen durch den zusätzlichen Zahn
  • Zysten

Auch nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus) oder eine verspannte Kaumuskulatur können Zahn- und Kieferbeschwerden auslösen und zu Ohrensausen führen. Das Tragen einer speziellen Aufbissschiene (auch Knirschschiene genannt) in der Nacht kann dabei helfen, das Kiefergelenk sowie die Kau- und Kopfmuskulatur zu entlasten. In der Regel verschwinden dadurch sämtliche Beschwerden wieder.

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Autoren unseres Artikels
 

Eva Bauer
Ärztin / medizinische Fachautorin

    Studium:
  • Universitätsklinik Erlangen
    Berufliche Stationen:
  • Universitätsklinik Freiburg
  • Amtsärztin im Gesundheitsamt Haßberge

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Nina Schratt-Peterz, Ernährungsberaterin / medizinische Fachautorin

Nina Schratt-Peterz
Ernährungsberaterin / medizinische Fachautorin

    Studium:
  • Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien
    Berufliche Stationen:
  • Online-Redakteurin für die jameda GmbH
  • Ernährungsberaterin in München

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Medizinische Prüfung
des Artikels
Dr. med. Monika Steiner, Ärztin / Gutachterin für medizinische Fortbildung

Medizinisch geprüft von
Dr. med. Monika Steiner
Ärztin / Gutachterin für medizinische Fortbildung

    Studium:
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
    Berufliche Stationen:
  • Leitung Medizin-Online / Chefredakteurin Springer Nature
  • Medizinische Gutachterin für ärztliche CME-Fortbildung bei esanum.de

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Haupt-Autorin
Eva Bauer
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