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Ist auch längere Zeit nach einer Lungenembolie mit Beschwerden zu rechnen?

Ob Monate und Jahre nach einer Lungenembolie noch Beschwerden bestehen, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Ist die Lunge oder das rechte Herz dauerhaft belastet oder geschädigt, sind Einschränkungen möglich.

Aber auch Menschen ohne Komplikationen klagen manchmal auch Jahre nach dem Ereignis noch über Luftnot bei Belastung oder bestimmten Wetterlagen sowie über Müdigkeit.

Verstopfte Lungengefäße

Eine Lungenembolie ist eine ernstzunehmende Erkrankung, bei der ein oder mehrere Gefäßabschnitte mit einem Blutgerinnsel verschlossen sind. 90% der Embolien sind dabei Folge einer tiefen Bein- oder Beckenvenenthrombose. Eine Blutverdünnung ist daher nicht nur bei einer Lungenembolie, sondern auch bei Thrombosen der Beinvenen wichtig.

Die Sauerstoffaufnahme, die beim Gesunden über die Lungenadern erfolgt, kann durch eine Embolie schlagartig stark eingeschränkt werden. Körper und Organe werden dann unzureichend versorgt. Teilbereiche des Lungengewebes können absterben oder sich entzünden. Erhöhte Druckwerte im Lungenkreislauf verlagern sich unter Umständen auf die rechte Herzhälfte und führen zu einem Rechtsherzversagen. In schweren Fällen, wenn zum Beispiel einer oder beide Hauptäste der Lunge betroffen sind, kann der Kreislauf versagen und eine Embolie gar tödlich verlaufen.

Luftnot noch nach Monaten

Die Prognose einer Lungenembolie ist unter anderem von Größe und Ausmaß der Embolie, Ihrem Alter und Ihren Vorerkrankungen abhängig. Eine Rolle spielt zudem, wie schnell die Erkrankung festgestellt und eine Therapie begonnen werden konnte.

Zu möglichen Komplikationen, die auch langfristig Beschwerden auslösen können, zählt zum Beispiel die Rechtsherzbelastung. Sie kann zu chronischer Luftnot führen. Hinzu kommt, dass Betroffene nicht selten an Begleitkrankheiten wie Bluthochdruck, Rhythmusstörungen oder anderen Lungen- oder Herzproblemen leiden, die jede für sich ebenfalls Luftnot mit sich bringen können.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

Kommentare  

# RE: Ist auch längere Zeit nach einer Lungenembolie mit Beschwerden zu rechnen?Andrea 19.11.2021 11:29
Ich hatte vor fast genau einem Jahr eine beidseitige Lungenembolie mit akuter Rechtsherzbelastung. Bin mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gekommen und wurde mittels Lysetherapie auf der Intensivstation behandelt. Ich hatte anfangs sogar Probleme mit dem Sprechen, da ich einfach zu wenig Luft bekommen habe. Bei der kleinsten Belastung stieg meine Herzfrequenz auf bis zu 180. Ich hatte wahnsinnige Angst - ich war zu dem Zeitpunkt gerade mal 22 Jahre alt, musste Nebenjobs und Hobbys aufgeben, das Studium pausieren.

Ich hatte anfangs Xarelto, dann Lixiana, welche ich diesen Monat noch absetzen darf. Ich war sonst immer sportlich und meine mangelnde Belastbarkeit hat mich richtig runtergezogen. Die Ärzte meinten, ich werde noch die nächsten Jahre Probleme mit der Atmung haben und überhaupt könne ich froh sein, überhaupt noch am Leben zu sein - denen hab ichs dann aber richtig gezeigt :D Nach einem halben bis dreiviertel Jahr und stets 2x/Woche Atemtherapie konnte ich aber endlich enorme Verbesserungen sehen. Meine Thrombose hat sich vollständig aufgelöst, ich kann wieder Sport machen und merke so gut wie keine Beeinträchtigungen mehr. Anfangs hatte ich sehr oft Panikattacken, vorallem nachts im Liegen, doch auch diese konnte ich bewältigen. Bin also nach fast genau einem Jahr vollständig genesen - trotz aller Prognosen.

Die einzige Angst, die bleibt, ist vor einer erneuten Thrombose/Lungenembolie - vorallem nach Absetzen des Blutverdünners. Aber auch das wird sich hoffentlich mit der Zeit legen. Deswegen an alle: es ist viel abhängig vom eigenen Mindset! Gebt euch nicht auf und bleibt am Ball!!
Antworten
# FulminantMarco 31.08.2021 07:52
Moin zusammen,
ich hatte in 03/14 eine fulminante Lungenembolie. Die rechte Tiefenvene war ab der Leiste bis zum Fuß dicht. Am 19.3. hat sich das Ganze dann gelöst und beide Seiten verstopft. Anlass ist ein Faktor VIII Gendefekt in der Gerinnung. Hatte damals Glück in Berlin gewesen zu sein. Nach drei Tagen Krankenhaus, 160 Puls und heftiger Rechtsherzvergößerung, wurde ich dann in eine andere Klinik verlegt und am 24.3. und 25.3. operiert. Danach 9 Tage Koma, 4 Wochen KH sowie anschließend einen Monat Reha. Danach 11 Monate krankgeschrieben. Das war die Kurzversion.
Geblieben sind zwei 34 cm lange Narben im Brustkorb und eine 9 cm lange in der Leiste. Die Vene wurde verschlossen. Ein Teil (ca. 30%) des rechten Lungenflügels war kollabiert, das Herz stark vergrößert und ein Belastungsasthma hatte sich gebildet. Narbenschmerzen in der Brust, auch durch die Bülau Drainage, begleiten mich seitdem. Aufgrund der Faktor VIII Geschichte, werde ich bis zum Lebensende Marcumar nehmen müssen. Das zu meiner Geschichte.
Viele von euch fragten: Wie geht's weiter? Bleiben die Probleme? Wird es so wie früher?
Das hängt von jedem Einzelnen ab. Ich bin der Meinung, dass jeder, der hier von einer fulminanten LE berichten kann, schon gewonnen hat. Ihr lebt noch. Die Meisten mit der Diagnose nicht mehr, da erst im Nachhinein gestellt. Mein Doc sagte mir damals, ich hatte rund 5% Chance und ich freu mich über jeden Tag.
Zu den Einschränkungen kann ich sagen, dass sich selbst nach Jahren noch Verbesserungen einstellen können. Mein Herz hat sich wieder auf ein normales Maß zurückgebildet, und die kollabierte Lunge hat sich selbst im sechsten Jahr noch gebessert.
Anderes wird mich halt weiter begleiten. Ich habe früher bis zu 6 mal die Woche Sport getrieben. Das geht nicht mehr. Ich komme sehr schnell an meine Belastungsgrenze etc.
Was ich schade finde, ist, dass die Nachwirkungen der ganzen Geschichte kaum Gehör finden. Ich streite mich seit 6 Jahren mit dem Kreis um den richtigen GDB, Grad der Behinderung (nebenbei auch noch diverse Bandscheibenschäden).
Es gibt kaum Ärzte, die sich mit den Auswirkungen auskennen und richtig attestieren. Ich habe das Gefühl, wir haben zu wenig Lobby. Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten, davon gibt es ja auch viele, geht es da um Einiges besser. Ich finde es schön, meine Erfahrungen zu teilen. Ach ja, aus dem Sport kenne ich einen Spruch, der auf uns auch passt: Aufgeben ist keine Option! Marco
Antworten
# beidseitige LungenembolieRalf 21.06.2021 15:24
Hallo,
ich hatte vor 3 Monaten eine beidseitige Lungenembolie (größer 14 mm). Nur durch mein schnelles Handeln (bin mit dem Auto zur Notfallambulanz) bin ich noch am Leben.
Angefangen hatte alles Tage zuvor mit Druckschmerz auf der gesamten oberen Brust. Und dann folgten schnell starke Schmerzen und Luftknappheit. War 1 Tag auf der Intensiv- und weitere 4 Tage im KH auf Normalstation.
Nach 2 Wochen habe ich dann angefangen leicht zu trainieren. Ich treibe seit 50 Jahren intensiv Kampfsport und spiele auch 1x die Woche Fußball in der Halle. Seit über einem Jahr ist das ja eh nicht möglich, habe aber immer für mich trainiert. Bin also sportlich und aktiv.
Hatte in den 2 Monaten nach der Embolie anfänglich immer wieder Brustschmerzen und Luftknappheit. Da gingen sofort die Alarmsignale an. Habe meinen Hausarzt deswegen in den ersten 4 Wochen immer wieder gefragt. Es wurden neben den Beinen auch der rechte Arm geschallt. O.B. Da nichts gefunden wurde, schloss mein Hausarzt (Internist, Spezi für Lunge) auf ein Problem zwischen den Ohren. Das muss man sich dann anhören, unglaublich. Ich bin kein Weichei, aber da das letzte Jahr für mich mit Krankheiten übersät war (schwere Grippe Virus Typ A, Borreliose, Prostataentzündung, gutartiger Nierentumor mit OP im Oktober und dann März 2020 beidseitige LE), braucht mir niemand mehr etwas über Einbildung erzählen. Ich hatte immer Probleme mit Erkältungen und Lungenentzündungen in den letzten 7 Jahren, was wohl vom Nierentumor kam, der mein Immunsystem massiv beschäftigt hat.
Also aktuell, Kopf hoch, man sollte das machen, woran man Spaß hat und natürlich nur das, was geht. Auf jeden Fall Immunsystem stärken mit frischer Luft, gesundem Essen und Spaß am Leben. Seit 8 Wochen treibe ich wieder Kondi- und Krafttraining. Treppen "laufen" ist immer noch sehr anstrengend, aber es wird immer besser. Diese Übung mache ich dann momentan im schnelleren Gang!
Bei mir wurde es wirklich in den letzten 4 Wochen besser. Seit 4 Tagen jedoch wieder starke Schmerzen in der Brust. Also Sportpause und etwas erholen. Vielleicht habe ich mich auch in der letzten Woche mit 3x Sport überfordert. Bin auch mit 2x täglich Eliquis dabei, was übrigens auch Nebenwirkungen hervorrufen kann, wie Magen-, Brust- oder Kopfschmerzen. Laut meinem Hausarzt hatte mein Herz nichts abbekommen. Habe mich aktuell parallel noch bei einem Gefäßspezialisten gemeldet. Dieser Termin ist leider erst in einem Monat. Wartezeit 3 Monate!! Ich hoffe, dass die Ursache gefunden wird. Ach ja, kleinere Embolien wurden in beiden Lungenflügeln im Dezember ´20 im Rahmen der Nachuntersuchung nach der Nieren-OP festgestellt. Die Bilder waren aber im Rahmen der Krebsuntersuchung aufgrund meiner Tumorerkrankung im August `20 gemacht worden. Der damalige Radiologe hatte nichts entdeckt. Mit den alten Bildern bei einer anderen Radiologie hatte die umsichtige Ärztin diese Embolien entdeckt.
Was soll einen nach einer angeblichen Krebsdiagnose noch schocken? Ich hatte ja keinerlei Probleme. Außer beim Kampfsport. Da war die Luft schon etwas dünner als gewohnt, was ich dann auf mein Alter und die Aneinanderreihung der Krankheiten schob. Gott sei Dank war dieser Tumor gutartig! Unternommen wurde aber danach wegen der Embolien nichts, da man eh nichts mehr machen konnte, so der Arzt. Tja, und 3 Monate später winkten schon die ewigen Jagdgründe. Soviel zu den Ärzten.
Was mich nervt ist die Tatsache, dass man sich andauernd mit dieser Embolie beschäftigen muss, da sie immer wieder präsent ist und sich bemerkbar macht. Aber auch wenn es schwer fällt, muss man versuchen sich abzulenken. Ansonsten versetzt man seine Umgebung andauernd in Panik. Meine Lebensgefährtin tut mir wirklich sehr leid, da sie mit mir schon viel durchmachen musste. Eine Reha wurde mir angeboten, die ich aber dankend abgelehnt habe. Da ich im November `20 aufgrund meiner Tumor-OP bereits 3 Wochen in Reha war, kam dies nicht in Frage. Zu Corona-Zeiten ist eine Reha ohnehin sehr langweilig. Habe aber damals einige gute Sachen erfahren sowie ein paar interessante Leute kennengelernt. Gespräche mit Gleichgesinnten helfen wirklich! Manchmal reflektiert man, dass es noch Schlimmeres geben kann.
Wie ich in verschiedenen Kommentaren lesen konnte, dauert es wirklich lange, bis wieder ein Normalzustand eintritt. Also, niemals aufgeben und positive Bilder im Kopf produzieren. Und das Wichtigste ist, man muss seine Angst überwinden. Denn die hemmt und lähmt. Alle hier haben diese heimtückische Krankheit erfolgreich bekämpft. Lasst Euch nicht unterkriegen und bestimmt Euer Leben!
Wünsche allen baldige Besserung und Genesung!
Antworten
# massive beidseitige Lungenembolie mit RechtsherzbelastungJolina 23.04.2021 11:53
Ende letzten Jahres war ich auf dem Weg zu meiner Arbeit. Normalerweise brauche ich für diesen Weg knapp 5 Minuten zu Fuß. An diesem Morgen habe ich ca. 15 Minuten gebraucht, da ich mit dem Atmen überhaupt nicht hinterher kam und mein Puls so unfassbar hochgegangen ist. Ich hatte ein ganz, ganz schlechtes Gefühl im Bauch, und bin daraufhin zu meinem Hausarzt gegangen. Nach einigen Tests konnte er nichts Besonderes feststellen. Vor kurzem hat er mir aber verraten, dass er bei mir auch ein ganz schlechtes Gefühl im Bauch hatte, weswegen er dann direkt höchstpersönlich bei einem Kardiologen angerufen hat.
Zwei Stunden später bin ich dann zu diesem Arzt gegangen. Auch dort wurden viele Tests gemacht und der Verdacht einer Lungenembolie geäußert. Ich bin erst 19 Jahre alt, weswegen mein Vater mit dabei war. Der sollte mich dann sofort und um Gottes willen ohne Umwege in die Notaufnahme fahren. Von einer Arzthelferin wurde ich bis zum Auto begleitet. Dort bekam ich dann die Diagnose: Beidseitige Lungenarterienembolie mit Rechtsherzbelastung.
Ich wurde daraufhin sofort auf die Intensivstation geschickt. Da ich einige Tage in akuter Lebensgefahr war, wurde mir auch Heparin gespritzt. Ich durfte mich die Tage kein bisschen bewegen, denn bei jeder kleinsten Bewegung ist mein Puls auf über 150 gestiegen. Kein Arzt konnte mir sagen, ob ich das schaffe. Die einzige Hoffnung war mein junges Alter und meine "jungen" und "gesunden" Organe.
Wie ihr lest, habe ich es überlebt, was tatsächlich sowohl meinem Alter, als auch den ganz vielen Schutzengeln über mir zu verdanken ist. Ich hatte unglaublich viel Glück, da ich sehr schnell reagiert habe.
Seit den letzten 5 Monaten bin ich auf der Suche nach den Ursachen. Scheinbar war es eine Kombination aus einer Genmutation (Faktor-V-Leiden) und der Antibabypille, die ich zuvor 3 Jahre genommen habe. Die Genmutation war nicht in meiner Familie bekannt, weil wir in unseren Familie nie etwas mit Thrombosen oder Ähnlichem zu tun hatten.
Das Problem ist, dass einige Ärzte sagen, dass es noch weitere Ursachen geben MUSS, da die Lungenembolie zu massiv war. Gefunden werden konnte bisher nichts mehr, auch weil bei mir nie ein Thrombus gefunden wurde. Das heißt man weiß nicht, woher die Embolie letztlich kam. Ich nehme seit 5 Monaten Eliquis 2x täglich und fühle mich damit auch sehr sicher. Ich habe keinerlei Nebenwirkungen.
Jedoch habe ich das psychisch noch nicht so gut verarbeiten können, da dies ein sehr traumatisches Erlebnis für mich und meine Familie war. Ich habe leider noch immer mit Schlafstörungen zu kämpfen, da ich oft das Gefühl habe, dass ich zu wenig Sauerstoff bekomme. Dadurch steigt mein Puls wieder auf 130. Somit kann man leider nur sehr schlecht schlafen, da man sich da immer weiter reinsteigert. Des Weiteren bin ich immer noch nicht belastbar. Ich kann keine 3 Etagen gehen, ohne danach völlig außer Atem zu sein und wieder einen Puls von 130 zu haben. Die Ärzte sagen, das braucht Zeit. Ich habe nur Angst, dass sich das nicht mehr normalisiert.
Zu den Folgeschäden kann ich bisher nichts sagen. Ich habe in einem Monat weitere Arzttermine, bei denen noch einmal alles durchgeschaut wird. Vielleicht kann man dann sogar den Blutverdünner absetzen, da ich die Pille auch nicht mehr nehme. Ich denke, dass so ein Erlebnis gerade in meinem Alter sehr, sehr prägend ist. Vielleicht kann ich hier aber mit meinem Kommentar ein bisschen helfen.
(: Ich selber lese sehr viel über diese Erkrankung und "freue" mich immer, wenn ich andere Erfahrungsberichte lesen kann. Bleibt gesund!
Antworten
# RE: massive beidseitige Lungenembolie mit RechtsherzbelastungAmalia 17.11.2021 21:12
Hallo, ich bin 21 und habe das Gleiche wie du. Es sind schon 3 Monate vorbei, und mir geht's immer noch schlecht. Wenn ich mich belaste, geht mein Puls immer auf 130/120, 150 sogar. Und kein Arzt kann mir sagen, ob das normal ist, oder nicht.
Antworten
# RE: massive beidseitige Lungenembolie mit RechtsherzbelastungFabienne 07.10.2021 18:32
Hallo Jolina,
ich bin Fabienne, 17 Jahre alt, und hatte vor rund einem Monat eine beidseitige Lungenembolie. Deine Geschichte geht mir sehr nahe. Ich würde gerne mehr wissen. Wie es dir aktuell geht, zum Beispiel - und eventuell Erfahrungen austauschen.
Grüße!
Antworten
# RE: massive beidseitige Lungenembolie mit RechtsherzbelastungLena 17.05.2021 22:34
Hallo Jolina,
ich habe gerade deine Geschichte gelesen, und musste dabei so krass an mich selbst denken. Ich bin mittlerweile 39 Jahre alt und hatte meine erste Venenentzündung mit Anfang 20, dann eine unentdeckte Thrombose mit folgender Lungenembolie und Lungenentzündung vor 13 Jahren. Und gerade erhole ich mich von einer Mehretagenthrombose. Auch wieder nicht rechtzeitig entdeckt, obwohl ständig beim Arzt gewesen.
Nach der Lungenembolie ging es mir auch lange Zeit schlecht, und auch die Pille habe ich seitdem nie wieder genommen. Für mich war dieses Erlebnis der Anfang sowie auch der ausschlaggebende Punkt, um durch die Welt zu reisen und so viel wie möglich zu machen und zu sehen. Natürlich mit gewissen vorbeugenden Maßnahmen. Gerade fühle ich mich wieder in die Zeit zurückversetzt und hatte echt damit zu kämpfen, mit der Diagnose Thrombose erneut umgehen zu müssen. Ich erinnere mich nur zu gut an damals, und wie es mir erging. Ich glaube, ich hatte einige Angst- oder Panikattacken aus Angst zu sterben. Und ich weiß auch gar nicht, woher die jetzt auf einmal wieder herkam, denn ich bewege mich alleine schon arbeitsbedingt sehr viel. Ich werde den Dingen jetzt aber mal auf den Grund gehen.
Ich nehme nun auch wieder Eliquis (früher Marcumar, auf welches ich täglich eingestellt werden musste). Und natürlich ziehe ich die tollen Kompressionsstrümpfe an. Psychisch geht es mir manchmal wieder gut, manchmal schlecht. Meine Familie und Freunde sind ganz toll, tun mir oft aber auch leid, weil ich teilweise unerträglich bin aus Angst. Aber das darf es auch. Es ist ein traumatisches Erlebnis, welches nur derjenige richtig nachvollziehen kann, der es selber erlebt hat.
Ich möchte dir Mut machen. Es wird dir wieder besser gehen, und du wirst alles machen können, was du willst! Und das solltest du dann auch unbedingt tun! Es braucht aber tatsächlich etwas Zeit sowie vor allem auch Selbstpflege und -fürsorge. Pass gut auf dich auf, und lass dich nicht stressen! Mach alles wie du kannst und hör gut auf deinen Körper! Ich wünsche dir alles Gute und ganz viel Kraft, du wirst das schaffen!
Liebe Grüße! Lena
Antworten
# LungenembolieAndrea 08.11.2020 09:19
Hallo,
ich hatte letztes Jahr eine Lungenembolie, ausgelöst durch eine nicht erkannte Thrombose. Lag 3 Tage im Koma, hatte schweres Schädel-Hirn-Trauma. Hatte vorher schon Bluthochdruck und bin übergewichtig.
Mir wurde vier Tage nach der Embolie die Vene mit der Thrombose entfernt und es ging mir relativ schnell wieder gut. Im Februar diesen Jahres hatte ich noch eine Totaloperation im Unterleib. Seit der Embolie habe ich bei der kleinsten Anstrengung Probleme beim Ausatmen, ich bin kaum belastbar. Fühle mich einfach nur sch... und überflüssig, da ich kaum noch was machen kann. Vor 3 bis 4 Jahren war ich noch Trainerin im Fasching und jetzt geht nichts mehr, nicht mal die einfachsten Dinge.
Antworten
# LungenembolieGerry25 12.11.2020 13:51
Hallo Andrea,
Du hast bestimmt schon meine Geschichte gelesen. Meine schwere beidseitige Lungenembolie ist jetzt fast ein Jahr her. Bin seitdem nicht mehr der alte und glaube auch nicht mehr daran, dass es noch einmal so wird.
Ich habe gute und schlechte Tage. Bin wieder am arbeiten und schaue, dass ich klar komme. Bin immer sehr müde und leide an Schlafstörungen. Starke Belastung schlägt mir nach wie vor auf die Luft, und ich verspüre immer noch einen Druck auf der Brust dann. Ich meide solche stärkere Belastung so weit es geht. Mein Asthma ist leider nach der Embolie auch schlimmer geworden.
Ich drücke dir fest die Daumen, dass es besser wird bei dir.
Antworten
# Andreas 04.03.2020 07:53
Hallo Gerry,
ich hatte genau den gleichen Verlauf. Fulminant, beidseitig, mit Heparin auf der Intensivstation eingestellt und heute mit Eliquis eingestellt. Die ersten Wochen (ca. 5) immer noch schnell erschöpft und nicht belastbar. Ich bin täglich spazieren gegangen, langsam und kleine Entfernungen (startend bei 300m) und habe das langsam nach der jeweiligen Verfassung gesteigert. Nach ca. 5 Monaten habe ich wieder angefangen zu joggen und nach einem halben Jahr wieder Fußball zu spielen. Die Embolie hatte ich im Dezember 2016 mit 55 Jahren.
Aktuell gehe ich zweimal in der Woche joggen, spiele einmal Fußball (AH) und fahre im Sommer viel Fahrrad. Grundsätzlich bin ich wieder vollkommen hergestellt, gib Deinem Körper Zeit.
Zwei Einschränkungen sind allerdings noch immer vorhanden:
Ich schlafe sehr schlecht, sehr unruhig und sehr wenig und ab und an habe ich beim Sport leichte Probleme mit der benötigten Luft, aber nicht vergleichbar mit der Atemnot.
Anmerkung: Bei mir war der Auslöser der Lungenembolie ein Gendefekt.
Ich hoffe, ich konnte Dir helfen und auch etwas Mut machen.
Antworten
# Gerry25 27.02.2020 07:12
Es sind jetzt 2,5 Monate her seit der Lungenembolie.
War zwischendurch immer wieder beim Arzt wegen Schmerz in der Brust und hohem Puls bei kleinsten Anstrengungen. Manchmal geht es zwei...drei..Tage etwas besser, aber dann folgen auch wieder Tage, an denen es schlimmer ist. Eigentlich hatte ich an eine Wiedereingliederung im März gedacht, aber das kann ich so erst einmal vergessen.
Langsam zweifel ich daran, dass es überhaupt wieder besser wird.
Nach kurzer leichter Anstrengung geht der Puls auf 120 und braucht dann ewig lange, bis er wieder auf wenigstens 80 zurück geht. Und auch der Schmerz in der Brust ist dann wieder spürbar.
Da reicht es schon, wenn ich zweimal in den Keller gegangen bin. Das kann es doch nicht sein, oder?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Bin ich zu ungeduldig?
Antworten
# Marycu 13.03.2020 22:30
Da stimmt was nicht. Verlange ein Kontrollbild. Es kann ein Gerinnsel im Oberkörper unterwegs gewesen sein. Und wurde nun eingespült. Mit Xarelto und Eluiqis habe ich keine guten Erfahrungen. Die machen mehr kaputt und eine Embolie kannst Du trotzdem haben. Nur manche Kardiologen glauben nicht an Unverträglichkeiten, bis es ein Labor beweist.
Antworten
# Anonymous 10.01.2020 06:40
Hallo Gerry25,
Deine Geschichte hört sich fast so an wie meine eigene. Hatte das Gleiche schon am 4.11.19. War Wochen zuvor schon beim KVB und auch in der Notaufnahme. Wurde immer wieder mit Antibiotika und der Aussage, es handele sich halt um einen Infekt, zurückgeschickt. Aber ich spürte, es war anders, und setzte mich ins Wartezimmer eines Kardiologen. Der hat mich – Gott sei Dank – letztendlich sofort eingewiesen.
Bei mir hat es bis nach Weihnachten gedauert, dass ich sagen konnte, es ginge mir soweit wieder gut. Dennoch habe ich ständig Angst vor einer neuen Lungenembolie, die vielleicht nicht erkannt wird. Jetzt habe ich gerade wieder minimale Atemnot. Vielleicht eine klitzekleine Erkältung? Oder geht es wieder los? Ich rate Dir auf jeden Fall, lieber einmal öfter zum Arzt gehen. Ich war vorher nie beim Arzt. Mittlerweile lasse ich mich lieber alle 2 Wochen blicken. Alles Gute weiterhin!
Antworten
# Gerry25 01.02.2020 10:07
Hallo Anonymus,
Es ist ein Auf und Ab, immer wieder nach kurzer Belastung leichter Druckschmerz in der Brust und Kurzatmigkeit. An Arbeiten oder eine Wiedereingliederung ist noch nicht zu denken. Auf Anraten meiner Krankenkasse und des Lungenfacharzt ist jetzt doch noch ein Antrag auf eine Reha gestellt worden. Mir im übrigen unerklärlich, dass mich im Krankenhaus keiner wegen einer Reha angesprochen hat. Die Lungenfachärztin könnte das auch nicht verstehen. Hoffe jetzt, dass sich da schnell was tut.
Antworten
# Gerry25 08.01.2020 08:34
Am 11.12.19 bin ich ins Krankenhaus gegangen. Dort wurde eine fulminante beidseitige Lungenembolie festgestellt. Die Symptome zuvor waren: Kurzatmigkeit und schnelle Erschöpfung. Da ich an Bronchialasthma leide, habe ich es zuerst darauf geschoben und bin erst ins Krankenhaus gegangen, nachdem mein Hausarzt es mir dringend geraten hat. Der Auslöser der Embolie konnte nicht festgestellt werden. Habe dann erst auf der Intensivstation gelegen und Heparin-Spritzen bekommen. Danach wurde ich auf Eliquis-Tabletten zur Blutverdünnung umgestellt. Nach 9 Tagen wurde ich aus dem KH entlassen.
Seitdem ist es ein Auf und Ab. Bin noch nicht belastbar. Traue mich nicht weit aus dem Haus. Habe noch oft Schmerzen in der Brust. Werde nachts manchmal davon wach. Denke dann immer, es könnte das Herz sein. Aber der Blutdruck ist immer ok. Vielleicht sind es auch die Rippen? Es ist deprimierend. Man bekommt oft Angst. An Arbeit ist überhaupt noch nicht zu denken. Ich frage mich allerdings auch, warum mir keine Reha angeboten wurde? Wer hat ähnliche Beschwerden?
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Kommentare: Archiv

Lungenembolie
Mittwoch, den 10. Juli 2019 um 15:56 Uhr, Michael
Vor ca.4 Monaten bekam ich eine Lungenembolie. Seit dieser Zeit treten immer wieder Schmerzen auf. Atemnot, Brustschmerzen und Schmerzen im Schulterbereich. Nur nach längerer Zeit mit Ruhe, verbessert sich mein Zustand. Meine Frage ist, ob jemand die gleichen Symptome hat und wie er damit umgeht.
 
Lungenembolien beidseits, Lungeninfarkt, Thrombose, Lungenentzündung
Sonntag, den 03. März 2019 um 12:50 Uhr, Erika Beckmann
Anfang letzten Jahres wurde ich von der Notfallpraxis gegen meinen Willen ins Krankenhaus eingewiesen. Blutverdünnung, Antibiotikum, Sauerstoff. Habe zudem seit mehr als 20 Jahren COPD, die letztes Jahr auf 2 eingestuft wurde. Es geht mir immer schlechter, komme keine 50 Meter weit ohne nach Luft zu japsen und Schweißausbrüche zu bekommen. Habe seit Monaten das Gefühl, einen Ring um den Brustkorb zu fühlen. Bin der Meinung, dass Xarelto 20 für mich das falsche Medikament ist, was aber mein Arzt nicht ernst nimmt. Hatte 1996 schon einmal eine Thrombose (rechtes Bein, tiefe Beinvenenthrombose von oben bis unten). Das wurde mit Marcumar behandelt, woraufhin es mir deutlich besser ging. Fühle mich mit meinen 68 Jahren als absoluter Pflegefall. Ohne Auto komme ich weder zum Einkauf (wichtig für Katzenversorgung), noch käme ich zum Arzt, Tierarzt oder zur Sparkasse etc. Was mich am meisten frustriert, ist die zunehmende Inkontienz. Ich wünschte, man hätte mich sterben lassen. Das alles ist es nicht wert zu leben. Die Praxis war damals auch nicht willens, mein Handy aus meiner Wohnung zu holen - obwohl jemand nur 3 Etagen im gleichen Gebäude hätte zurücklegen müssen.
 
Schwere Lungenembolie nach ärztlicher Fehleinschätzung 2012
Freitag, den 12. Oktober 2018 um 08:31 Uhr, Lisa Hessinger
Ich war damals 20 Jahre alt und hatte bis dato keinerlei gesundheitliche Vorerkrankungen. Bis Anfang 2012 war ich mein Leben lang übergewichtig (BMI 26/ nicht adipös), was ich im November 2011 aber nicht mehr „ertragen“, sondern mit Sport und einer radikalen Ernährungsumstellung in Angriff genommen habe. Innerhalb von 7 Monaten verlor ich dadurch 20 kg, und war - laut meines Hausarztes - in sehr guter gesundheitlicher Verfassung. 
Im Juli 2012 hat sich mein damaliger Freund nach 3 Jahren Beziehung von mir getrennt, nachdem er jemand neuen kennen gelernt hatte. Für mich ist damals die Welt zusammengebrochen, und ich hatte große Probleme damit umzugehen. Ich habe zwei Wochen keine Nahrung zu mir nehmen können, und habe auch nicht auf meine Flüssigkeitszufuhr geachtet. Dadurch hatte ich verständlicherweise wenig Energie sowie mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Bis auf starken Schwindel beim Aufstehen hatte ich keine weiteren Beschwerden. 
Am Donnerstag, dem 09.08.12, hatte ich aber das Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist, da ich nach jeder kleinsten Strecke völlig außer Atem war, und mir das Atmen immer schwerer fiel. Bin daraufhin direkt zu meinem Hausarzt, habe ihm von meinen Beschwerden berichtet und auch die Trennung erwähnt. Daraufhin hat er die Basic-Untersuchungen durchgeführt, d.h.: Abtasten der Lymphknoten, Blick in den Rachen, Lungengeräusche mit dem Stethoskop abhören und mich husten lassen. Er konnte hören, dass meine Lunge nicht frei ist, und gab mir die Diagnose Erkältung. Mir war aber sofort klar, dass das nicht das Problem sein konnte, da ich keinerlei Erkältungssymptome hatte. Habe ihm das direkt gesagt. Auch, dass ich spüre, dass etwas überhaupt nicht in Ordnung ist. Das hat er lachend abgetan, mir einen dummen Spruch bezüglich Liebeskummer reingedeutet und mich mit einem Rezept für Antibiotika und Medizin heimgeschickt. Habe die Rezepte beim Verlassen der Praxis direkt in den Müll geworfen, da ich kein Fan von Antibiotika und Medikamenten im Allgemeinen bin. 
Ich hatte den Tag danach, Freitag, bei meiner Mutter übernachtet sowie auch das erste Mal nach 15 Tagen etwas Nahrung zu mir genommen. Samstag Morgen sollte meine Mutter mich eigentlich nach Hause fahren. Wir waren schon dabei ins Auto einzusteigen, als sie meinte, dass ihr Freund sie zugeparkt hat und ich grad zurück ins Haus laufen soll, um ihm Bescheid zu geben. Die Strecke beläuft sich vielleicht auf 50 m. Aber auf dem Weg zurück ans Auto habe ich bei der Hälfte stoppen müssen, weil mir plötzlich schwindelig wurde und ich kurz verschnaufen wollte. Alles was danach kommt war schwarz mit kurzen flackernden Momenten, die sich wie träumen angefühlt haben. Meine Mutter hat mich im Hof auf dem Boden gefunden und versucht mich wach zu machen, was aber nur für Sekunden ging, bevor ich wieder bewusstlos wurde. Als dann ihre Hündin samt der 4 Katzen auf oder neben mir Platz genommen hatten, wurde ein Krankenwagen gerufen. Da meine Mutter aber mitten im Wald wohnt, konnte der Notdienst die Adresse per Navi nicht finden. Meine Mutter hat sie ann wohl telefonisch lotsen müssen - was wohl fast eine Stunde gedauert hat. Ich kann mich etwas daran erinnern, dass die Sanitäter versucht haben mich anzusprechen, ich aber einfach nur noch schlafen wollte, weil ich so unbeschreiblich müde war. Da verlor ich dann wieder das Bewusstsein, bis man mir im Wagen eine Sauerstoffmaske aufgesetzt hat. Damit ging es nur minimal besser. Immerhin aber so viel, dass ich nicht mehr bewusstlos wurde. Einer der Sanitäter hatte zwei Wochen zuvor eine Lungenembolie bei einer alten Frau miterlebt, konnte daher meine Symptome zuordnen und wusste, dass ich schnellstmöglichst ins Krankenhaus muss. Aus dem Grund wurde dann ein Hubschrauber gerufen, der mich von Daxweiler im Hunsrück in die Uni-Klinik nach Mainz geflogen hat. Dort standen schon alle bereit mich direkt ins MRT zu bringen und mich - ohne Erklärung oder Vorwarnung - zu narkotisieren und notzuoperieren. Mein Brustkorb musste geöffnet werden, um die Lungenflügel per Hand „waschen“ und "freispülen" zu können. Beide Lungenflügel waren durch Blutgerinnsel bis oben hin verstopft. Manche 4-5cm groß und laut Untersuchung über 6 Monate alt. Bei der Operation wurde dann noch festgestellt, dass sich mein rechter Herzmuskel auf das 8-fache ausgedehnt hat, und ich ein Loch im Herzen hatte (wahrscheinlich bereits seit meiner Geburt vorhanden). Mein Kreislauf konnte anscheinend kaum noch stabilisiert werden, da mein Körper so stark dehydriert war und über 10 Liter Kochsalzlösung verwendet wurden. Als ich wieder zu Bewusstsein kam, lag ich in einem Zimmer voller Maschinen und 'zig Schläuchen in mir drin - und ich hatte keine Ahnung, was passiert war. 
Die nächsten Wochen und Monate im Krankenhaus sind nur noch vage Erinnerungen, die mein Verstand zum Schutz weit weggepackt hat, um mit alldem umgehen zu können. Bis heute konnten verschiedene Ärzte keine Erklärung finden, warum mir das passiert ist.
 
Beidseitige Lungenembolie mit Lungenentzündung und rechtsseitiger Herzschwäche
Freitag, den 28. September 2018 um 09:10 Uhr, Burcu
Hallo! 
Vorab: Ich bin aktuell 28 Jahre „jung“. 
Also, bei mir war es auch megaschlimm (20. Mai 2015). Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Ich hatte davor nie irgendwelche Beschwerden. Außer, dass ich mich oft müde und schwach gefühlt habe. Eines Nachts lag ich im Bett, und hatte nur ein leichtes Stechen im Brustkorbbereich, wobei ich mir allerdings nichts gedacht habe. Nochzumal ich schon seit über 15 Jahren rauche und mir dachte, dass ich an dem Tag evtl. zu viel hatte. Bin am nächsten Tag wie gewohnt zur Arbeit (21. Mai 2015), habe das Stechen aber ab und an gespürt. War aber nicht so schlimm. Zur Mittagspause hin wurde es deutlich schlechter. Ich wurde kurzatmiger, mein Herz hat gepocht und kalt geschwitzt habe ich auch noch dazu. In der Mittagspause habe ich dann tatsächlich noch eine Zigarette angezündet und meine Mutter angerufen, ob sie mich nach der Arbeit ins Krankenhaus fahren kann, weil es mir doch nicht so gut geht und das Stechen sich über meinen gesamten Brustkorb - bis hin zum Rücken - ausgebreitet hatte. Dazu muss ich auch sagen, dass ich absolut nicht der Typ dafür bin, der bei jeder Kleinigkeit zum Arzt oder ins Krankenhaus rennt. Ich meide das eher, weil ich denen heutzutage nicht so traue. Natürlich willigte meine Mutter ein. Also ging ich wieder an die Arbeit. Keine drei Minuten später habe ich kaum noch Luft bekommen. Hatte Atemnot, Herzrasen, Schweißausbruch und mega Todesangst. Woraufhin mein Kollege direkt beim Werksarzt angerufen hat, der auch wenige Augenblicke später da war - was mir aber wie eine halbe Ewigkeit vorkam. Nach allen Untersuchungen wussten sie auch nicht mehr weiter und beschlossen, mich direkt mit dem Krankenwagen in die Notaufnahme zu fahren. 
Ich wurde geröntgt, befragt und untersucht. Ganze 7,5 Stunden lag ich da auf dem Bett im Flur. Niemand wusste, was ich habe. Meine Mutter, die wenig später nach meinem Eintreffen ebenfalls kam, versuchte mich zu massieren und zu beruhigen. Ich hatte fürchterliche Panik, fühlte mich hilflos, allein gelassen und war echt schon am Beten, weil ich dachte, das war´s jetzt. 
Sie wollten mich nach Hause schicken! Es würde so aussehen, als hätte ich einen eingeklemmten Nerv! Meine Mutter wurde richtig wütend und hat dafür gesorgt, dass ein Kardiologe erscheint und mich richtig abcheckt. Ein paar Minuten später kam dieser und untersuchte mich noch einmal. Er checkte erneut meine Blutwerte und verständigte daraufhin den Chefarzt. Der stürmte in mein Zimmer und gab mir direkt eine Spritze. Ich müsse unverzüglich auf die Intensivstation. Ich war verwirrt und fragte, was los sei? Denn noch vor ein paar Minuten wollte man mich ja heim schicken. Zwar hätten sie es ursprünglich ausgeschlossen - weil ich noch so jung sei - aber nun bestehe der Verdacht auf eine Lungenembolie. Ja gut, das hat mir damals nichts gesagt. Nach einer schlaflosen und extrem schmerzhaften Nacht wurden sämtliche Untersuchungen und Tests durchgeführt. Der Chefarzt kam irgendwann ins Zimmer und meinte, ich hätte Schutzengel (in dem Fall auch meine Mutter) sowie megaviel Glück. Höchstwahrscheinlich hätte ich die Nacht nicht überlebt - was total beruhigend klingen sollte wenn man bedenkt, dass sie eine sehr ernst zunehmende Herz-Kreislauf-Erkrankung lediglich aufgrund meines jungen Alters ausschließen wollten und einen erneuten Check nur auf Betreiben meiner Mutter durchgeführt haben. Traurig, aber wahr! 
Danach war ich vier Monate krankgeschrieben und einen Monat in der Reha. Obwohl das nun über drei Jahre her ist, muss ich immer noch meine Blutverdünner (Xarelto 20mg; Anfangs zwei pro Tag) einnehmen. Es hat sich herausgestellt, dass ich einen Gen-Defekt habe (zu hohe Blutgerinnung). Vor einem Monat musste ich die Tabletten für zwei Tage absetzen um eine Gerinnungsanalyse machen zu lassen. Leider sind meine Blutwerte immer noch schlecht. Was bedeutet, dass ich sie evtl. mein Leben lang nehmen muss. Trotz allem bin ich dankbar, dass ich noch lebe. Es gibt viel Schlimmeres im Leben. Anfangs war ich extrem depressiv. Aber mittlerweile komme ich gut damit klar. Mit Hilfe meiner Familie und meines Partners. 
Sorry für´s Volltexten. Ich wünsche Euch allen weiterhin alles Gute. Seid froh, dass Ihr noch eine Chance bekommen habt - und genießt Euer Leben :$
 
Doppelseitige schwere Lungenembolie mit Lungenentzündung und rechtsseitiger Herzschwäche
Freitag, den 10. August 2018 um 18:41 Uhr, Petra Sude
Ich habe nach fast zwei Jahren immer noch erhebliche Beschwerden. Ist das normal?
 
Beidseitige PAE mit massiver Rechtsherzbelastung
Montag, den 04. Juni 2018 um 01:20 Uhr, Nina
Hatte vor drei Wochen eine extrem schlimme Lungenembolie aufgrund des Nuvaringes. Ich bin 29 Jahre alt und Nichtraucher. Ich habe schon ca. vier Wochen zuvor bemerkt, dass Treppensteigen extrem beschwerlich wurde und alles einfach wahnsinnig viel Energie kostete. Als es dann so schlimm wurde, dass ich keine zwei Meter mehr ohne Pause mit Hinsetzen aufgrund von Atemnot und Herzrasen mehr schaffte, quälte ich mich mit meinen letzten Kräften zum nächsten Arzt. Dieser schickte mich - ohne mich überhaupt anzuschauen - wieder weg. Beim Hinausgehen habe ich vor lauter Verzweiflung geheult. Ich habe es kaum in mein Auto geschafft. 
Stunden später, als ich das Gefühl hatte im Liegen nicht mehr Atmen zu können, ließ ich mich in die Notaufnahme bringen. 
Dort ging alles sehr schnell (Sauerstoff, CT, Defi wurde bereitgestellt) - bis mir der Arzt erklärte, dass ich diese schwere Lungenembolie nicht überleben werde. 
Ich hatte richtiges Glück, dass sofort Gerinnungshemmer gegeben wurden und ich gut darauf ansprach. Ich durfte mich einige Tage nicht bewegen, das heißt: still - und gefühlt an hundert Geräten - im Bett der Intensivstation liegen. Ich wurde komplett durchgecheckt, aber nichts wurde gefunden. Weder Thrombosen noch irgendein anderer Hinweis. Ich bin den Ärzten extrem dankbar und heilfroh, dass das nochmal gut gegangen ist. Vorbei ist das ganze allerdings noch nicht. Nach zwei Wochen wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen, und kann die weiteren Untersuchungen ambulant in Angriff nehmen. Weiterhin nehme ich Gerinnungshemmer. Vorläufig für ein halbes Jahr. 
Mein Herz rechtsseitig ist leider in Mitleidenschaft gezogen worden und hat sich durch den kompletten Pulmonalarterienverschluss (beidseitig) auf besorgniserregendes Maß vergrößert. Ich bin nicht mehr belastbar. Falls man keine Ursache für diese heftige Embolie entdeckt, werden mich die Gerinnungshemmer vermutlich mein ganzes Leben begleiten. Das bedeutet: Keine Schwangerschaft, keinen Tropfen Alkohol und bei jeder kleinsten Verletzung ab ins Spital. 
Ich bin guter Dinge und gehe nur positiv an das Ganze heran. Ich bin froh zu leben und hoffe, der weitere Verlauf lässt mich nach diesem halben Jahr wieder ein normales Leben führen. Nina
 
Fulminante Lungenembolie
Montag, den 28. Mai 2018 um 07:34 Uhr, TABE
Hallo ihr Lieben, 
Ich bin Tabe, 29 Jahre alt und hatte vor knapp 4 Jahren eine fulminante Lungenembolie. 
Das Ganze fing bei mir ein paar Monate vorher an. Mit dem Kennenlernen meines Partners (der jetzt mein Ehemann ist) und mit der Pille im Juli 2014. 
Nach zwei Monaten merkte ich, dass ich körperlich total kaputt war. Das Rausgehen mit meinem Hund wurde immer anstrengender. Auch das Hinauflaufen der Treppen in den zweiten Stock. Ich merkte dann immer einen Schmerz. Ein brennendes Gefühl in der Lunge, und mein Herz schlug so schnell, als wäre ich Marathon gelaufen. 
Ich bin dann damit zu meinem Hausarzt gegangen nach dem es einfach nicht weg gehen wollte. Ich berichtete ihm, dass ich bei Bewegung Schmerzen habe und mein Herz rast. Daraufhin machte er ein EKG im Liegen, also im Ruhezustand. Was sah er? Klar, nix! Ich sagte ja auch: bei Bewegung! 
Seine Diagnose war, ich solle abnehmen, viel Sport machen und Äpfel essen. Denn das täte er auch - Kiloweise! Ich musste so weinen, wusste überhaupt nicht was ich sagen soll und fühlte mich so allein gelassen. 
Mein Partner war so wütend, dass er sagte, wir fahren zu seinem Hausarzt. Der nahm das dann doch alles etwas ernster. Dieser Arzt, der bis heute mein Hausarzt ist, fand zwar nicht heraus was ich hatte, aber er hat mich ernst genommen. Er hat eine andere Diagnose gestellt, mir dann ein Medikament zum Einatmen verschrieben, da auch die Symptome dazu gepasst hätten (eine Asthmaübertragung von einer Neurodermitis). 
Eine Woche lang ging es mir irgendwie schon etwas besser. Ich fühlte mich ab und zu fitter. Aber dann ... 
Mein Partner und ich fuhren zu einem Termin, wo ich morgens schon merkte: Ach Kacke, was geht es mir schlecht! 
Mein Körper wollte weder aufstehen noch laufen. Alle zwei Meter musste ich Pause machen, weil mir so schwindelig wurde. Als wir bei dem Termin ankamen, musste ich vor der Tür wieder eine Pause machen so rapide schlecht ging es mir. Als wir dann rein gingen und uns hinsetzten hat es nicht lange gedauert da sagte ich zu meinem Partner, dass irgendetwas nicht stimmt - und wurde ohnmächtig. Zwei, drei Minuten später, als ich zu mir kam, hörte ich, wie unser Termin mit dem Rettungsdienst telefonierte und Anweisungen gab, wie ich hinzulegen sei. Was für mich echt "beschissen" war, denn meine Blase lief einfach aus, ohne dass ich was machen konnte. Was habe ich mich dafür geschämt. 
Als dann der Krankenwagen kam, ging es auch relativ flott und wir fuhren ins Krankenhaus. Dort angekommen, kam die erste Frage: Haben Sie heute schon was gegessen? Immer das Gleiche, dachte ich. Der Chefarzt der Kardiologie kam, machte einen Ultraschall von meinem Herzen und sah, wie schlimm bzw wie groß es schon war. Er sagte zu meinem Partner, es sähe schlimm aus. Rufen Sie ruhig ihre Eltern an. Der Arzt klärte noch was ab und dann kam ich in eine Röhre, wo sie das tatsächliche Ausmaß meiner Erkrankung sahen. Ich kam auf die Intensivstation. Als meine Mama kam fingen sie an, mir megahohen Blutverdünner in zwei Abständen zu spritzen, damit sich das alles löst. Alles ging gut weg. Eine Woche lang lag ich da, durfte nicht alleine aufstehen, musste Sauerstoff bekommen und war einfach so froh, dass ich das überlebt hatte. Jedesmal wenn ein neuer Arzt kam sagte er: "Mann Sie müssen ja 125 Schutzengel gehabt haben! Wären Sie nur ein paar Jahre älter, wären Sie jetzt tot. 
Ich habe seitdem zwei Jahre lang erst Xarelto und danach Eliquis genommen, danach nix mehr. Bin aber einmal im Jahr in einer Gerinnungsambulanz und sobald ich schwanger werde, muss ich dann klar Heparin spritzen. Zum Glück habe ich keine Schäden oder Symptome behalten. Alles ist wieder normal. Das einzige: Ich habe einen Verdacht auf einen Willen von Brandt und neige zu dickem Blut. Ich denke einfach, jeder, der schon mal so krank war ist doch froh, wenn er nur so etwas übrig hat - aber leben darf ...
 
Doppelseitige schwere Lungenembolie mit Lungenentzündung und rechtsseitiger Herzschwäche
Sonntag, den 22. April 2018 um 20:00 Uhr, Petra
Sorry für die Fehler! Aber ich kenne mich noch nicht so gut mit dem Schreiben im Internet aus. 
Ich kann natürlich auf der linken Seite nicht liegen, schlafe also immer auf der rechten Seite. 
Ich hoffe, ihr könnt mir meinen Fehler verzeihen. Ich lerne jetzt jeden Tag mehr, mit dem Internet umzugehen. Das hat sonst immer mein Mann gemacht, aber der ist vor einem Jahr ganz plötzlich verstorben. Von einer auf die andere Minute, worunter ich seither sehr leide und oft auch jammere. Vielleicht haben meine Beschwerden auch ein kleines bisschen damit zu tun. 
Nochmals sorry für die Rechtschreibfehler. Aber ich verspreche, mein nächster Kommentar wird besser. Ich danke für Euer Verständnis und hoffe, irgendjemand kann mir antworten und mir seine Erfahrungen mitteilen.
 
Doppelseitige schwere Lungenembolie mit Lungenentzündung und rechtsseitiger Herzschwäche
Sonntag, den 22. April 2018 um 19:33 Uhr, Petra
Ich habe Ende September 2016 die o.gen. Diagnose bekommen und habe heute noch Probleme. Ich habe ein tragbares Sauerstoffgerät, das ich bei Belastung immer benutze, und nehme seitdem Eliquis und Targin. 
Nachts, wenn ich schlafen will, kann ich nicht auf dem Rücken liegen. Auf der rechten Seite schon gar nicht, weil ich dann Schmerzen habe. Das habe ich, wie gesagt, nur abends. Hinzu kommt manchmal so ein Kribbeln im rechten Arm. Aber auch nur dann, wenn ich auf der rechten Seite gelegen habe. Dann setze ich mich hin und es dauert eine Weile, dann ist das Kribbeln weg. Tagsüber habe ich das nicht. Dafür aber so einen wüsten Druck auf der Lunge, wenn ich mich aufrege oder Stress habe. 
Ist das normal nach so einer schweren Lungenembolie? Und wenn ja, was kann ich dagegen tun?
 
Lungenembolie mit Rechtsherzbelastung
Freitag, den 09. März 2018 um 12:33 Uhr, Greta
 Nach Thrombose und Lungenembolie im Frühjahr 2017, habe ich monatelang Heparin gespritzt. Wegen Magengeschwüren ging nichts anderes. Ich erholte mich gut, war wieder einigermaßen belastbar und konnte - im Rahmen der Reha - 3 Monate später alle Sporteinheiten gut absolvieren. Ich dachte, es geht aufwärts. 
Nach der Umstellung auf Marcumar ging nichts mehr: Ständig Migräne! Also Umstellung auf Xarelto. 
Seitdem verschlechtert sich mein Gesamtzustand zusehends. Während der Periode große Blutverluste, immer müde und schlapp. Rückenschmerzen, Beinschmerzen und die Kurzatmigkeit sind zurück. Auch, wenn ich täglich laufe, habe ich überhaupt keinen Trainingseffekt mehr. Fühle mich jetzt, fast ein Jahr nach der Embolie, schlimmer als unmittelbar im Anschluss an die Akut-Phase. 
Vielen Xarelto-Patienten geht es ähnlich. Aber alle Ärzte sagen, das kann nicht sein. 
Der lange kalte Winter hat mir gut getan. Jetzt habe ich echt Panik vor dem wärmeren Frühling, da ich - immer in dieser Zeit - bereits 3 Thrombosen hatte. Bin frustriert und hoffe, dass es endlich aufwärts geht.
 
Thrombose linkes Bein und Lungenembolie beidseitig
Mittwoch, den 31. Januar 2018 um 17:16 Uhr, h.Falten
 Ich habe nach o.g. Erkrankung starke Schmerzen in beiden Armen und Schultern. Kann ein Zusammenhang bestehen?
 
Kurzatmigkeit-Herzbeklemmungen nach doppelseitiger Lungenembolie mit einhehrgehender Lungenentzündung
Sonntag, den 27. August 2017 um 14:59 Uhr, Beate Steiner
Am 13.7.2017 wurde ich mit der Diagnose doppelter Lungenembolie ins Krankenhaus eingewiesen. Einhergehend mit einer Lungenentzündung. Ich habe einen Tag vorher plötzlich Luftnot, Schwindel bekommen. Kam kaum die Treppe rauf. Dachte es ging vorbei und legte mich ins Bett. Am anderen Tag fühlte ich mich schwach und ging zum Arzt. Dort wurden entsprechende Blutuntersuchungen gemacht. Ergebnis Lungenembolie und sofort mit Rettungswagen ins Krankenhaus. 
Ich bekam Blutverdünner, Antibiotika gegen die Lungenentzündung. Ich hatte keine Schmerzen und fühlte mich recht gut. Ich hatte keinen langen Flug, keine OP, keine Gerinnungsstörungen - ohne erkennbare Genese -. Die rechte Herzseite ist angegriffen. Ein Thrombus war 1 cm groß und mehrere kleine. Nun nach Wochen fühle ich mich sehr schlapp, müde, keinerlei Anstrengung und sofort Herzbeklemmungen. Letzte Woche noch einmal EKG; wie bei der Entlassung im Krankenhaus. 
Frage: " Unmittelbar nach der Embolie und auch 1-2 Wochen später so gut wie keine Beschwerden. Und jetzt nach Wochen fast täglich schlechter. Ich habe großen Kontrolltermin in der Pneumologie. Aber bis dahin? Warten? Wer hat ähnliche Erfahrungen - Beschwerden? 
Danke Beate
 
Erkennen einer Lungenembolie
Montag, den 29. Mai 2017 um 10:47 Uhr, Hilgers
 Ich war ein bischen trachycard, sonst nichts. EKG sonst o.k. Im Ct doppelte schwere Lungenembolie zu erkennen, wäre fast gestorben.
 
LE
Sonntag, den 29. Januar 2017 um 16:07 Uhr, Christine Strohmeier
Ich hatte im September 2014 eine schwere Lungenembolie mit Nierenversagen. Ich nehme seither Marcumar und habe sehr lange gebraucht, bis ich wieder einigermaßen belastbar war. Heute, nach gut 2 Jahren, geht's mir gut - allerdings: ich habe unter Belastung Atemnot. Meine Waldspaziergänge aufwärts gehen nicht mehr ohne Unterbrechungen zum "Verschnaufen". 
Also muss ich das wohl so hinnehmen. 
Ich würde allerdings gerne mal eine Kur machen speziell für "Lungenangeschlagene" - darauf müsste ich wohl mal meine Hausärztin ansprechen, die weiß ja bestimmt, wie und wo man das machen kann.
 
Lungenembolie mit Rechtsherzbelastung
Freitag, den 16. Dezember 2016 um 22:09 Uhr, Andrea K. 34 Jahre alt
 Ich habe im Oktober 2016 eine beidseitige Lungenembolie mit Rechtherzbelastung gehabt. 6 Wochen nach einer Venen-OP habe ich eine Muskelvenenthrombose bekommen. Ich war 10 Tage im Krankenhaus, musste täglich Heparin spritzen, 3 mal täglich habe ich Infusionen und Antibiotikum bekommen. Nach dem Aufenthalt im Krankenhaus war ich 5 Wochen auf Reha..... 
Für mich waren die ersten 4 Wochen furchtbar, ich konnte nicht Treppen steigen, war bei kleinsten Belastungen außer Atem und musste Xeralto (Blutverdünner) und weiterhin Antibiotikum und Schmerzmittel nehmen. Bei der Reha gab es eine Treppe mit 96 Stufen, und das war mein Ziel, Ende der Reha diese Treppen wieder zügig hochzugehen. 
Jetzt 1 Jahr nach der Embolie hat sich die Lunge und das Herz wieder stabilisiert, alles ist wieder ok, Gott sei Dank, aber wenn das Wetter nasskalt oder nur kalt ist, fühle ich mich nicht wohl. Die Lunge "rebelliert" gegen diese Kälte, ich kann morgens keine Treppen steigen ohne Atemnot und dieses komische Gefühl.... Ich habe das Problem bei meiner Lungenärztin angesprochen und habe ein Spray bekommen. Seitdem ist es angenehmer für mich, mich morgens draußen einwandfrei zu bewegen. Ich kann nur Mut machen, man muss etwas Geduld haben und auf den Körper hören.....
 
Lungenembolie
Montag, den 10. Oktober 2016 um 08:13 Uhr, Lupp
Bei mir ist die beidseitige arterielle Lungenembolie nun schon seit 1 1/2 Jahre vorbei, aber ich habe auch heute noch mit Luftnot, besonders bei Belastung, und mit Schwäche zu kämpfen. An guten Tagen kann ich bis zu 6 Stunden leichte Tätigkeiten ausüben, aber oft eher nur 3 bis 4 Stunden. Dann bin ich müde, auch geistig abgespannt und psychisch nicht mehr so belastbar. Mein Alltag leidet darunter. Ich bin selbstständig, kann mir meine Zeit zwar einteilen, aber auch nur noch ein Drittel der Aufträge annehmen, da ich auf mich mehr achten muss. Leider sieht der Staat für solche Fälle nicht wirkliche Hilfe vor. Ich habe versucht meinen Behinderungsgrad hoch setzen zu lassen, bisher vergeblich.
 
Beschwerden nach Lungenembolie vor 6 Monaten
Freitag, den 08. April 2016 um 16:12 Uhr, Maria Madleen
Nach einer beidseitigen akuten Lungenarterienembolie, die ich glücklicherweise nach einigen Wochen halbwegs überstanden hatte, trug die anschließende Reha zur weiteren Genesung bei. 
Jetzt, nach weiteren drei Monaten, habe ich akute Atemnot, wie kurz vor der Embolie. Ich bin weder in der Lage 6 Stufen hintereinander zu steigen, noch habe ich Kraft 50 m langsam zu laufen. Vor 3 Monaten bin ich 400 m langsam gelaufen und habe manchmal 32 Stufen überwunden. Meine Kondition hat sich nach und nach verschlechtert. Ich habe Angst vor einer erneuten Lungenembolie. Ich nehme seit einem halben Jahr Blutverdünner und mir wurde nun ärztlicherseits gesagt, dass ich dadurch definitiv vor einer weiteren Embolie geschützt sei. Stimmt das wirklich? 
Haben Sie auch ähnliche Situationen erlebt, dann schreiben Sie bitte ein paar Worte für mich. Danke!
 
TBVT + LE
Donnerstag, den 04. Juni 2015 um 19:05 Uhr,Beate
Habe vor 4 Wochen eine TBVT bds. und eine ausgedehnte LE bds. erlitten. Seither habe ich HRST, Hypotonie und eine Rechtsherzinsuff. 
Das heißt: ich bin extrem kurzatmig, erschöpft, ständig müde und antriebsarm. 
Als neue Medikamente erhielt ich einen Betablocker, ACE Hemmer und Xarelto. 
Wie lange wird es dauern, bis ich wieder die "Alte" bin...

 

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