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Kryptosporidiose: Ursachen, Symptome, Behandlung

Was ist eine Kryposporidiose? Was sind die Symptome? Wie wird die Infektionserkrankung behandelt? Im folgenden Beitrag finden Sie Antworten auf diese Fragen.

Was für eine Erkrankung ist die Kryptosporidiose?

Die Kryptosporidiose ist eine Infektion mit Parasiten. Die zu den Sporentierchen gehörenden Kryptosporidien leben normalerweise im Darm von Tieren.

Bei geschwächter Abwehr und bei Kontakt mit verunreinigtem Wasser oder infizierten Lebensmitteln kann es aber auch beim Menschen zu einer Kryptosporidiose kommen. Auch hier siedeln sich die Kryptosporidien im Darm und in den Gallenwegen an.

Bei Aids und anderen Erkrankungen, bei denen das Immunsystem geschwächt ist, kommt die Infektion relativ häufig vor. Auch Säuglinge und Kleinkinder sind anfällig für die Erkrankung.

Welche Beschwerden verursacht die Kryptosporidiose?

Typisches Symptom ist schwerer Durchfall. Betroffene können dadurch erhebliche Mengen an Flüssigkeit und Gewicht verlieren. Vor allem bei kleinen Kindern ist das nicht ungefährlich. Außerdem können Bauchschmerzen, Übelkeit und Fieber auftreten.

Bei Menschen mit intakter Immunabwehr verschwinden die Beschwerden in der Regel nach 1-2 Wochen wieder. Bei Immungeschwächten und Kindern hält der Durchfall dagegen oft länger an. Bei Menschen mit Aids können außerdem auch die Gallenwege betroffen und entzündet sein.

Wie wird eine Kryptosporidiose behandelt?

Es gibt keine Behandlung, mit der sich die Erreger wirksam bekämpfen lassen. Daher besteht die Therapie im Wesentlichen darin, die Flüssigkeitsverluste auszugleichen.

Wichtig sind außerdem ggf. vorbeugende Maßnahmen wie z.B. eine gute Händehygiene und das Abkochen von Trinkwasser, das die Erreger enthalten könnte.

Quellen:

  • Robert-Koch-Institut, RKI-Ratgeber: Kryptosporidiose. Online unter www.rki.de (zuletzt aufgerufen am 20. Dezember 2019).

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