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Frontotemporale Demenz

Die frontotemporale Demenz ist eine Spezialform der Demenz. Sie hat nichts mit Alzheimer zu tun. Sie trägt ihren Namen, weil hier vor allem Nervenzellen in den Gehirnarealen der Stirn (medizinisch: frontal) und der Schläfen (temporal) zugrunde gehen. Die Symptome sind letztlich aber so ähnlich wie bei anderen Demenz-Formen.

Zahlreiche altbekannte Medikamente getestet

Was man schon seit einiger Zeit weiß: Bei der frontotemporalen Demenz fehlt es an einem bestimmten Stoff, der die Nervenzellen vor Schäden schützt: Progranulin. Vor diesem Hintergrund wurden von einem Wissenschaftler-Team der Ludwig-Maximilians-Universität München zahlreiche bekannte Arzneistoffe darauf geprüft, ob sie Progranulin vielleicht wieder auf Trab bringen.

Und tatsächlich hat man drei solcher Wirkstoffe gefunden: Bepridil (eigentlich gegen Angina pectoris), Amiodaron gegen Herzrhythmusstörungen und das Malariamittel Chloroquin. Letzteres erwies sich in den Laborversuchen als am aussichtsreichsten. Nun soll Chloroquin in weiteren Tests intensiver erprobt werden.

Quellen:

  • Journal of Neuroscience, DOI:10.1523/JNEUROSCI.5757-10.2011

Kommentare: Archiv

Ftd Hydrocephalus
Montag, den 23. November 2015 um 14:03 Uhr, Gisela krall
Es kam alles schleichend. Stürze, schlechter langsamer Gang, bösartige Bemerkungen, Gespräche. Mein Mann ist 65. Hatte vor einem Jahr eine Shunt-OP. Und im Dezember 14 eine Prostata-OP. Zur Zeit zu 50 % inkontinent. Bekommt Exelon 13,3 mg 24-Stundenpflaster. Hat je ein Hämatom an der linken und rechten Gehirnseite und Shunt ist auf 2.0 eingestellt. Und zu viel Gehirnflüssigkeit. Der Druck ist zu hoch. Frage. Hilft Malariamedikament dagegen bzw. als Hilfestellung?
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Pflanzliche Wirkstoffe haben eine schützende und stärkende Wirkung auf die Leistungsfähigkeit der Nervenzellen und beeinflussen die Entwicklung von Demenz. Durch diese kleinen Helfer wird die Lebensqualität verbessert, indem die Konzentrationsfähigkeit und der Energiehaushalt gestärkt werden.

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