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Corona-Virus-Infektion: Symptome, Test, Tipps

Husten, Schnupfen, Fieber: Habe ich mich womöglich mit dem Corona-Virus angesteckt? Was soll ich jetzt tun? An wen kann ich mich wenden? Mehr dazu im folgenden Beitrag.

SARS-CoV-2 – Wohl kaum ein Erreger hat es innerhalb kurzer Zeit weltweit zu einem medialen, politischen und gesamtgesellschaftlichen Dauerthema gebracht wie das neuartige Coronavirus. Es verändert unseren Alltag und das Miteinander grundlegend, und das auf unabsehbare Zeit. In dieser Situation, die für uns alle neu ist und vielen Menschen Angst macht, schwelt die ständige Befürchtung: Bin auch ich betroffen? Habe ich mich angesteckt? Oder ist es nur eine einfache Erkältung?

Symptome

Wir sind aus der Ferne weder fähig noch befugt, diese Frage zu beantworten. Wir möchten Ihnen jedoch zumindest typische Symptome der neuen Erkrankung vorstellen und erläutern, wie Sie sich im Zweifelsfall verhalten sollen.

Häufig, aber kein Beweis: Husten und Fieber

Insgesamt kann sich das neue Virus auf sehr vielfältige Weise bemerkbar machen. Den „typischen“ Krankheitsfall gibt es also nicht. Von völlig unbemerkten Infektionen bis hin zu einer schweren Lungenentzündung ist alles möglich.

Dennoch gibt es inzwischen Daten zu häufigeren und selteneren Symptomen, wobei die Angaben in den einzelnen Ländern wiederum variieren. Während in China Fieber als häufigstes Symptom beschrieben wurde, führt hierzulande Husten die Liste an, gefolgt von Fieber, Schnupfen und Halsschmerzen. Andere Beschwerden wie Atemnot, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sind dagegen weitaus seltener, können aber ebenso auftreten.

Corona-Test

Wer sich testen lassen sollte

Was also ist zu tun, wenn jemand z.B. hustet und/oder Fieber hat? Entscheidend ist dabei folgendes:

  • Hatten Sie in den letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten, bei dem COVID-19 zweifelsfrei nachgewiesen wurde?
  • Haben Sie berufsbedingt viel Kontakt mit besonders gefährdeten Personen (kranke oder alte Menschen)?
  • Haben Sie selbst Vorerkrankungen?
  • Werden Ihre Beschwerden schlimmer (z.B. ansteigendes Fieber, Atemnot)?

Trifft eine dieser Aussagen auf Sie zu, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt auf oder kontaktieren Sie Ihren Arzt. Bis auf weiteres halten Sie sich möglichst nur noch in Ihrer Wohnung auf. Wenn Sie dringend raus müssen, halten Sie die nötigen Abstands- und Hygieneregeln ein.

Kontaktadressen

Wichtige Telefonnummern

Sollten Sie niemanden erreichen (was derzeit gut möglich sein kann) und nur leichte Beschwerden haben, bleiben Sie wie beschrieben zu Hause, meiden Sie Kontakte und beobachten Sie, wie sich die Symptome entwickeln. Wenn sie zunehmen, versuchen Sie es erneut bei den Behörden oder dem Arzt. Sie können auch die bundesweite Rufnummer der Kassenärztlichen Vereinigung nutzen: 116117. Oder im Notfall (und wirklich nur dann) die 112.

Treffen diese vier Kriterien bei Ihnen allesamt nicht zu, kurieren Sie sich daheim aus. Eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ist dann sehr unwahrscheinlich.

Zeit für Solidarität, nicht für Panikmache

Wichtig für Sie zu wissen: In den allermeisten Fällen verläuft die Infektion mild oder sogar unbemerkt. Und: Nicht jeder mit einer triefenden Nase gilt gleich als Corona-verdächtig. Bei aller verständlichen Sorge sollten wir weiterhin vernünftig und vor allem umsichtig miteinander umgehen. Dazu gehört fernab jeglicher Panik und möglicher Stigmatisierung das Einhalten der verhängten Regeln, durch die die Ausbreitung des neuen Virus eingedämmt werden soll. Der Erreger ist eine globale Herausforderung, die zugleich jeden Einzelnen angeht und in die Verantwortung ruft.

Zum Schluss noch ein Hinweis für alle, die sich genauer informieren möchten. Nutzen Sie die Seiten des Robert-Koch-Instituts sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sie sind sehr gut aufbereitet und werden laufend aktualisiert. Hier finden Sie u.a. folgende Informationen:

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