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COPD: Der ganze Körper leidet

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD ist eine der häufigsten Erkrankungen der Lungen und Bronchien. Doch eine COPD führt nicht nur zu Luftnot und Husten. Häufig greift sie den gesamten Körper an und führt zu schwerwiegenden  Begleiterkrankungen.

COPD kommt selten allein

COPD schädigt die Atemwege. Ihr Kennzeichen sind morgendlicher Husten, Auswurf und Atemnot schon bei kleinen Anstrengungen. Experten schätzen, dass 7% aller über 40-jährigen unter COPD leiden. Doch das ist es nicht allein. COPD kommt meist in Begleitung anderer Erkrankungen daher. Studien haben ergeben, dass 55% aller älteren Patienten mit COPD mindestens drei weitere Erkrankungen haben, die behandelt werden müssen. So ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Menschen mit COPD um das Fünffache und das für einen Schlaganfall um das Dreifache erhöht. Und Herzinfarktpatienten leiden zu 19% auch an COPD.

Auch Diabetes und Depressionen häufige Begleiter

COPD-Patienten bekommen auch 1,8 mal häufiger Diabetes als gesunde Menschen. Das liegt zum einen am Rauchen, das sowohl die Entstehung von Atemwegserkrankungen als auch von Diabetes fördert. Darüber hinaus können die Medikamente gegen COPD eine Zuckerkrankheit begünstigen.

Warum sich zu einer COPD oft eine Osteoporose gesellt, liegt vor allem daran, dass die Entzündung der Atemwege gleichermaßen den Knochenstoffwechsel negativ beeinflusst. Und das führt zu einem Abbau der Knochenmasse.

Hand in Hand gehen häufig auch COPD und Depressionen. Bis zu 80% der Lungenkranken leiden zusätzlich an psychischen Störungen. Betroffen sind nach Erfahrungen von Ärzten vornehmlich Frauen. Die Depression wirkt sich aber auch negativ auf den Krankheitsverlauf der COPD aus, weil sie zu längeren Krankheitsaufenthalten und höherer Sterblichkeit führt.

Quellen:

  • dgk, Patientenliga Atemwegserkrankungen, leichter atmen.de, Netzwerk Lunge

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