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Moclobemid (Aurorix): Wirkung und Nebenwirkungen

Was für ein Medikament ist Moclobemid? Wann wird es eingesetzt, welche Nebenwirkungen können auftreten? Diese Fragen beantworten wir im folgenden Beitrag.

Wirkung

Wie wirkt Moclobemid?

Erst der Antrieb, dann die Stimmung

Moclobemid wirkt antriebsteigernd und stimmungsaufhellend. Es wird mit Erfolg bei ausgeprägter Unsicherheit im Umgang mit Menschen (soziale Phobie) und bei schweren Depressionen eingesetzt, auch wenn andere Medikamente keine Besserung gebracht haben.

Der antriebsteigernde Effekt tritt in der Regel sehr schnell ein, während die ausgleichende Wirkung erst nach etwa zwei Wochen beginnt.

Moclobemid gehört zu den sogenannten MAO-Hemmern. Denn es entfaltet seine Wirkung über die Hemmung des Enzyms Monoaminoxidase A (MAO). Diese Hemmung ist reversibel, besteht also nur für kurze Zeit.

Präparate mit Moclobemid sind:

  • Amira®
  • Aurorix®
  • Clobemix®
  • Depnil®
  • Manerix®
  • Moclobemid unter seinem Eigennamen

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können unter Moclobemid auftreten?

Am häufigsten Kopfschmerzen, Unruhe und Schwindel

Mögliche Nebenwirkungen unter dem Antidepressivum Moclobemid sind Kopfschmerzen, Unruhezustände mit Schlafstörungen, Mundtrockenheit, Übelkeit und Schwindelgefühle. Sie treten bei mindestens 1 von 10 Betroffenen auf.

Häufig (1-10%) kommt es außerdem zu Missempfindungen, Durchfall oder Verstopfung und Hautausschlag. Auch der Blutdruck kann abfallen.

Auf dem Beipackzettel stehen wie bei anderen Antidepressiva auch noch wesentlich mehr mögliche Nebenwirkungen, die selten bis extrem selten auftreten. Wir haben uns hier auf die wichtigsten beschränkt.

Besser verträglich als andere MAO-Hemmer

Im Gegensatz zu Jatrosom® (Wirkstoff: Tranylcypromin) hemmt Moclobemid die Monoaminooxidase (MAO) nicht dauerhaft, deshalb ist es etwas besser verträglich.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

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