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DNCG (Cromoglicinsäure): Wirkung und Nebenwirkungen

Was ist Cromoglicinsäure (DNCG)? Wie wirkt es bei Heuschnupfen? Können Nebenwirkungen auftreten? Mehr dazu im folgenden Beitrag.

Wie wirken Nasensprays mit Cromoglicinsäure (DNCG)?

DNCG steht für Dinatrium chromoglicicum. Da sich das kein Mensch merken kann, wird der Wirkstoff meist DNCG oder Cromoglycinsäure genannt. DNCG verhindert, dass der Botenstoff Histamin aus den Mastzellen ausgeschüttet wird und unterdrückt so die allergische Reaktion. Histamin wiederum ist nämlich genau der körpereigene Botenstoff, der bei einer allergischen Reaktion aus den sogenannten Mastzellen freigesetzt wird.

Wirkung nicht sofort

Zu den sogenannten Antihistaminika gehört DNCG bzw. Cromoglycinsäure aber nicht. Während die Antihistaminika die Rezeptoren blockieren, über die Histamin seine allergische Wirkung entfaltet, ist DNCG wie oben angedeutet so etwas wie ein Mastzellstabilisator: Das Histamin kommt gar nicht erst aus der Zelle.

Dieser Wirkmechanismus hat zur Folge, dass es etwas länger dauert, bis die Beschwerden gelindert werden. Mit einer Wartezeit von zwei bis vier Wochen muss man rechnen. Das heißt, bei bekannter Pollenallergie ist es zum Beispiel sinnvoll, schon etwa einen Monat vor Beginn der Pollensaison mit der Anwendung des CromoIglicinsäure-Nasensprays zu beginnen.

Welche Nebenwirkungen kann Cromoglicinsäure haben?

In der Regel sind Nasensprays mit DNCG gut verträglich. Manchmal kommt es zu leichten Reizungen oder Schwellungen der Schleimhaut, Nasenbluten, Husten und Heiserkeit. Selten können auch sogenannte generalisierte Nebenwirkungen auftreten, die also über den Bereich der Nase hinausgehen und den ganzen Körper betreffen. Das kann sich z.B. in Kopfschmerzen oder Geschmacksstörungen äußern. Auch Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz und Atemnot sind grundsätzlich möglich.

Wenn Sie solche Symptome bei sich bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

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