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Lamotrigin: Wirkung und Nebenwirkungen

Warum verursacht Lamotrigin häufiger Schlafstörungen?

Das Epilepsie-Mittel Lamotrigin (Elmendos®, Lamictal®) führt häufiger zu Schlafstörungen als andere Medikamente gegen Epilepsie, wie z.B. Levetiracetam oder Pregabalin. Verantwortlich dafür könnte eine Reduzierung des Tiefschlafs durch Lamotrigin sein, wie Wissenschaftler vermuten.

Die Schlaflosigkeit tritt teilweise dosisabhängig auf. In einer Studie waren 6,4% der mit Lamotrigin behandelten Patienten betroffen, auf dem Patientenportal sanego.de haben 10% der Anwender Schlafstörungen als Nebenwirkung angegeben.

Medikamenten-Wechsel erwägen

Wenn Sie Lamotrigin einnehmen und unter Schlafstörungen leiden, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Die Einnahme am Morgen und die Reduzierung der Dosis könnten Abhilfe schaffen. Eventuell ist das Absetzen dieses Mittels bzw. der Wechsel auf eine anderes Medikament zu erwägen. Zudem sollten Sie prüfen, ob und wie Sie Ihre Schlafhygiene optimieren können. Denn wenn die Rahmenbedingungen für einen gesunden Schlaf grundsätzlich okay sind, kann auch die Nebenwirkungen "Schlafstörung" eines Medikaments besser kompensiert werden.

Quellen:

  • Meyer K.: Auswirkungen der Antiepileptika auf den Schlaf. Epileptologie 2005. 120-126;
  • www.sanego.de

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Kommentare: Archiv

Schlafstörungen mit Lamotrigin
Donnerstag, den 16. Februar 2017 um 10:33 Uhr, Snježana
Ich habe 1100 mg pro Tag Lamotrigin und habe nicht nur Schlafstörungen, sondern alle mögliche Störungen! Aber Ärzte sagen, diese Dosierung ist die richtige für mich jetzt.
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