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Arnika: Wirkung und Anwendung

Bei welchen Krankheiten hilft Arnika? Und stimmt es, dass das Kraut bei falscher Anwendung giftig sein kann? Diese und weitere Fragen zur Heilpflanze Arnika beantworten wir im folgenden Beitrag.

Wirkung

Gegen welche Erkrankungen oder Beschwerden wirkt Arnika?

Arnika wirkt entzündungshemmend und kann in Form von Umschlägen hilfreich sein bei:

Innerlich angewendet soll Arnika gut gegen Entzündungen der Schleimhäute in Mund und Rachen wirken.

Tipps

Warum ist bei der Anwendung von Arnika Vorsicht geboten?

Arnika kann bei falscher Anwendung und zu hoher Dosierung auch giftig sein. Das gilt insbesondere bei innerer Anwendung. Bei der äußeren Anwendung kann es zu allergischen Reaktionen kommen.

Deshalb sollten Sie Arnika nur unter Anleitung eines Arztes oder Heilpraktikers anwenden.

Auf keinen Fall darf Arnika äußerlich bei offenen Wunden angewendet werden oder ohne fachliche Anleitung als Tee getrunken werden.

Wie wird eine Kompresse mit Arnika zubereitet?

Bei einer Zerrung, einer Quetschung oder einem Bluterguss kann eine Kompresse mit Arnika die Beschwerden lindern. Verwendet werden dabei die Blüten der Pflanze.

Für die Zubereitung der Kompresse müssen Sie 10 Gramm der Arnikablüten in einem halben Liter Wasser gut aufkochen und danach abkühlen lassen. Wenn Sie noch etwas Schnaps hinzukippen, lösen sich die heilenden Wirkstoffe noch besser. Dann die damit befeuchtete Kompresse auf die schmerzende Hautpartie aufsetzen.

Vorsicht: Sie sollten solche Arnika-Kompressen nicht bei offenen Wunden anwenden.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei äußerer Anwendung von Arnika auftreten?

Die Heilpflanze Arnika wird äußerlich häufig bei muskulären Problemen wie einer Zerrung oder bei Verletzungsfolgen (Prellung, Quetschung, Bluterguss) eingesetzt. Dabei ist vor allem dann Vorsicht geboten, wenn es sich um offene Wunden handelt.

Gelangt Arnika auf offene Wunden, kommt es relativ häufig zu bläschenartigen Hautentzündungen. Generell kann es außerdem bei längerer Anwendung zu Ekzemen kommen.

Bei kurzzeitiger Anwendung an unverletzter Haut ist normalerweise nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen.

Quellen:

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