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Domperidon (Motilium): Wirkung und Nebenwirkungen

Domperidon (Motilium®) ist ein Wirkstoff gegen Übelkeit. Er wird relativ häufig beim Migräne-Anfall verordnet, kann aber auch bei anderen Formen der Übelkeit eingesetzt werden.

Wie wirkt Domperidon (Motilium®) bei Migräne?

Domperidon ist ein sogenanntes Antiemetikum, das beim Migräne-Anfall eingesetzt werden kann.

Gegenspieler von Dopamin

Und auf welche Weise wirkt dieses Arzneimittel gegen die Übelkeit? Domperidon ist ein sogenannter Dopamin-Antagonist, also ein Gegenspieler des körpereigenen Botenstoffs Dopamin. Genauer gesagt unterdrückt es die Bindung von Dopamin an die Dopamin-Rezeptoren. Das ist im Falle einer Migräne gut, weil Dopamin (das ansonsten bei vielen Gehirn-Prozessen unentbehrlich ist) beim Migräne-Anfall genau der Stoff ist, der das "Brechzentrum" im Gehirn aktiviert.

Nebenwirkungen von Domperidon und Motilium

Insofern wirkt Domperidon ganz ähnlich wie Metoclopramid (Paspertin, MCP). Allerdings dringt es kaum ins Gehirn vor und verursacht daher weniger Nebenwirkungen.

Beschwerden können dennoch vorkommen, u.a. im Bereich der Sexualfunktion (Libido, Potenz) und des weiblichen Monatszyklus. Außerdem kann Domperidon die Herzfunktion beeinflussen und sollte bei Menschen mit bestehenden Herzerkrankungen entsprechend vorsichtig eingesetzt werden.

All das wird Ihr Arzt aber mit Ihnen besprechen, wenn er Ihnen Motilium® verordnet.

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