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Sowohl bei der Bandscheibenvorwölbung als auch bei einem Bandscheibenvorfall bilden sich im äußeren Knorpelring der Bandscheibe Risse, in die der innere weiche Gallertkern (das eigentliche Stoßdämpfermaterial) eindringt.

Der Unterschied: Bei der Bandscheibenvorwölbung bleibt der Knorpelring noch intakt, das heißt, der Gallertkern wölbt sich zwar vor, dringt aber nicht nach außen. Beim Bandscheibenvorfall hingegen durchdringt der weiche Bandscheibenkern den äußeren Ring komplett.

Schmerzen entstehen drumherum

Nun könnte man meinen, so ein weicher Gallertkern könne doch nicht allzuviel Beschwerden machen. Weit gefehlt! Und jeder, der es schon einmal mit den Bandscheiben hatte, wird Ihnen das bestätigen. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Bandscheibe verlaufen die Nervenbahnen des Rückenmarks. Und genau auf die drückt der sich vorwölbende oder austretende Bandscheibenkern.

Deshalb ist auch schon die Bandscheibenvorwölbung mit Schmerzen verbunden, der Bandscheibenvorfall um so mehr. Die Bandscheibenvorwölbung ist damit auch so etwas wie die Vorstufe des Bandscheibenvorfalls.

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Dr. med. Jörg Zorn, Arzt

Dr. med. Jörg Zorn
Arzt

    Studium:
  • Universitätsklinik Marburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität in München
    Berufliche Stationen:
  • Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg
  • Medizinischer Chefredakteur im wissenschaftlichen Springer-Verlag

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Dr. med. Jörg Zorn, Arzt / medizinischer Fachautor

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