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Was genau ist eigentlich eine Bandscheibe?

Die Bandscheiben sind so etwas wie der Stoßdämpfer der Wirbelsäule. Genau genommen also ganz viele Stoßdämpfer, denn zwischen jedem aufeinanderfolgenden Wirbel sitzt jeweils eine Bandscheibe.

Wie jeder gute Stoßdämpfer sollen auch die Bandscheiben die Wirbelsäule in erster Linie vor Erschütterungen schützen. In der Wortwahl unterstellen wir hier der Evolution (oder dem lieben Gott) einen gewissen Willen, denn kaum etwas im menschlichen Körper ist so schützenswert wie die Wirbelsäule (und das in ihr verlaufende Rückenmark). Jedenfalls haben wir nirgendwo sonst in unseren Gelenken oder Knochen einen so ausgefeilten Erschütterungspuffer eingebaut wie hier.

Wenn man eine einzelne Bandscheibe genauer betrachtet, besteht sie aus einem knorpeligen Bandscheibenring, der einen etwas weicheren (stoßdämpfenden) Kern umrahmt. Die Bandscheibe liegt immer genau zwischen zwei Wirbeln und ist vorn und hinten mit einem sogenannten Längsband verbunden, das entlang der Wirbelsäule von oben nach unten verläuft.

Quellen:

  • Moll, K J. Moll, M. Kurzlehrbuch Anatomie. 17. Auflage. Verlag: Urban & Fischer.

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Autor unseres Artikels
 
Dr. med. Jörg Zorn, Arzt

Dr. med. Jörg Zorn
Arzt

    Studium:
  • Universitätsklinik Marburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität in München
    Berufliche Stationen:
  • Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg
  • Medizinischer Chefredakteur im wissenschaftlichen Springer-Verlag

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