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Ja. Typischerweise kann es den ersten zwei Tagen nach einer Konisation zu stärkeren Blutungen kommen. Muss es aber nicht. Weitere Blutungen treten unter Umständen dann nochmal oder erstmals nach 6-8 Tagen bzw. innerhalb der ersten zwei Wochen nach dem Eingriff auf.

Lesen Sie auch: Bin ich nach einer Konisation vor Krebs geschützt?

Der Grund für diese Blutungen ist der Abgang  von Wundschorf. Wegen der Infektionsgefahr sollten Sie deshalb für einige Wochen auf Binden und Tampons verzichten.

Vollständige Heilung etwa nach 6-8 Wochen

Auch leichte Schmerzen gehören zu den regelmäßig beobachteten Nachfolgewirkungen. Sind die Blutungen oder Schmerzen stärker oder dauern sie länger an, sollten Sie sich umgehend an Ihren Frauenarzt wenden. Kontrolluntersuchungen sind ohnehin anzuraten, bis feststeht, dass alles gut und vollständig verheilt ist. Damit ist in einem Zeitraum von etwa 6-8 Wochen nach der Operation zu rechnen.

Haben Sie eine Frage? Dann stellen Sie sie gern und wir versuchen zu antworten. Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten)

Kommentare  
Koni
Hallo,
bei mir wurde eine Koni. am 24.10.2023 gemacht. Alles soweit gut. Aber am 7 Tag fingen die Blutungen an. Erst schwach, und heute, 02.11.2023, sehr stark. Nach dem Termin bei meiner Frauenärztin am 30.10.2023, die sagte, alles sei schon gut. Aber ich blute stärker, als bei einer Periode. Ich weiß nicht, ob das alles so richtig ist?
RE: Koni
Und? Ist bzw. war alles richtig so? Bei mir ist es gerade das Gleiche.
Wiederkehrende Nachblutung nach Konisation
Meine Konisation war am 02. 1. 23. Am 3. 1. 23 ist die Wunde wieder aufgegangen. Ab in die Rettungsstelle. Am 5. wurde ich wieder entlassen.
Dann hat es immer noch etwas nachgeblutet, war aber nicht mehr so schlimm. Am 16. 1. gleiches Spiel von vorn. Diesmal wurde die offene Stelle verödet. Und da das alles noch nicht reichte, ist die Wunde gestern (am 20. 1.) wieder aufgegangen. Diesmal an einer anderen Stelle, obwohl alles andere verheilt gewesen sein soll. Es wurde wieder verödet und zusätzlich eine Tamponade gelegt. Zur Sicherheit wurden auch alle anderen Stellen noch mal verödet. Jetzt habe ich Angst, dass das nie ein Ende nimmt und bin mit meinem Latein am Ende. Ich habe weder schwer gehoben, noch Sport gemacht, noch Geschlechtsverkehr gehabt. Vielleicht kennt das ja jemand?
2 Wochen nach einer Koni: Sehr starke Blutungen
Hallo Maria,
es würde mich interessieren, wie es dir geht? Hört sich echt krass an.
Ich hatte am 25.1. eine Koni, und war dann eineinhalb Wochen krankgeschrieben. Kontrolle bei FA war gut. Pillenpause war abgesprochen und FA meinte, die wird eh ausbleiben. Einen Tag nach der Kontrolle ging es mit der Periode los. Stärker als sonst, aber das machte mir keine Sorgen. Das einzig Komische war, dass der Ausfluss gegen Ende der Periode anfing zu riechen. Ich war ständig am Einlagenwechseln. Dann war die Periode vorüber, und ich ging wieder arbeiten. Fühlte sich eigentlich alles wieder super an. Einen Tag, plötzlich, nach der Arbeit – so vermute ich – löste sich der Wundschorf. Ein richtiger Blutklumpen. Schwammig und großflächig. Dachte, das ist der Wundschorf. Dieser Vorgang wiederholte sich mehrmals. Mit viel frischem Blut. Anruf beim FA, die sagten: Sofort ins Krankenhaus. Dort wurde es krasser. Sofort Not-OP. Zwei (2) Arterien waren aufgegangen. Massiver Blutverlust. Wunde verödet.
Konisation
Hallo Maria,
ich hatte am 27.1. meine Operation. 10 Tage Wundsekret. Dann ging die Blutung los, und hört seit 2 Wochen nicht mehr auf. Der Arzt gibt mir Antibiotika und Blutstillung. Ich weiß nicht, ob das so ok ist. Bitte sag' mir, wie es bei dir weiterging!!
RE: Wiederkehrende Nachblutung nach Konisation
Ich hatte eine ambulante Koni. Am selbigen Abend starke Blutungen. Es lief wie aus dem Wasserhahn, und ich verlor riesige Blutklumpen ohne Ende. Habe so viel Blut verloren, dass ich des Nachts bewusstlos wurde und inmitten meines Bluts und Urins zu mir kam.
Am nächsten Morgen keine Blutungen mehr. Ein Anruf im KH endete mit der Aussage, es sei ok, wenn keine Blutung mehr da ist. Nach 2 Wochen begannen plötzlich wieder starke Blutungen. Sehr große Klumpen gingen ab. Ich rief den Rtw. und wurde im KH erneut operiert, frisch verödet und bekam einige Bluttransfusionen.
Nach 4 Tagen Entlassung. Wundschorf funktionierte gut, bis nach 14 Tagen erneut dasselbe Spiel begann – enorme Klumpen, wasserhahnähnliche Blutungen. Diesmal keine erneute OP, nur Blutgerinner ohne Ende, gewohnte Tamponade und erneute Bluttransfusionen.
Nun, nach 4 Tagen, wieder entlassen worden. Keiner konnte mir sagen, woran das alles lag, oder was nun wird? Ich hab Angst bei jedem Schritt.
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Autor unseres Artikels
 
Dr. Hubertus Glaser, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gesundheit e.V. (DEUGE) und medizinischer Fachautor

Dr. Hubertus Glaser
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gesundheit e.V. (DEUGE) und medizinischer Fachautor

    Studium:
  • Ludwig-Maximilians-Universität in München
    Berufliche Stationen:
  • Medizinischer Chefredakteur im wissenschaftlichen Springer-Verlag
  • freiberuflich als Entwickler, Berater und Publizist

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Dr. Hubertus Glaser, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gesundheit e.V.

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