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Rheuma: Was passiert, wenn ich Methotrexat absetze?

Wenn Sie Methotrexat gegen Ihr Rheuma einnehmen und es absetzen, kann es passieren, dass Sie mit Ihrer Erkrankung einen Rückfall erleiden und sich die Symptome verschlimmern. Der Wunsch, von diesem Medikament “runterzukommen”, ist natürlich verständlich, aber Sie sollten diese Entscheidung dennoch nicht alleine treffen, sondern mit Ihrem Arzt abstimmen.

Zur Erklärung: Methotrexat (MTX) wirkt als Immunsuppressivum, unterdrückt also die überschießende Immunreaktion, die der Entstehung vieler rheumatischer Erkrankungen zugrunde liegt. Im weitesten Sinne ist MTX damit ein ähnlicher Wirkstoff wie Kortison, auch wenn der Wirkmechanismus ein völlig anderer ist.

Schwerwiegende Nebenwirkungen selten

Der häufigste Grund, weshalb Anwender dieses Medikament absetzen möchten, sind auftretende Nebenwirkungen – oft aber auch nur die Sorge um Nebenwirkungen. Dazu ist wichtig zu wissen, dass Methotrexat heute als ein sehr sicheres und häufig verschriebenes Medikament bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen gilt. Schwerwiegenden Nebenwirkungen treten nur selten auf. Außerdem muss man immer auch die andere Seite betrachten: Was ist, wenn dann die Beschwerden und Schmerzen wieder stark zunehmen?

Verträglichkeit kann besser werden

Viele der Nebenwirkungen können sich außerdem über längere Zeit hinweg bessern, wenn Sie einige Regeln beachten, wie z.B. die zusätzliche Einnahme von Folsäure. Wenn Sie also bei sich Nebenwirkungen beobachten sollten, ist es ratsam, diese zunächst mit Ihrem behandelnden Arzt zu besprechen und das Medikament nicht im Alleingang abzusetzen.

Eine Ausnahme, bei der Sie Methotrexat allerdings absetzen und sofort den Arzt verständigen sollten, sind allergische Reaktionen oder andere starke Nebenwirkungen wie z.B. Hautausschlag, Atemnot, Fieber, Krämpfe, Kurzatmigkeit, Schwindel, Blutungen oder Sehstörungen.

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