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Ein Pleuraerguss bedeutet, dass sich Flüssigkeit in der Pleurahöhle befindet. Also etwas vereinfacht gesprochen zwischen Lungenaußenhaut und Brustkorb. Mögliche Ursachen gibt es viele, in diesem Beitrag geht es um den Pleuraerguss als Folge einer Lungenentzündung.

Was ist ein Pleuraerguss? 

Im Rahmen einer Lungenentzündung (Pneumonie) kann sich zwischen den Blättern, die Brustkorb und Lunge anliegen, Flüssigkeit sammeln. Mediziner nennen dies einen Pleuraerguss.

Normal sind 5 ml Schmiere im Zwischenspalt

Die Lunge setzt sich aus zwei Flügeln zusammen, die rechts und links im Thorax (Brustraum) liegen und mit Millionen von kleinen Alveolen (lufthaltigen Bläschen) gefüllt sind. Zwischen den Bläschen befindet sich Bindegewebe, es verleiht der Lunge ein Grundgerüst.

An der Außenseite werden die Flügel von der Pleura (Lungenblatt) umhüllt. Sie legt sich wie ein hauchdünner Mantel um sie herum und kleidet zudem Rippen und Brustkorb von innen aus. Lungenblatt (Pleura visceralis) und Rippenblatt (Pleura parietalis) liegen dabei quasi aufeinander. Zwischen ihnen befindet sich nur ein minimaler Spalt. Er enthält circa 5 ml eiweißreiche Flüssigkeit, die bei der Atmung, wenn sich die Lungenblätter gegeneinander bewegen müssen, als Schmiermittel dient.

Wenn Flüssigkeit den Raum füllt

Bei einer Pneumonie sind Teilbereiche der Lunge entzündet. In den Alveolen, die für den Gasaustausch zuständig sind, sammeln sich Keime und Entzündungszellen. Dieser Reiz kann sich weiter auf die Pleura übertragen. In einigen Fällen tritt dann vermehrt Flüssigkeit in ihren Zwischenspalt. Hier können sich weit mehr als 500 Milliliter sammeln.

Betroffene bekommen dann schlechter Luft, auch im Röntgenbild sieht man die Flüssigkeit. In der Regel punktieren Mediziner einen Pleuraerguss. Dabei wird zunächst ein wenig Material entnommen und im Labor untersucht. Wenn die Flüssigkeit Bakterien enthält oder der Erguss sehr groß ist, muss er in der Regel drainiert und abgelassen werden.

Neben einer Pneumonie gibt es verschiedene andere Krankheiten und Umstände, die eine Flüssigkeitsansammlung zwischen den Lungenblättern auslösen können.

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Autorin unseres Artikels
 
Dr. med. Susanne Endres, Fachärztin für Innere Medizin

Dr. med. Susanne Endres
Fachärztin für Innere Medizin

    Studium:
  • Freie Universität Berlin
    Berufliche Stationen:
  • Vivantes Humboldt-Klinikum, Berlin Reinickendorf
  • McGaw Medical Center of Northwestern University, Chicago

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Medizinische Prüfung
des Artikels
Dr. med. Jörg Zorn, Arzt

Medizinisch geprüft von
Dr. med. Jörg Zorn
Arzt / Chefredakteur

    Studium:
  • Universitätsklinik Marburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität in München
    Berufliche Stationen:
  • Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg
  • Medizinischer Chefredakteur im wissenschaftlichen Springer-Verlag

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