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Rippenfellentzündung (Pleuritis)

Eine Rippenfellentzündung (auch: Pleuritis, Brustfellentzündung, Lungenfellentzündung) kann im Rahmen einer Lungenentzündung, aber auch anderer Lungenerkrankungen auftreten. Dabei sind dünne Gewebeschichten (Pleurablätter), die die Lunge von außen und die Brustwand von innen überziehen, entzündet.    

Zwei Blätter um Lunge und Rippen

Die Lunge besteht aus einem rechten und einem linken Flügel. Im Inneren setzen sie sich aus vielen kleinen Luftgängen und einer unendlichen Zahl an Lungenbläschen zusammen, denen ein feines Geflecht aus dünnen Gefäßen anliegt. Dort nimmt der Körper Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Die Bläschen ähneln winzig kleinen Ballons.

Dieses Konstrukt wird auf beiden Brustkorbseiten von zwei sogenannten Lungenblättern umzogen. Eines von ihnen legt sich von außen an die Lungenflügel, das andere von innen an die Rippenbögen. Sie heißen entsprechend Lungenfell (Pleura visceralis) und Rippen- bzw. Brustfell (Pleura parietalis).

Die Blätter schmiegen sich dicht aneinander, ihr Zwischenspalt wird von jeweils circa fünf Millilitern eiweißreicher Flüssigkeit gefüllt. Sie dient als Schmiermittel und sorgt dafür, dass sich Pleura visceralis und parietalis beim Ein- und Ausatmen problemlos gegeneinander verschieben können.

Trockene und feuchte Pleuritis

Im Rahmen einer Pneumonie können sich Lungen- und Rippenfell ebenfalls entzünden. Eine Begleitpleuritis entsteht. Mediziner unterscheiden dabei eine trockene und eine feuchte Form.

Bei der trockenen Form klagen Betroffene besonders über stark atemabhängige Schmerzen und trockenen Reizhusten. Bei der feuchten Form sammelt sich unter anderem vermehrt Flüssigkeit im Pleuraspalt, es bildet sich ein Erguss. Zwar nehmen die atemabhängigen Schmerzen zunächst ab; je nach Ausmaß an Flüssigkeitsansammlung – es können auch 500-1000 Milliliter und mehr sein – muss der Erguss jedoch punktiert (angestochen) und drainiert (abgelassen) werden.

Für die Pleuritis selbst gibt es keine gesonderte Therapiemaßnahme. Sie wird mit der antibiotischen Therapie der Lungenentzündung behandelt. Bei starken Schmerzen helfen Medikamente wie Ibuprofen. Auch eine Atem- und Physiotherapie kann Beschwerden lindern.

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