Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick

Fragen und Antworten zur Tumor-Schmerztherapie

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Warum wird in der Tumor-Schmerztherapie eine durchgehende Dauerbehandlung empfohlen?

Im Gegensatz zur Migräne oder anderen Erkrankungen, bei denen Schmerzmedikamente nur eingenommen werden sollten, wenn tatsächlich Schmerzen auftreten, gilt in der Tumorschmerztherapie eher die Empfehlung, die Schmerzen dauerhaft zu behandeln, also gar nicht erst auftreten zu lassen. Deshalb verordnen erfahrene ...

WHO-Stufentherapie bei Tumorschmerzen

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Können schwach wirksame Opioide mit stark wirksamen Opioiden kombiniert werden?

Davon wird abgeraten, weil die Gefahr der Nebenwirkungen bei Kombination dieser beiden Gruppen zu groß ...

WHO-Stufentherapie bei Tumorschmerzen

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Haben Schmerzmittel der WHO-Stude III eine Tageshöchstdosis?

Nein, bis auf Buprenorphin. Morphin, Fentanyl, Oxycodon und Hydromorphon können abhängig von der Schmerzstärke so hoch dosiert werden wie notwendig. Allerdings ist es für die Verträglichkeit wichtig, die Dosis nur langsam zu steigern....

WHO-Stufentherapie bei Tumorschmerzen

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Welche Medikamente fallen unter die Stufe III der WHO-Stufentherapie?

Schmerzmittel der WHO-Stufe III sind stark wirksame Opioide. Hierzu gehören Morphin, Fentanyl, Oxycodon, Hydromorphon und Buprenorphin....

WHO-Stufentherapie bei Tumorschmerzen

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Warum ist es bei Schmerzmedikamenten der WHO-Stufe II so wichtig, die Tageshöchstdosis nicht zu überschreiten?

Die schwächeren Opioide wie Tramadol. Tilidin und Codein sind sehr stark wirksame Schmerzmittel, bei denen allerdings eine Dosiserhöhung über die angegebene Tageshöchtsmenge hinaus keinen zusätzlichen Effekt mehr bringt. Im Gegenteil: Wird diese Dosis überschritten, nimmt nur die Gefahr an Nebenwirkungen ...

WHO-Stufentherapie bei Tumorschmerzen

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Welche Medikamente fallen unter die Stufe II der WHO-Stufentherapie?

Zur Stufe II der WHO-Stufentherapie von Tumorschmerzen zählen schwach wirksame Opioide. Die Bezeichnung "schwach wirksam" ist ein bisschen irreführend, da es sich bei diesen Medikamenten um sehr starke Schmerzmittel handelt. Das "schwach wirksam" gilt nur im Vergleich zu dem noch ...

WHO-Stufentherapie bei Tumorschmerzen

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Welche Medikamente fallen unter die Stufe I der WHO-Stufentherapie?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein Stufenschema zur Behandlung von Tumorschmerzen herausgegeben, das als Standard gilt. Demnach wird die Schmerzbehandlung nach Möglichkeit immer mit "leichteren" Schmerzmitteln begonnen, und erst wenn diese nicht mehr ausreichen, auf die nächst-höhere Stufe geschaltet. Zur Stufe I ...

WHO-Stufentherapie bei Tumorschmerzen

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Auf welche Weise wirken Bisphosphonate gegen die Schmerzen bei Knochenmetastasen?

Bisphosphonate (auch: Diphosphonate) sind eine Medikamentengruppe, die dem Abbau von Knochensubstanz bei Knochenmetastasen entgegenwirkt. Sie werden auch bei Osteoporose eingesetzt. Da der Knochenabbau zum Teil auch für die Schmerzen bei Knochenmetastasen verantwortlich ist, können Bisphosphonate auch als (ergänzende) Schmerzmittel eingesetzt ...

Tumorbedingte Knochenschmerzen

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Auf welche Weise lindert die Radionuklidtherapie die Schmerzen bei Knochenmetastasen?

Die Radionuklidtherapie wird vor allem bei diffus verteilten Knochenmetastasen angewandt, wenn also die Tumorherde nicht nur an einer fest definierten Stelle sondern verstreut sitzen. Sie dient in erster Linie der Schmerzlinderung, weniger der Krebsbehandlung. Das Prinzip: Es werden radioaktive Substanzen verabreicht, ...

Tumorbedingte Knochenschmerzen

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Warum werden bei tumorbedingten Knochenschmerzen meist Schmerzmittel mit einer entzündungshemmenden Komponente eingesetzt?

Bei Knochenmetastasen, aber auch bei primären Knochentumoren verursacht der Krebsherd Umbauprozesse, die oft zu einer entzündlichen Schwellung in diesem Bereich führen. Um nicht nur den Schmerz, sondern auch diese entzündlichen Prozesse (die sonst ihrerseits den Bereich weiter destabilisieren und Schmerzen ...

Tumorbedingte Knochenschmerzen

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Wie entstehen Knochenschmerzen bei Krebserkrankungen?

Knochenschmerzen bei einer Tumorerkrankung gehen in den meisten Fällen auf einen Krebsherd im Knochen zurück. Der eigentliche Schmerz entsteht dabei meist durch eine Reizung der Knochenhaut, die im Gegensatz zum inneren Knochengewebe sehr schmerzempfindlich ist. Bei den Krebsherden im Knochenbereich kann ...

Tumorbedingte Knochenschmerzen

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Fragen und Antworten zu Brustkrebs

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Was bedeutet die Einnahme von Hormonpräparaten in den Wechseljahren für das Brustkrebsrisiko?

Es ist mittlerweile bewiesen, dass die langjährige Einnahme von Hormonpräparaten zur Linderung von Wechseljahres-Beschwerden das Brustkrebsrisiko erhöht. Dabei sind reine Östrogentabletten weniger gefährlich als die sehr viel häufiger eingesetzten Kombinationspräparate ...

Brustkrebsrisiko

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Erhöht die "Pille" das Brutskrebsrisiko?

In zwei großen Studien der letzten Jahre fanden sich Hinweise, dass sich unter langfristiger Einnahme der Pille das Brustkrebsrisiko leicht erhöht. Dem steht allerdings gegenüber, dass die hormonelle Verhütung mit ...

Brustkrebsrisiko

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Was ist ein Papillom in der Brust?

Das Papillom ist ein gutartiger Brust-Tumor. Da der im Bereich der Milchgänge wächst, äußert er sich häufig erstmals durch eine Flüssigkeitsabsonderung aus der Brustwarze. Wenn Sie dies bei sich feststellen, ...

Gutartige Brustveränderungen

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Ist eine Flüssigkeitsabsonderung aus der Brustwarze ein Alarmsignal?

Ja und nein. Flüssigkeitsabsonderungen aus der Brustwarze sind recht häufig und meistens harmlos. Nicht selten kommt es dazu auch während einer Schwangerschaft, wenn Sie stillen oder auch wenn Sie Hormonpräparate ...

Früherkennung und Diagnostik

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Was sind Lipome in der Brust?

Bei Lipomen handelt es sich um gutartige Tumoren, die sich aus dem Fettgewebe entwickeln. Oft werden sie zufällig im Rahmen einer Mammographie oder einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Sie sind ungefährlich, ein ...

Gutartige Brustveränderungen

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Müssen Fibrome oder Fibroadenome operativ entfernt werden?

Normalerweise nicht. Da es sich um gutartige Bindegewebsknoten handelt, die kein erhöhtes Brustkrebsrisiko bedeuten, genügt meist die regelmäßige ...

Gutartige Brustveränderungen

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Was sind Fibrome und Fibroadenome der Brust?

Fibrome und Fibroadenome sind gutartige Geschwülste, die sich in der Brust aus dem Bindegewebe entwickeln können. Wenn sie ertastet werden, sind sie meist eher derb und gut verschieblich. Meist zeigen ...

Gutartige Brustveränderungen

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Was bedeuten Zysten in der Brust?

Zysten gehören zu den häufigsten gutartigen Veränderungen in der Brust. Es handelt sich um abgekapselte Hohlräume, in denen sich Flüssigkeit befindet. Meist bleiben sie unbemerkt. Wenn sie Beschwerden verursachen oder ...

Gutartige Brustveränderungen

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Wie wird eine Mastopathie behandelt?

In der Regel gar nicht. Nur wenn Beschwerden vorliegen, muss behandelt werden. Siehe dazu auch die Ausführungen unter ...

Gutartige Brustveränderungen

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Bei welchen äußeren Veränderungen der Brust sollten Sie einen Arzt um Rat fragen?

Generell gilt: Durch die völlig natürlichen hormonellen Veränderungen im weiblichen Körper (Monatszyklus, Schwangerschaft, Stillen, Pubertät, Wechseljahre) kommt es regelmäßig zu Umbauvorgängen, auch in der Brust. So haben viele Frauen zum ...

Früherkennung und Diagnostik

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Welche Faktoren erhöhen das Brustkrebsrisiko?

Es gibt eine ganze Reihe an Faktoren, die statistisch das Brustkrebsrisiko erhöhen, u.a.: Alter (Brustkrebs nimmt mit steigendem Lebensalter ...

Brustkrebsrisiko

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Wie groß ist das Risiko, dass aus knotigen Brüsten bösartige Tumoren werden?

Von knotigen Brüsten spricht man, wenn bei der Abtastung mehrere kleinere Knoten zu erkennen sind. In den meisten Fällen handelt es sich um eine sogenannte Mastopathie. Mastopathie ist der Fachausdruck ...

Früherkennung und Diagnostik

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Hat die Ernährung einen Einfluss auf das Brustkrebsrisiko?

Sicher nachgewiesen ist das noch nicht. Allerdings gibt es zahlreiche Hinweise, dass dem so ...

Brustkrebsrisiko

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Wenn ein Knoten erstastet wird, wie häufig ist dieser dann bösartig?

Zum Glück ist die Mehrzahl der ertasteten Knoten gutartig. Bei jüngeren Frauen handelt es sich bei diesen gutartigen Knoten am häufigsten um Bindegewebsknoten, sogenannte Fibroadenome. Bei den älteren Frauen (nach ...

Früherkennung und Diagnostik

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Habe ich mit großen Brüsten ein höheres Risiko für Brustkrebs?

Frauen mit großen Brüsten erkranken nicht häufiger an Brustkrebs als Frauen mit kleineren Brüsten. Allerdings ist die Abtastung der Brust erschwert, d.h. evtl. vorhandene Knoten werden bei der Selbstabtastung oder ...

Brustkrebsrisiko

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Was bedeutet ein "unklarer" Befund in der Mammographie oder im Ultraschall? Wie geht es dann weiter?

Wenn der Arzt in der Mammographie oder im Ultraschall der Brust einen "unklaren Befund" feststellt (d.h. man sieht etwas Ungewöhnliches, kann aber noch nicht sagen, ob es sich um eine ...

Früherkennung und Diagnostik

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Wie zuverlässig ist die Mammographie?

Die Mammographie hat zwar in der Brustkrebsfrüherkennung und -diagnostik eine große Bedeutung, als alleinige Maßnahme ist sie aber nur bedingt zuverlässig. Nach letzten Studien werden 10-20% der bösartigen Tumoren mit der ...

Früherkennung und Diagnostik

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Fragen und Antworten zu Darmkrebs

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Warum verursachen Lebermetastasen meist keine Schmerzen?

Im Gegensatz zu anderen Organen ist das innere Lebergewebe schmerzunempfindlich, da es keine sensiblen Nervenfasern besitzt. Deshalb treten selbst bei einem größeren Metastasen-Befall der Leber oft keine Schmerzen auf. Nur ...

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Warum werden bei Knochenmetastasen meist Schmerzmittel mit einer entzündungshemmenden Komponente eingesetzt?

Bei Knochenmetastasen verursacht der Krebsherd Umbauprozesse, die oft zu einer entzündlichen Schwellung in diesem Bereich führen. Um nicht nur den Schmerz, sondern auch diese entzündlichen Prozesse (die sonst ihrerseits den ...

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Übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Darmkrebsvorsorge?

Ja, ab dem 50. Lebensjahr (für Stuhluntersuchung auf Blut und Abtastung des Enddarms). Ab dem 55. Lebensjahr zahlen die Kassen auch die Kosten für eine Darmspiegelung im Rahmen der Vorsorge. Für ...

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Ab wann sollte man regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge gehen?

Wenn Sie keine besonderen Risiken haben, wird die Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge ab dem 50. Lebensjahr empfohlen. In der Regel werden dann in regelmäßigen Abständen eine Stuhluntersuchung auf Blut und ...

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Was bedeuten Darmpolypen?

Darmpolypen sind zwar primär gutartig, können sich aber im Laufe der Jahre zu bösartigen Tumoren entwickeln. Sie gelten deshalb als eine Krebsvorstufe und als wesentlicher Risikofaktor für ...

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Ist die Darmspiegelung "schlimm"?

Weitaus weniger als die meisten denken. Das Einführen des Schlauchs in den After ist zwar etwas unangenehm, aber mit den heute verwandten, modernen Gerätschaften ist das bei weitem weniger dramatisch ...

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Wekche Untersuchungen eignen sich zur Darmkrebsvorsorge?

Es gibt eine ganze Reihe an Untersuchungsmethoden, die in der Darmkrebsvorsorge oft auch kombiniert werden. Die wichtigsten sind: Untersuchung des Stuhls auf Blut: Wenn sich Blut im Stuhl befindet, kann das ...

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Stimmt es, dass die "Pille" das Darmkrebsrisiko senkt?

Aktuelle Daten deuten darauf hin. In einer großen Studie, die vor wenigen Jahren in einem renommierten Fachblatt veröffentlicht wurde, wurden seit 1968 Frauen, die die "Pille" einnehmen, und Frauen, die ...

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Welche Faktoren erhöhen das Darmkrebsrisiko?

Darmkrebs in der Familie Personen, in deren Familien Fälle von Darmkrebs oder Darmpolypen bekannt sind, haben ein erhöhtes Risiko. In diesem Fall sollten Sie schon in jungem Alter an der Darm...

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Ist Darmkrebs vererblich?

Darmkrebs ist (abgesehen von einigen Sonderformen) nicht direkt vererblich in dem Sinne, dass es einen ganz bestimmten Gendefekt gibt, der weiter vererbt wird. Allerdings spielen erbliche Faktoren gleichwohl eine große ...

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Warum ist gerade beim Darmkrebs die Früherkennung so wichtig?

Weil der Darmkrebs bei früher Entdeckung in fast allen Fällen geheilt werden kann. Wird er hingegen erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt, sind die Heilungschancen weitaus geringer....

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Fragen und Antworten zu Prostatakrebs

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Welche Untersuchungen werden bei Verdacht auf Prostatakrebs veranlasst, um die Diagnose zu sichern oder auszuschließen?

Bei Verdacht auf Prostatakrebs übernimmt die weitere Abklärung in aller Regel ein Urologe oder Krebsspezialist. Da ein einzelner verdächtiger Befund (z.B. erhöhter PSA-Wert, verdächtiger Tastbefund) noch lange keine sichere Krebsdiagnose ...

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Ist der Verdacht auf Prostatakrebs eine Notfallsituation, bei der sofort gehandelt werden muss?

Nein. Da bösartige Prostatatumoren in der Regel sehr langsam wachsen, können Sie bei einem verdächtigen Befund und selbst bei einer sicheren Krebsdiagnose die nächsten Schritte in Ruhe mit Ihrem Arzt ...

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Ab wann sollte man regelmäßig zur Prostatakrebsvorsorge gehen?

Einen Anspruch auf eine Krebsvorsorgeuntersuchung der Prostata haben Männer ab dem 45. Lebensjahr. Ab diesem Alter werden diese Untersuchungen auch von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet....

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Gibt es Frühsymptome, die auf Prostatakrebs hinweisen?

So gut wie keine. In der Regel verursacht ein Prostatakarzinom über lange Zeit keine Schmerzen. Und auch Probleme beim Wasserlassen (schwächerer Harnstrahl, unzureichende Blasenleerung, nächtlicher Harndrang) sind eher ein Hinweis ...

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Sind Probleme beim Wasserlassen ein Hinweis auf Prostatakrebs?

Probleme beim Wasserlassen (schwächerer Harnstrahl, unvollständige Entleerung, nächtliche Toilettengänge) sind ein typisches Symptom der benignen Prostatahyperplasie. Bei dieser handelt es sich nicht um krebs, sondern um eine gutartige Vergrößerung der ...

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Auf welche Weise lindert die Radionuklidtherapie die Schmerzen bei Knochenmetastasen?

Die Radionuklidtherapie wird vor allem bei diffus verteilten Knochenmetastasen angewandt, wenn also die Tumorherde nicht nur an einer fest definierten Stelle sondern verstreut sitzen. Sie dient in erster Linie der ...

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Warum werden bei Knochenmetastasen meist Schmerzmittel mit einer entzündungshemmenden Komponente eingesetzt?

Bei Knochenmetastasen verursacht der Krebsherd Umbauprozesse im Knochen, die oft zu einer entzündlichen Schwellung in diesem Bereich führen. Um nicht nur den Schmerz, sondern auch diese entzündlichen Prozesse (die sonst ...

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Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich Prostatakrebs habe, bei bestimmten PSA-Werten?

Ein PSA-Wert allein liefert nie eine 100% sichere Aussage. Bei Werten unter 1 ng/ml, die eigentlich als unverdächtig angesehen werden, bekommt jeder 10. Mann im weiteren Verlauf dennoch ein Prostatakarzinom. Meist ...

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Was bringt der PSA-Test im Rahmen der Krebsnachsorge?

Während der PSA-Test in der Krebsfrüherkennung umstritten ist, ist er in der Krebsnachsorge unentbehrlich. Der PSA-Wert zeigt während der Krebsbehandlung an, ob die Therapie anschlägt, und ist in der Nachsorge ...

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Worauf sollten Sie vor einem PSA-Test achten?

Druck auf die Prostata kann den Wert verändern. Verzichten Sie deshalb vor dem Test auf größere körperliche Anstrengungen, insbesondere auf Fahrradfahren. Auch auf Geschlechtsverkehr sollten Sie ...

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Bedeutet ein erhöhter PSA-Test immer Krebs?

Klares Nein. Auch die benigne Prostatahyperplasie und Entzündungen der Prostata oder Blase können einen erhöhten PSA-Wert ...

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Ab wann und wie oft sollte man sich in der Krebsvorsorge die Prostata untersuchen lassen?

Die gesetzlich geregelte Krebsfrüherkennung sieht ab dem 45. Lebensjahr einmal jährlich die rektale Tastuntersuchung der Prostata vor ("Finger im Popo durch den Arzt"). Dafür übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. ...

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Wird der PSA-Test im Rahmen der gesetzlichen Krebsfrüherkennung von den Krankenkassen bezahlt?

Nein, zumindest die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in aller Regel nur die Kosten für die Tastuntersuchung (rektale Untersuchung durch den Arzt). Die Kosten für einen PSA-Test müssen dann also vom Patienten ...

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Ist der PSA-Test Bestandteil der gesetzlichen Krebsfrühkennung?

Nein, zur gesetzlichen Krebsfrüherkennung gehört lediglich die Abtastung der Prostata mit dem Finger (rektale Untersuchung durch den Arzt). Die meisten Experten sind auch der Ansicht, dass das völlig genügt und ...

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Warum ist der PSA-Test in der Krebsvorsorge umstritten?

Zum einen weil der PSA-Wert nicht selten auch erhöht ist, ohne dass sich später Krebs feststellen lässt. Das führt dann zu aufwändigen weiteren Untersuchungen, die für den betroffenen Mann sehr ...

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Fragen und Antworten zu Schmerzmedikamenten

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Warum verursachen NSAID (ASS, Diclofenac, Ibuprofen) häufiger Magenprobleme?

Schmerzmittel der Gruppe NSAID (z.B. ASS, Aspirin, Diclofenac, Ibuprofen) entfalten ihre schmerzlindernde Wirkung über eine Hemmung der körpereigenen Enzyme Cyclooxygenase I und II. Diese Enzyme sind aber nicht nur an der Produktion von Prostaglandinen beteiligt (ein Schmerz-Botenstoff, der durch die ...

NSAID

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Welchen schmerzlindernden Wirkstoff enthält der Schlafmohn?

Der Schlafmohn enthält einen milchigen Saft, aus dem Opium bzw. Morphium gewonnen werden. Er ist also sowohl Quelle einer bedeutenden Droge als auch einer der wichtigsten Wirkstoffgruppen gegen chronische, schwere ...

Opioide (Morphin, Fentanyl, Tramadol etc.)

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Mit welchen Begleitmedikamenten wirkt man der Verstopfung unter Behandlung mit Opioiden entgegen?

Verstopfung ist eine häufige Nebenwirkung unter der Behandlung mit Opioiden, die auch oft über die gesamte Behandlungsdauer ein Problem bleibt. Vorbeugend wird deshalb meist die Einnahme von Abführmitteln empfohlen. In Frage kommen der Wirkstoff Macrogol 3350 (kombiniert mit Salzen) oder auch ...

Opioide (Morphin, Fentanyl, Tramadol etc.)

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Mit welchen Begleitmedikamenten lässt sich der möglichen Übelkeit unter Behandlung mit Opioiden entgegenwirken?

Vor allem zu Beginn der Schmerzbehandlung mit Opioiden kann es zu Übelkeit kommen. In der Regel verflüchtigt sich diese Nebenwirkung nach wenigen Tagen der Therapie. Damit es gar nicht erst zur Übelkeit kommt, können begleitende Medikamente eingenommen werden. Es gibt eine ...

Opioide (Morphin, Fentanyl, Tramadol etc.)

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Welche Nebenwirkungen können unter stark wirksamen Opioiden auftreten?

Zu den stark wirksamen Opioiden gehören Morphin, Fentanyl, Buprenorphin, Oxycodon und Hydromorphon. Zu Beginn der Behandlung kann es zu Schwindel, Übelkeit und Erbrechen kommen. Das lässt sich in der Regel durch nur langsame Dosissteigerung sowie die Gabe von Begleitmedikamenten gut ...

Opioide (Morphin, Fentanyl, Tramadol etc.)

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Welche Nebenwirkungen können unter der Behandlung mit Ketamin auftreten?

Ketamin kann während der Behandlungszeit zu psychischen Veränderungen und Halluzinationen führen. Auch Kreislaufstörungen und Übelkeit sind keine Seltenheit. Deshalb wird es in der Behandlung von schweren Nervenschmerzen meist nur eingesetzt, wenn andere Medikamente keine ausreichende Wirkung entfaltet ...

Koanalgetika

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Wann wird Ketamin in der Schmerzbehandlung eingesetzt?

Ketamin ist ein Vertreter der sogenannten NMDA-Antagonisten. Diese hemmen die NMDA-Rezeptoren im Gehirn, daher der Name. Der exakte Wirkmechanismus ist ziemlich komplex. Einfach gesagt, wird mit der Hemmung der NMDA-Rezeptoren die Empfindlichkeit bestimmter Nervenzellen herabgesetzt. Dadurch kommt es inbesondere bei ...

Koanalgetika

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Welche Wirkstoffe gegen Krampfleiden werden als Koanalgetika in der Schmerzbehandlung eingesetzt?

Positive Effekte wurden vor allem für die Wirkstoffe Gabapantin, Pregabalin, Carbamazepin, Phenytoin und Clonazepam gezeigt. Zunutze macht man sich hier die in der Behandlung von Krampfleiden (Epilepsie) gewünschte "beruhigende" Wirkung auf überempfindliche Nervenzellen. Diese wirkt sich in der Schmerzbehandlung vor ...

Koanalgetika

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Welche Antidepressiva werden als Konalgetika in der Schmerzbehandlung eingesetzt?

Vor allem Mittel mit den Wirkstoffen Doxepin, Amitryptilin, Clomipramin und ...

Koanalgetika

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Auf welche Weise können Medikamente gegen Depressionen eine Schmerzbehandlung positiv beeinflussen?

Antidepressiva (Medikamente gegen Depressionen) zählen in der Schmerzbehandlung zu den sogenannten Koanalgetika. Koanalgetika werden Wirkstoffe genannt, die die Schmerzbehandlung unterstützen, obwohl sie selbst keine Schmerzmittel sind. Antidepressiva entfalten ihre Wirkung auf die Stimmung über eine Veränderung der Botenstoffe im Gehirn. Dieser ...

Koanalgetika

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Was sind sogenannte Koanalgetika in der Schmerztherapie?

Koanalgetika sind Medikamente oder Wirkstoffe, die zusätzlich zu Schmerzmedikamenten gegeben werden und deren Wirkung positiv unterstützen, die aber selbst nicht zu den klassischen Schmerzmedikamenten zählen. Zu dieser Gruppe gehören u.a. Antidepressiva (Medikamente, die sonst gegen Depressionen eingesetzt werden), Antikonvulsiva (Medikamente ...

Koanalgetika

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Wird das Cannabis-Präparat Dronabinol als Schmerzmittel von den Krankenkassen erstattet?

Die schmerzlindernde Wirkung des Cannabis-Abkömmlings Dronabinol bei schweren Schmerzen ist zwar nachgewiesen und es darf auch vom Arzt (auf einem sogenannten Betäubungsmittelrezept) verschrieben werden. Allerdings sind die Kassen nicht verpflichtet, die Kosten dafür zu übernehmen. Deshalb ist es bei einer ...

Cannabis-Präparate

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Stimmt es, dass Cannabis gegen Schmerzen wirkt?

Ja, es gibt einige synthetisch hergestellte Cannabis-Abkömmlinge, für die ein schmerzlindernder Effekt nachgewiesen ist. Darunter auch das Dronabinol, das gegen schwere Schmerzen verschrieben werden darf. Allerdings muss der Arzt dafür - ähnlich wie bei Opioiden (Morphin u.a.) - ein Betäubungsmittelrezept ...

Cannabis-Präparate

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Auf welche Weise können Medikamente gegen Krampfleiden eine Schmerzbehandlung positiv beeinflussen?

Einige Medikamente, die normalerweise gegen Krampfleiden wie Epilepsie eingesetzt werden (auch Antikonvulsiva genannt), können auch einen schmerzlindernden Effekt haben. Dies gilt vor allem bei Nervenschmerzen, die einen plötzlich einschießenden Charakter haben. Ihr Wirkmechanismus bei Krampfleiden beruht auf der Beruhigung von ...

Weitere Schmerzmittel

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Wann werden sogenannte Retard-Schmerzmittel eingesetzt?

Retard-Schmerzmittel werden vor allem bei Dauerschmerzen eingesetzt. Die Zusatzbezeichnung "Retard" bedeutet, dass diese Medikamente nach der Einnahme besonders lange wirken. Retard-Präparate sind meist von einer speziellen Kapsel umgeben, aus der der Wirkstoff nur langsam entweicht. Mit der Kapsel legt man ...

Weitere Schmerzmittel

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Fragen und Antworten zu Kopfschmerzen und Migräne

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ist Migräne lebensbedrohlich?

Klares Nein. Auch nicht lebensverkürzend. Allerdings ist Migräne eine chronische Krankheit, gegen die es keine ursächliche Behandlung gibt (gegen die Kopfschmerzen bei Anfällen natürlich schon). Bei einigen Menschen mit Migräne verschwindet ...

Migräne, Prognose

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Ist Kaffee ein Migräne-Auslöser?

Kaffee selbst eher nicht. Schwankungen des Koffein-Spiegels im Blut hingegen schon. Wenn Sie also regelmäßig Kaffee (oder auch schwarzen Tee) trinken und Ihren Konsum plötzlich stark verändern, kann das zu ...

Migräne-Auslöser

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Können verqualmte Räume Migräne-Anfälle auslösen?

Einige Menschen mit Migräne (nicht alle) reagieren besonders empfindlich auf Rauch in ihrer Umgebung und bekommen nach Aufenthalt in verqualmten Räumen häufiger einen ...

Migräne-Auslöser

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Kann Schokolade einen Migräne-Anfall auslösen?

Schokolade stand lange im Verdacht, Migräne-Anfälle auszulösen. Dieser Verdacht ist aber falsch, wie jetzt systematische Untersuchungen zeigen konnten. Der fälschlicherweise angenommene Zusammanhang beruht wahrscheinlich auf dem Phänomen, dass einige Migräne-Patienten kurz ...

Migräne-Auslöser

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Kann Alkohol Migräne-Anfälle auslösen?

Ja, einige Menschen mit Migräne reagieren sehr empfindlich auf Alkoholgenuss. Besonders Rotwein kann einen Migräne-Anfall auslösen. Wenn Sie einen solchen Zusammenhang bei sich feststellen, verzichten Sie so weit wie möglich ...

Migräne-Auslöser

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Können bestimmte Nahrungsmittel einen Migräne-Anfall auslösen?

Einige Menschen mit Migräne reagieren empfindlich auf bestimmte Käsesorten. Auch Alkohol, insbesondere Rotwein, führt bei einigen Betroffenen zu gehäuften Migräne-Attacken. Auch das Auslassen von Mahlzeiten (Absinken des Zuckerspiegels im Blut) ...

Migräne-Auslöser

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Ist Stress ein Migräne-Auslöser?

Bei vielen Menschen mit Migräne führt Stress zu vermehrtem Auftreten von Migräne-Attacken. Dabei kann nicht nur emotionaler, sondern auch körperlicher Stress (große Anstrengungen) Auslöser sein. Bei einigen Betroffenen treten die ...

Migräne-Auslöser

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Treten in den Wechseljahren häufiger Migräne-Anfälle auf?

Einige Frauen mit Migräne reagieren generell empfindlich auf Hormoinschwankungen. Bei ihnen treten Migräne-Anfälle z.B. häufiger kurz vor oder während der Periode oder auch zu Beginn der Einnahme der "Pille" auf. ...

Migräne-Auslöser

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Kann die "Pille" bei Frauen einen Migräne-Anfall auslösen?

Ja, allerdings nur bei neu begonnener Empfägnisverhütung mit der "Pille". Einige Frauen (bei weitem nicht alle) mit Migräne reagieren generell empfindlich auf Hormonumstellungen - auch im Rahmen des Monatszyklus (Migräne-Anfälle ...

Migräne-Auslöser

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Kann der Monatszyklus bei Frauen einen Migräne-Anfall auslösen?

Ja. Als Ursache werden die Hormonschwankungen während des Monatszyklus angesehen. Ein "empfindlicher" Zeitraum ist die Phase vor und während der ...

Migräne-Auslöser

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Was versteht man unter der sogenannten Migräne-Aura?

Etwa 10-15% aller Menschen mit Migräne erleben im Vorfeld eines Anfalls eine sogenannte Migräne-Aura. Sie äußert sich häufig durch Probleme mit dem Sehen (Sehstörungen, Flimmern oder Schlieren vor den Augen), ...

Migräne-Symptome

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Was sind typische Vorboten (Prodromi) eines Migräne-Anfalls?

Häufig kündigt sich ein Migräne-Anfall durch sogenannte Prodromi an. Diese Vorboten treten in Erscheinung, bevor der eigentliche Kopfschmerz einsetzt. Sie können individuell sehr unterschiedlich sein, typisch sind: Lichtscheu (kann auch Begleiterscheinung ...

Migräne-Symptome

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Wie entsteht eine Migräne?

Obwohl die Migräne seit rund 4000 Jahren bekannt und beschrieben ist, ist ihre genaue Ursache immer noch weitgehend ungeklärt. Man nimmt heute an, dass die Migräne auf eine entzündliche Veränderung ...

Migräne-Ursachen

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Wird Migräne vererbt?

Ja, zumindest die Veranlagung zur Migräne kann vererbt werden. Wenn zum Beispiel ein oder beide Elternteile unter Migräneanfällen leiden, muss man nicht zwingend auch Migräne bekommen, aber die Wahrscheinlichkeit ist ...

Migräne-Ursachen

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Wodurch kann ein Migräneanfall ausgelöst werden?

Das ist individuell sehr unterschiedlich. Relativ häufige auslösende Faktoren sind Stress oder auch Alkoholgenuss, und bei Frauen Hormonschwankungen während des Monatszyklus'. Auch Lärm- und Rauchbelastungen, Kälte, Veränderungen des Schlaf-Rhythmus (langes ...

Migräne-Auslöser

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Wie fühlt sich der Migräne-Schmerz typischerweise an?

Im Gegensatz zum Spannungskopfschmerz, der meist als dumpf und drückend empfunden wird, äußert sich die Migräne eher durch pochende, pulsierende, hämmernde Schmerzen. Zudem ist der Migräne-Schmerz fast immer nur auf ...

Migräne-Symptome

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Warum sprechen tägliche Kopfschmerzen gegen eine Migräne?

Weil die Migräne typischerweise anfallsweise auftritt. Das kann bis zu sechsmal pro Monat passieren, aber nie ...

Migräne-Symptome

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Welche Untersuchungen werden bei der Abklärung von Kopfschmerzen durchgeführt?

In der Regel genügt dem Arzt ein ausführliches Gespräch mit Ihnen, um herauszufinden, um was für eine Kopfschmerzform es sich handelt und wie sie zu behandeln ist. Wenn Sie schon ...

Diagnostik & Untersuchungen

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Wann spricht man von chronischen Spannungskopfschmerzen?

Wenn die Kopfschmerzen über ein Jahr lang an mindestens 15 Tagen pro Monat auftreten, lautet die medizinische Bezeichnung Dauerkopfschmerz oder chronische Spannungskopfschmerzen. Letztlich ist dies aber nur eine künstliche Definition, ...

Spannungskopfschmerzen

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Sind immer Nackenverspannungen Ursache des Spannungskopfschmerzes?

Früher dachte man das. Heute weiß man, dass Verspannungen im Nackenbereich die Entstehung von Spannungskopfschmerzen zwar begünstigen können, dass aber immer auch noch andere begleitende Ursachen mit im Spiel ...

Spannungskopfschmerzen

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Wie äußern sich Spannungskopfschmerzen typischerweise?

Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Kopfschmerz-Form, gefolgt von Migräne. Im Gegensatz zur Migräne tritt der Spannungskopfschmerz meist beidseitig auf. Das heißt, auch wenn der Schmerz z.B. nur in der Schläfen- oder Scheitelregion ...

Spannungskopfschmerzen

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Was kann das Entstehen von Spannungskopfschmerzen begünstigen?

Kopfschmerzen treten bei bestimmten Charakteren häufiger auf, es gibt also so etwas wie Kopfschmerz-Typen. Menschen, die sehr ehrgeizig und gewissenhaft sind, die viel von sich selbst erwarten und fordern, die ...

Spannungskopfschmerzen

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Fragen und Antworten zu Allergien

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Was kann man gegen eine Hausstauballergie tun?

Neben den anti-allergischen Medikamenten bei akuten Beschwerden ist die Reduzierung der Hausstaubmilben in Ihrer Umgebung vordringlichste Aufgabe. Das gelingt naturgemäß effektiv nur in der eigenen Wohnung. Vor Milbenbelastung in anderen ...

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Ist der Umgang mit Benzylbenzoat (Mittel gegen Milben) gesundheitsschädlich?

Nach aktuellem Kenntnisstand nicht mehr als andere ...

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Welche Anforderungen sollten milbendichte Matratzenbezüge erfüllen?

Wenn Sie in einem Betten- oder Matratzenfachgeschäft nach milbendichten Matratzenbezügen (Encasings) fragen, stoßen Sie in der Regel auf ein vielfältiges und kaum überschaubares Angebot, was die Entscheidung nicht eben leichter ...

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Wie finde ich heraus, ob in meinem Haushalt Hausstaubmilben leben?

Es gibt verschiedene Milben-Tests (z.B. Acarex-Test®, Allcontrol®, Bio-Check Allergen Control®), die man kaufen kann. Meist basieren sie darauf, dass man Staubproben vom Bett, Polstermöbeln, Teppichen oder auch Kuscheltieren aufnimmt und ...

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Was genau bei der Hausstaubmilbe erzeugt die Allergie?

Vorweg sei gesagt, dass natürlich auch bei Milben (wie auch bei Pollen etc.) ihr Vorhandensein nicht automatisch eine Allergie auslöst. In zahlreichen Haushalten gibt es Hausstaubmilben, ohne dass einer der ...

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Wo siedeln sich Hausstaubmilben bevorzugt an?

Hausstaubmilben mögen es warm und feucht. Und sie ernähren sich von Hautschuppen von Mensch und Tier. Anhand dieser Lebensgewohnheiten wird deutlich, warum sie im Haushalt am ehesten in Betten (Matratzen, ...

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Wann wird statt dem Prick-Test eher ein RAST-Test oder ein CAP-Test durchgeführt?

Bei kleinen Kindern, denen die Hautreizung beim Prick-Test nicht zugemutet werden soll, wird mitunter lieber ein RAST-Test oder ein CAP-System-Test durchgeführt. Diese Allergentests haben zudem den Vorteil, dass ihr Ergebnis ...

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Was ist der Lymphozytentransformationstest?

Der Lymphozytentransformationstest ist ein Allergietest, der nur bei sehr speziellen Fragestellungen in Betracht kommt. Mit ihm lassen sich nach einer Blutentnahme die Reaktionen der weißen Blutkörperchen bzw. der Lymphozyten auf ...

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Kann es beim Prick-Test zu Nebenwirkungen oder Komplikationen kommen?

In der Regel wird der Prick-Test ohne Probleme vertragen. Die Rötungen oder Schwellungen an den Einstichstellen, so sie überhaupt aufgetreten sind, verschwinden schnell wieder. Manchmal juckt es noch einige Tage. ...

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Kann der Prick-Test auch bei Kleinkindern oder Säuglingen durchgeführt werden?

Ja, ohne Probleme. Da es nur ein bisschen piekt, wird er auch von Kindern gut ...

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Woran erkennt man nach einem Prick-Test, ob eine Allergie vorliegt?

Wenn Sie auf einen der getesteten Stoffe allergisch sind, bilden sich an der Einstichstelle innerhalb der ersten viertel Stunde ausgeprägtere Rötungen und kleine Schwellungen (Quaddeln). Eine kleine Rötung gilt dabei ...

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Worauf muss man vor Durchführung eines Prick-Test achten?

Die Einnahme von anti-allergischen Medikamenten (v.a. Antihistaminika) kann die Reaktion beim Prick-Test abschwächen und damit ein falsches Resultat hervorrufen. Die letzten Tage vor dem Prick-Test sollten Sie auf die Einnahme ...

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Ist der Prick-Test schmerzhaft?

Nur minimal. Beim Prick-Test werden mögliche Auslöser der Allergie (Allergene) tröpfchenweise auf die Haut am Rücken oder Unterarm aufgetragen und dann eine kleine Nadel durchgestochen, damit die Stoffe unter die ...

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Was sind typische Symptome der allergischen Bindehautentzündung?

Typisch sind eine Rötung der Bindehaut der Augen, oft verbunden mit Jucken der Augen und Augentränen. Auch Kopfschmerzen können mitunter dazukommen. Da eine Bindehautentzündung (medizinisch: Konjunktivitis) immer auch bakteriell verursacht sein ...

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Was ist eine allergische Reaktion vom Typ IV?

Es werden insgesamt vier verschiedene Typen allergischer Reaktionen unterschieden (Typ I-IV). Beim Typ IV, der auch Spät-Typ genannt wird, werden die allergischen Symptome vor allem durch eine Reaktionskette der T-Lymphozyten ...

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Was ist eine allergische Reaktion vom Typ I?

Es werden insgesamt vier verschiedene Typen allergischer Reaktionen unterschieden (Typ I-IV). Am häufigsten und bekanntesten ist der Typ I. Bei dieser Allergieform wird durch Kontakt mit dem Allergen (der Fremdstoff, ...

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Kann Feinstaub Allergien auslösen?

Nachgewiesen ist, dass Feinstaub bestehende Allergien verschlimmern kann. So konnte in Studien gezeigt werden, dass die Symptome bei Asthmatikern unter Feinstaubbelastung zunehmen und die Allergie-Antikörper-Spiegel (IgE) bei Allergikern steigen. Ob ...

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Welches sind die häufigsten Allergieauslöser im Säuglingsalter?

Im Säugllingsalter sind meistens Nahrungsmittel Auslöser für Allergien. Die so verbreitete Pollenallergie gewinnt erst mit zunehmendem Alter an ...

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Fragen und Antworten zu Asthma

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Mit welchen Symptomen geht ein Asthma-Anfall einher?

Beim Asthma-Anfall kommt es zu akuter Atemnot, oft verbunden mit Husten und pfeifender Atmung (Giemen). Vor allem die Ausatmung ist erschwert. Im Gegensatz zu den chronisch wiederkehrenden Beschwerden wie Atemnot, Husten ...

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Was sind typische Symptome bei Asthma?

Die Beschwerden bei Asthma sind individuell sehr unterschiedlich, je nach Ausprägung und Schweregrad der Erkrankung. Typische Symptome ...

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Was kann einen Asthma-Anfall auslösen?

Auslöser eines akuten Asthma-Anfalls sind oft unspezifische Reize, ...

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Was passiert bei einem Asthma-Anfall in den Atemwegen?

Bei einem Asthma-Anfall reagieren die Atemwege auf den auslösenden Reiz besonders ausgeprägt. Die ohnehin schon gereizte Schleimhaut in den Bronchien schwillt stark an und produziert viel zähen Schleim. Zusätzlich verkrampfen ...

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Ist Asthma immer mit einer Allergie verbunden?

Nein, allerdings in den meisten Fällen. Bei ungefähr 70-80% aller Menschen mit Asthma liegt auch eine Allergie vor. Man spricht hierbei auch von allergischem oder extrinsischem ...

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Fragen und Antworten zu depressiven Erkrankungen

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Könnnen Depressionen durch Schicksalsschläge oder Lebenskrisen ausgelöst werden?

Ja, allerdings ist das sehr viel seltener als gemeinhin angenommen. In vielen Fällen enstehen Depressionen ohne nachvollziehbaren Grund. Wie es dazu kommt, ist nach wie vor nicht endgültig geklärt. Offenbar ...

Ursachen

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Wie wirkt Clomipramin?

Clomipramin wirkt vor allem ...

Trizyklische Antidepressiva

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Wie wirkt Imipramin?

Imipramin wirkt vor allem ...

Trizyklische Antidepressiva

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Wie wirkt Nortriptylin?

Nortriptylin (Nortrilen®) steigert vor allem den Antrieb und wirkt gegen Lustlosigkeit und ...

Trizyklische Antidepressiva

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Wie wirkt Desipramin?

Desipramin (Petylyl®) steigert vor allem den Antrieb und wirkt gegen Lustlosigkeit und ...

Trizyklische Antidepressiva

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Wie wirkt Trimipramin?

Vor allem beruhigend. Es dient bei Depressionen auch als ...

Trizyklische Antidepressiva

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Wie wirkt Doxepin?

Vor allem beruhigend. Es dient bei Depressionen auch als ...

Trizyklische Antidepressiva

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Wie wirkt Amitriptylin?

Vor allem beruhigend. Es dient bei Depressionen auch als ...

Trizyklische Antidepressiva

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Wie wirkt Mirtazapin?

Mirtazapin (Remergil®), ein sogenannter Alpha2-Antagonist, gehört zu den tetrazyklischen Antidepressiva und wirkt vor allem beruhigend. Als Einschlafhilfe ist dieser Wirkstoff besonders bei älteren Menschen mit Depressionen ...

Tetrazyklische Antidepressiva

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Wie wirkt Mianserin?

Mianserin gehört zu den tetrazyklischen Antidepressiva und wirkt stimmungsaufhellend und beruhigend. Es eignet sich besonders gut zur Lösung von Angstzuständen. Während der beruhigende und angstlösende Effekt meist sehr schnell eintritt, kann ...

Tetrazyklische Antidepressiva

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Wie wirkt Maprotilin?

Maprotilin gehört zu den tetrazyklischen Antidepressiva und wirkt vor allem stimmungsaufhellend und ...

Tetrazyklische Antidepressiva

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Wie wirken tetrazyklische Antidepressiva?

Tetrazyklische Antidepressiva (auch Tetrazyklika genannt) ähneln den Trizyklika. Auch bei ihnen ist das Wirkspektrum recht breit. Im direkten Vergleich mit den Trizyklika sind die Tetrazyklika weniger stark wirksam, haben dafür ...

Tetrazyklische Antidepressiva

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Welche trizyklischen Antidepressiva wirken vor allem schlaffördernd?

Amitriptylin, Doxepin und Trimipramin. Alle drei Wirkstoffe wirken beruhigend und dienen bei Depressionen auch als ...

Trizyklische Antidepressiva

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Welche trizyklischen Antidepressiva wirken vor allem gegen die Antriebslosigkeit?

Desipramin (Petylyl®) und Nortriptylin ...

Trizyklische Antidepressiva

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Welche trizyklischen Antidepressiva wirken vor allem stimmungsaufhellend?

Imipramin und Clomipramin.

Trizyklische Antidepressiva

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Welche Nebenwirkungen können trizyklische Antidepressiva haben?

Trizyklische Antidepressiva können zu Verstopfung, Mundtrockenheit und Gewichtszunahme führen. Diese Nebenwirkungen treten vor allem zu Beginn der Behandlung häufiger ...

Trizyklische Antidepressiva

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Wie lange dauert es, bis trizyklische Antidepressiva anfangen zu wirken?

Wie bei fast allen Mitteln gegen Depressionen dauert das eine Weile. In der Regel stellt sich der stimmungsaufhellende Effekt etwa zwei bis sechs Wochen nach Beginn der Behandlung ...

Trizyklische Antidepressiva

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Wie wirken trizyklische Antidepressiva?

Die trizyklischen Antidepressiva (kurz Trizyklika genannt) haben ein recht breites Wirkspektrum, das bei den verschiedenen Einzelwirkstoffen unterschiedlich ausgeprägt ist. Sie hemmen unter anderem die Wiederaufnahme von Serotonin und Dopamin in die ...

Trizyklische Antidepressiva

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Können bestimmte Medikamente eine Depression auslösen?

Tatsache ist, dass einige Medikamente auf die Stimmung schlagen können. Vor allem dann, wenn sie in den Hormonhaushalt oder bestimmte Gehirnprozesse eingreifen. Viele Frauen kennen das von der "Pille" (Verschiebung ...

Ursachen

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Können Erkrankungen eine Depression auslösen?

Schwere, chronische Erkrankungen haben natürlich häufig einen negativen Einfluss auf die Gefühlswelt. Die damit verbundenen Stimmungstiefs sind zunächst einmal aber nicht gleichbedeutend mit einer Depression. Allerdings kann eine solche Situation ...

Ursachen

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Fragen und Antworten zu Epilepsie

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Sind Fieberkrämpfe beim Kind der Vorbote einer Epilepsie?

Zum Glück sind die meisten Fieberkrämpfe harmlos, auch wenn das Geschehen den Eltern natürlich Sorgen bereitet. In 80 bis 90% der Fälle handelt es sich um sogenannte "einfache" Fieberkrämpfe, die ...

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Was sind astatische oder atonische Anfälle?

Die ursprüngliche Bezeichnung für die Epilepsie war Fallsucht, weil die Betroffenen oft unvermittelt zu Boden gestürzt sind. Das kann vor allem beim generalisierten Anfall passieren. Medizinisch nennt man diese Formen ...

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Was ist eine Abscence?

Absence wird die kurze Bewusstlosigkeit beim Petit-Mal-Anfall genannt. Oft wird der Blick dabei starr und leer, und es treten unwillkürliche Bewegungen auf (Zuckungen, Kopfdrehen, Schmatzen). Schon nach wenigen Sekunden ist ...

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Wie äußert sich ein Petit-Mal-Anfall?

Beim sogenannten Petit-Mal-Anfall kommt es im Gegensatz zum Grand-Mal-Anfall nur zu einer ganz kurz anhaltenden Bewusstlosigkeit. Meist dauert diese nur wenige Sekunden. Während dieser kurzen Black-out-Phase wird der Blick oft ...

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Wie äußert sich ein Grand-Mal-Anfall?

Der Grand-Mal-Anfall zählt zu den generalisierten Epilepsieanfällen. Er unterteilt sich in eine sog. tonische und eine nachfolgene klonische Phase. In der tonischen Phase des Grand-Mal-Anfalls wird der Betroffene tief bewusstlos, die ...

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Wie kann sich ein fokaler Anfall äußern?

Das hängt stark davon ab, welches Hirnareal den Anfall auslöst. Beim fokalen Anfall ist ja nur eine bestimmte Hirnregion beteilgt, so dass auch die Symptome auf bestimmte Körperregionen beschränkt bleiben. ...

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Können auch bei Menschen ohne Epilepsie epileptische Anfälle auftreten?

Ja. Es kann eine Veranlagung zu solchen Anfällen bestehen, ohne dass eine Epilepsie vorliegt. Auslöser können z.B. sein: zu wenig Schlaf zu heftiges Atmen (die sog. Hyperventilation, z.B. bei Aufregung) Alkoholentzug oder Medikamentenentzug Flackerlicht ...

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Welche Vorerkrankungen oder Schäden im Gehirn können eine Epilepsie auslösen?

Es gibt eine ganze Reihe an Erkrankungen oder Schädigungen im Bereich des Gehirns, aus denen sich in der Folge eine Epilepsie entwickeln kann. Dazu gehören: Schlaganfall Kopfverletzungen mit Beteiligung des Gehirns (Schädel-Hirn-Trauma) Hirntumoren Hirnhautentzündungen Alkohol- ...

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In welchem Alter tritt eine Epilepsie am häufigsten auf?

Grundsätzlich kann eine Epilepsie in jedem Lebensalter auftreten. Die Wahrscheinlichkeit ist aber im frühen Kindesalter und jenseits des 60. Lebensjahres am ...

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Fragen und Antworten zu Neurodermitis

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Was bewirkt Nachtkerzenöl (Gamma-Linolensäure) bei Neurodermitis?

Die in der Nachtkerze (oder auch Borretsch) enthaltene Gamma-Linolensäure wird von einigen Ärzten zur Verbesserung des Hautzustandes bei Neurodermitis empfohlen. Es handelt sich dabei um eine Fettsäure, die unter anderem ...

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Wie kann man die entzündete Haut bei Neurodermitis vor Infektionen schützen?

Im akuten Stadium einer Neurodermitis, wenn die Haut stark entzündet und rissig ist, steigt auch das Infektionsrisiko an den betroffenen Hautstellen. Deshalb wird von vielen Ärzten empfohlen, in diesen Phasen ...

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Was für ein Medikament ist Polidocanol?

Polidocanol ist ein schmerzlindernder Wirkstoff, der äußerlich aufgetragen bei Neurodermitis auch den Juckreiz lindern kann. Wenn überhaupt, wird Polidocanol nur im akuten Stadium bei entzündeten und stark juckenden Hautarealen angewandt....

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Wie wirken Antihistaminika bei Neurodermitis?

Antihistaminika sind Medikamente, die vor allem bei allergischen Erkrankungen eingesetzt werden. Sie hemmen den körpereigenen Botenstoff Histamin, der bei allergischen Reaktionen und auch bei der Neurodermitis vermehrt ausgeschüttet wird und ...

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Wie wirkt die Pflanze Bittersüß bei Neurodermitis?

Bittersüß ist ein in der Naturmedizin schon lange bekanntes Nachtschattengewächs, das entzündungshemmend wirkt. Es enthält den Wirkstoff Solasodin. Bittersüß kann bei Neurodermitis im akuten Stadium lindernd auf die entzündeten Hautareale wirken. ...

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Was bewirken Gerbstoffe bei Neurodermitis?

Zubereitungen mit Gerbstoffen werden vor allem zur Abheilung von leicht entzündeten Ekzemen eingesetzt. Die in Apotheken erhältlichen Gerbstoff-Präparate werden zuhause in Wasser aufgelöst und mit nassen Umschlägen auf die Haut ...

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Wann sind bei Neurodermitis Hautpflegemittel mit Teer oder Schieferöl sinnvoll?

Hautpflegemittel mit Teer und Schieferölen werden heute etwas seltener eingesetzt als früher. In akuteren Stadien wirken sie entzündungshemmend. Zudem lindern beide Wirkstoffe den Juckreiz. Allerdings riechen sie recht unangenehm und ...

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Was bewirken Zink-haltige Hautpflegemittel bei Neurodermitis?

Hautpflegemittel mit Zinkzusatz werden eher in akuteren Stadien eingesetzt, vor allem wenn nässende Ekzeme auftreten. Zink wirkt antientzündlich und zudem trocknend, insbesondere dann, wenn die Pflegemittelgrundlage wasserhaltig ist. ...

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Was bewirken Harnstoff-haltige Hautpflegemittel bei Neurodermitis?

Harnstoff führt zu einer verbesserten Wasserspeicherung und macht die Haut geschmeidiger und widerstandsfähiger. Er ist auch normalerweise in der Haut vorhanden, bei Neurodermitis ist der Harnstoffgehalt aber oftmals reduziert. Deshalb ...

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Wann sind zur Hautpflege eher Salben und Ölbäder geeignet?

Im Gegensatz zu den stärker wasserhaltigen Hydrogelen, Lotionen und Cremes basieren Salben und Ölbäder vor allem auf Fett. Sie dichten die Haut ab und schützen sie vor Austrocknung. Salben und ...

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Wann sind zur Hautpflege vor allem Hydrogele, Lotionen und Cremes geeignet?

Im Gegensatz zu Salben und Ölbädern enthalten Lotionen, Cremes und Hydrogele mehr Wasser als Fett. Hydrogele bestehen sogar nur aus Wasser (in Gel-Form), Lotionen enthalten sehr wenig Fett. Cremes sind ...

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Was sind geeignete Hautpfllege-Maßnahmen außerhalb des akuten Schubs?

Wichtig bei Neurodermitis ist die tägliche Hautfettung. Das gilt auch, wenn gerade keine akuten Hautreizungen vorliegen, weil eine gute und regelmäßige Hautpflege auch dem Wiederauftreten von neuen Krankheitsschüben vorbeugen kann. Empfohlen ...

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Stimmt es, dass Menschen mit Allergien oder Neurodermitis häufig dunkle Augenränder haben?

Es gibt eine ganze Reihe an kleinen Merkmalen, die bei lange bestehenden Allergien entstehen können - aber nicht entstehen müssen. Dazu gehören auch dunkle Augenränder, kleine Furchen um die Augen ...

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Wie äußert sich eine Neurodermitis bei älteren Kindern und Erwachsenen?

Das Erscheinungsbild der Neurodermitis verändert sich im Laufe des Älterwerdens. Bei Babys und Kleinkindern sind andere Hautareale betroffen als im Jugend- und Erwachsenenalter. Bei Jugendlichen und Erwachsenen kann das Ekzem am ...

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Wie äußert sich eine Neurodermitis im Kleinkindesalter?

Während die Neurodermitis bei Babys eher die Kopfhaut und später Gesicht, Windelregion und Rückseiten der Arme und Beine betrifft, verändert sich das Erscheinungsbild ab dem zweiten Lebensjahr in der Regel. ...

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Wie äußert sich eine Neurodermitis bei Babys?

Erstes Anzeichen für eine Neurodermitis im Babyalter ist meist ein roter, juckender Ausschlag auf der Kopfhaut. Dieser wird auch Milchschorf genannt. Im weiteren Verlauf "wandert" die Neurodermitis häufig weiter, die ...

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Wird Neurodermitis vererbt?

Es gibt zwar nicht das "Neurodermitis-Gen", genetische Faktoren spielen bei der Entstehung der Neurodermitis aber eine große Rolle. Dabei sind Neurodermitis und Allergien als ein Gesamtkomplex zu sehen. Vererbt wird ...

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Nimmt Neurodermitis an Häufigkeit zu?

Ja. Zur Zeit sind etwa 1-3% der Bevölkerung in Deutschland von Neurodermitis betroffen. Mehrere Studien zeigen, dass die Häufigkeit eher zunimmt. Die Ursachen dafür sind noch nicht ...

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Ist Neurodermitis ansteckend?

Nein. Es handelt sich ja um eine den Allergien ähnliche Erkrankung, in der es zu Überempfindlichkeitsreaktionen im Körper kommt. Erreger wie Bakterien oder Viren, die übertragen werden könnten, sind nicht ...

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Haben Menschen mit Neurodermitis auch häufiger Allergien oder Asthma?

Ja. Die Neurodermitis ist ja selbst eine autoimmune, also im weitesten Sinne allergische Erkrankung. Daher auch die gebräuchlichen Begriffe/Synonyme atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis. Atopie ist der medizinische Fachausdruck für ...

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Fragen und Antworten zu Harninkontinenz

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Wie kann ich einer Blasenschwäche vorbeugen?

Blasenschwäche (medizinisch: Harninkontinenz) ist ein häufiges Problem bei älteren Frauen. In den Wechseljahren kommt es durch die Hormonverschiebungen zu einer Erschlaffung der Muskulatur im Beckenbereich, was die Entstehung einer Blasenschwäche ...

Ursachen und Vorbeugung

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Welche Untersuchungen macht der Arzt bei Blasenschwäche?

Meist genügt schon das Gespräch und die Schilderung der Beschwerden um herauszufinden, ob es sich um eine Stress-Inkontiinenz oder eine Drang-Inkontinenz handelt. Welche weiteren Untersuchungen notwendig sind, hängt dann davon ...

Untersuchungen

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Woran erkenne ich, dass ich eine Blasenschwäche habe?

Charakteristisch für die Blasenschwäche ist das ungewollte Wasserlassen. Wenn Ihnen das häufiger beim Heben schwerer Gegenstände oder auch beim Lachen oder Husten passiert, haben Sie möglicherweise eine Stress-Inkontinenz (hat nichts ...

Beschwerden

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Was können weitere Beschwerden oder Symptome bei der Blasenschwäche sein?

Im Verbund mit der Blasenschwäche ist oft generell der Harndrang erhöht, so dass häufig auf die Toilette gegangen werden muss (v.a. bei der Drang-Inkontinenz). Auch nächtliches, ungewolltes Wasserlassen kann ...

Beschwerden

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Was sind mögliche Ursachen der Drang-Inkontinenz?

Ursachen der überempfindlichen Blase und damit der Drang-Inkontinenz können sein: Blasenüberaktivität ohne organische Ursache (als auslösende Faktoren werden Stress, Nervosität, psychosomatische Ursachen ...

Ursachen und Vorbeugung

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Was sind mögliche Ursachen der Stress-Inkontinenz?

Der Begriff ist etwas irreführend. Mit (psychischem) Stress hat die Stress-Inkontinenz nichts zu tun. Letztlich geht die Stress-Inkontinenz immer auf eine Bindegewebsschwäche im Blasenbereich zurück. Die Veranlagung zur Bindegewebsschwäche ist meist ...

Ursachen und Vorbeugung

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Fragen und Antworten zu Phytotherapie und Heilpflanzen

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Eignet sich Kamille auch bei Entzündungen am Auge?

Davon wird eher aberaten. Zwar wirkt Kamille entzündungshemmend, aber im Augenbereich sollten Sie Kamille lieber weglassen, weil es zu stark reizen kann....

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In welcher Form kann Kamille bei Atemwegsinfekten angewendet werden?

Als Inhalation. Einfach den Kamillenextrakt oder Kamillentee in einer größeren Schale oder einem Topf mit heißem Wasser übergießen und dann die Dämpfe ungefähr eine viertel bis halbe Stunde lang inhalieren....

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Eignet sich Kamille auch zur äußeren Anwendung?

Ja, vor allem bei bei Haut- und Schleimhautentzündungen. Auch bei Entzündungen der Mundhöhle oder des Zahnfleisches können Spülungen mit Kamille sehr hilfreich sein....

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Bei welchen Magen- und Darmbeschwerden hilft Kamille?

Kamille wird vor allem zur Linderung von Blähungen aber auch zur unterstützenden Behandlung von entzündlichen Magen- und Darmerkrankungen (Gastritis, Colitis) empfohlen. Auch krampfartige Beschwerden im Verdauungstrakt können durch Kamillentee häufig ...

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Gegen welche Erkrankungen und Beschwerden wirkt Kamille?

Kamille werden vor allem entzündunghemmende und krampflösende Effekte zugesprochen. Deshalb wird Kamille bzw. Kamillentee vor allem bei Magen- und Darmbeschwerden sowie bei Infekten empfohlen. ...

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Hilft Lindenblütentee bei Einschlafstörungen?

In jedem Fall hat Lindenblütentee eine beruhigende Wirkung. In der Naturmedizin wird er daher u.a. auch als Einschlafhilfe und als Hausmittel bei Unruhezuständen empfohlen....

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Weshalb sollte Lindenblütentee als Naturheilmittel in der zweiten Tageshälfte getrunken werden?

Die therapeutisch wirksamen Inhaltsstoffe in der Lindenblüte sind sogenannte Glykoside. Die Erfahrungen der Naturmedizin und Phytotherapie zeigen, dass diese Glykoside ihre Wirkung wesentlich besser in der zweiten Tageshälfte entfalten. Erklärt ...

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Was bewirkt Lindenblütentee bei Infekten der oberen Atemwege?

Lindenblütentee ist ein seit Jahrhunderten bekanntes Naturmittel gegen Entzündungen (Katarrhe) der oberen Atemwege. Die im Tee freigesetzten Schleimstoffe der Lindenblüte wirken beruhigend und schmerzlindernd und reduzieren den Hustenreiz....

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Gegen welche Erkrankungen oder Beschwerden wirken Lindenblüten?

Die Lindenblüte ist schon seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt. Ihre Wirkung ist zwar nach streng wissenschaftlichen Kriterien noch nicht belegt, gilt aber aufgrund der großen Erfahrungen in der Hausmedizin ...

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Welchen medizinischen Wirkstoff enthält der Schlafmohn?

Der Schlafmohn enthält einen milchigen Saft, aus dem Opium bzw. Morphium gewonnen werden. Er ist also sowohl Quelle einer bedeutenden Droge als auch eines wichtigen medizinischen Wirkstoffs. Morphium bzw. die ...

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Weshalb ist der Fingerhut nicht zur Selbstbehandlung geeignet?

Weil er hochgiftig ist. Bereits der Verzehr von zwei bis drei Blättern des Fingerhuts kann tödlich ...

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Welchen medizinischen Wirkstoff enthält der Rote Fingerhut?

Aus dem Roten Fingerhut wird Digitalis, ein sogenanntes Herzglykosid gewonnen. Digitalis ist ein Giftstoff, der aber in angemessener Dosierung den Herzmuskel anregt, sich stärker zusammenzuziehen. Außerdem senkt Digitalis die Herzfrequenz. ...

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Auf welche Weise wirkt Digitalis?

Digitalis ist vom Prinzip her eigentlich ein Giftstoff, der aber in richtiger Dosierung den Herzmuskel anregt, sich stärker zusammenzuziehen. Außerdem bewirkt Digitalis eine Senkung der Herzfrequenz. Digitalis wird wegen dieser ...

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Aus welcher Pflanze stammt der Wirkstoff Digitalis?

Digitalis ist ein sogenanntes Herzglykosid, das aus dem Wolligen Fingerhut oder Roten Fingerhut gewonnen wird. Der Fingerhut bzw. Digitalis ist als Herzmittel schon seit dem 18. Jahrhundert bekannt. ...

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Was versteht man in der Pflanzenheilkunde unter einer Tinktur?

Die Tinktur ist eine bestimmte Zubereitungsform pflanzlicher Arzneimittel. Das wesentliche Merkmal von Tinkturen ist, dass die Wirkstoffe (in diesem Fall die Pflanzenteile) in Alkohol gelöst werden....

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Warum ist bei der Anwendung von Arnika Vorsicht geboten?

Arnika kann bei falscher Anwendung und zu hoher Dosierung auch giftig sein. Das gilt insbesondere bei innerer Anwendung. Bei der äußeren Anwendung kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Deshalb ...

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Gegen welche Erkrankungen oder Beschwerden wirkt Arnika?

Arnika wirkt entzündungshemmend und kann in Form von Umschlägen hilfreich sein bei: Zerrungen Quetschungen Blutergüssen rheumatischen Beschwerden Allerdings kann Arnika bei falscher Anwendung und Dosierung auch giftig sein. Deshalb aollten Sie Arnika nur unter Anleitung ...

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Weshalb gilt Aloe Vera auch als Anti-Aging-Pflanze?

Aloe-Vera-Produkte spielen in der Kosmetik eine herausragende Rolle. Der Pflanze bzw. ihren Inhaltsstoffen werden u.a. stark wasserspeichernde und antibakterielle Eigenschaften zugesprochen, weshalb sie besonders unter den Anti-Aging-Produkten (Kosmetika gegen frühzeitige ...

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Gegen welche Erkrankungen oder Beschwerden wirkt Aloe Vera?

Die Aloe-Vera-Pflanze (auch Wüstenlilie genannt) enthält eine Vielzahl an wirksamen Inhaltsstoffen, die in ihrer einmaligen Kombination bei vielen Erkrankungen als unterstützende Behandlung hilfreich sein können. Dazu gehören v.a.: Herz-Kreislauf-Erkrankungen Lungenerkrankungen Asthma Magengeschwüre Blasenschwäche Nierensteine Verstopfung Hautalterung Hautentzündungen Herpes-Infektionen Zysten ...

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Wie sollte Ackerschachtelhalm äußerlich angewendet werden?

Wenn Sie keine Fertigarzneimittel verwenden, sondern die Pflanze selbst zubereiten, sollten Sie die zerkleinerten Stengel mit heißem Wasser aufbrühen und dann in einem Wickel oder mit einem Tuch auf die ...

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Fragen und Antworten zu Morbus Crohn & Colitis ulserosa

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Wie läuft eine Darmspiegelung ab?

Viele Menschen haben Angst vor dieser Untersuchung, die aber unbegründet ist. Die Prozedur ist weitaus weniger schlimm als oft erzählt wird. Der untersuchende Arzt führt einen dünnen Schlauch (Endoskop) durch den ...

Diagnostik & Untersuchungen

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Warum ist die frühzeitige Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge so wichtig?

Menschen mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa haben ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Da Darmkrebs, soweit er in frühen Stadien entdeckt wird, komplett heilbar ist, wird allen Menschen mit erhöhtem ...

Diagnostik & Untersuchungen

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Ist Morbus Crohn lebensbedrohlich?

Nein. Zwar ist die Erkrankung nicht heilbar und einige (längst nicht alle) Menschen mit Morbus Crohn brauchen eine wiederholte oder sogar dauerhafte Behandlung mit Medikamenten, doch lebensbedrohliche Verläufe gibt es ...

Grundlagen Morbus Crohn

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Wann muss beim Morbus Crohn operiert werden?

Eine Operation kann den Morbus Crohn zwar nicht heilen, wird aber bei vielen Betroffenen im Laufe der Erkrankung notwendig, um kleinere Darmabschnitte zu entfernen, in denen sich Fisteln oder Vernarbungen ...

Behandlung Morbus Crohn

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Ist Morbus Crohn heilbar?

Leider nein. Allerdings gelingt es bei vielen Betroffenen die Erkrankung so weit einzudämmen, dass sie das normale Leben über weite Strecken kaum beeinträchtigt. Leider gibt es aber auch Betroffene, die ...

Behandlung Morbus Crohn

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Welche Medikamente gibt es gegen den Morbus Crohn?

Es gibt eine ganze Reihe an Medikamenten, die abhängig vom Ausmaß der Beschwerden und des Krankheitsschubs verordnet werden. Bei leichteren Beschwerden werden häufig sogenannte Salicylate verschrieben. Dazu gehören: Sulfasalazín (z.B. Sulfasalazín HEXAL®, ...

Behandlung Morbus Crohn

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Mit welchen Untersuchungen wird ein Morbus Crohn ausgeschlossen oder gesichert?

Die Diagnostik bei Verdacht auf Morbus Crohn ist vielschichtig, weil die typischen Beschwerden wie Bauchschmerzen und Durchfälle auch zahlreiche andere Ursachen haben können, die ebenfalls ausgeschlossen werden müssen. Am wichtigsten ...

Diagnostik & Untersuchungen

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Welche Ursachen hat der Morbus Crohn?

Das ist noch weitgehend ungeklärt. Mehrere Untersuchungen sprechen dafür, dass eine Veranlagung zu der Erkrankung genetisch verankert ist, ohne dass aber ein einzelnes "Morbus-Crohn-Gen" bekannt ist. Wahrscheinlich spielen hier mehrere ...

Ursachen Morbus Crohn

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In welchem Alter tritt der Morbus Crohn meistens erstmals auf?

Häufig beginnt die Erkrankung in jungem Erwachsenenalter, zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr. Allerdings ist auch hier die Schwankungsbreite groß. Der Morbus Crohn kann auch bereits im Kindesalter oder erst ...

Grundlagen Morbus Crohn

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Was sind typische Beschwerden beim Morbus Crohn?

Erste Anzeichen für einen Morbus Crohn sind häufig sich wiederholende Unterbauchschmerzen und Durchfälle. Oft treten diese beiden Beschwerden zu gleicher Zeit auf, manchmal aber auch nur eine der beiden. Die Krämpfe ...

Symptome Morbus Crohn

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Welche Darmabschnitte sind beim Morbus Crohn typischerweise betroffen?

Die entzündlichen Veränderungen beim Morbus Crohn können im Prinzip an allen Stellen des Verdauungstraktes vorkommen. Am deutlich häufigsten treten sie aber im unteren Dünndarm oder Übergang vom Dünndarm in den ...

Grundlagen Morbus Crohn

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Fragen und Antworten zu Hämorrhoiden

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Helfen Kortison-Präparate gegen Hämorrhoiden?

Es gibt eine ganze Reihe an Kortison-haltigen Salben und Zäpfchen gegen Hämorrhoiden, die vor allem eingesetzt werden, um den Entzündungsreiz im Afterbereich zu lindern. Sie wirken stärker als z.B. Hamamelis ...

Behandlung

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Wie wirkt Bufexamac gegen Hämorrhoiden?

Bufexamac lindert vor allem den Entzündungsreiz bei Hämorrhoiden. Sie bekommen diesen Wirkstoff als Salbe oder Zäpfchen. Folgende Präparate enthalten Bufexamac: Faktu® akut Salbe Faktu® akut Zäpfchen Hämo-ratiopharm® Creme N Hämo-ratiopharm® Zäpfchen N Hämoagil® plus ...

Behandlung

Weiterlsen

Wie wirkt Hamamelis gegen Hämorrhoiden?

Hamamelis ist ein pflanzliches Mittel, das vor allem gegen den Entzündungsreiz bei Hämorrhoiden wirkt. Sie bekommen es in Salben- oder Zäpfchenform, z.B.: Hametum® mono Zäpfchen Posterine® Salbe Posterine® Zäpfchen...

Behandlung

Weiterlsen

Gibt es auch Zäpfchen gegen Hämorrhoiden?

Ja. Ob Sie Salben oder Zäpfchen nehmen, ist letztlich auch ein bisschen Geschmackssache, die darin enthaltenen Wirkstoffe sind oft die gleichen. Zäpfchen eignen sich ganz gut für die Nacht, und ...

Behandlung

Weiterlsen

Was ist beim Auftragen von Salben zu beachten?

Die meisten Salben gegen Hämorrhoiden enthalten einen Tubenaufsatz, damit Sie die Salbe besser in den After einführen können. Bedecken Sie diesen Aufsatz am besten schon vor der Einführung mit ein ...

Behandlung

Weiterlsen

Was kann ich beim Stuhlgang gegen die Hämorrhoiden tun?

Wichtig ist, dass Sie beim Stuhlgang nicht zu stark pressen. Durch den Druck auf die Umgebung können sich die Hämorrhoiden verschlimmern. Nehmen Sie sich genügend Zeit! Nach dem Stuhlgang sollten Sie ...

Behandlung

Weiterlsen

Wann müssen Hämorrhoiden operativ entfernt werden?

Wenn die Vorbeugemaßnahmen und die Behandlung mit Salben nicht zu einer ausreichenden Heilung führen und wenn die Beschwerden sehr ausgeprägt sind, wird Ihnen Ihr Arzt zu einer operativen Entfernung raten. ...

Behandlung

Weiterlsen

Wie kann man Hämorrhoiden am besten vorbeugen?

Die besten Maßnahmen, damit Hämorrhoiden gar nicht erst entstehen (bzw. nach Entstehung rasch wieder verschwinden), sind: ballaststoffreiche Ernährung viel Bewegung viel trinken Also alles Dinge, die ohnehin zu empfehlen ...

Ursachen und Vorbeugung

Weiterlsen

Welche Untersuchungen nimmt der Arzt bei Verdacht auf Hämorrhoiden vor?

Zunächst einmal wird er Sie ausführlich befragen: Wie lange haben Sie die Beschwerden schon, wann treten Sie auf, haben Sie Schmerzen, haben Sie Blutbeimengungen im Stuhl entdeckt? Dann wird er Ihren ...

Diagnostik & Untersuchungen

Weiterlsen

Wenn ich glaube, dass ich Hämorrhoiden habe, muss ich damit unbedingt zum Arzt?

Viele Menschen halten Hämorrhoiden für eine Bagatelle, mit der es sich nicht lohnt, zum Arzt zu gehen. Einige Salben gegen Hämorrhoiden bekommt man ja auch ohne Rezept in der Apotheke. Wir ...

Grundlagen

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Was sind typische Beschwerden bei Hämorrhoiden?

Typische Anzeichen für Hämorrhoiden sind: Blutbeimengungen im Stuhl, Blutflecken am ToilettenpapierAchtung: Nur hellrotes Blut spricht für Hämorrhoiden. Dunkleres Blut hat seinen Ursprung eher weiter oben im Darm oder Magen. Brennen oder wundartige ...

Symptome und Beschwerden

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Was sind die häufigsten Ursachen von Hämorrhoiden?

Es gibt verschiedene Faktoren, die zur Bildung von Hämorroiden beitragen können. Der wichtigste ist aber sicher die chronische Verstopfung, also über längere Zeit erschwerter Stuhlgang. Vor allem Menschen, die mit ...

Ursachen und Vorbeugung

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Was sind Hämorrhoiden?

Im unteren Darmabschnitt, kurz vorm After, befindet sich der sogenannte Schwellkörper (=Corpus cavernosum recti). Dieser wirkt am Verschluss des Afters mit. Bei Hämorrhoiden entstehen in diesem Schwellkörper Krampfader-artige Erweiterungen, die ...

Grundlagen

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Fragen und Antworten zu Sodbrennen und Reizmagen

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Sind immer zu viel Essen oder Alkohol schuld am Sodbrennen?

Beide Faktoren fördern zwar das Entstehen von Sodbrennen (und sind ein guter Ansatz zur Vorbeugung), bei vielen Betroffenen arbeitet aber zudem auch der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen nicht mehr ...

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Warum ist es so wichtig, dass Sodbrennen ursächlich behandelt wird?

Bei immer wiederkehrendem Sodbrennen kann es durch die ständige Reizung der Speiseröhre zu einer chronischen Entzündung der Schleimhaut kommen. Diese ist sehr viel schwieriger zu behandeln als das "Brennen" beim ...

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Kann Rauchen den Reizmagen verursachen?

Ja, zumindest ist Rauchen oft mitbeteiligt. Rauchen reizt den Magen, was ja jeder langjährige Raucher auch weiß und mitunter spürt. Wenn Sie Reizmagen-Beschwerden haben, sollten Sie neben den Änderungen Ihrer ...

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Was kann ich tun, damit der Reizmagen nicht wieder auftritt?

Vorbeugen ist besser als behandeln - das gilt beim Reizmagen ganz besonders! Es gibt zwar kein Patentrezept, aber die folgenden Verhaltens-Tipps sind in jedem Fall eine gute Basis, damit Sie ...

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Gibt es Tabletten gegen Reizmagen?

Es gibt nicht die EINE Tablette gegen den Reizmagen. Im Vordergrund der Behandlung sollten ohnehin Änderungen des Lebensstils und des Ess-Verhaltens stehen....

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Wie wird der Reizmagen behandelt?

Das hängt entscheidend davon ab, welche Urache für den Reizmagen angenommen wird. Wobei auch die exakte Ursache nicht immer mit Sicherheit ermittelt werden kann. Im Vordergrund der Behandlung stehen Änderungen ...

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Welche Untersuchungen unternimmt der Arzt bei Verdacht auf Reizmagen?

Im Vordergrund steht das Gespräch. Ein guter Arzt wird Sie zunächst ausführlich befragen, wann und wie oft die Beschwerden auftreten, wie lange sie schon bestehen, ob Sie einen Zusammenhang mit ...

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Was sind typische Symptome beim Reizmagen?

Bevor wir die typischen Symptome beim Reizmagen erläutern, ist wichtig zu wissen, dass sämtliche Beschwerden auch andere Ursachen haben können. Die Diagnose "Reizmagen" wird vom Arzt gestellt, wenn die folgenden ...

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Wie und warum entsteht ein Reizmagen?

Das ist noch nicht abschließend geklärt. Von Experten diskutiert werden verschiedene ...

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Wann sprechen Mediziner von einem Reizmagen?

Generell sprechen Ärzte nur dann von einem Reizmagen, wenn Beschwerden im Oberbauch (Magen und oberer Dünndarm) bestehen, für die keine organische Ursache vorliegt bzw. gefunden werden ...

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Fragen und Antworten zu Magersucht & Bulimie

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Können bereits Kinder unter einer Essstörung leiden?

Bereits kleinere Kinder können eine Essstörung entwickeln. Dabei kann das Verhalten der Eltern eine große Rolle spielen. Wichtig ist der entspannte Umgang mit dem Thema Essen sowie eine Esskultur der Familie, die Kinder mit der Nahrungsaufnahme angenehme Gefühle verbinden lässt. Bei kleineren Kindern gibt es offenbar häufiger akute Anlässe und Probleme, weshalb sie etwa das Essen ...

Grundlagen & Ursachen

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Wie spreche ich den Betroffenen an, wenn ich den Verdacht auf eine Essstörung (Magersucht/Bulimie) habe?

Wenn Sie befürchten, dass Ihr eigenes Kind, vielleicht Ihre Schwester oder Ihre Freundin an einer Essstörung leidet, sollten Sie mit dem Betreffenden in Ruhe sprechen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Sorge um den Anderen mitteilen.

Anzeichen & Symptome

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Wer ist der richtige Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Essstörung?

Haben Sie als Eltern, Partner, Freunde oder Betroffene selbst den Verdacht auf eine Essstörung, ist der Besuch eines Facharztes, einer Beratungsstelle oder die ambulante Vorstellung in einer Klinik ratsam.

Anzeichen & Symptome

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Wie lange dauert die Behandlung der Magersucht?

Die Länge der Therapie ist individuell unterschiedlich. An Wochen oder Monate eines stationären Aufenthalts schließt sich in der Regel eine ambulante Therapie an, die etwa wöchentlich oder später in größeren Abständen über Jahre fortgeführt werden kann.

Behandlung

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Stationäre oder ambulante Therapie?

Ob eher eine stationäre oder ambulante Behandlung der Magersucht besser ist, lässt sich nicht einfach beantworten. Für viele Magersüchtige ist es gut, einige Wochen oder gar Monate das persönliche Umfeld zu verlassen und sich auf einen stationären Aufenthalt einzustellen. Der Abstand zum Alltag, zu Beziehungen und Problemen wirkt möglicherweise befreiend und öffnet erst für entsprechende Behandlungen, deren Ziel nur oberflächlich das Erreichen eines normalen Essverhaltens ist....

Behandlung

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Welche Ursachen stecken hinter der Magersucht?

Das gestörte Essverhalten ist Symptom tiefer liegender Probleme und Konflikte. Die zugrundeliegenden Probleme sind jedoch individuell unterschiedlich und meist nicht so leicht zu erkennen oder gar zu ändern.

Grundlagen & Ursachen

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Wie wird Magersucht behandelt?

Einfach mehr essen – dieser Ratschlag hilft Patienten mit Magersucht oder Bulimie nicht. Betroffene benötigen eine oft langjährige Psychotherapie. Denn der Krankheit liegen seelische Ursachen zugrunde, so dass die Behandlung der körperlichen Symptome und des Untergewichts allein nicht wirksam wäre. In der Therapie gilt es, die individuelle Problematik aufzudecken und zu bearbeiten....

Behandlung

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Welche Verläufe gibt es bei der Magersucht?

Eine Magersucht kann unterschiedlich verlaufen. Einige Patienten leiden langfristig an der Krankheit, sind also chronisch krank. Viele Patienten sind nach einer Therapie geheilt, andere erfahren eine spontane Heilung.

Verlauf & Prognose

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Welche Spätfolgen gibt es nach überstandener Magersucht/Bulimie?

Zumindest bei lange anhaltender Magersucht oder Bulimie können auch nach der Erkrankung körperliche Beeinträchtigungen bestehen bleiben. Dies ist Folge der jahrelangen massiven Unterernährung.Vor allem die Nieren können in Mitleidenschaft gezogen werden.

Verlauf & Prognose

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Kann man an Magersucht sterben?

Ja, es gibt Fälle von Patienten, die nach meist langer Krankheit sterben. In der Regel haben diese Patienten aber entweder keine Therapie gemacht, Behandlungen wurden vorzeitig abgebrochen oder aber zu spät begonnen.

Verlauf & Prognose

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Was ist der Unterschied zwischen Magersucht und Bulimie (Ess-/Brechsucht)?

Patienten mit Bulimie haben im Unterschied zur Magersucht nicht unbedingt Untergewicht. Viele Patienten mit Bulimie sind normalgewichtig. Eine Abgrenzung beider Erkrankungen ist oft schwierig, zumal selbst herbeigeführte Maßnahmen zur Gewichtsreduktion wie Erbrechen und die Anwendung von Abführmitteln auch bei der Magersicht vorkommen. Zwischen beiden Erkrankungen gibt es fließende Übergänge....

Grundlagen & Ursachen

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Können auch Männer magersüchtig sein?

Ja, auch Jungen und Männer können an Magersucht erkranken, wenn auch nicht so häufig wie Mädchen oder Frauen.

Grundlagen & Ursachen

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Wie bemerkt man eine Magersucht?

Es gibt einige Hinweise darauf, dass eine Person an Magersucht erkrankt ist. Dabei ist Untergewicht ein Hinweis unter mehreren. Das Körpergewicht liegt mindestens 15% unterhalb des Normalgewichts (BMI bei oder unter 17,5) bzw. unterhalb des alters- und geschlechtsentsprechenden Normalgewichts.

Anzeichen & Symptome

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Wie wird das Körpergewicht berechnet?

Der heutzutage gebräuchliche Wert zur Beurteilung des Körpergewichts ist der sogenannte Body Mass Index (BMI). Der BMI lässt sich bestimmen, indem das Körpergewicht (kg) durch die Körpergröße zum Quadrat (m2) geteilt wird: Gewicht in kg BMI = --------------- Größe in m²

Grundlagen & Ursachen

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Fragen und Antworten zu Adipositas, Übergewicht und Abnehmen

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Warum sollte ich auf Avocados verzichten, wenn ich abnehmen will?

Weil sie ausgesprochen fetthaltig sind (etwa 23%), was man bei Obst und Gemüse ja gemeinhin nicht ...

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Welche Oliven sind besonders fettreich?

Erstaunlicherweise ist der Fettgehalt von Oliven je nach Farbe sehr unterschiedlich. Grüne Oliven enthalten um die 13% Fett, schwarze Oliven hingegen etwa 35% ...

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Welches Salzgebäck kann ich noch essen, wenn ich abnehmen will?

Nüsse, Kartoffel-Chips und alle nahe verwandten Angebote sind sehr fettreich. Wenn Sie gern Salzgebäck essen, nehmen Sie lieber ...

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Brötchen, Hörnchen, Croissants: Was ist am besten, wenn ich abnehmen will?

Von Croissants sollten Sie lieber Abstand nehmen, denn sie sind sehr fetthaltig. Entscheiden Sie sich beim Frühstück lieber für Vollkornbrötchen (oder je nach Sprachfamilie: Semmeln, Schrippen). Auch Hefegebäck und Laugenhörnchen ...

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Wie kann man einen Obstkuchen auch fettärmer zubereiten?

Verwenden Sie statt Mürbeteig lieber fettärmeren Hefe- oder ...

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Was ist beim Kochen eine gute und fettarme Alternative zu Crème fraiche?

Saure Sahne. Im Gegensatz zu Crème fraiche (40%) bekommen Sie Saure Sahne mit nur 10% ...

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Welcher Fisch ist empfehlenswert, wenn ich abnehmen will?

Fettarm und damit zu empfehlen sind: Seelachs, Kabeljau, generell gedünsteter Fisch. Verzichten sollten Sie dagegen nach Möglichkeit auf: Fischstäbchen oder andere panierte Fischzubereitungen, Thunfisch, Makrele, Lachs, Hering...

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Was sind gute Alternativen zu fettreichem Brotaufschnitt?

Sowohl Käse als auch Wurst sind oft sehr fetthaltig. Leckere und deutlich fettärmere Alternativen sind: Gurken, Tomaten, Radieschen und Rettich und auch Obst kann gut auf Brot schmecken, z.B. Bananenscheiben, Apfelscheiben oder Erdbeeren. Wenn ...

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Welcher Fleisch-Aufschnitt ist zu empfehlen, welcher eher zu fett?

Wenn Sie Wurst und Schinken als Aufschnitt lieben, entscheiden Sie sich für die fettärmeren Varianten: gekochter oder geräucherter Schinken (und lassen Sie den Fettrand weg), Lachsschinken, Sülzwurst, Putenbrust, Bratenaufschnitt...

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Bratwurst, Hähnchen oder Wild?

Wenn Sie abnehmen wollen, sollten Sie auf besonders fettreiche Fleischgerichte verzichten. Dazu gehören vor allem Bratwürste, Gans und Ente (v.a. die Haut) und Schweinebauch. Fettärmer sind: Kalbfleisch, Pute, Hähnchen, Wild, Schweineschnitzel (nicht paniert) oder Schweinelende, auch Ente ...

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Ofenkartoffeln, Kartoffelpuffer oder Pommes frites?

Kartoffeln sind nicht gleich Kartoffeln. Wenn Sie abnehmen wollen, sollten Sie auf Pommes frites, Bratkartoffeln, Kroketten und Kartoffelpuffer (Pfannkuchen, Rösti) möglichst verzichten. Sie sind durch ihre Zubereitungsart sehr fettreich. Essen ...

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Womit lässt sich Butter beim Essen und Kochen gut ersetzen?

Als Brotaufstrich sind fettarmer Frischkäse oder Kräuterquark gute Alternativen. Beim Kochen können Sie statt Butter je nach Rezept auch Saure Sahne, Senf oder Tomatenmark benutzen, die allesamt fettärmer ...

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Mit welchen einfachen "Tricks" sorgt man für mehr Bewegung in seinem Alltag?

Es muss nicht immer nur der Power-Sport sein. Für Menschen, die abnehmen wollen, können auch "kleine" Schritte zu mehr Bewegung schon viel bringen. Entscheidend ist, dass Sie sich regelmäßig mehr ...

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Fremdwörterlexikon / Glossar zu Krebserkrankungen

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Koloskopie

Koloskopie ist der medizinische Fachbegriff für Darmspiegelung. Bei der Koloskopie führt der untersuchende Arzt einen dünnen Schlauch (Endoskop) durch den After in den Darm ein, der mit einer kleinen Kamera ausgestattet ...

Darmkrebs

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Okkult-Bluttest

Mit dem Okkult-Bluttest wird der Stuhl auf das Vorliegen von Blut untersucht. Seinen Namen trägt dieser Test, weil Blut im Stuhl oft äußerlich nicht zu erkennen ist (versteckt = okkult). ...

Darmkrebs

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benigne

Benigne ist der medizinische Fachbegriff für "gutartig". Tumoren, die nicht zu aggressivem Wachstum neigen, auf ihre Umgebung beschränkt wachsen und keine Metastasen bilden, werden als benigne ...

Darmkrebs

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Ulcus

Ein Ulcus (pl. Ulcera), zu deutsch etwa „Geschwür“, bezeichnet in der Medizin einen „tiefliegenden Substanzdefekt“ der Haut nicht-traumatischer, sondern z. B. infektiöser oder ischämischer Ätiologie (Herkunft) (der Begriff „Wunde“ dagegen ...

Darmkrebs

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Rezidiv

Der Begriff Rezidiv in der Onkologie bedeutet das Wiederauftreten eines behandelten Tumor. Ursache ist meist eine unvollständige Entfernung des Tumors, ...

Brustkrebs

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Tumorsuppressorgene

Tumorsuppressorgene sind Gene, die für Proteine codieren, die den Zellzyklus kontrollieren oder Apoptose auslösen, und damit die Wahrscheinlichkeit senken, dass ...

Brustkrebs

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Hormontherapie

In der Onkologie hat der Begriff Hormontherapie (hier auch Antihormontherapie / AHT) eine besondere Bedeutung. Bestimmte Krebsarten, an deren Zellen Hormonrezeptoren ...

Brustkrebs

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maligne

Maligne bedeutet bösartig. Als malignen Tumor bezeichnen Ärzte Krebsformen, die aufgrund ihrer Zellstruktur zu aggressivem Wachstum und zur Streuung neigen. ...

Brustkrebs

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In-Situ-Karzinome

In-Situ-Karzinom ist der medizinische Fachausdruck für Frühformen von bösartigen Brustkrebstumoren. In-Situ-Karzinome sind noch auf ihre unmittelbare Gewebeumgebng beschränkt und daher ...

Brustkrebs

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Mikrokalk

Mikrokalk wird in der Mammographie sichtbar, wenn sich im Gewebe der Brustdrüse kleine Kalkablagerungen gebildet haben. Solche kleinen Kalzifikationen sind ...

Brustkrebs

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Mastopathie

Eine Mastopathie ist eine gutartige Veränderung im Drüsengewebe der Brust. Durch eine Verhärtung des Gewebes bilden sich kleine Knoten, die ...

Brustkrebs

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PSA-Test

Der PSA-Test wird zur Früherkennung von Prostatakrebs angewendet und im Falle von entdecktem und behandeltem Krebs auch in der Nachsorge. PSA steht für das "Prostata-spezifische Antigen". Es ist bei bestehendem Prostatakrebs ...

Fremdwörterlexikon

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Vorsteherdrüse

Vorsteherdrüse ist die deutsche Bezeichnung für die Prostata. Gehört also streng genommen nicht ins Fremdwörterlexikon. Da aber mittlerweile der Begriff Prostata auch unter Nicht-Medizinern gebräuchlicher ist als Vorsteherdrüse, kommen wir ...

Fremdwörterlexikon

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Prostatahyperplasie, benigne

Die Benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die in höherem Alter relativ häufig auftritt. Sie wird auch gutartiges Prostataadenom genannt. Da sie meist in dem Bereich der Vorsteherdrüse ...

Fremdwörterlexikon

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Krebsstammzellen oder Tumorstammzellen

Krebsstammzellen oder Tumorstammzellen sind das zentrale Element einer neuen Theorie zur Krebsentstehung. Sie kommen in Tumoren vor, haben typische Stammzelleigenschaften ...

Brustkrebs

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Fremdwörterlexikon / Glossar zur Schmerztherapie

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NSAID

NSAID steht für "non-steroidal anti-inflammatory drugs". Auf deutsch: nicht mit Kortison verwandte antientzündliche Medikamente. Unter der Gruppenbezeichnung NSAID werden bestimmte Schmerzmittel zusammengefasst, die über eine Hemmung der Enzyme Cyclooxygenase I und II die Prostaglandin-Synthese hemmen, und damit den Schmerzbotenstoff Prostaglandin lahmlegen. ...

Schmerz

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TENS

TENS ist die Abkürzung für "transkutane elektrische Nervenstimulation". Darunter versteht man eine spezielle Schmerzbehandlung, die auf dem Prinzip eines Gegenreizes beruht. Diese elektrischen Reize ...

Schmerz

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Visuelle Analogskala

Die Visuelle Analogskala (VAS) ist eine Skala zur Messung vor allem subjektiver Einstellungen. Sie wird häufig in der Schmerzforschung eingesetzt. Meistens handelt es sich um eine Linie, deren Endpunkte extreme Zustände darstellen, wie z. B. kein Schmerz – unerträglicher ...

Schmerz

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Numerische Rating-Skalen (NRS)

Numerische Rating-Skalen (NRS) sind eindimensionale algesimetrische Skalen, mit deren Hilfe Patienten die Intensität und das Ausmaß des empfundenen Schmerzes anhand einer Zahlenfolge von null (keine Schmerzen) bis zehn (stärkster vorsellbarer Schmerz) graphisch darstellen ...

Schmerz

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NSAR

Die nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) auch nichtsteroidales Antiphlogistikum (NSAP) bzw. NSAID (non steroidal anti inflammatory drugs) sind Nichtopioid-Analgetika, die ihrer entzündungshemmenden (antiphlogistischen) Wirkung wegen symptombezogen auch zur Rheumatherapie eingesetzt werden. Als "steroidale Antirheumatika" werden Cortisol und seine Abkömmlinge ...

Schmerz

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Antipyretikum

Ein Antipyretikum ist ein fiebersenkendes oder vor Fieber schützendes Mittel. Ein solcher Wirkstoff wird als antipyretisch bezeichnet. Meist wird es als Komponente von Analgetika verabreicht. Es hemmt die Prostaglandin-E2-Synthese im Hypothalamus....

Schmerz

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Antiphlogistikum

Ein Antiphlogistikum (synonym: Antiinflammatorikum, Entzündungshemmer) ist ein gegen eine Entzündung gerichtetes Arzneimittel. Wirkstoffe entsprechender Eigenschaft werden auch als antiphlogistisch, antiinflammatorisch bzw. entzündungshemmend bezeichnet. Antiphlogistika greifen auf biochemischem Weg in den Entzündungsprozess ein. ...

Schmerz

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Neuralgie

Neuralgie ist das medizinische Fachwort für Nervenschmerz (von griechisch neuron „Nerv“ und algos „Schmerz“). Es bezeichnet Schmerzen, die sich im Versorgungsgebiet eines (oder mehrerer) Nerven (Innervationsgebiet) ausbreiten und durch diese verursacht werden. Im engeren Sinne werden damit neuralgiforme Schmerzen ...

Schmerz

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Fremdwörterlexikon / Glossar Diabetes mellitus

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Diabetische Neuropathie

Die diabetische Neuropathie ist eine durch den Diabetes verursachte Schädigung der Nerven. Meist tritt sie erst in späteren und fortgeschritteneren Stadien auf und in der Regel nur dann, wenn der ...

Diabetes mellitus

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Dawn-Phänomen

Wenn der Blutzucker am frühen Morgen ansteigt, spricht man vom "Dawn-Phänomen" (dawn; engl. = Morgengrauen). Ursache ist ein relativer Insulinmangel, bedingt durch nächtliche Ausschüttung von körpereigenen Insulingegenspielern (Wachstumshormone, Kortison, Adrenalin, ...

Diabetes mellitus

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postprandialer Blutzuckerwert

Postprandial ist der Fachausdruck für "nach dem Essen". Der postprandiale Blutzuckerwert ist also derjenige nach der Aufnahme von ...

Diabetes mellitus

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Proinsulin

Proinsulin ist die Vorstufe des Insulins. Bei der Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse wird erst Proinsulin hergestellt, aus dem dann das Insulin entsteht. Proinsulin selbst hat keinen Einfluss auf den ...

Diabetes mellitus

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Polyurie

Polyurie ist der medizinische Fachausdruck für vermehrtes Wasserlassen. In der Frühphase eines Diabetes ist häufiges Wasserlassen oft eines der ersten Symptome, das auf die Erkrankung ...

Diabetes mellitus

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Pankreas

Medizinischer Fachausdruck für die Bauchspeicheldrüse. In der Bauchspeicheldrüse wird unter anderem das Insulin ...

Diabetes mellitus

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Gluconeogenese

Unter Gluconeogenese (auch Glukoneogenese) versteht man die Neubildung von Glukose im menschlichen Körper. Die Synthese von Glukose ist ein normaler Stoffwechselprozess und findet Überwiegend in der Leber und den Nieren ...

Diabetes mellitus

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Nephropathie, diabetische

Die diabetische Nephropathie ist eine Schädigung der Nieren, die bei lange bestehendem und schlecht eingestelltem Diabetes auftreten ...

Diabetes mellitus

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Retinopathie

Die Retina ist die Netzhaut des Auges. Der Begriff Retinopathie steht für eine Erkrankung oder Störung der Netzhaut. Bei lange bestehendem und schlecht eingestelltem Diabetes kann es als Folge der über ...

Diabetes mellitus

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Pen / Insulin-Pen

Mit dem Insulin-Pen lässt sich das Insulin leichter spritzen. Es handelt sich um ein kleines Gerät, das aussieht wie ein Kugelschreiber, und auf Fingerdruck die Nadel ...

Diabetes mellitus

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oGTT

Häufig verwandte Abkürzung für den oralen ...

Diabetes mellitus

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HbA1-Wert

Der HbA1-Wert wird in der Diabetes-Diagnostik verwandt. Er drückt aus, wieviel Prozent der roten Blutkörperchen fest mit Zucker verbunden sind. Ist zuviel Zucker im Blut, wird auch mehr Zucker in ...

Diabetes mellitus

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Bolus

In der Diabetesbehandlung bezeichnet Bolus eine bestimmte Menge an kurzwirkendem Normalinsulin, die vor den Mahlzeiten gespritzt ...

Diabetes mellitus

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Altinsulin

Anderer Begriff für kurzwirksames Insulin oder auch Normalinsulin (siehe unter "Insulin, ...

Diabetes mellitus

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Diabetes insipidus

Hat bis auf den Namen wenig mit dem Diabetes mellitus gemein. Bei dieser Erkrankung, die auf einen Hormondefekt zurückgeht, können die Nieren die Flüssigkeit nicht mehr genügend zurückhalten. Patienten mit ...

Diabetes mellitus

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DDG

Die DDG ist die Deutsche Diabetes Gesellschaft. Dies ist eine wissenschaftlich orientierte Organisation, in der sich diabetologisch tätige Ärzte zusammengeschlossen haben. Die DDG gibt u.a. wissenschaftlich geprüfte Qualitätsrichtlinien heraus. Ein ...

Diabetes mellitus

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DDB

Die Abkürzung für Deutscher Diabetiker Bund. Der DDB ist eine Organisation für Menschen mit Diabetes sowie deren ...

Diabetes mellitus

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BE

Abkürzung für ...

Diabetes mellitus

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BdKJ

Bund Diabetischer Kinder und ...

Diabetes mellitus

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Prädiabetes

Als Prädiabetes wird eine Vorstufe des Diabetes mellitus bezeichnet. Viele Menschen haben über Jahre einen leicht erhöhten Blutzuckerspiegel, ohne dass schon ein Diabetes vorliegt. Allerdings mündet dieser Zustand häufig in ...

Diabetes mellitus

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Glykämischer Index

Der Glykämische Index isr eine Maßeinheit für Lebensmittel, die beschreibt, in welchem Ausmaß sich der Blutzucker nach Nahrungsaufnahme im Vergleich zu Traubenzucker erhöht. Um so niedriger der Glykämische Index, um ...

Diabetes mellitus

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Ketoazidose

Die diabetische Ketoazidose ist eine Komplikation, die durch den unter Insulinmangel auftretenden vermehrten Fettabbau auftreten kann. Die entstehenden Fettsäuren lagern sich im Körper an und werden nicht mehr komplett abgebaut. ...

Diabetes mellitus

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Hypoglykämie

Hypoglykämie ist der medizinische Fachbegriff für Unterzuckerung (das Gegenteil von Hyperglykämie = Überzuckerung). Die Hypoglykämie kann als Nebenwirkung einer Diabetestbehandlung auftreten, wenn die Insulinpräparate oder (seltener) die Tabletten den Blutzucker zu ...

Diabetes mellitus

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CT (konventionelle Insulintherapie)

Die konventionelle Insulintherapie, kurz CT, besteht aus zweimal täglichem Spritzen von Mischinsulin (Insulin mit kurzer und mit langer Wirkdauer) zu jeweils definierten Tageszeiten. Dem Vorteil, nur zweimal täglich Insulin spritzen ...

Diabetes mellitus

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Insulinsensitizer

Die Insulinsensitizer (auch Glitazone) sind eine Wirkstoffgruppe, die die Ansprechbarkeit der Körperzellen auf Insulin erhöhen. Damit wirken sie der wesentlichen Ursache des Typ-1-Diabetes, der Insulinresistenz, entgegen. Der Hauptansatz des Insulins, ...

Diabetes mellitus

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Glitazone

Die Glitazone (auch Insulinsensitizer) sind eine Wirkstoffgruppe, die die Ansprechbarkeit der Körperzellen auf Insulin erhöhen. Damit wirken sie der wesentlichen Ursache des Typ-1-Diabetes, der Insulinresistenz, entgegen. Der Hauptansatz des Insulins, ...

Diabetes mellitus

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Glinide

Glinide sind eine Wirkstoffgruppe an Medikamenten, die ähnlich wie die Sulfonylharnstoffe die Insulin-Ausschüttung aus den Betazellen in der Bauchspeicheldrüse fördern. Damit kommt es zu einer besseren Zuckerverwertung. Zur dieser Gruppe ...

Diabetes mellitus

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Sulfonylharnstoffe

Sulfonylharnstoffe erhöhen die Ausschüttung des Insulins aus den Betazellen in der Bauchspeicheldrüse und werden beim Typ-2-Diabetes eingesetzt. Die bekanntesten Sulfonylharnstoffe sind Glibenclamid und ...

Diabetes mellitus

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ICT

Als "intensivierte konventionelle Insulintherapie", kurz ICT, bezeichnet man die Kombination aus der Gabe von Verzögerungsinsulin, um die Grundversorgung über den Tag sicherzustellen, und der Gabe eines kurzwirksamen Insulins zu den ...

Diabetes mellitus

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Mischinsulin

Im Mischinsulin sind kurzwirksame und langwirksame Insuline kombiniert, so das beide gewünschten Effekte mit einem Präparat abgedeckt ...

Diabetes mellitus

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Insulinanaloga

Insulinanaloga sind gentechnisch veränderte Insuline, die aufgrund ihrer leicht veränderten Molekülstruktur bestimmte Wirkungen spezifischer entfalten. So gibt es sog. ultrakurzwirksame Insulinanaloga, die noch rascher wirken als kurzwirksame Insuline. Und es ...

Diabetes mellitus

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Insulin, langwirksames

Anderer Begriff für Verzögerungsinsulin (siehe ...

Diabetes mellitus

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Langzeitinsulin

Anderer Begriff für Verzögerungsinsulin (siehe ...

Diabetes mellitus

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Intermediärinsulin

Anderer Begriff für Verzögerungsinsulin (siehe ...

Diabetes mellitus

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Basalinsulin

Anderer Begriff für Verzögerungsinsulin (siehe ...

Diabetes mellitus

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Verzögerungsinsulin

Verzögerungsinsuline wirken länger als kurzwirksames Insulin oder Normalinsulin. Bei ihnen geht es weniger um die rasche Blutzuckersenkung nach den Mahlzeiten, sondern darum, den Grundbedarf des Körpers an Insulin kontinuierlich abzudecken. Weitere ...

Diabetes mellitus

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Normalinsulin

Anderer Begriff für kurzwirksames Insulin (siehe unter "Insulin, ...

Diabetes mellitus

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Bolusinsulin

Anderer Begriff für kurzwirksames Insulin (siehe unter "Insulin, ...

Diabetes mellitus

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Kurzzeitinsulin

Anderer Begriff für kurzwirksames Insulin (siehe unter "Insulin, ...

Diabetes mellitus

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Insulin, kurzwirksames

Kurzwirksame Insuline gelangen schnell ins Blut und entfalten ihre Wirkung entsprechend rasch. Sie werden vor allem nach dem Essen eingesetzt, um zu hohe Blutzuckeranstiege nach den Mahlzeiten zu vermeiden. Weitere gebräuchliche ...

Diabetes mellitus

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Gestationsdiabetes

Ein anderer Ausdruck für ...

Diabetes mellitus

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Body Mass Index (BMI)

Der Body Mass Index (BMI) gilt als international anerkannte Rechenmethode, Übergewicht zu ermitteln. Als übergewichtig gilt, wer einen Wert über 25 aufweist. Der BMI errechnet sich nach der Formel: Körpergewicht in ...

Diabetes mellitus

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Metabolisches Syndrom

Vom Metabolischen Syndrom spricht man, wenn folgende Störungen vorliegen: - Insulinresistenz - Übergewicht (v.a. im Bauchbereich) - "Schlechte" Blutfettwerte (v.a. hohe Triglyzeride, geringes "gutes" Cholesterin (HDL-Cholesterin) - Bluthochdruck Jede dieser Einzelstörungen gilt als Risikofaktor für ...

Diabetes mellitus

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Langerhans’sche Inseln

Die Langerhans’schen Inseln befinden sich in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Diese Zellbereiche sind inselartig über die gesamte Bauchspeicheldrüse verstreut, daher der Name. In den Langerhans’schen Inseln sind die sog. Betazellen beheimatet, ...

Diabetes mellitus

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Betazellen

In den Betazellen wird das Hormon Insulin hergestellt. Die Betazellen befinden sich in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und dort in den sog. Langerhans’schen ...

Diabetes mellitus

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Insulinresistenz

Insulinresistenz bedeutet, dass die körpereigenen Zellen nicht mehr ausreichend auf Insulin ansprechen. Auch wenn ausreichend Insulin vorhanden ist, kommt es durch das verminderte Ansprechen der Zellen auf das Hormon zu ...

Diabetes mellitus

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Fremdwörterlexikon / Glossar zu Allergien

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Antihistaminika

Antihistaminika sind eine Medikamentengruppe, die den körpereigenen Botenstoff Histamin hemmt. Histamin wird bei Allergien vermehrt ausgeschüttet und ist für einen Teil der Symptome verantwortlich. Antihistaminika sind daher effektive Mittel zur ...

Fremdwörterlexikon Allergien

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Benzylbenzoat (gegen Milben)

Benzylbenzoat ist ein Mittel, um Milben abzutöten. Ursprünglich stammt der Stoff aus dem Öl der Zimtbaumrinde. Das Mittel, das von verschiedenen Herstellern in Fachgeschäften zu kaufen ist, wirkt recht zuverlässig ...

Fremdwörterlexikon Allergien

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Encasing

Encasing ist der Fachbegriff für milbendichte Matratzenbezüge. Diese Matratzenbezüge sind undurchlässig für Milben und eine gute Maßnahme, die Hausstaubmilbenbelastung im Schlafzimmer zu minimieren....

Fremdwörterlexikon Allergien

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CAP-System, CAP-Test

Ähnlich wie im RAST-Test werden auch im CAP-System spezifische IgE-Antikörper im Blut nachgewiesen. Es lässt sich also auch mit diesem Allergentest nachweisen, ob eine Allergie vom Typ I (Sofort-Typ) gegen ...

Fremdwörterlexikon Allergien

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RAST-Test

Der RAST-Test (Radio-Allergo-Sorbent-Test) ist ein Allergietest zum Nachweis spezifischer IgE-Antikörper im Blut. Es lässt sich damit also nachweisen, ob eine Allergie gegen einen ganz bestimmten Stoff ...

Fremdwörterlexikon Allergien

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Lymphozytentransformations-
test

Der Lymphozytentransformations-
test ist ein Allergietest, der nur bei sehr speziellen Fragestellungen zu Medikamentenallergien oder Kontaktallergien angewendet wird. Er wird an einer Blutprobe ...

Fremdwörterlexikon Allergien

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Prick-Test

Der Prick-Test ist einer der am häufigsten durchgeführten Allergietests. Mit ihm lässt sich feststellen, ob man auf bestimmte Stoffe (Allergene) allergisch reagiert. Da das Testverfahren auf die (schnelle) Reaktion von ...

Fremdwörterlexikon Allergien

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Konjunktivitis

Konjunktivitis ist der medizinische Fachausdruck für Bindehautentzündung. Eine Bindehautentzündung kann allergisch, aber auch bakteriell bedingt sein. Da die Ursache unterschiedliche Behandlungen erfordert, muss bei Vorliegen einer Konjunktivitis immer abgeklärt werden, ...

Fremdwörterlexikon Allergien

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Sensibilisierung

Bevor ein Körper allergisch auf bestimmte Fremdstoffe reagiert, vollzieht sich die sogenannte Sensibilisierung auf diese Fremdstoffe. Das bedeutet, der Körper bildet bei Kontakt zu bestimmten Fremdstoffen (fälschlicherweise) Allergie-Antikörper, die sogenannten ...

Fremdwörterlexikon Allergien

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Immunglobuline

Die körpereigenen Antikörper sind chemisch betrachtet sogenannte Immunglobuline (Ig). Sie werden im medizinischen Fachjargon ja nach Typ IgA, IgE etc. genannt. Bei den IgE-Antikörpern handelt es sich um den Typ, ...

Fremdwörterlexikon Allergien

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IgE

Es gibt verschiedene Antikörperypen im menschlichen Körper. Da es sich dabei chemisch um sogenannte Immunglobuline (Ig) handelt, sind die Abkürzungen IgA, IgE etc. ...

Fremdwörterlexikon Allergien

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Allergen

Ein Allergen ist der Stoff, der die Allergie auslöst, also von den körpereigenen Abwehrstoffen als fremd erkannt und bekämpft wird. So sind z.B. bei Pollenallergikern die Pollen das ...

Fremdwörterlexikon Allergien

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Fragen und Antworten zu Diabetes mellitus

  • Sitagliptin ist ein sogenannter DPP-4-Hemmer. Das Wirkprinzip ist ziemlich kompliziert. Im wesentlichen kommt es zu einem Anstieg des „Glucagon-like Peptid 1“ (= GLP-1). GLP-1 regt nach dem Essen die Insulinherstellung in der Bauchspeicheldrüse an und bremst außerdem die Glukoseausschüttung aus der Leber. Sitagliptin hemmt das Enzym Dipeptidyl-Peptidase-4. Diese Enzym wiederum ist für den Abbau von „Glucagon-like Peptid 1“ (= GLP-1) verantwortlich. Unter der Einnahme von Sitagliptin steht das in der Darmschleimhaut gebildete GLP-1 somit länger zur Verfügung und kann so den Blutzucker effektiver regulieren.
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  • Natürlich ist es am besten, wenn man bei den regionalen Ärzten oder Apotheken das "passende" Insulin erhält, also die Insulinform, die man auch sonst benutzt. Allerdings gilt: Lieber "fremdes" Insulin als gar keines. Eine kurzfristige Umstellung auf ein anderes Insulin ist kein großes Problem, solange die Dosis gut eingestellt wird. Zu lange mit der Insulinzufuhr zu warten, kann hingegen schnell ein größeres Problem werden.
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  • Ja, allerdings nur zu einem geringen Anteil. Wenn ein Elternteil einen Typ-1-Diabetes hat, erkrankt das Kind mit einer Wahrscheinlichkeit von 3-5%, so aktuelle Schätzungen. Sind beide Eltern erkrankt, steigt das Risiko des Kindes auf 10-25%. Ist ein Geschwister (kein Zwilling) erkrankt, liegt das Risiko der Schwester oder des Bruders bei 5-10%. Bei eineiigen Zwillingen ist die genetische Assoziation am höchsten: Erkrankt einer der Zwillinge an Diabetes Typ 1, wird der andere Zwilling mit einer Wahrscheinlichkeit von 30-50% ebenfalls einen Typ-1-Diabetes entwickeln.
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  • Die Hypoglykämie (Unterzuckerung) ist die häufigste Komplikation der Diabetesbehandlung. Auslöser können eine zu hohe Insulindosis oder (seltener) zu hoch dosierte Diabetestabletten sein. Aber auch wenn Insulin ordnungsgemäß zu den Mahlzeiten gespritzt, dann aber nichts gegessen wird, kann es zu einer Unterzuckerung kommen.
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  • Der Glykämische Index isr eine Maßeinheit für Lebensmittel, die beschreibt, in welchem Ausmaß sich der Blutzucker nach Nahrungsaufnahme im Vergleich zu Traubenzucker erhöht. Um so niedriger der Glykämische Index, um so geringer der Blutzuckeranstieg. Lebensmittel mit relativ hohem Glykämischen Index sind z.B.: - Weißbrot - Minutenreis - Kartoffelbrei - Cornflakes - Kürbis (im Gegensatz zu fast allen anderen Gemüsesorten) - Wassermelone (im Gegensatz zu fast allen anderen Obstsorten)
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  • Besteht Anlass, das Vorliegen eines Schwangerschaftsdiabetes zu untersuchen, wird dieser Test in der Regel zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Bei Risikogruppen testet man bereits in der 12.-14. Schwangerschaftwoche und wiederholt die Untersuchung zwischen der 30. und 32. Schwangerschaftswoche.
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  • Sie sollten zum Süßen keinen Zucker, sondern Süßstoffe verwenden. Zu den Süßstoffen gehören Saccharin, Aspartam, Cyclamat und Acesulfam K. Sie enthalten keinen Zucker und sind daher beim Süßen der Speisen unbedenklich. Zur Dosierung von Süßstoffen beim Kochen stöbern Sie am besten in den zahlreichen Rezept-Sammlungen für Diabetiker.
    Die besten Rezepte
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  • Bei der Schwangeren selbst können durch die Stoffwechselstörung Harnwegsinfekte oder auch Nierenbeckenentzündungen entstehen. Auch ein Bluthochdruck kann die Folge sein. Viel bedeutsamer ist aber das Risiko für das ungeborene Kind. Die erhöhten Blutzuckerspiegel der Mutter übertragen sich via Nabelschnur auf den kindlichen Kreislauf. Die Folge ist ein zunehmendes Körpergewicht des Kindes, das aber in diesem Fall keineswegs positiv zu deuten, sondern Ausdruck einer Reifestörung ist. Wächst das Kind zu stark, drohen erhebliche Probleme bei der Geburt, zudem kann der gestörte Zuckerstoffwechsel zu einer ungenügenden Lungenreifung kommen. Wird der Schwangerschaftsdiabetes erkannt und der Blutzucker der Mutter reguliert, bestehen in der Regel keine Risiken für das Kind.
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  • Im Gegensatz zu konventionellen Insulintherapie (CT) muss häufiger Insulin gespritzt und auch häufiger der Blutzucker gemessen werden. Man muss sich also intensiver und eigenverantwortlicher mit der Behandlung beschäftigen. Dafür erreicht man eine deutlich größere Flexibilität im Alltag durch das Bestimmen der Zeitpunkte von Mahlzeiten und Insulingaben.
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  • Besteht Verdacht auf einen Schwangerschaftsdiabetes, wird zur Sicherung oder zum Ausschluss der Diagnose ein Glukosetoleranztest durchgeführt. Siehe dazu auch die Beiträge zum Glukosetoleranztest unter "Früherkennung und Diagnose".
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  • Die Broteinheit ist eine Berechnungseinheit für den Gehalt bestimmter Kohlenhydraten in Speisen. Sie bezeichnet eine Menge von 10 bis 12 Gramm Kohlenhydrate. Siehe hierzu auch unter Wikipedia. 1 Broteinheit entspricht z.B.:
    - 2 Teelöffel Traubenzucker
    - 2 Teelöffel Kochzucker
    - ene dünne Scheibe Brot
    - 1 1/2 Zwiebäcke
    - 50 g geschlagene Banane
    - 100 g geriebener Apfel (oder auch ein kleiner Apfel)
    - 100 ccm Coca-Cola
    - 100 ccm Apfelsaft
    - 100 ccm Orangensaft
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  • An folgende Dinge sollten Sie denken: Vorrat an Diabetes-Tabletten Zettel, auf denen Ihre Diabetes-Wirkstoffe vermerkt sind, falls Sie sie nachkaufen müssen Blutzuckermessgerät (an Ersatzbatterien denken) Traubenzucker (für den Fall einer Unterzuckerung) Diabetiker-Ausweis (auch in englischer Sprache) bei Insulinbehandlung: Insulinvorrat (muss in eine spezielle Kühltsche) Insulin-Spritzen bzw. Insulin-Pens Kanülen und Alkoholpuffer Glukagon-Spritze (als Notfall-Set gegen schwere Unterzuckerungen) Urin-Mess-Streifen für Blutzucker und Keton Bei Flugreisen: Bescheinigung Ihres Arztes, dass die mitgeführten Medikamente für Sie selbst sind (damit es bei Zoll- und Röbtgenkontrollen keine Probleme gibt) Darauf sollten Sie außerdem achten: Bei weiten Fernreisen ändert sich abhängig davon, ob Sie in den Osten oder Westen fliegen, ggf. die Tabletten- oder Insulindosis. Das sollten Sie im Vorfekd mit Ihrem Arzt besprechen. Sie sollten Ihren Blutzucker während der Reise häufiger messen als üblich. Bitte besprechen Sie auch diesen Punkt im Vorfeld mit Ihrem Arzt.
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  • Körperliche Aktivität dient nicht nur der Gewichtsabnahme, die beim Typ-2-Diabetes so wichtig ist. Durch Bewegung werden die Zellen auch empfindlicher für Insulin, d.h. Insulin kann seine Wirkung besser entfalten.
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  • Eine Pflicht dazu besteht nicht. Allerdings empfiehlt es sich, mit seinem Arbeitgeber und auch Kollegen offen darüber zu sprechen. Die notwendigen Arbeitspausen, um z.B. Insulin zu spritzen, müssen dann nicht heimlich mit schlechtem Gewissen vorgenommen werden, und bei möglichen kurzzeitigen Beeinträchtigungen durch z.B. Unterzuckerungen bringen die Kollegen Verständnis mit oder können in ernsteren Fällen sogar helfen. Wenn der Arbeitgeber beim Bewerbungsgespräch explizit nach Erkrankungen fragt, sollte offen und ehrlich geantwortet werden. Diabetes ist nichts, wofür man sich schämen muss.
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  • Ballaststoffe sind generell gesund, aber beim Diabetes kommt hinzu, dass ballaststoffreiche Ernährung sich günstig auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Da es sich um pflanzliche Faserstoffe handelt, die viele unverdauliche Bestandteile enthalten, steigt der Blutzucker nach der Nahrungsaufnahme nicht so stark an wie unter anderen Kohlenhydraten. Viele Ballaststoffe enthält z.B.: - Mehrkornbrot
    - Leinsamenbrot
    - Vollkornnudeln
    - Naturreis
    - Ganzkorn-Müsli
    - Hülsenfrüchte
    - Nüsse
    - rohe Möhren
    - Kohlgemüse
    - Sellerie
    - Sauerkraut
    - Äpfel
    - Apfelsinen
    - Beerenfrüchte
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  • Etwa jede 2. Frau mit Schwangerschaftsdiabetes entwickelt in den Folgejahren einen „echten“ Diabetes mellitus, meist vom Typ 2.
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  • Gesicherte Erkenntnisse gibt es hierzu noch nicht. Aber eine ganze Reihe an Experten vermuten, dass die Häufigkeit des Typ-1-Diabetes im Kindes- und Jugendalter auch mit der abnehmenden Stillbereitschaft zusammenhängt. Bekannt ist, dass durch Stillen das Risiko von Autoimmunerkrankungen (zu denen Diabetes-Typ-1 zählt) sinkt. Aber auch genetische Ursachen, Umweltfaktoren und Lebensstil könnten die Zunahme erklären.
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  • Ideal zum Durstlöschen sind Mineralwasser und ungesüßte Früchte- oder Kräutertees. Versuchen Sie auf mindestens 1,5 Liter pro Tag zu kommen. Alle gesüßten Getränke wie Limonaden, Coca Cola etc. sollten Sie eher meiden bzw. nur in Maßen zu sich nehmen. Auf Bier als Durstlöscher müssen Sie verzichten. In geringen Mengen zum Genuss (nicht mehr als ein kleines Bier am Tag) ist auch Bier erlaubt, nicht aber zum Durstlöschen in größeren Mengen. Sprechen Sie darüber bitte auch mit Ihrem Arzt.
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  • Nateglinid gehört zur Gruppe der Glinide. Ähnlich wie die Sulfonylharnstoffe fördern die Glinide die Insulin-Ausschüttung aus den Betazellen in der Bauchspeicheldrüse. Zur selben Gruppe gehört auch Repaglinid.
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  • Die Diabetes-Schwester wird vor allem aktiv, wenn bei Ihnen ein Diabetes neu festgestellt wurde oder Sie von Tabletten auf Insulin umsteigen. Sie erklärt Ihnen die wichtigsten Fragen im Umgang mit Ihrem Diabetes. Im Einzelnen: - Erlernen des Insulinspritzens - Erlernen der Blutzuckerkontrolle - Ratschläge für den Alltag (Essen, Sport, Reisen, Arbeit etc.) - und Beantwortung aller Ihrer weiteren Fragen zum täglichen Lebensablauf
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  • Etwa 4 von 100 Schwangeren entwickeln einen Gestationsdiabetes.
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  • Die Diabetiker-Schulungen haben vor allem den Zweck, den richtigen Umgang mit der Erkrankung zu lernen. So werden hier neben vielen allgemeinen Informationen wertvolle Tipps zur Ernährung und zum Alltagsleben gegeben. Für Patienten, die sich Insulin spritzen müssen, wird in den Schulungen der Umgang mit Insulinspritzen erklärt und gezeigt.
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  • Ja. Wenn Sie sich längere Zeit an der prallen Sonne aufhalten, steigert dies die Durchblutung der Haut, was wiederum zu einem schnelleren Austritt des Insulins aus dem Blut führt. Das Insulin wirkt also stärker bzw. schneller als normalerweise. Achten Sie bei ausgedehntem Sonnenbaden auf Unterzuckerungsanzeichen und haben Sie am besten immer ein Stück Traubenzucker dabei. Der gegenteilige Effekt tritt auf, wenn Sie längere Zeit in kälterem Wasser schwimmen: Die Durchblutung der Haut nimmt ab, das Insulin gelangt langsamer aus dem Blut. Am besten, Sie gehen erst etwa zwei Stunden nach dem Essen Schwimmen.
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  • Insbesondere bei schlecht eingestelltem Diabetes mellitus kann es über die Zeit zu Augenveränderungen kommen, die im Extremfall bis zur Erblindung führen können. Die wichtigsten Komplikationen sind die diabetische Retinopathie (krankhafte Neubildung von Gefäßen im Bereich der Netzhaut, die platzen können) und die diabetische Makulapathie (Wassereinlagerungen oder Einblutungen im gelben Fleck, dem Bereich der Netzhaut, wo die meisten Sehzellen zusammenliegen). Beide Komplikationen treten oft schleichend über Jahre auf, ohne dass man etwas davon bemerkt. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle beim Augenarzt so wichtig.
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  • Der Tag wird bei Fernreisen in den Westen (z.B. von Deutschland in die USA) länger, damit erhöht sich auch der Bedarf an blutzuckersenkenden Tabletten. Empfohlen wird, die zweite Tagesdosis um ein Viertel bis die Hälfte der üblichen Dosis zu erhöhen. Nach Ankunft sollten Sie dann alle weiteren Tabletten wie gewohnt einnehmen und sich nach der Ortszeit richten. Wenn es sich um Ihre erste Fernreise seit Bestehen des Diabetes handelt, sollten Sie darüber auf jeden Fall auch noch einmal mit Ihrem Arzt sprechen.
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  • Omega-3-Fettsäuren sind nicht nur für Diabetiker ein äußerst gesunder und wirkungsvoller Vitalstoff. Sie fördern die Durchblutung, haben einen positiven Effekt auf die Blutfette und den Blutdruck, beschleunigen die Heilung bei Entzündungen und haben zudem einen positiven Einfluss auf trockene Haut und auch Hautekzeme. Wie nun nimmt man Omega-3-Fettsäuren zu sich? Die besten Lieferanten sind Kaltwasserfische wie Lachs, Hering, Tunfisch oder Makrele. Am besten mehrmals die Woche. Wem das zu viel ist, der kann auch auf in der Apotheke erhältliche Nahrungsergänzungsstoffe mit Omega-3-Fettsäuren zurückgreifen. Es gibt zudem zahlreiche Lebensmittel, die mit Omega-3-Fettsäuren angereichert werden. Butter, Margarine und einige Getränke zum Beispiel. Viele Bäcker bieten Omega-3-Brot an. Und auch grünes Gemüse liefert die wirksamen Fettsäuren. Leinsamen, Raps- und Walnussöl enthalten Alpha-Linolensäure, die der Körper zu Omega-3-Fettsäuren umwandelt. Allerdings nur etwa zu zwei Prozent der zugeführten Menge des Öls.
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  • Am wichtigsten: Gehen Sie damit sofort zum Arzt, auch wenn Ihnen die Wunde oder Infektion nicht so schlimm erscheint. Bei diabetischer Neuropathie droht sonst immer die Gefahr, dass die Wunde oder Infektion schlecht ausheilt oder sich sogar verschlimmert. Oft wird dann Bettruhe verschrieben, damit es zu einer optimalen Ausheilung kommt. Die Ursachen der Fußwunde (z.B. Druckstellen durch Schuhe) müssen in jedem Fall beseitigt werden, damit der Herd später nicht erneut aufflammt. Liegt eine Infektion vor, muss diese gründlich bekämpft werden.
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  • Eine Kühlbox ist nicht unbedingt notwendig. Zwar sollte Insulin eher kühl gelagert werden, ein Problem mit der Wirksamkeit entsteht aber erst, wenn das Insulin Temperaturen über 40 °C ausgesetzt ist. Solange Sie das auschließen können, kommen Sie auch gut ohne Kühlbox zurecht. Vermeiden Sie zur Sicherheit in jedem Fall direkte Sonneneinstrahlung (z.B. auf Ablage unter Windschutzscheibe im Auto). Auch in dunklen Rucksäcken, die dann dem Sonnenlicht ausgesetzt sind (z.B. auf dem Dach eines Reisebusses), können Temperaturen oberhalb von 40 °C entstehen. Wenn es dann während der Reise doch mal zur Hitzeeinwirkung kommt, wird das Insulin nicht komplett unbrauchbar, verliert aber an Wirksamkeit. In diesem Fall sollten Sie, soweit Sie nicht an neues Insulin herankommen, nach dem Spritzen häufiger als sonst den Blutzucker messen, um die Wirksamkeit zu überprüfen, und ggf. noch etwas nachspritzen.
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  • In der Regel erstatten die Krankenkasssen eine Pauschalbetrag für die Anschaffung eines Blutzuckermessgerätes. Je nachdem, für welches Gerät Sie sich entscheiden, wird durch diese Kostenertsattung der Betrag komplett oder zumindest weitestgehend gedeckt.
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  • Das Prinzip der Stammzelltherapie ist noch relativ neu und wird derzeit bei zahlreichen Krankheiten erforscht. Stammzellen sind Vorläuferzellen aus dem Knochenmark, die sich erst noch in spezialiiserte Zellen entwickeln. Die Idee hinter der Stammzelltherapie beim Diabetes ist, diese noch unspezialisierten Zellen in die Bauchspeicheldrüse einzuschleusen, so dass sie sich dort unter dem Einfluss des umgebenden Gewebes in vollwertige Zellen entwickeln; in diesem Fall in voll funktionstüchtige Betazellen, die Insulin produzieren.
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  • Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 erkranken dreimal häufiger an Darmkrebs als Nicht-Diabetiker. Als Ursache wird Insulin diskutiert, das mit seinen wachstumsfördernden Effekten die Entstehung und Vermehrung von Tumorzellen begünstigen könnte. Da Darmkrebs im Gegensatz zu vielen anderen Krebserkrankungen bei frühzeitiger Entdeckung in fast allen Fällen komplett geheilt werden kann, empfehlen wir Ihnen (und auch allen Nicht-Diabetikern) die regelmäßige Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge.
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  • Generell ist körperliche Aktivität - wie für Nicht-Diabetiker auch - absolut empfehlenswert. Durch Bewegung wird die Insulinempfindlichkeit der Körperzellen erhöht, was sich vor allem bei Typ-2-Diabetikern günstig auswirkt. Wichtig zu wissen: Es kommt dabei mehr auf die Regelmäßigkeit als auf die Intensität an. Sehr zu empfehlen ist regelmäßige moderate Bewegung (z.B. einmal täglich Spazierengehen oder Fahrradfahren).
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  • In einem Diabetiker-Tagebuch werden Insulin- und Tablettendosis, Gewicht und die täglichen Aktivitäten (Sport, Ernährung etc.) eingetragen. Das Führen eines solchen Tagebuchs ist absolut empfehlenswert. Auch wenn es zunächst vielleicht umständlich und aufwändig erscheinen mag: Gerade im Falle von Komplikationen wie z.B. Unterzuckerungen oder schwankenden Blutzuckerspiegeln hilft das Tagebuch, die Ursachen für die Komplikationen zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. Zudem hilft es einem selber, die Lebensweise und Blutzuckerkontrolle bewusst zu steuern.
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  • Der Kürbis. Insgesamt ist Gemüse für Diabetiker eine sehr gute Nahrungsquelle. Trotz ihres niedrigen Energiegehalts enthalten fast alle Gemüsesorten, ähnlich wie Obst, viele essentielle Nährstoffe, u.a. Vitamine und Mineralstoffe. Wegen ihres niedrigen Energiegehaltes und ihres nahezu fehlenden Fettgehaltes können sie bedenkenlos in großen Mengen verzehrt werden. Der Kürbis ist insofern eine Ausnahme, als der sog. Glykämische Index relativ hoch ist. Das bedeutet nicht, dass Sie keine Kürbisse essen können, im Gegensatz zu anderen Gemüsesorten müssen sie aber die Menge beschränken. Rote Beete und Süßmais haben einen mittleren Glykämischen Index, grüne Bohnen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen und Mohrrüben einen niedrigen Glykämischen Index, was bedeutet, dass insbesondere die letztgenannten für Diabetiker optimal sind.
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  • Besonders empfehlenswert für Menschen mit Diabetes sind Ausdauersportarten wie Wandern, Radfahren, Joggen, Schwimmen oder Nordic Walking. Diese sportlichen Aktivitäten wirken sich günstig auf das Herz-Kreislauf-System und die Lungenfunktion aus. Generell ist körperliche Aktivität zu empfehlen, weil sie sich neben den vielen anderen günstigen Effekten auch positiv auf den Zuckerstoffwechsel auswirkt. So nimmt die Ansprache der Körperzellen auf Insulin bei körperlicher Bewegung zu. Vorsicht geboten ist bei Sportarten, die im Falle einer Unterzuckerung gefährlich werden können, so z.B. Tauchen, Motorradfahren oder auch Bergsteigen.
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  • Pioglitazon (Actos ®) gehört zur Gruppe der Glitazone oder auch Insulinsensitizer. Diese Wirkstoffgruppe erhöht die Ansprechbarkeit der Körperzellen auf Insulin. Damit wirkt sie der wesentlichen Ursache des Typ-1-Diabetes, der Insulinresistenz, entgegen. Der Hauptansatz des Insulins, den Zucker vom Blut in die Körperzellen zu transportieren, wird verbessert. Zur gleichen Wirkstoffgruppe gehört auch das Rosiglitazon. Pioglitazon hat darüber hinaus auch positive Effekte auf den Fettstoffwechsel. Die Triglyzeride werden gesenkt, das "gute" HDL-Cholesterin erhöht.
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  • Selbstverständlich! Es ist sogar ausgesprochen wichtig, dass das Kind nicht abgesondert wird und wie jedes andere Kind auch Kita, Kindergarten und Schule besucht. Wichtig ist allerdings, dass Kita-Angestellte, Kindergärtnerinnen/Kindergärtner sowie Lehrerinnen/Lehrer über den Diabetes und die individuelle Behandlung des Kindes informiert werden und - wenn sie es nicht schon wissen - auch darüber informiert werden, wie es zu einer Unter- oder Überzuckerung kommen kann, wie sie sich vermeiden lassen, und wie damit umzugehen ist.
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  • Während der ersten fünf Schwangerschaftsmonate ändert sich der Energiebedarf nicht. Auch mit Diabetes sollten Sie also nicht mehr essen als zuvor. Die Gewichtszunahme sollte in dieser Zeit nicht mehr als 1-3 kg betragen. Da in den ersten Schwangerschaftsmonaten häufig Übelkeit und Erbrechen auftreten, kann es sogar zu einer vorübergehenden Gewichtsabnahme kommen. Das ist aber kein Problem für das ungeborene Kind. Generell sollte die Ernährung während der Schwangerschaft qualitativ gut sein, quantitativ eher bescheiden. Denn durch eine zu starke Gewichtszunahme wird die Einstellung des Blutzuckers erschwert. Besprechen Sie dieses Thema am besten auch mit Ihrem Diabetologen, Hausarzt oder Gynäkologen.
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  • Generell sollten Sie mit Alkohol sehr zurückhaltend sein. Alkohol ist für Menschen mit Diabetes zwar nicht verboten, darf aber nur in Maßen zu sich genommen werden. Als tägliche Höchstmenge gelten bei Frauen 10 g Alkohol (entspricht etwa ein Achtel Liter Wein oder ein Viertel Liter Bier) und bei Männern 20 g Alkohol (ein Viertel Liter Wein oder ein halber Liter Bier). Trockener Wein ist günstiger als süßer Wein oder Bier. Ungeeignet sind alkoholische Getränke mit hohem Zuckergehalt. Dazu gehören z.B.: - aufgesetzte Brände (Apfelkorn) - Liköre - Dessertweine - halbtrockener und milder Sekt
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  • Bie der intensivierten Insulintherapie bestimmen die Patienten den Rhythmus ihrer Mahlzeiten und körperlichen Aktivitäten selbst und passen die Zeitpunkte der Insulinspritzen entsprechend an. Dies verlangt bewussten und eigenverantwortlichen Umgang mit der Insulinbehandlung, ermöglicht aber - im Gegensatz zur konventionellen Insulintherapie (CT) - eine deutlich flexiblere Gestaltung des Alltags. Meist wird durch diese Methode auch die bessere Blutzuckereinstellung erreicht.
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  • Fette sollten bei Diabetikern im Idealfall etwa 25-35% der Nahrungsaufnahme ausmachen. Günstige Fettlieferanten sind z.B.: - pflanzliche Öle (besonders Rapsöl, Olivenöl, Nuss-Öl, Sojaöl) - Avocados - Nüsse - Fisch
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  • In der Regel beginnt der Test morgens. Erster Schritt ist eine Blutentnahme. Danach erhält man einen "Zucker-Cocktail", der aus in Wasser gelöstem Traubenzucker besteht. Zwei Stunden später wird erneut Blut abgenommen. An der Differenz des Blutzuckerwertes nach dem "Zucker-Cocktail" im Vergleich zum Nüchtern-Blutzucker kann der Arzt erkennen, ob eine verminderte Glukoseverwertung, und damit eine Diabetes-Vorstufe oder auch bereits ein "richtiger" Diabetes vorliegt
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  • Ja. Wenn Sie während Ihrer Schwangerschaft unter starkem Erbrechen leiden, müssen Sie ggf. die Insulin- oder Tablettendosis reduzieren. Es kann durch das Erbrechen zu Hypoglykämien kommen. Dem können Sie entgegen wirken, in dem Sie z.B. in kleineren Mengen Coca Cola oder andere glukosehaltige Getränke zu sich nehmen. Besprechen Sie dieses Thema aber auf jeden Fall auch mit Ihrem betreuenden Arzt.
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  • Bei einer Fernreise in den Osten (z.B. von den USA nach Deutschland) verkürzt sich der Tag, der Bedarf an blutzuckersenkenden Medikamenten wird also geringer. Empfohlen wird, die zweite Tagesdosis um ein Viertel bis die Hälfte zu verringern. Nach Ankunft sollten Sie dann alle weiteren Tabletten wie gewohnt einnehmen und sich nach der Ortszeit richten. Wenn es sich um Ihre erste Fernreise seit Bestehen des Diabetes handelt, sollten Sie darüber auf jeden Fall auch noch einmal mit Ihrem Arzt sprechen.
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  • - Leistungsabfall und Abgeschlagenheit - starker Durst - vermehrtes Wasserlassen - Gewichtsabnahme - erhöhte Infektneigung - schlecht heilende Wunden - Juckreiz - nächtliche Wadenkrämpfe - Sehstörungen - typischer Mundgeruch (Acetongeruch, erinnert an Nagellackentferner oder überreifes Obst) Nicht selten tritt ein Typ-1-Diabetes auch erstmals in Form eines diabetischen Komas mit Bewusstlosigkeit auf.
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  • Fasten ist zwar generell auch für Menschen mit Diabetes möglich, sollte aber unbedingt vorher mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Eine sogenannte Nulldiät ist zum Beispiel nicht empfehlenswert. Auch müssen die blutzuckersenkenden Medikamente in der Dosis angepasst werden.
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  • Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 1999: Herzinfarkt: 2-3faches Risiko im Vergleich zu Nicht-Diabetikern Schlaganfall: 2-3faches Risiko Augenerkrankungen mit Erblinden: 10-25faches Risiko Nierenversagen: 15-20faches Risiko Beinamputation: 25faches Risko Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass ein frühzeitig und gut behandelter Diabetes die o.g. Risiken deutlich minimiert.
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  • Damit die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlehydrate für den Körper als Energielieferanten nutzbar werden, müssen sie von der Blutbahn in die Körperzellen gelangen. Genau diesen Transport, der in Form einer komplexen chemischen Signalkette abläuft, steuert das Hormon Insulin. Die meisten Zellen nehmen Glukose nur in Anwesenheit von Insulin auf. Beim Gesunden wird der Insulinbedarf der Blutzuckermenge angepasst. Nach den Mahlzeiten, wenn viel Glukose vom Darm ins Blut gelangt, wird von der Bauchspeicheldrüse also mehr Insulin zur Verfügung gestellt.

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  • Alkohol ist für Menschen mit Diabetes zwar nicht verboten, darf aber nur in Maßen zu sich genommen werden. Als tägliche Höchstmenge gelten bei Frauen 10 g Alkohol (entspricht etwa ein Achtel Liter Wein oder ein Viertel Liter Bier) und bei Männern 20 g Alkohol (ein Viertel Liter Wein oder ein halber Liter Bier). Warum ist es so ratsam, diese Grenzen einzuhalten und möglichst nicht jeden Tag auszureizen? Neben seinem Zucker- und Kaloriengehalt beschäftigt der aufgenommene Alkohol vor allem die Leber. Und hält sie damit von einer ihrer anderen Aufgaben ab, nämlich als Zuckerspeicherorgan kontinuierlich den Energielieferanten Zucker ins Blut abzugeben. Die Folge ist eine drohende Unterzuckerung. Schon ab einem Blutalkoholspiegel von 0,45 Promille ist die Zuckerfreisetzung gestört. Je mehr Alkohol im Körper ist, desto stärker wird dieser Stoffwechselprozess unterdrückt. Blutzuckersenkende Medikamente oder Insulin lassen den Blutzucker noch weiter sinken. Die Gefahren einer Unterzuckerung (Hypoglykämie), die im Extremfall zu Krampfanfällen bis hin zum Tod führen kann, werden zu allem Überfluss noch dadurch erhöht, dass das klassische "Notfall-Gegenmittel" Glukagon in diesem Fall nicht mehr sicher wirkt, weil die Leber unter Alkoholbelastung nicht mehr adäquat auf das Glukagon anspricht. Helfen tut dann im Notfall nur noch eine Injektion mit Traubenzucker. Vor diesem Hintergrund wird dringend empfohlen, den Alkoholgenuss auf die oben beschriebenen Grenzwerte zu beschränken und am besten mit einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit zu kombinieren, weil dies die Gefahr der Unterzuckerung senkt.
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  • Das hängt davon ab, in welchem Stadium sich die Diabetes-Erkrankung befindet bzw. wie sie behandelt wird. Grundsätzlich sollten Sie dieses Thema immer mit Ihrem Arzt besprechen. Allgemeine Empfehlungen: 1) Behandlung nur mit Diät und ohne Medikamente oder Insulin: einmal pro Woche (einmal nüchtern, und einmal 2 Stunden nach dem Frühstück) 2) Behandlung mit Tabletten, aber ohne Insulin: jeden zweiten Tag (einmal nüchtern, und einmal 2 Stunden nach dem Frühstück). Zusätzlich einmal pro Woche ein sogenanntes Tagesprofil mit drei bis vier Messungen pro Tag. 3) Behandlung mit Tabletten UND Insulin: täglich (einmal nüchtern, und einmal 2 Stunden nach dem Frühstück). Zusätzlich einmal pro Woche ein sogenanntes Tagesprofil (nüchtern vor dem Frühstück, 2 Stunden danach, vor dem Mittagessen. vor dem Abendessen, vor dem Zubettgehen) 4) Behandlung mit mehr als drei Insulinspritzen pro Tag oder Insulinpumpe: täglich viermal (vor den Mahlzeiten, vor dem Zubettgehen, evtl. auch jeweils zwei Stunden nach Frühstück und Mittagessen)
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  • Generell gilt: Nehmen Sie Wunden am Fuß ausgesprochen ernst. Das gilt auch, wenn kein diabetisches Fußsyndrom bei Ihnen bekannt ist, denn derartige Beschwerden können der erste Vorbote sein. Wenn Sie bei sich wunde Stellen oder entzündliche Veränderungen an den Füßen feststellen, gilt folgende Regel: Desinfizieren, Pflaster drauf und zum Arzt. Und sei es nur sicherheitshalber. Die Behandlung aller Fußwunden folgt dann drei wesentlichen Prinzipien: 1. Druckentlastung
    Druck, selbst auf kleinste Wunden, führt zu einer Verschlimmerung und Ausdehung. Deshalb ist die Druckentlastung bei Fußwunden oberstes Gebot und sollte strikt eingehalten werden. Hierfür gibt es u.a. spezielle entlastende Schuhe, die Ihnen Ihr Arzt verschreiben kann. 2. Sorgfältige Wundbehandlung
    Eine sorgsame Wundbehandlung ist sehr wichtig, um Infektionen und ein weiteres Fortschreiten des Prozesses zu verhindern. Teile der Wunde, die den Heilungsverlauf stören können, sind sorgfältig zu entfernen. Sollte bei Ihnen eine Nevenschädigung vorliegen (diabetische Neuropathie), kann es sein, dass Sie die Wunde kaum bemerken und nicht als schmerzhaft empfinden. Lassen Sie sich dadurch aber nicht dazu verleiten, die Behandlung weniger ernst zu nehmen. 3. Infektbekämpfung
    Ihr Arzt wird Ihnen ggf. vorbeugend ein Antibiotikum verschreiben.
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  • Ja, in der Regel schon, zumindest bei mit Insulin behandeltem Diabetes.
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  • Frage: Woran muss ich mit Diabetes Typ 2 bei Flugreisen denken? Antwort: Dabei haben sollten Sie: Ihren Diabetiker-Pass eine ärztliche Bescheinigung für die Mitnahme von medizinischen Geräten (z.B. Blutzucker-Messgerät). Möglichst in englischer Sprache. ggf. eine Bescheinigung darüber, dass Sie Spritzen oder Pens mit sich führen müssen bzw. Insulinpumpenträger sind. Möglichst in englischer Sprache. eine gut ausgestattete Reiseapotheke (siehe dazu auch unter "Reiseapotheke") Darauf sollten Sie außerdem achten: Bei weiten Fernreisen ändert sich abhängig davon, ob Sie in den Osten oder Westen fliegen, ggf. die Tabletten- oder Insulindosis. Das sollten Sie im Vorfekd mit Ihrem Arzt besprechen. Sie sollten Ihren Blutzucker während der Reise häufiger messen als üblich. Bitte besprechen Sie auch diesen Punkt im Vorfeld mit Ihrem Arzt.
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  • Ein Diabetes-Screening mit der Bestimmung des Nüchtern-Blutzuckers wird generell empfohlen für alle Personen, die älter als 45 Jahre sind. Diesen Blutzuckertest sollten man ab 45 Jahre alle drei Jahre wiederholen. Bereits vor dem 45. Lebensjahr wird ein regelmäßiger Nüchtern-Blutzucker-Test empfohlen bei: - Übergewicht - Verwandte ersten Grades mit Diabetes - Bluthochdruck - Fettstoffwechselstörungen - Früherer Test mit leicht erhöhten Blutzuckerwerten oder gestörtem Glukosetoleranztest - Frauen mit vorherigem Schwangerschaftsdiabetes - Frauen, die ein Kind mit über 4 kg Geburtsgewicht geboren haben
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  • Es gibt kein eindeutiges Symptom, woran man eine Hypoglykämie erkennt. Bei jedem Einzelnen können die Beschwerden unterschiedlich stark verteten sein. Typisch sind: - Schwächegefühl, Müdigkeit - Unruhe und Zittern - Hungergefühl - kalter Schweiß - Konzentrationsstörungen bis hin zur Verwirrtheit - ausgeprägtes Herzklopfen - Taubheitsgefühl an Mund, Händen oder Beinen - Sehstörungen Wenn die Unterzuckerung schon eine Weile besteht und nichts unternommen wurde, können auch Kreislaufstörungen, Atemnot, Krämpfe und Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma auftreten. Eine unbehandelte, ausgeprägte Hypoglykämie ist eine lebensbedrohliche Komplikation. Ein Problem ist, dass bei bereits lange bestehendem Diabetes die "Empfindlichkeit" gegenüber den oben genannten Warnzeichen herabgesetzt sein kann. In einigen Fällen sind dann Krämpfe oder Bewusstseinsstörungen die Erstsymptome. Um so wichtiger ist deshalb die regelmäßige Blutzuckerkontrolle.
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  • Das lässt sich nicht generell beantworten. Bei bestimmten Diabetes-Formen bzw. bestimmten Behandlungs-Schemata sollte aber vor dem Zubettgehen noch etwas gegessen werden. Dies sind: 1) Insulin-Behandlung mit dem Zwei-Spritzen-Rhythmus 2) Wenn der Blutzucker vor dem Schlafengehen ungewöhnlich niedrig ist 3) Wenn schon mehrfach nächtliche Hypoglykämien aufgetreten sind 4) Nach besonders großen körperlichen Anstrengungen während des Tages Besprechen Sie dieses Thema aber auf jeden Fall auch mit Ihrem betreuenden Arzt.
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  • Typische Anzeichen einer beginnenden Ketoazidose sind: - Übelkeit und Erbrechen - Mundgeruch nach Nagellack oder überriefem Obst (Acetongeruch) - Bauchschmerzen - ausgeprägte Abgeschlagenheit, Müdigkeit - beschleunigte oder vertiefte, zwanghafte Atmung Suchen Sie bei Anzeichen einer Ketoazidose so rasch wie möglich einen Arzt auf, wenn das nicht möglich ist, sollten Sie einen Notarzt anrufen. Für Diabetiker mit anhaltend hohem Blutzuckerspiegel ist es ratsam, einen Urin-Teststreifen für Ketoazidose bei sich zu tragen. Darauf wird Sie auch Ihr Arzt ansprechen. Mit diiesen Teststreifen lässt sich binnen Minuten ermitteln, ob eine Ketoazidose vorliegt.
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  • Bei gut eingestelltem Blutzucker bedeuten Verletzungen für Diabetiker keine erhöhte Gefahr im Vergleich zum Nicht-Diabetiker. Die Verletzung selbst und die Umstände führen nicht selten zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Blutzuckereinstellung, die ggf. mit einer Dosisanpassung des Insulins oder der Tabletten ausgeglichen wird. Ist der Diabetes hingegen schlecht eingestellt und der Blutzucker immer mal wieder zu hoch, besteht generell eine höhere Infektionsgefahr, die im Falle von Verletzungen besonders zu beachten ist. Viele Ärzte verschreiben in diesem Fall die vorsorgliche Einnahme von Antibiotika.
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  • Generell wird ein Test empfohlen, wenn die Schwangere über 30 Jahre alt ist. Bei unter 30jährigen ist eine vorsorgliche Untersuchung empfehlenswert beim Vorliegen von Risikofaktoren: - Übergewicht - Bluthochdruck - Fettstoffwechselstörungen - erhöhte Blutzuckerweete oder erhöhte Zuckerwerte im Urin in früheren Untersuchungen - Diabetes bei Verwandten ersten Grades - früherer Gestationsdiabetes - frühere Geburt eines Kindes mit einem Geburtsgewicht über 4 kg
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  • Klares Nein. Dazu gibt es keinerlei wissenschaftliche Hinweise.
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  • Ein klares Ja. Es wird sogar ausdrücklich empfohlen. Für das Kind besteht kein Risiko, da die Qualität der Muttermilch durch den Diabetes nicht beeinträchtigt ist. Im Gegenteil: Das kindliche Immunsystem wird durch das Stillen gestärkt, und sowohl das Risiko für späteren Diabetes oder späteres Übergewicht werden durch das Stillen sogar gesenkt. Auch für die Mutter hat das Stillen Vorteile: Der Zuckerstoffwechsel wird durch das Stillen positiv beeinflusst, oftmals sinkt dadurch der Insulinbedarf.
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  • Rosiglitazon gehört zur Gruppe der Glitazone oder auch Insulinsensitizer. Diese Wirkstoffgruppe erhöht die Ansprechbarkeit der Körperzellen auf Insulin. Damit wirkt sie der wesentlichen Ursache des Typ-1-Diabetes, der Insulinresistenz, entgegen. Der Hauptansatz des Insulins, den Zucker vom Blut in die Körperzellen zu transportieren, wird verbessert. Zur gleichen Wirkstoffgruppe gehört auch das Pioglitazon, das zusätzlich positive Effekte auf den Fettstoffwechsel hat. Rosiglitazon wird in der Regel einmal täglich (4 mg oder 8 mg) eingenommen.
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  • Eine Insulinpumpe verlangt vom Träger sowohl die Bereitschaft als auch die Fähigkeit, sie bewusst und richtig zu benutzen. Dann kann sie zur sicheren Blutzuckereinstellung gerade bei unregelmäßigen Tagesrhythmen sehr sinnvoll sein - auch bei Kindern. Generell gilt die Faustregel, dass ein Kind, dass sich beim Rechnen im Zahlenraum bis 100 sicher zurechtfindet, auch mit einer Insulinpumpe zurechtkommt. Vorausgesetzt, es ist ausreichend motiviert und weiß die Vorteile der Pumpe einzuschätzen. Die Antwort lautet also: Ja, wenn Sie den Umgang mit der Pumpe Ihrem Kind zutrauen.
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  • Eiweiße sollten bei Diabetikern im Idealfall etwa 10-20% der Nahrungsaufnahme ausmachen. Günstige pflanzliche Eiweißlieferanten sind z.B.: - Getreideprodukte - Kartoffeln - Hülsenfrüchte - Nüsse
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  • Insgesamt überwiegen die Nachteile gegenüber der intensivierten Insulintherapie (ICT). Vorteile der konventionellen Insulintherapie (CT) sind, dass der Aufwand für den Patienten geringer ist, weil er pro Tag meist nur 1-3 Spritzen zu festgelegten Zeiten benötigt. Auch sind in den meisten Fällen weniger häufig Blutzuckerkontrollen notwendig.
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  • Acarbose (Glucobay ®) gehört zur Gruppe der Alpha-Glucosidasehemmer. Der Wirkmechanismus beruht auf einer Verzögerung des Zuckerabbaus im Darm. Dies führt dazu, dass die Glukose nach den Mahlzeiten nicht so schnell in die Blutbahn gelangt und hohe Blutzuckerspitzen vermieden werden. Zur Wirkstoffgruppe der Alpha-Glucosidasehemmer gehört auch Migitol. Alpha-Glukosidasehemmer müssen immer vor den Mahlzeiten eingenommen werden.
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  • Vorsicht! Viele Hersteller versuchen mit solchen Hinweisen, Diabetiker als Käufer zu gewinnen. Die Aufschrift „für Diabetiker geeignet“ tragen oft Lebensmittel-Produkte, in denen Haushaltszucker durch Fruchtzucker oder Zuckeralkohole ersetzt wurde. Dieser Zuckeraustausch ist aber wissenschaftlich überholt. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) rät sogar ausdrücklich davon ab, diese Produkte zu kaufen, weil die Bezeichnung "Für Diabetiker geeignet" wissenschaftlich nicht geprüft und oftmals nicht gerechtfertigt ist. Derzeit wird in der EU darüber beraten, künftig solche Hinweise nur noch zuzulassen, wenn sie geprüft sind. Heute sind sich die Experten darüber einig, dass Menschen mit Diabetes – sowohl vom Typ 1 als auch Typ 2 – (im Rahmen ihres Ernährungsplans) ganz „normale“ Lebensmittel essen sollten.
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  • Genetische Ursachen spielen bei der Entstehung eines Typ-2-Diabetes eine wichtige Rolle, es müssen allerdings immer auch noch andere Faktoren (z.B. ungünstiger Lebenswandel) hinzukommen, damit es zur Erkrankung kommt. Die Bedeutung der Vererbung beim Typ-2-Diabetes wurde vor allem durch Zwillingsstudien erhärtet. Erkrankt ein eineiiger Zwilling an Diabetes Typ 2, bekommt der andere Zwilling mit einer Wahrscheinlichkeit von 50-90% ebenfalls einen Diabetes. Allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass eineiige Zwillinge häufig auch in Bezug Lebenswandel (Essverhalten, Bewegung etc.) große Ähnlichkeiten aufweisen.
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  • Nein. Allerdings scheint dann die Blutzuckereinstellung nicht optimal zu sein. Das sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt besprechen. Empfehlenswert ist, nach anstrengender sportlicher Aktivität die abendliche Insulindosis zu halbieren und vor dem Schlafengehen noch einen kleinen Imbiss mit mindestens 2 Broteinheiten zu sich zu nehmen.
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  • Ein Blutzuckerwert von über 125 mg/dl (im Plasma) bzw. von über 110 mg/dl (im Serum) spricht für das Vorliegen eines Diabetes. Kommen diabetestypische Symptome hinzu, gilt die Diagnose gesichert. Bei Nicht-Vorliegen von Symptomen wird der Arzt eine Wiederholungsmessung vornehmen. Liegt der Blutzuckerwert dann erneut über den o.g. Grenzwerten, ist die Diagnose ebenfalls gesichert. Bei Werten von über 110 mg/dl, aber unter 126 mg/dl im Plasma kann es sich um eine Diabetes-Vorstufe handeln. In diesem Fall wird der Arzt die Messungen in regelmäßigen Abständen wiederholen oder einen Glukosetoleranztest durchführen.
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  • Metformin gehört zur Gruppe der sog. Biguanide. Das Medikament hemmt die körpereigene Glukoseherstellung in der Leber sowie die Glukoseausschüttung aus der Leber. Dadurch kommt es zu einer Absenkung der Nüchtern-Blutzuckerwerte. Metformin verbessert darüber hinaus die Insulinwirkung an Muskel und Fettgewebe und führt zu einer verzögerten Glukoseuafnahme aus dem Darm. Eine weitere Wirkung von Metformin ist, dass der Appetit gemindert wird. Daher wird Metformin auch häufig zur Gewichtsreduktion eingesetzt. Metformin-Präparate sind z.B.: Glucophage ®, Diabetase ®, Mediabet ®, Meglucon ®, Mescorit ®, Siofor 850 ®
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  • Die regelmäßige Untersuchung der Nieren ist bei Diabetes wichtig, um eine sogenannte diabetische Nephropathie (Nierenerkrankung, die in Folge von Diabetes entstehen kann) auszuschließen bzw. rechtzeitig zu erkennen. Beim Typ-1-Diabetes wird die erste Untersuchung fünf Jahre nach Entdeckung der Erkrankung empohlen. Bei Kindern sollte mit dem Einsetzen der Pubertät mit der Kontrolle begonnen werden. Beim Typ-2-Diabetes ist hingegen direkt nach Bekanntwerden der Zuckererkrankung eine Nierenuntersuchung erforderlich. Auch wenn diese erste Untersuchung keinen Befund ergibt, sollte die Nierenfunktion auch danach einmal jährlich nachkontrolliert werden.
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  • Das hängt mit der speziellen Bachmethode mit Lauge zusammen. Bei keinem anderen Gebäck steigt der Blutzucker so rasch an wie nach dem Genuss einer Laugenbrezel. Deshalb sollten Sie mit Diabetes komplett auf Laugenbrezeln verzichten.
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  • Migitol gehört zur Gruppe der a-Glucosidasehemmer. Der Wirkmechanismus beruht auf einer Verzögerung des Zuckerabbaus im Darm. Dies führt dazu, dass die Glukose nach den Mahlzeiten nicht so schnell in die Blutbahn gelangt und hohe Blutzuckerspitzen vermieden werden. Zur Wirkstoffgruppe der a-Glucosidasehemmer gehört auch Acarbose.
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  • Die diabetische Neuropathie, ein Schädigung der Nervenzellen, kann als Komplikation auftreten, wenn der Blutzucker über Jahre unzureichend eingestellt ist. Tückisch daran ist, dass man die Veränderungen über lange Zeit nicht bemerkt. Um so wichtiger ist die Früherkennung, also die regelmäßige Untersuchung beim Hausarzt, Diabetes-Facharzt oder Neurologen. Erste Anzeichen einer Nervenschädigung können sein: - Missempfindungen an den Füßen - Brennen oder Kribbeln in den Beinen (in erster Linie bei Nicht-Bewegung, also auch nachts) - Schmerzen in den Beinen, am Oberkörper oder Gesicht Im weiteren Verlauf kann es zum kompletten Gefühlsverlust in bestimmten Regionen (z.B. an den Füßen oder Beinen) kommen.
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  • Ja, aber nur in Maßen. Ein Glas Wein oder ein Bier am Tag sind, eine ansonsten gute Ernährung und Blutzuckereinstellung vorausgesetzt, in der Regel kein Problem. Wichtig: Diese Menge bezieht sich auf einen Tag, d.h. eine alkoholabstinente Woche und dafür reichhaltiger Wochenendgenuss sind nicht erlaubt. Alkohol enthält, was viele nicht wissen, viele Kalorien und erhöht zudem die Gefahr einer Unterzuckerung.
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  • Der Beginn eines Typ-2-Diabtes ist oft uncharakteristisch. Typische Symptome sind: - Leistungsbabfall und Abgeschlagenheit - Müdigkeit - vermehrter Durst - häufiges Wasserlassen - Gewichtsnabnahme - erhöhte Infektneigung - schlecht heilende Wunden - Juckreiz - Schwindel
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  • Nein, ganz im Gegenteil. Die in der Diabetiker-Schokolade enthaltenen Zuckeraustauschstoffe (häufig Sorbitol oder Xylit) werden im Körper zu Glukose umgewandelt und sind auch, was ihre Kalorien betrifft, gleichwertig mit Glukose. Meist enthält Diabetiker-Schokolade zudem rund 40% Fett. Ein absolutes Süßigkeitenverbot gibt es beim Diabetes zwar heute nicht mehr. Wenn Sie aber Diabetes vom Typ 2 haben und zudem übergewichtig sind, sollten Sie ganz auf Schokolade verzichten. Bei Typ-1-Diabetes ist auch Vorsicht geboten, und wenn, dann ist normal gezuckerte Schokolade günstiger. Bei zu viel Schokolade muss ein rasch wirksames Insulin nachgespritzt werden.
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  • Ja. Zwar muss die Insulinpumpe ständig am Körper getragen werden und in der Regel alle zwei Tage muss die kleine Nadel ins Unterhautfettgewebe neu gelegt werden. Ansonsten ermöglicht sie aber ein normales Leben. Man kann mit der Pumpe z.B. auch Sport treiben. Selbst Schwimmen ist möglich, da es mittlerweile auch wasserdichte Insulinpumpen gibt. Zum Duschen kann die Pumpe auch kurz abgelegt werden. Voraussetzung für das Tragen einer Insulinpumpe ist allerdings eine intensive Schulung zum richtigen Umgang vorab. Dies sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt ausführlich besprechen.
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  • Der Glykämische Index isr eine Maßeinheit für Lebensmittel, die beschreibt, in welchem Ausmaß sich der Blutzucker nach Nahrungsaufnahme im Vergleich zu Traubenzucker erhöht. Um so niedriger der Glykämische Index, um so geringer der Blutzuckeranstieg. Lebensmittel mit mittlerem Glykämischen Index sind z.B.: - Honig - Haushaltszucker - Rote Beete - Süßmais - Ananas - Bananen - Sultaninen - Rosinen
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  • Risikofaktoren für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes sind: - unausgewogene Ernährung (zu viele reine Kalorien und Fett, zu wenig Ballaststoffe) - Übergewicht - Bewegungsarmut - Bluthochdruck - Fettstoffwechselstörungen - Rauchen
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  • Nein, das wird heute nicht mehr emphohlen. Man kann sich auch sehr gut mit "normalen" Lebensmitteln eine für den Diabetes optimale Ernährung erreichen. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Kalorien und Fettgehalt sollten eingeschränkt werden. Sogenannter Junk-Food (Fertiglebensmittel, Pommes Frites etc.), der viele Kalorien mit wenig Nährwert enthält, sollte unbedingt vermieden werden. Eine sehr gute Beratung, wie und was man essen sollte, bieten diabetisch geschulte Diätassistentinnen oder auch die Diabetiker-Schulungen.
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  • Zu Beginn der Erkrankung genügt meist eine Ernährungsumstellung, eine angepasste Lebensweise (mehr Bewegung) und die Einnahme von Tabletten. Im weiteren Verlauf kann aber auch eine Insulinbehandlung notwendig werden. Häufig beginnt man dann mit der Gabe eines Verzögerungsinsulins vor dem Schlafengehen, zusätzlich zu den tagsüber eingenommenen Tabletten. Oder es wird tagsüber zusätzlich zu den Tabletten ein langwirksames Insulin gespritzt. Alternativ kommen auch die Komventionelle Insulintherapie (CT) oder die Intensivierte konventionelle Insulintherapie (ICT) in Betracht. Die ICT wird bei Menschen mit Typ 2 Diabetes immer häufiger eingesetzt. Anders als bei der CT wird hier das Insulinspritzen an den individuellen Tagesablauf angepasst. Damit ermöglicht die ICT eine wesentlich größere Flexibilität für den Diabetiker: Mahlzeiten und Aktivitäten können spontan geplant oder verschoben werden. Meist werden mit dieser Behandlungsform bessere Blutzuckereinstellungen erreicht als mit der CT.
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  • Die Hauptgefahr eines Diabetes besteht in den Folgeschäden, die sich aus den jahrelangen Blutzuckerschwankungen ergeben. Je früher ein Diabetes entdeckt wird und je besser er behandelt wird, desto weniger gravierend sind diese Folgeschäden.
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  • Diabetes bedeutet nicht, auf Kohlenhydrate verzichten zu müssen bzw. zu dürfen. Im Idealfall sollten Kohlenhydrate 45-60% der täglichen Nahrungszufuhr ausmachen. Für Diabetiker günstige Kohlenhydratlieferanten sind z.B.: - frisches Gemüse - Obst - Vollkorn-Produkte - Hülsenfrüchte - fettarme Milchprodukte
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  • Glibenclamid (Euglucon ®, Normoglucon ®, Glucobene ®, Dia-Eptal ®) gehört zur Gruppe der Sulfonylharnstoffe. Diese Wirkstoffgruppe erhöht die Ausschüttung des Insulins aus den Betazellen in der Bauchspeicheldrüse. Weitere Sulfonylharnstoffe sind: Glibornurid (Gluborid ®, Glutril ®), Gliclazid (Diamicron ®), Glimepirid (Amaryl ®), Glipizid (Glibenese ®, Minidiab ®), Gliquidon (Glurenorm ®), Glisoxepid (Pro-Diaban ®) und Glycodiazin (Redul ®). Desweiteren gibt es noch Sulfonylharnstoffe der 1. Generation: Carbutamid und Tolbutamid.
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  • Wenn Sie Anzeichen einer Hypoglykämie (siehe dort) bei sich bemerken und kein Arzt in der Nähe ist, können Sie der Unterzuckerung mit ein bis zwei Stück Traubenzucker entgegenwirken. Auch Fruchtsaftgetränke (mit hohem Zuckergehalt) oder Cola sind in diesem Fall geeignet. Äußert sich die Unterzuckerung mit dramatischeren Anzeichen und ist der Betroffene selbst nicht mehr in der Lage sich zu helfen, ist Hilfe durch die in der Nähe befindlichen Personen erforderlich. Versuchen Sie in diesem Fall dem Betroffenen Traubenzucker einzuflößen - allerdings nur, wenn die Person noch bei Bewusstsein ist. Bei bewusstlosen Patienten kann der eingeflößte Traubenzucker oder Saft in die Luftröhre geraten, was lebensgefährlich ist. Geschulte Personen sollten Glukose spritzen (befindet sich im Notfall-Set von Diabetes-Patienten). Direkt danach den Notarzt verständigen.
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  • Die Wassermelone. Insgesamt ist Obst für Diabetiker eine sehr gute Nahrungsquelle. Trotz ihres niedrigen Energiegehalts enthalten fast alle Obstsorten viele essentielle Nährstoffe, u.a. Vitamine und Mineralstoffe. Wegen ihres niedrigen Energiegehaltes und ihres nahezu fehlenden Fettgehaltes können sie bedenkenlos in großen Mengen verzehrt werden. Die Wassermelone ist insofern eine Ausnahme, als der sog. Glykämische Index relativ hoch ist. Das bedeutet nicht, dass Sie keine Melonen essen können, im Gegensatz zu anderen Obstsorten müssen sie aber die Menge beschränken. Ein etwa handgroßes Melonenstück (ca. 200 g) liefert etwa 10-12 g Kohlenhydrate, mehr sollten Sie davoin nicht auf einmal essen.
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  • - Vergessen einer Insulinspritze - Auslassen einer Mahlzeit - Auslassen von Zwischenmahlzeiten - zu stark variierende Mahlzeiten (was die Ess-Zeiten und Kohlenhydrat-Mengen angeht) - sehr unregelmäßige Tagesabläufe - falsche Spritz-Technik (z.B. mehrmals am gleichen Ort oder zu häufiges Wechseln zwischen Oberschenkel und Bauch) - falscher Umgang mit dem Insiulin-Pen (z.B. Vergessen des vorherigen Kippens beim intermediären Insulin)
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  • Die Inselzelltransplantation befindet sich noch im Forschungsstadium. Im Rahmen von Studien wird sie bereits an Patienten erprobt. Das Prinzip: Von Organspendern werden Pankreas-Zell-Inseln entnommen und den Empfängern über die Lebervene transplantiert. Die übertragenen Inselzellen sollen sich iin der Leber verteilen, und von dort aus Insulin und dessen Gegenspieler Glukagon zur Blutzuckerregulation in die Blutbahn abgeben. Hauptziel dieser Behandlungsmethode ist, kein Insulin mehr spritzen zu müssen. Derzeit gibt es aber noch zwei wesentliche Probleme: Zum Einen werden die transplantierten Zellen oft vom Empfänger abgestoßen. Um das zu verhindern, müssen sog. Immunsupressiva gegeben werden; dies sind Medikamente, die die (in diesem Fall unerwünschte) körpereigene Abwehr von Fremdstoffen unterdrücken. Sie kommen auch bei anderen Transplantationen zum Einsatz. Leider haben diese Immunsupressiva aber eine ganze Reihe an, teils erheblichen, Nebenwirkungen. Zum Anderen zeigen die bisherigen Studiendaten, dass die insulinabdeckung mit dieser Methode nicht ewig anhält. Nach einer gewissen Zeit müssen die Patienten also oft doch wieder Insulin spritzen. Fazit: Noch ist die Inselzelltransplantion keine Methode für die Praxis. Es wird aber weiter intensiv daran geforscht, und es besteht die Hoffnung, dass die oben genannten Nachteile in Zukunft gemindert oder ausgeräumt werden können.
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  • Leider nein! Eier sind sehr cholesterinreich und enthalten zudem viel Fett und gesättigte Fettsäuren. Alle drei Inhaltsstoffe sollten eher reduziert werden. Für Menschen mit Diabetes gilt die Faustregel: nicht mehr als 300 mg Cholesterin pro Tag. Fette sollten maximal 30% der Nahrungsaufnahme ausmachen. Vor allem den Cholesterinanteil würde man mit einem täglichen Frühstücksei schon fast erreichen (etwa 240 mg pro Ei). Da auch in vielen anderen Lebensmitteln Cholesterin enthalten ist und damit die Gesamtzufuhr zu hoch wird, sollte auf das tägliche Ei verzichtet werden. Unsere Empfehlung: Gönnen Sie sich Ihr Frühstücksei nur an besonderen Tagen, z.B. am Sonntag.
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  • Da bei Auto- oder Motorradfahrten eine Unterzuckerung besonders gefährlich werden kann, sollten Diabetiker bei längeren Fahrten alle zwei Stunden anhalten und ihren Blutzucker messen. Empfohlen wird, immer etwas zum Essen dabeizuhaben, z.B. frisches Obst oder Vollkornprodukte.
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  • Ja, wenn Sie überhaupt Alkohol trinken, sollten Sie trockenen Wein bevorzugen. Der ist weniger blutzuckerwirksam als süßer Wein und übrigens auch als Bier. Generell sollten Sie mit Alkohol sehr zurückhaltend sein. Alkohol ist für Menschen mit Diabetes zwar nicht verboten, darf aber nur in Maßen zu sich genommen werden. Als tägliche Höchstmenge gelten bei Frauen 10 g Alkohol (entspricht etwa ein Achtel Liter Wein oder ein Viertel Liter Bier) und bei Männern 20 g Alkohol (ein Viertel Liter Wein oder ein halber Liter Bier).
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  • Ja. Allerdings verleihen sie der Speise lediglich die notwendige Süße, die sonstigen Eigenschaften des Zuckers (Masse, Klebrigkeit, Konsistenz) haben sie nicht. Wichtig ist, dass Sie beim Kochen oder Zubereiten mit Süßstoffen nach einem entsprechenden Rezept dosieren, damit Sie nicht versehentlich zu viel Süßstoff verwenden. Diese sind bei gleichem Gewicht sehr viel süßer als Zucker und verleihen, wenn sie zuviel davon verwenden, den Speisen einen bitteren Geschmack. Für Backwaren, die aufgehen sollen, wie z.B. Gebäck oder Biskuits, sind Süßstoffe in Pulverform ungeeignet. Hier am besten in den Tipps der zahlreichen Diabetiker-Rezeptsammlungen stöbern. Die besten Rezepze
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  • Zu diesen Beschwerden kommt es häufiger bei diabetischem Fußsyndrom oder diabetischer Neuropathie, vor allem nachts. Die beste Soforthilfe liefert meist Aufstehen und Herumlaufen. Bewegung ist hier also meistens besser als Stilliegen.
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  • Hierfür gibt es spezielle sogenannte Kohlenhydrat-Austauschtabellen. Eine finden Sie z.B. hier: diabetesde.org
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  • Der Glykämische Index isr eine Maßeinheit für Lebensmittel, die beschreibt, in welchem Ausmaß sich der Blutzucker nach Nahrungsaufnahme im Vergleich zu Traubenzucker erhöht. Um so niedriger der Glykämische Index, um so geringer der Blutzuckeranstieg. Günstige Lebensmittel mit relativ gerigem Glykämischen Index sind z.B.: - Vollkornprodukte - Frischkorn-Müsli - Nudeln aus Hartweizen - Hülsenfrüchte - diverse Gemüse und Obstsorten (u.a. Äpfel, Birnen, Aprikosen, Erdbeeren, Kirschen, Kiwis, Mangos, Orangen, Grapefruits, Pfirsiche, Pflaumen, Trauben, Bohnen, Erbsen, Mohrrüben) - Milchprodukte
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  • An einem Impfstoff gegen Diabetes-Typ-1 wird zur Zeit geforscht. Das Prinzip: Da beim Typ-1-Diabetes die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse vom körpereigenen Abwehrsystem angegriffen werden, versucht man, mit einem Impfstoff diese unerwünschte Autoimmunreaktion abzuschwächen. In Tierversuchen an diabetischen Mäusen erwies sich die Impfung als effektiv. Den Mäusen wurde ein Impfstoff aus verändertem Bauchspeicheldrüsengewebe verabreicht. Die beim Typ-1-Diabetes vorliegende Abwehrreaktion gegen das eigene Bauchspeicheldrüsengewebe schwächte sich bei den behandelten Mäusen in der Folge ab. Auch wenn die Impfung noch recht weit entfernt vom praktischen Einsatz beim Menschen ist, schätzen Wissenschaftler die Methode als ausssichtsreich für die Zukunft ein. Weitere Studien laufen.
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  • Beim normalen Insulin ist ein Abstand von 30 Minuten vor den Mahlzeiten ideal. Dies nennt man auch den Spritz-Ess-Abstand, der wichtig ist, damit das Insulin zur richtigen Zeit seine Wirkung entfaltet. Werden schnellwirksame Insulinanaloga wie Lispro oder Aspart gespritzt, ist dieser Spritz-Ess-Abstand nicht notwendig, da diese Präparate ihre Wirkung innerhalb von 10 Minuten entfalten.
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  • Wo anerkannte Diabetiker-Schulungen angeboten werden, kann man über örtliche Diabetes-Selbsthilfegruppen erfragen. Aber auch der Hausarzt, Diabetes-Fachpraxen oder Klinik-Schwerpunktabteilungen in Ihrer Nähe sind gute Ansprechpartner.
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  • Auch Diabetikerinnen können Kinder bekommen. Bei guter Blutzuckereinstellung betsteht auch kein erhöhtes Risiko für das Kind. Wichtig ist, die Schwangerschaft frühzeitig mit dem Hausarzt oder Diabetologen und Gynäkologen zu besprechen. Während der Schwangerschaft sollte in enger Abstimmung mit dem Arzt eine optimale Blutzuckereinstellung sichergestellt werden.
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  • Ja. Vor allem in den ersten sechs bis acht Schwangerschaftswochen ist eine gute Blutzuckereinstellung sehr wichtig. Ein zu hoher Blutzucker in dieser Phase kann zu Missbildungen am Herzen oder zentralen Nervensystem führen. Das sollte Sie nicht überängstlich machen oder gar von der Erfüllung des Kinderwunsches abhalten; aber Sie müssen in dieser Zeit noch mehr als sonst sehr bewusst mit der Blutzuckereinstellung (Ernährung, Bewegung, Medikamente) umgehen. Besprechen Sie das Thema am besten in Ruhe mit Ihrem betreuenden Arzt. Auch im weiteren Schwangerschaftsverlauf sollten Sie penibel auf eine gute Blutzuckereinstellung achten, da diabetische Mütter sonst häufig sehr große Kinder bekommen, die nach der Geburt Probleme mit der Atmung haben können oder auch Unterzuckerungen bekommen.
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  • Exenatide ist ein sogenanntes GLP-1 Mimetikum, d.h. es ahmt die Wirkung des Hormons GLP-1 nach. GLP-1 regt nach dem Essen die Insulinherstellung in der Bauchspeicheldrüse an und bremst außerdem die Glukoseausschüttung aus der Leber. Somit wird durch Exenatide die Insulinherstellung in der Bauchspeicheldrüse nach dem Essen angeregt und der Blutzuckerspiegel sinkt. Exenatide kann nicht als Tablette eingenommen werden, sondern wird ebenso wie Insulin unter die Haut gespritzt. In der Regel muss zweimal pro Tag vor den Mahlzeiten gespritzt werden. Interessant ist die Herkunft von Exenatide. Es handelt sich um eine synthetisch hergestellte Version eines Echsen-Eiweißstoffs.
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  • Glimepirid (Amaryl ®) gehört zur Gruppe der Sulfonylharnstoffe. Diese Wirkstoffgruppe erhöht die Ausschüttung des Insulins aus den Betazellen in der Bauchspeicheldrüse. Zur selben Gruppe gehört auch Glibenclamid (Euglucon ®, Normoglucon ®, Glucobene ®, Dia-Eptal ®). Weitere Sulfonylharnstoffe sind: Glibornurid (Gluborid ®, Glutril ®), Gliclazid (Diamicron ®), Glipizid (Glibenese ®, Minidiab ®), Gliquidon (Glurenorm ®), Glisoxepid (Pro-Diaban ®) und Glycodiazin (Redul ®). Desweiteren gibt es noch Sulfonylharnstoffe der 1. Generation: Carbutamid und Tolbutamid.
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  • Nicht umsonst heißt es Nüchtern-Blutzucker: Mindestens 4, besser jedoch 8 Stunden vor der Blutentnahme darf nichts mehr gegessen werden. Auch auf Kaffee, Tee und Rauchen muss in dieser Zeit verzichtet werden.
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  • Prinzipiell ja. In der Regel sind bei Typ-1-Diabetikern schon Jahre, bevor die Erkrankung manifest wird, Autoantikörper gegen die Insulin-produzierenden Betazellen nachweisbar. Allerdings wird ein allgemeines Screening bei Kindern nicht empfohlen, da dadurch kein Vorteil entsteht. Im Fall eines Autoantikörper-Nachweises sind bis heute keine Maßnahmen bekannt, die den Ausbruch der Erkrankung verhindern können.
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  • In aller Regel ja. Die AOK hat eine entsprechende Vereinbarung getroffen, der sich fast alle Kassen angeschlossen haben. Allerdings bezieht sich diese Kostenerstattung auf die unter "Diabetiker-Schulungen" verstandenen Gruppenschulungen. Individuell vereinbarte Einzelschulungen, z.B. bei einer Diätassistentin, werden von der Mehrzahl der Krankenkassen nicht übernommen. Empfohlen wird daher die Teilnahme an einer der "offiziellen" Diabetiker-Schulungen. Ihr Arzt oder die Selbsthilfegruppen vor Ort können Auskunft darüber geben, wo sie diese finden. Sollten Sie eine alternative Schulung oder Beratung vorziehen, empfiehlt sich, eine Kostenerstattung vorher mit der Kasse abzuklären.
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  • Wenn Sie mit Ihrem Arzt unzufrieden sind oder unsicher sind, ob Sie richtig behandelt werden, zögern Sie nicht, sich eine zweite Meinung einzuholen. Das würden Sie bei einem Handwerker oder Finanzberater ja auch tun, und hier geht es um Ihre Gesundheit. Fragen Sie andere Menschen mit Diabetes in Ihrem Bekanntenkreis oder erkundigen Sie sich bei einer der lokalen Selbsthilfeorganisationen, die es fast in jeder Stadt gibt. Wichtig ist, dass Ihr Arzt Erfahrung mit der Erkrankung hat. Aber auch, dass er sich ausreichend Zeit für Ihre Fragen zum Alltag nimmt. Er sollte in jedem Fall auch mit Diabetes-Schwestern und Ernährungsberaterinnen oder -beratern zusammenarbeiten und, wenn er nicht selbst Diabetologe ist, in Kontakt mit einem Diabetes-Spezialisten stehen, der bei komplizierteren Fragen konsultiert werden kann. Bedenken Sie aber auch, dass gerade im Zusammenhang mit der Ernährung Ihr Arzt verpflichtet ist, Sie immer wieder zu einem bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit der Erkrankung zu führen. Das kann lästig sein, weil er Ihnen ja z.B. einzelne Leckereien auch mal verbietet. Damit ist er aber kein schlechter Arzt.
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