Aktuelle Fragen und Antworten zu den Wechseljahren
-
Wie werden vorzeitige Wechseljahre (Klimakterium praecox) behandelt?
Bei Frauen, die vorzeitig in die Wechseljahre kommen, ist die Hormonproduktion in den Eierstöcken stark reduziert. Deshalb wird obligatorisch eine Hormonbehandlung notwendig, die einer Hormon(ersatz)therapie im Klimakterium bei Frauen um die 50 Jahre vergleichbar ist.
Weiterlesen... -
Welchen Einfluss hat die Pille auf den Eintritt der Wechseljahre?
Keinen. Soweit man weiß, beeinflusst die Einnahme von oralen Verhütungsmitteln die Eierstockfunktion nicht mehr, sobald die Pille abgesetzt wurde.
Weiterlesen... -
Wie kann es zu vorzeitig beginnenden Wechseljahren kommen?
Häufig gibt es eine ganz offensichtliche Ursache vorzeitiger Wechseljahre: zum Beispiel, wenn beide Eierstöcke operativ entfernt wurden oder die Eierstöcke durch Bestrahlungen oder eine Chemotherapie im Rahmen einer Krebstherapie geschädigt worden sind.
Weiterlesen... -
Wie kann der Arzt feststellen, ob wirklich vorzeitige Wechseljahre vorliegen?
Zunächst wird der behandelnde Arzt nach Symptomen eines frühzeitigen Beginns der Wechseljahre (Klimakterium praecox) fragen: Hitzewallungen, Schlafstörungen, starke Unregelmäßigkeiten bei der Monatsblutung, die in Intervallen auch ausbleibt.
Weiterlesen... -
Wie machen sich vorzeitige Wechseljahre bemerkbar?
Vorzeitige Wechseljahre (der medizinische Fachausdruck dafür ist „Klimakterium praecox“ oder auch „prämature Menopause“) bemerken junge Frauen vor allem durch Unregelmäßigkeiten im Monatszyklus: Die Blutungen setzen dann z.B. mehrmals aus, können aber auch durchaus zwischendurch wieder zurückkehren.
Weiterlesen... -
Was ist ein „Klimakterium praecox“?
Der medizinische Fachausdruck „Klimakterium praecox“ bezeichnet einen vorzeitigen Beginn der Wechseljahre.
Weiterlesen... -
Welche pflanzlichen Mittel lindern Wechseljahres-Beschwerden bei Männern?
Je nach Art der Symptome bietet sich bei den sogenannten Wechseljahresbeschwerden des Mannes der Einsatz folgender pflanzlicher Mittel an:
Weiterlesen... -
Welche homöopathischen Mittel lindern Wechseljahres-Beschwerden bei Männern?
Je nach Art der Symptome verwendet man in der Homöopathie, wenn es um sogenannte Wechseljahresbeschwerden bei Männern geht, diverse Substanzen:
Weiterlesen... -
Wechseljahre des Mannes: Welche Nebenwirkungen können infolge einer Testosteronbehandlung auftreten?
Da Testosteron die Talgdrüsen stimuliert, kann es infolge der Behandlung zu Akne kommen. Möglich ist auch, dass sich die Prostata geringfügig vergrößert. Außerdem kann es zu einem Spannungsgefühl in der Brust und vorübergehend zur Vergrößerung der Brust (Gynäkomastie) kommen.
Weiterlesen... -
Wechseljahre der Männer: Wann ist eine Testosteron-Behandlung angebracht?
Eine Hormonbehandlung ist nur ratsam, wenn nachweislich ein Testosteronmangel vorliegt und sich zudem Beschwerden bemerkbar machen, die höchstwahrscheinlich durch den Hormonmangel verursacht werden. Und das ist eher selten der Fall.
Weiterlesen... -
Welche Beschwerden kann Testosteronmangel verursachen?
Als typische Symptome gelten diverse Beeinträchtigungen der psychischen und physischen Leistungsfähigkeit. Zunächst macht sich sinkender Testosteronspiegel häufig durch eine Abnahme der Libido, mitunter auch durch Potenzstörungen (erektile Dysfunktion) bemerkbar.
Weiterlesen... -
Wenn Männer älter werden: Welche Hormone außer Testosteron spielen noch eine Rolle?
Alle reden vom Testosteron. Aber wichtig für das Befinden im Alter (und auch davor) sind neben dem Testosteron auch folgende Hormone:
Weiterlesen... -
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann durch Testosteronmangel Beschwerden bekommt?
Der Testosteronspiegel sinkt etwa ab dem 40. Lebensjahr um ungefähr 1 bis 2 Prozent jedes Jahr. Das heißt aber nicht, dass jeder Mann deshalb einen Mangel an Testosteron hat. Und das bedeutet erst recht nicht, dass der sinkende Testosteronspiegel im[…]
Weiterlesen... -
Was verändert sich durch die Wechseljahre (Klimakterium virile) im Körper des Mannes?
Das Gewicht und die Größe der Hoden, und damit auch die Produktion von Geschlechtshormonen nehmen bei Männern etwa ab dem 40. Lebensjahr langsam ab. Der Testosteronspiegel im Blut sinkt ab diesem Alter etwa um 1 bis 2 Prozent jährlich.
Weiterlesen... -
Ist die Midlife Crisis bei Männern Folge der Wechseljahre?
Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen sinkender Produktion von Geschlechtshormonen und der Midlife Crisis. Prinzipiell geht man davon aus, dass die Krise bei Männern eher entwicklungspsychologische als hormonelle Auslöser hat.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Wechseljahre
Aktuelle Fragen und Antworten zum Thema Schmerztherapie
-
Schmerz: Unzulänglich behandelt
Experten sagen, dass Schmerzen oft nur unzulänglich behandelt werden. Dabei sind die sich im Grunde einig, dass die Medizin durchaus in der Lage ist, Abhilfe zu schaffen. Erklärungen, warum die Qualität der Schmerztherapie trotzdem mangelhaft ist, gibt es einige.
Weiterlesen... -
Schmerzmittel: Nur noch gegen Rezept – oder sogar Verbot?
Freiverkäufliche Schmerzmittel, für die kein Rezept eines Arztes benötigt wird, stehen immer mehr in der Kritik. Denn schon kleinste Mengen können fatale Nebenwirkungen haben. Deshalb fordern einige Mediziner, diese Mittel nur noch bei einer Verschreibung abzugeben. Manche, wie der Pharmakologie-Professor[…]
Weiterlesen... -
Neuer Ansatz in der Schmerztherapie: Schmerzgedächtnis löschen
Wenn Schmerzen chronisch werden, hinterlassen sie Spuren. Diese werden gespeichert. Ist dadurch das Schmerzgedächtnis erst einmal aktiviert, lässt es sich nur schwer wieder löschen. Wissenschaftler vom Zentrum für Hirnforschung an der MedUni Wien haben nun herausgefunden, dass Opioide die Gedächtnisspur[…]
Weiterlesen... -
Gewöhnt man sich bei längerer Anwendung an NSAR (ASS, Aspirin, Ibuprofen, Diclofenac)?
Nein. Im Gegensatz zu einigen anderen Schmerzmitteln gibt es bei NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika, z.B. ASS, Aspirin®, Ibuprofen, Diclofenac) keinen Gewöhnungseffekt.
Weiterlesen... -
Mit Meditation das Schmerzempfinden vermindern
Was tun gegen chronische Schmerzen? Die innere Haltung verändern! Achtsamkeits-Meditation nennt sich eine Behandlungsmethode, die das subjektive Empfinden von Schmerzen vermindern helfen soll. Dabei wird in einem Zustand der Achtsamkeit der Schmerz zwar gespürt, aber man leidet darunter nicht so[…]
Weiterlesen... -
Körpereigener Stoff lindert Nervenschmerzen
Schmerzmittel funktionieren in der Regel, in dem sie die Übertragung der Schmerzreize durch die Nervenzellen blockieren. Pharmakologen haben nun einen neuen Weg gefunden: Dazu benutzen sie einen körpereigenen Stoff, der den Schmerz angreift, bevor er zu den Nervenzellen geleitet wird.[…]
Weiterlesen... -
Missbrauch von Schmerzmitteln: Ein Drogenproblem
Der Missbrauch von Medikamenten ist weit verbreitet. In Deutschland wird die Zahl der Menschen, die von Medikamenten abhängig sind, auf mehr als 1,5 Millionen geschätzt. Eine US-Studie sagt nun, dass der Missbrauch verschreibungspflichtiger Schmerzmittel Ausmaße einer Epidemie angenommen habe.
Weiterlesen... -
Schmerzmittel erhöhen Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
Bestimmte Schmerzmittel, die regelmäßig eingenommen werden, können das Risiko steigern, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen. Es geht um die nicht-steroidalen Entzündungshemmer, kurz NSAR. Insbesondere ältere Menschen, die bereits unter Herz-Kreislauf-Problemen leiden, sollten derartige Medikamente nicht ohne Rücksprache mit ihrem[…]
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Neuroleptika (Medikamente gegen Psychosen) auch schmerzlindernd wirken?
Ja. Neuroleptika sind Psychopharmaka, die unter anderem Menschen mit Schizophrenie sehr gut helfen können. Neben der beruhigenden Wirkung können sogenannte niedrigpotente Neuroleptika auch in der Schmerzbehandlung eingesetzt werden.
Weiterlesen... -
Wenn das Einkommen Schmerzen macht
Es hört sich komisch an: Das Einkommen beeinflusst nicht nur unser Schmerzempfinden, sondern auch unseren Umgang mit Schmerz. Eine Studie in Schweden hat gezeigt, dass ein niedriges Einkommen ein Risikofaktor für chronische Nackenschmerzen ist. Weitere Einflussgrößen sind soziale Kontakte und[…]
Weiterlesen... -
Ältere Menschen werden oft nicht richtig gegen Schmerzen behandelt
Chronische Schmerzen sind bei älteren Menschen häufig. Doch oft bleiben diese Patienten unzureichend behandelt, monieren Schmerzexperten. Das liegt zum einen daran, dass die Therapie bedingt durch das Alter kompliziert ist, zum anderen aber die Schmerzprobleme älterer Menschen kaum erforscht werden.
Weiterlesen... -
Wer schlecht schläft, hat öfter Schmerzen – und umgekehrt
Wer Schmerzen hat, schläft häufig schlecht. Und: Wer schlecht schläft, empfindet Schmerzen stärker. Schmerzexperten weisen darauf hin, dass sich Schlaf und Schmerz gegenseitig beeinflussen. Sie bemängeln aber auch, dass dieser Zusammenhang nur wenig erforscht ist.
Weiterlesen... -
Schmerzen und Depressionen hängen zusammen
Depressionen und Schmerzen sind eng miteinander verbunden: Denn wer unter Depressionen und Angstzuständen leidet, der leidet oft auch unter chronischen Schmerzen. Depressionen können Schmerzen sogar verschlimmern. Und: Wer unter chronischen Schmerzen leidet, der leidet häufig auch unter Depressionen.
Weiterlesen... -
Schmerz: Das unbehandelte Leiden
Die Versorgung von Schmerzpatienten in unseren Landen ist schlecht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Initiative „Wege aus dem Schmerz“.
Weiterlesen... -
Akuter Schmerz: Viele Patienten unterversorgt
Nach Ansicht von Schmerzmedizinern werden akute Schmerzen oft schlecht behandelt. Und das insbesondere bei Kindern. Die Angst vor Nebenwirkungen führe dazu, dass Kindern unnötig leiden müssten.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Schmerztherapie
Aktuelle Fragen und Antworten zum Thema Eltern & Kind
-
Kaffee verändert den Hormonspiegel
Der Konsum von Kaffee hat bei Frauen Einfluss auf die Östrogenwerte. Das hat kurzfristig anscheinend wenig Bedeutung. Doch langfristig sehen die Wissenschaftler durchaus Risiken für bestimmte Erkrankungen.
Weiterlesen... -
In der Schwangerschaft Lebensmittel-Infektionen vermeiden
Frauen müssen sich in der Schwangerschaft vor Lebensmittel-Infektionen schützen. Die Gefahr geht vor allem von rohem Fleisch, Rohwürsten, weichen Käsesorten sowie geräuchtertem Fisch aus. Diese können Bakterien enthalten, die Listeriose oder Toxoplasmose auslösen. Das sind Erkrankungen, die sich auf das[…]
Weiterlesen... -
Darf man während der Schwangerschaft oder Stillzeit das Beruhigungsmittel Diazepam einnehmen?
Nein. Es sei denn, Ihr Arzt hält die Einnahme für so zwingend, dass er von sich aus empfiehlt, eine Ausnahme zu machen.
Weiterlesen... -
Immer mehr gefährliche Abtreibungen
Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO hat ergeben, dass eine unsichere Abtreibung weltweit mittlerweile zu den fünf häufigsten Gründen der Müttersterblichkeit zählt.
Weiterlesen... -
Was sind typische Beschwerden bei einem Herzfehler?
Einen Herzfehler bei einem Kind kann letztlich nur eine kardiologische Untersuchung feststellen. Das Beschwerdebild hängt auch von der Art des vorliegenden Herzfehlers ab. Trotzdem gibt es einige typische Anzeichen, z.B.:
Weiterlesen... -
Was sind typische Beschwerden bei Migräne im Kindes- und Jugendalter?
Die Beschwerden bei Migräne im Kindes- und Jugendalter sind zwar im wesentlichen die gleichen wie auch bei Erwachsenen, in deren Ausprägung gibt es aber Unterschiede:
Weiterlesen... -
Bakterien-Vielfalt im Darm der Babys schützt vor Allergien
Die Vielzahl verschiedener Keime, die den Darm von Säuglingen besiedeln, haben Einfluss auf die Gesundheit der Kinder. Eine in Dänemark durchgeführte Studie hat ermittelt, dass je mehr unterschiedliche Bakterien vorhanden waren, die Kinder später im Leben umso seltener an Allergien[…]
Weiterlesen... -
Antidepressiva während der Schwangerschaft: Gefahr für Lungenhochdruck bei den Kindern
Eigentlich sollten Schwangere möglichst gar keine Medikamente nehmen, raten Frauenärzte. Doch insbesondere bei chronischen Erkrankungen, wie es bei psychischen Erkrankungen der Fall sein kann, lässt sich das kaum vermeiden. Eine Studie belegt nun, dass die Einnahme von Antidepressiva das Risiko[…]
Weiterlesen... -
Wie äußert sich Durchfall als Nebenwirkung von Antibiotika?
Bei einer Antibiotika-Behandlung ist Durchfall eine der häufigsten Nebenwirkungen. Typische Symptome sind:
Weiterlesen... -
Was sind typische Beschwerden bei Nahrungsmittel-Allergie?
Eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel wird oft längere Zeit nicht erkannt, weil die Symptome so unspezifisch sind. Typische Beschwerden bei Nahrungsmittel-Allergie sind:
Weiterlesen... -
Was sind typische Beschwerden bei Mukoviszidose?
Die typischen Symptome bei Mukoviszidose betreffen zum einen die Atemwege, zum anderen die Verdauung:
Weiterlesen... -
ADHS: Plädoyer für medikamentöse Behandlung
ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Störung mit Hyperaktivität) ist eine umstrittene Erkrankung – insbesondere was die Therapie betrifft. Viele Eltern fragen sich, ob ihr “Zappelphilipp” wirklich behandelt werden muss, oder ob sich das Problem nicht “auswächst”. Auf einem Symposium haben einige der damit befassten[…]
Weiterlesen... -
Darf mein Baby in der Sonne liegen?
Nein, Babys sollten gar nicht direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein. Sie gehören immer in den Schatten.
Weiterlesen... -
Wie schütze ich mein Kind am besten vor einem Sonnenbrand?
Die beste Vorbeugung ist natürlich, Ihr Kind nicht zu lange und schon gar nicht ungeschützt (Mütze, Sonnencreme) in die Sonne zu lassen. Aber da man sein Kind im Sommer oder im Urlaub auch nicht einsperren kann, geht es vor allem[…]
Weiterlesen... -
Fischöl während der Schwangerschaft macht die Kinder nicht dünner
Ernährungswissenschaftler schlagen Alarm. Bereits 15% der 3- bis 17-Jährigen haben Übergewicht. Und damit ein höheres Risiko für späteren Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wie kann man davor vorbeugen? Der Versuch, das schon in der Schwangerschaft mittels Fischöl zu erreichen, ist jedenfalls nicht[…]
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Eltern & Kind
Aktuelle Fragen und Antworten zu Schizophrenie
-
Kann die Dosis der Neuroleptika bei einer Langzeitbehandlung gesenkt werden?
Eine pauschal gültige Antwort gibt es darauf leider nicht. Ob die Dosis bei der langfristigen Neuroleptika-Behandlung gesenkt werden kann, ist von dem bisherigen Verlauf der Erkrankung unter der medikamentösen Behandlung abhängig.
Weiterlesen... -
Warum erhalte ich weiterhin eine hohe Dosis an Neuroleptika, obwohl die schizophrenen Symptome abgeklungen sind?
Zunächst muss man folgendes betonen: Es gibt keine Standard-Dosis bei Neuroleptika. Die Dosis des verabreichten Neuroleptikums variiert individuell, denn jeder spricht anders auf die Wirkstoffe an.
Weiterlesen... -
Wie lange dauert die Akutphase einer schizophrenen Episode unter einer Neuroleptika-Behandlung?
Dies ist im Einzelfall unterschiedlich und hängt auch davon ab, wie gut das verabreichte Neuroleptikum wirkt und ob andere Präparate versucht werden müssen.
Weiterlesen... -
Kann man die Neuroleptika-Einnahme nicht auf die Zeit beschränken, in der Symptome oder Beschwerden vorliegen?
Ein solches Vorgehen läuft bei Medzinern unter der Bezeichnung intermittierende Neuroleptika-Behandlung. Sie bedeutet, dass nur bei psychotischen Symptomen Medikamente verabreicht werden und nach Abklingen der Symptome die Behandlung abgesetzt wird.
Weiterlesen... -
Warum ist das Rückfallrisiko bei einer Schizophrenie trotz der Medikamente recht hoch?
Das Rückfallrisiko bei einer Schizophrenie ist vor allem deshalb hoch, weil die Betroffenen ihre Medikamente häufig nicht regelmäßig einnehmen oder gar ganz absetzen.
Weiterlesen... -
Kann man statt der täglichen Tabletteneinnahme von Neuroleptika auch auf ein Langzeit-Präparat umstellen?
Ja, anstatt Tabletten einzunehmen kann man sich Neuroleptika auch in größeren Zeitabständen spritzen lassen. Man spricht von sogenannten Depot-Präparaten.
Weiterlesen... -
Warum setzen Menschen mit Schizophrenie ihre Medikamente häufig selbst ab?
Einer Befragung der Universität Hamburg Eppendorf zufolge sind die häufigsten Gründe für das Absetzen von Neuroleptika eine Unverträglichkeit bzw. Nebenwirkungen der Medikamente.
Weiterlesen... -
Bemerken Menschen mit Schizophrenie die positiven Wirkungen der Medikamente?
Ja, durchaus, allerdings stellen die Betroffenen die negativ empfundenen Wirkungen der Neuroleptika meist in den Vordergrund. Sprich, die Nebenwirkungen.
Weiterlesen... -
Welche Nebenwirkungen von Neuroleptika werden häufig als unangenehm erlebt?
Einer Befragung von über 100 Patienten mit Schizophrenie der Universitätsklinik Hamburg Eppendorf zufolge sind es vor allem die psychischen Nebenwirkungen, die den Betroffenen zu schaffen machen.
Weiterlesen... -
Für wen sind Depot-Neuroleptika möglicherweise vorteilhaft?
Menschen mit Schizophrene können aus verschiedenen Gründen von der Langzeitwirkung eines Depotpräparates profitieren. Die tägliche Medikamenteneinnahme fällt weg, so dass das Vergessen der Einnahme kein Problem mehr ist.
Weiterlesen... -
Welche Vorteile und Nachteile haben Depot-Neuroleptika, die man spritzen muss?
Depot-Neuroleptika dienen der Langzeitbehandlung der Schizophrenie. Der Vorteil ist, dass die Betroffenen nicht täglich an die Einnahme ihrer Medikamente denken müssen und das Medikament dennoch ein bis vier Wochen (je nach Präparat) seine Wirkung entfaltet.
Weiterlesen... -
Kann man Neuroleptika und Beruhigungsmittel auch in den Muskel spritzen?
Ja, für die Injektion von Psychopharmaka stehen auch Präparate zu Verfügung, die in die Muskulatur gespritzt werden können. Diese sogenannten Depot-Präparate haben eine Langzeitwirkung und setzen den Wirkstoff kontinuierlich über einen längeren Zeitraum frei.
Weiterlesen... -
Was passiert im Krankenhaus, wenn jemand mit akutem Schizophrenie-Schub notfallmäßig aufgenommen wird?
Die Ärzte in der Klinik werden zunächst versuchen, den Betroffenen und seine Angehörigen ausführlich zu befragen, um herauszufinden, was genau den akuten Schub ausgelöst hat, wie lange er schon anhält und wie er sich äußert. Aber auch eine körperliche und[…]
Weiterlesen... -
Was kann ich in einer Notfallsituation mit einer schizophrenen Person tun?
Droht eine Situation zu eskalieren und sind der Betroffene selbst oder andere Personen gefährdet, ist dies auch eine medizinische Notfallsituation. Sie müssen also in jedem Fall versuchen zu helfen.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass ein akuter schizophrener Schub ein medizinischer Notfall sein kann?
Ja, die Symptomatik der Schizophrenie kann im akuten Stadium so schwer und unbeherrschbar sein, dass die Betroffenen notfallmäßig im Krankenhaus behandelt werden müssen. Bei ausgeprägten Erregungszuständen kann es sonst zu selbstgefährdendem Verhalten kommen, ebenso aber auch bei schweren depressiven Stimmungstiefs.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Schizophrenie
Aktuelle Fragen und Antworten zu Asthma bronchiale
-
Salz lindert Atemwegserkrankungen
Lungenmediziner betonen, dass die Inhalation von Salz gegen Erkrankungen der Atemwege deutliche Linderung verschaffen kann. Denn sie befreit die Schleimhäute von Schleim.
Weiterlesen... -
Auf welche Weise wirkt Montelukast gegen Asthma?
Montelukast ist unter dem Handelsnamen Singulair® seit 1998 auf dem Markt und gilt in der Asthmatherapie immer noch als relativ neuartige Substanz. Es handelt sich um einen Leukotrien-Hemmer.
Weiterlesen... -
Mit welchen Langzeit-Nebenwirkungen muss man rechnen, wenn man jahrelang Kortison-Sprays gegen sein Asthma inhaliert?
Bei Kortison muss man streng unterscheiden zwischen der Einnahme als Tablette und der Verwendung als Spray, Salbe oder Augentropfen. Für die letzteren drei Anwendungsformen gilt, dass durch den rein örtlichen Einsatz die Gefahr der Nebenwirkungen deutlich geringer ist als bei[…]
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Kortison-Sprays das Wachstum von Kindern verlangsamen können?
Ja. Kinder mit Asthma, die über längere Zeit Kortison-Sprays inhalieren, wachsen häufig langsamer als ihre Altersgenossen. Dabei scheint es eine Dosis-Wirkungs-Beziehung zu geben, das heißt, um so höher die Kortison-Dosis, um so eher kommt es zu einer Wachstumsverzögerung.
Weiterlesen... -
Was ist der große Vorteil von Kortison im Vergleich zu anderen Asthma-Medikamenten?
Kortison hat bei Asthma eine Art Doppeleffekt: Es wirkt entzündungshemmend in den gereizten Bronchien. Und es verbessert langfristig auch die Lungenfunktion. Viele andere Asthma-Wirkstoffe haben jeweils nur einen dieser beiden therapeutischen Effekte.
Weiterlesen... -
Was bedeutet bei Kindern Asthma vom Schweregrad 1?
Von Asthma des Schweregrades 1 bei Kindern sprechen Ärzte bei leichten und nur gelegentlich auftretenden Beschwerden. Wenn sie unter sich sind (oder vergessen, mit wem sie gerade sprechen), wird diese Stufe auch intermittierendes Asthma genannt. Oder noch zungenbrecherischer: intermittierende, rezidivierende[…]
Weiterlesen... -
Wie stufen Ärzte den Schweregrad von Asthma bei Kindern ein?
Auch bei Kindern und Jugendlichen unterteilen Ärzte Asthma prinzipiell in vier Schwergrade. Allerdings nicht genau nach den gleichen Kriterien wie bei Erwachsenen.
Weiterlesen... -
Was ist Asthma vom Schweregrad 4?
Von Asthma vom Schweregrad 4 spricht man bei schweren und anhaltenden Beschwerden. Mediziner nennen das auch "schwergradig persistierendes Asthma". Kennzeichnend für dieses Stadium sind:
Weiterlesen... -
Was ist Asthma vom Schweregrad 3?
Von Asthma vom Schweregrad 3 spricht man bei mittelschweren und anhaltenden Beschwerden oder - im Mediziner-Kauderwelsch: bei mittelgradig persistierendem Asthma. Kennzeichnend für dieses Stadium sind:
Weiterlesen... -
Was ist Asthma vom Schweregrad 2?
Leichte, aber anhaltende Beschwerden entsprechen einem Asthma vom Schweregrad 2, dem so genannten geringgradig persistierenden Asthma. Kennzeichnend für dieses Stadium sind:
Weiterlesen... -
Was ist Asthma vom Schweregrad 1?
Leichte und nur gelegentlich auftretende Beschwerden entsprechen einem Asthma vom Schweregrad 1, dem genannten intermittierenden Asthma. Kennzeichnend für dieses Stadium sind:
Weiterlesen... -
Woher weiß ich, welchen Asthma-Schweregrad ich habe?
Den Schweregrad Ihres Asthmas bestimmt der Arzt anhand Ihrer Beschwerden und der Untersuchungsbefunde. Er wird Sie dazu ausführlich befragen, welche Beschwerden (Husten, Atemnebengeräusche oder Atemnot) Sie wie oft und wie stark haben.
Weiterlesen... -
Asthma-Anfall: Wann muss man ins Krankenhaus?
Fahren Sie sofort in die Klinik, wenn: ein Asthmaanfall überhaupt nicht abklingt, sondern mehrere Stunden dauert (Status asthmaticus)
Weiterlesen... -
Wann kann die Dosis meiner Asthma-Medikamente verringert werden?
Prinzipiell ist eine Dosisreduktion möglich, wenn Sie mit der jetzigen Medikamentenmenge mindestens drei Monate lang Ihr Asthma völlig im Griff haben.
Weiterlesen... -
Diagnose Asthma: Brauche ich eine Dauerbehandlung?
Das kann nur Ihr Arzt entscheiden. Grundsätzlich gilt aber: Treten nur gelegentlich oder selten Atembeschwerden auf, ist normalerweise keine antientzündliche Dauerbehandlung notwendig.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Asthma und COPD
Aktuelle Fragen und Antworten zu Darmkrebs
-
Warum wird bei einer Darmkrebs-Operation immer auch benachbartes Gewebe entnommen?
Weil man nach der Operation sichergehen will, wirklich den kompletten Krebsherd entfernt zu haben. Deshalb operieren Chirurgen beim Darmkrebs immer mit einem sogenannten Sicherheitsabstand.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Darmkrebs im Stadium I vollständig heilbar ist?
Ja. Ein Darmkrebs im Stadium I wird immer operativ entfernt, und wenn sich nach der Operation die Klassifikation bestätigt, kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von einer kompletten Heilung ausgehen.
Weiterlesen... -
Darmkrebs im Frühstadium: Was wird bei einer Operation entnommen?
Bei einem Darmkrebs im Stadium I wird durch eine Operation in den meisten Fällen eine komplette Heilung erreicht. Der Chirurg entnimmt dabei das Stück Dickdarm, in dem der Tumor sitzt, wobei immer ein bisschen mehr herausgeschnitten wird als auf den[…]
Weiterlesen... -
Darmkrebs: Ballaststoffe überschätzt?
Ballaststoffe, wie sie vor allem in Vollkornprodukten sowie in frischem Obst und Gemüse vorkommen, sind gesund. Sie sollen sogar Krebs und vor allem Darmkrebs vorbeugen. Das zeigen einige Studien. Doch ob dieser Zusammenhang tatsächlich besteht, daran gibt es auch Zweifel.[…]
Weiterlesen... -
Was bedeutet bei Darmkrebs der Befund T1, N0, M0?
Ein Befund T1, N0, M0 bedeutet, dass der Tumor sich noch in einem Frühstadium befindet und noch sehr gute Heilungschancen bestehen.
Weiterlesen... -
Was bedeutet Darmkrebs im Stadium I (oder Dukes-Klasse A)?
Ein Darmkrebs im Stadium I (alternative Bezeichnung: Dukes-Klasse A) bedeutet im Prinzip, dass die Erkrankung noch nicht sehr weit fortgeschritten ist und sehr gute Chancen auf eine komplette Heilung bestehen.
Weiterlesen... -
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten, wenn ich mehrere Ärzte um Rat frage?
Ja. Die Krankenkassen unterstützen damit ausdrücklich Ihr Recht auf eine "Zweitmeinung". Das sollten Sie auch im Zweifel immer nutzen, schließlich geht es um Ihre Gesundheit. Reagiert Ihr "Erst-Arzt" darauf beleidigt (was durchaus vorkommt), sollte Sie das in Ihrem Entschluss zu[…]
Weiterlesen... -
Welche Untersuchungen sind vor einer Darmkrebs-Operation wichtig?
Auch wenn es lästig und so frisch nach der Eröffnung einer "Darmkrebs-Diagnose" auch psychisch belastend ist: Der Untersuchungs-Marathon vor einer geplanten Operation lohnt sich. Denn damit kann die exakte Lokalisation und Ausbreitung des Tumors optimal bestimmt werden, und das wiederum[…]
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass bei einer Darmkrebs-Entfernung wichtig ist, wer operiert?
Ja. Verschiedene Studien haben zeigen können, dass der Heilungserfolg mit der Qualität und Erfahrung des Chirurgen steigt. Das ist auch bei genauerer Betrachtung nachvollziehbar und schlüssig.
Weiterlesen... -
Sport: Besser als Krebsmedikamente?
Wie lässt sich Krebs verhindern? Und was kann man tun, um nach einer Krebserkrankung wieder zu genesen? Diese Fragen stellen sich viele Menschen. Jetzt belegen Studien, dass Sport Krebserkrankungen in gewissem Maß sowohl vorbeugen als auch die Chancen für eine[…]
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Darmkrebs
Aktuelle Fragen und Antworten zu Colitis ulcerosa
-
Colitis ulcerosa: Kann es auch während einer Remission noch zu blutigen Stuhlgängen kommen?
Eine Remission (medizinisch für: Krankheitsstillstand) bei der Colitis ulcerosa ist so definiert, dass es nicht mehr zu blutigen Stühlen kommt. Auch vermehrter Stuhldrang sollte nicht bestehen.
Weiterlesen... -
Colitis ulcerosa: Stimmt es, dass man einen Krankheitsschub auch am Puls erkennen kann?
In gewisser Weise schon. Eine hohe Krankheitsaktivität der Colitis ulcerosa geht oft mit einer Erhöhung der Herzfrequenz einher. Ein Ruhepuls über 90 gilt als diagnostisches Kriterium für einen schwereren Schub.
Weiterlesen... -
Colitis ulcerosa: Was sagen die Stuhlgänge über die Krankheitsaktivität aus?
Die Frage, wie oft es am Tag zum Stuhlgang kommt und inwieweit dieser blutig ist, gilt nach aktuellen Experten-Richtlinien als wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Krankheitsaktivität.
Weiterlesen... -
Nach welchen Kriterien wird die Aktivität einer Colitis ulcerosa beurteilt?
Die Erkrankungsaktivität bei Colitis ulcerosa wird nach aktuellen Experten-Leitlinien in drei Grade unterteilt: leicht, mittelschwer und schwer. Die Zuteilung erfolgt nach folgenden Kriterien:
Weiterlesen... -
Ist Blut im Stuhl ein Anzeichen für Colitis ulcerosa?
Ja. Bei der Colitis ulcerosa kommt es relativ häufig zu Blut- und Schleimbeimengungen im Stuhl. Besteht Verdacht auf eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, ist Blut im Stuhl daher ein Hinweis auf Colitis ulcerosa und spricht eher gegen einen Morbus Crohn, bei dem[…]
Weiterlesen... -
Was spricht gegen die Einnahme von Ibuprofen?
Das Schmerzmittel Ibuprofen kann bei Menschen mit Colitis ulcerosa schubauslösend wirken. Das ist zwar nur selten der Fall, trotzdem sollten Sie bei Anwendung dieses Medikaments Vorsicht walten lassen bzw. im Zweifel von vornherein auf ein Alternativpräparat zurückgreifen.
Weiterlesen... -
Warum sollten Sie immer etwas zu trinken bei sich haben?
Zu trinken bei sich zu haben, ist auf Touren aller Art ohnehin empfehlenswert, aber besonders wichtig für den Fall, dass Durchfälle auftreten.
Weiterlesen... -
Warum erkranken "Landkinder" seltener an Colitis ulcerosa und Morbus Crohn?
Das ist leider noch nicht geklärt. Aber hochinteressant. Zwar schützt das Leben auf dem Land nicht hundertprozentig vor Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, doch das Risiko scheint laut verschiedenen Studien geringer zu sein.
Weiterlesen... -
Muss bei Stuhlinkontinenz operiert werden?
Meistens nicht. Operative Eingriffe kommen bei Stuhlinkontinenz nur in Betracht, wenn weder Medikamente noch Ernährungsumstellungen noch körperliche Übungen geholfen haben.
Weiterlesen... -
Gibt es auch körperliche Übungen gegen Stuhlinkontinenz?
Ja. Mit einem gezielten Muskeltraining kann z.B. die Muskulatur, die für das Öffnen und Schließen des Afters verantwortlich ist, gekräftigt und somit die Kontrolle über den Stuhlgang verbessert werden.
Weiterlesen... -
Gibt es Medikamente gegen Stuhlinkontinenz?
Ja. Vor allem sogenannte Antidiarrhoika können eingesetzt werden. Das sind Arzneimittel, die gegen Durchfall wirken. Ein Vertreter ist zum Beispiel Loperamid.
Weiterlesen... -
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Stuhlinkontinenz oder imperativem Stuhldrang?
Die Behandlung von unbeherrschbarem Stuhldrang und Stuhlinkontinenz richtet sich vor allem nach der Ursache der Symptome. So können Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten oft schon helfen. Aber auch bestimmte Übungen, die es ermöglichen, den Stuhl besser zu halten, zählen zu den therapeutischen[…]
Weiterlesen... -
Was kann ich selbst gegen die Stuhlinkontinenz tun?
Auch wenn Stuhlinkontinenz das Alltagsleben erheblich beeinträchtigen kann: Fangen Sie nicht an, sich deshalb vor der Welt zu verstecken. Es ist im Gegenteil wichtig, dass Sie die eigenen vier Wände trotz dieses kleinen Problems verlassen. Lernen Sie dabei, ein wenig[…]
Weiterlesen... -
Wie kommt es zu imperativem Stuhldrang oder Stuhlinkontinenz?
Bei Colitis ulcerosa sind imperativer Stuhldrang und Stuhlinkontinenz mögliche Symptome, die vor allem in fortgeschrittenen Stadien vorkommen können. Zu den Auslösern zählen zum Beispiel akute Schübe oder eine Pouchitis. Dabei handelt es sich um eine Entzündung eines künstlich (operativ) angelegten[…]
Weiterlesen... -
Wem sollte man von seiner Stuhlinkontinenz erzählen?
Auf jeden Fall Ihrem Arzt. Denn der kann helfen. Und da Sie bei weitem nicht der oder die Einzige mit diesem Problem sind, wird Ihr Arzt so etwas gut kennen - es muss Ihnen also nicht peinlich sein.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Colitis ulcerosa
Fragen & Antworten zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
-
Wie unterscheiden sich Morbus Crohn und Colitis ulcerosa?
Fällt es auch anhand der Symptome schwer, die beiden Erkrankungen zu differenzieren, können verschiedene Maßnahmen wie Darmspiegelung oder mikroskopische Untersuchungen doch klare Unterschiede aufzeigen.
Weiterlesen... -
Kann ich anhand der Symptome erkennen, ob ich einen Morbus Crohn oder eine Colitis ulcerosa habe?
Die beiden chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind nicht immer leicht zu unterscheiden, da sich die Beschwerden ähneln können. Beide Erkrankungen können in Schüben verlaufen und mit Schmerzen, Durchfällen, Fieber etc. einhergehen oder auch andere Organe als[…]
Weiterlesen... -
Haben Frauen häufiger eine chronisch entzündliche Darmerkrankung als Männer?
Nach derzeitiger Datenlage erkranken Frauen insgesamt etwas häufiger an einem Morbus Crohn als Männer. Bei der Colitis ulcerosa scheinen beide Geschlechter ungefähr gleich häufig betroffen zu sein.
Weiterlesen... -
Welche Erkrankungen werden unter dem Begriff chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) zusammengefasst?
Zu den CED gehören der Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa. Bei etwa zehn Prozent der Betroffenen ist nicht sicher, ob sie einen Morbus Crohn oder eine Colitis ulcerosa haben. In diesen Fällen spricht man von einer Colitis interdeterminata.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
Fragen & Antworten zu Hämorrhoiden
-
Hellrote Blutspuren am Toilettenpapier: Was kann außer Hämorrhoiden noch dahinterstecken?
Wenn Sie Blutspuren am Toilettenpapier oder als Stuhlauflagerung entdecken, ist die Farbe ein wichtiger Hinweis, wo die Quelle der Blutung sitzt. Als Faustregel kann man sagen: Desto heller (also hellrot) das Blut aussieht, desto tiefer sitzt die Blutungsquelle.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Hämorrhoiden auch unbeabsichtigte "Winde" verursachen können?
Ja, mitunter. Das kann passieren, wenn in fortgeschritteneren Stadien der Hämorrhoiden der Schließmuskelapparat des Afters in Mitleidenschaft gezogen ist (häufig deshalb, weil wegen des Fremdkörpergefühls zuvor über Jahre zu stark "gepresst" wurde).
Weiterlesen... -
Woher kommt bei Hämorrhoiden das Gefühl der unvollständigen Stuhlentleerung?
Manche Menschen mit etwas weiter fortgeschrittenen Hämorrhoiden haben neben Schmerzen, Afterjucken und Blutungen auch das unangenehme Gefühl, dass es beim Stuhlgang zu keiner vollständigen Stuhlentleerung kommt. Dass sie also erneut auf die Toilette müssen.
Weiterlesen... -
Warum bluten Hämorrhoiden eigentlich?
Im Prinzip sind Hämorrhoiden ja nichts anderes als kleine, aber prall gefüllte Blutgefäße, die sich im Bereich der Afterschleimhaut nach außen wölben. Die Blutungen entstehen vor allem dann, wenn diese nach außen gewölbten Blutgefäße "gerieben" oder "gedrückt" werden. Das ist[…]
Weiterlesen... -
Kann man auch Hämorrhoiden haben, ohne dass man sie bemerkt?
Ja. Vor allem in den Frühstadien (Grad I und Grad II) bleiben Hämorrhoiden nicht selten weitgehend symptomlos. Das bedeutet zum einen, dass sie dann oft nur durch Zufall beim Arzt entdeckt werden. Es bedeutet aber auch, dass man sie nach[…]
Weiterlesen... -
Was ist eine Analthrombose?
Eine Thrombose von Gefäßen am After bezeichnet man als Perianalthrombose oder kurz Analthrombose. Es handelt sich um eine Venenthrombose im Schließapparat des Darmes.
Weiterlesen... -
Werden Hämorrhoiden genauso behandelt wie die Krampfadern an den Beinen?
Ja, zum Teil. In frühen Stadien des Leidens können die Hämorrhoiden verödet (sklerosiert) oder auch abgebunden werden. In fortgeschrittenen Stadien ist eine operative Entfernung der Hämorrhoiden notwendig.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Hämorrhoiden eigentlich Krampfadern sind?
Ja, im Prinzip schon. Hämorrhoiden entstehen im Bereich eines gut durchbluteten Venenpolsters im Enddarm, das normalerweise gemeinsam mit dem Schließmuskel ein Ausdringen von Stuhl, Flüssigkeit und Gas aus dem Darm verhindert.
Weiterlesen... -
Warum entstehen durch chronische Verstopfung häufig Hämorrhoiden?
Wer unter ständiger Verstopfung leidet, muss beim Stuhlgang heftiger pressen. Der dabei erzeugte Druck wirkt sich auch auf die Blutgefäßknäuel rund um den Darmausgang aus - das Blut staut sich, die Blutgefäßwände erschlaffen und auf Dauer entstehen so Hämorrhoiden.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass auch eine Schwangerschaft Hämorrhoiden verursachen kann?
Ja. Durch den höheren Bauchdruck kann sich das Blut in den Gefäßknäueln am After stauen, was die Entwicklung von Hämorrhoiden begünstigt. Meistens allerdings kommt es dazu nur, wenn schon zuvor weitere Risikofaktoren vorlagen, z.B. Übergewicht, Bewegungsmangel und ballastsstoffarme Ernährung.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Hämorrhoiden-Cremes auch gut gegen Gesichtsfalten und dicke Augenlider wirken?
Nein. Im Gegenteil: Da in vielen Hämorrhoiden-Cremes Lidocain oder sogar Kortison enthalten ist, kann von einer Anwendung dieser Salben im Gesicht nur abgeraten werden.
Weiterlesen... -
Können nach einer Hämorrhoiden-Operation Probleme mit dem Stuhlgang auftreten?
In Ausnahmefällen kann es in den ersten Wochen nach der Operation zu Problemen mit der Stuhlgangskontrolle kommen. Allerdings ist das eher selten, und wenn, dann meist nur vorübergehend.
Weiterlesen... -
Führt eine operative Entfernung der Hämorrhoiden immer zur dauerhaften Heilung?
Häufig ja, immer aber nicht. Bei einem Teil der Betroffenen kommt es - oft viele Jahre später - zur erneuten Bildung von Hämorrhoidalknoten.
Weiterlesen... -
Welche Probleme können nach einer Hämorrhoiden-Operation auftreten?
Die häufigste unangenehme Folge nach der operativen Entfernung von Hämorrhoiden sind Schmerzen, vor allem beim Stuhlgang. Diese können bis zu ein paar Wochen anhalten.
Weiterlesen... -
Hat man nach einer Hämorrhoiden-Operation Schmerzen?
In den ersten Wochen nach einer Hämorrhoiden-Opertion muss man leider mit Schmerzen rechnen, vor allem beim Stuhlgang. Das hängt damit zusammen, dass die Operationswunde der besseren Heilung wegen häufig "offen" bleibt, also nicht komplett vernäht wird.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Hämorrhoiden
Fragen & Antworten zu Allergien
-
Bekommt man Mallorca-Akne nur auf Mallorca?
Nein. Die Bezeichnung „Mallorca-Akne“ stammt von dem dänischen Dermatologen Nils Hjorth, der Anfang der 1970er-Jahre den Hautausschlag als erster beschrieb. In seine Praxis kamen damals vermehrt Patienten nach einem Mallorca-Urlaub, die über juckenden Hautausschlag klagten.
Weiterlesen... -
Was ist eine Mallorca-Akne?
Bei dieser Form einer „Sonnenallergie“ kommt es zu einer Entzündung in den Haarfollikeln. Auf der Haut – meist im Dekolleté – entstehen dann kleine akneartige Knötchen. Meistens dauert es ein paar Wochen, bis sie sich wieder komplett zurückbilden.
Weiterlesen... -
Was ist eine Sonnenallergie?
Für manche Menschen sind Sonne und Strand nicht nur mit Freude verbunden. Denn sie leiden unter Juckreiz, Bläschen oder Quaddeln auf der Haut. Im Volksmund heißt es dann: Sonnenallergie. Dahinter stecken jedoch verschiedene Erkrankungen, die nicht auf echte allergische Reaktionen[…]
Weiterlesen... -
Was bedeutet bei der spezifischen Immuntherapie "Langzeittherapie"?
Bei der Hyposensibilisierungs-Behandlung (spezifische Immuntherapie) werden zwei Methoden unterschieden: Die Kurzzeittherapie und die Langzeittherapie. Die Langzeittherapie ist nach aktueller Datenlange die erfolgreichere.
Weiterlesen... -
Wann darf eine spezifische Immuntherapie nicht angewandt werden?
Es gibt eine Reihe von Situationen oder Vorerkrankungen, bei denen eine Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) nicht erlaubt ist. Dazu gehören:
Weiterlesen... -
Ist die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) nachgewiesen?
Ja, gleich mehrere Studien konnten zweifelsfrei zeigen, dass die Hyposensibilisierungs-Behandlung bei vielen Allergieformen hilft. Allerdings kann die spezifische Immuntherapie (SIT) grundsätzlich nur bei sogenannten IgE-vermittelten Allergien wirken.
Weiterlesen... -
Schützen Allergien vor Hirntumoren?
Forscher haben herausgefunden, dass Allergien anscheinend vor Hirntumoren schützen. Verantwortlich dafür wird IgE gemacht, ein spezieller Antikörper im Blut, der die allergische Reaktion auslöst und bei Allergiken vemehrt unterwegs ist.
Weiterlesen... -
Was versteht man unter sublingualer Immuntherapie (SLIT)?
Die sublinguale Immuntherapie ist eine noch recht neue Variante der spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Dabei wird der Fremdstoff, gegen den man allergisch ist und an den man sich langsam gewöhnen soll, nicht auf herkömmliche Art unter die Haut gespritzt, sondern unter[…]
Weiterlesen... -
Kann man sich auch gegen eine Lebensmittelallergie hyposensibilisieren lassen?
Leider nein. Es gibt bis dato (Stand September 2011) keine entsprechenden Präparate. Denn um eine Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) durchführen zu können, braucht es ja spezielle Zubereitungen mit kleinsten Mengen der jeweiligen Allergiestoffe (Allergene).
Weiterlesen... -
Wofür steht in der Allergiebehandlung die Abkürzung SIT?
Mediziner lieben Abkürzungen. SIT steht für "Spezifische Immuntherapie". Und unter spezifischer Immuntherapie versteht man das langsame "Gewöhnen" des Immunsystems an den Allergie-Stoff.
Weiterlesen... -
Was bedeutet Hyposensibilisierung?
Die Hyposensibilisierung ist ein kausaler Behandlungsansatz bei Allergien. Im Prinzip geht es darum, durch eine sich langsam steigernde Konfrontation mit dem Stoff, gegen den man allergisch ist, die Überempfindlichkeit abzubauen. Die Methode wird heute meist "Spezifische Immuntherapie" (SIT) genannt.
Weiterlesen... -
Bienenstich: Für Allergiker kann er tödllich sein
Jetzt fliegen sie wieder: die rund 750.000 Bienenvölker der ca. 87.000 deutschen Imker. Für Menschen mit einer Insektengiftallergie kann der Stich der fleißigen Sammlerinnen lebensbedrohlich sein: Schätzungen zufolge wurden in den vergangenen Jahren jährlich bis zu 20 Todesfälle in Folge[…]
Weiterlesen... -
Heuschnupfen: Was ist der Vorteil von Nasensprays gegenüber Tabletten?
Nasensprays wirken schneller als Tabletten. Die bei Heuschnupfen häufig eingesetzten Nasensprays mit einem Histamin-Blocker (medizinisch: intranasale Antihistaminika) befördern den Wirkstoff sehr viel rascher an den Ort des Geschehens als Tabletten, die ja erst die Magen-Darm-Passage hinter sich bringen müssen.
Weiterlesen... -
Wie lange dauert es, bis Histamin-Blocker (Antihistaminika) ihre Wirkung entfalten?
Das hängt sehr vom jeweiligen Wirkstoff und auch von der Medikamentenform (Tablette, Brausetablette, Tropfen etc.) ab. In den meisten Fällen geht es aber schnell.
Weiterlesen... -
Warum machen neuere Medikamente gegen Allergien (Antihistaminika) weniger müde?
Antihistaminika gehören zu den am häufigsten eingesetzten Medikamenten gegen Allergien und Heuschnupfen. Wie der Name schon sagt, hemmen sie den körpereigenen Botenstoff Histamin.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Allergien
Fragen & Antworten zu Leukämie
-
Impfung gegen akute Leukämie?
Bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) bleiben bei vielen Patienten nach der Chemotherapie bösartige Zellen im Körper. Wenn die irgendwann wieder aktiv werden, ist die Erkrankung häufig kaum mehr aufzuhalten. Jetzt wird eine Impfung getest, die das Immunsystem stärken soll,[…]
Weiterlesen... -
Welches ist die häufigste Leukämie-Form bei Kindern?
Die akute lymphatische Leukämie (ALL). Es handelt sich bei der ALL auch insgesamt um die häufigste Krebsart bei Kindern.
Weiterlesen... -
Welche vier wesentlichen Leukämie-Arten gibt es?
Mittlerweile wird Leukämie meist als Oberbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen, die mit einer (bösartigen) Störung der Blutbildung einhergehen, verwandt. Im engeren Sinne aber unterscheidet man vor allem vier Leukämie-Formen.
Weiterlesen... -
Warum heißt Leukämie eigentlich Leukämie?
Leukämie bedeutet wörtlich übersetzt "weißes Blut". Da eines der Leitsymptome vieler Leukämie-Formen eine starke Erhöhung der weißen Blutkörperchen (= Leukozyten) ist, entstand historisch die Bezeichnung Leukämie.
Weiterlesen... -
Non-Hodgkin-Lyphome: Übergewicht und falsche Ernährung erhöhen das Erkrankungsrisiko
Warum Non-Hodgkin-Lymphome entstehen, das können selbst Experten nicht so genau erklären. Auf jeden Fall weiß man bisher so wenig darüber, dass kaum Möglichkeiten der Vorbeugung bekannt sind. Doch nun scheint man einen Schritt voran gekommen zu sein. Eine neue Studie[…]
Weiterlesen... -
Wie werden die Stammzellen bei einer Knochenmarkspende "gelagert"?
Das entnommene Knochenmark oder die aus dem Blut herausgewaschenen Stammzellen (heute weitaus häufiger) werden bis zur Weitergabe an den Empfänger tiefgefroren. Nicht in einem herkömmlichen Drei-Sterne-Eisfach, sondern in flüssigem Stickstoff. Temperatur: minus 192 Grad Celsius.
Weiterlesen... -
Was ist eine Leukapherese?
Die Leukapherese ist ein spezielles Verfahren zur "Herauslösung" von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) aus dem Blut. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Art Blutwäsche, bei der das Körperblut angezapft und durch ein Filtersystem geleitet wird.
Weiterlesen... -
Wo entnimmt man bei einer Knochenmarkspende das Gewebe vom Spender?
Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder das Knochenmarkgewebe wird direkt aus dem Knochen entnommen. Genauer gesagt aus dem Beckenkamm. Das passiert unter Narkose, ist also für den Spender ein richtiger operativer Eingriff.
Weiterlesen... -
Was bedeutet Graft-versus-Disease-Reaktion?
Graft-versus-Disease-Reaktion ist ein Fachbegriff aus der Transplantationsmedizin. Er bedeutet, dass das Spendermaterial nicht nur das fehlende eigene Gewebe ersetzt, sondern sich zusätzlich auch noch gegen die Ursachen der Erkrankung richtet (Graft = Transplantat ; versus = gegen ; disease =[…]
Weiterlesen... -
Welchen Vorteil haben fremde Stammzellen gegenüber den eigenen?
Bis vor kurzem dachte man, überhaupt keinen. Denn die "fremden" (allogenen) Stammzellen von Knochenmarkspendern bzw. die sich daraus entwickelnden weißen Blutkörperchen betrachten die Körperzellen des Empfängers - obwohl man bei der Auswahl des Spenderknochenmarks eine möglichst große Ähnlichkeit anstrebt -[…]
Weiterlesen... -
Kein Leukämie-Risiko in der Nähe von Atomkraftwerken?
Eine Langzeitstudie in der Schweiz hat das Risiko von kindlichen Krebserkrankungen in der Nähe von Kernkraftwerken untersucht. Das Ergebnis: Es wurden keine Hinweise dafür gefunden, dass Leukämie-Erkrankungen häufiger auftreten als anderswo. So jedenfalls sagt die Studie. Doch es gibt Kritik.[…]
Weiterlesen... -
Was ist der Unterschied zwischen autologer und allogener Stammzelltransplantation?
Man spricht von autologer Stammzelltransplantation, wenn die Stammzellen von einem selbst stammen, also zum Beispiel zuvor entnommen und konserviert wurden. Bei der allogenen Stammzelltransplantation stammen die Zellen hingegen von einem Spender, also einer anderen Person.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass man eine Leukämie mit einer Stammzelltransplantation heilen kann?
Ja. Diese Behandlungsmethode bietet zumindest die besten Chancen. Wenn nach der hochdosierten Chemotherapie tatsächlich alle Leukämie-Zellen abgetötet worden sind und mit den transplantierten Stammzellen neue Blutzellen gebildet werden, ist die Leukämie dauerhaft geheilt.
Weiterlesen... -
Stammzelltransplantation: Wie gelangen die Stammzellen eigentlich ins Knochenmark?
Bei einer Stammzelltransplantation werden die Stammzellen gemeinhin in eine Armvene gesprritzt. Von dort aus finden sie selbst ihren Weg zum Knochenmark. Erst dort siedeln sie sich an und beginnen sich zu vermehren.
Weiterlesen... -
Was ist die Grundidee hinter der Stammzelltransplantation bei Leukämie?
Das Problem an der Behandlung der Leukämie ist, dass es mit der Chemotherapie meist nicht gelingt, wirklich alle Leukämie-Zellen auszulöschen. Um das nämlich zu erreichen, müsste man so hohe Dosen der Zytostatika einnehmen, dass auch alle, oder zumindest zu viele[…]
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Leukämie
Fragen & Antworten zu Harninkontinenz
-
Ständiges Husten macht Beckenboden schwach
Wenn Frauen häufig husten, dann sollten sie nicht nur ihre Atemwege kontrollieren lassen. Frauenärzte warnen jetzt davor, dass chronischer Husten, wie er bei einer Bronchitis auftreten kann, die Muskulatur des Beckenbodens schwächen und damit in höherem Alter zu einer Harninkontinenz[…]
Weiterlesen... -
Was sind typische Symptome der Überlaufinkontinenz?
Eine Überlaufinkontinenz entsteht dadurch, dass die Harnröhre verengt ist. Der Harn staut sich zurück und die Blase kann irgendwann dem vermehrten Volumen und Druck nicht mehr standhalten. Sie "läuft über".
Weiterlesen... -
Was ist die häufigste Ursache einer Überlaufinkontinenz bei Männern?
Eine vergrößerte Prostata. Die ist ja bei Männern in höherem Alter oftmals vergrößert, meistens gutartig (die sogenannte benigne Prostatahyperplasie).
Weiterlesen... -
Was versteht man unter einer Reflexinkontinenz?
Eine Reflexinkontinenz ist eine Spezialform der Blasenschwäche, die dann entsteht, wenn diejenigen Nervenbahnen im Gehirn oder Rückenmark unterbrochen sind, die die Blasenentleerung steuern. Das kann zum Beispiel bei einem Querschnitt-Syndrom, aber auch bei fortgeschrittener Multipler Sklerose vorkommen.
Weiterlesen... -
Wird die Blase beim Wasserlassen normalerweise vollständig geleert?
Nein. Ein wenig Restharn bleibt immer zurück. Normalerweise befinden sich auch bei (vermeintlich) kompletter Blasenentleerung noch etwa 30 ml Restharn in der Blase.
Weiterlesen... -
Wer oder was ist der Detrusor?
Der Detrusor ist ein Muskel. Genauer gesagt der Muskel, der die Harnblase zusammendrückt und damit das Wasserlassen einleitet. Der Musculus detrusor vesicae, wie er mit vollem Namen heißt, sitzt in der Blasenwand und umschließt die Blase vollständig.
Weiterlesen... -
Wie viel Flüssigkeit passt eigentlich maximal in die Harnblase?
In der Regel beträgt das Fassungsvermögen der Harnblase etwas weniger als einen halben Liter (350-400 ml). Es gibt allerdings eine enorme Spannweite, auch ein Füllungszustand von 1 Liter wurde bereits gemessen.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass die Ultraschalluntersuchung der Blase bei der Frau von innen (über die Scheide) erfolgen kann?
Ja. Das ist aber weniger unangenehm als es vielleicht klingt. Wenn die kleine Ultraschallsonde über die Scheide eingeführt wird, lassen sich die Harnblase und die Harnröhre und auch ihre Lage zueinander relativ gut darstellen.
Weiterlesen... -
Warum ist bei Blasenschwäche oft auch eine frauenärztliche Untersuchung hilfreich?
Die Ursachen einer Blasenschwäche können unterschiedlichster Natur sein. Eine Untersuchung beim Frauenarzt kann sinnvoll sein, um zu überprüfen, ob möglicherweise eine Senkung der Gebärmutter oder Scheide vorliegt, die auf die Blase drückt.
Weiterlesen... -
Welches sind die häufigsten Ursachen einer motorischen Dranginkontinenz?
Die mororische Dranginkontinenz geht auf unwillkürliche Bewegungen des Blasenentleerungsmuskels zurück. Der Muskel zieht sich, ohne dass man dies willentlich beeinflussen kann, plötzlich zusammen und es entsteht heftiger Harndrang. Man muss also sofort auf Toilette, oder es rutscht durch.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass häufige Blasenentzündungen zu einer Blasenschwäche (Inkontinenz) führen können?
Ja. Wenn es sehr häufig zu Blasenentzündungen kommt, können (die Betonung liegt auf können, nicht müssen) die sensiblen Nervenfasern im Gebiet der Harnblase so sehr gereizt werden, dass sie irgendwann beginnen, übersensibel und "unvernünftig" zu reagieren.
Weiterlesen... -
Inkontinenz: Wie umgehen mit der Scham?
Sie leiden unter Blasenschwäche und gehen aus Scham darüber nicht zum Arzt? Das geht ganz vielen so. Leider ist das aber völlig verkehrt, denn für einen Arzt gibt es kaum etwas normaleres und häufigeres. Und Sie selbst werden durch den[…]
Weiterlesen... -
Wozu dient eine Uroflowmetrie?
Das Messen des Harnflusses (Uroflowmetrie) kann unter anderem sinnvoll sein bei Symptomen einer Reizblase, wenn die Harnentleerung gestört ist.
Weiterlesen... -
Was für eine Untersuchungsmethode ist die Urethrozystotonometrie?
Bei einem so unaussprechlichen Begriff können Sie schon mal davon ausgehen, dass die Untersuchung keine Routine-Maßnahme ist - sonst hätte sie längst einen besseren Namen. Urethrozystotonometrie heißt auf deutsch in etwa „Druckprofilmessung“.
Weiterlesen... -
Was versteht man unter „vaginalen Operationsmethoden“ gegen Belastungsinkontinenz?
Zu den „vaginalen Operationsverfahren“ zählen Methoden, bei denen der Eingriff nicht über einen Zugang durch die Bauchdecke, sondern über die Vagina erfolgt.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Harninkontinenz
Aktuelle Fragen und Antworten zu Bluthochdruck
-
Wie wird ein Lungenhochdruck behandelt?
Die Behandlung des Lungenhochdrucks ist von der Ursache der Krankheit anhängig. Geht der erhöhte Druck in den Lungengefäßen auf eine Lungenembolie zurück, muss der Thrombus (das verstopfende Blutgerinnsel) medikamentös oder chirurgisch entfernt werden.
Weiterlesen... -
Welche Untersuchungen sind notwendig, um einen Lungenhochdruck festzustellen?
Besteht Verdacht auf einen Lungenhochdruck, sind primär natürlich Untersuchungen der Lunge notwendig. Aber auch das Herz und diverse Laborwerte müssen unter die Lupe genommen werden.
Weiterlesen... -
Was kann die Ursache eines Lungenhochdrucks (pulmonale Hypertonie) sein?
Ist der Druck im Lungenkreislauf zu hoch, ist nicht immer eine Ursache auszumachen. Im Ärzte-Jargon spricht man dann von idiopathischer pulmonal arterieller Hypertonie ("idiopathisch" heißt im Mediziner-Deutsch, dass man nicht weiß, woher es kommt).
Weiterlesen... -
Kann man einen Lungenhochdruck anhand der Beschwerden sicher feststellen?
Nein, leider sind die Beschwerden eines Lungenhochdrucks (pulmonale Hypertonie) nicht so charakteristisch, dass man die Krankheit immer auf den ersten Blick erkennt. Beispiel Atemnot bei Belastung: Da kann enorm viel hinterstecken, unter anderem eben auch ein Bluthochdruck in den Lungengefäßen.
Weiterlesen... -
Welche Beschwerden verursacht ein Bluthochdruck des Lungenkreislaufs?
Je nach Schwere des Lungenhochdrucks können verschiedene Beschwerden bestehen. Dazu gehören Luftnot, eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Schwindel, Schmerzen im Brustkorb und Kreislaufstörungen.
Weiterlesen... -
Wie kommt es zu einem Lungenhochdruck nach einer Embolie?
Der chronische Lungenhochdruck (chronisch pulmonale Hypertonie) nach einer Lungenembolie kommt durch langfristig verstopfte Lungenarterien zustande. Dies ist der Fall, wenn körpereigene Mechanismen nicht ausreichen, das Blutgerinnsel (den Embolus) abzubauen.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass ein hoher Blutdruck das Risiko für einen Schlaganfall erhöht?
Klares Ja. Bluthochdruck gehört neben der Arteriosklerose zu den wesentlichen Risikofaktoren für einen Schlaganfall.
Weiterlesen... -
Ist Salz weniger blutdrucksteigernd, wenn ich mich bewege?
Ja, die Auswirkungen von Kochsalz auf den Blutdruck sind offenbar von der körperlichen Aktivität abhängig. Je mehr Bewegung, desto geringer sind die Auswirkungen einer salzreichen Ernährung.
Weiterlesen... -
Verursachen mehrere blutdrucksenkende Medikamente nicht mehr Nebenwirkungen als ein Einzelpräparat?
Nein, das ist nicht der Fall, zumal das Auftreten von Nebenwirkungen häufig mit der Höhe der Dosis zusammenhängt. Anstatt die Maximaldosis eines Medikaments zu verabreichen, wenn der Blutdruck noch nicht ausreichend gesunken ist, kann der Arzt möglicherweise ein zweites Präparat[…]
Weiterlesen... -
Warum soll ich ein zweites, drittes oder viertes Blutdruckmedikament erhalten?
Im Gegensatz zu vielen anderen Erkrankungen ist bei Bluthochdruck die Kombination mehrerer Wirkstoffe oft vorteilhaft. Wirken ein einzelnes blutdrucksenkendes Medikament oder auch mehrere Substanzen nicht in ausreichendem Ausmaß, kann die Verabreichung zusätzlicher blutdrucksenkender Medikamente zum gewünschten Erfolg führen.
Weiterlesen... -
Sind Sportarten wie Bungee-Jumping, Drachenfliegen oder Fallschirmspringen bei Bluthochdruck erlaubt?
Bei diesen Sportarten steht weniger die körperliche als die psychische Belastung im Vordergrund. Stressreaktionen können den Blutdruck in die Höhe treiben. Bei Kopfübersprüngen kommt es außerdem zu Druckanstiegen im Kopfbereich.
Weiterlesen... -
Kann ich mit Bluthochdruck bergsteigen?
Ob nun Bergsteigen oder Mountain-Biking: Ist man in einer Sportart bereits geübt und der Blutdruck medikamentös gut eingestellt, kann auch der potentiell gefährliche Sport normalerweise weiter betrieben werden.
Weiterlesen... -
Was ist bei einer blutdrucksenkenden Behandlung bei einem Saunabesuch zu bedenken?
Da große Hitze die Gefäße weit stellt und somit blutdrucksenkend wirkt, sollten Blutdruckmedikamente nicht vor dem Saunabesuch eingenommen werden. Es könnte durch die Hitze zu einer stärkeren Blutdrucksenkung als üblicherweise kommen.
Weiterlesen... -
Darf ich mit hohem Blutdruck in die Sauna?
Ja, Wärme erweitert die Blutgefäße, so dass der Blutdruck abfällt. Es kann deshalb eher bei niedrigem Blutdruck zu Beschwerden kommen, wenn dieser noch weiter fällt.
Weiterlesen... -
Wie wirkt Kälte auf den Blutdruck?
Kalte Temperaturen treiben den Blutdruck in die Höhe, denn die Gefäße im Körper verengen sich. Die Folge: Im Winter lässt sich häufiger ein Bluthochdruck feststellen.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Bluthochdruck
Aktuelle Fragen und Antworten zur Koronaren Herzkrankheit (KHK)
-
Sind Betablocker bei Angina pectoris wirksam?
Betablocker gehören zur Basisbehandlung der stabilen Angina pectoris. Sie reduzieren die Anfallshäufigkeit und verbessern die Durchblutung, so dass die Belastbarkeit steigt.
Weiterlesen... -
Wie wirken Betablocker bei der koronaren Herzkrankheit?
Betablocker können das Fortschreiten der arteriosklerotischen Veränderungen in den Herzkranzgefäßen (Koronararterien) beeinflussen. Durch eine Verminderung des Herzschlagvolumen und der Herzfrequenz muss das Herz weniger arbeiten.
Weiterlesen... -
Wie ist die Einnahme von Vareniclin zu Raucherentwöhnung zu beurteilen?
Vareniclin (Champix®) ist ein recht neues verschreibungspflichtiges Medikament zur Raucherentwöhnung. Der Wirkstoff setzt an den Nikotinrezeptoren an.
Weiterlesen... -
Was ist bei der Einnahme von Bupropion zur Raucherentwöhnung zu beachten?
Eine medikamentöse Alternative zu Nikotinersatzpräparaten ist die Einnahme des verschreibungspflichtigen Wirkstoffs Bupropion (Zyban®). Das Medikament zählt zu den Antidepressiva, wird aber in der Raucherentwöhnung eingesetzt.
Weiterlesen... -
Wann sollte man auf Nikotinersatzprodukte zur Raucherentwöhnung verzichten?
Neben vielen anderen negativen Wirkungen von Zigarettenrauch auf den Körper wirkt Nikotin gefäßverengend und es drosselt die Durchblutung. Deshalb sind Nikotinersatzpräparate in Form von Pflastern, Kaugummis oder Lutschtabletten bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, in den ersten drei Monaten nach einem Herzinfarkt und[…]
Weiterlesen... -
Wie kann ich am besten mit dem Rauchen aufhören?
Manche Raucher schaffen einen Rauchstopp ohne jegliche Hilsmittel. Viele Menschen jedoch, die Jahre und Jahrzehnte rauchten, brauchen bei der Nikotinentwöhnung Unterstützung.
Weiterlesen... -
Liegt der koronaren Herzkrankheit eine bestimmte Persönlichkeit zugrunde?
Das Auftreten der koronaren Herzkrankheit (KHK) und des Herzinfarkts beschränkt sich sicher nicht auf Menschen mit einem bestimmten Persönlichkeitstyp. Allerdings konnte man in Studien jüngst einen Persönlichkeitstyp feststellen, der häufiger als andere von der KHK oder einem Herzinfarkt betroffen ist.
Weiterlesen... -
Verengte Herzgefäße: Welchen Einfluss hat die Psyche?
Entstehung und Verlauf der koronaren Herzkrankheit (KHK) hängen nicht unwesentlich mit psychischen und sozialen Faktoren zusammen. Negativer Stress und Depressionen fördern z.B. die Herzerkrankung.
Weiterlesen... -
Ist die Prinzmetal-Angina gefährlich?
Ja, auch die Prinzmetal-Angina kann zu einer Minderversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff führen. Auch hier kann es theoretisch zu Herzinfarkt kommen.
Weiterlesen... -
Wie macht sich eine Prinzmetal-Angina bemerkbar?
Die Beschwerden bei der Prinzmetal-Angina (auch: vasospastische Angina) gleichen denen von Beschwerden der Angina pectoris. Allerdings treten die Symptome häufig unabhängig von Belastung auf, besonders nachts und in den frühen Morgenstunden.
Weiterlesen... -
Was ist eine Prinzmetal-Angina?
Die Prinzmetal-Angina, auch vasospastische Angina genannt, ist eine Sonderform der Angina pectoris. Ursache sind Spasmen, also Verkrampfungen der Koronararterien, so dass es zu einer Minderdurchblutung des Herzmuskels kommt.
Weiterlesen... -
Können Vitamintabletten vor der koronaren Herzkrankheit und dem Herzinfarkt schützen?
Nein, die zusätzliche Einnahme von Vitaminpräparaten ist nicht zu empfehlen. Bei Vitaminen gilt nämlich durchaus nicht „Viel hilft viel“.
Weiterlesen... -
Schützen Safran und Salbei die Gefäße?
Nein, zumindest gibt es keine hochwertigen Studien, die einen Zusammenhang belegen. Auch wenn das alte Sprichwort „Safran und Salbei putzen die Adern frei“ dies nahelegt, scheinen diese Gewürze nicht vor der Arteriosklerose oder einem Herzinfarkt zu schützen. Und wenn doch,[…]
Weiterlesen... -
Schützt Selen vor koronarer Herzkrankheit und Herzinfarkt?
Nein, die regelmäßige Einnahme von Selen empfehlen Experten nicht. Es fehlen hochwertige Studien, die einen Nutzen belegen könnten.
Weiterlesen... -
Kann Schokolade das Risiko für die koronare Herzkrankheit oder den Herzinfarkt verringern?
Es gibt einige Studien, die darauf hindeuten, dass dunkle Schokolade der Herzgesundheit zuträglich ist. Unklar sind jedoch Zusammensetzung, Menge und Häufigkeit der zu verzehrenden Schokolade, um die Gefäße zu schützen.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Koronaren Herzkrankheit (KHK)
Aktuelle Fragen und Antworten zu Herzrhythmusstörungen
-
Auf welche Weise kann Vorhofflimmern einen Schlaganfall auslösen?
Beim Vorhofflimmern schlägt das Herz - genauer gesagt die Herzvorhöfe - aufgrund einer elektrischen Fehlleitung deutlich zu schnell. Da das viel zu häufige Zusammenziehen der Muskeln der Herzvorhöfe mit über 350 Schlägen pro Minute eine effektive Förderung des Blutes unmöglich[…]
Weiterlesen... -
Vorhofflimmern und hohes Schlaganfallrisiko: Wie hoch soll der INR-Wert sein?
Die Gefahr eines Schlaganfalls ist bei Vorhofflimmern vor allem dann deutlich erhöht, wenn die Rhythmusstörung konstant besteht (persistierendes bzw. paroxysmales Vorhofflimmern) und weitere Risikofaktoren vorliegen. Also zum Beispiel Bluthochdruck oder ein Herzleiden. Auch ein Alter über 75 Jahre gilt als[…]
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass bestimmte Psychopharmaka Herzrhythmusstörungen verursachen können?
Ja, mögliche Nebenwirkungen von Neuroleptika (werden v.a. bei Schizophrenie verschrieben) betreffen das Herz. Sowohl bei älteren als auch bei neueren Neuroleptika wurden Herzrhythmusstörungen beobachtet. Und in sehr seltenen Fällen kam es sogar zum plötzlichen Herztod.
Weiterlesen... -
Schlaganfall-Vorbeugung bei Vorhofflimmern: Clopidogrel + ASS oder Warfarin?
Wenn es darum geht, bei bestehendem Vorhofflimmern einen Schlaganfall zu verhüten, scheint der relativ "alte" Gerinnungshemmer Warfarin besser zu wirken als eine Kombination von Acetylsalicylsäure (ASS) und Clopidogrel.
Weiterlesen... -
Sind Betablocker gegen Herzrhythmusstörungen wirksam?
Ja, Betablocker besitzen allesamt eine antiarrhythmische Aktivität und wirken sowohl auf supraventrikuläre (Rhythmusstörung vor der Herzkammer gelegen) wie auch auf ventrikuläre (Rhythmusstörung in der Herzkammer lokalisiert) Herzrhythmusstörungen stabilisierend.
Weiterlesen... -
Haben Sportler ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Herztod?
Statistisch haben Sportler tatsächlich ein ganz gering erhöhtes Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden. Allerdings sollte Sie das nicht beunruhigen. Das bedeutet nicht, Sport sei ungesund oder zu vermeiden. Im Gegenteil: Sport stärkt das Herz und hat vielerlei positive Auswirkungen[…]
Weiterlesen... -
Ist Kammerflimmern gleichbedeutend mit "Plötzlicher Herztod"?
Der Begriff "Plötzlicher Herztod" wird oft synonym mit dem Begriff Kammerflimmern verwendet. Man spricht auch vom Sekundentod (englisch: Sudden Cardiac Death).
Weiterlesen... -
Zahlt die gesetzliche Krankenkasse einen Defibrillator für zu Hause?
Nein, die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Anschaffung eines häuslichen Defibrillator nach jetzigem Stand (Februar 2011) nicht.
Weiterlesen... -
Sollte man nach dem Überleben von Kammerflimmern einen Defibrillator anschaffen?
Viele Betroffene und auch Angehörige sind natürlich verunsichert und ängstlich, nachdem ein Kammerflimmern überlebt wurde. Verschiedene Maßnahmen können aber die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem erneuten Kammerflimmern kommt, extrem senken.
Weiterlesen... -
Kann man sich vor Kammerflimmern schützen?
Viele Fälle von Kammerflimmern und plötzlichem Herztod ließen sich vermeiden, wenn zugrundeliegende Erkrankungen rechtzeitig diagnostiziert und behandelt würden. Ein weiterer Aspekt der schlechten Prognose ist die häufig fehlende Hilfe durch die Menschen in unmittelbarer Nähe. Auch Defibrillatoren an öffentlichen Plätzen[…]
Weiterlesen... -
Wie ist die Prognose bei Kammerflimmern?
Tritt Kammerflimmern auf, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ohne Hilfe besteht im Prinzip keine Chance zu überleben, denn bei Kammerflimmern handelt es sich um einen funktionellen Herzstillstand. Es kommt innerhalb weniger Minuten zum Tod.
Weiterlesen... -
Reichen bei Kammerflimmern Wiederbelegungsmaßnahmen wie Beatmung und Herzdruckmassage aus?
Steht kein Defibrillator zu Verfügung, kann man über Wiederbelebungsmaßnahmen den Blutkreislauf über kürzere Zeit aufrecht erhalten. Allerdings kann eine Herzdruckmassage das Kammerflimmern nicht beenden, so dass diese Hilfe häufig nicht ausreicht, um den Betroffenen am Leben zu erhalten.
Weiterlesen... -
Darf ich als Laie einen Defibrillator benutzen?
Ja, mittlerweile befinden sich an vielen öffentlichen Plätzen wie Flughäfen Defibrillatoren, die auch Laien bedienen können. Die Handhabung der Geräte ist einfach und eine elektrische Stimme gibt Handlungsanweisungen.
Weiterlesen... -
Wie funktioniert eine Defibrillation?
Die Defibrillation ist eine elektrische Behandlung von Kammerflattern und Kammerflimmern, um die viel zu schnelle, chaotische und unproduktive Herzaktion zu unterbrechen und einen normalen Herzrhythmus herbeizuführen.
Weiterlesen... -
Kann ich als Laie etwas falsch machen bei Menschen mit Herzstillstand?
Nein, Menschen mit Herzstillstand sind auf jede Hilfe angewiesen und es reicht nicht aus, nur den Notarzt zu benachrichtigen und untätig auf dessen Hilfe zu warten. Denn in dieser Zeit kann der Patient versterben oder es ist zumindest mit anhaltenden[…]
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Herzrhythmusstörungen
Aktuelle Fragen und Antworten zu Herz-Kreislauf-Medikamenten
-
Warum wirkt Acetylsalicylsäure (ASS) nicht bei allen Menschen blutverdünnend?
Es gibt Menschen, die auf eine Behandlung mit Acetylsalicylsäure (ASS) nicht reagieren. Die Ursache dieser Unempfindlichkeit oder Resistenz ist bislang nicht vollständig geklärt.
Weiterlesen... -
Was spricht gegen die Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS)?
Menschen, die unter Geschwüren des Magen oder Darm gelitten haben oder leiden, sollten nicht regelmäßig Acetylsalicylsäure (ASS) einnehmen. Auch bei erhöhter Blutungsneigung etwa aufgrund einer Blutgerinnungsstörung ist ASS nicht geeignet.
Weiterlesen... -
Herzschutz: Wie hoch sollte die Dosierung von Acetylsalicylsäure (ASS) sein?
Während Acetylsalicylsäure (ASS) als Schmerzmittel häufig in der Dosierung von 500 mg verabreicht wird, ist für eine Dauertherapie zum Schutz vor Gefäßereignissen eine deutliche niedrigere Dosierung nötig.
Weiterlesen... -
Helfen Blutdrucksenker auch gegen Schlaganfall?
Klares Ja. Wenn Sie einen Bluthochdruck haben, ist die Blutdrucksenkung nicht nur wichtig, um einem Herzinfarkt und anderen Herzproblemen vorzubeugen. Auch das Risiko für einen Schlaganfall wird damit reduziert.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Betablocker auch gegen Migräne wirken?
Ja. Und auch wenn der Name dieser Medikamente einige Betroffene zunächst abschreckt, weil das so nach "Hammer" klingt, gelten Betablocker für fast alle Experten als die Nummer 1, wenn es darum geht, einer Migräne vorzubeugen.
Weiterlesen... -
Bei welchen Herzbeschwerden wird das Adonisröschen (Adonis verdura) eingesetzt?
Die Heilpflanze Adonisröschen wird vor allem unterstützend bei Herzschwäche eingesetzt.
Weiterlesen... -
Darf man mit einer Krebserkrankung noch Blutverdünner (Antikoagulation) einnehmen?
Ja, gerade bei Verdacht auf ein erhöhtes Thrombose- und Embolierisiko kann das sehr wichtig sein. Insbesondere um den Zeitpunkt einer Operation herum ist die Thrombosevorsorge von großer Bedeutung.
Weiterlesen... -
Wer darf kein Digitalis einnehmen?
Bei einigen bestehenden Vorerkrankungen und Vorbedingungen dürfen keine Herzglykoside wie Digitoxin oder Digoxin eingenommen werden.
Weiterlesen... -
Was ist bei der Einnahme von Digitalis zu beachten?
Wichtig ist: Die vom Arzt verordnete Dosis muss genau eingehalten werden. Die Tabletten sollten regelmäßig zur gleichen Zeit eingenommen werden.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass man sich mit Digitalis-Präparaten vergiften kann?
Ja, zu hohe Dosierungen von Digitalis oder die gleichzeitige Einnahme verschiedener Medikamente können zu Vergiftungserscheinungen führen.
Weiterlesen... -
Wie wird die richtige Dosierung von Digitalis eingestellt?
Da Digitalis nur in einem relativ kleinen Bereich der Dosierung wirksam ist (es ist schnell zu wenig und schnell zu viel) , muss man die Anfangsdosierung und folgende Dosisanpassung sehr umsichtig vornehmen.
Weiterlesen... -
Welche Nebenwirkungen kann Digitalis hervorrufen?
Digitalis-Präparate wie Digoxin können wie fast alle Medikamente Nebenwirkungen auslösen. Das heißt aber nicht, dass dies auch bei jedem Behandelten der Fall ist.
Weiterlesen... -
Gibt es einen Unterschied zwischen Digitoxin und Digoxin?
Ja, beide Herzglykoside unterscheiden sich in ihrer Aufnahme über den Darm, ihrer Ausscheidung und in der Dauer der Wirksamkeit.
Weiterlesen... -
Wie werden Digitoxin und Digoxin eingenommen?
In der Regel nimmt man einmal am Tag eine Tablette mit dem Wirkstoff ein. Die Dosierung ist v.a. bei Digoxin von der Nierenfunktion anhängig, denn ein nicht unerheblicher Teil des Arzneimittels wird über die Nieren ausgeschieden.
Weiterlesen... -
Wie wirkt Digitalis am Herzen genau?
Digitalis steigert die Kraft des Herzmuskels und des Herzschlags und senkt dabei die Schlaghäufigkeit (Herzfrequenz, Puls). Darüber hinaus verzögert es die Weiterleitung der Herzerregung von den Vorhöfen zu den Kammern des Herzens.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Herz-Kreislauf-Medikamenten
Aktuelle Fragen und Antworten zu Diabetes mellitus
-
Was eine frühe Periode mit Diabetes zu tun hat
Der Zeitpunkt der ersten Periodenblutung und das Risiko, an Diabetes zu erkranken, stehen in einem engen Zusammenhang. Je früher die Periode auftritt, desto größer ist die Gefahr, Diabetes oder Vorstufen davon zu bekommen.
Weiterlesen... -
Mit hohem Blutzucker sieht man älter aus
Viel Zucker macht nicht nur dick. Viel Zucker lässt auch die Haut altern. Das haben Wissenschaftler der Universität Leiden in einem Sichttest festgestellt.
Weiterlesen... -
Neuer Früh-Test auf Diabetes?
Kann es gelingen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und krankhaftes Übergewicht aufzuspüren, bevor sie entstehen? Wissenschaftler vom Deutschen-Diabetes-Zentrum haben 40 Faktoren ermittelt, die einen hohen Einfluss auf die Entwicklung dieser Krankheiten haben.
Weiterlesen... -
Im Zusammenhang mit Diabetes wird oft von einer "Portion Obst" gesprochen. Aber was genau heißt das?
Eine Portion Obst ist zwar keine exakte Maßeinheit, aber gemeinhin versteht man darunter in etwa folgende Mengen (die einzelnen Obstsorten jeweils einzeln betrachtet):
Weiterlesen... -
Kann man sich auch mit Diabetes rein vegetarisch ernähren?
Ja, das kann man. Allerdings empfiehlt es sich bei einer rein vegetarischen Ernährung, die Mahlzeiten noch stärker in kleinere (und häufigere) Einheiten aufzuteilen, als Sie das sonst schon tun.
Weiterlesen... -
Hoher Blutzucker macht Darmkrebs wahrscheinlicher
Hohe Blutzucker-Werte sind insbesondere bei älteren Frauen mit einemk erhöhten Risiko für Darmkrebs verbunden. In einer Studie erwies sich dieser Zusammenhang als deutlicher als der von hohen Insulinwerten. Denn auch die werden mit erhöhter Darmkrebswahrscheinlichkeit in Verbindung gebracht.
Weiterlesen... -
Umfrage: Wass wissen die Deutschen über Diabetes?
Diabetes ist eine Zivilisationskrankheit. Das bedeutet, dass sie durch unseren Lebensstil geprägt wird. Durch eine Änderung des Lebensstils aber auch bekämpft werden kann. Wer das weiß, ist im Vorteil, weil er sich durch gesundes Verhalten schützen kann. Nur, wissen das[…]
Weiterlesen... -
Auf welche Weise Sport dem Blutzucker gut tut
Dass sich Sport beim Diabetes Typ 2 günstig auswirkt, ist seit langem bekannt. Wissenschaftler der Universitätsklinik Basel konnten nun den Regelkreis aufdecken, auf welche Weise sich Sport so positiv auswirkt.
Weiterlesen... -
Neue Behandlungsleitlinien für Typ-1-Diabetes
Leitlinien sollen Ärzten helfen, Patienten auf Basis gesicherter Erfahrungen zu behandeln. Die jetzt von der Deutschen Diabetes Gesellschaft vorgelegte aktuelle S3-Leitlinie definiert Therapieziele, Behandlungsstrategien und Kontrollmaßnahmen. Vor allem sagt sie, dass der Erfolg einer Diabetes-Therapie entscheidend davon abhängt, wie der[…]
Weiterlesen... -
Diabetes: Wie werden Patienten mit gleichzeitigem Übergewicht behandelt?
Für die Behandlung vieler Krankheiten wurden und werden sogenannte Leitlinien entwickelt. Das sind Therapieempfehlungen, wie Ärzte mit bestimmten Erkrankungen verfahren sollen. Jetzt hat das unabhängige, von den Gebühren der Krankenversicherten finanzierte Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht,[…]
Weiterlesen... -
Bluthochdruck und Diabetes: Zusammen besonders gefährlich
Schon für sich alleine bergen die beiden Volksleiden für die Betroffenen viele Gesundheitsgefahren. Doch häufig leiden Patienten sowohl unter Diabetes wie unter Bluthochdruck. Dabei überschneiden sich die beiden Krankheiten nicht nur, sondern verstärken sich auch noch gegenseitig.
Weiterlesen... -
Magen-Bypass: Unerfülltes Heilversprechen?
Die Aussicht dürfte viele übergewichtige Diabetespatienten mit Hoffnung erfüllen: Eine Magenoperation soll die Betroffenen von dem Problem des Übergewichtes und gleichzeitig von den Folgen der Stoffwechselerkrankung befreien. Erfolgsquote: 70%. Diejenigen, die sich der Magenverkleinerung unterzogen hätten, benötigten keine Insulintherapie mehr,[…]
Weiterlesen... -
Kann man auch mit Typ-2-Diabetes nach dem Sport eine Unterzuckerung bekommen?
Wenn man kein Insulin spritzt, sondern den Diabetes nur mit Tabletten und Ernährungseinstellung behandelt, sind auch nach dem Sport oder anderer körperlicher Belastung keine Unterzuckerungen zu befürchten. Denn dann sorgt das körpereigene Insulin dafür, dass der Blutzucker trotz des erhöhten[…]
Weiterlesen... -
Woher weiß ich, wie mein Blutzuckerspiegel auf Sport oder körperliche Anstrengung reagiert?
Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Klar ist, dass der Blutzucker bei und vor allem nach stärkeren körperlichen Belastungen absinkt, weil die Muskeln ihre Zuckerspeicher wieder auffüllen.
Weiterlesen... -
Warum sinkt nach dem Sport oder körperlicher Anstrengung vor allem nachts der Blutzucker so stark ab?
Nach größerer körperlicher Anstrengung müssen die Muskeln ihre Zuckervorräte wieder auffüllen. Das passiert bevorzugt nachts. Der Zucker aus dem Blut wird dann in Form des Speicher-Zuckers Glykogen im Muskel angereichert.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Diabetes mellitus
Aktuelle Fragen und Antworten zu Kopfschmerzen & Migräne
-
Stimmt es, dass Betablocker gut gegen Migräne wirken?
Ja. Und auch wenn der Name dieser Medikamente einige Betroffene zunächst abschreckt, weil das so nach "Hammer" klingt, gelten Betablocker für fast alle Experten als die Nummer 1, wenn es darum geht, einer Migräne vorzubeugen.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Pestwurz gegen Migräne hilft?
Ja. Es gibt mehrere Untersuchungen, die das belegen, und die Heilpflanze Pestwurz wird auch von nicht-naturheilkundlich orientierten Experten zur Migräne-Vorbeugung empfohlen. Die bisherigen Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Pestwurz die Zahl der Migräneanfälle um rund die Hälfte senken kann.
Weiterlesen... -
Mit welchen Medikamenten kann man einem Migräne-Anfall vorbeugen?
Neben den Medikamenten, die im Falle eines Migräne-Anfalls die Beschwerden lindern, gibt es auch solche, die schon im Vorwege verhindern sollen, dass es zu einer Migräne-Attacke kommt. Oder die zumindest deren Zahl und Häufigkeit eindämmen sollen.
Weiterlesen... -
Joggen gegen Migräne
Sportliche Betätigung kann Stärke, Häufigkeit und Dauer von Mirgänattacken vermindern. Das gelingt vor allem mit Sportarten, die die Ausdauer trainieren. Warum Sport so wirkt, erklären Migräneexperten mit einen Ansteigen der Schmerzschwelle.
Weiterlesen... -
Wie soll man sein Triptan einnehmen, wenn bereits Übelkeit und Erbrechen eingesetzt haben?
Das ist ein gar nicht so seltenes Problem für Menschen mit Migräne: Ist der Migräne-Anfall bereits "in Fahrt" und geht er mit Erbrechen einher, misslingt die Tabletteneinnahme, weil die Kopfschmerzmittel gar nicht bis zum Darm vordringen.
Weiterlesen... -
Wie lange dauert es, bis bei Triptanen die Wirkung einsetzt?
Das ist von Wirkstoff zu Wirkstoff unterschiedlich. Und auch von Person zu Person. In jedem Fall aber benötigen Triptane im allgemeinen länger als herkömmliche Schmerzmittel, bis die Schmerzlinderung einsetzt.
Weiterlesen... -
Auf welche Weise wirken Triptane bei Migräne?
Triptane haben im Gegensatz zu herkömmlichen Kopfschmerzmitteln (Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Paracetamol) einen völlig anderen Wirkmechanismus. Sie aktivieren die sogenannten 5-HT-Rezeptoren im Gehirn. Über diese Rezeptoren werden unter anderem antientzündliche und schmerzlindernde Effekte vermittelt.
Weiterlesen... -
Warum werden bei Migräne Kopfschmerzmittel in Form von Brausetabletten empfohlen?
Brausetabletten haben den Vorteil, schneller zu wirken. Das ist bei einem herannahenden Migräne-Anfall wichtig. Denn am besten ist es, wenn die Schmerzlinderung schon einsetzt, bevor der Anfall seinen Höhpunkt erreicht.
Weiterlesen... -
Welche Schmerzmittel helfen am besten gegen Migräne-Kopfschmerzen?
Nicht jedes Schmerzmittel wirkt bei jedem gleich. Deswegen muss man bei neu aufgetretener Migräne oft erst ein bisschen probieren, bis man "sein eigenes" optimales Mittel gefunden hat. Allerdings gibt es natürlich Favoriten, also Schmerztabletten, die bei den meisten Migräne-Patienten gut[…]
Weiterlesen... -
Migräne: Neue Medikamente in Sicht
Ärzte beklagen genauso wie Patienten, dass die heute verfügbaren Medikamente gegen Migräne nur bedingt helfen, aber erhebliche Nebenwirkungen haben. Bis 2013 sollen aber neue Arzneimittel verfügbar sein, die besser den Schmerz eindämmen und weniger Kompikationen mit sich bringen.
Weiterlesen... -
Kirschen: Natürlich gegen Kopfschmerz
Kirschen wirken wie Kopfschmerztabletten. US-amerikanische Wissenschaftler behaupten, dass 20 Früchte genauso gut den Schmerz vertreiben wie Aspirin. Schon Omas Hausrezepte kannten diesen Tipp. Sie rieten bei Kopfschmerz zum Verzehr von zehn Kirschen.
Weiterlesen... -
In welcher Reihenfolge sollte man beim Migräne-Anfall die Mittel gegen Übelkeit und Kopfschmerzen einnehmen?
Wenn ein Migräne-Anfall mit Übelkeit einhergeht, helfen sogenannte Antiemetika. Hinter diesem holprigen Begriff verbergen sich Mittel gegen Übelkeit und Brechreiz (z.B. Metoclopramid, Domperidon oder Dimenhydrinat, die unter zahlreichen verschiedenen Handelsnamen angeboten werden).
Weiterlesen... -
Wie wirkt Domperidon bei Migräne?
Domperidon (Motilium®) ist ein sogenanntes Antiemetikum. Es wirkt gegen Übelkeit und Erbrechen (anti = gegen ; emesis = Erbrechen) und kann auch beim Migräne-Anfall eingesetzt werden.
Weiterlesen... -
Kopfschmerzen im Alter: vieles anders
Immer häufiger suchen alte Menschen wegen Kopfschmerzen den Arzt auf. Das liegt nicht nur daran, dass es immer mehr alte Menschen gibt, sondern auch daran, dass Kopfschmerzen im Alter häufiger vorkommen. Allerdings ist bei älteren Menschen vieles anders.
Weiterlesen... -
Magenkeim Helicobacter pylori: Häufiger Migräne-Attacken
Der berüchtigte Magenkeim "Helicobacter pylori", der vor allem als Auslöser von Magengeschwüren gilt, scheint auch bei der Migräne eine Rolle zu spielen. Ein Wissenschaftler-Team aus dem Iran hat zumindest nachweisen können, dass die Migränebeschwerden zunehmen, wenn das Bakterium im Magen-Darm-Trakt[…]
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Kopfschmerzen & Migräne
Aktuelle Fragen und Antworten zu Magersucht & Bulimie
-
Stimmt es, dass Betablocker gut gegen Migräne wirken?
Ja. Und auch wenn der Name dieser Medikamente einige Betroffene zunächst abschreckt, weil das so nach "Hammer" klingt, gelten Betablocker für fast alle Experten als die Nummer 1, wenn es darum geht, einer Migräne vorzubeugen.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Pestwurz gegen Migräne hilft?
Ja. Es gibt mehrere Untersuchungen, die das belegen, und die Heilpflanze Pestwurz wird auch von nicht-naturheilkundlich orientierten Experten zur Migräne-Vorbeugung empfohlen. Die bisherigen Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Pestwurz die Zahl der Migräneanfälle um rund die Hälfte senken kann.
Weiterlesen... -
Mit welchen Medikamenten kann man einem Migräne-Anfall vorbeugen?
Neben den Medikamenten, die im Falle eines Migräne-Anfalls die Beschwerden lindern, gibt es auch solche, die schon im Vorwege verhindern sollen, dass es zu einer Migräne-Attacke kommt. Oder die zumindest deren Zahl und Häufigkeit eindämmen sollen.
Weiterlesen... -
Joggen gegen Migräne
Sportliche Betätigung kann Stärke, Häufigkeit und Dauer von Mirgänattacken vermindern. Das gelingt vor allem mit Sportarten, die die Ausdauer trainieren. Warum Sport so wirkt, erklären Migräneexperten mit einen Ansteigen der Schmerzschwelle.
Weiterlesen... -
Wie soll man sein Triptan einnehmen, wenn bereits Übelkeit und Erbrechen eingesetzt haben?
Das ist ein gar nicht so seltenes Problem für Menschen mit Migräne: Ist der Migräne-Anfall bereits "in Fahrt" und geht er mit Erbrechen einher, misslingt die Tabletteneinnahme, weil die Kopfschmerzmittel gar nicht bis zum Darm vordringen.
Weiterlesen... -
Wie lange dauert es, bis bei Triptanen die Wirkung einsetzt?
Das ist von Wirkstoff zu Wirkstoff unterschiedlich. Und auch von Person zu Person. In jedem Fall aber benötigen Triptane im allgemeinen länger als herkömmliche Schmerzmittel, bis die Schmerzlinderung einsetzt.
Weiterlesen... -
Auf welche Weise wirken Triptane bei Migräne?
Triptane haben im Gegensatz zu herkömmlichen Kopfschmerzmitteln (Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Paracetamol) einen völlig anderen Wirkmechanismus. Sie aktivieren die sogenannten 5-HT-Rezeptoren im Gehirn. Über diese Rezeptoren werden unter anderem antientzündliche und schmerzlindernde Effekte vermittelt.
Weiterlesen... -
Warum werden bei Migräne Kopfschmerzmittel in Form von Brausetabletten empfohlen?
Brausetabletten haben den Vorteil, schneller zu wirken. Das ist bei einem herannahenden Migräne-Anfall wichtig. Denn am besten ist es, wenn die Schmerzlinderung schon einsetzt, bevor der Anfall seinen Höhpunkt erreicht.
Weiterlesen... -
Welche Schmerzmittel helfen am besten gegen Migräne-Kopfschmerzen?
Nicht jedes Schmerzmittel wirkt bei jedem gleich. Deswegen muss man bei neu aufgetretener Migräne oft erst ein bisschen probieren, bis man "sein eigenes" optimales Mittel gefunden hat. Allerdings gibt es natürlich Favoriten, also Schmerztabletten, die bei den meisten Migräne-Patienten gut[…]
Weiterlesen... -
Migräne: Neue Medikamente in Sicht
Ärzte beklagen genauso wie Patienten, dass die heute verfügbaren Medikamente gegen Migräne nur bedingt helfen, aber erhebliche Nebenwirkungen haben. Bis 2013 sollen aber neue Arzneimittel verfügbar sein, die besser den Schmerz eindämmen und weniger Kompikationen mit sich bringen.
Weiterlesen... -
Kirschen: Natürlich gegen Kopfschmerz
Kirschen wirken wie Kopfschmerztabletten. US-amerikanische Wissenschaftler behaupten, dass 20 Früchte genauso gut den Schmerz vertreiben wie Aspirin. Schon Omas Hausrezepte kannten diesen Tipp. Sie rieten bei Kopfschmerz zum Verzehr von zehn Kirschen.
Weiterlesen... -
In welcher Reihenfolge sollte man beim Migräne-Anfall die Mittel gegen Übelkeit und Kopfschmerzen einnehmen?
Wenn ein Migräne-Anfall mit Übelkeit einhergeht, helfen sogenannte Antiemetika. Hinter diesem holprigen Begriff verbergen sich Mittel gegen Übelkeit und Brechreiz (z.B. Metoclopramid, Domperidon oder Dimenhydrinat, die unter zahlreichen verschiedenen Handelsnamen angeboten werden).
Weiterlesen... -
Wie wirkt Domperidon bei Migräne?
Domperidon (Motilium®) ist ein sogenanntes Antiemetikum. Es wirkt gegen Übelkeit und Erbrechen (anti = gegen ; emesis = Erbrechen) und kann auch beim Migräne-Anfall eingesetzt werden.
Weiterlesen... -
Kopfschmerzen im Alter: vieles anders
Immer häufiger suchen alte Menschen wegen Kopfschmerzen den Arzt auf. Das liegt nicht nur daran, dass es immer mehr alte Menschen gibt, sondern auch daran, dass Kopfschmerzen im Alter häufiger vorkommen. Allerdings ist bei älteren Menschen vieles anders.
Weiterlesen... -
Magenkeim Helicobacter pylori: Häufiger Migräne-Attacken
Der berüchtigte Magenkeim "Helicobacter pylori", der vor allem als Auslöser von Magengeschwüren gilt, scheint auch bei der Migräne eine Rolle zu spielen. Ein Wissenschaftler-Team aus dem Iran hat zumindest nachweisen können, dass die Migränebeschwerden zunehmen, wenn das Bakterium im Magen-Darm-Trakt[…]
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Magersucht & Bulimie
Aktuelle Fragen und Antworten zu Depression
-
Überstunden können zu Depressionen führen
Dass die Umstände, unter denen man seinen Job erledigt, oder die Arbeit selbst Einfluss auf die Psyche nimmt, wird mittlerweile kaum noch bestritten. Doch inzwischen kommen Wissenschaftler immer mehr Einzelheiten auf die Spur. So haben Forscher nun ermittelt, dass tägliche[…]
Weiterlesen... -
Depressionen: auch das Herz ist in Gefahr
Eine Depression kann das Risiko für die koronare Herzkrankheit (KHK) erhöhen. Bei Studien mit mehr als 120.000 Teilnehmern, die über einen Zeitraum von rund zehn Jahren beobachtet wurden, bedeutete eine Depression eine um 64% größere Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt zu bekommen.
Weiterlesen... -
Depressionen und Entzündungen: dem Zusammenhang auf der Spur
Eines wissen Wissenschaftler mit Sicherheit: Irgendwie hängen Depressionen und chronische Entzündungskrankheiten zusammen. Aber wie? Befördern Depressionen die Entstehung von Entzündungen oder ist es genau anders herum? US-amerikanische Ärzte glauben nun, des Rätsels Lösung nahe gekommen zu sein.
Weiterlesen... -
Antidepressiva: kaum Unterschiede in der Wirksamkeit
Die 13 am meisten verwendeten Antidepressiva der zweiten Generation wurden jetzt untereinander und mit älteren Wirkstoffen verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wirksamkeit der Mittel trotz großer Preisunterschiede sehr ähnlich und damit der Nutzen vergleichbar ist. Unterschiede wurden bei den[…]
Weiterlesen... -
Depressionen sind ein Risikofaktor für Schlaganfall
Wer unter Depressionen leidet, hat ein um 45% erhöhtes Risiko für einen Hirnschlag. Und gegenüber Nichtdepressiven ist die Gefahr, daran zu versterben, sogar um 55% erhöht.
Weiterlesen... -
Welche Nebenwirkungen können unter Moclobemid auftreten?
Mögliche Nebenwirkungen unter dem Antidepressivum Moclobemid sind Kopfschmerzen, Unruhezustände mit Schlafstörungen, Mundtrockenheit, Übelkeit und Schwindelgefühle.
Weiterlesen... -
Kaffee wirkt gegen Depressionen
Wie schön. Kaffee zu trinken, vermindert das Risiko, an Depressionen zu erkranken, sagt eine neue Studie. Damit wird Kaffee langsam zum Arzneimittel. Denn schon in früheren Untersuchungen sorgte Kaffee dafür, das es zu weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Diabetesfällen und weniger Cholesterin[…]
Weiterlesen... -
Eine kranke Psyche schädigt das Herz
Depressionen erhöhen das Risiko für eine konorare Herzkrankheit (KHK). So haben Patienten mit Depressionen ein um 64% erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen.
Weiterlesen... -
Hinter Rückenschmerzen, Tinnitus oder Burnout kann auch eine Depression stecken
Unter Depressionen leiden in Deutschland etwa 4 Millionen Menschen. Allerdings wird nur ein Bruchteil dieser Menschen ausreichend behandelt, wie Prof. Detlef Dietrich, Ärztlicher Direktor des AMEOS Klinikums in Hildesheim, kürzlich erläuterte.
Weiterlesen... -
Depressionen: Bei Männern völlig anders als bei Frauen
Männer gehen mit Depressionen völlig anders um als Frauen. Und nicht zu ihrem Vorteil. Sie suchen seltener einen Arzt auf und begehen - unter anderem deshalb - häufiger Selbstmord. Dies ist das Ergebnis einer Studie an der Universität Freiburg unter[…]
Weiterlesen... -
Depressionen erhöhen das Herzinfarkt-Risiko bei Frauen
Frauen, die unter Depressionen leiden, haben ein erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen. Und diejeinigen Frauen, die gegen ihr psychisches Leiden Antidepressiva einnehmen, tragen ein sogar noch höheres Risiko.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass man keinen Alkohol trinken darf, wenn man Tranylcypromin (Jatrosom®) einnimmt?
Ja. Zumindest wird davor ausdrücklich gewarnt. Der Grund: Das Antidepressivum kann die Wirkung von Alkohol in unvorhersehbarer Weise verändern und verstärken.
Weiterlesen... -
Warum darf man keinen alten, reifen Käse essen, wenn man Tranylcypromin (Jatrosom®) einnimmt?
Der nichtselektive MAO-Hemmer Tranylcypromin (Jatrosom®) verbessert nicht nur die Stimmung, sondern verhindert als Nebeneffekt auch den Abbau der Aminosäure Tyramin. Diese Aminosäure wiederum wirkt in größerer Menge blutdrucksteigernd.
Weiterlesen... -
Was hat das Enzym MAO mit Depressionen zu tun?
Die Abkürzung MAO steht für Monoaminoxidase. Dieses Enzym ist dafür verantwortlich, die Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin abzubauen.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Depression
Aktuelle Fragen und Antworten zu Brustkrebs
-
Brustkrebsentstehung: verantwortliches RNA-Molekül entdeckt
Warum wird aus einem Geschwulst ein bösartiger Krebs? Und warum streuen manche Tumoren Metastasen und manche nicht? Zumindest beim Brustkrebs sind Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum einer Antwort näher gekommen.
Weiterlesen... -
Kann durch eine Biopsie der Krebsknoten verletzt werden, so dass er danach in die Umgebung streut?
Die Frage ist durchaus berechtigt. Denn tatsächlich können beim Eindringen der Nadel zur Gewebeentnahme einzelne Zellen "herausgebrochen" werden und in die unmittelbare Umgebung gelangen.
Weiterlesen... -
Hinterlässt eine Gewebeentnahme an der Brust eine Narbe?
Bei der häufig angewandten sogenannten Stanzbiopsie nicht. Der kleine Einstich verheilt in aller Regel ohne Narbenbildung.
Weiterlesen... -
Warum heißt die Stanzbiopsie eigentlich Stanzbiopsie?
Der Begriff Stanzbiopsie hängt mit dem technischen Verfahren der Gewebeentnahme zusammen. Die Gewebeprobe wird nämlich tatsächlich herausgestanzt.
Weiterlesen... -
Mammographie-Screening: Erst 54 Prozent nutzen es
Die Mammographie, also die Untersuchung der Brust mittels Röntgengerät, ist nach Einschätzung vieler Ärzte die beste Möglichkeit zur Früherkennung von Brustkrebs. Und je früher ein Tumor entdeckt wird, desto höher sei die Chance einer Heilung. Allerdings wird die Möglichkeit des[…]
Weiterlesen... -
Hormonstoffe aus Pflanzen senken Brustkrebsrisiko
Die Inhaltsstoffe von Pflanzen können krebshemmende Eigenschaften entfalten. Das haben jedenfalls Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nachgewiesen. Die sogennanten Phytoöstrogene sollen insbesondere bei Brustkrebs das Sterberisiko sowie das Risiko für Metastasen oder einen Folgetumor um bis zu 40% verringern.
Weiterlesen... -
Bei Brustkrebs: Lymphknoten nicht entfernen, sondern bestrahlen
Nach einer Brustkrebsoperation ist die Bestrahlung der umgebenden Lymphknoten möglicherweise die bessere Alternative zur kompletten chirurgischen Entfernung. Das ist das Ergebnis einer kanadischen Studie.
Weiterlesen... -
Tut eine Gewebeentnahme (Biopsie) an der Brust weh?
Nein, in der Regel nicht. Die Stelle, an der die Nadel zur Gewebeentnahme eingeführt wird, wird örtlich betäubt, so dass der eigentliche Untersuchungsvorgang schmerzfrei bleibt.
Weiterlesen... -
Was ist der Unterschied zwischen einer Stanzbiopsie und einer Vakuumbiopsie?
Bei der Stanzbiopsie wird eine kleine Nadel direkt zum verdächtigen Knoten geführt und mit einer Art "Greifer" an der Spitze ein Gewebestück "herausgestanzt". Die Stanzbiopsie ist relativ unkompliziert und das gängigere Verfahren.
Weiterlesen... -
Muss nach einem verdächtigen Befund in der Mammographie immer eine Gewebeprobe entnommen werden?
In der Regel sind die heutigen Mammographie-Befunde so exakt, dass sie allein ein Urteil erlauben, ob ein behandlungsbedürftiger Tumor vorliegt oder nicht. Allerdings ist und bleibt es nur ein Röntgenbild, eine Restunsicherheit besteht also immer.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Brustkrebs
Aktuelle Fragen und Antworten zu Prostatakrebs
-
Was bedeutet im Befundbericht über Prostatakrebs MO oder M1?
Mit M0 und M1 wird zum Ausdruck gebracht, ob der Tumor bereits Fernmetastasen gebildet hat. M0 (keine Metastasen) ist also deutlich günstiger als M1. Allerdings wachsen viele Prostatatumoren so langsam, dass selbst M1 eine nicht so fatale Diagnose ist wie[…]
Weiterlesen... -
Was bedeutet bei einem Prostatakrebs-Befund N0 oder N1?
Der Befundbericht bei einem Prostatakrebs enthält meist die sogenannte Klassifizierung nach TNM. Das "N" steht dabei für die benachbarten Lymphknoten. Sind diese tumorfrei, spricht man von NO, enthalten sie Krebszellen, heißt es N1.
Weiterlesen... -
Was bedeutet bei einem Prostatakrebs-Befund T1, T2, T3 oder T4?
Um die Ausbreitung eines Prostatatumors zu klassifizieren, benutzen Mediziner das sogenannte TNM-System. Das "T" steht dabei für die Größe des Krebsherdes, das "N" für befallene Lymphknoten und das "M" für das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein von Metastasen (Tochtergeschwülsten).
Weiterlesen... -
Neuartiges radioaktives Präparat gegen Prostatakrebs
Mit einem neuartigen Medikament soll die Behandlung bei fortgeschrittenem Prostatakrebs verbessert werden. Vor allem in den Fällen, in denen sich bereits Knochenmetastasen gebildet haben, soll das radioaktive Präparat Schmerzen lindern und die Überlebenszeit verlängern.
Weiterlesen... -
Diagnose Prostatakrebs: Was bedeutet im Befundbericht TNM?
Das TNM-System dient der Beurteilung der Ausbreitung eines Tumors. Es wird nicht nur bei Prostatakrebs, sondern bei fast allen Krebserkrankungen angewandt.
Weiterlesen... -
Was bedeutet Prostatakarzinom vom Typ G1 oder G4?
Um die Gefährlichkeit eines Prostatatumors einschätzen zu können, werden im Rahmen der Abklärungsdiagnostik Gewebeproben entnommen und die Krebszellen auf ihre Wachstumseigenschaften hin untersucht. Das Ergebnis wurde bis vor einigen Jahren im "Grading-System" ausgedrückt, nämlich in G1, G2, G3 oder G4.
Weiterlesen... -
Biopsie-Befund "ASAP" oder "HGPIN": Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich Prostatakrebs habe?
Leider relativ hoch. Wenn bei einer Prostatabiopsie Zellverbände gefunden werden, die als HGPIN (hochgradig prostatische intraepitheliale Neoplasie) oder ASAP (atypische mikroazinäre Proliferation) klassifiziert werden, besteht eine recht große Gefahr, dass diese Zellen zu einem bösartigen Tumor werden, oder dass an[…]
Weiterlesen... -
Verdacht auf Prostatakrebs: Was bedeutet im Befundbericht die Abkürzung HGPIN?
Ärzte lieben es, wenn sie keiner versteht (außer Kollegen). HGPIN ist die Abkürzung für "hochgradig prostatische intraepitheliale Neoplasie". Auf deutsch heißt das, man hat im Prostatagewebe Zellen gefunden, die hochverdächtig für eine Krebsvorstufe sind.
Weiterlesen... -
Diagnose Prostatakrebs: Was meinen Ärzte, wenn sie vom "Grading" des Tumors sprechen?
Das "Grading" eines Tumors beschreibt seine Zellbeschaffenheit und das Ausmaß seiner Aggressivität. So kann es durchaus große Unterschiede geben, was die Wachstums- und Ausbreitungseigenschaften der Krebszellen angeht.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Fahrradfahren oder körperliche Anstrengung des PSA-Wert ansteigen lassen können?
Ja. Alles, was Druck auf die Prostata ausübt, kann des PSA-Wert kurzfristig erhöhen. Das gilt besonders für Fahrradfahren, aber auch für körperliche Anstrengung generell, und das gilt übrigens auch für Geschlechtsverkehr.
Weiterlesen... -
Warum sollte ein PSA-Test immer mindestens einmal wiederholt werden?
Weil der PSA-Wert sehr störanfällig ist und sehr stark schwanken kann. So können zum Beispiel so alltägliche Dinge wie körperliche Anstrengung, Fahrradfahren oder auch Geschlechtsverkehr vor der Untersuchung den Wert in die Höhe treiben.
Weiterlesen... -
Welche Beschwerden verursacht Prostatakrebs im Frühstadium?
Meistens gar keine. Da bösartige Tumoren in der Prostata häufig im äußeren Teil der Vorsteherdrüse entstehen, wo sie auf keine relevanten anderen Gewebe drücken, wachsen sie oft über viele Jahre vollkommen unbemerkt.
Weiterlesen... -
Sind Probleme beim Wasserlassen ein typisches Frühsymptom bei Prostatakrebs?
Nein. Prostatakrebs kann zwar auch zu Problemen beim Wasserlassen führen (z.B. schwächer werdender Harnstrahl), allerdings ist das eher selten. Das hängt damit zusammen, dass bösartige Tumoren eher an der äußeren Seite der Vorsteherdrüse entstehen, wo sie nicht auf die Harnröhre[…]
Weiterlesen... -
Flottes Gehen kann gegen Prostatakrebs helfen
Für Männer, bei denen ein Prostatakrebs entdeckt wurde, lohnt es sich offenbar, regelmäßig Sport zu treiben. Wer zum Beispiel einmal pro Woche ein mehrstündiges intensives Walking betreibt, erhöht seine Chancen, dass der Tumor sich nicht weiter ausbreitet. Dies ist das[…]
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Prostatakrebs
Aktuelle Fragen und Antworten zu Morbus Parkinson
-
Parkinson: Wie das Zittern entsteht
Die meisten Menschen verbinden mit dem Morbus Parkinson das Zittern der Hände. Zwar ist das gar nicht das einzige markante Symptom, es gab der Erkrankung aber ihren volksmundlichen Namen (Schüttellähmung). Nun haben Freiburger Wissenschaftler einen weiteren Mechanismus entdeckt, wie das[…]
Weiterlesen... -
Wie häufig tritt die Parkinson-Krankheit auf?
Das Parkinson-Syndrom tritt hauptsächlich im höheren Lebensalter auf, betroffen sind ca. 1% der über 60-Jährigen. In Deutschland leben Schätzungen zufolge etwa 250.000 bis 400.000 Parkinson-Kranke, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 0,3-0,5%.
Weiterlesen... -
Gibt es verschiedene Formen der Parkinson-Krankheit?
Ja, es werden in der Medizin vier verschiedene Parkinson-Syndrome unterschieden:
Weiterlesen... -
Was ist die Substantia nigra?
Die Substantia nigra (Schwarze Substanz) ist ein Komplex von Nervenzellen im Inneren des Gehirns, der für die Bewegungssteuerung wichtig ist. Der dunkel gefärbte Hirnbereich ist kaum fingernagelgroß und befindet sich ungefähr in Höhe der Oberkante der Ohrmuschel.
Weiterlesen... -
Lösemittel kann Parkinson verursachen
Das Lösemittel Trichlorethylen (TCE) kann offenbar eine Parkinson-Erkrankung hervorrufen. Das ist das Ergebnis einer US-amerikanischen Untersuchung. TCE wird vor allem bei der Herstellung von Gummierungen und Asphaltmischungen sowie bei der Metallreinigung verwendet.
Weiterlesen... -
Welche Nebenwirkungen können unter Lisurid (Dopergin®) auftreten?
Die Liste der möglichen Nebenwirkungen von Lisurid (Dopergin®) ist relativ lang. Und einige davon sind sehr ernst zu nehmen. Deshalb wird eine Behandlung mit diesem Wirkstoff immer sehr niedrig dosiert begonnen und dann nach Lage der Verträglichkeit langsam die Dosis[…]
Weiterlesen... -
Bei welchen Begleiterkrankungen darf Dopergin® bei Morbus Parkinson nicht eingenommen werden?
Die wichtigste, weil häufigste Kontraindikation (Ärzte-Jargon für "darf man dann nicht einnehmen") ist eine Verkalkung bzw. Verengung der Herzkranzgefäße. Auch andere Kreislaufstörungen und schwere Durchblutungsstörungen bedeuten in fast allen Fällen ein Verbot dieser Behandlung.
Weiterlesen... -
Wann am Tag sollte Dopergin® eingenommen werden?
Sowohl Hersteller als auch Experten empfehlen, Dopergin® grundsätzlich zu den Mahlzeiten, und insbesondere zu Beginn lieber abends einzunehmen. Damit ist die Verträglichkeit nachweislich am besten, das heißt, es treten weniger Nebenwirkungen auf.
Weiterlesen... -
Wie wird Dopergin® angewendet und dosiert?
Die Einnahme von Dopergin® bei Morbus Parkinson muss behutsam begonnen werden. In der Regel beginnt man die Behandlung mit einer sehr niedrigen Dosierung, die dann Woche für Woche etwas gesteigert wird, bis die optimale Wirkung erreicht ist.
Weiterlesen... -
Was für ein Medikament ist Dopergin®?
Dopergin® enthält den Wirkstoff Lisurid und wird unter anderem bei Morbus Parkinson eingesetzt. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Dopaminagonisten. Das heißt, das Medikament ahmt in gewisser Weise die Wirkung des Dopamins nach. Mehr dazu lesen Sie hier: Welche[…]
Weiterlesen... -
Welche wesentlichen Wirkungen hat Lisurid bei der Parkinson-Krankheit?
Lisurid (Dopergin®) gehört zu den sogenannten Dopamin-Agonisten. Das heißt, es wirkt ähnlich wie der körpereigene Botenstoff Dopamin, an dem es bei der Parkinson-Krankheit fehlt.
Weiterlesen... -
Macht Biperiden (Akineton®) süchtig?
Biperiden (Akineton®) wird von manchen Menschen missbräuchlich eingenommen und hat somit ein gewisses Suchtpotential. Da das Medikament auf das zentrale Nervensystem wirkt, hat es unter anderem manchmal positiv empfundene Wirkungen wie Euphorie und Erregung.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass die Parkinson-Erkrankung zu einer Blasenschwäche führen kann?
Ja. Allerdings kommt das nicht allzu häufig vor, und wenn, dann eher in sehr fortgeschrittenen Fällen der Erkrankung. Eine sogenannte motorische Dranginkontinenz ist eine solche mögliche Parkinson-Folge.
Weiterlesen... -
Welche Laborwerte und Körperfunktionen müssen während einer Behandlung mit Bromocriptin regelmäßig kontrolliert werden?
Zu Beginn der Behandlung sollte der Blutdruck regelmäßig gemessen werden, weil es unter Bromocriptin mitunter zu Blutdruckschwankungen kommen kann. Darauf wird Sie aber auch Ihr Arzt hinweisen (sollte er zumindest).
Weiterlesen... -
Kann man Bromocriptin auch mit Levodopa kombinieren?
Man kann. Levodopa (L-Dopa) ist eine Dopamin-Vorstufe, Bromocriptin ein sogenannter Dopamin-Agonist, also ein Nachahmer des Dopamins. Beide Wirkstoffe arbeiten also in die gleiche Richtung, nämlich gegen den Dopamin-Mangel.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Morbus Parkinson
Aktuelle Fragen und Antworten zu Morbus Crohn
-
Kommt es bei einem Morbus Crohn zu Blut im Stuhl?
Eher selten. Blut im Stuhl kann auch mal bei Morbus Crohn vorkommen, ist aber eher untypisch.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Rauchen einen Morbus Crohn auslösen kann?
Ja. Sowohl die eigentliche Erkrankung als auch einzelne Krankheitsschübe treten statistisch häufiger auf, wenn man raucht. Es lohnt sich also auch im Hinblick auf den Morbus Crohn, auf das Rauchen zu verzichten.
Weiterlesen... -
Warum wird eine Blinddarmentzündung bei Menschen mit Morbus Crohn anders behandelt als normalerweise?
Eine Erkrankung an Morbus Crohn zählt zu den wenigen Umständen, bei denen eine Blinddarmentzündung (Appendizitis) nach Möglichkeit nicht operativ behandelt wird.
Weiterlesen... -
Warum ist bei der Einnahme von Ibuprofen Vorsicht geboten?
Das Schmerzmittel Ibuprofen kann bei Menschen mit Morbus Crohn schubauslösend wirken. Das ist zwar nur selten der Fall, trotzdem sollten Sie bei Anwendung dieses Medikaments Vorsicht walten lassen bzw. im Zweifel von vornherein auf ein Alternativpräparat zurückgreifen.
Weiterlesen... -
Wie schaffe ich es, mit dem Rauchen aufzuhören?
Manche Raucher schaffen einen Rauchstopp ohne jegliche Hilsmittel. Viele Menschen jedoch, die Jahre und Jahrzehnte rauchten, brauchen bei der Nikotinentwöhnung Unterstützung.
Weiterlesen... -
Was sollten Sie immer bei sich haben?
Achten Sie auf Reisen darauf, dass Sie immer genügend zu trinken bei sich haben. Das ist ohnehin empfehlenswert, aber besonders wichtig für den Fall, dass Durchfälle auftreten.
Weiterlesen... -
Müssen schwangere Frauen mit Morbus Crohn Besonderheiten bei der Ernährung beachten?
Das hängt vom Krankheitsverlauf ab. Bestehen keine besonderen Komplikationen, gelten für schwangere Frauen mit Morbus Crohn die gleichen Ernährungsempfehlungen wie für schwangere Frauen ohne chronisch entzündliche Darmerkrankung.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Kinder, die auf dem Land aufwachsen, ein geringeres Risiko für Morbus Crohn haben?
Ja, dies könnte zutreffen. Zwar schützt das Leben auf dem Land wohl nicht hundertprozentig vor Morbus Crohn, doch scheint das Risiko geringer zu sein.
Weiterlesen... -
Welche operativen Eingriffe können bei Stuhlinkontinenz sinnvoll sein?
Operative Eingriffe kommen bei Stuhlinkontinenz nur in Betracht, wenn andere Behandlungsansätze wie Medikamente, Ernährungsumstellungen oder Biofeedback nicht geholfen haben. Auch bei Verletzungen des Schließmuskels am After, des Analkanals oder des Beckenbodens können Operationen notwendig sein.
Weiterlesen... -
Können körperliche Übungen bei Stuhlinkontinenz helfen?
Neben Medikamenten oder operativen Eingriffen können auch körperliche Übungen eine Stuhlinkontinenz lindern. Mit einem gezielten Muskeltraining soll die Muskulatur, die für das Öffnen und Schließen des Afters verantwortlich ist, gekräftigt und somit die Kontrolle über den Stuhlgang verbessert werden.
Weiterlesen... -
Welche Medikamente gibt es zur Behandlung einer Stuhlinkontinenz?
Eine Medikamentengruppe, die bei Stuhlinkontinenz eingesetzt werden kann, sind sogenannte Antidiarrhoika. Das sind Arzneimittel, die gegen Durchfall wirken. Ein Vertreter ist zum Beispiel Loperamid.
Weiterlesen... -
Wie kann man eine Stuhlinkontinenz behandeln?
Die Behandlung einer Stuhlinkontinenz bei Morbus Crohn richtet sich nach ihrer Ursache. Manchmal können schon Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten helfen. Aber auch bestimmte Übungen, die es ermöglichen, den Stuhl besser zu halten, zählen zu den therapeutischen Optionen. Daneben stehen verschiedene Medikamente[…]
Weiterlesen... -
Was kann ich bei Stuhlinkontinenz oder imperativem Stuhldrang selber tun?
Auch wenn sowohl imperativer Stuhldrang als auch Stuhlinkontinenz das Alltagsleben erheblich beeinträchtigen können, ist es wichtig, die eigenen vier Wände zu verlassen. Hilfreich ist es dann, ein wenig vorauszuplanen, um gut mit dem Problem umgehen zu können.
Weiterlesen... -
Wie kann es zu Stuhlinkontinenz kommen?
Bei Morbus Crohn kommt Stuhlinkontinenz vor allem in fortgeschrittenen Stadien vor. Zu den möglichen Auslösern zäht zum Beispiel ein akuter Schub.
Weiterlesen... -
Wer sollte informiert werden, wenn Stuhlinkontinenz auftritt?
Stuhlinkontinenz bzw. kaum mehr beherrschbarer Stuhldrang können den Alltag und das psychische Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen. Es ist daher wichtig, eine Stuhlinkontinenz nicht zu ignorieren oder zu verdrängen. Suchen Sie damit in jedem Fall das Gespräch mit Ihrem Arzt, denn therapeutische[…]
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Morbus Crohn
Aktuelle Fragen und Antworten zu Ernährung bei CED
-
Exotisches Reiseland: Worauf achten bei Fleisch, Fisch und Milchprodukten?
Exotische Gegenden locken so manchen mit Neugier auf fremde Kulturen. Doch treffen Sie nicht nur auf fremde Kulturen, sondern in der Regel auch auf fremde Nahrungsmittel oder Speisen. Gerade, wenn Sie einen Morbus Crohn oder eine Colitis ulcerosa haben, sollten[…]
Weiterlesen... -
Kann ich in fernen Ländern Obst und Gemüse problemlos verzehren?
Besonders bei Aufenthalten in exotischen Gegenden, in denen die hygienischen Verhältnisse nicht den europäischen Standards entsprechen, sollten Sie beim Verzehr von Obst und Gemüse einige Dinge beachten. So ist es empfehlenswert, nur frisch geschältes Obst zu genießen.
Weiterlesen... -
Exotisches Reiseland: Worauf beim Trinken achten?
Grundsätzlich wird allen Reisenden, die sich in warmen Ländern mit weniger strengen hygienischen Standards aufhalten, empfohlen kein Leitungswasser zu trinken. Stattdessen sollten Sie auf abgepackte Getränke mit Originalverschluss zurückgreifen.
Weiterlesen... -
Kann ich auch in exotischeren Gegenden alles essen und trinken?
Auch mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können Sie in fernere Gegenden verreisen. Allerdings sollten Sie sich in einer symptomfreien Phase (Remission) befinden. Ein Gespräch mit Ihrem Arzt kann Ihnen da sicherlich weiterhelfen.
Weiterlesen... -
Schwanger mit Colitis ulcerosa: Worauf muss ich bei der Ernährung achten?
Das hängt vom Krankheitsverlauf ab. Bestehen keine besonderen Komplikationen, gelten für schwangere Frauen mit Colitis ulcerosa die gleichen Ernährungsempfehlungen wie für schwangere Frauen ohne chronisch entzündliche Darmerkrankung.
Weiterlesen... -
Gibt es Nahrungsmittel, die Mundgeruch hervorrufen können?
Ja. Es gibt Nahrungsmittel, die die Produktion von Geruchsstoffen fördern. Dazu gehören zum Beispiel:
Weiterlesen... -
Welche Nahrungsmittel wirken unangenehmen Gerüchen eher entgegen?
Verschiedene Nahrungsmittel können die Geruchsbildung (im Rahmen der Verdauung) im positiven wie im negativen Sinne beeinflussen. Verantwortlich dafür ist die jeweilige Produktion von Geruchsstoffen.
Weiterlesen... -
Mit welchen Nahrungsmitteln kann man Blähungen entgegenwirken?
Zwar verursachen oder fördern viele Nahrungsmittel die Entstehung von Blähungen bzw. Darmgasen. Zum Glück gibt es aber auch welche, die das Gegenteil bewirken. Dazu gehören zum Beispiel Heidelbeeren und Preiselbeeren.
Weiterlesen... -
Welche Lebensmittel fördern die Bildung von Darmgasen bzw. Blähungen?
Eine Reihe von Lebensmitteln kann die Produktion von Darmgasen oder Blähungen fördern. Bei den Flüssigkeiten sind das zum Beispiel Getränke mit Kohlensäure, Bier oder Sekt, aber auch Getränke mit Koffein. Weiterhin verursachen frisches Obst, darunter besonders Birnen, unter Umständen Blähungen.
Weiterlesen... -
Welche Obstsorten enthalten besonders viele Ballaststoffe?
Obst ist ja nun nicht nur wegen der Ballaststoffe zu empfehlen, aber eben auch deswegen. Zu nennen sind hier vor allem:
Weiterlesen... -
Welche Hülsenfrüchte enthalten besonders viele Ballaststoffe?
Fast alle. Vor allem zu nennen sind hier aber:
Weiterlesen... -
Was sind ballaststoffreiche Lebensmittel?
Ballaststoffe sind vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Viele Ballaststoffe enthält z.B.:
Weiterlesen... -
Welche Gemüse- und Salatsorten enthalten besonders viele Ballaststoffe?
Besonders ballaststoffreich unter den Gemüsesorten und Salaten sind:
Weiterlesen... -
Wie lässt sich die Vitamin-D-Versorgung verbessern?
Vitamin D kann der Körper selber herstellen. Ein wichtiger Schritt findet dabei in der Haut statt, allerdings wird dafür Sonnenlicht bzw. UV-Licht gebraucht. Sonnenbäder können die Vitamin-D-Produktion also unterstützen.
Weiterlesen... -
Warum ist Vitamin D so wichtig?
Vitamin D beeinflusst die Abwehrkräfte unseres Körpers und unterstützt die Aufnahme von Kalzium sowie Magnesium aus der Nahrung. Beides sind Effekte, die sehr wichtig für unsere Gesundheit sind. Besonders der Knochenstoffwechsel ist auf Vitamin D angewiesen.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema zu Ernährung bei CED
Aktuelle Fragen und Antworten zu Adipositas & Abnehmen
-
Anblick von leckerem Essen kann dick machen
Manche Menschen sagen immer wieder, dass sie schon allein davon dick werden, dass sie Essen nur anschauen. Hinter dieser Aussage steckt mehr Wahrheit, als man vielleicht vermuten würde. Denn Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Anblick von Nahrungsmitteln Hunger erzeugt. Dadurch[…]
Weiterlesen... -
Warum ist Alkohol oder ein Aperitif vor dem Essen ungünstig, wenn man abnehmen will?
Weil er den Appetit steigert. Wer vor der Mahlzeit ein Glas Prosecco, ein Glas Sherry, einen Martini oder ähnliches trinkt, wird danach mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr essen, als er es sonst getan hätte. Der Begriff "Aperitiv" kommt also nicht von[…]
Weiterlesen... -
Das Abnehmewunder: Kommt die Fett-weg-Pille?
Das hört sich fast unglaublich an. Wissenschaftler haben ein Abnehmmittel entwickelt, das Übergewicht zuverlässig bekämpfen kann und dabei nur geringe Nebenwirkungen mit sich bringen soll. Allerdings: Bisher ist das Mittel nur an Mäusen und Affen getestet worden. Erst 2012 beginnen[…]
Weiterlesen... -
Übergewichtige lassen sich immer häufiger operieren
Patienten mit starkem Übergewicht rücken ihren Pfunden zunehmend mit Hilfe eines Chirurgen zu Leibe. Magenband, Magenballon oder Magenverkleinerung sollen ihnen helfen, ihr Idealgewicht zu erreichen. Allerdings ist die Operation nur ein erster Schritt.
Weiterlesen... -
Kann Grüner Tee beim Abnehmen helfen?
Prof. Joshua Lambert von der Pennsylvania State University betont, dass Grüner Tee zumindest die Geschwindigkeit verlangsamt, mit der man an Gewicht zunimmt. Er geht davon aus, dass Inhaltsstoffe im Tee eingesetzt werden können, um gegen Übergewicht anzukämpfen.
Weiterlesen... -
Wer dick ist, leidet mehr unter Schmerzen
Wer zu viele Kilos mit sich herumschleppt, reagiert empfindlicher auf Schmerz. Für die Schmerztherapie bedeutet das, dass übergewichtige Patienten wahrscheinlich eine stärkere schmerzlindernde Behandlung benötigen.
Weiterlesen... -
Übergewicht: Unwissen macht dick
Wissenschaftler versuchen schon seit einiger Zeit, die Ursachen für die enorme Zunahme der Fettleibigkeit herauszufinden. Vor allem gilt es zu bestimmen, was hinter dem Problem falscher Ernährung und mangelnder Bewegung steckt. Inzwischen glauben Experten, dass vor allem mangelnde Bildung dafür[…]
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Übergewicht auch durch eine Unterfunktion der Schilddrüse entstehen kann?
Ja. Allerdings ist das eher eine seltene Ursache von Übergewicht. Wenn man sich also fragt, warum man dicker geworden ist, steht die Schilddrüse eher sehr weit unten auf der Liste der Möglichkeiten.
Weiterlesen... -
Welche "populären" Medikamente können Übergewicht begünstigen?
Begünstigend für eine Gewichtszunahme sind vor allem solche Arzneimittel, die den Appetit steigern oder zu mehr Wasser- und Fetteinlagerung führen.
Weiterlesen... -
Kann auch ein "zu spätes Sättigungsgefühl" Ursache von Übergewicht sein?
Ja. Zumindest gehen Wissenschaftler davon aus, dass bei manchen Übergewichtigen die hormonelle Signalkette zwischen Magen und Gehirn nicht optimal funktioniert. Dass also der Magen zu spät das Signal "satt" nach oben sendet.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Übergewicht auch psychisch bedingt sein kann?
Auf jeden Fall. Nicht umsonst gibt es ja den Begriff "Kummerspeck". Menschen, die Kummer und Sorgen haben, unter Ängsten leiden oder Ärger haben, neigen mitunter zu "Fressattacken". Sozusagen als Belohnung, wenn schon sonst alles schief läuft.
Weiterlesen... -
Hohes Übergewicht: Gefährlicher als bisher angenommen
Fettsucht – im medizinischen Fachjargon Adipositas genannt – ist verantwortlich für viele Krankheiten. Diese sorgen auch dafür, dass stark übergewichtige Menschen eine kürzere Lebenserwartung haben. Wissenschaftler warnen jetzt davor, dass die Gefahren der Fettsucht dennoch unterbewertet werden. Denn auf das[…]
Weiterlesen... -
Übergewicht: Die Snacks sind schuld
Das Essen zwischendurch und große Portionen sind die beiden größten Dickmacher. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of North Carolina gekommen. In Amerika ist die tägliche Kalorienmenge in den letzten 30 Jahren um fast ein Drittel auf 2.374[…]
Weiterlesen... -
Gegen das Übergewicht: Nicht jeder profitiert von einem gesunden Lebensstil
Die Fettleibigkeit wächst weltweit mit atemberaubendem Tempo. Damit steigt auch das Risiko für die beiden häufigsten Stoffwechselstörungen, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Maßnahmen zur Vorbeugung der Adipositas haben oft nur wenig Erfolg. Einen Grund dafür haben Tübinger Wissenschaftler herausgefunden: Nicht jeder Dicke[…]
Weiterlesen... -
Wird das Risiko, dick zu werden, vererbt?
Es gibt zweifellos eine familiäre Veranlagung für Übergewicht. So ist der Grundumsatz, also die Menge an Kalorien, die man in Ruhe verbraucht, von Mensch zu Mensch unterschiedlich, und diese Unterschiede sind vor allem genetisch bedingt.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Adipositas, Übergewicht & Abnehmen
Aktuelle Fragen und Antworten zu Epilepsie
-
Stimmt es, dass Diazepam zur Abhängigkeit führen kann?
Ja. Das gilt allerdings nicht nur für Diazepam, sondern für alle Wirkstoffe aus der Gruppe der Benzodiazepine. Also zum Beispiel auch für die anderen bei Epilepsie häufiger verordneten Wirkstoffe Clonazepam, Lorazepam oder Clobazam.
Weiterlesen... -
Wie wirkt Diazepam bei Epilepsie?
Diazepam gehört zur Gruppe der sogenannten Benzodiazepine. Das sind im weitesten Sinne Beruhigungsmittel. Der bekannteste Vertreter des Wirkstoffs Diazepam ist Valium®.
Weiterlesen... -
Welche Nebenwirkungen können unter Carbamazepin auftreten?
Unter der Behandlung mit Carbamazepin kann es in unterschiedlicher Häufigkeit zu verschiedensten Nebenwirkungen kommen. Die folgende Auflistung berücksichtigt nur die als "häufig" klassifizierten (die aber natürlich auch nicht jeder bekommt):
Weiterlesen... -
Welche Nebenwirkungen können unter Ethosuximid auftreten?
Mögliche Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ethosuximid sind unter anderem Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen, manchmal auch Schluckauf und depressive Verstimmungen.
Weiterlesen... -
Auf welche Weise wirkt Ethosuximid bei Epilepsie?
Ethosuximid hemmt wie die meisten anderen Antiepileptika auch die Erregbarkeit der Nervenzellen im Gehirn. Damit sinkt auch die Krampfbereitschaft, das heißt die Gefahr, einen epileptischen Anfall zu bekommen.
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass Clonazepam abhängig machen kann?
Ja. Wie alle Benzodiazepine (Valium® & Co.) hat Clonazepam ein relativ großes Suchtpotential. Die Medikamentenabhängigkeit kann dabei sowohl körperlich als auch psychisch entstehen.
Weiterlesen... -
Über welchen Mechanismus wirkt Clonazepam krampflösend?
Clonazepam entfaltet seine Wirkung über eine Stimulierung des körpereigenen Botenstoffs Gamma-Amino-Buttersäure (GABA). GABA wiederum dämpft speziell "erregende" Nervenimpulse und hat deshalb beruhigende und auch krampflösende Effekte im Gehirn.
Weiterlesen... -
Wie wirkt Clonazepam bei Epilepsie?
Clonazepam gehört zur Gruppe der sogenannten Benzodiazepine und wirkt im Gehirn krampflösend. Daher wird Clonazepam auch zur Behandlung der Epilepsie eingesetzt. Weitere Anwendungsgebiete sind Angststörungen und das Syndrom der unruhigen Beine.
Weiterlesen... -
Was bedeutet die Bezeichnung "retard" auf den Carbamazepin-Tabletten?
Die Bezeichnung "retard" bedeutet bei Medikamenten, dass der Wirkstoff langsamer freigesetzt wird als bei der Nicht-Retard-Tablette.
Weiterlesen... -
Wie wirkt Carbamazepin bei Epilepsie?
Carbamazepin ist ein sogenanntes Antiepileptikum. Das bedeutet, das Medikament reduziert die Anfallsneigung bei Menschen mit Epilepsie.
Weiterlesen... -
Soll ich während des Krampfanfalls meines Kindes Notfallmedikamente geben?
Wenn die Epilepsie bei Ihrem Kind bereits bekannt ist und Sie vom Arzt verschriebene krampflösende Akutmittel zur Hand haben (z.B. sogenannte Rektiolen zum Einschieben in den After), dann sollten Sie diese während des epileptischen Anfalls verabreichen.
Weiterlesen... -
Wie kann ich mein Kind während eines Krampfanfalls vor einem Zungenbiss schützen?
Im Prinzip gar nicht. Versuchen Sie nicht, ihm etwas in den Mund zu schieben, um den Zungenbiss zu verhindern. Denn erstens tritt der Zungenbiss, wenn überhaupt, gleich zu Beginn des Anfalls auf, zweitens besteht die viel größere Gefahr, Ihr Kind[…]
Weiterlesen... -
Soll ich mein Kind während des Krampfanfalls festhalten?
Nein, das sollten Sie nicht tun (auch wenn die Neigung natürlich groß ist). Aber sorgen Sie unbedingt dafür, dass sich Ihr Kind nicht verletzen kann.
Weiterlesen... -
Kurzer Krampfanfall beim Kind, jetzt alles wieder gut: trotzdem zum Arzt?
Ja, sogar unbedingt! Wenn Ihr Kind einen Krampfanfall hatte, sollten Sie in jedem Fall so bald wie möglich für eine ärztliche Abklärung sorgen.
Weiterlesen... -
Wozu dient die EEG-Untersuchung bei Verdacht auf Epilepsie?
Mit dem EEG (Elektroenzephalographie) werden die Hirnströme aufgezeichnet. Und an den Hirnströmen kann man eine evtl. vorhandene Krampfneigung des Gehirns erkennen.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Epilepsie
Aktuelle Fragen und Antworten zu Erektionsstörungen
-
Wie funktioniert eine Vakuumpumpe bei Erektionsstörungen?
Der Begriff Vakuumpumpe hört sich zwar etwas unheimlich an, aber die Methode kann bei Erektionsstörungen durchaus helfen. Allerdings wird das Verfahren vielen Betroffenen wahrscheinlich zu umständlich oder zu wenig diskret sein.
Weiterlesen... -
Was versteht man bei Erektionsstörungen unter der transurethralen Therapie?
Die transurethrale Therapie ist ein sehr spezielles Behandlungsverfahren gegen Erektionsprobleme. Dabei wird über die Harnröhre (Urethra) ein Medikament eingeführt, danach der Penis gerieben und dadurch entsteht eine Erektion.
Weiterlesen... -
Schwellkörper-Autoinjektion: Wie lange wirken die Potenzspritzen?
Bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie wird der gefäßerweiternde Wirkstoff idealerweise kurz vor dem Geschlechtsverkehr in den Penis gespritzt. Meist tritt dann schon nach wenigen Minuten eine Erektion auf. Die Wirkung hält etwa eine Stunde lang an.
Weiterlesen... -
Was kann bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie schief gehen?
Normalerweise geht bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie nichts schief. Das Verfahren muss zuvor unter Anleitung eines Facharztes erlernt werden, kann dann aber in aller Regel gut allein durchgeführt werden.
Weiterlesen... -
Tut die Schwellkörper-Autoinjektion weh?
Normalerweise nicht. Für viele Männer hört sich die Vorstellung, sich etwas in den Penis zu spritzen, zwar furchterregend an. Die bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie verwendete Nadel ist aber so dünn, dass man von dem Einstich fast nichts merkt.
Weiterlesen... -
Was versteht man unter einer Schwellkörper-Autoinjektionstherapie?
Bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie spritzt man sich vor dem Geschlechtsverkehr eine gefäßerweiternde Substanz in den Schwellkörper des Penis. Das hört sich schlimmer an als es ist. Die dafür verwendete Kanüle ist extrem dünn, das Einspritzen tut normalerweise nicht weh.
Weiterlesen... -
Warum darf das Potenzmittel Sildenafil (Viagra®) nicht zusammen mit Nitratsprays gegen Herzbeschwerden eingenommen werden?
Sildenafil (besser bekannt unter dem Handelsnamen Viagra®) kann den Blutdruck senken. Für Männer mit koronarer Herzkrankheit oder Angina pectoris, die Nitratsprays anwenden, ist Sildenafil deshalb verboten. Denn in der Kombination kann es zu einem lebensbedrohlichen Blutdruckabfall kommen.
Weiterlesen... -
Wie schnell wirkt Yohimbin bei Potenzproblemen?
Der pflanzliche "erektionsfördernde" Wirkstoff Yohimbin bietet keine Soforthilfe. Erst wenn das Aphrodisiakum über zwei bis drei Wochen regelmäßig eingenommen wird, ist mit einem Effekt zu rechnen.
Weiterlesen... -
Kann es unter Yohimbin zu Nebenwirkungen kommen?
Ja, Yohimbin kann wegen seiner aktivierenden Wirkung unter anderem zu Nebenwirkungen wie Unruhe, Herzrasen, Schlafstörungen, Zittern, Schwindel und Übelkeit führen. Das gilt insbesondere, wenn man dazu noch reichlich Kaffee trinkt, also in Kombination mit Koffein.
Weiterlesen... -
Woher stammt das pflanzliche Aphrodisiakum Yohimbin?
Der Wirkstoff Yohimbin wird aus Baumrinde gewonnen. Es handelt sich um die aus Westafrika stammende Rinde des dort heimischen Baumes Pausinystalia yohimbe sowie verwandter Bäume.
Weiterlesen... -
Was für ein Potenzmittel ist Yohimbin?
Yohimbin ist ein pflanzlicher Wirkstoff, der aus der Yohimberinde gewonnen wird. Yohimbin fördert bei Männern das Steifwerden des Penis' sowie das sexuelle Verlangen.
Weiterlesen... -
Warum beeinflussen Entwässerungsmittel die Potenz negativ?
Viele Entwässerungsmittel (Diuretika) senken die Menge des männlichen Geschlechtshormons Testosteron.
Weiterlesen... -
Darf man Viagra® und ähnliche Mittel gegen Potenzprobleme auch dann anwenden, wenn man Herz-Kreislauf-Tabletten einnimmt?
Meistens ja, allerdings gibt es Ausnahmen. Sie sollten das deshalb in jedem Fall mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen.
Weiterlesen... -
Was soll man tun, wenn ein Blutdrucksenker die Erektionsstörungen verursacht?
Zunächst einmal muss natürlich herausgefunden werden, ob tatsächlich das Medikament Ursache der sexuellen Funktionsstörung ist. Deshalb sollte der erste Schritt ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt sein.
Weiterlesen... -
Welche Herz-Kreislauf-Medikamente können die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen?
Für Potenzstörungen können Medikamente zur Entwässerung (Diuretika), Betablocker, ACE-Hemmer und Kalziumantagonisten verantwortlich sein. Allerdings ist diese Nebenwirkung eher selten.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Erektionsstörungen
Aktuelle Fragen und Antworten zur Herz-Kreislauf-Gesundheit
-
Was sind Venen?
Venen sind die Blutgefäße mit der höchsten Speicherkapazität für das Blut des Körpers. Sie transportieren meist sauerstoffarmes Blut aus den Geweben und Organen zurück zum Herzen.
Weiterlesen... -
Reagieren alle Menschen auf einen hohen Salzkonsum mit einem hohen Blutdruck?
Nein, wie ein bestimmter Mensch auf eine salzhaltige Ernährung reagiert, ist offenbar auch von anderen Risikofaktoren abhängig. Menschen, die sich viel bewegen, reagieren weniger häufig und weniger stark auf Kochsalz in der Nahrung.
Weiterlesen... -
Kann zu viel Lakritze den Blutdruck erhöhen?
Ja, wer regelmäßig größere Mengen an Lakritze isst, kann seinen Blutdruck damit erhöhen. Lakritze beeinflusst die Regulierung des Blutdrucks, denn die Süßigkeit enthält die Substanz Glycyrrhizinsäure, die den Abbau des gefäßwirksamen Hormons Kortisol blockiert.
Weiterlesen... -
Was kann ich gegen niedrige Blutdruckwerte tun?
Von einem niedrigen Blutdruck spricht man, wenn die Blutdruckwerte unter 105 zu 65 mmHg betragen. Hat ein niedriger Blutdruck keine Krankheitsursache, kann man selbst versuchen, den Kreislauf in Schwung zu bringen und den Blutdruck zu steigern:
Weiterlesen... -
Welche Auswirkungen hat Stress auf den Körper?
Stress ist allgemein eine Körperreaktion auf Herausforderungen. Ursprünglich diente diese Körperreaktion dem Menschen, um in bedrohlichen Situationen alle Kräfte zu mobilisieren und zu fliehen oder zu kämpfen.
Weiterlesen... -
Warum ist Sport bei Bluthochdruck und auch Herzerkrankungen so wichtig?
Sport wirkt sich positiv auf Menschen mit Bluthochdruck und Herzkrankheiten aus. Eine angemessene körperliche Belastung weitet die Gefäße und verbessert die Durchblutung.
Weiterlesen... -
Ist wenig Sport zu treiben besser als gar kein Sport?
Ja, Bewegung ist in jeder Hinsicht günstig bei Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kann drei- bis viermal wöchentliches Training nicht ausgeübt werden, ist es sicher besser sich nur einmal zu bewegen als gar nicht.
Weiterlesen... -
Wo liegt eigentlich die Hauptschlagader (Aorta)?
Die Hauptschlagader (Aorta) entspringt gewissermaßen der linken Herzkammer. Sie transportiert das sauerstoffreiche Blut in den Brust- und Bauchraum, von wo aus das Blut über Gefäße immer kleineren Durchmessers in die Organe und Gewebe gelangt.
Weiterlesen... -
Darf man bei oder nach einem Infekt Sport treiben?
Bei einem Infekt, selbst wenn er ohne Fieber einhergeht, sollte man auf körperliche Belastung auf jeden Fall erst einmal verzichten. Dies gilt auch dann, wenn die Infektion mit Antibiotika behandelt wird und man sich deshalb schon wieder besser fühlt.
Weiterlesen... -
Wie funktioniert die Erregungsleitung am Herzen?
Der Ursprung der Herzaktivität liegt in der Bildung von elektrischen Impulsen. Diese Impulse werden dann über mehrere Stationen weitergeleitet und führen zu einer geordneten Kontraktion des Herzens und zu einer ausreichend großen Menge an Blutauswurf.
Weiterlesen... -
Kann man einen Kaliummangel oder Magnesiummangel mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen?
Nein. Wenn es mit einer kalium- und magnesiumreichen Ernährung nicht gelingt, die Serumspiegel von Kalium und Magnesium auf ausreichend hohe Werte anzuheben, sollten keine Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.
Weiterlesen... -
Welche Nahrungsmittel enthalten viel Magnesium?
Magnesium findet sich zum Beispiel in Nahrungsmitteln wie Bananen, Beeren, Fisch, Hülsenfrüchten und Kartoffeln. Das sind aber nur Beispiele. Bei ausgewogener, gesunder Ernährung kann man kaum zu wenig Magnesium zu sich nehmen.
Weiterlesen... -
Welche Nahrungsmittel enthalten viel Kalium?
Besonders viel Kalium enthalten zum Beispiel folgende Lebensmittel: Obst generell (v.a. Bananen)
Weiterlesen... -
Lässt sich ein Kalium-/Magnesiummangel mit der Nahrung ausgleichen?
Häufig genügt es bereits, sich kalium- und magnesiumreich zu ernähren, um den Blutspiegel dieser Mineralstoffe anzuheben.
Weiterlesen... -
Wie hoch sollte der Kalium- und Magnesiumspiegel im Blut sein?
Der Normbereich für Kalium im Blutserum beträgt 3,6 bis 4,8 mmol pro Liter. Der für Magnesium 0,7 bis 1,05 mmol/l.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Herz-Kreislauf-Gesundheit
Aktuelle Fragen und Antworten zum Herzinfarkt
-
Wie sollte man sich nach einem Herzinfarkt ernähren?
Wer einen Herzinfarkt überstanden hat, fängt oft zum ersten Mal an, sich ernsthaft über gesunde Ernährung Gedanken zu machen. Das ist gut, denn besser spät als nie. Darüber, wie eine gesunde Ernährung für das Herz aussehen sollte, kann man Bücher[…]
Weiterlesen... -
Überstandener Herzinfarkt: Was bringt es, mit dem Rauchen aufzuhören?
Sich das Rauchen abzugewöhnen, ist für das Herz ein Riesengewinn. Das gilt sowohl in der primären Vorbeugung, es gilt aber aber auch nach einem Herzinfarkt.
Weiterlesen... -
Was ist nach einem überstandenen Herzinfarkt das Wichtigste?
Dass kein zweiter Herzinfarkt auftritt. Das hört sich so selbstverständlich an, wird aber von vielen Betroffenen nicht ernst genug genommen. Die Erleichterung darüber, alles so gut überstanden zu haben, ist dann so dominierend, dass die Gefahr einer Wiederholung zu sehr[…]
Weiterlesen... -
Was bringt ein Betablocker nach einem Herzinfarkt?
Auch wenn man bereits einen Herzinfarkt erlitten hat und das Herz geschädigt ist, kann und sollte man einem möglicherweise folgenden Infarkt vorbeugen. Betablocker sind ein möglicher Bestandteil dieser Behandlung (Medizinerdeutsch: Sekundärprophylaxe).
Weiterlesen... -
Was ist eine Herzruptur?
Eine Ruptur der Herzwand bezeichnet einen Riss des Herzmuskels, etwa durch eine Verletzung, nach einem Herzinfarkt oder einer anderen Schädigung von Herzmuskelgewebe.
Weiterlesen... -
Welche Symptome verursacht ein kardiogener Schock (Herzschock)?
Der kardiogene Schock (Herzschock, kein ordentlicher Blutfluss mehr) ist eine Notfallsituation, bei der sofortiges Handeln entscheidend ist. Die Betroffenen sind meist unruhig und haben Angst. Das Bewusstsein kann infolge der verminderten Durchblutung des Gehirns getrübt sein.
Weiterlesen... -
Was ist ein Herzschock?
Ein Herzschock oder kardiogener Schock, wie er in der medizinischen Fachsprache heißt, ist gekennzeichnet durch eine unzureichende Versorgung des Körpers mit Blut. Lebenswichtige Organe erhalten deshalb zu wenig Sauerstoff. Der Blutdruck ist sehr niedrig, und das Herz ist nicht in[…]
Weiterlesen... -
Stimmt es, dass man auf die Beatmung bei Wiederbelebungsmaßnahmen verzichten kann?
Bei einem Herzstillstand hat das durchgehende Massieren des Herzens oberste Priorität. Damit lässt sich ein minimaler Kreislauf aufrecht erhalten, damit es v.a. im Gehirn nicht zu einem Sauerstoffmangel kommt. Dieser tritt beim Erliegen des Kreislaufs schon nach wenigen Minuten auf[…]
Weiterlesen... -
Was ist bei Maßnahmen zur Wiederbelebung zu beachten?
Der Erste-Hilfe-Kurs ist vielleicht schon Jahre oder Jahrzehnte her, und viele sind sich unsicher, wie sie Wiederlebungsmaßnahmen durchführen müssen. Auch gibt es Neuerungen, die vor kurzer Zeit noch nicht gelehrt wurden.
Weiterlesen... -
Was ist eine Herzinfarkt-Notfallkarte?
Bei der Deutschen Herzstiftung kann man eine Herzinfarkt-Notfallkarte in Größe einer Kreditkarte bestellen. Darauf stehen alle wichtigen Informationen wie die Alarmzeichen für einen Herzinfarkt und die Notruftelefonnummer 112.
Weiterlesen... -
Was ist eine Chest Pain Unit?
Sogenannte Chest Pain Units (engl: „Brustschmerzeinheiten“) sind mittlerweile einigen Krankenhäusern angeschlossen. Sie sind auf Patienten mit Brustschmerzen spezialisiert und in der Lage, einen Hertzinfarkt schnell zu diagnostizieren und zu behandeln.
Weiterlesen... -
Kann man auch selbst ins Krankenhaus fahren, wenn man befürchtet einen Herzinfarkt erlitten zu haben?
Ja, verbieten kann man es niemandem, sich selbst ins Auto zu setzen und ins Krankenhaus zu fahren. Ob dies allerdings ratsam ist, ist fraglich.
Weiterlesen... -
Was tun, wenn eine Person mit unklaren Brustschmerzen und Beschwerden sich weigert, dass man den Rettungsdienst alarmiert?
Wer einen Verdacht auf einen Herzinfarkt oder eine andere lebensbedrohliche Erkrankung bei einer anderen Person hat, sollte auch bei Uneinsichtigkeit des Betroffenen einen Notruf absetzen. Schließlich kann es um Leben und Tod gehen.
Weiterlesen... -
Wie lange sollte man bei unklaren Beschwerden und Verdacht auf einen Herzinfarkt abwarten, bevor man einen Arzt verständigt?
Gar nicht. Bei auch nur dem geringsten Verdacht auf einen Herzinfarkt ist sofort der Notruf (Telefonnummer 112) zu alarmieren und der Verdacht sowie der genaue Ort des Vorfalls zu melden.
Weiterlesen... -
Was passiert wenn man aufgrund eines Verdachts etwa auf einen Herzinfarkt den Rettungsdienst alarmiert, aber am Ende gar kein Herzinfarkt vorliegt?
Wer aufgrund des Verdachts auf eine akute schwere Gesundheitsstörung bei einem Mitmenschen den Rettungsdienst alarmiert, hat auch im Falle, dass sich der Verdacht nicht bestätigt, mit keinerlei negativen Konsequenzen zu rechnen. Denn es ist richtig, beim Verdacht etwa auf einen[…]
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Herzinfarkt
Aktuelle Fragen und Antworten zur Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
-
Erhält man mit Herzschwäche immer Digitalis?
Nein, die meisten Menschen mit einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) erhalten andere Medikamente wie ACE-Hemmer und Diuretika. Während früher mehr Menschen mit Digitalis behandelt wurden, ersetzen heutzutage meist ACE-Hemmer die Behandlung.
Weiterlesen... -
Wann werden Digitalis-Präparate eingesetzt?
Digitalis (Digoxin, Digitoxin) werden vor allem verschrieben, wenn eine Herzschwäche relativ fortgeschritten ist und wenn andere Medikamente nicht mehr ausreichend wirksam sind.
Weiterlesen... -
Wirken Betablocker bei der chronischen Herzschwäche?
Ja, Betablocker können eine Behandlung mit Diuretika, ACE-Hemmern und möglicherweise Digitalis ergänzen. Denn eine stabile Herzschwäche (Herzinsuffizienz) wirkt auf das Herz-Kreislauf-System häufig (im unerwünschten Sinne) aktivierend, weil der Körper versucht, die Pumpschwäche des Herzens durch verschiedene Mechanismen wie etwa einen[…]
Weiterlesen... -
Sind Betablocker bei jeder Art der Herzschwäche gut?
Nein, nicht jeder Mensch mit einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) sollte Betablocker erhalten.
Weiterlesen... -
Muss ich mit Herzschwäche auf meine Trinkmenge achten?
Ob Sie Ihre tägliche Trinkmenge begrenzen müssen, ist eine Frage der Schwere der Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Sie sollten mit Ihrem Arzt darüber sprechen, welche Menge in Ihrem individuellen Fall erlaubt ist.
Weiterlesen... -
Warum soll ich mein Gewicht täglich kontrollieren, wenn ich Entwässerungstabletten (Diuretika) einnehme?
Das Gewicht liefert wichtige Hinweise auf die Wirksamkeit von Diuretika (so heißen die Entwässerungstabletten). Bei einer Gewichtszunahme ist die Dosierung des Diuretikums möglicherweise zu niedrig, so dass zu wenig Flüssigkeit ausgeschieden wird und sich diese in Körpergeweben eingelagert.
Weiterlesen... -
Diuretika gegen Herzschwäche: lieber morgens oder abends einnehmen?
Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Es gibt Für und Wider und die Entscheidung, ob man die Diuretika (Entwässerungstabletten) morgens oder abends einnimmt, ist eher eine Frage der Abwägung.
Weiterlesen... -
Warum soll ich wegen meiner Herzschwäche Entwässerungsmittel einnehmen?
Entwässerungsmittel (Diuretika) sind Medikamente, die die Urinproduktion der Nieren (Diurese) anregen. Die gesteigerte Urinproduktion und vermehrte Abgabe von Urin entlastet die Gefäße und senkt den Blutdruck.
Weiterlesen... -
Warum steigt das Körpergewicht bei einer Herzschwäche?
Steigendes Körpergewicht bei der Herzschwäche (Herzinsuffizienz) lässt sich darauf zurückführen, dass die Körpergewebe Wasser einlagern, das sich im Gefäßsystem aufgrund der Herzschwäche gestaut hat.
Weiterlesen... -
Was ist eine Rechtsherzinsuffizienz?
Bei einer Rechtsherzinsuffizienz besteht eine isolierte Schwäche des rechten Herzens bzw. des rechten Herzmuskels. Das rechte Herz kann dann das aus dem Körperkreislauf stammende Blut nicht in ausreichendem Maße dem Lungenkreislauf zuführen, wo es mit Sauerstoff angereichert werden soll.
Weiterlesen... -
Warum bekommt man mit Herzschwäche nachts schlechter Luft?
In fortgeschrittenen Stadien der Linksherzinsuffizienz (Herzschwäche des linken Herzens) staut sich das Blut vor dem linken Herzen in die Lunge zurück. Die Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge behindern den Austausch der Luft, so dass die Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff einschränkt[…]
Weiterlesen... -
Was ist eine Linksherzinsuffizienz?
Ist isoliert die Funktion und Leistungsfähigkeit des linken Herzens beeinträchtigt, spricht man von Linksherzinsuffizienz. Man könnte auch von linksseitiger Herzschwäche sprechen, aber einfache Sprache ist nicht die Paradedisziplin der Medizin.
Weiterlesen... -
Ist die Herzschwäche mit Schmerzen verbunden?
Die Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) an sich ist nicht mit Schmerzen verbunden. Beschwerden sind eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Luftnot und Wassereinlagerungen in Geweben (Ödeme).
Weiterlesen... -
Warum muss ich bei Herzschwäche nachts immer auf die Toilette?
Im Liegen ist die Arbeit für das Herz leichter und es kann besser pumpen. Die Organe und auch die Niere sind besser durchblutet. Deshalb werden nachts Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme), die tagsüber eingelagert wurden, ausgeschwemmt und über die Nieren ausgeschieden.
Weiterlesen... -
Was sind die Frühzeichen einer Herzschwäche?
Zeichen der Herzschwäche (Herzinsuffizienz) in sehr frühen Stadien sind schwer erkennbar, da sich anfangs keine Beschwerden bemerkbar machen. Erste Anzeichen können eine Leistungsminderung, Luftnot bei größerer Belastung und Wassereinlagerungen am Fußrücken sein.
Weiterlesen...
Zum Schwerpunktthema Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
Aktuelle Fragen und Antworten zum Fettstoffwechsel
-
Schützen Cholesterinsenker vor einem Schlaganfall?
Ja. Wenn Sie erhöhte Cholesterinwerte haben und das Problem mit einer Umstellung Ihrer Ernährung und Lebensweise nicht zügig in den Griff bekommen, sind Medikamente in jedem Fall empfehlenswert. Die moderneren Cholesterinsenker schützen nachweislich sowohl vor Herzinfarkt als auch vor einem[…]
Weiterlesen... -
Wie wichtig ist eine cholesterinarme Ernährung bei erhöhten Cholesterinwerten?
Nur 15 Prozent des Cholesterins im Blut stammen aus der Nahrung. Einen großen Teil produziert der Körper selbst. Der Einfluss der Ernährung ist also vorhanden, aber nicht allein entscheidend.
Weiterlesen... -
Darf man bei einem erhöhten Cholesterinwert Milchprodukte essen?
Ja, denn Milchprodukte sind wichtige Eiweiß- und Vitamin- und Spurenelement-Lieferanten. Sinnvoll ist allerdings, auf fettreduzierte Produkte zurückzugreifen und Vollfettstufen zu meiden, denn diese enthalten mehr Cholesterin.
Weiterlesen... -
Sind Eier in Backwaren und Nudeln Cholesterinbomben?
Nein, zwar enthalten Eier Cholesterin, doch nehmen sie offenbar keinen so großen Einfluss auf den Cholesterinspiegel, wie das jahrelang vermutet wurde.
Weiterlesen... -
Erhöhen Eier den Cholesterinwert?
Eier erhöhen nicht in dem Ausmaß den Cholesterinwert, wie das lange Zeit vermutet wurde. Lange dachte man, dass Eier sehr viel Cholesterin enthalten und deshalb bei einem erhöhten Cholesterinspiegel tabu sind.
Weiterlesen... -
Ist jede Art von Fisch bei erhöhten Blutfetten geeignet?
Nein, ob Fisch bei erhöhten Blutfetten geeignet ist, hängt von der Fischart ebenso ab wie von der Zubereitung. Magere Fische sind besonders geeignet.
Weiterlesen... -
Ist jedes Obst bei erhöhten Blutfettwerten unbedenklich?
Frisches Obst ist fast ohne Ausnahme sehr gesund und unbedingt zu empfehlen - nicht nur bei erhöhten Blutfettwerten. Auch tiefgefrorenes Obst oder Obst in Form von Kompott ist unbedenklich, sofern es nicht gezuckert ist.
Weiterlesen... -
Welche Speiseöle eignen sich bei erhöhten Blutfettwerten?
Grundsätzlich sind Öle pflanzlicher Herkunft tierischen Fetten vorzuziehen. Doch auch nicht alle pflanzlichen Öle sind empfehlenswert:
Weiterlesen... -
Verbessert ein hohes HDL-Cholesterin den Zustand der Gefäße?
Ja, ein etwa durch Medikamente erreichtes höheres HDL-Cholesterin sorgt z.B. bei Menschen mit Arteriosklerose oder koronarer Herzkrankheit dafür, dass die Gefäße nicht weiter verkalken und sich die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) teilweise sogar wieder bessert.
Weiterlesen... -
Wie hoch sollte das gefäßschützende HDL-Cholesterin sein?
Der Wert des HDL-Cholesterins sollte 40 mg/dl (unter 1,0 mmol/l) nicht unterschreiten. Die anderen Zielwerte des Cholesterins, also Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin, hängen vom individuellen Herz-Kreislauf-Risiko einer Person ab.
Weiterlesen... -
Kann man mit Ernährung und Bewegung auch gezielt das HDL-Cholesterin erhöhen?
Ja, Ausdauersport wie Walking, Jogging, Fahrradfahren oder Schwimmen in Verbindung mit einer Gewichtsreduktion können für eine Senkung des Cholesterinwerts sorgen, wobei sich das schützende HDL-Cholesterin erhöht.
Weiterlesen... -
Nikotinsäure gegen hohes Cholesterin: Warum beginnt man mit einer niedrigen Dosis?
Aufgrund möglicher Nebenwirkungen empfiehlt es sich bei der Einnahme von Nikotinsäure-Retardtabletten mit niedrigen Dosen zu beginnen.
Weiterlesen... -
Warum erhält man Nikotinsäure als Retard-Tabletten, was bedeutet retard?
Nikotinsäure ist ein Wirkstoff, der das HDL-Cholesterin anheben kann und das Gesamtcholesterin, das LDL-Cholesterin und die Triglyceride senkt. Dem HDL-Cholesterin werden gefäßschützende Wirkungen zugesprochen.
Weiterlesen... -
Wann bekommt man bei hohem Cholesterin Nikotinsäure verschrieben?
Nikotinsäure kann den HDL-Cholesterin-Spiegel um bis zu 30% anheben und ist eine Behandlungsoption, wenn dieser Anteil des Cholesterins im Blut zu niedrig ist. Darüber hinaus senkt Nikotinsäure das LDL-Cholesterin und die Triglyceride.
Weiterlesen... -
Warum ist ein hoher HDL-Cholesterin-Wert wichtig?
Das HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein) als Teil des Gesamtcholesterins im Blut hat schützende Eigenschaften, denn dieses Cholesterin wird von den Gefäßen in die Leber zurück transportiert und dort abgebaut, so dass es an den Gefäßen keinen Schaden anrichtet.
Weiterlesen...