Östrogen

Östrogene sind weibliche Geschlechtshormone mit chemisch ähnlicher Struktur. Sie werden in den Follikeln der Eierstöcke zyklusabhängig produziert. Die Bezeichung stammt aus dem Griechischen: Östrogene lösen den sogenannten „Östros“ aus, was so viel wie Hitze bedeutet (was sich wiederum auf die periodisch auftretende Lust bezieht, denn so sah man das damals).

Östrogene bewirken den periodischen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut (damit sich das befruchtete Ei einnisten kann). Daneben sind Östrogene für die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale der Frau wie z.B. der Brust verantwortlich. Auch haben sie Bedeutung für den Stoffwechsel. Es gibt natürliche und künstliche Östrogene.

In den Wechseljahren geht der Östrogenspiegel langsam zurück, was einen Teil der typischen Wechseljahresbeschwerden erklärt.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

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