Warum kommen Frauen in die Menopause und verlieren ihre Gebärfähigkeit?

In der Tat können Tiere sich lebenslang fortpflanzen. Deshalb beschäftigen sich auch Wissenschaftler seit langem mit dieser Frage und kamen zu dem Schluss: Entwicklungsgeschichtlich scheint das Klimakterium sinnvoll zu sein! Denn dadurch dürfte der Fortpflanzungserfolg – also die Wahrscheinlichkeit, dass der Nachwuchs auch überlebt und gut gedeiht – gesteigert werden.

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Nach der Menopause erleben Frauen noch etliche kinderlose Jahrzehnte. So können sich Großmütter, die noch fit sind aber selbst keine Kinder mehr bekommen, um die Enkel kümmern. Auf diese Weise tragen sie dazu bei, dass die eigenen Gene überleben.

Eine weitere Hypothese besagt, dass die Menopause die Frau vor riskanten Spätgeburten schützt. Denn je älter eine Schwangere ist, desto größer wird ihr Risiko, durch Schwangerschaftskomplikationen oder bei der Geburt zu sterben. Ohne die Mutter reduziert sich aber für die bereits lebenden kleinen Kinder die Überlebenschance. Vom Standpunkt der Evolution aus betrachtet ist es also ein Vorteil, diese Risiken durch Unfruchtbarkeit im höheren Lebensalter zu minimieren.

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