Was bezeichnet man als Prämenopause?

Prämenopause ist die Zeit vor der Menopause („prä“ = vor), also vor dem Aussetzen des Eisprungs. Es ist die erste Phase der Wechseljahre, auch wenn man in dieser Zeit möglicherweise noch gar nicht so viel davon spürt. Die Prämenopause beginnt etwa mit dem 40. Lebensjahr und dauert etwa bis zum 50. Lebensjahr.

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In der Prämenopause sind Eisprung und Regelblutungen zwar noch vorhanden, die Eierstöcke arbeiten aber bereits etwas langsamer. Das kann sich in Zyklusstörungen bemerkbar machen, außerdem auch in verstärkten PMS-Beschwerden vor der Menstruation. Kopfschmerzen und schlechte Laune, schmerzhafte Brüste und Wassereinlagerungen sind typische Symptome. Außerdem auch stärkere Regelblutungen.

Normale Umstellung der Hormone

Das alles muss nicht passieren, aber es kann passieren. Letztlich nimmt in dieser Phase einfach die Hormonproduktion ab, und das spürt man mehr oder weniger. In der Prämenopause sinkt vor allem die Produktion von Progesteron, während die Ausschüttung von Follikel-stimulierendem Hormon (FSH) zunimmt.

Auch die Fruchtbarkeit nimmt in der Prämenopause ab, ist aber prinzipiell noch nicht erloschen. Bei Frauen zwischen 40 und 45 Jahren liegt die jährliche Wahrscheinlichkeit für eine natürliche Schwangerschaft bei etwa 10%.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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