Was genau passiert eigentlich im Körper, wenn die Menstruation in den Wechseljahren aussetzt?

Die Eierstöcke einer jungen Frau kurz nach der Pubertät enthalten etwa 100.000 bis 200.000 sogenannte Eibläschen (auch Follikel genannt). Aus diesen Follikeln reifen während des Monatszyklus' regelmäßig mehrere zur Eizelle heran, wobei beim Eisprung immer nur eine Eizelle tatsächlich freigesetzt wird.

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Der Rest der herangereiften Eibläschen wird verworfen. Insgesamt wird damit der "Vorrat" an Eibläschen oder Follikeln im Laufe des Lebens immer geringer.

Etwa mit 50 Jahren ist dann der Vorrat an Eibläschen langsam aufgebraucht. Der letzte herangereifte Follikel führt zum letzten Eisprung und markiert damit die Menopause.

Da die Follikel ganz wesentlich an der Steuerung der Östrogenproduktion beteiligt sind, kommt es ab Unterschreiten einer gewissen Grenze zu einem Absinken des Östrogenspiegels im Körper. Und aus dieser Hormonumstellung resultieren dann (zumindest bei den meisten Frauen hierzulande) die Wechseljahresbeschwerden.

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