Woran erkenne ich, dass ich eine Osteoporose habe?

Meistens erkennen Sie das überhaupt nicht. Und wenn doch, dann hat der Knochenschwund nahezu immer schon ein sehr fortgeschrittenes Stadium erreicht.

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Das Tückische an Osteoporose: Sie entsteht ganz allmählich und schleichend. Gerade deshalb ist es so wichtig, einerseits gut vorzubeugen und andererseits in gewissen Abständen bei einem Arzt das Risiko abzuklären.

Auch Zahnverlust oder Rückenschmerzen können ein Hinweis sein

Ein Hinweis auf Osteoporose ist mitunter, wenn die Zähne frühzeitig ausfallen. Auch Schmerzen im Rückenbereich können durch eine Osteoporose verursacht sein. Doch solche Beschwerden können viele Ursachen haben und weisen nicht unbedingt auf Osteoporose hin. Zumindest wenn ein Knochen sehr leicht bricht, ohne dass eine starke Krafteinwirkung stattgefunden hat, sollte man an Osteoporose denken. Typisch sind solche Spontanfrakturen (Fraktur = Bruch) beispielsweise an Wirbeln.

Solche Frakturen verursachen manchmal starke, akute Schmerzen; manchmal aber auch nur geringe Rückenschmerzen, weshalb diese Brüche oftmals gar nicht so schnell entdeckt werden.

"Witwenbuckel" als Spätsymptom

Wenn osteoporosebedingte Frakturen im Lauf der Zeit ausheilen, kann es zu Fehlstellungen kommen, die wiederum starke Muskelverspannungen und chronische Schmerzen auslösen.

Nimmt die Körpergröße deutlich ab (um über vier Zentimeter) oder krümmt sich die Wirbelsäule erkennbar (im Sprachgebrauch nennt man das „Witwenbuckel“), sind dies deutliche Zeichen für eine Osteoporose. Am Rücken bilden sich dann Falten heraus, deren Ansicht an einen Tannenbaum erinnert.

Aber all das sind Anzeichen einer sehr fortgeschrittenen Osteoporose. Am Anfang ist von all dem nichts zu sehen und nichts zu spüren.

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