Was hat Osteoporose mit Östrogen zu tun?

Bis zu den Wechseljahren verlangsamt das Hormon Östrogen den Abbau der Knochen. Doch mit Beginn des Klimakteriums sinkt der Östrogenspiegel, der natürliche Osteoporoseschutz geht verloren und der weibliche Körper baut Knochen schneller ab.

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Dazu kommt, dass die meisten Frauen von Natur aus weniger Knochenmasse aufweisen als Männer und deshalb anfälliger für Brüche sind. Durchschnittlich kommt es etwa zehn Jahre nach eingestellter Hormonproduktion zum ersten Knochenbruch. Vor allem sind dabei die Wirbelkörper betroffen.

Bei einer Reihe von Frauen in und unmittelbar nach den Wechseljahren wurde ein besonders rascher Knochendichteabbau festgestellt (3-5% pro Jahr), der sich aber nach einigen Jahren wieder verlangsamt und normalisiert. Dass jedoch nur ein Teil aller postmenopausalen Frauen Osteoporose entwickeln, macht deutlich: Das Sinken der Östrogenspiegel ist nicht allein der entscheidende Risikofaktor für Osteoporose.

Wenn die Knochen bereits vor den Wechseljahren porös werden, sind in der Regel Krankheiten, wie Diabetes mellitus oder Morbus Crohn, oder die Einnahme bestimmter Medikamente im Spiel.

Mehr Fragen und Antworten zum Thema Osteoporose finden Sie auf Navigator-Medizin.de/Osteoporose

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