Wirbelbruch durch Knochenschwund: Kann man operieren?

Ja. Wenn Wirbelbrüche (Wirbelfrakturen) aufgrund einer Osteoporose über Monate anhaltende Schmerzen bereiten, gibt es zwei gängige Verfahren zur operativen Behandlung:

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  • die Vertebroplastie
  • und die Kyphoplastie

Bei beiden Methoden ist kein größerer Eingriff nötig.

Was bedeuten die zwei Operationsmethoden?

Die Vertebroplastie erfolgt meist unter lokaler Betäubung. Der Operateur spritzt einen Kunststoff in den gebrochenen Wirbelkörper. Der Kunststoff, eine Art „medizinischer Zement“, verteilt sich, erhärtet und stabilisiert den Wirbel von innen.

Eine Kyphoplastie findet meist unter Vollnarkose statt. Dabei schiebt der Arzt einen Ballon in den gebrochenen Wirbelkörper und bläst diesen Ballon auf. Dadurch richtet sich der Wirbelkörper auf. Anschließend lässt er den Ballon ab und entfernt ihn. In den dabei entstandenen Hohlraum wird dann auch ein spezieller Zement eingebracht, der den Wirbelkörper von innen stützt und somit stabilisiert.

Durch beide Verfahren werden die Schmerzen mitunter rasch und deutlich gelindert, manchmal sogar ganz beseitigt.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

Mehr Fragen und Antworten zum Thema Osteoporose finden Sie auf Navigator-Medizin.de/Osteoporose

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Kommentare (1)
Wirbelsäulenbruch
1 Mittwoch, den 12. August 2015 um 23:10 Uhr
Antje Jochheim
Ich von hinten mit zwei Schienen und vier Schrauben und von vorne mit nem Keil versteift. Das war im Februar und habe noch immer sehr starke Schmerzen. Habe Osteoporose und die Knochen sind stark entzündet. Was hilft an Homöopathie?
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