Nach Wirbelkörperbruch: Soll ich mich dennoch bewegen?

Ja, unbedingt! Zu Wirbelkörperbrüchen (Wirbelkörperfrakturen) kommt es in aller Regel bei fortgeschrittener Osteoporose.

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Schmerzen bereiten nicht nur frisch entstandene Frakturen. Auch wenn der Bruch ausgeheilt ist, haben viele Frauen beachtliche Beschwerden, die jedoch häufig von Fehlhaltungen und Verspannungen herrühren.

Schonung ist das falsche Mittel

Verständlicherweise neigen viele der Betroffenen deswegen dazu, sich wenig zu bewegen. Dennoch: Durch Schonung bessert sich Ihre Situation langfristig keineswegs – im Gegenteil: Die Gelenke werden steif und verlieren ihre Funktionsfähigkeit, und durch den Bewegungsmangel fehlt den Knochen der Reiz zum Aufbau. Die Osteoporose schreitet dadurch noch schneller fort, wodurch es möglicherweise zu weiteren Frakturen mit weiteren Schmerzen kommt.

Den Teufelskreis aus körperlicher Passivität und Knochenschwund zu durchbrechen helfen schmerzstillende Medikamente und Physiotherapie. Im Vordergrund stehen dabei Fitness-, Koordinations- und Krafttraining.

Mehr Fragen und Antworten zum Thema Osteoporose finden Sie auf Navigator-Medizin.de/Osteoporose

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